Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 103474
Eingetragen
21.10.2015
Branche
Wärme- und KältehandelVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen für Immobilienunternehmen, insbesondere die Produktion und Lieferung von Wärme und anderen Nutzenergieformen sowie alle damit in Verbindung stehenden Nebenleistungen, einschließlich Planung, Bau und Betrieb von energietechnischen Versorgungsanlagen, die die Erstellung von verbrauchsabhängigen Heiz- und Wasserkostenabrechnungen, einschließlich Beschaffung, Vermietung und Ablesung von Messgeräten, sowie andere im Rahmen der Betriebskostenabrechnung umlagefähige Leistungen. Zum Geschäftszweck gehören weiterhin technische und nichttechnische Dienstleistungen für die Immobilienwirtschaft mit dem Ziel der Steigerung der Nutzungsqualität von Immobilien sowie einer Verbesserung der Energieeffizienz, einschließlich der direkten Vermarktung dazu dienlicher Geräte und Dienstleistungen an Endverbraucher, sowie die Beratung von Wohnungsunternehmen zu den vorgenannten Geschäftsfeldern

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Sven Brawanski
seit 22.1.2025
Prokura
Harald Horstkotte
seit 8.6.2020
Prokura
Nicolai Kremer
seit 15.10.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
GWH Immobilien Holding GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Systeno GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Systeno GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Systeno GmbH, Frankfurt am Main bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Systeno GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 21. März 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Enzenhofer, Wirtschaftsprüfer

Keskin, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.940.082,25 1.661.518,64
2. technische Anlagen und Maschinen 12.434.472,20 12.200.490,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.040.852,76 1.555.832,30
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.957.714,11 32.511,42
24.373.121,32 15.450.353,18
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte
andere Vorräte 51.934,09 76.511,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 117.158,24 887.851,32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.167.791,66 7.797.909,47
3. sonstige Vermögensgegenstände* 3.868.043,43 855.831,10
8.152.993,33 9.541.591,89
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.348.760,14 6.627.218,71
13.553.687,56 16.245.322,41
37.926.808,88 31.695.675,59

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 4.000.000,00 4.000.000,00
III. Gewinnvortrag 8.762.522,81 4.781.694,01
IV. Jahresüberschuss 5.917.657,14 3.980.828,80
19.680.179,95 13.762.522,81
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.651.211,55 1.782.064,90
2. Sonstige Rückstellungen 1.944.844,41 14.449.315,49
5.596.055,96 16.231.380,39
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48.587,04 106.053,14
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.166.985,97 1.128.459,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen * 2.226.646,02 30.429,63
4. Sonstige Verbindlichkeiten 9.208.353,94 436.830,62
davon aus Steuern EUR 1.495.217,83 (Vj. EUR 436.830,62)
12.650.572,97 1.701.772,39
37.926.808,88 31.695.675,59

* Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund einer Umgliederung angepasst.

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 31.868.102,10 44.076.859,11
2. Sonstige betriebliche Erträge 4.849.132,96 232.151,17
36.717.235,06 44.309.010,28
3. Materialaufwand 24.490.354,58 34.901.676,06
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.078.965,79 925.876,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 212.159,16 174.289,25
davon für Altersversorgung EUR 17.334,17 (Vj. EUR 17.235,90)
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 1.823.232,64 1.896.035,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 539.621,37 450.424,96
28.144.333,54 38.348.301,97
7. Zinsen und ähnliche Erträge 130.714,09 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.873,70 103.354,48
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.773.965,53 1.868.212,93
10. Ergebnis nach Steuern 5.925.776,38 3.989.140,90
11. Sonstige Steuern 8.119,24 8.312,10
12. Jahresüberschuss 5.917.657,14 3.980.828,80

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Systeno GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 103474). Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH - Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Durch die Angabe in TEUR können sich Rundungsdifferenzen ergeben.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten linear pro rata temporis nach der Restnutzungsdauermethode. Die der Abschreibung zugrundeliegenden voraussichtlicher Nutzungsdauern betragen zwischen 5 und 23 Jahre. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Bei den anderen Vorräten handelt es sich neben Holzpellets, insbesondere um Heizöl, dessen Bestand durch Inventur ermittelt wurde. Die Bewertung erfolgte nach dem FiFo-Verfahren oder zu den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Sofern die Gründe für in früheren Perioden vorgenommene Wertberichtigungen nicht mehr vorliegen, erfolgen entsprechende Wertaufholungen. Neben den erforderlichen Einzelwertberichtigungen wer-den bei Forderungen gleicher Risikostruktur Portfolio-Wertberichtigungen auf Basis historischer Ausfallraten durchgeführt.

Die Bankguthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens werden mit den Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Umbuchung im Geschäftsjahr ist in der verzögerten Fertigstellung begründet und wurde zum verständlicheren Ausweis in die geleisteten Anzahlungen bzw. Anlagen im Bau umgegliedert.

Die folgenden Aktiva betreffen verbundene Unternehmen und Gesellschafter:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.168 7.798
davon gegen Gesellschafter - -
davon gegen verbundene Unternehmen 4.168 7.798
Guthaben bei Kreditinstituten 5.349 6.627
davon gegen verbundene Unternehmen - -
davon gegen Gesellschafter - -

Wie im Vorjahr bestanden die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.168 (Vorjahr TEUR 7.798) aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich in Höhe von TEUR 117 (Vorjahr TEUR 888). Der Rückgang insgesamt im Berichtsjahr resultiert aus der gegenwärtigen Erlösabgrenzung für Wärmeleistungen für 2023. Zum Bilanzstichtag wurden mehr Anzahlungen erfasst als der geschätzte Erlös 2023 beträgt. Infolgedessen führt dies nicht mehr zum Ansatz einer Forderung, sondern zu einer verbleibenden Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das zum Nennwert angesetzte und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt TEUR 1.000 (Vorjahr: TEUR 1.000).

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von TEUR 3.981 wurde zusammen mit dem Gewinnvortrag i.H.v. TEUR 4.782 mit Gesellschafterbeschluss vom 9. Mai 2023 auf neue Rechnung vorgetragen.

Der laufende Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.918 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

01.01.2023 Inanspruchnahme Auflösung Zuführung 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Steuerrückstellungen 1.782 409 0 2.278 3.651
Personalrückstellungen 157 157 0 193 193
Ausstehende Rechnungen 14.006 9.667 4.335 1.235 1.239
Sonstige Kosten 242 80 25 332 470
Jahresabschlusskosten 37 21 2 22 36
Übrige Rückstellungen 7 0 0 0 7
Sonstige Rückstellungen 14.449 9.925 4.362 1.782 1.945
Rückstellungen 16.231 10.334 4.362 4.060 5.596

Der Rückgang der Rückstellungen ist hauptsächlich auf die sonstigen Rückstellungen TEUR 1.945 (Vorjahr TEUR 14.449) zurückzuführen. Dies resultiert aus der Inanspruchnahme und Auflösung von wesentlichen Beträgen der ausstehenden Rechnungen. Die Steuerrückstellungen TEUR 3.651 (Vorjahr TEUR 1.782) verzeichnen dagegen einen Anstieg.

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten sowie die Art der Sicherung ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Restlaufzeit
insgesamt unter 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48.587,04 46.433,96 2.153,08 0,00
(106.053,14) (57.466,10) (48.587,04) 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.166.985,97 1.166.985,97 0,00 0,00
(1.128.459,00) (1.128.459,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.226.646,02 2.226.646,02 0,00 0,00
(30.429,63) (30.429,63) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 9.208.353,94 9.208.353,94 0,00 0,00
(436.830,62) (436.830,62) (0,00) (0,00)
Gesamtbetrag 12.650.572,97 12.648.419,89 2.153,08 0,00
(1.701.722,39) (1.653.185,35) (48.587,04) (0,00)
gesichert Art der Sicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48.587,04 Bürgschaft
(106.053,14) GPR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00
(0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
(0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00
(0,00)
Gesamtbetrag 48.587,04
(106.053,14)

GPR = Grundpfandrechte

()= Zahlen des Vorjahres

Die folgenden Passiva betreffen verbundene Unternehmen und Gesellschafter:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.227 30

Im Rahmen der Erlösabgrenzung für Wärmeleistungen für 2023 wurden gegenwärtig mehr erhaltene Anzahlungen erfasst, die den geschätzten Erlös hierfür übersteigen. Dies führt zu einer verbleibenden Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.180. Des Weiteren wurden Verbindlichkeiten aus einem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der GWH Wohnungsgesellschaft mbH in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr TEUR 15) erfasst sowie weiterbelastete Verbindlichkeiten von der GWH Wohnungsgesellschaft mbH für die Anschaffung eines Neuwagens in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 0).

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. Die Umsatzerlöse gesamt mit TEUR 31.868 (Vorjahr TEUR 44.076) teilen sich in Umsätze aus Wärmelieferung TEUR 27.470 (Vorjahr TEUR 40.701) sowie in Umsätze aus Messdienstleistungen TEUR 4.398 (Vorjahr TEUR 3.337). Im Vorjahr wurden noch Umsätze aus dem Abfallmanagement in Höhe von TEUR 38 ausgewiesen. Im Jahr 2023 wurde diese Dienstleistung nicht mehr erbracht und aufgegeben. Der Rückgang im Bereich der Wärmelieferung ist auf ein generell niedrigeres Preisniveau der Energiepreise begründet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.362 (Vorjahr: TEUR 159). Die Auflösung resultiert aus der Bildung von Rückstellungen auf Basis eines höheren Preisniveaus für die Wärmelieferung, während die tatsächlichen Abrechnungen entsprechend geringer ausfielen. Weiter wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen Projektsteuerungserträge in Höhe von TEUR 159 (Vorjahr TEUR 0) sowie Erlöse aus dem Verkauf von Messgeräten in Höhe von TEUR 132 (Vorjahr TEUR 0) erfasst.

Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 24.490 (Vorjahr TEUR 34.902) bestehen im Wesentlichen aus den Aufwendungen für die Wärmelieferung TEUR 22.994 (Vorjahr TEUR 33.373) und Aufwendungen für Messdienstleistungen mit TEUR 1.497 (Vorjahr TEUR 1.511).

Der Personalaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1.291 (Vorjahr TEUR 1.100).

Die folgenden Positionen betreffen verbundene Unternehmen:

2023 2022
TEUR TEUR
Zinsen und ähnliche Aufw endungen 3 98
Verw altungsaufw and 172 150
Summe 175 248

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Steuerliche Verhältnisse

Die von der OECD veröffentlichten Modellregeln zur Globalen Mindestbesteuerung (Säule 2) wurden in Deutschland mit Wirkung für das am 1. Januar 2024 beginnende Geschäftsjahr der Systeno GmbH umgesetzt. Die Systeno GmbH ist in den Konzernabschluss der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale einbezogen und fällt insoweit in den Geltungsbereich der erlassenen Rechtsvorschriften. Etwaige Erklärungs- und Zahlungspflichten sind jedoch durch das oberste Mutterunternehmen Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale zu erfüllen, daher erwartet die Systeno GmbH kein mögliches Risiko für zusätzliche Steuern aus der Säule 2.

Die in § 274 Absatz 3 HGB eingeführte Ausnahme bedeutet, dass latente Steuern im Zusammenhang mit Ertragsteuern, die sich aus anwendbaren oder angekündigten Steuervorschriften zur Umsetzung der Modellregeln der Säule 2 ergeben, in der Systeno GmbH weder erfasst noch ausgewiesen werden.

Personal

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft durchschnittlich 13 kaufmännische und technische Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 12).

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:

 

Thomas Kreckel-Straubinger, Diplom-Ingenieur (CTO), Kelkheim

 

Nicolai Kremer, Diplom-Betriebswirt (CFO), Frankfurt am Main

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gesellschafter

Alleinige Gesellschafterin ist die GWH Immobilien Holding GmbH, Frankfurt am Main.

Konzernabschluss

Die GWH Immobilien Holding GmbH hält 100% der Anteile an der Gesellschaft und stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Frankfurt am Main/Erfurt, hält indirekt die Mehrheit der Anteile an der Systeno. Sie ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser wird beim Handelsregister der Amtsgerichte Frankfurt am Main (HRA 29821) und Jena (HRA 102181) eingereicht.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, bestehen keine.

Geschäfte mit nahen stehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahen stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

 

Frankfurt am Main, den 21. März 2024

Die Geschäftsführung

Thomas Kreckel-Straubinger

Nicolai Kremer

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.864.883,89 2.311.421,41 0,00 0,00 4.176.305,30
technische Anlagen und Maschinen 17.535.951,38 2.602.243,83 -1.196.593,25 -487.728,41 18.453.873,55
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.885.326,84 1.029.639,97 0,00 -109.896,81 2.805.070,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.511,42 4.728.609,44 1.196.593,25 0,00 5.957.714,11
Anlagevermögen 21.318.673,53 10.671.914,65 0,00 -597.625,22 31.392.962,96
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 203.365,25 32.857,80 0,00 0,00 0,00 236.223,05
technische Anlagen und Maschinen 5.335.460,56 1.318.815,95 475.177,01 159.698,15 0,00 6.019.401,35
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.494,54 471.558,89 36.836,19 0,00 0,00 764.217,24
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 -159.698,15 159.698,15 0,00
Anlagevermögen 5.868.320,35 1.823.232,64 512.013,20 0,00 159.698,15 7.019.841,64
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.940.082,25 1.661.518,64
technische Anlagen und Maschinen 12.434.472,20 12.200.490,82
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.040.852,76 1.555.832,30
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.957.714,11 32.511,42
Anlagevermögen 24.373.121,32 15.450.353,18

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens und Lage des Wärme- und Messdienstmarktes

Die wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 sind die beiden Säulen "Wärmelieferung" (Lieferung von Wärme für Trinkwassererwärmung und Raumheizung), "Messdienstleistung" (Vermietung von Messgeräten und verbrauchsabhängige Abrechnung). Kunden sind vor allem die Unternehmen der GWH Immobilien Holding Gruppe, sowie externe Wohnungsunternehmen, Eigentümergemeinschaften, private Eigenheimbesitzer, Gewerbetreibende und öffentliche Einrichtungen, z.B. Schulen.

Die Entwicklung der Handelspreise an der Europäischen Energiebörse zeigt, dass der Wärmemarkt 2023 durch einen sehr starken Verfall der Gaspreise (rd. 50% im gewichteten Durchschnitt) im Vergleich zum Vorjahr gekennzeichnet war. Sie lag dabei immer noch etwa beim Dreifachen des Preisniveaus vor dem pandemiebedingten Preisverfall 2020. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Wärmebereich sind durch den andauernden Ukraine-Krieg und die hierdurch weiterhin hohen Energiepreise für die Energiewirtschaft problematisch bei Unternehmen mit Festpreislieferverträgen und variablen Einkaufskonditionen. Systeno hat durch die Synchronisation ihrer Verkaufspreise an die Entwicklung der Einkaufspreise durch vertragliche Preisanpassungsvereinbarungen der Risikoabwehr Rechnung getragen. Die Gesellschaft profitiert von steigenden Energiepreisen, was zu einem deutlich positiven Ergebniseffekt im Jahr 2023 geführt hat. Hierbei sind jedoch noch Effekte aus dem Jahr 2022 zum Tragen gekommen, die erst mit der Erstellung der Jahresrechnungen für 2022 im Jahr 2023 erkennbar wurden.

Im Messdienstleistungsgeschäft sind durch langfristige Verträge im Ein- und Verkauf die Erträge robust gegen Änderungen in der gesamtwirtschaftlichen Lage.

II. Wirtschaftliche Lage

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich zum Jahresende 2023 gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Mio. EUR (bzw. 19,7 %) auf 37,9 Mio. EUR erhöht. Auf der Aktivseite haben sich die Sachanlagen (im Wesentlichen die geleisteten Anzahlungen und die Bauten auf fremden Grundstücken) um 8,9 Mio. EUR aufgrund von Anzahlungen für die Errichtung energieeffizienter Anlagen und dem wirtschaftlichen Erwerb von Kellerräumen - in denen die Systeno ihre Anlagen betreibt - von ihrer Schwestergesellschaft, der GWH Wohnen, erhöht. Relevant ist hierbei vor allem die Errichtung der Heizzentrale und des Wärmenetzes in der Henri-Dunant-Siedlung in Frankfurt, die voraussichtlich im Jahr 2024 abgeschlossen wird. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind insgesamt um 1,4 Mio. EUR gesunken, im Wesentlichen durch den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 3,6 Mio. EUR, welche im Wesentlichen Wärmelieferungen an die Konzerngesellschaft beinhalten. Gegenläufig haben sich die sonstigen Vermögensgegenstrände um 3,0 Mio. EUR i.W. durch höhere geleistete Abschlagszahlungen an die Energieversorger erhöht. Die liquiden Mittel haben sich um 1,3 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR verringert.

Die Systeno verfügt zum 31.12.2023 über ein um dem Jahresüberschuss erhöhtes Eigenkapital von 19,7 Mio. EUR (Vorjahr: 13,8 Mio. EUR) bzw. eine Eigenkapitalquote von 51,9 % (Vorjahr: 43,4 %). Des Weiteren haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten um 8,8 Mio. EUR, im Rahmen der Gas-/Wärmepreisbremse sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 2,2 Mio. EUR erhöht. Dementgegen haben sich auf der Passivseite im Wesentlichen die sonstigen Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen um 12,8 Mio. EUR vermindert.

Die langfristigen Vermögenswerte (24,4 Mio. EUR) sind durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital zu 80,8 %; inklusive Intercompany Darlehen (Zusagebetrag von 20,0 Mio. EUR) zu 89,9 % gedeckt.

Die Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Jahr einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 9,5 Mio. EUR welcher im Wesentlichen auf den Jahresüberschuss entfällt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten von -0,1 Mio. EUR diente zur Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten. Der positive Cashflow wurden zusammen mit einem Teil des Finanzmittelbestandes zur Zahlung von Investitionen (10,7 Mio. EUR) verwendet.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Im Berichtsjahr und darüber hinaus war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zwischen der Gesellschaft und der GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen besteht ein Darlehensvertrag über 20,0 Mio. EUR zur Finanzierung der Investitionen, welcher zum 31.12.2023 nicht in Anspruch genommen wurde.

Ertragslage

Die wesentlichen finanzielle Leistungsindikatoren, nach denen das Unternehmen im Wesentlichen gesteuert wird, sind EBIT und das Jahresergebnis.

Das Ergebnis 2023 hat sich um 1,9 Mio. EUR auf 5,9 Mio. EUR erhöht und liegt weit über dem Plan von 3,5 Mio. EUR. Wesentliche Ursachen für die Verbesserung ist ein um rd. 2,8 Mio. EUR besseres Ergebnis im Wärme- und Messdienstleistungsbereich (inkl. Auflösung von Rückstellungen des Vorjahres). Dem höheren Ergebnis stehen entsprechend höhere Ertragsteuern von 0,9 Mio. EUR gegenüber.

Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft als weiterhin positiv.

III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft wird durch die GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen ("GWH") geschäftsbesorgt und ist über diese eng in das Risikomanagementsystem der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Frankfurt am Main/Erfurt, eingebunden. Im Mittelpunkt der Risikostrategie steht das ertragsorientierte Eingehen und Managen von Risiken. Als Konsequenz ist die Gesellschaft kontinuierlich mit der Identifikation und Nutzung von sich bietenden Chancen beschäftigt, durch die die Weiterentwicklung und das Wachstum gesichert werden können. Das um die wohnungswirtschaftlichen Risiken erweiterte Risikomanagementsystem ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Die Risiken werden hierbei hinsichtlich ihrer Schadenshöhe sowie ihrer Eintrittswahrscheinlichkeiten bewertet und im Anschluss innerhalb der Risikokategorien aggregiert.

Für alle Geschäftssegmente sind als Überwachungs- und Frühwarnsystem Risikomanagementinstrumente und -leitlinien eingerichtet, die eine qualifizierte und zeitnahe Überwachung der Geschäftsabläufe gewährleisten.

Im Rahmen des Chancen- und Risikomanagements werden die Mitglieder der Geschäftsführung und die leitenden Angestellten der GWH sowie die Gesellschafter regelmäßig über die Ergebnisentwicklung und Einzelrisiken der Gesellschaft informiert.

Die von der Geschäftsführung identifizierten Risiken und Chancen werden im Folgenden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben.

Ausfall-/Instandhaltungsrisiken

Dem Risiko wird durch ein kontinuierliches Monitoring von Schadenschwerpunkten (wiederholter Ausfall von Anlagen), durch frühzeitige geplante Ersatzinvestitionen und vorbeugende Instandhaltung entgegengewirkt.

Beschaffungsrisiko von Handwerkerleistungen

Durch Rahmenverträge wird dem aktuellen Mangel an Technikern hinsichtlich Wartung entgegengewirkt. Im Rahmen von Anlagenneubau wird infolge des Fachkräftemangels ein verminderter Wettbewerb wahrgenommen, der zu weiter erhöhten Preisen als geplant führen kann.

Zur weiteren Sicherstellung von Handwerkerleistungen wurde im ersten Quartal 2024 im GWH Konzern eine eigene Handwerkerorganisation, die GWH WohnWerk GmbH, gegründete. Diese wird einen Teil der Reparatur-, Instandhaltungs- und Wartungsleistungen unserer Wohnimmobilien und auch Wartungen an den Heizungsanlagen verantworten.

Forderungsausfallrisiken

Die wesentlichen Forderungen der Gesellschaft aus Wärmelieferungen und Messdienstleistungen werden an konzernverbundene Unternehmen erbracht und stellen somit Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen dar. Risiken bzgl. des Ausfalls dieser Forderungen werden nicht erwartet.

Chancen durch neue Geschäftsfelder bzw. Chancen im Energiebereich

Weitere Ertragschancen sieht die Geschäftsführung - neben dem Wachstum durch die GWH-Gruppe - im Aufbau neuer Geschäftsfelder. Das Ziel der GWH-Gruppe ist es kontinuierlich auf den technisch zulässigen und wirtschaftlich sinnvollen Dachflächen ihres Bestands Photovoltaikanlagen aufzubauen und grünen Strom zu produzieren und zu veräußern. Aktuell ist vorgesehen, dass die Systeno hierbei geschäftsbesorgend für die bestandshaltenden Gesellschaften tätig wird. Ferner wird die GWH-Gruppe nach Opportunitäten von Freiflächen Photovoltaikparks prüfen und entsprechend der Machbarkeit umsetzen.

Weitere wesentliche Chancen und Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken sind im Unternehmen derzeit nicht zu erkennen.

IV. Prognosebericht

Das im Vorjahr geplante Ergebnis von 2,5 Mio. EUR, wurde um rd. 3,4 Mio. EUR übertroffen. Ursache war ein deutlich besseres Ergebnis im Wärme- und Messdienstleistungsgeschäft (inkl. Auflösung von Rückstellungen des Vorjahres) als geplant in Folge weiterhin hoher Energiepreise.

Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2024 einen Jahresüberschuss von 3,9 Mio. EUR. Dieser ist im Wesentlichen auch abhängig von der weiteren Energiepreisentwicklung.

Der Fachkräftemangel, die Preisentwicklungen bei Materialien oder Energieaufwendungen werden eine darüber hinaus nicht abschließend abzuschätzende Auswirkungen auf die Wohnungswirtschaft haben. Vor allem wird sich die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bei einem aktuell weiter rückläufigen Neubau und einem Kostendruck in der sogenannten zweiten Miete (Nebenkosten) bemerkbar machen. Der Verlauf der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Wohnungswirtschaft robust durch die letzten Krisen gekommen ist; es ist jedoch nicht auszuschließen, dass Auswirkungen und Risiken auf den zukünftigen Geschäftsverlauf der GWH-Gruppe eintreten. Zu nennen sind beispielsweise weiterhin Risiken

aus der Verzögerung bei der Durchführung von Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Baumaßnahmen verbunden mit dem Risiko von Kostensteigerungen,

Verzögerung bei Genehmigungs-, Bebauungsplans- und grundsätzlich behördlichen Verfahren,

behördliche Auflagen hinsichtlich der Energieerzeugung und damit verbunden höhere Investitionsbedarfe,

Ausfälle bei der Erdgasversorgung (wenngleich dieses Risiko nicht mehr so akut erscheint wie noch zum Jahresende 2022),

erhöhte Risikozuschläge beim Erdgaseinkauf,

aus dem Anstieg der Forderungsausfälle gegenüber konzernexternen Kunden sowie

Volatilität in der Zinsentwicklung bei einem wieder höherem Zinsniveaus.

 

Frankfurt am Main, den 21. März 2024

Die Geschäftsführung

Thomas Kreckel Straubinger

Nicolai Kremer

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