Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 36503
Eingetragen
1.8.1986
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
der Betrieb einer Reparatur-Werkstatt für Kraftfahrzeuge, die Vermittlung von Neufahrzeugen, der Handel mit Gebrauchtfahrzeugen, Kraftfahrzeug-Ersatzteilen und Zubehör sowie alle sonstigen Geschäfte, die mit dem Kraftfahrzeugwesen in Zusammenhang stehen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Toni Pecic
seit 9.3.2020
Geschäftsführer
Patrick Leseberg
seit 17.5.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Thomas LesebergLeseberg Verwaltung GmbH
56.25%
Patrick LesebergLeseberg Verwaltung GmbH
43.75%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
640.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Leseberg Automobile GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war bestimmt von einer weiterhin außergewöhnlich hohen Inflationsrate, so wie steigenden Zinsen.

So lag die Inflationsrate im Jahr 2023 bei + 5,9 %, im Vorjahr waren es noch +7,9 %.

Das BIP sank preisbereinigt um -0,2 %. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Die Anzahl der in Deutschland neu zugelassenen KFZ wuchs ggü. VJ um + 7,3 %.

Der Bestand der vollelektrischen Fahrzeugen (BEV) stieg um +39,1% ggü. dem VJ, der Bestand an Hybridfahrzeugen um +24,5%. (Quelle: KBA)

Die von uns vertretenen Marken haben teilweise sehr unterschiedlich performt:

(S = Servicepartner / V= Vertriebspartner)

Marke Marktanteil (Neuzulassungen) im Berichtsjahr Veränderung Neuzulassungen ggü. VJ
Mercedes-Benz (S/V) 9,8% +13,7%
Smart (S) 0,6% +42,9%
VW (S) 18,2% +7,9%
Skoda (S) 5,9% +17,1%

Wir vertreten damit im Service Marken mit einem kumulierten Marktanteil von über 34,5 %.

Die Anzahl der von uns verkauften Einheiten im Gebrauchtwagenhandel konnten wir um +2,2% steigern, der gesamte Umsatz (inkl. Finanzprodukte und sonst. Erlöse) im Gebrauchtwagensegment stieg dabei um +21,4% ggü. VJ.

Das Service- und Ersatzteilgeschäft lief ganzjährig zufriedenstellend. Die Erlöse über dem Niveau des Vorjahres (+7 %). Insbesondere die für unseren Rohertrag wichtigen Lohnerlöse konnten wir um +6,1 % gegenüber dem Vorjahr steigern.

Die tatsächliche Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft liegt leicht unterhalb des von uns geplanten Ergebnisses.

2. Lage der Gesellschaft

Das Ergebnis vor Steuern blieb in 2023 mit T€ 560,5 (Vj.: T€ 567,4) gegenüber dem Vorjahr konstant.

Der im Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss blieb daher ebenfalls mit T€ 354,5 (Vj.: T€ 362,0) stabil.

Der Gesamtumsatz übertraf erstmals in der Firmengeschichte die 50 Mio. EUR Grenze. In Summe stieg der Umsatz um 15,9 % von T€ 43.754,6 auf T€ 50.704,0 an und resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Erlösen aus Gebrauchtwagen-Verkäufen.

Der Gebrauchtwagenerlös (inkl. Miet- und Vorführwagen) stieg um +21,4% auf T€ 32.096 (Vj: T€ 26.431).

Die Provisionserlöse aus dem Neufahrzeugverkauf lagen inklusive der halbjährig erwirtschafteten Miete ebenfalls +17,1% über dem Vorjahr.

Der Umsatz im Service- und Ersatzteilgeschäft verbesserte sich auf T€ 17.176 und lag damit +7% ggü. VJ. (VJ T€ 16.055)

Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen T€ 956,0 (Vj.: T€ 1.873,2), dem stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 738,0 (Vj.: T€ 744,1) gegenüber.

Insgesamt ist die Lage der Gesellschaft weiterhin als erfolgreich und stabil in einem herausfordernden Geschäftsumfeld zu bezeichnen.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme am Abschlussstichtag beträgt T€ 11.881,5 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (T€ 13.416,6) um T€ 1.535,1 verringert.

Dies ist aktivseitig im Wesentlichen bedingt durch den Rückgang des Anlagevermögens um T€ 256,5, dem Rückgang der Vorräte um T€ 998,9 und dem Abbau des Forderungsbestandes sowie der sonstigen Vermögengegengestände um T€ 465,8.

Die Minderung des Anlagevermögens resultiert vorrangig aus der Minderung des Gebrauchtwagenbestandes.

Passivseitig sanken die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 2.364,8 auf T€ 937,7. Gleichzeitig stiegen die Lieferantenverbindlichkeiten um T€ 293,5 an.

Aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme, des konstanten Jahresüberschusses und des gestiegenen Gewinnvortrages erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 53,0 % (Vj.: 44,2 %).

Die Investitionen konnten dieses Jahr ausschließlich aus dem Cashflow getätigt werden. Die Deckung des Anlagevermögens stieg daher von 230,2 % auf 270,9 % an.

Die wichtigste Quelle zur Finanzierung im Geschäftsjahr waren die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Diese Mittelzuflüsse wurden zum Abbau der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten genutzt. Die Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens war im gesamten Geschäftsjahr 2023 stets einwandfrei.

Die Liquidität 2. Grades (Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen/ Vermögensgegenstände zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) erhöhte sich deutlich auf 57,9 % (Vj.: 40,0 %).

Der Cashflow (Gewinn nach Steuern + Abschreibungen +/- Veränderung der langfristigen Rückstellungen [Pensionsrückstellung]) betrug T€ 1.104,2 (Vj.: T€ 1.087,5).

Das Rohergebnis betrug T€ 15.519,5 (Vj.: T€ 14.553,9). Die Rohmarge (Handelsspanne) reduzierte sich von 33,3 % auf 30,6 %.

Der Personalaufwand erhöhte sich um insgesamt T€ 498,1 bzw. 5,5 % von T€ 9.017,2 auf T€ 9.515,3.

Das Finanzergebnis reduzierte sich auf T€ -138,4 (Vj.: T€ -89,4) durch die Erhöhung der kurzfristigen Zinsverbindlichkeiten.

Der Ertragssteueraufwand ist mit T€ 206,0 (Vj.: T€ 205,4) gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben.

Die Vorsteuer-Gesamtkapitalrentabilität (Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen + Steuern vom Einkommen und Ertrag / Gesamtkapital) ist aufgrund der verminderten Bilanzsumme von 4,9 % auf 5,9 % gestiegen.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsleitung beurteilt die Geschäftsentwicklung der Leseberg Automobile GmbH zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts positiv.

Das Geschäftsjahr 2024 wird weiterhin bestimmt von starken Kostensteigerungen.

Wir konnten per Ende April 2024 unseren Umsatz um +9,8 % ggü. dem ohnehin starken Vergleichszeitraum aus dem VJ steigern. Ebenso stieg der Rohertrag um +3,5 % ggü. VJ.

Durch konsequentes Kostenmanagement ist es uns gelungen, die Kostensteigerungen auf einem moderaten Anstieg von +5,6 % ggü. VJ zu halten.

Das Servicegeschäft entwickelt sich seit Jahresbeginn weiterhin positiv. So konnten wir den konsolidierten Service- und Ersatzteilumsatz per April 2024 abermals um +12,3 % steigern.

Im Gebrauchtfahrzeughandel sind die Restwerte rückläufig. Wir konnten dennoch unseren Umsatz um +12,1% steigern und das operative Ergebnis um +16,8% ggü. VJ.

Wir gehen davon aus, dass wir das Geschäftsjahr 2024 auf stabilem Niveau abschließen werden. Alle Indikatoren deuten auf eine weiterhin hohe Nachfrage der von uns vertriebenen Produkte hin. Ferner gehen wir von einer weiteren Reduzierung der Inflation aus.

Auf der Basis der vorausschauenden Liquiditäts- und Ertragsplanung sehen wir kein Risiko für die Aktivitäten der Gesellschaft. Nach dem aktuellen Kenntnisstand sehen wir das Unternehmen als weiterhin gut aufgestellt.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Im Rahmen der Neuordnung des Vertriebssystems der Mercedes-Benz Group AG wurde unser bestehender Vermittlungsvertrag im Jahr 2022 ordentlich zum 31.05.2023 gekündigt.

Diese Kündigung wurde im beiderseitigen Einvernehmen auf den 30.06.2023 verschoben.

Wir konnten uns mit dem uns angeschlossenen autorisierten Handelsvertreter, der Mercedes-Benz Niederlassung Hamburg, auf einen Mietvertrag für unseren Standort einigen. Die Mercedes-Benz Niederlassung Hamburg verkauft daher seit dem 01.07.2023 weiterhin Neufahrzeuge der Mercedes-Benz Group AG in unserem Haus.

Herr Thomas Leseberg ist zum 31.12.2023 aus der Geschäftsführung ausgeschieden.

Wir haben den Handel mit Oldtimern der Marke Mercedes-Benz zum 01.04.2023 eingestellt.

Im Laufe des April 2023 konnten unsere Kunden das letzte Mal einen smart als Neuwagen in unserem Haus bestellen. Damit entfällt der Zusatz Autorisierter smart Vertrieb und wir sind wie auch in der Vergangenheit exklusiv smart Servicepartner.

Die Marke smart wird als Joint Venture mit der Firma Geely unter einem neuen Markenauftritt, mit neuen Modellen und einem neuen Vertragswerk weitergeführt. Hier sind wir bisher nicht organisatorisch angeschlossen.

Alte Servicepartnerverträge für die bisherigen Fahrzeuge sind davon unberührt und bleiben bestehen.

6. Risikobericht

I. Markt- und Standortrisiken

Insbesondere die anhaltend hohe Inflation, verbunden mit der Steigerung der Zinsen führt aktuell zu einer gesunkenen Konsum-/ Investitionsbereitschaft unserer Kunden.

Wir werden vielfach mit hohen Preissteigerungen konfrontiert, welchen wir mit einem konsequenten Kostenmanagement begegnen.

Das betrifft uns als Unternehmen direkt und natürlich im Weiteren auch unsere Kunden und deren Kaufentscheidung bei Neu- und Gebrauchtwagen.

Wir arbeiten weiter aktiv an der Identifizierung von Energieeinsparpotenzialen im Haus und an deren Umsetzung.

Durch den anhaltend hohen Bestand der Fahrzeuge in Deutschland sehen wir uns im Service weiterhin sehr gut aufgestellt. Wir stellen zudem fest, dass die Nachfrage nach Servicedienstleistungen das Angebot am Markt übersteigt.

Geringe Bestelleingänge im Neuwagenbereich werden mittelfristig wahrscheinlich zu einem gewissen Rückgang der Nachfrage an Servicedienstleistungen führen. Wir versuchen daher wie auch in den letzten Jahren die Kunden nachhaltig im Service an uns zu binden.

Wir erkennen einen anhaltenden, starken politischen Willen, die Bürger zur Abkehr vom Individualverkehr zu bewegen. Dieses insbesondere in urbanen Bereichen, in denen wir auch beheimatet sind. Dieser Wille wurde in den letzten Jahren durch ein 9-Euro-Ticket und nunmehr dem Deutschlandticket bekundet. Dieses regional unterstützt mit einem Rückbau der Parkplatzkapazitäten und dem forcierten Ausbau des Radverkehrs.

Derzeit können wir trotz aller Maßnahmen keinen Rückgang im Individualverkehr und der damit verbundenen Nachfrage nach unseren Dienstleistungen feststellen. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich an der politischen Agenda auf absehbare Zeit nichts ändern wird.

II. Ertragsrisiken

Im Gebrauchtwagenbereich bestehen latente Risiken bei den Restwertreduzierungen unserer Fahrzeuge. Insbesondere der schwache Auftragseingang bei Neufahrzeugen führt mittlerweile zu vermehrt gewährten Rabatten, welche wiederum zu Preiskorrekturen bei Gebrauchtwagen führen. Wir begegnen diesen Risiken mit konsequentem Standzeitcontrolling und zügigen Preisanpassungen der bei uns angebotenen Fahrzeuge.

Weitere Ertragsrisiken ergeben sich aus dem mittlerweile vorherrschenden Fachkräftemangel.

Zum einen ist hier nicht getätigter Umsatz zu nennen, aufgrund von nicht verfügbarem Personal, zum anderen erwarten wir auch weiterhin Steigerungen im Bereich der Personal- /Lohnkosten und vor allem bei den Personalbeschaffungskosten.

Wir tragen dem Rechnung, indem wir das Thema Personal als noch tiefgreifenderen Kernprozess der Unternehmensstrategie und Führung ausbauen. Dafür haben wir die personellen Kapazitäten im HR Bereich ausgebaut und diverse Prozesse bereits mitarbeiterfreundlicher gestaltet.

Wir bauen zudem aktiv das Employer Branding weiter aus. Zudem versprechen wir uns zukünftig eine verbesserte Kommunikation über den Ausbau neuer Kommunikationsprozesse. So wollen wir nachhaltig die Mitarbeiterzufriedenheit steigern. Wir arbeiten darüber hinaus aktiv an neuen Recruiting Möglichkeiten, auch mit der Hilfe externer Partner.

Zusätzlich zu Ertragsrisiken aus fehlendem Personal sehen wir akute Ertragsrisiken bei erhöhten Ausfallzeiten aufgrund von Krankheiten. Wir arbeiten aktiv an der Erstellung und Bereitstellung von präventiven Maßnahmen zur Gesundheitsförderung.

III. Weitere Risiken

Latente Risiken bestehen für uns in den kosten- und personalintensiven Transformationsprozessen der Digitalisierung.

Mittlerweile hat sich die deutlich gesteigerte Dynamik in den Anforderungen der uns verbundenen Fahrzeughersteller an unsere Prozesse als Normalzustand etabliert. Regelmäßige Umstellung auf neue Schnittstellen und Programme und damit einhergehende Prozessanpassungen haben wir mittlerweile kapazitiv eingeplant und begegnen diesen mit unseren verbundenen Partnern. Unser eigenes Ziel liegt weiterhin in der Umsetzung von Prozessoptimierungen, hin zu schlanken und ressourcenschonenden Prozessen.

Wir haben aus diesem Grund für unseren VW Betrieb das Dealer Management System gewechselt und für den Mercedes Betrieb ebenfalls ein neues Annahmeprogramm bestellt.

Beide Systeme ermöglichen es uns, neue Mitarbeiter schnell in einen sicheren Prozess einzuführen und mittelfristig komplett papierlos zu arbeiten.

Die Risiken verbunden mit einem Ausfall der IT Systeme sind weiterhin in hohem Maße vorhanden. Wir versuchen, wie auch in der Vergangenheit, mit der Schulung unserer Mitarbeiter und einem IT-Sicherheitskonzept diesem entgegen zu treten.

Generell stellen wir fest, dass Kostensteigerungen mitunter nicht immer 1:1 an unsere Kunden weitergegeben werden können, oder teilweise aufgrund von Liefer-/Leistungsverträgen nur mit Versatz. Wir arbeiten aktiv mit unserem Kostenmanagement und überprüfen in kürzeren Intervallen die Wirtschaftlichkeit der von uns getätigten Geschäfte. Wo immer möglich, passen wir die Preise entsprechend an.

Wir überwachen zusätzlich intensiv das Preisniveau unser Wettbewerber am Markt um trotz gestiegener Preise unsere Wettbewerbsfähigkeit zu wahren.

IV. Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch das deutlich gestiegene Zinsniveau sehen wir gerade im Bereich der Unternehmensfinanzierung Risiken im Bereich der Zinskosten.

Weiterhin werden Investitionen und deren Wirtschaftlichkeit durch höhere Zinskosten erschwert.

Wir arbeiten daher mit einer Reihe bewährter Management- und Kontrollsysteme zur Überwachung etwaiger Optimierungspotenziale. Diese Systeme umfassen auch ein aktives Liquiditätsmanagement.

Wir sehen uns im Bereich der zur Verfügung stehenden Geldmittel/Kontokorrentlinien hervorragend aufgestellt.

7. Gesamtaussage

Die Risikolage der Leseberg Automobile GmbH hat sich mittel- bis langfristig auch im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich geändert.

Die in den letzten Jahren zu Hauf aufgetretenen Ausnahmesituationen haben uns immer wieder vor Herausforderungen gestellt. Sie haben allerdings die Attraktivität der von uns angebotenen Produkte und Dienstleistungen durch gute Unternehmensergebnisse unterstrichen.

Um weiter nachhaltig erfolgreich zu sein, arbeiten wir stetig an der Verbesserung und Optimierung unserer Prozesse. Wir gehen von einer weiter hohen Nachfrage nach unserer Produktpalette und unserem Dienstleistungsangebot aus.

8. Prognosebericht

Wir sehen unser Unternehmen mit dem vorhandenen Angebotsportfolio nachhaltig sehr gut aufgestellt. Insgesamt sind wir, sowohl im Service- und Teilegeschäft, als auch im Fahrzeughandelsbereich, mit den von uns vertretenen Marken und unseren speziellen Angeboten nachfrageorientiert positioniert. Für das Jahr 2024 erwarten wir einen Umsatz leicht über dem Vorjahresniveau.

Die attraktive Modellpalette der Mercedes-Benz Group AG, sowie die Neuordnung des Vertriebssystems, sehen wir für uns als strategischen Vorteil. Zukünftig gibt es keine händlerindividuellen Konditionen mehr. Diese Anpassung rückt den Standort und die handelnden Menschen mehr in den Fokus.

Gerade vor diesem Hintergrund sehen wir für uns einen klaren Standortvorteil und sind optimistisch, dass unser Partner, die Mercedes-Benz Niederlassung Hamburg ihren Absatz in unserem Haus steigern kann.

Der Gebrauchtwagenhandel hat das Hoch der letzten Jahre überwunden, dennoch hat er weiter einen hohen Stellenwert aus unternehmensstrategischer Sicht.

Sowohl aus Ertragssicht, als auch als Kundenakquiseinstrument.

Wir sind mit der von uns vertretenen Handelsmarke "Junge Sterne" nachhaltig im Markt etabliert. Bei den "Jungen Sternen" führt insbesondere der hohe Vertrauensvorschuss, kombiniert mit attraktiven Finanzierungsoptionen, zu steter Nachfrage.

Die Eigenmarke "Elbautos - garantiert Leseberg" ist mittlerweile fest etabliert. Insbesondere die räumliche Angliederung an den Servicebetrieb der Marken Volkswagen und Skoda zeigt den gewünschten positiven Effekt auf die angebotenen Produkte.

Hier bleibt die große Herausforderung ohne Herstelleranbindung jederzeit attraktive Ware im Angebot zu haben.

In unserem Mercedes-Benz Servicegeschäft erwarten wir auch im Jahr 2024 weiterhin eine hohe Nachfrage.

Wir arbeiten aktiv daran, dass wir diese Nachfrage auch bedienen können.

Generell erwarten wir, dass unsere Kunden ihre Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor länger fahren werden. Wir arbeiten daher weiter aktiv an unserer Kundenbindung, um auch zukünftige Segment II&III Fahrzeuge bei uns zu reparieren. Dieses tun wir über attraktive Dienstleistungen, zeitwertgerechte Reparaturen und die direkte Anbindung des Kunden an uns über die connected-car Lösungen der Hersteller.

Im Bereich des smart Servicegeschäfts erwarten wir eine weiter hohe Nachfrage bis einschl. 2025 und anschließend einen Rückgang der Nachfrage, aufgrund der Neuordnung der Marke smart. Wir haben -Stand heute- keinen aktiven Service-/ oder Vertriebsvertrag für die Marke "smart - powered by Geely". Der vorhandene Servicevertrag für die Marke smart unter dem Dach der Mercedes-Benz Group AG bleibt davon unberührt und hat weiterhin Bestand.

Für unser Volkswagen / Skoda Servicegeschäft erwarten wir ebenso eine hohe Nachfrage. Wir arbeiten zudem aktiv an der Akquise neuer Kunden über den Vertrieb von Gebrauchtwagen unter unserer geschützten Dachmarke "Elbautos".

Hinsichtlich der zukünftigen, zumindest mittelfristigen, Erlösmöglichkeiten sehen wir zusammengefasst eher Chancen als Risiken für unser Unternehmen. Durch unsere breite Portfoliopalette, sowohl im Service- als auch im Handelsgeschäft, sehen wir uns auch bei eventuellen, temporären Rückgängen in einzelnen Bereichen so gut aufgestellt, dass wir diesen in anderen Bereichen kompensieren können.

In unserem eigenen Handlungsfeld der internen Verbesserung von Prozessen sind wir permanent innerhalb der Geschäftsleitung und turnusmäßig mit allen Abteilungsleitern im dauerhaften Dialog. Ziel ist es, immer wiederkehrend, sowohl abteilungsinterne als auch abteilungsübergreifende Abläufe zu optimieren und somit insbesondere den Personaleinsatz produktiv zu halten. Wir haben zudem einen Prozess etabliert, der sicherstellen soll, dass zukünftige neue Mitarbeiter schnellstmöglich qualifiziert werden sollen um frühestmöglich produktiv tätig zu sein.

9. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung waren nicht zu verzeichnen.

 

Hamburg, 14.05.2024

Die Geschäftsführer:

Patrick Leseberg

Toni Pecic

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.323.155,00 2.579.677,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.688,00 28.531,00
II. Sachanlagen 2.286.477,00 2.543.479,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 337.671,00 419.720,00
2. technische Anlagen und Maschinen 135.365,00 167.122,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 669.131,00 619.009,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.144.310,00 1.318.548,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 19.080,50
III. Finanzanlagen 7.990,00 7.667,00
B. Umlaufvermögen 9.484.005,20 10.756.559,68
I. Vorräte 6.956.987,95 7.955.976,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.295.963,22 2.761.782,98
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 213.892,55
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.295.963,22 2.547.890,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 231.054,03 38.799,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.919,96 21.303,40
D. Aktive latente Steuern 63.400,00 59.100,00
Aktiva 11.881.480,16 13.416.640,58

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.293.717,07 5.939.251,27
I. Gezeichnetes Kapital 640.000,00 640.000,00
II. Kapitalrücklage 59.820,64 59.820,64
III. Gewinnvortrag 5.239.430,63 4.877.457,55
IV. Jahresüberschuss 354.465,80 361.973,08
B. Rückstellungen 1.222.941,00 1.271.646,14
C. Verbindlichkeiten 4.364.822,09 6.205.743,17
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 937.747,27 3.302.589,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 937.747,27 3.302.589,83
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 798,84 251.408,71
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 798,84 251.408,71
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.426.275,98 2.651.744,63
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.426.275,98 2.651.744,63
Passiva 11.881.480,16 13.416.640,58

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.822.089,28 14.801.218,75
2. Personalaufwand 9.515.340,28 9.017.160,89
a) Löhne und Gehälter 7.866.626,93 7.433.318,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.648.713,35 1.583.842,03
davon für Altersversorgung 22.341,46 31.866,18
3. Abschreibungen 737.973,78 744.076,94
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 737.973,78 744.076,94
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.869.203,08 4.382.618,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 672,02 1.927,63
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 139.033,96 91.360,78
davon an verbundene Unternehmen 1.232,88 15.000,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 205.998,92 205.440,82
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 4.300,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 3.800,00
8. Ergebnis nach Steuern 355.211,28 362.488,04
9. sonstige Steuern 745,48 514,96
10. Jahresüberschuss 354.465,80 361.973,08

Anhang

A. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Leseberg Automobile GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: HRB 36503

B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Leseberg Automobile GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Anwendung der Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung fanden die §§ 266 bzw. 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) Beachtung.

Die Vorjahresvergleichszahlen wurden grundsätzlich dem nach gleichen Grundsätzen aufgestellten Vorjahresabschluss entnommen.

Leerposten wurden nicht aufgenommen.

Die Gesellschaft beabsichtigt, bei der Offenlegung die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 327 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch zu nehmen.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung waren - sofern nicht ausdrücklich vermerkt - die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen linear über maximal 5 Jahre vermindert.

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear und degressiv und wurden nach den voraussichtlichen Nutzungsdauern von 3 bis 33 Jahren der Wirtschaftsgüter vorgenommen.

Die Abschreibung auf Zugänge des Anlagevermögens im Geschäftsjahr erfolgte pro rata temporis.

Ein Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt nicht. Vielmehr wurde die gewählte Abschreibungsart beibehalten.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen ggf. bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für die dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Selbständig nutzbare und bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR netto wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr erhaltene Zuschüsse für Elektrofahrzeuge wurden von den Anschaffungskosten gekürzt, sofern diese Fahrzeuge zum Bilanzstichtag noch im Bestand waren.

Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen sind mit dem Deckungskapital bilanziert.

2. Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden zum Nennbetrag oder zum niedrigeren Wertansatz gem. § 253 Abs. 4 HGB unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

3. Rechnungsabgrenzungsposten und Latente Steuern

Als aktive Rechnungsposten wurden Aufwendungen zur Periodenabgrenzung ausgewiesen.

Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten wird ein Überhang an aktiven oder passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerentlastung oder einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist.

Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf Grundlage eines für die Kapitalgesellschaft derzeit gültigen Ertragssteuersatzes von 32,28 %, der die Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer sowie den Solidaritätszuschlag umfasst.Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern wird von der Gesellschaft aufgrund sich zukünftig ergebender Steuerentlastungen Gebrauch gemacht. Dabei wurden die passiven latenten Steuern mit den aktiven latenten Steuern saldiert.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.

5. Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 478.282,00 EUR.

Bei den langfristigen Pensionsrückstellungen wird gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen.

Nicht rückgedeckte Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens ("Projected Unit Credit" Methode) errechnet. Die rückgedeckten Pensionsrückstellungen für Mitarbeiter sind nach dem Aktivprimat-Verfahren bewertet worden.

Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die "Richttafeln 2018 G" von der Heubeck AG verwendet. Im Geschäftsjahr wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (gemäß Vereinfachungsregel - RückAbzinsV) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehaltsanpassungen sind mit 0,0 %, Rentenanpassungen je nach Mitarbeitergruppe mit 0,0 % bzw. 0,5 % p.a. und Fluktuation mit 0,0 % bzw. 5,0 % p.a. eingerechnet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Gewerbesteuern.

Für das Geschäftsjahr ergeben sich darüberhinaus gegenüber dem Finanzamt aufgrund geleisteter Steuervorauszahlungen Forderungen aus Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter (50.007,03 EUR) wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 181.009,74 9.154,05 0,00
2. geleistete Anzahlungen 6.592,00 6.384,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 187.601,74 15.538,05 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.576.544,58 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 474.295,75 8.129,90 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.129.803,41 229.998,88 52.096,03
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.815.287,10 701.960,45 715.219,41
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.080,50 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.015.011,34 940.089,23 767.315,44
III. Finanzanlagen
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 7.667,00 323,00 0,00
Summe Finanzanlagen 7.667,00 323,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.210.280,08 955.950,28 767.315,44
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.536,00 201.699,79
2. geleistete Anzahlungen -11.536,00 1.440,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 203.139,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.576.544,58
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 482.425,65
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.080,50 2.326.786,76
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 0,00 1.802.028,14
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -19.080,50 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 6.187.785,13
III. Finanzanlagen
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 7.990,00
Summe Finanzanlagen 0,00 7.990,00
Summe Anlagevermögen 0,00 6.398.914,92
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 159.070,74 15.381,05 0,00 0,00 174.451,79
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 159.070,74 15.381,05 0,00 0,00 174.451,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.156.824,58 82.049,00 0,00 0,00 1.238.873,58
2. technische Anlagen und Maschinen 307.173,75 39.886,90 0,00 0,00 347.060,65
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.510.794,41 198.782,38 51.921,03 0,00 1.657.655,76
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 496.739,10 401.874,45 240.895,41 0,00 657.718,14
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.471.531,84 722.592,73 292.816,44 0,00 3.901.308,13
III. Finanzanlagen
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.630.602,58 737.973,78 292.816,44 0,00 4.075.759,92
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 27.248,00 21.939,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 1.440,00 6.592,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 28.688,00 28.531,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 337.671,00 419.720,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 135.365,00 167.122,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 669.131,00 619.009,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 0,00 1.144.310,00 1.318.548,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 19.080,50
Summe Sachanlagen 0,00 2.286.477,00 2.543.479,50
III. Finanzanlagen
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 7.990,00 7.667,00
Summe Finanzanlagen 0,00 7.990,00 7.667,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.323.155,00 2.579.677,50

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Gegen die Gesellschafterin, die gleichzeitig ein verbundenes Unternehmen ist, bestehen zum Stichtag keine Forderungen (Vj.: 214 TEUR).

3. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen sonstige Guthaben aus Bonuszahlungen, Rückforderungen und periodengerechte Zuordnungen i. H. v. 186 TEUR (Vj.: 156 TEUR), debitorische Kreditoren mit 83 TEUR (Vj.: 111 TEUR), Geldtransitkonten i. H. v. 68 TEUR (Vj.: 77 TEUR) und Vorsteuererstattungsansprüche Folgejahr i. H. v. 11 TEUR (Vj.: 0 TEUR).

4. Pensionsrückstellungen

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 6 TEUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Pensionsrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von der Heubeck AG ermittelt.

5. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 938 TEUR (Vj.: 3.303 TEUR) sind im vollen Umfang durch Sicherungsübereignung des Fahrzeugbestandes und Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert.

6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Gegenüber der Gesellschafterin, die gleichzeitig ein verbundenes Unternehmen ist, bestehen zum Stichtag kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 1 TEUR (Vj.: 251 TEUR).

7. Sonstige Verbindlichkeiten

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen kreditorische Debitoren aus Fahrzeugankäufen i. H. v. 102 TEUR (Vj.: 43 TEUR), kurzfristige Darlehensverbindlichkeiten i. H. v. 600 TEUR (Vj.: 600 TEUR), Umsatzsteuerverbindlichkeiten i. H. v. 289 TEUR (Vj.: 6 TEUR), Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer und aus sozialen Abgaben i. H. v. 92 TEUR (Vj.: 70 TEUR) und sonstige Verbindlichkeiten i. H. v. 22 TEUR (Vj.: 20 TEUR).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr wurden bis auf einen Exportanteil in Höhe von 1.538 TEUR (Vj.: 1.671 TEUR) ausschließlich im Inland erzielt.

Die Erlöse aus den zum Weiterverkauf bestimmten Fahrzeugen des Anlagevermögens (Mobilitätsfahrzeuge, Vorführwagen) in Höhe von 888 TEUR (Vj.: 993 TEUR) werden als Umsatzerlöse ausgewiesen, da diese Fahrzeuge Produkte der Gesellschaft darstellen, die regelmäßig im Rahmen der Geschäftstätigkeit veräußert werden.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von insgesamt 303 TEUR (Vj.: 247 TEUR) sind folgende wesentliche Erträge enthalten: Erträge aus Versicherungserstattungen/ Schadensersatzleistungen mit 103 TEUR (Vj.: 51 TEUR), Gewährte Sachbezüge mit 57 TEUR (Vj.: 73 TEUR), Periodenfremde Erträge mit 44 TEUR (Vj.: 20 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellung i. H. v. 33 TEUR (Vj.: 6 TEUR) und sonstige geschäftsgewöhnliche Erträge mit 66 TEUR (Vj.: 97 TEUR).

3. Abschreibungen

Eine Aufteilung der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

4. Steueraufwendungen

Der Steueraufwand beinhaltet die Aufwendungen für Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von 91 TEUR (Vj.: 88 TEUR), die Gewerbesteuer des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von 119 TEUR (Vj.: 114 TEUR) und den Ertrag aus Steuerlatenzen in Höhe von 4 TEUR (Vj.: Aufwand 4 TEUR).

5. Ausschüttungsperre

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 6 TEUR (Vj.: 29 TEUR).

Weiterhin unterliegt zum 31.12.2023 nach § 268 Abs. 8 HGB ein Betrag in Höhe von 63 TEUR (Vj.: 59 TEUR) aus den in der Bilanz ausgewiesenen aktiven latenten Steuern ebenfalls einer Ausschüttungssperre.

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beträgt 69 TEUR (Vj.: 88 TEUR).

E. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die bestehenden Pachtverträge haben eine Laufzeit bis Ende 2028 bzw. 2024 und beinhalten jeweils eine Verlängerungsoption von 5 Jahren. Zum 31.12.2023 wurde keine Kündigung eines Pachtvertrages ausgesprochen, so dass sich die Laufzeit dieses Vertrages bis Ende 2029 verlängert hat. Die finanzielle Verpflichtung aus mehrjährigen Mietverträgen beträgt 5.867 TEUR.

Der Gesamtbetrag der anderen sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB beläuft sich auf 68 TEUR und entfällt vollständig auf mehrjährige Leasingverträge. Verpflichtungen aus Bestellobligos waren zum Stichtag nicht zu verzeichnen.

2. Anzahl Mitarbeiter

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

2023 2022
- kaufmännische Mitarbeiter 87 98
- gewerbliche Mitarbeiter 68 48
155 146

3. Haftungsverhältnisse

Es liegen keine Sachverhalte vor.

4. Sonstiges

a) Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr die Herren Patrick Leseberg (Kfm.), Toni Pecic (Kfm.) und Herr Thomas Leseberg (Kfm.) bestellt. Herr Thomas Leseberg wurde zum 31.12.2023 von der Geschäftsführung abberufen.

b) Hinsichtlich der Bezüge der Organe macht die Gesellschaft von der Befreiungsregelung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

c) An Mitglieder der Geschäftsführung sind zum Bilanzstichtag keine Vorschüsse oder Kredite gewährt worden.

d) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

e) Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn beträgt damit 5.593.896,43 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 14. Mai 2024

Der Jahresabschluss wurde im Original von den Geschäftsführern unterzeichnet. Diese sind nachfolgend aufgeführt:

 

Patrick Leseberg, Geschäftsführer

Toni Pecic, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem ohne Inanspruchnahme von größen- oder rechtsformabhängigen Erleichterungsvorschriften aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht 2023 der Leseberg Automobile GmbH haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Leseberg Automobilie GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Leseberg Automobile GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leseberg Automobile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 5. Juni 2024

Dr. Franck & Kollegen
BERLIN-HAMBURGER TREUHAND GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jan Kosbab, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

6 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.