Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 92885
Vorher
Excedo zwanzigste Vermögensverwaltungs GmbH
Eingetragen
10.6.2004
Branche
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationWärme- und KältehandelGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung
Gegenstand
Die Wartung, die Planung, Herstellung und der Vertrieb von Heizungs-, Sanitär-, Raumlufttechnischen- und Elektroanlagen sowie die Durchführung aller Geschäfte, die dem Geschäftszweck dienlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ortwin Alexander Hees
seit 14.8.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WOWI Haustechnik GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Mit Gesellschaftervertrag vom 21.07.2004 wurde die am 19.03.2004 gegründete Excedo Vermögensverwaltung GmbH gekauft und in die WOWI Haustechnik GmbH umbenannt. Gegenstand des Unternehmens ist die Wartung, die Planung, Herstellung und der Vertrieb von Heizungs-, Sanitär-, Kälte-, Raumlufttechnik und Elektroanlagen sowie die Durchführung aller Geschäfte, die dem Geschäftszweck dienlich sind. Das Stammkapital beträgt 291.600,00 EURO. Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 eigene Anteile in Höhe von 29.150,00 EURO erworben. Mit Stand 12/2023 sind 89 Mitarbeiter bei der WOWI Haustechnik GmbH beschäftigt, mit 10 handelsrechtlich eingetragenen Gesellschaftern der genannten Gesellschaft und 39 typische stille Teilhaber. Somit sind ausschließlich für das Unternehmen tätige Mitarbeiter am eigenen Unternehmen beteiligt. Die rechtliche Unternehmensstruktur wurde im Jahr 2023 nicht verändert.

Im 1. Quartal 2023 wurden zwei neue Gesellschaften gegründet, mit dem Ziel ein anorganisches Wachstum im Rahmen eines WOWI-Firmenverbundes zu erzielen. Beide Gesellschaften profitieren von erfahrenen Geschäftsführern mit Zugang zu einem Mitarbeiternetzwerk und werden dementsprechend mit berufserfahrenen Mitarbeitern entwickelt.

Die WOWI Luft- und Klimatechnik GmbH bietet Planung und Ausführung mit den Schwerpunkten Lüftungs- und Kaltwassertechnik an. Sie hat ihren Personalpool für die Abwicklung von Anlagenbauprojekten an Ingenieuren/Technikern/Montagepersonal und auch Kalkulation/Vertrieb im Startjahr 2023 aufgebaut, um das avisierte und zum Teil bereits akquirierte Geschäft für 2024 erfolgreich abzuwickeln.

Die WOWI e! GmbH bietet kundenspezifische Lösungen für Mess-, Steuer- und Regelungstechnik die Wartung und Errichtung von Neuanlagen an. Die Mitarbeiter dieser Gesellschaft sind eine gewachsene Organisationseinheit, die von Beginn an bestehende langjährige erfolgreich bedienen konnte. Im Jahr 2024 soll das Geschäft auf kundenspezifischen Schaltanlagenbau erweitert werden.

II. Wirtschaftsbericht

(1) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

nachstehend veröffentlicht im BTGA-Almanach 2024 / Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V.:

Das nominale Bauvolumen (Hoch- und Tiefbau) stieg aufgrund der dynamischen Entwicklung der Baupreise im Jahr 2023 noch um insgesamt 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 565 Milliarden Euro an. Das geht aus Berechnungen des DIW Berlin - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. hervor. Der Preisindex des Bauvolumens lag laut DIW im Jahr 2023 bei 7,1 Prozent. Preisbereinigt sind aber bereits seit 2021 Rückgänge in fast allen Bausparten zu beobachten; die Bauwirtschaft insgesamt schrumpfte im Jahr 2023 um 1,1 Prozent. Vor allem die Situation im Wohnungsbau spitzt sich zu: Nach einem Minus von 2,6 Prozent im Jahr 2022 folgte 2023 ein Minus von 2,3 Prozent. Der Wirtschaftsbau stagnierte im vergangenen Jahr (0,0 Prozent); lediglich der öffentliche Bau konnte ein Wachstum verzeichnen (1,9 Prozent). Die sehr unterschiedliche Bedeutung der einzelnen Baubereiche zeigt eine Aufschlüsselung des gesamten Bauvolumens: Nominal lag 2022 der Wohnungsbau bei 57,6 Prozent. Er weist weiterhin den mit deutlichem Abstand größten Anteil am Bauvolumen auf. Der Anteil des Wirtschaftsbaus (Hoch- und Tiefbau) lag bei 29,0 Prozent und der Anteil des öffentlichen Baus bei lediglich 13,4 Prozent.

Ausblick auf die Jahre 2024 und 2025

Das DIW prognostiziert, dass sich Investoren dieses und nächstes Jahr zurückhalten werden. Verantwortlich dafür seien das noch immer hohe Preis- und Zinsniveau und die Verunsicherung bei Förderprogrammen. Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass das nominale Bauvolumen erstmals seit der Finanzkrise 2009 sinken wird: insgesamt um - 3,5 Prozent auf ca. 546 Milliarden Euro. Preisbereinigt schrumpft das Bauvolumen insgesamt um 1,5 Prozent. Nach Baubereichen aufgeschlüsselt rechnet das DIW mit - 3,4 Prozent im Wohnungsbau, mit 0,3 Prozent im Wirtschaftsbau und mit 2,5 Prozent im öffentlichen Bau. Für das Jahr 2025 erwartet das DIW eine leichte Verbesserung: Der Wohnungsbau soll real um 0,4 Prozent wachsen, der Wirtschaftsbau um 3,0 Prozent und der öffentliche Bau um 2,5 Prozent. Das nominale Bauvolumen insgesamt soll 2025 um 0,5 Prozent auf rund 549 Milliarden Euro steigen. Preisbereinigt wäre das ein Anstieg um 1,5 Prozent. Nachdem die Baupreise 2021, 2022 und 2023 enorm gestiegen waren, rechnet das DIW damit, dass sie dieses und nächstes Jahr sinken werden: 2024 voraussichtlich um - 2,0 Prozent und 2025 um -0,9 Prozent.

Entwicklung des Ausbaugewerbes und des Bauhauptgewerbes

Preisbereinigt schrumpfte 2023 das Bauvolumen des von der Bauinstallation bestimmten Ausbaugewerbes das dritte Jahr in Folge: Das DIW ermittelte ein Minus von 1,7 Prozent (2022: -2,7 Prozent). Für das Jahr 2024 wird sogar ein Minus von 2,5 Prozent erwartet. Im Jahr 2025 soll das Ausbaugewerbe dann leicht um 0,9 Prozent wachsen. Das Bauhauptgewerbe schrumpfte 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent (2022: - 0,8 Prozent). Für das Jahr 2024 wird ein Minus von 0,5 Prozent erwartet. 2025 soll das Bauhauptgewerbe mehr als das Ausbaugewerbe von der sich stabilisierenden Lage profitieren: Das DIW erwartet ein Plus von 1,9 Prozent.

Investitionen in energetische Sanierungen steigen

Das DIW hat für das Bauvolumen im Hochbau auch den Anteil der Maßnahmen für energetische Sanierungen am Bestandsvolumen untersucht. Das Gesamtvolumen der Investitionen in energetische Sanierungen stieg 2022 auf rund 81 Milliarden Euro (2021: 70,8 Milliarden Euro). Gut 28 Prozent des gesamten Bauvolumens im Hochbaubestand können laut DIW dem Baubereich "energetische Sanierung" zugeschrieben werden - damit ist die energetische Sanierung ein wichtiger Baubereich, der auch in den kommenden Jahren eine stabilisierende Wirkung auf die Bauwirtschaft haben wird.

Im Wohnungsbau stiegen im Jahr 2022 die Aufwendungen für energetische Sanierungen im Vergleich zum Vorjahr um 15,4 Prozent auf 60,4 Milliarden Euro. Das Bauvolumen der energetischen Maßnahmen im Nichtwohnbau stieg 2022 auf 20,6 Milliarden Euro (+11,7 Prozent im Vergleich zu 2021). Das DIW weist aber darauf hin, dass im Jahr 2022 "die Preise für Bestandsleistungen massiv gestiegen sind." Die realen Zuwächse würden im Wohnungsbau somit deutlich kleiner ausfallen bzw. 2022 sogar im negativen Bereich liegen. Im gewerblichen und öffentlichen Hochbau würde das reale Bestandsvolumen sogar schon seit Jahren schrumpfen. Die Entwicklung von Bauleistungen an bestehenden Gebäuden dürfte aus Sicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung durch Unsicherheiten und Unklarheiten bei der Förderung "ausgebremst oder zumindest verzögert werden." 2024 wird nominal ein Minus von 4,1 Prozent im Wohnungsbau erwartet (2023: + 7,0 Prozent) und ein Minus von 2,0 Prozent im Nichtwohnbau (2023: + 6,1 Prozent). Für 2025 rechnet das DIW nominal mit einem leichten Minus von 0,3 Prozent im Wohnungsbau und einem Plus von 1,1 Prozent im Nichtwohnbau.

Umsätze der TGA-Branche gestiegen

Die Umsätze der gesamten deutschen Branche der Haus- und Gebäudetechnik (HKS-Branche) sind im Jahr 2022 gewachsen: Sie stiegen um 9,0 Prozent auf 74,4 Milliarden Euro.23 Die HKS-Branche konnte damit ihre seit vierzehn Jahren andauernde, positive Entwicklung fortsetzen. Sie war 2022 allerdings stark von den Preissteigerungen bei Materialien und Rohstoffen bestimmt. Für das Jahr 2023 prognostiziert die B+L Marktdaten GmbH ein Wachstum der HKS-Branche um 5,8 Prozent auf 78,7 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz der gesamten HKS-Branche stieg 2023 auf 64,9 Milliarden Euro (2022: 61,3 Milliarden); der Auslandsumsatz auf 13,8 Milliarden Euro (+ 5,3 Prozent). Die gesamte Branche der Haus- und Gebäudetechnik umfasste im Jahr 2023 rund 49.600 Unternehmen (- 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) mit 545.000 Beschäftigten (+ 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

(2) Geschäftsverlauf sowie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und Leistungsindikatoren

Für das Geschäftsjahr 2023 wurden Großprojekte schlussgerechnet, so dass insbesondere der Umsatz und somit die Gesamtleistung um 26% gegenüber dem Vorjahr auf 19.758.440,89 Euro gesteigert werden konnte. So konnte trotz der sich abschwächenden Konjunktur ein Ergebnis nach Steuern in Höhe 1.176.579,99 Euro erzielt werden und damit das Vorjahres-Ergebnis quasi bestätigt werden.

Trotz der gegenüber dem Vorjahr von 21.916.649,59 Euro auf 19.822.951,01 Euro gefallene Bilanzsumme ist das Eigenkapital von 2.794.241,35 Euro auf 3.273.579,61 Euro gestiegen.

Eigenkapitalrentabilität [Jahresüberschuss/Eigenkapital] 2023: 1.176.579,99 / 3.273.579,61 = 36%
(2022: 40% / 2021: 37% / 2020: 38% / 2019: 34%)
Eigenkapitalquote [Eigenkapital/Bilanzsumme] 2023: 3.273.579,61 / 19.822.951,01 = 17%
(2022: 13% / 2021: 12% / 2020: 21% / 2019: 17%)

(3) Leistungsindikatoren und Gesamtaussage

Wie in den vergangenen Jahren wurde Wert auf die Ausbildung von Nachwuchs gelegt. Die Ausbildung von Montagepersonal und Einarbeitung junger Mitarbeiter im Engineering-Bereich wird weiterhin die kurz- und mittelfristige Aufgabe für die WOWI Haustechnik GmbH sein. Hier werden zurzeit eine Jungprojektleiterin und ein fest angestellter Nachwuchsmitarbeiter, der ein Duales Studium mit der WOWI Haustechnik als Lehrbetrieb absolviert, ausgebildet.

Im Mai 2024 hat die WOWI Haustechnik GmbH ihren neuen Firmenstandort in der Goerzallee 218 in 14167 Berlin bezogen. Die im Jahr 2022 von der WOWI Haustechnik Vermögensverwaltungs- und Beteiligungs- GmbH erworbene Immobilie ist ein historisches Kesselhaus aus dem Jahr 1938, das zu einem innovativen und insbesondere nachhaltigen Büro mit Lage ausgebaut wurde. Dieses Objekt ist Teil des Denkmalensembles Telefunkenwerk Zehlendorf. Den Anspruch nach einem nachhaltigen unternehmerischen Handeln wurde bei der Errichtung einer umfassenden E-Mobilitäts-Infrastruktur für die eigene Fahrzeugflotte, den Einsatz von hocheffizienten Wärmepumpen, einer leistungsstarken PV-Anlage inkl. Energiespeicher und insbesondere durch die Wiederverwertung von Bauteilen, wie Stahlbau und Brandschutztüren, Rechnung getragen.

Die parallel im Norden von Berlin erworbene und zu einer öffentlich nutzbaren Ladestation für Elektrofahrzeuge ausgebaute Liegenschaft Triftstr. In Berlin-Pankow wird geplant im Juni 2024 in Betrieb gehen.

Operativ war das Jahr 2023 durch die Akquisition von 2 Großaufträgen (7 M€ und 10 M€ Auftragseingang) geprägt, bei denen die Auftraggeber in großem Umfang auch Planungsleistungen beauftragt haben und durch den Abschluss von zwei Großaufträgen - Hotel NIU und Quartier Bundesallee. Das Wartungsgeschäft sowie das Industriekundengeschäft insbesondere mit Stammkunden wurden weiterhin nachhaltig entwickelt.

Die Unternehmensentwicklung stellt sich insgesamt stetig als positiv dar.

III. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 wird durch folgende Ziele geprägt werden:

1. Abschluss Großauftrag: Wäschefabrik / Anarbeitung Großauftrag: Up Beat

Der Abschluss des Projektes Wäschefabrik - Mieter wird zu großen Teilen das Robert-Koch-Institut sein - und die ca. 50%ige Anarbeitung des Bauvorhabens Up-Beat, ein Bürogebäude mit 35.000 m 2 BGF, verteilt auf 19 Etagen, sind die bestimmenden Faktoren, die großen Einfluss auf die Betriebsleistung haben werden.

2. Akquisition von lukrativen Nachfolgeaufträgen

Allgemein ist die Baubranche davon geprägt, dass die Bauherren in ihren Entscheidungen zurückhaltender geworden sind. Projekte werden häufig erst mit großen Verzögerungen beauftragt. Die WOWI Haustechnik GmbH strebt den Vertragsabschluss für Baumaßnahmen in Dresden für ein Korrosionsforschungslabor und in Berlin für Kälteanlagen in einen Bürokomplex als Generalunternehmer inklusive Ausbauleistungen an. Weitere Akquisitionen sind vorgesehen, insbesondere mit Planungsanteilen, um frühzeitig am Vergabeprozess beteiligt zu sein. Diverse Umbauprojekte bei unseren Industriestammkunden werden weiterhin für einen stetigen Auftragsvorrat sorgen.

3. Mitarbeitergewinnung

Der langfristige Aufbau auf 100 Mitarbeitern (WOWI-100) und die Integration von jüngerem Personal sind die Grundlagen, um den in 5- 10 Jahren anstehenden Generationswechsel erfolgreich umzusetzen. Das Ziel für das Jahr 2024 ist es, die Mitarbeiterzahl im WOWI-Unternehmensverbund auf 100 Mitarbeiter zu verstetigen.

4. Beteiligung an einer Haustechnikfirma

Um anorganisch insbesondere im Gewerk Elektrotechnik zu wachsen, wurden im Jahr 2023 die Bemühungen um eine Verstärkung auf das Gewerk Elektro ausgerichtet. Hier werden zurzeit mit einem Handwerksunternehmen Gespräche zur Übernahme in der 2. Jahreshälfte 2024 geführt. Weiterhin sind langfristig strategische Wachstumsziele für die TGA-Planung und für Ausbauleistungen in der KG300 als eigenständige Geschäftsbereiche verfolgt.

5. Immobilien-/Grundstückserwerb zum Kapitalerhalt

Firmenstandort Goerzallee 218

Der Standort ist seit Mai 2024 bezogen und im Regelbetrieb. Der Fuhrpark, ausgerichtet auf Elektromobilität, kann hier an allen vorhandenen Parkplätzen geladen werden und zusätzlich stehen mehrere Schnellader zur Verfügung.

Elektroladestation Triftstrasse

Die Verfügbarkeit von E-Mobilität für den eigenen Fuhrpark ist durch die Errichtung einer umfassenden Infrastruktur für eine Ladestation im Norden von Berlin abgesichert, die bestehend aus Wallboxen und Schnellladern zusätzlich für die Öffentlichkeit erreichbar ist. Die Anlage geht im Juni 2024 in Betrieb.

6. 20-Jähriges-Firmenjubiläum

Die WOWI Haustechnik GmbH wurde am 21.07.2004 per Gesellschaftervertrag gegründet. Das 20jährige Jubiläum wird im Rahmen einer Kundenveranstaltung im 3.Quartel 2024 begangen.

Bisher konnte das Unternehmen entgegen dem allgemeinen Branchentrend einer sich abschwächenden Baukonjunktur und trotz der allgemeinen Risiken als Folge des Ukrainekrieges erfolgreich lukrative Aufträge akquirieren. Soweit die Konjunktur nicht weiter im Laufe des Jahres 2024 abnimmt, sollte das Jahresergebnis im Jahr 2024 auf gleichbleibendem Niveau wie in den vergangenen Jahren erreicht werden und die bisher positive Geschäftsentwicklung weiter bestehen bleiben.

 

Berlin, den 22.05.2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.523.668,94 622.338,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 5,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4,00
II. Sachanlagen 2.472.663,94 571.333,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.601,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.469.062,94 571.333,00
III. Finanzanlagen 51.000,00 51.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 26.000,00 26.000,00
B. Umlaufvermögen 17.192.585,44 21.215.849,71
I. Vorräte 5.872.676,42 11.486.734,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.801.592,14 4.702.764,09
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.195.220,04 3.680.757,13
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.606.372,10 1.022.006,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.518.316,88 5.026.350,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 106.696,63 78.461,88
Aktiva 19.822.951,01 21.916.649,59

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.273.579,61 2.794.241,35
I. ausgegebenes Kapital 262.450,00
1. Gezeichnetes Kapital 291.600,00 291.600,00
2. eigene Anteile -29.150,00
II. Gewinnvortrag 1.834.561,62 1.386.978,39
III. Jahresüberschuss 1.176.567,99 1.115.662,96
B. Rückstellungen 2.151.058,99 1.462.720,53
C. Verbindlichkeiten 14.398.312,41 17.659.207,71
1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 263,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 263,15
2. sonstige Verbindlichkeiten 14.398.049,26 17.659.207,71
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 14.347.036,26 17.616.347,56
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 28.013,00 22.544,52
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 480,00
Passiva 19.822.951,01 21.916.649,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.650.812,23 8.583.799,47
2. Personalaufwand 5.066.773,23 4.277.427,20
a) Löhne und Gehälter 4.264.508,54 3.572.634,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 802.264,69 704.792,87
davon für Altersversorgung 18.597,76 16.666,96
3. Abschreibungen 135.393,91 109.820,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 135.393,91 109.820,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.298.946,72 2.161.422,85
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 132.461,22 1.578,08
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.486,94
davon aus verbundenen Unternehmen 24.486,94
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 186.931,24 117.971,20
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 534.916,87 498.200,48
9. Ergebnis nach Steuern 1.560.311,48 1.445.022,55
10. sonstige Steuern 7.342,49 8.394,00
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 376.401,00 320.965,59
12. Jahresüberschuss 1.176.567,99 1.115.662,96

Anhang

ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der WOWI Haustechnik GmbH wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzes aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft im Jahr 2023 einemittelgroße Kapitalgesellschaft. Der aufgestelle Jahresabschluss 2023 ist von einem Wirtschaftsprüfer gemäß § 317 HGB zu prüfen.

ANGABE ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNGEN EINSCHLIESSLICH STEUERRECHTLICHER MASSNAHMEN

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sonderabschreibungen für digitale Wirtschaftgüter wurden im Jahr 2023 in Anspruch genommen. Die Einbauten in fremde Grundstücke wurden aktiviert und werden entsprechend der Mietdauer für die Geschäftsräume abgeschrieben.

Für Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung (Werkzeug und Büroausstattung) wurde gemäß § 240 HGB ein gebildeterFestwert festgeschrieben. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 18.471,93 EUR.

Zum 31.12.2023 bestehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus gewährten Darlehen in Höhe von 3.195.220,04 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von und von bis zu einem Jahr 17.480.823,14 EUR.

SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt.

1. Carsten Sommer

2. Ortwin Hees

sonstige Berichtsbestandteile

 

Berlin, 07.06.2024

gez. Carsten Sommer, Geschäftsführer

gez. Ortwin Hees, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.06.2024 festgestellt.

5. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wowi Haustechnik Gmbh im Folgenden - Gesellschaft- genannt Prüfungsurteil

Ich habe den Jahresabschluss der Gesellschaft. bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. geprüft.

Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurtleilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023, es vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mein Prüfungsurteil zum Lage bericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmens führung.

Gemäß 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile:

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternechmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt habe, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

 

Berlin, 31.05.2024

Dipl.Kfm Dieter Köhler, Wirtschaftsprüfer

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