NEOTECHNIK GmbHLiquidiert

48291 Telgte, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 15350
Eingetragen
14.9.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von TurbinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von komplexen Entstaubungsanlagen, pneumatischen Förderanlagen, Einrichtungen und Anlagen der industriellen Lufttechnik und Anlagen für Schadstoffabscheidung und Reststoffverarbeitung. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen als persönlich haftende Gesellschafterin zu beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Münstermann
seit 15.1.2015
Geschäftsführer
Michael Malchow
seit 15.1.2015
Prokura
Hartmut Hollmann
seit 15.1.2015
Geschäftsführer
Rainer Karl
seit 15.1.2015
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

NEOTECHNIK GmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2012 bis zum 30.09.2013

Lagebericht

Unternehmensdarstellung

Bei dem Unternehmen NEOTECHNIK GmbH handelt es sich um einen 1919 gegründeten Anlagenhersteller der Luft- und Entstaubungstechnik mit all seinen vielfältigen Anwendungsbereichen mit den Schwerpunkten in der Gießerei- und Tabakindustrie. Aus strategischen Gründen in Bezug auf zusätzlich Märkte und Produkte wurde das Unter-nehmen unter teilweiser Einbindung der Altgesellschafter in Form von Genussrechten mit Wirkung zum 01.10.2008 an die Bernd Münstermann GmbH & Co. KG in Telgte verkauft.

Allgemeine Situation

Über das gesamte Geschäftsjahr gab es für den Auftragseingang keine Regelmäßigkeiten zur Planung auf Erfahrungswerten. Ursache war trotz vorhandener geplanter Auftrags-vergaben unregelmäßige Stopps der Projekte, Überarbeitungen und Verschiebungen von vergabebereiten Projekten. Der Umsatz konnte nur mit ca. 8,8 MEUR bei Abbau von Auftragsbestand erzielt werden. Unserer Einschätzung nach spiegelt dies die Unsicherheit der Betreiberfirmen in Bezug auf Investitionsentscheidungen - vor allem in den Gießereien und der Energiewirtschaft - wieder.

Unter Berücksichtigung der vielen bekannten zu realisierenden Projekte scheint es zwar Investitionsverschiebungen zu geben, von einer neuen Krisenzeit gehen wir allerdings für unseren Produktbereich noch nicht aus. Wir erwarten eine Normalisierung der Auftragslage zum Ende dieses Jahres.

Nach wie vor gibt es ausreichend Anfragetätigkeiten mit einem Volumen von ca. 50 MEUR pro Jahr, für die auch Entscheidungen anstehen werden. Seit September hat nach der Sommerpause auch der Auftragseingang wieder planmäßiges Niveau erreicht und der Auftragsbestand konnte zum Zeitpunkt der Lageberichtserstellung ca. 2,4 MEUR erreichen mit reellen Chancen auf weitere Steigerung.

Aufgrund der derzeitig vorhandenen Aufträge mit hohem Eigenfertigungsanteil ist eine Vollauslastung aller Abteilungen bis Ende Februar abgesichert.

Personal

Nach den beiden vorangegangenen guten Geschäftsjahren wurde der Personalbestand wieder auf das erforderliche Niveau unserer 10 MEUR-Verkaufsplanung angepasst. Die in der Vergangenheit erfolgten Erfahrungen mit Leihpersonal und Steigerung der Zukäufe brachten keine zufriedenstellenden Ergebnisse in Bezug auf Qualität und Termintreue. So wurde der Verkauf um einen erfahrenen Verkäufer, die Konstruktion mit einem jungen Ingenieur mit dem Ziel der Projektleitertätigkeit sowie zwei Gesellen mit Ausbildung im eigenen Haus mit dem Ziel größerer Eigenfertigungstiefe und Verbesserung der Qualität aufgestockt.

Zur Absicherung der hohen elektrotechnischen Anforderungen ist die zusätzliche Einstellung eines Elektro-Ingenieurs / Technikers für den bevorstehenden Alterswechsel des derzeitigen Elektromeisters vorgesehen.

Investitionen

Aufgrund der angespannten Ergebnislage wurden nur Ersatzinvestitionen durchgeführt und der EDV-Bereich von Hardware und Lizenzen aktualisiert sowie die Einführung des neuen EDV-Programms Modus-Navision mit Startbeginn im ersten Quartal 2014 fortgesetzt.

Tochtergesellschaft NEOTECHNIK (Qingdao) Ltd.

Die Finanzierung der JV-Gesellschaft in Qingdao (China) wurde in der Vergangenheit durch rein deutsches Engagement abgesichert und im Oktober 2012 im Rahmen einer Erhöhung des Grundkapitals aufgrund des sich stabilisierenden Auftragseingangs in China mit einem Personalstamm von derzeit über 20 Mitarbeitern auf den chinesischen Betrieb bzw. Partner übertragen. Beide JV-Partner haben unter Beibehaltung des 51 %-Anteils zugunsten NEO-D die Erhöhung auf 2.000.000 RMB (ca. 240.000 EUR) beschlossen und Ende November 2013 vollzogen. Dies erhöhte die Eigenfinanzierungsmöglichkeiten der Gesellschaft und erfüllt auch die Teilnahmebedingungen an größeren staatlichen chinesischen Ausschreibungen, für die größtenteils dieses Grundkapital Vergabevor-aussetzung ist. Weitere Kapitalerhöhungen sind für Ende Dezember / Anfang 2014 geplant.

Die Geschäftsführung wurde durch unseren chinesischen Ingenieur der Muttergesellschaft mit zehnjähriger Berufserfahrung im Anlagengeschäft übernommen und erzielte bereits stark verbesserte Verkaufs- und Ergebniserfolge. Die für die Zukunft anstehenden Lizenzgebühren sollen zur Aufrechterhaltung der Beteiligungsverhältnisse und Liquidi-tätsverbesserung zur Kapitalerhöhung genutzt werden.

Liquidität

Hervorzuheben ist der hohe Forderungsbestand zum Ende des Geschäftsjahres aufgrund Auslieferung einiger Großprojekte in den letzten beiden Monaten des Wirtschaftsjahres. Wegen erwarteter Zahlungseingänge wird von einer Normalisierung zum Ende des Jahres auf Vorjahresniveau ausgegangen. Die Absicherung der Forderungen erfolgt größtenteils durch Kreditversicherung und Abwicklung von Akkreditiven. Die Liquidität konnte jederzeit sichergestellt werden. Die Zahlungen an die Lieferanten erfolgten im Regelfall unter Ausnutzung von Skonto. In Zeitspannen mit besonders hohen Projektkosten erfolgte die Unterstützung durch die Muttergesellschaft.

Die verfügbaren Avalrahmen bei Banken und Versicherungen sind großzügig ausgelegt und sichern das Bürgschaftsvolumen für die geplanten Umfänge jederzeit ab.

Eigenkapital

Das Eigenkapital konnte aufgrund des geringen Jahresergebnisses auf dem bestehenden Niveau gehalten werden.

Die Genussrechte der Altgesellschafter waren für den sorgfältigen Gesellschaftsübergang auf 5 Jahre festgeschrieben. Im Rahmen gewünschter klarer Gesellschafterverhältnisses zur Muttergesellschaft erfolgt die Auszahlung planmäßig zu Beginn des neuen Geschäftsjahres.

Chancen und Risiken

Trotz des erfolgten Auftragseinbruchs im vergangenen Geschäftsjahr halten wir auch für dieses Folgejahr an unserer Planung von 10 MEUR Auftragseingang und Umsatz auf der Grundlage der derzeitig bekannten Projekte und Verkaufs- und Beratungsgespräche fest.

Bei erfolgreicher Fortsetzung der Vertriebsstrategie mit Schwerpunkten für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche von Rauchgasanlagen, erhöhter Anforderung der Gießereien in Bezug auf Energieeinsparung sowie für den Vertrieb mit verstärktem Focus auf die russischen Länder und Auswirkungen der positiven Entwicklung der chinesischen Tochtergesellschaft sollte eine entsprechende Planungssicherheit vorliegen.

Sollte sich die weltwirtschaftliche Lage nicht wesentlich verschlechtern oder politische Entscheidungen zu Ungunsten der Gießereien und der Energieerzeugungsanlagen gefällt werden, gehen wir von einer Fortsetzung der vor drei Jahren gestarteten positiven Entwicklung für die Folgejahre aus.

 

Bielefeld, im November 2013

gez. Bernd Münstermann

gez. Hartmut Hollmann

Bilanz

Aktiva

  30.9.2013
EUR
30.9.2012
EUR
A. Anlagevermögen 242.206,77 241.397,74
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.752,00 2.004,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 10.752,00 2.004,00
II. Sachanlagen 105.319,77 113.258,74
1. technische Anlagen und Maschinen 63.094,00 65.742,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.225,77 47.516,74
III. Finanzanlagen 126.135,00 126.135,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 126.135,00 126.135,00
B. Umlaufvermögen 4.955.647,84 4.951.021,20
I. Vorräte 802.038,90 926.440,67
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 25.906,00 168.994,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.094.400,24 3.858.281,92
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 870.726,55 184.030,33
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.223.673,69 3.674.251,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 59.208,70 166.298,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.832,21 10.452,67
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.228.686,82 5.202.871,61

Passiva

   
  30.9.2013
EUR
30.9.2012
EUR
A. Eigenkapital 843.848,27 1.027.879,18
I. gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Genussrechtskapital mit EK-Charakter 0,00 180.000,00
III. Kapitalrücklage 100.000,00 100.000,00
IV. Bilanzverlust 56.151,73 52.120,82
davon Verlustvortrag 52.120,82 159.323,31
B. Rückstellungen 562.430,04 727.078,23
C. Verbindlichkeiten 3.822.408,51 3.447.914,20
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.579.192,21 1.070.578,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.579.192,21 1.070.578,19
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.002.069,41 1.005.747,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 602.069,41 605.747,07
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.241.146,89 1.371.588,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.241.146,89 1.371.588,94
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.228.686,82 5.202.871,61

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.10.2012 - 30.9.2013
EUR
1.10.2011 - 30.9.2012
EUR
1. Rohergebnis 4.241.844,22 4.952.961,56
2. Personalaufwand 2.726.442,42 2.726.913,50
a) Löhne und Gehälter 2.272.797,41 2.289.310,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 453.645,01 437.602,83
davon für Altersversorgung 45.998,52 46.491,90
3. Abschreibungen 32.377,75 34.469,83
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 32.377,75 34.469,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.327.226,26 1.738.917,43
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.223,83 2.522,74
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 138.024,82 124.666,81
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 18.996,80 330.516,73
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 20.520,09 133.591,36
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 113.981,38
9. sonstige Steuern 2.507,62 2.804,97
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 86.917,91
11. Jahresfehlbetrag 4.030,91 -107.202,49

Ergebnisverwendung

  1.10.2012 - 30.9.2013
EUR
1.10.2011 - 30.9.2012
EUR
11. Jahresfehlbetrag 4.030,91 -107.202,49
12. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 52.120,82 159.323,31
13. Bilanzverlust 56.151,73 52.120,82

Anhang

Allgemeine Erläuterungen

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des HGB und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es werden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB angewandt. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gem. § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Die Gliederung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Aktivseite der Bilanz

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, um planmäßige Abschreibung vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerrechtlicher Vorschriften linear vorgenommen. Die Zugänge an beweglichen Wirtschaftsgütern des Geschäftsjahres wurden pro rata temporis abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von € 150,00 bis € 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und auf 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden im Rahmen einer Stichtagsinventur zum 30.09. aufgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich erfolgte ein Ansatz mit dem niedrigen beizulegenden Wert. Die Bewertung der in Ausführung befindlichen Aufträge wurde mit dem den Grad der Fertigstellung entsprechenden Herstellungskosten bewertet. Die Anzahlungen für die bereits in Produktion befindlichen Projekte wurden bis max. der Höhe der entsprechenden Herstellkosten offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nominalbetrag bewertet worden. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. dem niedrigen beizulegenden Wert angesetzt.

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt weniger als ein Jahr.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Passivseite der Bilanz

Der Ausweis des Eigenkapitals erfolgt analog § 266 HGB. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen in Höhe von € 5.348,00 entfallen auf noch nicht veranlagte Ertragsteuern des Berichtsjahres.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Von den ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 557 entfallen T€ 401 auf Restarbeiten für bereits abgerechnete Aufträge, T€ 40 auf Überstunden, T€ 45 auf Urlaubsrückstände, T€ 44 auf Gewährleistungen, € 19 auf interne und externe Abschluss- und Prüfungskosten, T€ 5 auf Archivierungskosten sowie T€ 3 auf Provisionen.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Nettoanzahlungen wurden gem. § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB max. bis zur Höhe der entsprechenden Herstellungskosten offen von den Vorräten abgesetzt. Die verbleibenden werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 3.422.408,51 €
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 1.002.069,41 €
Die Verbindlichkeiten im Rahmen der soz. Sicherheit betragen 8.332,71 €
Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen 77.924,58 €

Sonstige Angaben

sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB

Verpflichtung aus Mietverträgen - Gebäude - Jahresbetrag 180.000,00 €
Verpflichtung aus Leasingverträgen - Jahresbetrag 71.756,08 €

Angaben gem. § 285 Nr. 6 HGB

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in Höhe von € 8.50500 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, Gewerbesteuer Vorjahre € 1.262,00 und € 10.753,00 auf ausländische Quellensteuer.

Anzahl der beschäftigten Personen gem. § 285 Nr. 7 HGB

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:

- Kaufmännische Angestellte 21
- Gewerbliche Mitarbeiter 17
- Auszubildende 5
- Aushilfen 2

Mitglieder der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 10 HGB

Dipl.-Ing. Bernd Münstermann, Telgte

Dipl. Betriebswirt Hartmut Hollmann, Leopoldshöhe

Sonstiges

Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Angaben nach § 285 Nr.11 HGB (Beteiligungsbesitz) unterbleiben mit Hinweis auf § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB.

Es bestehen Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB in Höhe von € 1.383.575,30. Es handelt sich überwiegend um von Banken und Versicherungen eingegangene Bürgschaften (Avalkredite) für erhaltene Anzahlungen und Garantieleistungen. Eine Inanspruchnahme erfolgte bisher nicht.

Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss wird auf Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Bielefeld, den 18. November 2013

gez. Dipl.-Ing. Bernd Münstermann

gez. Dipl.-Betriebswirt Hartmut Hollmann

Anlagespiegel

  Anschaffungskosten
  30.09.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.09.2013
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Software 63.282,76 12.861,30 0,00 76.144,06
Immaterielle VG gesamt 63.282,76 12.861,30 0,00 76.144,06
II. Sachanlagen        
1. technische Anlagen und Maschinen        
Maschinen 140.520,61 7.671,12 0,00 148.191,73
Betriebsvorrichtungen 43.014,60 5.000,00 0,00 48.014,60
Werkzeuge 7.562,91 1.800,00 0,00 9.362,91
  191.098,12 14.471,12 0,00 205.569,24
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung        
Geschäftsausstattung 43.060,24 0,00 0,00 43.060,24
Kraftfahrzeuge 11.358,64 0,00 0,00 11.358,64
Betriebsausstattung 65.279,07 0,00 0,00 65.279,07
GWG Sammelposten 24.092,61 5.854,36 0,00 29.946,97
GWG 0,00 0,00 0,00 0,00
  143.790,56 5.854,36 0,00 149.644,92
Sachanlagen gesamt 334.888,68 20.325,48 0,00 355.214,16
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 126.135,00 0,00 0,00 126.135,00
Finanzanlagen gesamt 126.135,00 0,00 0,00 126.135,00
Anlagevermögen gesamt 524.306,44 33.186,78 0,00 557.493,22
  Abschreibung
  30.09.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.09.2013
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Software 61.278,76 4.113,30 0,00 65.392,06
Immaterielle VG gesamt 61.278,76 4.113,30 0,00 65.392,06
II. Sachanlagen        
1. technische Anlagen und Maschinen        
Maschinen 92.914,61 12.198,12 0,00 105.112,73
Betriebsvorrichtungen 24.878,60 3.121,00 0,00 27.999,60
Werkzeuge 4.240,91 1.803,00 0,00 6.043,91
  122.034,12 17.122,12 0,00 139.156,24
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung        
Geschäftsausstattung 38.844,24 2.393,00 0,00 41.237,24
Kraftfahrzeuge 10.237,64 280,00 0,00 10.517,64
Betriebsausstattung 33.700,07 4.695,00 0,00 38.395,07
GWG Sammelposten 16.813,87 3.774,33 0,00 20.588,20
GWG 0,00 0,00 0,00 0,00
  99.595,82 11.142,33 0,00 110.738,15
Sachanlagen gesamt 221.629,94 28.264,45 0,00 249.894,39
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen gesamt 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 282.908,70 32.377,75 0,00 315.286,45
  Buchwert
  30.09.2013
EUR
30.09.2012
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Software 10.752,00 2.004,00
Immaterielle VG gesamt 10.752,00 2.004,00
II. Sachanlagen    
1. technische Anlagen und Maschinen    
Maschinen 43.079,00 47.606,00
Betriebsvorrichtungen 20.015,00 18.136,00
Werkzeuge 3.319,00 3.322,00
  66.413,00 69.064,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung    
Geschäftsausstattung 1.823,00 4.216,00
Kraftfahrzeuge 841,00 1.121,00
Betriebsausstattung 26.884,00 31.579,00
GWG Sammelposten 9.358,77 7.278,74
GWG 0,00 0,00
  38.906,77 44.194,74
Sachanlagen gesamt 105.319,77 113.258,74
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 126.135,00 126.135,00
Finanzanlagen gesamt 126.135,00 126.135,00
Anlagevermögen gesamt 242.206,77 241.397,74

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2013 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NEOTECHNIK GmbH, Bielefeld für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2012 bis 30. September 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung, eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögen-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Paderborn, 23. November 2013

Dipl. Kfm. Ulrich Nolte, Vereidigter Buchprüfer

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