GWH WohnWerk GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dénes Alexander Honus seit 5.8.2025 | Geschäftsführer |
Sven Brawanski seit 22.1.2025 | Prokura |
Harald Horstkotte seit 8.6.2020 | Prokura |
Nicolai Kremer seit 15.10.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Kreckel-Straubinger seit 21.10.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Systeno GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Systeno GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Systeno GmbH, Frankfurt am Main bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Systeno GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 21. März 2024 EY
GmbH & Co. KG
Enzenhofer, Wirtschaftsprüfer Keskin, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
* Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund einer
Umgliederung angepasst.
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben Die Systeno GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 103474). Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH - Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Durch die Angabe in TEUR können sich Rundungsdifferenzen ergeben. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten linear pro rata temporis nach der Restnutzungsdauermethode. Die der Abschreibung zugrundeliegenden voraussichtlicher Nutzungsdauern betragen zwischen 5 und 23 Jahre. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Bei den anderen Vorräten handelt es sich neben Holzpellets, insbesondere um Heizöl, dessen Bestand durch Inventur ermittelt wurde. Die Bewertung erfolgte nach dem FiFo-Verfahren oder zu den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Sofern die Gründe für in früheren Perioden vorgenommene Wertberichtigungen nicht mehr vorliegen, erfolgen entsprechende Wertaufholungen. Neben den erforderlichen Einzelwertberichtigungen wer-den bei Forderungen gleicher Risikostruktur Portfolio-Wertberichtigungen auf Basis historischer Ausfallraten durchgeführt. Die Bankguthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens werden mit den Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Umbuchung im Geschäftsjahr ist in der verzögerten Fertigstellung begründet und wurde zum verständlicheren Ausweis in die geleisteten Anzahlungen bzw. Anlagen im Bau umgegliedert. Die folgenden Aktiva betreffen verbundene Unternehmen und Gesellschafter:
Wie im Vorjahr bestanden die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.168 (Vorjahr TEUR 7.798) aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich in Höhe von TEUR 117 (Vorjahr TEUR 888). Der Rückgang insgesamt im Berichtsjahr resultiert aus der gegenwärtigen Erlösabgrenzung für Wärmeleistungen für 2023. Zum Bilanzstichtag wurden mehr Anzahlungen erfasst als der geschätzte Erlös 2023 beträgt. Infolgedessen führt dies nicht mehr zum Ansatz einer Forderung, sondern zu einer verbleibenden Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Das zum Nennwert angesetzte und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt TEUR 1.000 (Vorjahr: TEUR 1.000). Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von TEUR 3.981 wurde zusammen mit dem Gewinnvortrag i.H.v. TEUR 4.782 mit Gesellschafterbeschluss vom 9. Mai 2023 auf neue Rechnung vorgetragen. Der laufende Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.918 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Der Rückgang der Rückstellungen ist hauptsächlich auf die sonstigen Rückstellungen TEUR 1.945 (Vorjahr TEUR 14.449) zurückzuführen. Dies resultiert aus der Inanspruchnahme und Auflösung von wesentlichen Beträgen der ausstehenden Rechnungen. Die Steuerrückstellungen TEUR 3.651 (Vorjahr TEUR 1.782) verzeichnen dagegen einen Anstieg. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten sowie die Art der Sicherung ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
GPR = Grundpfandrechte ()= Zahlen des Vorjahres Die folgenden Passiva betreffen verbundene Unternehmen und Gesellschafter:
Im Rahmen der Erlösabgrenzung für Wärmeleistungen für 2023 wurden gegenwärtig mehr erhaltene Anzahlungen erfasst, die den geschätzten Erlös hierfür übersteigen. Dies führt zu einer verbleibenden Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.180. Des Weiteren wurden Verbindlichkeiten aus einem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der GWH Wohnungsgesellschaft mbH in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr TEUR 15) erfasst sowie weiterbelastete Verbindlichkeiten von der GWH Wohnungsgesellschaft mbH für die Anschaffung eines Neuwagens in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 0). Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. Die Umsatzerlöse gesamt mit TEUR 31.868 (Vorjahr TEUR 44.076) teilen sich in Umsätze aus Wärmelieferung TEUR 27.470 (Vorjahr TEUR 40.701) sowie in Umsätze aus Messdienstleistungen TEUR 4.398 (Vorjahr TEUR 3.337). Im Vorjahr wurden noch Umsätze aus dem Abfallmanagement in Höhe von TEUR 38 ausgewiesen. Im Jahr 2023 wurde diese Dienstleistung nicht mehr erbracht und aufgegeben. Der Rückgang im Bereich der Wärmelieferung ist auf ein generell niedrigeres Preisniveau der Energiepreise begründet. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.362 (Vorjahr: TEUR 159). Die Auflösung resultiert aus der Bildung von Rückstellungen auf Basis eines höheren Preisniveaus für die Wärmelieferung, während die tatsächlichen Abrechnungen entsprechend geringer ausfielen. Weiter wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen Projektsteuerungserträge in Höhe von TEUR 159 (Vorjahr TEUR 0) sowie Erlöse aus dem Verkauf von Messgeräten in Höhe von TEUR 132 (Vorjahr TEUR 0) erfasst. Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 24.490 (Vorjahr TEUR 34.902) bestehen im Wesentlichen aus den Aufwendungen für die Wärmelieferung TEUR 22.994 (Vorjahr TEUR 33.373) und Aufwendungen für Messdienstleistungen mit TEUR 1.497 (Vorjahr TEUR 1.511). Der Personalaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1.291 (Vorjahr TEUR 1.100). Die folgenden Positionen betreffen verbundene Unternehmen:
D. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Steuerliche Verhältnisse Die von der OECD veröffentlichten Modellregeln zur Globalen Mindestbesteuerung (Säule 2) wurden in Deutschland mit Wirkung für das am 1. Januar 2024 beginnende Geschäftsjahr der Systeno GmbH umgesetzt. Die Systeno GmbH ist in den Konzernabschluss der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale einbezogen und fällt insoweit in den Geltungsbereich der erlassenen Rechtsvorschriften. Etwaige Erklärungs- und Zahlungspflichten sind jedoch durch das oberste Mutterunternehmen Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale zu erfüllen, daher erwartet die Systeno GmbH kein mögliches Risiko für zusätzliche Steuern aus der Säule 2. Die in § 274 Absatz 3 HGB eingeführte Ausnahme bedeutet, dass latente Steuern im Zusammenhang mit Ertragsteuern, die sich aus anwendbaren oder angekündigten Steuervorschriften zur Umsetzung der Modellregeln der Säule 2 ergeben, in der Systeno GmbH weder erfasst noch ausgewiesen werden. Personal Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft durchschnittlich 13 kaufmännische und technische Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 12). Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gesellschafter Alleinige Gesellschafterin ist die GWH Immobilien Holding GmbH, Frankfurt am Main. Konzernabschluss Die GWH Immobilien Holding GmbH hält 100% der Anteile an der Gesellschaft und stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Frankfurt am Main/Erfurt, hält indirekt die Mehrheit der Anteile an der Systeno. Sie ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser wird beim Handelsregister der Amtsgerichte Frankfurt am Main (HRA 29821) und Jena (HRA 102181) eingereicht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, bestehen keine. Geschäfte mit nahen stehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahen stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.
Frankfurt am Main, den 21. März 2024 Die Geschäftsführung Thomas Kreckel-Straubinger Nicolai Kremer Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens und Lage des Wärme- und Messdienstmarktes Die wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 sind die beiden Säulen "Wärmelieferung" (Lieferung von Wärme für Trinkwassererwärmung und Raumheizung), "Messdienstleistung" (Vermietung von Messgeräten und verbrauchsabhängige Abrechnung). Kunden sind vor allem die Unternehmen der GWH Immobilien Holding Gruppe, sowie externe Wohnungsunternehmen, Eigentümergemeinschaften, private Eigenheimbesitzer, Gewerbetreibende und öffentliche Einrichtungen, z.B. Schulen. Die Entwicklung der Handelspreise an der Europäischen Energiebörse zeigt, dass der Wärmemarkt 2023 durch einen sehr starken Verfall der Gaspreise (rd. 50% im gewichteten Durchschnitt) im Vergleich zum Vorjahr gekennzeichnet war. Sie lag dabei immer noch etwa beim Dreifachen des Preisniveaus vor dem pandemiebedingten Preisverfall 2020. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Wärmebereich sind durch den andauernden Ukraine-Krieg und die hierdurch weiterhin hohen Energiepreise für die Energiewirtschaft problematisch bei Unternehmen mit Festpreislieferverträgen und variablen Einkaufskonditionen. Systeno hat durch die Synchronisation ihrer Verkaufspreise an die Entwicklung der Einkaufspreise durch vertragliche Preisanpassungsvereinbarungen der Risikoabwehr Rechnung getragen. Die Gesellschaft profitiert von steigenden Energiepreisen, was zu einem deutlich positiven Ergebniseffekt im Jahr 2023 geführt hat. Hierbei sind jedoch noch Effekte aus dem Jahr 2022 zum Tragen gekommen, die erst mit der Erstellung der Jahresrechnungen für 2022 im Jahr 2023 erkennbar wurden. Im Messdienstleistungsgeschäft sind durch langfristige Verträge im Ein- und Verkauf die Erträge robust gegen Änderungen in der gesamtwirtschaftlichen Lage. II. Wirtschaftliche Lage Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich zum Jahresende 2023 gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Mio. EUR (bzw. 19,7 %) auf 37,9 Mio. EUR erhöht. Auf der Aktivseite haben sich die Sachanlagen (im Wesentlichen die geleisteten Anzahlungen und die Bauten auf fremden Grundstücken) um 8,9 Mio. EUR aufgrund von Anzahlungen für die Errichtung energieeffizienter Anlagen und dem wirtschaftlichen Erwerb von Kellerräumen - in denen die Systeno ihre Anlagen betreibt - von ihrer Schwestergesellschaft, der GWH Wohnen, erhöht. Relevant ist hierbei vor allem die Errichtung der Heizzentrale und des Wärmenetzes in der Henri-Dunant-Siedlung in Frankfurt, die voraussichtlich im Jahr 2024 abgeschlossen wird. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind insgesamt um 1,4 Mio. EUR gesunken, im Wesentlichen durch den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 3,6 Mio. EUR, welche im Wesentlichen Wärmelieferungen an die Konzerngesellschaft beinhalten. Gegenläufig haben sich die sonstigen Vermögensgegenstrände um 3,0 Mio. EUR i.W. durch höhere geleistete Abschlagszahlungen an die Energieversorger erhöht. Die liquiden Mittel haben sich um 1,3 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR verringert. Die Systeno verfügt zum 31.12.2023 über ein um dem Jahresüberschuss erhöhtes Eigenkapital von 19,7 Mio. EUR (Vorjahr: 13,8 Mio. EUR) bzw. eine Eigenkapitalquote von 51,9 % (Vorjahr: 43,4 %). Des Weiteren haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten um 8,8 Mio. EUR, im Rahmen der Gas-/Wärmepreisbremse sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 2,2 Mio. EUR erhöht. Dementgegen haben sich auf der Passivseite im Wesentlichen die sonstigen Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen um 12,8 Mio. EUR vermindert. Die langfristigen Vermögenswerte (24,4 Mio. EUR) sind durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital zu 80,8 %; inklusive Intercompany Darlehen (Zusagebetrag von 20,0 Mio. EUR) zu 89,9 % gedeckt. Die Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Jahr einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 9,5 Mio. EUR welcher im Wesentlichen auf den Jahresüberschuss entfällt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten von -0,1 Mio. EUR diente zur Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten. Der positive Cashflow wurden zusammen mit einem Teil des Finanzmittelbestandes zur Zahlung von Investitionen (10,7 Mio. EUR) verwendet. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Im Berichtsjahr und darüber hinaus war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zwischen der Gesellschaft und der GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen besteht ein Darlehensvertrag über 20,0 Mio. EUR zur Finanzierung der Investitionen, welcher zum 31.12.2023 nicht in Anspruch genommen wurde. Ertragslage Die wesentlichen finanzielle Leistungsindikatoren, nach denen das Unternehmen im Wesentlichen gesteuert wird, sind EBIT und das Jahresergebnis. Das Ergebnis 2023 hat sich um 1,9 Mio. EUR auf 5,9 Mio. EUR erhöht und liegt weit über dem Plan von 3,5 Mio. EUR. Wesentliche Ursachen für die Verbesserung ist ein um rd. 2,8 Mio. EUR besseres Ergebnis im Wärme- und Messdienstleistungsbereich (inkl. Auflösung von Rückstellungen des Vorjahres). Dem höheren Ergebnis stehen entsprechend höhere Ertragsteuern von 0,9 Mio. EUR gegenüber. Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft als weiterhin positiv. III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft wird durch die GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen ("GWH") geschäftsbesorgt und ist über diese eng in das Risikomanagementsystem der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Frankfurt am Main/Erfurt, eingebunden. Im Mittelpunkt der Risikostrategie steht das ertragsorientierte Eingehen und Managen von Risiken. Als Konsequenz ist die Gesellschaft kontinuierlich mit der Identifikation und Nutzung von sich bietenden Chancen beschäftigt, durch die die Weiterentwicklung und das Wachstum gesichert werden können. Das um die wohnungswirtschaftlichen Risiken erweiterte Risikomanagementsystem ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Die Risiken werden hierbei hinsichtlich ihrer Schadenshöhe sowie ihrer Eintrittswahrscheinlichkeiten bewertet und im Anschluss innerhalb der Risikokategorien aggregiert. Für alle Geschäftssegmente sind als Überwachungs- und Frühwarnsystem Risikomanagementinstrumente und -leitlinien eingerichtet, die eine qualifizierte und zeitnahe Überwachung der Geschäftsabläufe gewährleisten. Im Rahmen des Chancen- und Risikomanagements werden die Mitglieder der Geschäftsführung und die leitenden Angestellten der GWH sowie die Gesellschafter regelmäßig über die Ergebnisentwicklung und Einzelrisiken der Gesellschaft informiert. Die von der Geschäftsführung identifizierten Risiken und Chancen werden im Folgenden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Ausfall-/Instandhaltungsrisiken Dem Risiko wird durch ein kontinuierliches Monitoring von Schadenschwerpunkten (wiederholter Ausfall von Anlagen), durch frühzeitige geplante Ersatzinvestitionen und vorbeugende Instandhaltung entgegengewirkt. Beschaffungsrisiko von Handwerkerleistungen Durch Rahmenverträge wird dem aktuellen Mangel an Technikern hinsichtlich Wartung entgegengewirkt. Im Rahmen von Anlagenneubau wird infolge des Fachkräftemangels ein verminderter Wettbewerb wahrgenommen, der zu weiter erhöhten Preisen als geplant führen kann. Zur weiteren Sicherstellung von Handwerkerleistungen wurde im ersten Quartal 2024 im GWH Konzern eine eigene Handwerkerorganisation, die GWH WohnWerk GmbH, gegründete. Diese wird einen Teil der Reparatur-, Instandhaltungs- und Wartungsleistungen unserer Wohnimmobilien und auch Wartungen an den Heizungsanlagen verantworten. Forderungsausfallrisiken Die wesentlichen Forderungen der Gesellschaft aus Wärmelieferungen und Messdienstleistungen werden an konzernverbundene Unternehmen erbracht und stellen somit Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen dar. Risiken bzgl. des Ausfalls dieser Forderungen werden nicht erwartet. Chancen durch neue Geschäftsfelder bzw. Chancen im Energiebereich Weitere Ertragschancen sieht die Geschäftsführung - neben dem Wachstum durch die GWH-Gruppe - im Aufbau neuer Geschäftsfelder. Das Ziel der GWH-Gruppe ist es kontinuierlich auf den technisch zulässigen und wirtschaftlich sinnvollen Dachflächen ihres Bestands Photovoltaikanlagen aufzubauen und grünen Strom zu produzieren und zu veräußern. Aktuell ist vorgesehen, dass die Systeno hierbei geschäftsbesorgend für die bestandshaltenden Gesellschaften tätig wird. Ferner wird die GWH-Gruppe nach Opportunitäten von Freiflächen Photovoltaikparks prüfen und entsprechend der Machbarkeit umsetzen. Weitere wesentliche Chancen und Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken sind im Unternehmen derzeit nicht zu erkennen. IV. Prognosebericht Das im Vorjahr geplante Ergebnis von 2,5 Mio. EUR, wurde um rd. 3,4 Mio. EUR übertroffen. Ursache war ein deutlich besseres Ergebnis im Wärme- und Messdienstleistungsgeschäft (inkl. Auflösung von Rückstellungen des Vorjahres) als geplant in Folge weiterhin hoher Energiepreise. Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2024 einen Jahresüberschuss von 3,9 Mio. EUR. Dieser ist im Wesentlichen auch abhängig von der weiteren Energiepreisentwicklung. Der Fachkräftemangel, die Preisentwicklungen bei Materialien oder Energieaufwendungen werden eine darüber hinaus nicht abschließend abzuschätzende Auswirkungen auf die Wohnungswirtschaft haben. Vor allem wird sich die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bei einem aktuell weiter rückläufigen Neubau und einem Kostendruck in der sogenannten zweiten Miete (Nebenkosten) bemerkbar machen. Der Verlauf der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Wohnungswirtschaft robust durch die letzten Krisen gekommen ist; es ist jedoch nicht auszuschließen, dass Auswirkungen und Risiken auf den zukünftigen Geschäftsverlauf der GWH-Gruppe eintreten. Zu nennen sind beispielsweise weiterhin Risiken
Frankfurt am Main, den 21. März 2024 Die Geschäftsführung Thomas Kreckel Straubinger Nicolai Kremer |
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