Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 41260
Eingetragen
4.1.2008
Branche
Institute für Factoring-GeschäfteVermittlung von KreditenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Das Factoring, insb. der Ankauf von Forderungen und deren Beitreibung, die Verwaltung von Kredit-Portfolios, sowie in diesem Zusammenhang stehende Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Fred Fegel
seit 28.3.2011
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

GFG Finanz GmbH

Mainz

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

GFG Finanz GmbH, Mainz

1. Geschäftstätigkeit, Marktumfeld, besondere Ereignisse

1.1. Geschäftsmodell

Die GFG Finanz GmbH bildet im Wesentlichen zwei Arten von Geschäften ab. Zum einen agiert sie als reiner Investor der revolvierend oder in einmaligen Transaktionen Portfolien von notleidenden Forderungen kauft. Die operative Bearbeitung dieser Portfolien erfolgt ausschließlich durch externe Dienstleister, in der Regel (aber nicht ausschließlich) durch die Gothia Deutschland GmbH und deren Vertragsanwälte. Eine Factoring-Erlaubnis gemäß KWG ist, soweit es sich bei der Verkäuferin um eine Firma mit Sitz in Deutschland handelt, für diese Art von Forderungskauf (sog. NPL-Forderungskauf) nicht erforderlich.

Neben dem Kauf notleidender Forderungen bietet die GFG Finanz GmbH seit 2011 auch den Kauf von Forderungen an Tag 1, d. h. zum Zeitpunkt ihrer Entstehung an. Dieses Geschäft betreibt die GFG Finanz GmbH wiederum in zwei Varianten: In Variante 1 werden die Forderungen zwar schon umgehend an die GFG Finanz GmbH verkauft und abgetreten, alle Geldeingänge auf diese Forderungen gehören damit der GFG Finanz GmbH. Die Auszahlung des Kaufpreises an die Verkäuferin erfolgt jedoch unabhängig davon, ob die Forderung inzwischen durch den Debitor ausgeglichen wurde in jedem Fall frühestens am Tage nach Fälligkeit der Forderung. Bei dieser Variante handelt es sich also um Fälligkeitsfactoring, welches ebenfalls nicht unter die Erlaubnispflicht gemäß KWG fällt.

Bei Variante 2, dem echten Factoring, welches die GFG Finanz GmbH seit März 2012 aktiv betreibt, wird der Kaufpreis bereits vor Fälligkeit an die Verkäuferin ausgezahlt, in der Regel am Tage nach Übermittlung der Rechnungsdaten oder einmal wöchentlich. Für das echte Factoring besteht nach dem KWG eine Erlaubnispflicht. Eine solche Erlaubnis liegt der GFG Finanz GmbH seit Ende 2011 vor und wurde im März 2012 aktiviert.

Eine weitere mögliche Variante, das unechte Factoring, also Factoring ohne Übernahme des Ausfallrisikos, ist durch die vorhandene Erlaubnis ebenfalls abgedeckt, wird jedoch aufgrund der Problematik der Globalzession noch nicht aktiv angeboten.

Das Debitorenmanagement hinsichtlich der im Rahmen von Factoring-Verträgen gekauften Forderungen erfolgt in jedem Fall, also auch bei unechtem Factoring und Fälligkeitsfactoring, bis zur Übergabe ins Inkasso durch die GFG Finanz GmbH selbst. Für das Inkasso bedient die GFG Finanz GmbH sich wiederum auch hier der Gothia Deutschland GmbH als externem Dienstleister.

Neben den beiden o. g. Kerngeschäftsmodellen NPL-Forderungskauf und Factoring bietet die GFG Finanz GmbH auch Dienstleistungen im reinen Debitorenmanagement, ohne Forderungskauf und damit ohne Finanzierung und ohne Übernahme des Ausfallsrisikos an. Gleichwohl ist auch dieses Geschäft nicht gänzlich frei von Risiken.

Hinsichtlich der Risikotragfähigkeitsberechnung, der identifizierten Risiken, den getroffenen Maßnahmen zur Risikosteuerung und der Risikoberichterstattung ist also zwischen diesen drei Geschäftsmodellen NPL-Forderungskauf, Factoring, Debitorenmanagement zu unterscheiden.

1.2. Geschäftsführung und Vertretung

 

Jörg Hickethier, Mainz (bis 11.09.2012)

 

Fred Fegel, Büttelborn

Fred Fegel, seit dem 11.09.2012 einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer. Bis zum 11.09.2012 war Jörg Hickethier einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer.

1.3. Allgemeine Geschäftsentwicklung

1.3.1. Die Wirtschaft

1.3.1.1. NPL-Forderungskauf

Der Einschätzung von Branchenexperten wurde das Gesamtvolumen des deutschen NPL-Marktes auf rd. 750 Mrd Euro geschätzt(Ernst & Young: European Non-Performing Loan Report 2011, Nov 2011) während die Schätzungen für 2011 noch bei 225 Mrd Euro lagen (PricewaterhouseCoopers: European Outlook for Non-Performing Loans, April 2011). Daher wird die Abwicklung der NPL noch Jahrzehnte dauern.

Aufgrund von Basel II- und Basel III-Regulierungen sowie einer Erhöhung der Anforderungen für die Vergabe von Krediten sind Banken angehalten, ihre Bilanzen zu sanieren, Raum für Neugeschäft insbesondere für die Vergabe neuer Kredite zu generieren und in dem Zusammenhang ihre Portfolios nicht mehr bedienter Kreditforderungen abzustoßen. Gleichzeitig verfügen sie nur unzureichend über Strukturen, selber-NPL-Forderungspakete gewinnbringend zu verwerten. Marktanalysten rechnen damit, dass es Jahre dauern wird, den Bankenmarkt zu sanieren und Jahrzehnte, den NPL-Markt abzuarbeiten.

1.3.1.2. Factoring

Nach dem überproportionalen Umsatzzuwachs im Vorjahr mit fast 19% hat sich das hohe Forderungsankaufsvolumen von über 157 Mrd. Euro in 2012 weiter stabilisiert. 2012 stellte sich somit als ein wiederum erfolgreiches Jahr für die deutsche Factoring-Branche dar. (Deutscher Factoring Verband, Berlin 20.03.2013)

1.3.2. Die Factoring-Branche

1.3.2.1. Marktwachstum

Das starke Umsatzwachstum im Bereich des e- commerce führt zu einer deutlich erhöhten Nachfrage nach Lösungen für die Abdeckung des Delcredererisikos beim Verkauf auf Rechnung und Lastschrift in den web-shops als auch zu einem erhöhten Finanzierungsbedarf.

1.3.2.2. Marktentwicklung des Factoring im B2C

Die verstärkte Nachfrage im Bereich des B2C-Factorings hat in den vergangenen Jahren zu einem deutlich verstärkten Angebot und damit erhöhtem Wettbewerb geführt. Es kommen neue Anbieter auf den Markt während zeitgleich eine Konsolidierung des Marktes zu beobachten ist.

Es zeigen sich Tendenzen auf, dass die derzeit noch recht stark fragmentierten Dienstleistungen im Bereich des e-commerce (Web-shop Provider, Payment-ServiceProvider, Factorer etc.) sich in Richtung des Full-Service-Providers entwickeln.

Ebenso werden vormals nur national angebotene Dienstleistungen zu internationalen Dienstleistungen erweitert.

1.3.2.3. GFG Finanz GmbH im Marktumfeld

Die GFG Finanz GmbH besitzt seit 12/2011 die Factoring-Erlaubnis. Aufgrund ihres gelungenen Markteintritts und der vorhandenen Internationalität und insbesondere ihrer starken Präsenz im skandinavischen Raum ist sie ein potentieller Übernahmekandidat im Rahmen der Konsolidierung des Marktes.

1.4. Geschäftsbereiche

1.4.1. Fälligkeits-Factoring

Im Geschäftsbereich des Fälligkeits-Factorings konnte die GFG Finanz GmbH ihre Position weiter verbessern. Bedingt durch neue Mandate im Inland als auch durch das Wachstum des größten Mandanten H&M konnte der Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortgesetzt werden.

Weiterhin ist mit den Verträgen mit Neckermann ein guter Einstig in den österreichischen Markt gelungen.

1.4.2. Echtes Factoring

Das 1. Halbjahr war ganz wesentlich durch den Aufbau der erforderlichen IT- Strukturen geprägt. Das betrifft die Programmierung von Schnittstellen zu den Payment Service Providern als auch die Anpassung des operativen Systems Phoenix an die Anforderungen des deutschen Marktes.

1.5. Räumlichkeiten

Die Gesellschaft hat ihren Firmensitz weiterhin in der Wilhelm-Theodor-Römheld-Str. 26 in 55130 Mainz

1.6. Vergütungsstrukturen

Die Gesellschaft achtet darauf, dass bei keinem Mitarbeiter hohe Abhängigkeiten von der Auszahlung variabler Vergütungen bestehen. Die Geschäftsführung und die Mitglieder der Geschäftsleitung erhielten in 2012 keine variable Vergütung. Die Einhaltung vorstehender Grundsätze bei etwaigen Bonusprogrammen wird mindestens jährlich durch unabhängige Funktionen, wie z.B. dem zentralen Management, dem Abschlussprüfer und dem Compliance-Beauftragten überwacht.

1.7. Sonstiges

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.

2. Wirtschaftliche Verhältnisse

2.1 Ertragslage

Die Umsätze der Gesellschaft hängen im hohen Maße von der Entwicklung der Umsätze im e-commerce ab. Das starke Wachstum im globalen Internetgeschäft schafft hierbei eine gute Grundlage für ein stetiges Umsatzwachstum der Gesellschaft. So stieg der Umsatz des Online-Geschäfts im Versandhandel im Jahr 2012 noch einmal um 5,9 Mrd Euro auf nun 27,6 Mrd. Euro, welches einem Umsatzwachstum von 27,2% entspricht.

War der handelsrechtliche Umsatzzuwachs von 22,4% der Gesellschaft im vergangenen Jahr noch im Wesentlichen auf das Umsatzwachstum der H&M zurückzuführen, so ist bedingt durch Neuverträge ein noch stärkeres Umsatzwachstum für das Jahr 2013 zu erwarten.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich vor Steuern auf 715.408€ (im Vorjahr 670.043€). Die Umsatzerlöse betrugen 9,994 Mio gegenüber 8,165 Mio im Vorjahr. Die Gründe für das erfreuliche Wachstum liegen sind im Wachstum des Umsatzes im e-commerce und der Globalisierung der Märkte zu suchen.

Während das Wachstum in der Berichtsperiode im Wesentlichen auf den Umsatzzuwachs der Bestandskunden im Fälligkeitsfactoring zurückzuführen ist, wird die Gesellschaft in nächster Zeit verstärkt auf den Umsatzzuwachs im Neukundenbereich und im echten Factoring fokussieren.

Der Jahresüberschuss liegt bei 480.531€ (im Vorjahr 450.691€)

2.2 Finanzlage

Zum Geschäftsjahresende beträgt der Finanzmittelbestand 3.786 TEUR (Vorjahr 0€). 3.300 TEUR sind hierbei erhöhte Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die für weitere Forderungskäufe bereitgestellt wurden.

2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt 14.572 TEUR und hat sich im Berichtsjahr um 4.303 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 20,5% (Vorjahr 24,4%). Das deutliche Wachstum ist auf Zukäufe von Portfolien im Bereich des Fälligkeitsfactoring zurückzuführen.

Insgesamt ist die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage stabil und geordnet.

2.4 Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigt seit dem Jahr 2011 Personal. Im Geschäftsjahr 2012 waren wie im Vorjahr durchschnittlich 5 Mitarbeiter für die Gesellschaft tätig, jedoch werden weitere Einstellungen vorgenommen, um dem geplanten Wachstum im Bereich des echten Factoring Rechnung zu tragen.

3. Risiken und Risikomanagement

Die Gothia Finanz GmbH unterliegt sowohl branchenspezifisch als auch geschäftstypisch aus der Handelstätigkeit entstehenden und allgemeinen unternehmerischen Risiken.

Als Inhaber der Factoring Lizenz verfügt die GFG Finanz GmbH über angemessene Risikosteuerungs- und Controllingprozesse, die u.a. eine Risikoidentifikation, Risikokontrolle, Risikobeurteilung und Risikokommunikation jederzeit gewährleisten und gemäß den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sicherstellen, dass die wesentlichen Risiken angemessen mit Eigenkapital unterlegt sind. Diese Prozesse werden regelmäßig überprüft und ggfs. Zeitnah an sich ändernde Bedingungen angepaßt.

3.1 Internes Kontrollsystem

Die GFG Finanz GmbH hat gem. MaRisk eindeutige Regelungen zur Aufbau- und Ablauforganisation getroffen sowie einen internen Risikosteuerungs- und Controllingprozess implementiert.

Klare Funktionstrennungen und eine einheitliche Terminologie sorgen dafür, dass miteinander unvereinbare Tätigkeiten durch unterschiedliche Mitarbeiter bzw. Bereiche wahrgenommen und eine ordnungsgemäße Durchführung der Geschäftsaktivitäten jederzeit sichergestellt wird. Die Funktionstrennung ist bis einschließlich der Geschäftsführungsebene gewährleistet und gilt auch für den Vertretungsfall.

3.2 Risikoarten

Als wesentliche Risiken im Sinne der MARisk wurden Adressausfallrisiken, Marktrisiken, Liquiditätsrisiken, operationelle Risiken und Betrug identifiziert.

Weitere Risikoarten sind allgemeine rechtliche Risiken, Auslagerungsrisiken, strategische Risiken inkl. Markt- und Wettbewerbsrisiken, Personalrisiken, allgemeine Reputationsrisiken und Kreditrisiken.

Im Folgenden werden die identifizierten wesentlichen und weiteren Risikoarten kurz dargestellt:

3.2.1 Adressenausfallrisiken

Bei der Beurteilung und Steuerung des Ausfallrisikos unterscheidet die Gesellschaft danach, ob es sich beim Kaufgegenstand um vergleichsweise hohe Einzelforderungen gegen relativ wenige Debitoren handelt, oder ob das Risiko über eine große Anzahl von Debitoren mit niedrigen Einzelforderungen breit gestreut ist. Die Geschäftstätigkeit beschränkt sich bislang ausschließlich auf den letztgenannten Kauf niedrigen Einzelforderungen, bei dem aufgrund der breiten Streuung des Ausfallrisikos auf eine Absicherung durch Kreditausfallversicherungen verzichtet werden und eine statistische Betrachtung sowie entsprechende Steuerung der Forderungsausfälle erfolgen kann.

Vor dem Kauf einer Forderung findet eine vollautomatisierte Kreditwürdigkeitsprüfung der Debitoren statt. Außer bei Kleinstforderungen erfolgt diese Prüfung stets unter Einbeziehung von Informationen von externen Auskunfteien. Im Rahmen dieser Prüfung werden Identität, Bonität und verfügbares Limit des Debitors geprüft. Die Gesellschaft hat die Kontrolle über die Kreditentscheidung und kann diese jederzeit anpassen.

3.2.2 Marktrisiken

Als Marktrisiko wird das Risiko bezeichnet, das durch Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Situation als auch eine Veränderung der Wettbewerbssituation entsteht.

Während für die kommenden Jahre ein nachhaltiges Wachstum der Umsätze im Bereich des e-commerce erwartet wird, ist auch mit einem verstärkten Wettbewerb zu rechnen. Insbesondere Unternehmen mit einem ausschließlichen oder stark wachsenden Internet-Umsatz verstärken ihre Aktivitäten im Bereich des echten Factoring.

Um das Risiko eines sich verstärkenden Wettbewerbsdrucks zu begrenzen, wird eine kontinuierliche Wettbewerbsanalyse durchgeführt. Insbesondere unterliegen die Verträge, Preise und Produktentwicklungen des Wettbewerbs einer laufenden Analyse, um jederzeit die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft im Markt zu gewährleisten.

Marktpreisveränderungen werden durch das Risk Control auf der Grundlage von Worst Case/Stress Tests sowohl im Genehmigungsverfahren bei Vertragsabschlüssen als auch fortlaufend in regelmäßigen Auswertungen geprüft.

Bei einer ungünstigen Entwicklung der Marktpreise oder Konsumentenverhaltens im Vergleich zu den erwarteten Entwicklungen, lassen die Verträge eine Verschärfung des Kreditentscheids derart zu, die eine weitere wirtschaftliche Fortführung der Prozesse ermöglichen. Die Steuerung des Kreditentscheids erfolgt dabei vor allem über einen von der Auskunftei bereitgestellten Scorewert, welcher die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Debitors widerspiegelt. Bei signifikanten Änderungen sehen die Verträge mit den Mandanten jedoch auch ein Sonderkündigungsrecht vor.

3.2.3 Liquiditätsrisiko

Liquiditätsrisiken können grundsätzlich aufgrund mangelnder eigener Liquidität oder aufgrund statistischer Liquiditätsänderungen beim Endkunden aufgrund der Änderung der gesamtwirtschaftlichen Marktlage auftreten.

Die GFG Finanz GmbH überwacht täglich den Cash-Flow der sich aus dem operativen Geschäft ergibt, um so Veränderungen der Liquiditätslage kurzfristig erkennen zu können und ggf. entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Darüber hinaus werden von der Finanzbuchhaltung monatlich die Liquidität des Unternehmens analysiert und daraus resultierende Erkenntnisse an die Geschäftsleitung berichtet.

Durch ein Cash-Pooling wird weiterhin ein erhöhtes Risiko durch hohe Liquiditätsreserven minimiert.

Durch die Einbindung der Gesellschaft in die Gruppe und entsprechender Kreditverträge ist auch die kurzfristige Bereitstellung weiterer liquider Mittel gesichert.

3.2.4 Operationelle Risiken

Als operationelles Risiko gilt das Risiko eines Verlustes infolge eines Mangels oder Versagens von internen Prozessen, Menschen oder Systemen oder aufgrund von externen Ereignissen, ob absichtlich oder zufällig herbeigeführt oder natürlichen Ursprungs. Hierzu gehören auch Rechtsrisiken. Ausgenommen sind strategische und allgemeine Reputationsrisiken.

Auf vierteljährlicher Basis erfolgt eine Risikoidentifikation der operationellen Risiken im Rahmen der Forecasterstellung, die dem Mangement der Gothia-Gruppe präsentiert wird. Dieses Risk Assessment beinhaltet implizit eine Risikoidentifikation, Risikokontrolle, Risikobeurteilung bzw. Risikokommunikation.

Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades im Geschäftsmodell der GFG Finanz GmbH besteht ein weiteres Risiko in der Nichtverfügbarkeit oder Beschädigung technischer Systeme. Durch IT-Sicherungsmaßnahmen, welche dem Branchenstandard entsprechen, wird weitgehend sichergestellt, dass technische Probleme nicht zu einer dauerhaften Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs führen. Durch die Nichtverfügbarkeit technischer Systeme der GFG Finanz GmbH kann auch den Mandanten Schaden entstehen, die Haftung der GFG Finanz GmbH für solche Schäden wird vertraglich jedoch in der Regel auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit von Mitarbeitern wenige tausend Euro beschränkt (außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, wo dies nicht möglich ist).

Durch können auch der GFG Finanz GmbH selbst erheblich Schäden entstehen. Zur Minimierung dieses Risikos wurden zahlreiche interne Maßnahmen getroffen, welche die Handlungskompetenzen der einzelnen Mitarbeiter einschränken und ihr Handeln kontrollieren. Insbesondere gilt in allen sensiblen Bereichen das Vieraugenprinzip; sämtliche geschäftlichen Entscheidungen, die mit Kosten oder Risiken oberhalb von 10.000 EUR verbunden sind, müssen zudem von der Gothia-Gruppe abzusegnen.

Die operativen Systeme werden in den Technikräumen der Gruppe betrieben und unterliegen daher den gruppenweiten Ausfall- und Notfallplanungen.

3.2.5 Betrug

Neben der Zahlungsunfähigkeit des Debitors kann vor allem im Versandhandel auch Identitätsbetrug eine Ursache für Forderungsausfall sein. Soweit der Identitätsbetrug durch Nutzung eines frei erfundenen Namens erfolgt, ist der Identitätsbetrug als solcher nicht nachweisbar. Der damit verbundene Forderungsausfall wird daher durch die GFG Finanz GmbH getragen. Zur Minimierung des damit verbundenen Ausfallrisikos wird daher üblicherweise eine eindeutige Identifikation des Debitors durch die Auskunftei mindestens auf Haushaltsebene vorausgesetzt. Von dieser Voraussetzung wird nur in begründeten Ausnahmefällen abgewichen.

Beim Kauf virtueller Produkte im Internet (Downloads, Content, Mitgliedschaften etc.) können Betrüger den Namen eines Dritten missbrauchen, da für den Bezug virtueller Produkte nicht die Angabe der korrekten Postadresse erforderlich ist. Dieses Risiko kann durch den Kreditentscheid effektiv nicht gesteuert werden. Andererseits wird in diesem Fall die Forderung jedoch durch den in betrügerischer Weise als Besteller genannten Dritten bestritten, wodurch sich der Betrug als solcher nachweisen lässt. In einem solchen Fall greift die vertraglich fixierte Veritätsgarantie, die das Risiko mängelbehafteter Forderungen auf die Verkäuferin abwälzt: Die Verkäuferin muss im Factoring-Vertrag garantieren, dass "die Forderung, so wie sie in den übermittelten Daten beschrieben wurde, einschließlich aller Nebenrechte zum Zeitpunkt der Abtretung dem Grunde und der Höhe nach besteht, abtretbar und nicht mit Einreden, Einwendungen oder Gegenrechten des Debitors oder anderer Dritter behaftet ist. Die Verkäuferin garantiert weiterhin, dass sie zur Abtretung dieser Forderung berechtigt ist." (Veritätsgarantie). Falls diese Garantie verletzt wird, ist die GFG Finanz GmbH berechtigt, die Forderung an die Verkäuferin gegen Rückerstattung des Kaufpreises zurück zu übertragen. Gleiches gilt auch in dem Falle, dass ein Debitor die Forderung bestreitet und die Verkäuferin keinen ausreichenden Nachweis der Forderung leisten kann.

Zur Reduzierung dieses Betrugsrisikos des Mandanten werden vor Abschluss des Factoring-Vertrags die Bilanzen der Verkäuferin geprüft und eine Wirtschaftsauskunft bei Creditreform eingeholt. Während der Zusammenarbeit werden später jeweils die aktuellen Jahresabschlüsse angefordert, über das Creditreform-Monitoring werden zudem Änderungen in der Kreditwürdigkeit gemeldet.

Basierend auf der Eigenkapitalquote des Mandanten, der Einschätzung der Kreditwürdigkeit durch Creditreform sowie der erwarteten Quote von rückübertragenen Forderungen, verlangt die GFG Finanz GmbH ggf. weitere Sicherheiten von der Verkäuferin. Solche Sicherheiten können insbesondere Bürgschaften durch Eigentümer oder verbundene Unternehmen sein, wobei dann wiederum die finanzielle Ausstattung und Kreditwürdigkeit des Bürgen zu prüfen ist. Alternativ kommt auch ein Sicherheitseinbehalt (Deposit) in Betracht, der über mehrere Monate durch den Einbehalt jeweils eines Prozentsatzes des gekauften Forderungsvolumens gebildet wird.

3.2.6 Allgemeine rechtliche Risiken

Im normalen Geschäftsverkehr ist die GFG Finanz GmbH einer Reihe rechtlicher Risiken ausgesetzt, die jedoch nicht als materiell einzustufen sind. Die besonderen, materiell erheblichen Rechtsrisiken werden unter Operationelle Risiken behandelt. Diesen werden durch eine geeignete Compliance sowie den Einsatz der eigenen Rechtsabteilung als auch externer Anwaltskanzleien Rechnung getragen.

3.2.7 Auslagerungsrisiken

Die GFG Finanz GmbH verfolgt das Ziel durch Auslagerung an spezialisierte Unternehmen die Prozesse zu optimieren und die Profitabilität zu erhöhen. Gleichwohl besteht gerade hierdurch immanent das Risiko, dass die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft durch Nicht- oder Schlechterfüllung ausgelagerter Aktivitäten und Prozesse nachteilig beeinflusst wird.

Es wird durch die sorgfältige Auswahl der Auslagerungspartner, die Festlegung detaillierter Leistungsbeschreibungen und Service-Level in den Auslagerungsverträgen, ein zeitnahes Reporting mit Soll-Ist-Vergleichen sowie die Einbeziehung der Auslagerungen in die Prüfungen von Compliance gesteuert.

3.2.8 Strategische Risiken, Markt- und Wettbewerbsrisiken

Falsche strategische Entscheidungen, Veränderungen des Markt- und/oder Wettbewerbsumfelds könnten die Ertrags- und Finanzlage des Unternehmens nachhaltig beeinflussen. Veränderungen an den Märkten könnten Auswirkungen auf das Geschäftsmodell und die Entwicklung der Gesellschaft haben.

Die Geschäftsführung und die Geschäftsleitung sind durch verschiedene fachliche Komitees unmittelbar unmittelbar in die Strategie und Risikoprozesse der Gesellschaft eingebunden. Durch kurze Entscheidungswege ist eine zeitnahe, effektive und flexible Reaktion auf Marktveränderungen gegeben.

3.2.9 Personalrisiken

Ein fahrlässiges Handeln oder vorsätzlicher Betrug könnten die Ertrags- und Finanzlage des Unternehmens nachhaltig beeinflussen.

Die Einstellung neuer Mitarbeiter erfolgt ausschließlich nach Überprüfung eines vorgelegten polizeilichen Führungszeugnisses.

Jeder Neueinstellung folgt eine Einweisung in die entsprechenden Richtlinien und Rahmenbedingungen der Gesellschaft.

Die Compliance-Richtlinien der Gesellschaft, welche Angestellten schriftlich anerkennen müssen, umfasst u.a. Die Regeln zum Umgang mit Insiderinformationen, der Annahme und Gewährung von Zuwendungen sowie der Verpflichtung zur Vertraulichkeit.

3.2.10 Allgemeine Reputationsrisiken

Allgemeine Reputationsrisiken bestehen in der Gefahr, dass durch die öffentliche Berichterstattung über eine Transaktion, einen Geschäftspartner oder eine Geschäftspraxis, an der ein Kunde beteiligt ist, das öffentliche Vertrauen in die Gesellschaft negativ beeinflusst wird. Diesem Risiko wird unter anderem durch eine offene Mitarbeiterkommunikation, der Customer Complaint Policy, regelmäßige Gespräche mit Kunden und Mitarbeitern usw. Rechnung getragen.

4. Ausblick

4.1 Die Factoring Branche

Da die Brache des B2C-Factoring im e-commerce noch recht jung ist, sind die Dienstleistungen rund den Einkauf und die Bezahlung im Internet derzeit noch recht fragmentiert.

Neben vielen Web-Shop-Betreibern, die sich auf die Bereitstellung von Verkaufsplattformen spezialisiert haben, gibt es viele Payment-Service-Provider (PSP), die sich wiederum auf die Bargeldlose Zahlung im web-shop spezialisiert haben. Weiterhin gibt es die Factoring-Gesellschaften, wie die GFG Finanz GmbH und ihre Wettbewerber, die sich auf die Abwicklung der unsicheren Zahlarten (Rechnung, Lastschrift, Ratenkauf) spezialisiert haben.

Diese Dienstfeister bieten ihre Dienstleistungen national und teilweise auf internationaler Ebene an.

Es ist ein deutlicher Konsolidierungstrend bei den Dienstleistern erkennbar.

Da der e-commerce ein grenzüberschreitendes Geschäft ist, streben die Dienstleister die Internationalität an, da den internationalen Unternehmen ein besserer, grenzüberschreitender Service angeboten werden kann.

Weiterhin ist das Klientel der Factoring-Unternehmen zunehmend an ganzheitlichen Lösungen interessiert, d.h. Unternehmen, welche grenzübergreifend die Zahlung und Finanzierung im e-commerce als Komplettlösung anbieten.

4.2 Die Gesellschaft

Die GFG Finanz GmbH als Factoring-Linzenz-Inhaber ist mit ihren Schwestergesellschaften auf internationaler Ebene im Factoring-Geschäft tätig. Das erste Jahr nach Erteilung der Factoring-Lizenz im Dezember 2011 war geprägt durch den Aufbau von Schnittstellen zu größeren Web-shops und Verhandlungen mit größeren PSP, um mit den Partnern alle Zahlarten im Internet und deren Abwicklung auf internationaler Ebene anbieten zu können.

Die GFG Finanz GmbH ist damit ein sehr interessanter Übernahmekandidat für größere Player im Markt, die bisher nur auf nationaler Ebene ihre Dienstleistungen anbieten. Da die Gothia Financial Group zu 100% im Besitz der Herkules Capital, des führenden norwegischen Private Equity Unternehmens, ist, muss mit einem Verkauf der Gothia gerechnet werden.

Nachdem die Schnittstellen für die größten Web-Shops nun zur Verfügung stehen und die Verhandlungen einem der größten PSP (Computop) erforlgreich abgeschlossen wurden, gehen wir für das kommende Jahr von deutlich steigenden Umsätzen der Gesellschaft, insbesondere im Bereich des echten Factoring aus.

4.2.1. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorbehaltlich der Zustimmung der Behörden wird die Gothia Financial Group mit allen Tochtergesellschaften an die Arvato AG verkauft. Die Gothia Financial Group passt aufgrund ihrer Präsenz in den skandinavischen Ländern und ihrer Aktivitäten im Bereich des e-commerce sehr gut in die Geschäftsstrategie der Arvato AG.

4.2.2. Die nächsten 24 Monate

Aufgrund einer stärkeren Fokussierung der Arvato AG auf den Bereich des e-commerce wird mit einer Verstärkung der Aktivitäten im Tätigkeitsfeld der GFG Finanz GmbH gerechnet.

 

Mainz, den 28. März 2013

Fred Fegel, Geschäftsführer

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2012

der GFG Finanz GmbH, Mainz

Aktiva

        Vorjahr
  EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve        
a) Kassenbestand   -,--   -
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken   -,--   -
darunter: bei der Deutschen Bundesbank EUR 0,00 (i.Vj. TEUR...)        
c) Guthaben bei Postgiroämtern   -,-- -,-- -
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind        
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen   -,--   -
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar EUR -,-- (Vj. TEUR...)        
b) Wechsel   -,-- -,-- -
3. Forderungen an Kreditinstitute        
a) täglich fällig   3.132.129,63    
b) andere Forderungen   -,-- 3.132.129,63 -
4. Forderungen an Kunden     10.786.722,49 10.269
darunter:        
durch Grundpfandrechte gesichert EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
Kommunalkredite EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere        
a) Geldmarktpapiere        
aa) von öffentlichen Emittenten -,--     -
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
ab) von anderen Eminenten -,-- -,--   -
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
b) Anleihen und Schuldverschreibungen        
ba) von öffentlichen Emittenten -,--     -
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
bb) von anderen Emittenten -,-- -,-- -,-- -
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
c) eigene Schuldverschreibungen   -,-- -,-- -
Nennbetrag EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere     -,-- -
6a. Handelsbestand        
7. Beteiligungen     -,-- -
darunter:        
an Kreditinstituten EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
an Finanzdienstleistungsinstituten EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
8. Anteile an verbundenen Unternehmen     -,-- -
darunter:        
an Kreditinstituten EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
an Finanzdienstleistungsinstituten EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
9. Treuhandvermögen     -, -- -
darunter: Treuhandkredite EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch     -,-- -
11. Immaterielle Anlagewerte     -,-- -
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte   -,--    
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   12.107,00   -
c) Geschäfts- oder Firmenwert   -,--   -
d) geleistete Anzahlungen   -,-- 12.107,00 -
12. Sachanlagen     12.696,00 14
13. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital     -,-- -
darunter: eingefordert EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
14. Sonstige Vermögensgegenstände     -,-- -
15. Rechnungsabgrenzungsposten     -,-- -
16. Aktive latente Steuern     -,-- -
17. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung     -,-- -
18. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag     -,-- -
Summe der Aktiva     13.943.655,12 10.283

Passiva

       
        Vorjahr
  EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten        
a) täglich fällig   -,--   39
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   -,-- -,-- -
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden        
a) Spareinlagen        
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten -,--     -
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten -, -- -,--   -
b) andere Verbindlichkeiten        
ba) täglich fällig 10.892.664,48     7.512
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   10.992.664,48 10.892.664,48  
3. Verbriefte Verbindlichkeiten        
a) begebene Schuldverschreibungen   -,--   -
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten   -,--   -
darunter:        
Geldmarktpapiere EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
eigene Akzepte und Sofawechsel im Umlauf EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)   -,-- -,-- -
3a. Handelsbestand     -,--  
4. Treuhandverbindlichkeiten     -,-- -
darunter: Treuhandkredite EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
5. Sonstige Verbindlichkeiten     6.356,40 76
6. Rechnungsabgrenzungsposten     -,-- -
6a. Passive latente Steuern     -,-- -
7. Rückstellungen        
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   -,--   -
b) Steuerrückstellungen   15.218,09   140
c) andere Rückstellungen   45.922,00 61.140,09 17
8. Nachrangige Verbindlichkeiten     -,-- -
9. Genussrechtskapital     -,-- -
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig EUR -,-- (i.Vj. TEUR...)        
10. Fonds für allgemeine Bankrisiken     -,-- -
11. Eigenmittel        
a) gezeichnetes Kapital 100.000,00     100
b) Kapitalrücklage -,--     -
c) Gewinnrücklagen -.--     -
ca) gesetzliche Rücklage -,--     -
cb) Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen -,--     -
cc) satzungsmäßige Rücklagen -,--     -
cd) andere Gewinnrücklagen -,-- 100.000,00 -,-- -
d) Bilanzgewinn   2.883.494,15 2.983.494,15 2.403
Summe der Passiva     13.943.655,12 10.283
Vorjahr
    EUR EUR TEUR
1. Eventualverbindlichkeiten        
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln   -,--   -
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen   -,--   -
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten   -,-- -,-- -
2. Andere Verpflichtungen        
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften   -,--   -
b) Plazierungs- und Übernahmeverpflichtungen   -,--   -
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen   -,-- -,-- -

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

der GFG Finanz GmbH, Mainz

        Vorjahr
  EUR EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus        
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 244,71     -
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen -,-- 244,71   -
2. Zinsaufwendungen   379.436,96 -379.192,25 .1. 352
3. Laufende Erträge aus        
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren   -,--   -
b) Beteiligungen   -,--   -
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen   -,-- -,-- -
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen     -,-- -
5. Provisionserträge   -,--   -
6. Provisionsaufwendungen   -,-- -,-- -
7. Nettoaufwand oder Nettoertrag des Handelsbestands     -, - -
8. Sonstige betriebliche Erträge     10.026.365,29 8.182
9. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen        
a) Personalaufwand        
aa) Löhne und Gehälter 257.115,62     251
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 54.023,07 311.738,69   46
darunter: für Altersversorgung EUR -,-- (Vj. TEUR -)        
b) andere Verwaltungsaufwendungen. .   206.077,34 517.816,03 123
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen     2.711,50 13
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen     169,62 28
12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft   8.411.067,67   6.699
13. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft   -,-- -8.411.067,67 -
14. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere   -,--   -
15. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere   -,-- -, -- -
16. Aufwendungen aus Verlustübernahme     -, -- -
17. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit     715.408,22 670
18. Außerordentliche Erträge   -,--   -
19. Außerordentliche Aufwendungen   -,--   -
20. Außerordentliches Ergebnis   -,-- -, -- -
21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   234.037,75   219
22. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 11 ausgewiesen   839,00 234.876,75 1
23. Erträge aus Verlustübernahme     -,-- -
24. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungsvertrages oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne     -,-- -
25. Jahresüberschuss / -fehlbetrag     480.031,47 450
26. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr     2.402.962,68 1.953
27. Entnahmen aus der Kapitalrücklage     -,-- -
      -,-- -
28. Entnahmen aus Gewinnrücklagen   -,--    
a) aus der gesetzlichen Rücklage   -,--    
b) aus der Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen   -,--   - -
c) aus satzungsmäßigen Rücklagen   -,--   -
d) aus anderen Gewinnrücklagen   -,-- -,-- -
      -,-- -
29. Entnahmen aus Genussrechtskapital     -,-- -
      -,-- -
30. Einstellungen in Gewinnrücklagen        
a) in die gesetzliche Rücklage   -,--   -
b) in die Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen   -,--   -
c) in satzungsmäßige Rücklagen   -,--   -
d) in andere Gewinnrücklagen   -,-- -,-- -
      -,-- -
31. Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals     -,-- -
32. Bilanzgewinn / Bilanzverlust     2.883.494,15 2.403

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

Allgemeine Angaben

Mit Schreiben vom 8. November 2011 hat die Gesellschaft von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Erlaubnis bekommen, Factoring nach § 1 Abs. la Satz 2 Nr. 9 KWG zu erbringen. Die Factoringleistungen wurden am 16. März 2012 aufgenommen.

Der vorliegende Jahresabschluss der GFG Finanz GmbH zum 31. Dezember 2012 ist nach den §§ des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetztes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), des Kreditwesengesetzes sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute erstellt. Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst, da die Gesellschaft im Vorjahr nicht prüfungspflichtig war.

Gesellschaftsverhältnisse

Die Gesellschaft hat die Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Ihr Stammkapital wird von der Gothia Financial Group AB, Varberg/Schweden, als Alleingesellschafterin gehalten. Diese unterhält außer in Deutschland Niederlassungen oder Tochtergesellschaften in Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, UK, Irland, Niederlande und Spanien und hat mehr als 1000 Mitarbeiter. Die Gothia Financial Group und Tochtergesellschaften werden seit 2008 von der norwegischen Herkules Capital gehalten. Diese ist die führende norwegische Private Equity Gesellschaft mit einer Kapitalbasis von NOK 12 Mrd.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Erkennbaren Risiken wurden durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen, die aktivisch von den Forderungen abgesetzt sind. Pauschalwertberichtigung bestehen in Höhe von TEUR 23.259, zugeführt wurden in 2012 TEUR 8.411.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei Anschaffungskosten von unter EUR 150 zzgl. Umsatzsteuer werden Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe erfolgswirksam als Aufwand erfasst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.

Angaben zur Bilanz

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen mit einer vertraglichen oder gesetzlichen Laufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen an verbundene Unternehmen bestehen zu Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 59.

Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:

  01.01.2012 Zugänge 31.12.2012
1. Software 0,00 13.672,50 13.672,50
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.893,48 0,00 14.893,48
  14.893,48 13.672,50 28.565,98

Kumulierte Abschreibungen (EUR)

  01.01.2012 Zugänge 31.12.2012
1. Software 0,00 1.565,50 1.565,50
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.051,48 1.146,00 2.197,48
  1.051,48 2.711,50 3.762,98

Netto-Buchwerte (EUR)

  31.12.2011 31.12.2012
Sachanlagen 13.842,00 24.803,00

Die Gesellschaft finanziert sich über einen Cash Pool innerhalb des Konzerns.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Gothia Financial Group AB, Stockholm) in Höhe von TEUR 10.819 enthalten, bei denen es sich gleichzeitig um Forderungen gegenüber dem Ausland handelt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Steuern in Höhe von 5 TEUR.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 100. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2012 beträgt insgesamt TEUR 2.983 nach TEUR 2.503 im Vorjahr. Sämtliche Anteile werden von der GOTHIA Financial Group AB, Varberg/Schweden gehalten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2012 in Höhe von TEUR 2.883 wurde auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Steuerrückstellungen von TEUR 15 (i. Vj. 140) betreffen das Geschäftsjahr 2012. Darin enthalten sind TEUR 8 für Gewerbesteuer sowie TEUR 7 für Körperschaftsteuer inkl. SolZ.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 17) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss und Prüfung mit TEUR 39 sowie Resturlaubsansprüche der Mitarbeiter mit TEUR 5. Alle Rückstellungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr, eine Abzinsung ist daher nicht erforderlich.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten sind nicht enthalten.

Verbindlichkeiten, die durch eigene Vermögenswerte oder Sicherheiten unterlegt waren, bestehen in Form einer Sicherungsabtretung aller angekauften Forderungen im Rahmen des Factoring zugunsten der DNB NOR Bank ASA, Oslo/Norwegen für gewährte Darlehen bzw. Kredite.

Eventualverbindlichkeiten bestehen nicht.

Im Geschäftsgeschäftsjahr 2012 wurden keine Devisentermingeschäfte oder Geschäfte mit anderen Derivaten getätigt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Berichtsjahr fielen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR -379 an, die aus der Aufnahme von Darlehen im Konzern zu marktüblichen Bedingungen resultieren.

Sonstige betriebliche Erträge belaufen sich auf TEUR 10.026 und enthalten die Erlöse aus angekauften Forderungen in Höhe von TEUR 9.994 sowie sonstigen Erlösen von TEUR 32. Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen ausschließlich auf das Inland.

Alle Geschäfte mit der Muttergesellschaft sowie mit Schwesterfilialen und verbundenen Unternehmen erfolgten zu marktüblichen Bedingungen.

Die Ertragsteuern beliefen sich auf TEUR 234. Hiervon entfielen auf die Gewerbesteuer TEUR 121 und TEUR 113 auf Körperschaftsteuer einschließlich SoIZ.

Die sonstigen Steuern enthalten ausschließlich KfZ-Steuern.

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 481 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Sonstige Angaben

Im Zusammenhang mit dem Cash Pool-Vertrag wurde zwischen der DnB NOR Bank ASA, Oslo/Norwegen, und der GFG Finanz GmbH mit Datum vom 3. Februar 2011 eine Sicherheitsabtretungsvereinbarung getroffen. Nach dieser Vereinbarung werden alle derzeitigen und künftigen Forderungen aus Factoring Forderungen an die DnB NOR Bank abgetreten.

Sämtliche mit Konzerngesellschaften abgeschlossenen Geschäfte erfolgten zu marktüblichen Bedingungen.

Im Geschäftsjahr 2012 waren durchschnittlich 5 (Vorjahr: 4) Mitarbeiter beschäftigt (ohne Geschäftsleitung).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei

Jörg Hickethier, Kaufmann, Mainz (bis 6. März 2012)

Fred Fegel, Kaufmann, Büttelborn

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Das an den Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses 2012 zu leistende Gesamthonorar beträgt netto TEUR 23. Es teilt sich auf wie folgt:

a. Abschlussprüfungsleistungen 23.000.-
b. andere Bestätigungsleistungen -
c. Steuerberatungsleistungen -
d. Sonstige Leistungen -

Im Berichtszeitraum wurden keine Kredite im Sinne § 285 S. 1 Nr. 9c HGB vergeben.

Der vorliegende Abschluss wird über die Gothia Financial Group AB in den Konzernkreis der Gothia Financial Group AS einbezogen. Der Abschluss der Konzernobergesellschaft ist bei der Gothia Financial Group AS, Tevlingweien 23, Oslo/Norwegen erhältlich.

 

Mainz, den 28. März 2013

Fred Fegel, Geschäftsführer

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

,,Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GFG Finanz GmbH, Mainz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundsage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt, Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Reinheim, den 31. Mai 2013

ABRT Allgemeine BankRevision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schöcker, Wirtschaftsprüfer

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