Deutenberg Drahttechnik GmbHLiquidiert

Auf den Geeren 22, 59469 Ense, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 762
Vorher
Drahtwerk Deutenberg G.m.b.H.Deutenberg GmbH
Eingetragen
31.5.1983
Branche
Herstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen MetallenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Metall- und Drahtwaren jeglicher Art sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Arbeiten

Historie

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Management

NameRolle
Peter Staab
seit 14.7.2021
Geschäftsführer
Nicola Pinelli
seit 30.9.2010
Prokura
Markus Loeser
seit 15.5.2002
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
WDM Deutenberg Holding GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deutenberg Drahttechnik GmbH

Ense

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Deutenberg Drahttechnik GmbH gehört zur Deutenberg-Gruppe und ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Ense. Wir sind stolz auf unsere langjährige Erfahrung und Tradition in der Drahttechnik und der Drahtbearbeitung. Mit unserem Stamm kompetenter Mitarbeiter produzieren wir seit nunmehr über 60 Jahren Drahterzeugnisse aller Art. Unsere Kunden kommen aus verschiedenen Bereichen sowohl Industrie, Architektur, Handel als auch Ladenbau- und Regalbau.

2. Forschung und Entwicklung

Wir führen keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Deutenberg Drahttechnik GmbH konnte im laufenden Geschäftsjahr die Position im nationalen wie internationalen Markt nachhaltig ausbauen. Die positive gesamtwirtschaftliche Lage auf dem deutschen Markt wie auch auf den Märkten der Nachbarländer hat sich positiv ausgewirkt.

Die positive gesamtwirtschaftliche Situation führt dazu, dass beispielsweise die globale Produktion von rostfreiem Edelstahl um 5,5 % auf 50,7 Mio. t in 2018 angestiegen ist. Für 2019 wird ein Zuwachs auf rund 52 Mio. t erwartet. Entsprechend entwickeln sich auch die Rohstoffpreise. So kam es bei rostfreiem Edelstahl des Typs 1.4301 im zweiten Quartal 2018 zu einer Preiserhöhung auf bis zu 1.175 € pro Tonne. Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei Zink, Kupfer uns Blei zu erkennen. Insbesondere die Kupferproduktion wird weiter ansteigen. Für 2019 ist allerdings ein rückläufiger Trend im Preisniveau erkennbar (IKB Information, Rohstoffpreis-Information, Stand: Juni 2019).

2. Ertragslage

Die Gesamtleistung der Deutenberg Drahttechnik GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7,0 T€ (+ 0,03 %) verbessert.

Das Rohergebnis ist aufgrund eines erhöhten Materialaufwands um 363,3 T€ (-3,6 %) gefallen. Die im Vergleich zum Rohergebnis überproportional gestiegenen Personalkosten (+7,0 %) trugen ebenfalls zur Ergebnisverschlechterung bei.

Zudem sind die sonstigen Aufwendungen um 30,0 T€ (+1,2%) gestiegen, sodass in Summe ein Rückgang des Betriebsergebnisses um 893,2 T€ (-36,0 %) auf 1.587,8 T€ verzeichnet werden musste.

Nach Einbeziehung des Finanzergebnisses und der Steuern ist ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.011,5 T€ erwirtschaftet worden. Dies entspricht einem Rentabilitätsrückgang in Bezug auf die Gesamtleistung um ca. 3 %-Punkte.

3. Finanzlage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 300,6 T€ auf 9.143,4 T€ gestiegen.

Das Anlagevermögen beträgt im Berichtsjahr 2.945,1 T€ und ist damit abschreibungsbedingt um 570,0 T€ (-16,2 %) gegenüber dem Vorjahr gefallen. Das Umlaufvermögen hat sich, vor allem aufgrund des höheren Kassenbestandes um 871,1 T€ auf 6.194,1 T€ (+16,4%) erhöht.

Hier ist zu bemerken, dass hauptsächlich umfangreiche Erhöhung der liquiden Mittel um 824,3 T€ für ein gestiegenes Umlaufvermögen verantwortlich ist. Auch bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie bei den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Anstieg von insgesamt 296,7 T€ erkennbar. Die Vorräte hingegen haben um 215,5 T€ abgenommen. Ebenso sind die Kundenforderungen um 34,4 T€ zurückgegangen.

Die Verbindlichkeiten sind im Betrachtungszeitraum um 1.651,8 T€ auf 2.851,6 T€ angestiegen. Dies resultiert insbesondere aus einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 1.846,0 T€. Hier ist in 2018 ein neues Darlehen in Höhe von 2.200 T€ aufgenommen worden, welches seit September 2018 planmäßig getilgt wird.

Das Eigenkapital des Unternehmens beträgt 4.904,4 T€ welches einer Eigenkapitalquote von 53,6 % entspricht. Im Jahr 2018 wurden 2.200 T€ ausgeschüttet.

Die Liquiditätslage ist weiterhin zufriedenstellend, finanzielle Engpässe liegen nicht vor.

4. Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten 2018 2017 Differenz
Aktiva      
Anlagevermögen 2.945 T€ 3.515 T€ 214 T€
kurzfristige Vermögenswerte 4.583 t€ 4.536 T€ 1.036 T€
liquide Mittel 1.611 T€ 787 T€ 11 T€
sonstige Aktiva 4 T€ 5 T€ 0 T€
Passiva      
Eigenkapital 4.904 T€ 6.093 T€ 960 T€
Rückstellungen 1.387 T€ 1.550 T€ 271 T€
Bankverbindlichkeiten 2.096 T€ 250 T€ -250 T€
kurzfristige Verbindlichkeiten 756 T€ 950 T€ 280 T€
Bilanzsumme 9.143 T€ 8.843 T€ 1.262 T€

Die Bankverbindlichkeiten wurden planmäßig getilgt. Aufgrund der Aufnahme des neuen Darlehens in 2018 beträgt die Fremdkapitalquote jetzt 31,2 %. Im Vorjahr betrug dieser Wert 13,6 %.

Damit wird das Anlagevermögen in Höhe von 2.945,1 T€ zu 167 % vom Eigenkapital gedeckt. Selbst das Umlaufvermögen in Höhe von 6.194 T€ wird noch zu 32 % vom Eigenkapital gedeckt.

5. Ertragslage/finanzielle Leistungsindikatoren

Entwicklung der GuV 2017/2018

2018 2017 Differenz in %
Rohergebnis 11.116 T€ 11.529 T€ -413 T€ -3,6%
Personalaufwand 6.037 T€ 5.640 T€ 397 T€ 7,0%
Abschreibungen 900 T€ 837 T€ 63 T€ 7,5%
sonst. betr. Aufwendungen 2.602 T€ 2.572 T€ 30 T€ 1,2%
Summe betr. Aufwendungen 9.539 T€ 9.049 T€ 490 T€ 5,4%
Betriebsergebnis 1.577 T€ 2.481 T€ -904 T€ -36,4%
Betriebsergebnis in % 14,2 % 21,5 %    
Finanzergebnis -59 T€ -48 T€ -11 T€ 22,9%
Steuern -506 T€ -773 T€ 267 T€ -34,5%
Jahresüberschuss 1.012 T€ 1.660 T€ -648 T€ -39,0%
Jahresüberschuss in % 9,1% 14,4%    
vereinfachter Cash-Flow 1.912 T€ 2.497 T€ -585 T€ -23,4%
EBITDA 2.488 T€ 3.318 T€ -830 T€ -25,0%
EBITDA in % 22,3% 28,8%    

Die Rentabilität, bezogen auf das Verhältnis Betriebsergebnis (vor Steuern und sonstigen außerordentlichen Effekten) zu Rohergebnis, beträgt 14,2 % und liegt 7,3 %-Punkte unter dem Vorjahreswert.

Das EBITDA beträgt im Betrachtungszeitraum 2.488 T€ und somit 22,3 % vom Rohergebnis des Unternehmens. Im Vorjahr betrug das EBITDA 3.318 T€ bzw. 28,8 %. Damit ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 830 T€ bzw. 6,5 %-Punkte zu verzeichnen.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die wirtschaftliche Gesamtsituation trotz des geringeren Jahresüberschusses als positiv bezeichnet werden kann. Es ist davon auszugehen, dass die Situation auch im Jahr 2019 gehalten werden kann.

III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Risikobericht

Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu verzeichnen. Auch hat sich die Kunden- und Lieferantenstruktur, bezogen auf das Vorjahr, nicht wesentlich geändert.

Die im Jahr 2016 begonnenen Organisationsveränderungen wurden im Berichtsjahr 2018 konsequent weiter vorangetrieben. Diese Veränderungen, die nahezu alle Organisationseinheiten im Unternehmen berühren, werden das Unternehmen in die Lage versetzen, den zukünftigen Anforderungen, die von verschiedensten Seiten an das Unternehmen gestellt werden, erfolgreich zu begegnen.

In 2017 ist das vorhandene, durch eigene Mitarbeiter entwickelte ERP-System "Future One" durch eine neue am Markt verfügbare und etablierte ERP-Software ausgetauscht worden. Ein EDV-gestützter Produktionsplanungs- und Simulationsprozess wird die im Umlauf befindlichen Rohstoffe und Halbfertig- und Fertigwaren reduzieren, die Lieferzeit minimieren und die Verbindlichkeit der Aussagen gegenüber unseren Kunden noch weiter steigern. Die Implementierung des neuen ERP-Systems soll 2019/2020 abgeschlossen werden.

Diese und weitere Organisationsanpassungen werden das Unternehmen in die Lage versetzen, Risiken bewerten zu können, Schwachstellen aufzudecken und durch entsprechende Maßnahmen eine nachhaltige Verbesserung der wirtschaftlichen Situation herbeizuführen.

2. Prognosebericht

Das Jahr 2019 wird weiterhin dazu genutzt, neue Organisationsformen zu implementieren. Die dazu notwendigen Ressourcen werden in vollem Umfang bereitgestellt.

Der Markt ist derzeit aufgrund politischer Unwägbarkeiten (drohender Brexit und Terrorismus) schlecht einzuschätzen. Daher rechnen wir im kommenden Geschäftsjahr mit einem leichten Umsatzrückgang. Der Gewinn wird sich etwa auf dem Vorjahresniveau befinden. Finanzielle Engpässe liegen aber nicht vor. Die Lage des Unternehmens wird weiterhin als durchaus positiv bewertet.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Im Berichtsjahr erfolgte keine Verwendung von Finanzinstrumenten.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Im Berichtsjahr führen wir keine Zweigniederlassungen.

 

Ense-Höingen, 18. Juni 2019

Deutenberg Drahttechnik GmbH

Geschäftsführung

gez. Martin Schmitz

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 342.835,00 331.735,00
  342.835,00 331.735,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.337,00 12.537,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.949.504,00 2.283.687,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 639.767,50 718.060,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 167.400,00
  2.600.608,50 3.181.685,00
III. Finanzanlagen    
1. Genossenschaftsanteile 1.680,00 1.680,00
  1.680,00 1.680,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 3.712.901,48 3.928.363,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 870.045,90 607.768,35
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.611.183,63 786.880,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.102,00 4.589,50
SUMME AKTIVA 9.143.356,51 8.842.702,59

Passiva

   
  31.12.2018 31.12.2017
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 3.392.849,07 3.933.325,87
III. Jahresüberschuss 1.011.520,95 1.659.523,20
  4.904.370,02 6.092.849,07
B. Rückstellungen 1.387.395,00 1.550.013,82
C. Verbindlichkeiten 2.851.591,49 1.199.839,70
SUMME PASSIVA 9.143.356,51 8.842.702,59

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

2018 2017
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.115.577,95 11.529.402,38
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -5.095.294,75 -4.848.598,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -942.069,78 -791.529,59
- davon für Altersversorgung in EUR: -178.388,70 (-117.246,92)    
  -6.037.364,53 -5.640.128,26
3. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -899.861,91 -836.807,62
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.601.561,83 -2.571.550,07
5. Erträge aus Genossenschaftsanteilen 67,20 67,20
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 81,18
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -59.161,40 -48.460,25
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in EUR: -51.217,00 (-39.769,44)    
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -504.186,03 -771.255,36
9. Ergebnis nach Steuern 1.013.509,45 1.661.349,20
10. sonstige Steuern -1.988,50 -1.826,00
11. Jahresüberschuss 1.011.520,95 1.659.523,20

Anlagenspiegel vom 01.01.2018 bis 31.12.2018

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2018 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2018
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 351.378,79 98.711,80     450.090,59
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 351.378,79 98.711,80     450.090,59
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.392,44       20.392,44
2. technische Anlagen und Maschinen 9.186.343,95 121.212,20 96.561,05 167.400,00 9.378.395,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.903.353,24 109.962,91 22.079,90   1.991.236,25
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 167.400,00     -167.400,00 0,00
Summe Sachanlagen 11.277.489,63 231.175,11 118.640,95   11.390.023,79
Gesamtsumme Anlagevermögen 11.628.868,42 329.886,91 118.640,95   11.840.114,38
Abschreibungen
Stand 01.01.2018 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2018 Zuschreibung Wirtschaftsjahr
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.643,79 87.611,80     107.255,59  
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 19.643,79 87.611,80     107.255,59  
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.855,44 1.200,00     9.055,44  
2. technische Anlagen und Maschinen 6.902.656,45 622.795,20 96.560,55   7.428.891,10  
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.185.292,74 188.254,91 22.078,90   1.351.468,75  
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00       0,00  
Summe Sachanlagen 8.095.804,63 812.250,11 118.639,45   8.789.415,29  
Gesamtsumme Anlagevermögen 8.115.448,42 899.861,91 118.639,45   8.896.670,88  
Buchwerte
Stand 31.12.2018 Stand 31.12.2017
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 342.835,00 331.735,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 342.835,00 331.735,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.337,00 12.537,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.949.504,00 2.283.687,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 639.767,50 718.060,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 167.400,00
Summe Sachanlagen 2.600.608,50 3.181.685,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 2.943.443,50 3.513.420,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Grundlagen der Rechnungslegung

Die Firma Deutenberg Drahttechnik GmbH hat ihren Sitz in Ense-Höingen und wird beim Amtsgericht Arnsberg unter HRB 762 geführt.

Der Jahresabschluss der Deutenberg Drahttechnik GmbH wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Firma Deutenberg Drahttechnik GmbH ist nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses wurde die Bilanz gem. § 265 V HGB um den Posten "Genossenschaftsanteile" ergänzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die Position "Erträge aus Genossenschaftsanteilen" erweitert.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierung und Bewertung

Wesentliche Änderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegegenstände werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von mehr als € 250,00 bis zu € 1.000,00 werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Übernahme dieser nach rein steuerlichen Vorschriften gebildeten Pools in die Handelsbilanz ist aufgrund seiner untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zulässig.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt. Die Bewertungsansätze wurden retrograd ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Währungsumrechnung

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Anlagenentwicklung

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Bruttoanlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Vorjahr
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 450.637,85 0,00 485.021,06 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 116.260,49 0,00 45.546,98 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 303.147,56 0,00 77.200,31 0,00

In der Bilanzposition "Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen" sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 31.234,88 enthalten. Es handelt sich um kurzfristige Forderungen aus dem Verrechnungskonto.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält keine Disagiobeträge.

Rückstellungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen "projected unit credit method" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

durchschnittlicher Marktzins von 3,21 % (10-Jahresdurchschnitt), der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

Lohn- und Gehaltssteigerungen von 1,0 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit

Rententrend von 0,50 %

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schuld liegt bei € 1.601.230,00 (Vj.: € 1.391.765,00).

Die Verrechnung von Planvermögen nach § 246 II 2 HGB (Aktivwert der Rückdeckungsversicherung und beizulegender Zeitwert) mit dem Rückstellungsbetrag erfolgte in Höhe von € 667.385,00. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen € 647.814,45. Die verrechneten Aufwendungen und Erträge betragen € 10.975,56.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 186.467,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt (§ 253 Abs. 6 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Rückstellung
Gewährleistungen 107.900,00
Urlaubsgeld/-entgelt 129.500,00
Arbeitszeitkonten 157.150,00
Abschluss, Prüfung und Offenlegung 16.000,00
Aufbewahrungspflichten 5.000,00
Abfindung/Prozesskosten 8.000,00
Patentstreit 30.000,00
Summe 453.550,00

Die Bewertung der Rückstellung für Archivierungskosten erfolgte unter Berücksichtigung der zukünftigen Kosten- und Preissteigerungen von 2 % p.a. und der Abzinsung mit dem Marktzinssatz nach § 253 Abs. 2 HGB.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Bilanzjahr
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr
davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.096.000,00 312.000,00 1.248.000,00 536.000,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 297.038,54 297.038,54 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 458.552,95 458.552,95 0,00 0,00
Summe 2.851.591,49 1.067.591,49 1.248.000,00 536.000,00

Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von insgesamt T€ 2.096 sind durch die Raumsicherungsübereignung von Maschinen, maschinellen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, die Sicherungsübereignung des gesamten Warenlagers sowie die Globalabtretung sämtlicher Kundenforderungen abgesichert.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Die Deutenberg Drahttechnik GmbH haftet für Verbindlichkeiten ihrer Gesellschafterin, der Martin Schmitz Immobilien GmbH & Co. KG, aus verschiedenen Darlehensverträgen mit der Volksbank Sauerland eG als Gesamtschuldnerin. Der Darlehensstand der Gesellschafterin lag per 31.12.2018 bei € 5.561.966,00.

Andere Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie andere Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

Im Einzelnen bestehen Verpflichtungen für die folgenden Sachverhalte:

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus verschiedenen Mietverträgen im Jahreswert von € 609.540,00.

Sonstige Angaben

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.011,5 ab. Auf Vorschlag der Geschäftsleitung soll das Bilanzergebnis auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dipl.-Ing. Martin Schmitz geführt.

Geschäftsführervergütung

Auf die Angaben des Geschäftsführergehalts wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Wirtschaftsjahr Vorjahr
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 93 86
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 2 2

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 95.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2018 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Ense-Höingen, den 27. März 2019

Deutenberg Drahttechnik GmbH

Geschäftsführung

gez. Dipl.-Ing. Martin Schmitz

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 29. November 2019 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Deutenberg Drahttechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Deutenberg Drahttechnik GmbH Ense-Höingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deutenberg Drahttechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Lennestadt, 29. November 2019

audito GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Adam Waniczek, Wirtschaftsprüfer

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