Schmitz Infra GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Ossen seit 25.6.2025 | Prokura |
Norman Koch seit 5.3.2025 | Geschäftsführer |
Florian Dr. Kaletta seit 14.1.2025 | Geschäftsführer |
Hans-Peter Dr. Koller seit 30.4.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
M2Capital AG | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DYNOS GmbHTroisdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Unternehmenszweck Die DYNOS GmbH befasst sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Vulkanfibergütern und anderen Gütern im industriellen Bereich, insbesondere mit der Herstellung von Trägermaterialien für flexible Schleifscheiben sowie mit der Produktion von Vulkanfiber für technische Anwendungen. Die Erfahrungen reichen bis ins Jahr 1933 zurück, als die Gesellschaft in dem Bereich DYNOS Vulkanfiber unter dem damaligen Konzern DYNAMIT AG angesiedelt war. Weitere Firmenverkäufe und -übernahmen folgten, bis im Jahr 2005 die DYNOS GmbH als eigenständige Firma gegründet wurde und sie Produktion und Vertrieb von hauptsächlich Vulkanfibergütern übernommen hat. DYNOS-Vulkanfiber ist ein umweltfreundlicher Werkstoff, der hierfür verwendete Rohstoff besteht aus hochwertigen textilen Baumwollgeweben. Die Herstellung erfolgt durch Pergamentierung mehrerer Papierbahnen und kann in unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden. Mit der Herstellung von Trägermaterialien für flexible Schleifscheiben und den Qualitätsnamen DYNOS und DYNAL hat die Gesellschaft eine weltweit führende Position erlangt. 2. Geschäftsverlauf 2.1 Absatz/Umsatz 2022 war ein Jahr mit großen Herausforderungen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wurden durch multiple Krisen mehrfach erschüttert, darunter der russische Angriffskrieg in der Ukraine, einschließlich seiner Effekte auf das globale Wirtschaftswachstum, die Unsicherheit der internationalen Nahrungsmittel- und Energieversorgung, aber auch die Rückkehr der Inflation auf einem seit vielen Jahren nicht mehr gekannten Niveau. Das globale reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat im Jahr 2022 nach Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 3,2 % im Vergleich zu 2021 zugenommen. Die Wachstumsrate des globalen realen BIP im Jahr 2022 fällt damit positiv, aber niedriger aus als im Jahr 2021. Dieses Muster zeigt sich sowohl für die Gruppe der Industrieländer als auch für die Gruppe der Entwicklungs- und Schwellenländer. Für diesen breit angelegten Abschwung der Weltwirtschaft zeichnen die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine einschließlich ihrer Effekte auf die internationalen Nahrungsmittel- und Energiepreise sowie die Unsicherheit der Energieversorgung in Europa, die anhaltenden Folgen von COVID-19-Ausbrüchen, insbesondere in China, sowie die unerwartet hohe Inflation weltweit und die damit einhergehende geldpolitische Reaktion der Zentralbanken und die Verschärfung der Finanzierungsbedingungen verantwortlich, wie der IWF ausführt. Dabei wurde laut Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) vor dem russischen Angriff auf die Ukraine Ende Februar 2022 erwartet, dass sich die Wirtschaftslage nach dem überdurchschnittlichen Wachstum im Jahr 2021 im Zuge der Erholung von der COVID-19-Pandemie normalisiert. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges, steigender Preise insbesondere für Energie und Lebensmittel, steigender Zinsen, anhaltender globaler Lieferkettenprobleme sowie der Rücknahme der meisten nicht pharmazeutischen Interventionen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie wuchs das preisbereinigte BIP in Deutschland 2022 um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr, nachdem es zuvor im Jahr 2021 um 2,6 % gewachsen war. Durch den russischen Überfall auf die Ukraine haben die bereits hohen Inflationsraten bei Energie, Logistik und einigen industriellen Vorprodukten neuen, anhaltenden Schub bekommen. Bei der DYNOS GmbH verlief der Auftragseingang und somit die Beschäftigung im Geschäftsjahr stabil und spiegelt die konjunkturelle Entwicklung sowie die gestiegene Nachfrage nach Vulkanfiberprodukten wider. 2.2 Entwicklung Mit unserer Forschung und Entwicklung verfolgen wir zwei Ziele:
Die Produktentwicklung ist auf die Erfüllung spezifischer Kundenbedürfnisse im Schleifmittelmarkt ausgerichtet. Um die unterschiedlichen, anwendungsspezifischen Kundenanforderungen zu erreichen, wurde im Berichtszeitraum das bestehende Produktportfolio unter Einbindung ausgewählter Lieferanten fortgeführt. Wesentliche Schwerpunkte bilden die Selektion der geeigneten Faserstoffe und -abmischungen, deren spezifische Aufarbeitung sowie die abgestimmte Adjustierung der Steuerungsgrößen in den Folgeprozessen. Besonderes Augenmerk gilt alternativen Fasermaterialien, deren Potentiale für das Eigenschaftsprofil der Vulkanfiber auch in den Folgejahren weiter eruiert werden wird. 3. Produktion Neben ständigen Optimierungen im Produktionsprozess sowie im Produktionsmix, wodurch die Anlagengeschwindigkeit bei einzelnen Produktgütern erhöht werden konnte, sorgten Investitionen in neue Technologien dafür, den Produktionsprozess der Vulkanfiber-Anlage weiter zu stabilisieren. 4. Investitionen und Instandhaltungen Im Rahmen der jährlich geplanten Stillstandzeiten wurden notwendigen Instandhaltungen und Erweiterungen der Maschinen und technischen Anlagen durchgeführt. 5. Personal Das Thema Personalentwicklung wurde in den vergangenen Jahren im Unternehmen stetig weiterentwickelt. Die wachsende Dynamik und Komplexität der Personalentwicklungsthemen, des Umgangs mit sich verändernden Ansprüchen der neuen Generation oder der Nachfolgeplanung machen eine immer agilere sowie stärker bedarfsorientierte Personalentwicklung notwendig. Als mittelständiger lokal ansässiger Arbeitgeber bieten wir unseren Mitarbeitern neben einem wettbewerbsfähigen Vergütungssystem eine Beteiligung am Unternehmenserfolg sowie eine betriebliche Altersvorsorge. Die Etablierung einer dialogorientierten Unternehmenskultur, die von Vertrauen, Respekt für Vielfalt und Chancengerechtigkeit geprägt ist, steht bei der DYNOS GmbH im Vordergrund. Dies trägt ebenso zur Zufriedenheit der Beschäftigten bei wie die verantwortungsbewusste Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen. Neben Führung, Kommunikation und Problemlösung steht der kontinuierliche Verbesserungsprozess hierbei im Vordergrund. Das gemeinsame Wirken der Kernelemente Transparenz und Prozessverständnis, Zusammenarbeit und Zielorientierung führt zur nachhaltigen täglichen Prozessverbesserung. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter wird belegt durch die geringe Fluktuationsrate. Die Personalstrategie der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, das Personal langfristig zu beschäftigen, die Geschäftsbedürfnisse auch zukünftig zu erfüllen und darüber hinaus zu optimieren. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Der wesentliche finanzielle Leistungsindikator, der zur Steuerung der DYNOS GmbH herangezogen wird, ist das Rohergebnis. Ein vorrangiges Ziel der Gesellschaft ist es, den langfristigen Fortbestand des Geschäfts auf Basis der Stabilisierung des hohen Absatzniveaus sicherzustellen. Die wirtschaftliche Planung und Steuerung des Unternehmens erfolgen über von der Geschäftsleitung im Laufe des strategischen Steuerungsprozesses geplante Rahmenvorgaben, die in der operativen Budgetplanung in konkrete Ziele übersetzt werden. Der Planungs- und Steuerungsprozess wird durch die laufende Überprüfung der Geschäftsentwicklung mit regelmäßig aktualisierten Einschätzungen wesentlicher Steuerungs- und Leistungskennzahlen vervollständigt. In deren Rahmen werden die Umsetzung der Ziele verfolgt und Maßnahmen zur Gegensteuerung bei Planabweichungen eingeleitet. 7. Ertragslage Im Vorjahresvergleich ist das Rohergebnis 2022 von TEUR 10.160 auf TEUR 9.298 gesunken. Die Prognose aus 2021, dass sich das Rohergebnis auf dem Vorjahresniveau beläuft, wurde damit nicht erreicht. Der Rückgang des Rohergebnis begründet sich vor allem in den deutlich gestiegenen Kosten für Energie, Logistik und Rohstoffe. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um TEUR 34 auf TEUR 3.949 (VJ: TEUR 3.915) gestiegen. Dies begründet sich im Wesentlichen durch höhere Aufwendungen auf Grund von Gehaltssteigerungen sowie durch leicht steigende Mitarbeiterzahlen. Diese wurden zum Teil kompensiert durch deutlich geringere Aufwendungen für Mitarbeiterboni. Die Abschreibungen liegen mit TEUR 2.281 über den Abschreibungen des Vorjahres aufgrund einer notwendigen Teilwertabschreibung auf kurzfristige Darlehen gegenüber Tochtergesellschaften. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind, insbesondere aufgrund gestiegener Verwaltungskostenumlagen innerhalb der DYNOS Gruppe, um TEUR 1.025 auf TEUR 4.959 gestiegen. 8. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 16.026 auf TEUR 16.356 erhöht. Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen um TEUR 1.528 angestiegen wohingegen das Umlaufvermögen um TEUR 1.204 zurückgegangen ist. Innerhalb des Umlaufvermögen sind die liquiden Mittel um TEUR 2.945 sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 2.022 gesunken, während die Vorräte, im Wesentlichen als Folge eines gestiegenen Preisniveaus, um TEUR 2.370 gegenüber dem Vorjahr angestiegen sind. Der Anstieg des Anlagevermögens beruht auf den im abgelaufenen Geschäftsjahr getätigten Investitionen für den Ausbau der Eindampfanlage zur Steigerung unserer Produktionskapazitäten und für die Anschaffung einer neuen Rollenschneidmaschine, um laufende Kosten im Bereich der Ausrüstung einzusparen, von TEUR 1.805. Diesen standen planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 277 gegenüber. Auf der Passivseite sind die Rückstellungen um TEUR 367 zurückgegangen und die Verbindlichkeiten um TEUR 697 angestiegen. Der Rückgang der Rückstellungen ist im Wesentlichen durch den Rückgang der Rückstellungen für Erfolgsbeteiligungen sowie ausstehende Rechnungen für Energie begründet. Bei den Verbindlichkeiten sind korrespondierend zu der Veränderung der liquiden Mittel die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 3.000 zurückgegangen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, insbesondere beeinflusst durch gestiegene Einkaufspreise für Rohstoffe, stiegen dagegen um TEUR 1.977. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2022 beträgt 28 Prozent (VJ: 29 Prozent). Zum Bilanzstichtag 2022 ist das Anlagevermögen zu 96 % durch Eigenkapital gedeckt. Die Gesellschaft konnte ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen. Der Bestand an liquiden Mitteln verringerte sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 insbesondere aufgrund der Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf TEUR 12 (VJ: TEUR 2.957). 9. Chancen- und Risikobericht Seit Beginn des Jahres 2022 hat sich die Weltwirtschaft merklich abgekühlt. Das liegt vor allem an den deutlich gestiegenen Energiepreisen, die die ohnehin erhöhten Produktionskosten der Unternehmen und die anhaltend hohe Verbraucherpreisinflation zusätzlich befeuert haben. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat zudem zu einer hohen wirtschaftlichen Unsicherheit geführt, was sich in einer zurückhaltenderen Bestellneigung der Kunden zeigt. Aufgrund der hohen Inflationsraten haben viele Zentralbanken die Leitzinsen erhöht. Darüber hinaus haben die gestiegenen Zahlen an Coronavirus-Infektionen und die damit verbundenen Produktionsausfälle, insbesondere in China, die Weltkonjunktur im Frühjahr 2022 gedämpft und zu neuen Lieferengpässen geführt. Diese Faktoren belasten den globalen konjunkturellen Ausblick, der sich im Vergleich zum Frühjahr 2022 deutlich verschlechtert hat. Gleichzeitig dürfte der nach wie vor hohe Auftragsbestand vieler Unternehmen die Produktion stützen, wenn die angebotsseitigen Engpässe weiter abklingen. Vor allem ist die Unsicherheit über die Energieversorgungslage vorerst gesunken, was zu einem Rückgang der Großhandelspreise für Energie geführt hat. Um die Betriebstätigkeit aufrechtzuerhalten und sämtliche Risiken zu minimieren, wurden umfangreiche Maßnahmen eingeführt. Regelmäßiger Austausch mit Lieferanten hält uns bezüglich der Versorgung mit Rohstoffen und der Preisentwicklung auf dem Laufenden. Die Rohstoffversorgung und deren Auswirkung auf die Produktion unterliegt einem wöchentlichen Monitoring. Darüber hinaus sorgt ein kontinuierlicher Austausch mit Kunden für frühzeitige Kenntnisse auf dem Absatzmarkt. Die Notwendigkeit die Verkaufspreise den Marktgegebenheiten anzupassen, wird transparent kommuniziert und umgesetzt. Eine umfangreiche Liquiditätsvorausschau wird bi-wöchentlich aktualisiert, um auch hier rechtzeitig notwendige Schritte einzuleiten. Grundsätzlich erfolgt die Identifikation von Chancen und Risiken bei der DYNOS GmbH fortlaufend über Beobachtungen und Trend-Analysen von gesamtwirtschaftlichen, branchenspezifischen, regionalen und lokalen Entwicklungen. Weiter werden die identifizierten Chancen und Risiken in Form einer Matrix bewertet. Es wird versucht, Risiken durch entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen zu vermeiden, zu vermindern bzw. - sofern möglich und wirtschaftlich vertretbar - auf Dritte (z.B. Versicherungen) zu übertragen. Überschaubare und beherrschbare Risiken, die in einem angemessenen Verhältnis zu den erwarteten Chancen stehen, werden bewusst als ein Teil des allgemeinen unternehmerischen Risikos eingegangen. Risiken aus bestimmten Geschäftsaktivitäten wurden zum Bilanzstichtag analysiert. Risiken hinsichtlich Forderungsverlusten und Gewährleistungen wurden entsprechend der Vertriebsverlagerung an die DYNOS Vertriebs GmbH & Co. KG weitergegeben. Darüber hinaus sind zum Bilanzstichtag keine Risiken bekannt, folglich ist keine Rückstellung erfolgt. Für das Management wurden spezifische Prozesse im Hinblick auf finanzielle Risiken und Chancen etabliert und dokumentiert. Wichtige Bausteine bilden dabei die lang-, mittel- und kurzfristige Finanzplanung. Letztere dient als Mittel der Liquiditätssteuerung und auch zur Ermittlung eines allfälligen Liquiditätsrisikos. Sie umfasst basierend auf den aktuellen, verbuchten Zu- und Abgängen einen Planungshorizont von rund drei Monaten und wird fortlaufend aktualisiert. Mittelfristig erfolgt die Finanzplanung über das Jahresbudget und dort eine Planung der Erfolgs-, Aufwand- und der Cashflow-Rechnung. In längerer Sicht wird auf 3 Jahre geplant, wobei die wichtigsten Plan-Projekte umfänglich in die Planung mit einfließen. Darüber hinaus werden Risiken und Chancen im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses im regelmäßigen Management-Review identifiziert, indem interne und externe Einflussfaktoren analysiert werden, die die Entwicklung der Geschäftstätigkeit beeinflussen können. Diese Faktoren können gesellschaftlicher, ökonomischer oder umweltbezogener Art sein. Die Kernphase dieses Prozesses findet monatlich statt und beginnt mit einer umfassenden Analyse der Märkte. Darauf aufbauend werden Risiken u.a. hinsichtlich der Einhaltung des hohen Qualitätsniveaus, der Kapazitätsauslastung sowie des Produktionsausfallrisikos identifiziert. Regelmäßige Kundenabfragen im Hinblick auf Mengenabnahme-Prognosen sichern ein frühzeitiges Erkennen von Veränderungen der Planabsatzmengen, die auf eine ideale Auslastung der Produktionsanlagen ausgerichtet sind. Mit einem wöchentlich aktualisierten Kunden-ForeCast können wir unsere Produktionsteuerung sicherstellen und die Rohstoffversorgung frühzeitig steuern. Um einem Produktionsausfallrisiko aufgrund der hohen Auslastung der Maschinen und technischen Anlagen entgegenzuwirken, sind vorbeugende Instandhaltungen und Reinigungen der Anlagen intensiv fortzuführen. Hierzu werden im regelmäßigen Turnus Stillstandzeiten eingelegt. Stetige Qualitätskontrollen von Rohstoffen sowie Fertigerzeugnissen informieren zeitnah über Qualitätsunterschiede und ermöglichen so ein Eingreifen in den Produktionsprozess zur Qualitätssicherung. Eine konstant hohe Qualität der Produkte sowie innovative Qualitätsentwicklungen sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft. Risikofaktoren, die das Vulkanfibergeschäft negativ beeinflussen können, liegen im Wesentlichen in konjunkturellen sowie politischen und geopolitischen Entwicklungen weltweit. Die aktuellen konjunkturellen und politischen Risken und deren möglichen Auswirkungen sind Bestandteil des regelmäßigen Management-Reviews. 10. Voraussichtliche Entwicklung und Geschäftsziele Für das Geschäftsjahr 2023 haben wir mit einer leichten Erholung der weltwirtschaftlichen Dynamik gerechnet. Verhalten, aber dennoch realistisch, haben wir die Geschäftszahlen 2023 geplant, die im ersten Quartal jedoch noch nicht bestätigt wurden. Im Rahmen unserer Jahresplanung haben wir in den für uns relevanten Märkten eine Normalisierung der Angebots- und Nachfrageseite angenommen. Die Risiken hinsichtlich anhaltender Inflation für Fracht, Energie und Rohstoffe und deren Kompensation bildeten dabei einen Schwerpunkt der Planung. Die zu Beginn des Jahres 2023 verhaltene Entwicklung der globalen Konjunktur sowie die nötigen Preisanpassungen dämpfen die Absatzentwicklung. Der Höhepunkt der Inflationswelle dürfte jedoch mittlerweile erreicht sein, so dass sich der Anstieg der Erzeugerpreise weiter verlangsamen dürfte. Im weiteren Verlauf des Jahres dürfte sich die Konjunktur in nahezu allen Wirtschaftsbereichen erholen. Darauf deutet die spürbare Verbesserung der ifo Geschäftserwartungen seit Oktober 2022 hin. Für den weiteren Jahresverlauf gehen wir davon aus, dass die globale Konjunktur wieder an Fahrt gewinnt, so dass eine Erreichung des aktuellen Planziels, ein Rohergebnis leicht über Vorjahresniveau, weiterhin möglich ist.
Troisdorf, den 28. Juni 2023 DYNOS GmbH Geschäftsführung Dr. Hans-Peter Koller Bilanz zum 31.12.2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung I. Allgemeine Angaben Die DYNOS GmbH mit Sitz in Troisdorf ist ein Produktionsunternehmen, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Vulkanfibergütern und anderen Gütern im industriellen Bereich spezialisiert hat. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 9164 im Handelsregister des Amtsgerichts Siegburg eingetragen. Der Jahresabschluss der Firma DYNOS GmbH für das Geschäftsjahr 2022 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für den Jahresabschluss wurde das gesetzliche Gliederungsschema der §§ 266 und 275 HGB in jeder Hinsicht befolgt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt (§ 275 Abs. 2 HGB). Besondere Umstände, die dazu führen, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild nicht vermittelt, waren nicht zu verzeichnen (§ 264 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB), da die Finanzierung der Gesellschaft gesichert ist. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen ausgewiesen. Hierbei beträgt die Nutzungsdauer für Markenrechte im Durchschnitt 10 Jahre, für Lizenzen und Software drei Jahre. In 2005 wurde die DYNOS GmbH gegründet und erwarb im Zuge eines "Asset Deals" aus der HT Troplast (ehem. Dynamit Nobel) das betriebsnotwendige Vermögen. Der hieraus resultierende Geschäfts- oder Firmenwert (GoF) betrug TEUR 2.771 und wird planmäßig auf Gesellschaftsebene über 15 Jahre abgeschrieben. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 ist dieser GoF vollständig abgeschrieben. 2. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibung linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden linear und zeitanteilig (pro rata temporis) abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern für technische Anlagen und Maschinen betragen zwischen acht und zwölf Jahren und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis acht Jahre. Seit dem 1. Januar 2017 werden geringwertige Vermögensgegenstände bis EUR 800 sofort abgeschrieben. 3. Finanzanlagevermögen Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. 4. Vorratsvermögen Innerhalb der Vorräte werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen bewertet. Der Ermittlung der Anschaffungskosten liegen grundsätzlich gewogene Durchschnittswerte zu Grunde. Der Wertansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten und enthält neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten. Der Bilanzausweis erfolgt entsprechend zu Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. 6. Eigenkapital Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt. 7. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem laufenden Einmalprämienverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode i.S.v. IAS 19) bzw. nach Barwertermittlung (je nach Zusage) bewertet. Die Bilanzierung erfolgt gemäß den versicherungsmathematisch ermittelten Versorgungsverpflichtungen auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Hinsichtlich Art, Umfang und Höhe der Versorgungsanwartschaften und -ansprüche sind grundsätzlich jeweils die am Bilanzstichtag maßgeblichen Verhältnisse heranzuziehen (Stichtagsprinzip). Als Rückstellung für Pensionsverpflichtungen ist der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag anzusetzen (§ 253 Abs. 1 HGB). Die daraus resultierende ungewisse Verbindlichkeit ist in Form eines Barwertes zu ermitteln und mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Rechnungszins zum Bilanzstichtag abzuzinsen. Bei der Verzinsung wird die Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Anspruch genommen, d.h. die Diskontierung erfolgt pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (gemäß Veröffentlichung der Bundesbank). 8. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken gebildet. 9. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Erläuterungen zur Bilanz 1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.436.821 von folgenden Unternehmen:
2. Das Vorratsvermögen setzt sich wie folgt zusammen:
Die Herstellung von Fertigerzeugnissen ist Kundenaufträgen direkt zuzuordnen. Somit werden diese unmittelbar nach Fertigstellung an die DYNOS Vertriebs GmbH & Co. KG geliefert. Zum Bilanzstichtag waren alle Fertigerzeugnisse entsprechend ausgeliefert. 3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Fristigkeit bis zu einem Jahr. Die DYNOS GmbH hat ihrer Gesellschafterin eine Intercompany-Kreditlinie in Höhe von insgesamt TEUR 7.000 zur Liquiditätssicherung eingeräumt. Eine ordentliche Verzinsung gemäß schriftlicher Vereinbarung ist erfolgt. Zum Bilanzstichtag sind hiervon TEUR 2.906 abgerufen (VJ: TEUR 2.761). Nach Gründung der Cordier-Gruppe und erfolgtem Asset Deal hat die DYNOS GmbH den einzelnen Gesellschaften Intercompany-Kreditlinien in Höhe von insgesamt TEUR 12.000 zur Liquiditätssicherung eingeräumt. Eine ordentliche Verzinsung gemäß schriftlichen Vereinbarungen ist erfolgt. Zum Bilanzstichtag sind hiervon TEUR 2.198 abgerufen (VJ: TEUR 4.191). Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Umsatzsteuervorauszahlungen in Höhe von TEUR 1.782 (VJ: TEUR 417). Des Weiteren bestehen sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 63 (VJ: TEUR 59) aus Stromsteuererstattungen sowie Pfandverrechnungen und Kautionen. Darin enthalten sind ebenfalls noch Forderungen gegen Krankenkassen und die Pensionskasse in Höhe von TEUR 5. Die aktive Rechnungsabgrenzung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 32 (VJ: TEUR 26) und ist neben den im Geschäftsjahr geleisteten Auszahlungen für Versicherungsleistungen im Folgejahr, auf Strukturierungsentgelte zur Finanzierung des Asset Deals, über zwei Jahre Darlehnslaufzeit zurückzuführen. Die Rückstellungen zum Bilanzstichtag setzen sich zusammen aus:
Die in der Gesellschaft gebildeten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 622 (VJ: TEUR 582) werden mit dem Barwert der zeitanteilig erworbenen Anwartschaft ausgewiesen. Neben dem angenommenen Rententrend wird die erwartete Fluktuation, also die alters- und geschlechtsabhängige typische relative Austrittshäufigkeit aus dem aktiven Bestand, ohne Eintritt eines Versorgungsfalls, berücksichtigt. Zur Berücksichtigung von Sterblichkeit/Invalidität kommen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zur Anwendung. Das Bewertungsendalter wird gemäß RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz 2007 bestimmt. Als ökonomische Rechnungsgrundlagen wurden folgende Daten verwendet:
Die Rechnungszinssätze wurden auf Basis der von der Deutschen Bundesbank gemäß RückAbzinsV zum Stichtag 31. Oktober 2022 ermittelten und veröffentlichten Zinsinformationen gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit den zu diesem Stichtag verfügbaren Marktdaten unter Annahme unveränderter Marktverhältnisse auf den Bilanzstichtag extrapoliert. Dabei wurde der Zinssatz für die Rückstellungsermittlung auf Basis einer zehnjährigen Durchschnittsbildung angenommen und ergab einen Erfüllungsbetrag der Verpflichtung in Höhe von TEUR 622 (VJ: TEUR 593). Bei Anwendung eines Rechnungszinses von 1,45 % auf Basis einer siebenjährigen Durchschnittsbildung hätte sich ein Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 649 (VJ: TEUR 631) ergeben. Die nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Differenz beträgt TEUR 26 (VJ: TEUR 38). Die Vereinfachungsregel gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde angewendet und eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtung (mittlere Duration) von 15 Jahren unterstellt. Die noch nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungsbeträge für laufende Pensionen, Anwartschaften auf Pensionen sowie ähnliche Verpflichtungen, für die von dem Ansammlungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB für aus der Bewertungsänderung stammende zusätzliche Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen im Zusammenhang mit der erstmaligen Anwendung des BilMoG Gebrauch gemacht wird, betragen TEUR 20 (VJ: TEUR 30). Der ursprüngliche BilMoG-Anpassungswert betrug zum 31. Dezember 2010 TEUR 149. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 495 (VJ: TEUR 612) setzen sich im Wesentlichen aus sorgfältig geschätzten Beträgen für Personal-, Abschluss-/Prüfungs- und Energiekosten sowie anderen ungewissen Verbindlichkeiten zusammen. 4. Die Verbindlichkeiten teilen sich auf in:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 6.927 (VJ: TEUR 4.950) sind TEUR 3.065 (VJ: TEUR 470) Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen und TEUR 2.736 Verbindlichkeiten aus Akonto-Zahlungen gegenüber der DYNOS Vertriebs GmbH & Co. KG enthalten. Des Weiteren bestehen im Rahmen einer Intercompany Kreditlinie mit der Muttergesellschaft zur Liquiditätssicherung Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.126. Von den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 143 (VJ: TEUR 112) entfallen TEUR 37 (VJ: TEUR 0) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditorischen Debitoren, TEUR 48 (VJ: TEUR 29) auf Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie TEUR 58 auf Verbindlichkeiten im Rahmen eines Mietkaufs von Flurförderfahrzeugen. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Als Folge der Inanspruchnahme gesetzlich zulässiger Erleichterungen sowie zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden die Umsatzerlöse, die Bestandsveränderung, die sonstigen betrieblichen Erträge sowie der Materialaufwand zum Rohergebnis zusammengefasst. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2022 ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 9.298 (VJ: TEUR 10.160) erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen von insgesamt TEUR 110 (VJ: TEUR 146) sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 11 (VJ: TEUR 9) enthalten. Darüber hinaus sind der Gesellschaft sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 23 (VJ: TEUR 88) zugeflossen, die auf Zuschüsse im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes zurückzuführen sind. Des Weiteren sind TEUR 68 aus der Auflösung von Rückstellungen für nicht ausgezahlte Boni entstanden. 2. Die Personalaufwendungen teilen sich wie folgt auf:
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 61 Arbeitnehmer. Diese unterteilen sich in 48 gewerbliche Arbeitnehmer und 13 Angestellte. 3. Die Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.281 (VJ: TEUR 247) sind einerseits auf die Abnutzung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens zurückzuführen und unterteilen sich auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 31 (VJ: TEUR 24) und Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 246 (VJ: TEUR 223) sowie andererseits auf Abschreibungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.004. Diese entsteht durch die Schließung des Produktionsstandortes Cordier Fibres GmbH. Im Zuge der Übernahme 2021 wurden den Gesellschaften Cordier Fibres GmbH und Technical Fibres South Holding GmbH & Co. KG IC Darlehen gewährt, welche durch die Einstellung des Betriebes als nicht wieder einbringbar angesehen werden. 4. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 4.959 (VJ: TEUR 3.934) beinhalten neben den gewöhnlichen wiederkehrenden Betriebsaufwendungen Aufwendungen aus Verwaltungsleistungen für verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.245 (VJ: TEUR 2.022). Das Zinsergebnis stellt sich wie folgt dar:
C. Sonstige Pflichtangaben 1. Haftungsverhältnisse Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus einem Betriebsmittelkredit der DYNOS Holding II GmbH in Höhe von TEUR 10.000 (VJ: TEUR 8.000) hat die Gesellschaft unter dem Datum vom 30. September 2022 eine Negativvereinbarung mit Gleichstellungstellungsvereinbarung mit dem Kreditgeber abgeschlossen. Die DYNOS GmbH ist dem Kreditvertrag als Schuldner beigetreten. Andere außerbilanzielle sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 7.135 (VJ: TEUR 6.446) bestehen u.a. aus einer Leasingvereinbarung mit BFL Leasing GmbH vom 26. Juni 2019 über drei Kopierer, deren Höhe zum Bilanzstichtag TEUR 8 (VJ: TEUR 12) beträgt. Hiervon sind TEUR 4 binnen eines Jahres fällig, die restlichen TEUR 4 sind zwischen ein und fünf Jahren fällig. Des Weiteren besteht ein Contracting-Vertrag vom 30. April 2010 mit den Stadtwerken Troisdorf über eine Dampferzeugungsanlage. Dieser Contracting-Vertrag wurde zum 15. März 2018 ergänzt und neu geschlossen. Hiernach läuft die Verpflichtung für Mietaufwendungen bis zum 31. August 2028 und beträgt insgesamt TEUR 1.329 (VJ: TEUR 1.563). Hiervon sind binnen eines Jahres TEUR 234 (VJ: TEUR 234), zwischen ein und fünf Jahren TEUR 938 (VJ: TEUR 938) und nach fünf Jahren TEUR 156 (VJ: TEUR 391) fällig. Der Jahresgrundpreis hierbei ist zu 40 % an Lohn- und Gehaltszahlungen gekoppelt und der Vermieter hält sich das Recht einer Anpassung der Mietpreise offen. Der Gebäudemietvertrag mit dem Industriepark Troisdorf verpflichtet die Gesellschaft bis zum 30. September 2030 die Mietverpflichtungen von insgesamt TEUR 3.639 (VJ: TEUR 4.073) zu zahlen. Hiervon sind binnen eines Jahres TEUR 442 (VJ: TEUR 434), nach einem bis fünf Jahren TEUR 1.848 (VJ: TEUR 1.816) und nach fünf Jahren TEUR 1.349 (VJ: TEUR 1.823) fällig. Des Weiteren hat die Gesellschaft sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Abnahmeverträgen für Energielieferungen im Jahr 2022 für Folgejahre in Höhe von TEUR 1.491 (VJ: TEUR 798). 2. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die aktuelle Auftragslage bei DYNOS sowie der kurzfristige Ausblick auf die kommenden Wochen ist auf Normalniveau. Die Rohstoffversorgung ist zum jetzigen Zeitpunkt gewährleistet. Zur Einschätzung und Steuerung der Risiken ist ein Berichtssystem zu den wichtigsten Indikatoren eingeführt. Von der Ukraine-Krise ist DYNOS aktuell durch steigende Energiepreise stark betroffen. 3. Organe Die DYNOS GmbH ist eine nach deutschem Recht gegründete Gesellschaft mit beschränkter Haftung, eingetragen beim Amtsgericht Siegburg, HRB 9164. Die Gesellschaft hat ein Stammkapital in Höhe von EUR 25.000,00. Alleinige Gesellschafterin der DYNOS GmbH ist die DYNOS Holding GmbH mit Sitz in Troisdorf. Sie ist eine nach deutschem Recht gegründete Gesellschaft mit beschränkter Haftung, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Siegburg, HRB 11173. Zwischen den beiden Gesellschaften ist am 27. Januar 2011 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen worden. Die DYNOS Holding II GmbH mit Sitz in Troisdorf erstellt für den größten Kreis einen Konzernabschluss, in den auch die DYNOS GmbH, Troisdorf, mit einbezogen wird. Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 waren Dr. Hans-Peter Koller, Wollerau, Schweiz, sowie Marcus Karl Haman, Korneuburg, Österreich (bis 04.04.2023). Herr Dr. Koller nimmt hauptberuflich die Geschäftsführung der DYNOS Holding II GmbH sowie der M2 Capital AG war. Hinsichtlich der Vergütung für die Geschäftsführer wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Troisdorf, den 28. Juni 2023 DYNOS GmbH Geschäftsführung Dr. Hans-Peter Koller Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
3 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 der DYNOS GmbH, Troisdorf, in der Fassung der Anlage 1 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DYNOS GmbH, Troisdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DYNOS GmbH, Troisdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DYNOS GmbH, Troisdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 28. Juni 2023 Deloitte
GmbH
gez. Christian Frank, Wirtschaftsprüfer gez. Thomas Wallner, Wirtschaftsprüfer" |
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