Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ronny Weck seit 5.8.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Blinden- und Sehbehinderten-Verband Sachsen-Anhalt e.V. (BSVSA e.V.) | 50.00% |
Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V. Anstalt für Blindenwerkstätten und Blindenhilfen | 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lewida GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des UnternehmensDie Lewida ist eine gemeinnützige GmbH, deren Gesellschafter mit je 50% der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt e.V. und der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V. sind. Sie wurde am 20.02.1992 gegründet und ist als gemeinnützig im Sinne des § 52 der Abgabenordnung anerkannt. Die Schwerpunktaufgaben der Lewida GmbH bestehen in der Errichtung und Betreibung von Angeboten der stationären, teilstationären und ambulanten Pflege sowie dem alters- und behindertengerechten Wohnungsbau. Ihre Aufgaben realisiert sie in Sachsen-Anhalt an den Standorten Dolle, Magdeburg, Calbe, Lostau, Havelberg und Halle. Die Versorgung im ambulanten Bereich durch die Lewida ist für die Regionen Dolle, Magdeburg, Calbe und Halle möglich. Für ältere Menschen, die tagsüber eine Betreuung benötigen, bietet die Lewida in Dolle, Magdeburg, Calbe und Lostau eine Tagespflegeeinrichtung an. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Im ersten und vierten Quartal des Jahres 2023 waren Krankheitsgeschehen durch COVID-19 sowie andere Infektionskrankheiten in unseren Einrichtungen deutlich spürbar. Der hohe Krankenstand unter den Mitarbeitenden führte zu einer Personalknappheit in allen stationären Einrichtungen sowie den ambulanten Diensten. Um die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner sicherzustellen, konnte der Einsatz von Mitarbeitenden aus Personalleasingfirmen nicht gänzlich vermieden werden. Damit einhergehend kam es zu höheren finanziellen Aufwendungen im Personalbereich. Um dem langfristig entgegenzuwirken, investiert die Lewida GmbH bereits seit 2017 kontinuierlich in die Personalarbeit. In Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister wurden in dieser Zeit mit den Führungskräften der Standorte strategische Maßnahmen erarbeitet, welche jährlich aufeinander aufbauen, um die Standorte zukunftssicher aufzustellen. Ebenso wird seit dem Jahr 2021 intensiv am Thema Personalrecruiting gearbeitet. Die ersten Erfolge dieser intensiven Bemühungen werden im Berichtsjahr deutlich. In den Führungskräfteteams ist eine Stabilisierung spürbar. Der Einsatz von Mitarbeitenden aus Personalleasingfirmen ging in allen stationären Einrichtungen deutlich zurück. Nur im Falle von Krankheitswellen war ein erneuter Einsatz noch erforderlich. Der im Jahr 2023 verstärkte Fokus auf die Suche von Auszubildenden zeigte deutlich Wirkung. 16 Auszubildende (Pflegefachkräfte sowie Pflegehilfskräfte) begannen im Berichtsjahr ihre Ausbildung an unseren Standorten. Im gesamten Unternehmen waren im Jahr 2023 20 Auszubildende beschäftigt. Die Tagespflegeeinrichtungen der Lewida GmbH konnten im Berichtsjahr wieder dauerhaft und ohne Einschränkungen geöffnet werden. Dies war durch den Wegfall der letzten COVID-19 Abstands- und Infektionsschutzmaßnahmen am 07.04.2023 möglich. Eine Ausnahme bildet hierbei jedoch die Tagespflegeeinrichtung in Dolle. Aufgrund von weiterhin anhaltendem Personalmangel im ambulanten und teilstationären Bereich konnte keine volle Auslastung erreicht werden. 2.2. Geschäftsverlauf Die Lewida GmbH hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Ergebnis von T€ 69 abgeschlossen. In den stationären Pflegeeinrichtungen sowie den teilstationären Einrichtungen konnte eine konstante, hohe Auslastung aufgrund des bestehenden Fachkraftmangels in der Pflege weiterhin nicht erreicht werden, und somit musste die Kapazität der verfügbaren Pflegeplätze reduziert werden. Die Auftragslage der ambulanten Pflegedienste kann als stabil bezeichnet werden. Die regelhaften jährlichen Überprüfungen der Pflegequalität durch den medizinischen Dienst der (privaten) Krankenversicherung wurden wieder durchgeführt und endeten mit guten Ergebnissen. Die Aura Pension "Brockenblick" in Wernigerode verzeichnet für das Jahr 2023 mit 32,68% ein im Vergleich zum Vorjahr konstantes Belegungsergebnis. Bereits seit 2018 erwirtschaftete die Aura Pension "Brockenblick" negative Betriebsergebnisse im fünfstelligen Bereich, was folgendermaßen zu begründen ist. Die Lewida GmbH hat den Auftrag, sich um pflegebedürftige Menschen zu kümmern. Die Aura Pension wurde 1999 durch die Lewida GmbH vor dem Hintergrund übernommen, dass viele mobile Bewohner der Seniorenpflegeeinrichtungen und Seniorenwohnanlagen sowie blinde- und sehbehinderte Menschen dort Urlaub machten. Die Gästeklientel hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Zum einen sind die Mieter unserer Seniorenwohnanlagen und Bewohner unserer Seniorenpflegeeinrichtungen bei Einzug älter als noch vor einigen Jahren und besitzen schon einen höheren Pflegegrad. Somit sind Urlaubsfahrten in die Aura Pension nicht mehr möglich. Zum anderen hat sich die Medizin stark weiterentwickelt, sodass die Gästeklientel der blinden- und sehbehinderten Menschen stark zurückging. Auch unsere Gesellschafter nutzten die Aura Pension in den vergangenen Jahren nicht mehr so stark. Die Aura-Pension war aufgrund des über mehrere Jahre hinweg negativen Betriebsergebnisses nicht mehr wirtschaftlich zu führen. Die Gesellschafter stimmten in der Gesellschafterversammlung am 04.12.2023 einstimmig dafür, die Aura Pension zum 31.12.2023 zu schließen. 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage Die Erlöse der Lewida GmbH wurden größtenteils aus dem stationären, teilstationären und ambulanten Bereich erzielt. Insgesamt stellt sich die Ertragslage der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr verbessert dar. Die betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um 6,7% von € 21,7 Mio. auf € 23,2 Mio. angewachsen. Die Erträge aus den allgemeinen Pflegeleistungen sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen, resultierend aus den jährlichen Verhandlungen der Preise. Der deutliche Rückgang der Umsatzerlöse nach Nr. 4a resultiert aus dem Entfall der Erträge aus Maßnahmen des Rettungsschirms und gesunkenen Erstattungen für Schnelltests. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich insbesondere aus Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 219) und aus weiteren periodenfremden Erlösen (insgesamt T€ 300). Die Steigerung der Personalaufwendungen um 7,3% (+ € 1,1 Mio.) auf € 16,0 Mio. resultiert aus tariflichen Steigerungen. In den übrigen Betriebsaufwendungen führten Forderungsausbuchungen, Einzelwertberichtigungen auf Forderungen und weitere periodenfremde Aufwendungen zu einmaligen Belastungen des Ergebnisses. Das Jahresergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr um T€ 229 auf T€ 69. Das prognostizierte Jahresergebnis von € 0,3 Mio bis € 0,4 Mio wurde jedoch nicht erreicht. 2.3.2 Finanzlage Die Finanzlage der Lewida GmbH kann als stabil bezeichnet werden. Im Berichtsjahr sind finanzielle Mittel für Investitionen in Höhe von T€ 148 und für Instandhaltungen und Wartungen von T€ 520 eingesetzt worden. Den Investitionen stehen Abschreibungen von T€ 1.041 gegenüber; korrespondierend sind die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten zur Finanzierung des Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 413. Die Bankkredite wurden in Höhe von T€ 758 planmäßig getilgt und T€ 162 Zinsen für Kredite gezahlt. Der Finanzmittelfonds (Flüssige Mittel abzüglich Kontokorrentkredite) ist im Berichtsjahr hauptsächlich durch die Inanspruchnahme der Kontokorrentkreditlinie (T€ 318) um T€ 310 gesunken. Der Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt T€ 755, der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit T€ 147 und der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit T€ 918. 2.3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage der Lewida GmbH kann als gut bezeichnet werden. Unter Berücksichtigung von sozialen und wirtschaftlichen Geschäftszielen wurden die erwirtschafteten Erlöse zweckmäßig eingesetzt. Bei einem bilanziellen Eigenkapital (EK) von T€ 11.621 und einem Jahresergebnis von T€ 69 ergibt sich für das Jahr 2023 eine Eigenkapitalrendite von 0,6% (VJ -1,4%). Mit einem Fremdkapital (FK) von T€ 8.213 (ohne Sonderposten) beträgt der Verschuldungsgrad (FK: EK) 70,67% (VJ 76,73%). Das Fremdkapital steht überwiegend langfristig zur Verfügung und hat mit T€ 5.877 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr, davon haben T€ 3.059 eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. Die Absenkung des Verschuldungsgrades ergibt sich vorrangig aus der kontinuierlichen Tilgung der vorhandenen Darlehen. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote beträgt unter Einbeziehung des Sonderpostens für Zuschüsse und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens zum Bilanzstichtag 73,2% (VJ 72,0%). Das gesamte Anlagevermögen ist entsprechend fristenkongruent finanziert. 2.3.4 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Betrachtung der Auslastung unserer vollstationären sowie teilstationären Einrichtungen im Zusammenhang mit der beantragten Auslastung bei den Pflegekassen ist für die Steuerung der Einrichtungen von großer Bedeutung. So wird anhand der monatlichen Auslastung die weitere Personalpolitik jeder Einrichtung festgelegt und mit der Unternehmensleitung besprochen. Aber auch die Kontrolle der Einhaltung der Fachkraftquote bzw. der verhandelten Personalschlüssel wird geprüft und es werden bei Bedarf weitere Maßnahmen eingeleitet. Die Auslastung unserer vollstationären Einrichtungen bewegte sich im Geschäftsjahr 2023 zwischen 72% und 98% (im VJ zwischen 74% und 99%) sowie im teilstationären Bereich zwischen 19% und 67% (im VJ zwischen 34% und 64%). Die prognostizierten Auslastungen für die vollstationären Einrichtungen (zwischen 80% und 96%) und die teilstationären Einrichtungen (zwischen 40% und 70%) wurden nicht erreicht 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Prognosebericht Der weiterhin anhaltende Krieg in der Ukraine, die Unruhen im Nahen Osten und die damit zusammenhängenden Unsicherheiten lassen keine klaren Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 zu. Die geopolitische Situation kann nach wie vor zu einer übermäßigen Steigerung der Lebensmittel- und Energiepreise führen, welche eine erhebliche finanzielle Belastung für unser Unternehmen darstellen würde. Die Inflationsrate lag in Deutschland im Jahr 2023 bei circa 6% und wird für das Jahr 2024 mit einer Höhe von 2,3% prognostiziert. 1 Die erwartete Auslastung unserer stationären Einrichtungen liegt zwischen 85% und 98%. In den teilstationären Einrichtungen liegt die Prognose mit 40% bis 70% nach wie vor tiefer, da ein Normalbetrieb mit voller Auslastung insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten aufgrund höherer Krankheitsstände der Tagespflegegäste und weiterhin fehlender Fachkräfte nicht möglich sein wird. Die Tarifsteigerungen im Personalbereich sind im Chancenbericht erläutert; die Auswirkungen auf die Personalkosten sind eingeplant. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft ein positives Jahresergebnis, welches zwischen € 0,6 Mio. und € 0,7 Mio. liegen wird. Die Schließung der Aura Pension zum 31.12.2023 führt im Jahr 2024 zu einer unwesentlichen Verringerung der Umsatzerlöse. 3.2 Risikobericht Die Risiken in den für das Unternehmen relevanten Bereichen (Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften und der Vereinbarungen mit den Kostenträgern, Auslastung der Einrichtungen, Personalbedarf und -ausstattung, Investitionsmaßnahmen und Finanzierungsrisiken, IT-Risiken, steuerliche Risiken) werden im Rahmen des Risikomanagements von der Geschäftsführung systematisch überwacht. Durch Maßnahmen wie das Einrichtungscontrolling, Qualifizierung von Mitarbeitenden, zeitnahe Dokumentation und Abrechnung von Leistungen werden die wesentlichen Risiken, die sich aus dem Betrieb ergeben, minimiert. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind weiterhin nicht abschätzbar, stellen aber ein erhebliches Risiko für die Lewida GmbH dar. Sprunghaft steigende Sachkosten, die in den für das laufende Geschäftsjahr mit den Kostenträgern verhandelten Preisen der Pflege- und Betreuungsleistungen nicht vollständig berücksichtigt sind, können das Jahresergebnis erheblich unter den geplanten Betrag schmälern. Folgende systembedingte Themen stellen potenzielle Risiken für nahezu alle Pflegedienstleister dar:
Insgesamt ist allerdings festzuhalten, dass der stetig zunehmende Personalmangel das größte Risiko für die Gesellschaft darstellt. Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft sind nicht zu erkennen. 3.3 Chancenbericht Die Weiterführung des Projekts "Entwicklung eines Tanzrollators" in Zusammenarbeit mit der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg wird im Jahr 2024 erfolgen. Das Projekt hat sich bereits in den vergangenen Jahren bewährt und gezeigt, dass es die körperliche und geistige Gesundheit von älteren Menschen verbessern kann. Die Fortsetzung des Projekts bietet die Möglichkeit, noch mehr Menschen von den positiven Effekten des Tanzens profitieren zu lassen, den Rollator stetig weiterzuentwickeln und eine positive Außenwirkung für die Lewida GmbH zu erreichen. Der Aufbau einer Telematik Infrastruktur im Wohnpark "Lindenhof" in Calbe ist ein Pilotprojekt, das die Lewida GmbH für das Jahr 2024 anstrebt. Ziel des Projekts ist es, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen zu verbessern. Der Aufbau der Telematik Infrastruktur bietet die Chance, die Versorgung der Bewohner des Wohnparks "Lindenhof" noch besser zu koordinieren und zu optimieren. Die intensiven Bemühungen im Bereich Personalbeschaffung seit 2022 zeigten im Berichtsjahr 2023 erste Erfolge. Zum Ende des Jahres konnten an den Standorten Calbe und Lostau stabile Personal- und Führungskräfteteams verzeichnet werden. Daher konnten diese Standorte aus der Recruitingkampagne genommen werden, was wiederum ermöglichte, die Standorte Magdeburg, Dolle und Havelberg mit dem vorhandenen Budget intensiver zu bewerben. Nach intensiven Verhandlungsrunden im Jahr 2023, einigen sich die Paritätische Tarifgemeinschaft (PTG) und die Gewerkschaften ver.di und GEW auf eine Überarbeitung der Regelungen des Tarifwerks und der Vergütungssystematik. So konnte im Juni 2023 ein Tarifabschluss für die Jahre 2024 und 2025 erzielt werden. Mitarbeitende in der Pflege erhielten somit ab Januar 2024 zwischen 7,50% und 8,00% mehr Lohn. Mitarbeitende der allgemeinen Dienste erhalten zwischen 9,00% und 10,35% mehr Lohn. Für das Jahr 2025 ist eine weitere Lohnsteigerung von 4,50% für alle Lohngruppen und Stufen vorgesehen. Ebenso einigte man sich auf eine Erhöhung von Zulagen und Zuschlägen sowie der Jahressonderzahlungen. Im Juni 2024 ist ein Wechsel unseres IT-Dienstleisters zu einem Unternehmen in Magdeburg geplant. Somit können wir zukünftig u.a. eine ortsnahe Betreuung erhalten. Durch den Einsatz neuer Technologien und Kommunikationssysteme stellen wir uns im Bereich IT außerdem zukunftssicher auf. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumenteDie wesentlichen Finanzinstrumente umfassen kurz- und mittelfristige Geldanlagen, Forderungen und (kurz- bis langfristige) Verbindlichkeiten. Von der Finanzierung der Gesellschaft und von dem Forderungsbestand ausgehende grundsätzliche Risiken bestehen nicht. Die Bankdarlehen sind mit festen Laufzeiten und Zinsen ausgestattet. Zur Abwehr von Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden Leistungen zeitnah erfasst und abgerechnet, vereinbarte Abschlagszahlungen und Vorauszahlungen eingefordert. Der Eingang der Zahlungen wird fortlaufend überwacht und, falls erforderlich, zeitnah angemahnt. Verbindlichkeiten werden zeitnah beglichen. Die Geldanlagen folgen einer konservativen Anlagestrategie.
Magdeburg, den 24. Mai 2024 Carola Lau, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. VorbemerkungenDie Gesellschaft ist unter der Firma Lewida GmbH mit Sitz in Magdeburg in das Handelsregister beim Amtsgericht Stendal unter der Registernummer HRB 104637 eingetragen. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und der branchenspezifischen Vorschriften für Pflegeeinrichtungen aufgestellt. Die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und der Anlagennachweis sind gemäß den Anlagen 1 bis 3 zur Pflegebuchführungsverordnung (PBV) gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend in den Anhang aufgenommen. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich nicht abzugsfähiger Vorsteuer und abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Planmäßige Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen; die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zwischen 3 und 5 Jahren. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts orientierte sich an der durchschnittlichen Verweildauer der Kunden im Ambulanten Dienst. Die Nutzungsdauer für Betriebs- und Wohnbauten beträgt 50 Jahre, für Außenanlagen 5 bis 50 Jahre, für technische Anlagen 6 bis 20 Jahre, für Einrichtungen und Ausstattungen 2 bis 20 Jahre und für Fahrzeuge 2 bis 10 Jahre. Umbauarbeiten in einem Mietobjekt wurden als Mietereinbauten aktiviert und werden über die Laufzeit des Mietvertrages von 10 Jahren abgeschrieben. Für geringwertige Vermögensgegenstände wurde im Geschäftsjahr 2023 von dem steuerlichen Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht, Vermögensgegenstände von über € 250 bis € 800 sofort abzuschreiben. Bis einschließlich dem Geschäftsjahr 2022 wurde für geringwertige Vermögensgegenstände ab € 250 bis € 1.000 entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet, der im Jahr des Zugangs und den folgenden 4 Jahren mit je 20 % aufgelöst wird. Aus der Vereinfachungsregel resultiert kein wesentlicher Einfluss auf die Lage der Gesellschaft. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Einstandspreisen angesetzt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nominalbeträgen bilanziert. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Die Verwahrguthaben für Bewohner sind unter Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten und die Herausgabeverpflichtungen als sonstige Verbindlichkeiten bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Aus- bzw. Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen bzw. Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Ein Disagio bei der Auszahlung von Darlehen wird über die Darlehenslaufzeit aufgelöst. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen und nicht-öffentlicher Förderung für Investitionen enthalten passivisch abgegrenzte Zuschüsse. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt korrespondierend zur durchschnittlichen Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände. Der Sonderposten aus schenkungsweiser Übertragung ist ursprünglich in Höhe des Restbuchwertes bzw. des Zeitwertes des übertragenen Anlagevermögens angesetzt worden. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt korrespondierend zur durchschnittlichen Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Das Verwahrgeldkonto ist in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten. Die Gesellschaft ist als gemeinnütziges Unternehmen von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. Entsprechend ergeben sich im Jahresabschluss keine latenten Steuern nach § 274 HGB. III. Erläuterungen zu den Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Angaben zu den Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind bis auf Kautionen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 3) innerhalb eines Jahres fällig. Von den Guthaben bei Kreditinstituten sind T€ 158 (Vorjahr T€ 188) zur Besicherung von Darlehensverbindlichkeiten verpfändet und nicht frei verfügbar. Die Gesellschaft verwahrt Guthaben von Bewohnern der Einrichtungen mit einem Gesamtwert von T€ 26 (Vorjahr T€ 25). In gleicher Höhe bestehen Herausgabeverpflichtungen. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien (Unterschiedsbeträge) aus aufgenommenen Darlehen in Höhe von T€ 8 (Vorjahr T€ 11) enthalten. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert € 26.000,00. Es wird zu je 50 % vom Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt e.V., Magdeburg, und vom Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V., Hannover, gehalten. Die Gewinnrücklagen werden entsprechend der gesellschaftsvertraglichen Vorschriften unter Beachtung des § 62 AO gebildet. Im Berichtsjahr wurden von der Gesellschafterversammlung € 410.978,57 aus den Gewinnrücklagen entnommen. Der Bilanzgewinn enthält den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von € 1.764.686,60 (Vorjahr € 1.926.287,89). Die Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln, nicht-öffentlicher Förderung für Investitionen und schenkungsweiser Übertragung wurden im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 413 aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen (T€ 356) und für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (T€ 81) gebildet. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (Vorjahr in Klammern):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundschulden sowie die Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Verpfändung von Bankguthaben besichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen T€ 8 (Vorjahr T€ 0) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Das Verwahrgeldkonto beträgt T€ 26 (Vorjahr T€ 25). 2. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Zur Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen wird unmittelbar auf die Gewinn- und Verlustrechnung verwiesen. Die Umsatzerlöse werden im Inland getätigt und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5 %. Die Umsatzerlöse im Posten Nr. 4a enthalten Erstattungen zum Ausgleich coronabedingter Mehraufwendungen und Mindereinnahmen in Höhe von T€ 75 (Vorjahr T€ 761). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von T€ 294 Aufwandszuschüsse der öffentlichen Hand für Personal- und sonstige Aufwendungen, in Höhe von T€ 130 Erstattungen von Lohnfortzahlungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz, in Höhe von T€ 21 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, in Höhe von T€ 219 Erträge aus Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen und in Höhe von T€ 300 weitere periodenfremde Erlöse. Von den Aufwendungen für Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen sind T€ 10 (Vorjahr T€ 10) für die Altersversorgung angefallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von T€ 19 Mehraufwendungen durch die Corona-Pandemie, in Höhe von T€ 6 Buchverluste aus dem Abgang von Anlagevermögen (periodenfremd), in Höhe von T€ 196 Forderungsausbuchungen, in Höhe von T€ 95 Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen sowie übrige periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 127. Die Erstattungen zum Ausgleich coronabedingter Mehraufwendungen und Mindereinnahmen in Höhe von T€ 75 (Umsatzerlöse) sowie die Erträge aus Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von T€ 219 und weitere periodenfremde Erlösen von zusammen T€ 300 (sonstige betriebliche Erträge) sind außergewöhnliche Erträge. Die Forderungsausbuchungen in Höhe von T€ 196 (sonstige betriebliche Aufwendungen), die Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von T€ 95 (sonstige betriebliche Aufwendungen), die Buchverluste aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von T€ 6 (sonstige betriebliche Aufwendungen) und die übrigen periodenfremden Aufwendungen in Höhe von T€ 127 (sonstige betriebliche Aufwendungen) stellen außergewöhnliche Aufwendungen dar. IV. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt T€ 359, davon sind innerhalb eines Jahres T€ 173 fällig. Die im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen:
Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für das Geschäftsjahr T€ 34 und betrifft Prüfungsleistungen. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDas Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 68 ab. Einschließlich des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr ergibt sich ein Bilanzgewinn von T€ 2.244, der zu verwenden ist. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn vorbehaltlich der Zustimmung der Gesellschafterversammlung auf neue Rechnung vorzutragen. Hauptberufliche Geschäftsführerin war im Geschäftsjahr 2023:
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt mit Hinweis auf die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB.
Magdeburg, den 24. Mai 2024 Carola Lau, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lewida GmbH, Magdeburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lewida GmbH, Magdeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lewida GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 5. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Werner Horn, Wirtschaftsprüfer ppa. Markus Salzer, Wirtschaftsprüfer Gewinnverwendungsbeschluss für den Jahresabschluss 2023In der Gesellschafterversammlung am 10.07.2024 in Magdeburg wurde einstimmig beschlossen, dass die Verteilung des Bilanzgewinnes aus dem Jahresabschluss 2023 in Höhe von 2.244.314,46 € (Jahresüberschuss 68.649,29 € und Gewinnvortrag 2.175.665,17 €) wie folgt zu erfolgen hat:
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 10. Juli 2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
7 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Paket- und Expressdienste
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen