Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 10514
Eingetragen
16.1.2007
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Das Halten von Beteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Hubert Terbrack
seit 20.2.2026
Prokura
Martin Kübelbäck
seit 20.2.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TB Verwaltungs GmbH

Bocholt

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Coesfeld, HRB 10514

Konzernbilanz

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 350.679,15 448.308,78
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 966.912,13 1.412.240,92
3. Geschäfts- oder Firmenwert 3.235.648,44 3.832.998,93
4. Geleistete Anzahlungen 114.009,32 37.981,27
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.667.249,04 5.731.529,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 67.229.632,92 64.963.625,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.149.642,41 10.340.560,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.900.016,22 6.863.766,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.837.810,60 2.984.170,28
Summe Sachanlagen 86.117.102,15 85.152.123,36
Summe Anlagevermögen 90.784.351,19 90.883.653,26
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 26.162.713,10 36.857.290,30
2. Unfertige Erzeugnisse 10.969.450,88 11.834.347,01
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 19.335.461,23 19.400.932,06
4. Geleistete Anzahlungen 238.055,92 94.501,87
Summe Vorräte 56.705.681,13 68.187.071,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 24.308.962,75 26.793.698,05
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 41.851,92 (Vorjahr: € 38.800,29)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 9.942.465,20 11.614.943,31
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 34.251.427,95 38.408.641,36
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.693.680,86 4.746.610,30
Summe Umlaufvermögen 97.650.789,94 111.342.322,90
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.832.875,78 1.604.274,77
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 1.825.707,41 1.943.642,72
Summe Aktiva 192.093.724,32 205.773.893,65

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 2.989.447,61 2.989.447,61
III. Konzerngewinnvortrag 57.473.523,08 49.125.682,17
IV. Konzerngewinn 11.406.305,01 8.347.840,91
V. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 256.425,44 -3.449.185,21
VI. Nicht beherrschende Anteile 1.112.438,15 465.792,90
Summe Eigenkapital 73.288.139,29 57.529.578,38
B. UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG 0,00 129.272,39
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.256.085,58 1.274.670,39
2. Steuerrückstellungen 2.131.995,96 999.935,64
3. Sonstige Rückstellungen 7.936.040,48 6.374.981,08
Summe Rückstellungen 11.324.122,02 8.649.587,11
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 69.052.620,27 92.416.881,62
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 46.813.183,02 (Vorjahr: € 64.349.086,27)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 22.239.437,25 (Vorjahr: € 28.067.795,35)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 430.741,33 370.728,51
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.607.810,06 29.869.365,84
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 20.525.015,96 (Vorjahr: € 29.869.365,84)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 82.794,10 (Vorjahr: € 0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.350.000,00 1.350.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.350.000,00 (Vorjahr: € 1.350.000,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 15.247.763,46 14.545.692,16
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 13.240.247,38 (Vorjahr: € 12.372.911,34)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 2.007.516,08 (Vorjahr: € 2.172.780,82)
- davon aus Steuern: € 5.414.716,69 (Vorjahr: € 4.123.255,03)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 2.208.269,22 (Vorjahr: € 2.136.113,99)
Summe Verbindlichkeiten 106.688.935,12 138.552.668,13
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 449.940,98 479.580,28
F. PASSIVE LATENTE STEUERN 342.586,91 433.207,36
Summe Passiva 192.093.724,32 205.773.893,65

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2023
2022
1. Umsatzerlöse
a) Umsatz 328.026.403,99 404.767.618,09
b) Erlösschmälerungen -14.370.011,03 -9.194.826,97
Summe Umsatzerlöse 313.656.392,96 395.572.791,12
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -763.693,77 -9.793.908,72
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.000,00 244,20
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.127.090,89 9.395.717,48
- davon aus Währungsumrechnung: € 6.932.483,94 (Vorjahr: € 6.831.078,24)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -162.965.633,41 -233.744.846,70
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -14.557.883,18 -16.518.000,22
Summe Materialaufwand -177.523.516,592 -250.262.846,92
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -57.702.116,50 -58.116.859,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung -10.691.472,84 -11.030.175,80
- davon für Altersversorgung: € 294.721,74 (Vorjahr: € 320.342,35)
Summe Personalaufwand -68.393.589,34 -69.147.035,47
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -8.517.410,91 -8.645.100,36
- davon auf den Konzern-Firmenwert: € 597.350,49 (Vorjahr: € 864.816,33)
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -42.828.892,70 -49.032.079,73
- davon aus Währungsumrechnung: € 3.392.841,10 (Vorjahr: € 9.192.903,53)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 118.462,34 40.032,14
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.226.205,11 -5.373.450,02
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung: € 11.847,00 (Vorjahr: € 11.793,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.818.179,36 -2.480.041,83
- davon Aufwand aus latenten Steuern: € 27.314,86 (Vorjahr: € 148.828,43)
12. Ergebnis nach Steuern 13.832.458,41 10.274.321,89
13. Sonstige Steuern -1.671.159,60 -1.591.765,08
14. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn -150.000,00 -150.000,00
15. Konzernjahresüberschuss 12.011.298,81 8.532.556,81
16. Nicht beherrschende Anteile -604.993,80 -184.715,90
17. Konzerngewinn 11.406.305,01 8.347.840,91

Konzern-Kapitalflussrechnung

2023
T€
Konzernjahresüberschuss 12.011
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 8.517
Zunahme der Rückstellungen 1.542
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -682
Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 15.289
Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.698
Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -42
Zinsaufwendungen/Zinserträge 6.106
Ertragssteueraufwand 3.818
Ertragssteuerzahlungen -1.420
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit: 35.441
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -276
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.936
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 151
Erhaltene Zinsen 118
Cash Flow aus Investitionstätigkeit: -3.943
Auszahlung aus der Tilgung von Finanzkrediten -13.034
Gezahlte Zinsen -6.039
Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -150
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit: -19.223
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes 12.275
Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres -27.802
Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahres: -15.527
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:
Kassenbestände und Bankguthaben 6.694
Kontokorrentschulden bei Kreditinstituten -22.221
Summe -15.527

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklage
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Gewinnvortrag
Stand am 1.1.2023 50.000,00 2.989.447,61 -3.449.185,21 49.125.682,17
Kapitalerhöhung/- herabsetzung z.B.:
- Ausgabe von Anteilen
- Erwerb / Veräußerung eigener Anteile
- Einziehung von Anteilen
- Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung / Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 8.347.840,91
Ausschüttung
Währungsumrechnung 3.705.610,65
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2023 50.000,00 2.989.447,61 256.524,44 57.473.523,08
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Summe
Stand am 1.1.2023 8.347.840,91 57.063.785,48
Kapitalerhöhung/- herabsetzung z.B.:
- Ausgabe von Anteilen
- Erwerb / Veräußerung eigener Anteile
- Einziehung von Anteilen
- Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung / Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen -8.347.840,91 0,00
Ausschüttung
Währungsumrechnung 3.705.610,65
Sonstige Veränderungen 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss 11.406.305,01 11.406.305,01
Stand am 31.12.2023 11.406.305,01 72.175.701,14
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne / Verluste
Summe
Stand am 1.1.2023 201.298,03 -3.696,48 268.191,35 465.792,90
Kapitalerhöhung/- herabsetzung z.B.:
- Ausgabe von Anteilen
- Erwerb / Veräußerung eigener Anteile
- Einziehung von Anteilen
- Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung / Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0,00
Ausschüttung
Währungsumrechnung 20.306,23 20.306,23
Sonstige Veränderungen 21.345,22 21.345,22
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss 604.993,80 604.993,80
Stand am 31.12.2023 222.643,25 16.609,75 873.185,15 1.112.438,15
Konzerneigenkapital
Summe
Stand am 1.1.2023 57.529.578,38
Kapitalerhöhung/- herabsetzung z.B.:
- Ausgabe von Anteilen
- Erwerb / Veräußerung eigener Anteile
- Einziehung von Anteilen
- Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einforderung / Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0,00
Ausschüttung
Währungsumrechnung 3.725.916,88
Sonstige Veränderungen 21.345,22
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss 12.011.298,81
Stand am 31.12.2023 73.288.139,29

Konzern-Anhang

I. Allgemeines

Die Muttergesellschaft wird unter der Registernummer HRB 10514 beim Amtsgericht Coesfeld geführt.

Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden unter Beachtung der jeweiligen nationalen Bilanzierungsbestimmungen aufgestellt. Soweit diese Bestimmungen von den Bilanzierungsvorschriften des deutschen Handelsrechts sowie den bei der TB Verwaltungs GmbH angewendeten Regelungen abweichen, wurden die ausländischen Abschlüsse für Zwecke der Einbeziehung in den Konzernabschluss angepasst. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bestehen im Übrigen nicht.

Soweit eine weitere Untergliederung oder inhaltliche Anpassung der Postenbezeichnung zum Zwecke der Bilanzklarheit erforderlich erschien, wurde in Anlehnung an § 265 Abs. 5 und 6 HGB i.V.m. § 298 HGB hiervon Gebrauch gemacht.

Im Einzelnen wird nach folgenden Grundsätzen bewertet:

Das abnutzbare Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt.

Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden im Wesentlichen über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Für sich aus Teilbereichen ergebende Geschäfts- oder Firmenwerte werden Nutzungsdauern von 5 bzw. 10 Jahren zugrunde gelegt. Die Geschäftsführung geht aufgrund der Angebots- und Kundenstruktur, des stabilen Mitarbeiterstamms sowie der langfristigen Ertragsplanung und der Dauer der Beherrschung von einer überwiegend langfristigen Nutzungsdauer der Geschäfts- und Firmenwerte der konsolidierten Unternehmen aus.

Die Auflösung des passiven Unterschiedsbetrages aus Kapitalkonsolidierung erfolgte entsprechend der Entwicklung des abnutzbaren Anlagevermögens im Geschäftsjahr. Hierbei wurde für das Anlagevermögen von einer durchschnittlichen Restnutzungsdauer von 5 Jahren ausgegangen. Der passive Unterschiedsbetrag hat Eigenkapitalcharakter.

Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über 2 bis 5 Jahre linear abgeschrieben.

Die Abschreibungen der beweglichen Sachanlagen erfolgen entsprechend der jeweiligen Nutzungsdauer degressiv oder linear. Die Gebäude und baulichen Anlagen werden linear abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren und geleistete Anzahlungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Erkennbare Risiken, die sich aus der überdurchschnittlichen Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit ihren Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge bewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden mit dem Nominalbetrag bewertet. Fremdwährungsbestände wurden zum Stichtagskurs bewertet.

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden für zeitliche Bilanzierungs- und Bewertungsdifferenzen zwischen dem Ansatz von Vermögensgegenständen und Schulden in den Steuerbilanzen der Einzelgesellschaften und dem Ansatz im Konzernabschluss und auf Verlustvorträge auf der Grundlage der für das jeweilige Unternehmen gültigen Steuersätze (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag) gebildet.

Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) bewertet.

Die Pensionsrückstellungen in Deutschland wurden mit dem quotierten Barwertverfahren (PUC-Methode) ermittelt. Als Rechnungszins wurden für die pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren 1,83 % angesetzt.

Es wurden die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln 2018 G verwendet. Ab Rentenbeginn wurde eine jährliche Rentenerhöhung von 2,0 % eingerechnet. Da die Versorgungsordnung bereits geschlossen ist, konnte die Fluktuation vernachlässigt werden.

Der für die Abzinsung verwendete Rechnungszins wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB als durchschnittlicher Marktzins der letzten 10 Jahre ermittelt. Bei Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre (1,76 %) ergäbe sich eine um T€ 5 höhere Rückstellung (= Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB).

Für Einmal-Zahlungen in Frankreich wurde nach der PUC-Methode ein Rechnungszins von 1,82 % bei einer pauschalen Restlaufzeit von 10 Jahren angesetzt. Als Richttafeln dienten Schätzungen des Instituts National d' Études Démographiques (INED 2010-2012), Frankreich. Es wurden Gehaltserhöhungstrends von 1,5 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde variabel bis zu einem Satz von 1,7 % berücksichtigt.

Für Ruhestandsprämien in Polen, berechnet nach der PUC-Methode, wurde ein Diskontzins von 5,22 %, basierend auf marktüblichen Renditen von Staatsanleihen, angesetzt. Gehaltserhöhungstrends wurden mit dem Satz der langfristigen Inflation von 3,7 % in Polen berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit 7 - 10 % geschätzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Währungsumrechnung

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Stichtagskurs angesetzt.

Aufwendungen und Erträge in fremder Währung werden in den Einzelabschlüssen der in € bilanzierenden Konzerngesellschaften zum amtlichen Kurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bewertet.

Die Bilanzwerte der nicht in Euro bilanzierenden Konzerngesellschaften (Polen und China) werden mit dem Mittelkurs zum Bilanzstichtag und die Gewinn- und Verlustrechnung mit den Durchschnittskursen des Geschäftsjahres in € umgerechnet. Das Eigenkapital der in ihrer Landeswährung bilanzierenden ausländischen Konzerngesellschaften wird dabei zu historischen Kursen umgerechnet. Differenzen aus der unterschiedlichen Währungsumrechnung werden in der Konzernbilanz als "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" im Eigenkapital ausgewiesen.

Konsolidierungskreis

Muttergesellschaft ist die TB Verwaltungs GmbH. In den Konzernabschluss sind die nachfolgenden Tochtergesellschaften im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:

Anteil am Kapital zum 31.12.2023
%
a) Over-Hold GmbH, Bocholt 100,0
b) OVER Trading GmbH, Bocholt 94,9
c) Lück GmbH & Co. KG, Bocholt 99,7
d) Brinkhaus GmbH, Bocholt 100,0
e) DUNFLEX Faser GmbH, Bocholt 100,0
f) Euro-Comfort Sp. z o.o., Leszno, Polen 100,0
g) UAB Vilnika, Nemencine, Litauen 100,0
h) Suzhou Lueck Asia Pacific Co. Ltd., Suzhou, China 100,0
i) BADENIA BETTCOMFORT BETEILIGUNGS GMBH,
Friesenheim 94,8
j) BADENIA BETTCOMFORT VERWALTUNGS GMBH,
Friesenheim 100,0
k) BADENIA BETTCOMFORT GMBH & CO. KG,
Friesenheim 94,8
l) EuroComfort Asia Pacific Co. Ltd., Chuzhou, China 100,0
m) Textil Boleslawiec Sp. z o.o., Trzebien, Polen 100,0
n) Outlet EuroComfort Sp. z o.o., Leszno, Polen 100,0
o) Brinkhaus Polska Sp. z o.o., Kostrzyn, Polen 100,0
p) Abeil S.A.S., Aurillac, Frankreich 100,0
q) EuroFly GmbH, Bocholt 100,0
r) Chuzhou Lueck Asia Pacific Co. Ltd., Chuzhou, China 100,0
s) TB Polska Sp. z o.o., Leszno, Polen 100,0
t) EUROLINE Sp. z o.o., Leszno, Polen 100,0
u) Euro Comfort Holding GmbH, Bocholt 100,0
v) TB Solar GmbH, Bocholt 100,0
w) TB Comfort GmbH, Bocholt 100,0
x) TB Beratungs GmbH, Bocholt 100,0
y) TB Venture Capital GmbH, Bocholt 92,6
z) TB Furniture GmbH, Bocholt 64,8
aa) Elschenbroich Druck GmbH, Bocholt 92,6
bb) TB Logistics Sp. z o.o., Leszno, Polen 92,6
cc) TB Properties B Sp. z o.o., Leszno, Polen 92,6
dd) TB Bettwaren GmbH, Friesenheim * 74,1

* erstmalig seit Gründung im Januar 2023 konsolidiert

Die Gesellschaft zu a) ist persönlich haftender Gesellschafter von Gesellschaft c) und die Gesellschaft zu j) ist persönlich haftender Gesellschafter von Gesellschaft k).

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften erfolgte nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungswerte der Anteile an den Tochterunternehmen mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konsolidierungskreis. Ein entstehender aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Vollkonsolidierung wird mangels anderer Zurechnungsmöglichkeiten in der Konzernbilanz im Anschaffungsjahr als "Firmenwert" und ein passivischer Unterschiedsbetrag wird als "Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung" ausgewiesen. Aufstockungen von Anteilen bereits vollkonsolidierter Tochtergesellschaften werden als Kapitalvorgang abgebildet.

Sonstige Konsolidierungsmaßnahmen

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften und entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten werden gegeneinander aufgerechnet (Schuldenkonsolidierung).

Zwischenergebnisse in den Vorräten aus Warenlieferungen und im Anlagevermögen aus Lieferungen von Anlagengegenständen zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden eliminiert.

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden konzerninterne Umsätze und andere konzern-interne Erträge entsprechend § 305 Abs. 1 HGB mit den darauf entfallenden Aufwendungen verrechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung).

III. Anmerkungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen für den Konzern im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagespiegel dargestellt.

2. Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung

31.12.2023
T€
Vorjahr
T€
EuroComfort Gruppe 3.236 3.833

3. Aktive und passive latente Steuern

Im Geschäftsjahr wurden latente Steuern wie folgt aktiviert bzw. passiviert:

Bilanzierungs-/Bewertungsdifferenzen Stand 01.01.2023
T€
Veränderung
T€
Stand 31.12.2023
T€
A Aktive latente Steuern
- technische Anlagen und Maschinen 338 -43 295
- Vorräte 441 +360 801
- Forderungen 22 +1 23
- Rückstellungen 485 +101 586
- sonstige Verbindlichkeiten 194 -173 21
Verlustvorträge 172 -172 0
- sonstige zeitliche Bilanzierungs-/Bewertungsdifferenzen zwischen Konzernabschluss und Steuerbilanzen 292 -192 100
1.944 -118 1.826
A Passive latente Steuern
- Grundstücke und Bauten 171 -28 143
- Leasing 20 -15 5
- sonstige zeitliche Bilanzierungs-/Bewertungsdifferenzen zwischen Konzernabschluss und Steuerbilanzen 242 -47 195
433 -90 343

Die Realisierbarkeit der zukünftigen Steuervorteile wird im Hinblick auf die vorgenommene Aktivierung aufgrund der Ergebnisplanungen der betreffenden Gesellschaften als ausreichend wahrscheinlich angesehen.

Die Bewertung erfolgte mit den folgenden Ertragsteuersätzen:

Deutschland 30 %
Polen 19 %
Litauen 15 %
China 25 %
Frankreich 33 %

4. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung

Der Ausweis beinhaltet die Währungsdifferenzen der ausländischen Konzerngesellschaften aus der Kapitalumrechnung (Kurs im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung) und aus der unterschiedlichen Umrechnung von Bilanz (Stichtagskurs) und Gewinn- und Verlustrechnung (Durchschnittskurs).

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von T€ 4.697.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 68.066 durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Sicherheiten bestehen in Form von Brief- bzw. Buchgrundschulden, Hypotheken, Sicherungsabtretungen von Bankguthaben, Forderungen, Markenrechten sowie Patenten und Sicherungsübereignungen von Vorräten sowie von Maschinen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem Einkauf von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen bzw. von Anlagevermögen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten gesichert.

6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen aus sonstigen Verbindlichkeiten.

7. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden zu ca. 54 % in Deutschland, zu ca. 35 % in Westeuropa, zu ca. 8 % in Osteuropa und zu ca. 1 % in Asien und zu ca. 2 % in übrigen Regionen erzielt.

8. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 389 (Vorjahr: T€ 253). Sie betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Veräußerung von Anlagevermögen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Bonigutschriften für Vorjahre. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von T€ 243 (Vorjahr: T€ 62) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Sie beinhalten vor allem Forderungsverluste für Vorjahre und Verluste aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens.

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die im Berichtsjahr ausgewiesenen Aufwendungen aus der Abzinsung von T€ 12 (Vorjahr: T€ 12) resultieren aus der Aufzinsung aus Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen.

10. Mindeststeuern

Der Konzern ist nicht von in- oder ausländischen Mindeststeuern betroffen.

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erfasst sind, betragen T€ 4.899. Sie resultieren aus Miet-, Leasing- und Lizenzverträgen.

2. Für das Geschäftsjahr 2023 berechnetes Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers

T€
a) Abschlussprüfungsleistungen 149
b) Andere Bestätigungsleistungen 2
c) Steuerberatungsleistungen 85
d) Sonstige Leistungen 7
243

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer der TB Verwaltungs GmbH ist:

Thomas Bußkamp, Bocholt

(Chief Executive Officer EuroComfort Group)

Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers unterbleibt nach § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB.

4. Mitarbeiter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren an den in- und ausländischen Standorten durchschnittlich folgende Mitarbeiter beschäftigt:

Polen 2.726
China 360
Deutschland 305
Litauen 268
Frankreich 65
3.724

5. Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Der Gewinn aus dem Einzelabschluss des Mutterunternehmens wird auf neue Rechnung vorgetragen.

6. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen des Konzerns für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr T€ 80. Zugänge von selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten erfolgten im Geschäftsjahr nicht.

 

Bocholt, den 31. Mai 2024

Thomas Bußkamp

Konzern-Anlagespiegel

Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 728.123,04 0,00 0,00 0,00 728.123,04
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.500.242,56 169.499,03 31.315,09 110.657,61 8.590.399,07
3. Geschäfts- oder Firmenwert 21.055.380,93 0,00 0,00 0,00 21.055.380,93
4. Geleistete Anzahlungen 44.895,01 106.512,48 -31.315,09 9.328,24 110.764,16
Gesamt immaterielle Vermögensgegenstände 30.328.641,54 276.011,51 0,00 119.985,85 30.484.667,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 103.955.555,42 504.096,86 1.282.545,36 111.777,28 105.630.420,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 47.592.182,47 501.769,33 1.403.594,50 459.189,43 49.038.356,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.595.743,39 1.426.034,76 98.689,59 825.900,79 23.294.566,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.773.944,18 1.504.064,71 -2.784.829,45 27.061,00 2.466.118,44
Gesamt Sachanlagen 177.917.425,46 3.935.965,66 0,00 1.423.928,50 180.429.462,62
Gesamt Anlagevermögen 208.246.067,00 4.211.977,17 0,00 1.543.914,35 210.914.129,82
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 1.1.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 238.852,47 126.964,24 0,00 365.816,71
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.958.000,66 675.717,75 90.407,61 7.543.310,80
3. Geschäfts- oder Firmenwert 17.222.382,00 597.350,49 0,00 17.819.732,49
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt immaterielle Vermögensgegenstände 24.419.235,13 1.400.032,48 90.407,61 25.728.860,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.554.758,49 2.745.368,44 100.412,90 38.199.714,03
2. Technische Anlagen und Maschinen 36.079.440,48 2.628.295,85 449.728,53 38.258.007,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.382.174,56 1.743.714,14 795.156,00 16.330.732,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt Sachanlagen 87.016.373,53 7.117.378,43 1.345.297,43 92.788.454,53
Gesamt Anlagevermögen 111.435.608,66 8.517.410,91 1.435.705,04 118.517.314,53
Währungsdifferenzen
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte -11.627,18 -40.961,79
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -80.176,14 -130.000,98
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 3.245,16 -6.913,74
Gesamt immaterielle Vermögensgegenstände -88.558,16 -177.876,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -201.073,41 -3.437.171,45
2. Technische Anlagen und Maschinen -630.706,66 -1.172.181,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -63.818,03 -349.802,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -628.307,84 -789.773,90
Gesamt Sachanlagen -1.523.905,94 -5.748.928,57
Gesamt Anlagevermögen -1.612.464,10 -5.926.805,08
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 350.679,15 448.308,78
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 966.912,13 1.412.240,92
3. Geschäfts- oder Firmenwert 3.235.648,44 3.832.998,93
4. Geleistete Anzahlungen 114.009,32 37.981,27
Gesamt immaterielle Vermögensgegenstände 4.667.249,04 5.731.529,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 67.229.632,92 64.963.625,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.149.642,41 10.340.560,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.900.016,22 6.863.766,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.837.810,60 2.984.170,28
Gesamt Sachanlagen 86.117.102,15 85.152.123,36
Gesamt Anlagevermögen 90.784.351,19 90.883.653,26

Konzern-Lagebericht

1. Grundlagen des Konzerns

Im vorliegenden Konzernabschluss der TB Verwaltungs GmbH werden alle Aktivitäten und Gesellschaften der TB/EuroComfort Unternehmensgruppe konsolidiert. Zur TB/EuroComfort Gruppe zählen die deutschen Standorte in Bocholt und Friesenheim, die polnischen Fabriken in Leszno, Trzebien und Kostrzyn sowie die Werke Chuzhou in China, Aurillac in Frankreich und Nemencine in Litauen. Die TB Beratungs GmbH fungiert dabei als Gruppenholding.

Die Unternehmen der TB/EuroComfort Gruppe entwickeln, produzieren und vermarkten seit mehr als 40 Jahren vielfältige Produkte für die Segmente Bedding und Home Comfort für zahlreiche nationale und internationale Abnehmer. Die TB/EuroComfort Gruppe gehört heute zu den größten europäischen Produzenten für Bettenausstattung und Polsterelemente und ist ein bedeutender und verlässlicher Partner für Kunden und Lieferanten. Das aktuelle Produktangebot der TB/EuroComfort Gruppe umfasst hochwertige Steppbetten, Unterbetten, Matratzen, Boxspringbetten, fertige Polstergarnituren, Kopf- und Spezialkissen, gefüllt mit synthetischen Fasern, Naturhaar, Daunen und Federn für den Bettwaren- und Möbelhandel sowie Polsterkissen für die Polstermöbelindustrie. In der TB/EuroComfort Gruppe sind sämtliche Markenaktivitäten der Firmen Lück, Badenia Bettcomfort, Brinkhaus und Abeil gebündelt.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die europäische Wirtschaft litt weiter unter den hohen Energiekosten und unter den Sanktionen, die von der EU gegen Russland im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine verhängt wurden. Die Staatshaushalte wurden aufgrund der militärischen und finanziellen Unterstützung der Ukraine, der Aufnahme der Flüchtlinge und der humanitären Hilfe belastet.

Die Weltwirtschaft ist beunruhigt über die Entwicklungen im Nahen Osten mit den Militäroperationen Israels gegen die Hamas und der Bedrohung der freien Schifffahrt im Roten Meer durch die jemenitische Huthi-Miliz.

Für die globale Wirtschaft bedeuteten diese Krisenherde eine Zeitenwende: Anstelle von Aufbruch, Innovationen und Freihandel traten die Themen Sicherheit, Verteidigung und Protektionismus; insgesamt schwierige Rahmenbedingungen für die auf Export ausgerichtete deutsche Wirtschaft.

Auch im Jahr 2023 waren die Wirtschaft und die Verbraucher durch die vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ausgelöste hohe Inflation betroffen. In Deutschland sank die Inflationsrate zwar von 8,7 Prozent im Januar 2023 im Jahresverlauf auf 3,7 Prozent im Dezember. Die jährliche Inflationsrate lag im Jahr 2023 bei 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei lag die Kerninflation, die um Energie und Nahrungsmittel bereinigte Preissteigerung, im vergangenen Jahr in Deutschland bei 5,1 Prozent. In der EU betrug sie dagegen nur noch 2,4 Prozent.

Die Folgen der hohen Inflation waren entsprechende Lohn- und Gehaltsforderungen der Gewerkschaften, zahlreiche Streiks der betroffenen Arbeitnehmer und relativ hohe Tarifabschlüsse der Tarifparteien.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte im Kampf gegen die hohe Inflation den Leitzins, zu dem sich die Geschäftsbanken Geld bei der Zentralbank leihen können, seit Juli 2022 massiv erhöht. Im Zeitraum Januar 2023 bis Oktober 2023 stieg der wichtigste Zins der EZB von 2,5 Prozent auf 4,5 Prozent und verharrte dort bis zum Jahresende.

Laut Pressemitteilung vom Verband der deutschen Möbelindustrie (VDM) hat die deutsche Möbelindustrie im vergangenen Jahr rund 18 Mrd. Euro umgesetzt, 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Sowohl auf dem deutschen Markt (minus 4,6 Prozent) als auch im Auslandsgeschäft (minus 3,6 Prozent) entwickelte sich der Umsatz rückläufig. Die Ursachen für die Kaufzurückhaltung der Konsumenten sah der VDM in der hohen Inflation, der eingebrochenen Baukonjunktur, der politischen Verunsicherung und den geopolitischen Krisen. Von der schwachen Nachfrage waren vor allem die verbrauchernahen Möbelsparten betroffen und weniger die Investitionsgütersegmente wie Büro- und Ladenausstattung.

Ausschlaggebend für den Nachfragerückgang waren die Preisanpassungen, die aufgrund der gestiegenen Beschaffungskosten notwendig wurden. In einem insgesamt schwierigen Marktumfeld setzten neben der Kaufzurückhaltung der Konsumenten insbesondere die gestiegenen Material- und Energiekosten die Möbelproduzenten stark unter Druck. Laut Pressemitteilung vom Verband der deutschen Möbelindustrie (VDM) ist die für die Industrie existenziell wichtige Weitergabe der Kostensteigerungen in der Wertschöpfungskette bisher nur in Teilen gelungen.

Innerhalb der Branche verzeichnete das Segment der "Sonstigen Möbel", zu denen auch die Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel gezählt werden, den stärksten Umsatzrückgang von 12,6 Prozent. Rückgänge mussten auch die Hersteller von Matratzen (minus 11,2 Prozent) und Polstermöbeln (minus 3,2 Prozent) hinnehmen. Nur ein geringes Minus von 0,3 Prozent gab es im Bereich der Küchenmöbel. Zulegen konnten dagegen die Büromöbelproduzenten (plus 2,6 Prozent) sowie die Hersteller von Laden- und sonstigen Objektmöbeln (plus 3,3 Prozent).

Die Auslandsmärkte entwickelten sich weiterhin stabil. Dennoch blieb der heimische Markt der mit Abstand wichtigste Markt für die deutsche Möbelindustrie. Dabei stand die gesamte Branche vor gewaltigen Herausforderungen. Zum einen gewannen Online-Vertriebskanäle sowohl beim Möbelkauf als auch bei den Matratzen zunehmend an Bedeutung und der Matratzenmarkt war weiterhin geprägt von einem besonders harten Preiskampf und einer starken Importkonkurrenz.

Beschaffung

Auf den Beschaffungsmärkten haben sich die Einkaufspreise der für die TB/EuroComfort Gruppe relevanten Warengattungen im Jahr 2023 unterschiedlich entwickelt. Die Preise für natürliche Fasern, Daunen und Federn waren in den ersten Quartalen weitestgehend stabil. Im 4. Quartal 2023 stiegen die Einkaufspreise für Daunen und Federn insbesondere aufgrund starker Nachfrage in China um 25 Prozent. Die Einkaufspreise für textiles Gewebe und für Polyurethan-Kaltschaumstoff hatten über das gesamte Jahr einen stabilen Verlauf. Die Preise für Polyesterfasern lagen das gesamte Jahr stabil unter den Preisen des Vorjahres. Die Frachtpreise für Seecontainer fielen im Verlauf der ersten drei Quartale aufgrund der weltweit schwachen Konjunktur und damit verbundener Überkapazitäten auf historisch niedrige Niveaus. Aufgrund der Bedrohung der internationalen Schifffahrt im Roten Meer durch die jemenitische Huthi-Miliz vermieden viele Schiffe die Route durch den Suezkanal, was in der Folge seit November zu erheblich höheren Frachtraten führte.

Auf der Angebotsseite war die Verfügbarkeit der benötigten Mengen für sämtliche Materialfraktionen stets in ausreichendem Umfang gegeben. Engpässe in der Materialversorgung gab es bis auf vereinzelte produktionsbedingte Ausnahmen beim PU-Schaum nicht. Die Versorgungslage bei den Polyester-Fasern und auch beim textilen Gewebe war im Jahr 2023 zu jeder Zeit stabil, so dass keine Lieferengpässe auftraten.

Die für die Produktion eingesetzten Rohstoffe wurden zum Teil auf Basis des US-Dollar eingekauft. Der Kurs der US-Währung hatte während des Jahres 2023 einen volatilen Verlauf. Von 1,068 USD/EUR zu Beginn des Jahres 2023 erreichte der Kurs des US-Dollar nach mehreren Hochs und Tiefs in den ersten 6 Monaten im Juli das Jahreshoch von 1,1255 USD/EUR. Danach sank der Kurs bis Anfang Oktober auf das Jahrestief von 1,0469 USD/EUR, um dann Ende Dezember 2023 bei 1,105 USD/EUR zu schließen.

Aufgrund der großen Fertigungskapazitäten der polnischen Standorte entsteht die Wertschöpfung der TB/EuroComfort Gruppe größtenteils im Bereich der polnischen Währung Złoty. Dadurch hat der Złoty eine zentrale Bedeutung in den Kalkulationen und in der Erfolgsrechnung des Konzerns. Der Kurs des Złoty stieg von 4,68 EUR/PLN am Jahresanfang bis Mitte Februar auf das Jahreshoch von 4,79 EUR/PLN. Danach sank der Kurs bis Ende Juli auf 4,41 EUR/PLN, stieg bis Mitte September auf 4,66 EUR/PLN, um dann bis Mitte Dezember 2023 auf das Jahrestief von 4,31 EUR/PLN zu fallen. Der Złoty-Kurs schloss am Jahresende 2023 mit 4,37 EUR/PLN.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Überblick

Die TB/EuroComfort Gruppe hat das zweite Jahr nach der Invasion der russischen Truppen in der Ukraine bei geringeren Umsatzerlösen sehr erfolgreich abgeschlossen und ihre bedeutende Marktposition nachhaltig bestätigt. In einem preis- und wettbewerbsintensiven Umfeld sanken die Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen um 19,0 Prozent auf insgesamt € 328,0 Mio. (Vorjahr: € 404,8 Mio.). Erwartungsgemäß waren die Segmente der Großkunden und Möbelhäuser sowie der Online-Handel vom Umsatzrückgang am stärksten betroffen.

Dagegen konnte sich das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2023 weiter positiv entwickeln und gegenüber dem Vorjahr sogar deutlich verbessern. Trotz hoher Inflation und gestiegener Energiekosten, aber mit stabilen Bedingungen auf der Beschaffungsseite, stieg das Ergebnis vor Steuern auf € 17,7 Mio. (Vorjahr: € 12,8 Mio.). Mit dem deutlich positiven Konzernergebnis 2023 wurde die robuste wirtschaftliche und finanzielle Situation der TB/EuroComfort Gruppe weiter gefestigt.

Kontinuierliche Sortimentsbereinigungen und ein straffes Kostenmanagement waren in den vergangenen Jahren die Basis für die stabile Ergebnisentwicklung der TB/EuroComfort Gruppe. Im Jahr 2023 profitierte die Gruppe von der Fokussierung auf margenstarke Aufträge bei gleichzeitig relativ stabilen Einkaufsbedingungen. Insgesamt haben die niedrigeren Material- und Frachtkosten sowie gesunkene Personal- und sonstige Fixkosten dazu geführt, dass das Konzernergebnis 2023 trotz geringerer Umsatzerlöse deutlich besser als das Vorjahresergebnis ausfiel.

2.2 Geschäftsergebnis

Die TB/EuroComfort Gruppe hat im Geschäftsjahr 2023 Netto-Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt € 313,7 Mio. generiert (Vorjahr: € 395,6 Mio.).

Trotz eines Umsatzrückgangs in Höhe von 20,7 Prozent entwickelte sich das operative Ergebnis der Unternehmensgruppe sehr positiv: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg auf € 32,3 Mio. bzw. 10,3 Prozent vom Umsatz (Vorjahr: € 26,7 Mio. bzw. 6,8 Prozent vom Umsatz). Der Konzernjahresüberschuss der TB/EuroComfort Gruppe stieg im Jahr 2023 auf € 12,0 Mio. (Vorjahr: € 8,5 Mio.).

Bei den Umsatzerlösen stieg der Anteil der traditionellen Geschäftsbereiche Polster und Medical am Gesamtumsatz des Konzerns auf 45,6 Prozent (Vorjahr: 35,7 Prozent). Der Umsatzanteil der Großkunden ging zurück und sank auf 54,4 Prozent (Vorjahr 64,3 Prozent).

Produktion

Die TB/EuroComfort Gruppe verfügte über insgesamt neun Produktionsstätten mit teilweise ähnlichen, bzw. komplementären, wie auch individuell unterschiedlichen Produktangeboten bei jeweils unterschiedlicher Fertigungstiefe.

Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil der TB/EuroComfort Gruppe, das kurzfristige Eingehen auf Kundenbedürfnisse, basierte auf der flexiblen Nutzung der verschiedenen Produktionsstandorte. Die kostenorientierte Steuerung von Produktion und Logistik unter Nutzung der Standorte in Osteuropa und China, sowie unter Einbeziehung kostengünstiger Vorlieferanten für Halbfabrikate, ermöglichte es, die Kosten auf einem vertretbaren Niveau zu halten. Schwankungen in der Kapazitätsauslastung wurden durch die Reduzierung von Leiharbeitskräften und Kurzarbeit aufgefangen. Zudem wurden Fertigungsabläufe weiter optimiert.

Die Anbindung fast aller europäischen Standorte an ein zentrales ERP/PPS-System ermöglichte die gruppenübergreifende Produktionsplanung und -steuerung, strukturierte den Kommunikationsfluss zwischen den einzelnen Gesellschaften der Gruppe und lieferte die notwendige Transparenz zur fortlaufenden Optimierung der Unternehmensprozesse.

Personal

Zum Jahresende 2023 betrug der Personalbestand der TB/EuroComfort Gruppe insgesamt 3.160 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, nachdem Ende 2022 noch 3.549 Personen bei ihr beschäftigt waren. Der Rückgang um 11,0 Prozent verteilte sich nahezu gleichmäßig auf alle Standorte und war die Konsequenz aus der geringeren Beschäftigung in Verbindung mit einer optimierten Produktionsplanung und verbesserten Abläufen in den Fertigungsprozessen. Der Abbau des Personalbestandes zeigte auch eine entsprechende Wirkung bei den Personalkosten: Der Personalaufwand sank im Jahr 2023 um insgesamt € 0,7 Mio. bzw. 1,0 Prozent auf € 68,4 Mio. (Vorjahr: € 69,1 Mio.).

Der überwiegende Teil der Arbeitsplätze befindet sich in Polen: 70 Prozent der Belegschaft sind in den polnischen Werken der TB/EuroComfort Gruppe beschäftigt. Der polnische Arbeitsmarkt ist bereits seit einigen Jahren durch regelmäßige starke Erhöhungen der gesetzlichen Mindestlöhne sowie durch ein anhaltend knappes Angebot an qualifizierten Kräften gekennzeichnet. Auch in Litauen und China kam es zu stärkeren Lohnsteigerungen.

Am 1. April 2023 einigten sich der Arbeitgeberverbund des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. und die IG Metall auf einen Tarifabschluss mit einer Laufzeit von 24 Monaten (1. März 2023 - 28. Februar 2025). Der Abschluss enthielt tabellenwirksame Erhöhungen der Tarifentgelte zum 1. Oktober 2023 um 4,8 Prozent und zum 1. September 2024 um 3,3 Prozent.

Zudem wurde die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie von insgesamt 1.500,00 Euro für alle Vollzeitbeschäftigten und ein entsprechend anteiliger Betrag für Teilzeitbeschäftigte vereinbart. Die Inflationsausgleichsprämie soll in 2 Teilbeträgen ausgezahlt werden: Eine erste Zahlung von 1.000,00 Euro im April 2023 und die zweite Zahlung von 500,00 Euro im April 2024. Teilzeitbeschäftigte sollen entsprechend geringere Teilbeträge erhalten.

In allen Werken konnten die Kapazitäten im notwendigen Umfang an Nachfrageschwankungen angepasst werden. Ein Beschäftigungsausgleich erfolgte durch Nutzung der natürlichen Fluktuation, den flexiblen Einsatz von Leiharbeitnehmern, eine verstärkte Nutzung der individuellen Arbeitszeitkonten sowie zum Teil durch Kurzarbeit.

Die in den Vorjahren begonnenen Ausbildungsinitiativen und Trainingsmaßnahmen wurden fortgesetzt. Die Ausrichtung aller Standorte an gruppenüblichen Standards, sowie die Harmonisierung von Abläufen waren auch weiterhin ein Kernthema. Daneben wurden in allen Gesellschaften insbesondere fachspezifische Fortbildungsangebote wahrgenommen und die seit Jahren bewährten Sprachkurse weiter fortgeführt.

Produkte / Märkte

Die wesentlichen Umsatzerlöse wurden im Geschäft mit bestehenden Kunden erzielt. Der TB/EuroComfort Gruppe gelang es, im Geschäft mit den Großkunden die erreichten Marktanteile zu halten. Dabei rangierte, gemessen am Umsatz, der Produktbereich Decken und Kissen, wie bereits im Vorjahr, auf dem ersten Platz der Segmente innerhalb der TB/EuroComfort Gruppe. Auf Platz zwei folgte der Geschäftsbereich Möbel, der sich zu einem signifikanten Umsatzträger für die TB/EuroComfort Gruppe entwickelt hat. Den dritten Rang belegte die Produktgruppe Matratzen.

Westeuropa war auch im Jahr 2023 das Hauptabsatzgebiet für die TB/EuroComfort Gruppe, gefolgt von Osteuropa, Asien und Nord-Amerika.

In konsequenter Fortführung der Strategie der Marktführerschaft durch Kompetenz und Innovation wurden auch in 2023 zahlreiche neue Produkte entwickelt und erfolgreich in den Markt eingeführt. Bestehende Sortimente wurden optimiert und mit großem Erfolg auf den einschlägigen Fachmessen und bei den Kunden vorgestellt. Neben den Matratzen standen die Polstermöbel im Fokus der Aktivitäten.

2.3 Ertragslage

Die TB/EuroComfort Gruppe hat im Geschäftsjahr 2023 die positive Entwicklung der Ertragssituation aus der Vor-Corona-Zeit fortgesetzt. Obwohl die Umsatzerlöse deutlich zurückgingen, knüpfte das operative Konzernergebnis in einem wettbewerbsintensiven Umfeld wieder an den positiven Trend der Vor-Corona-Jahre an.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe, bezogene Waren und Leistungen sanken im gesamten Jahr 2023 auf 56,6 Prozent vom Umsatz (Vorjahr: 63,3 Prozent), unter anderem auch begünstigt durch die historisch niedrigen Frachtraten für See-Container in den ersten zehn Monaten des Jahres. Das operative Ergebnis der TB/EuroComfort Gruppe, gemessen am EBITDA vom konsolidierten Konzernumsatz, konnte auf 10,3 Prozent verbessert werden (Vorjahr: 6,8 Prozent), und das Ergebnis vor Steuern stieg auf 5,6 Prozent (Vorjahr: 3,2 Prozent).

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die TB/EuroComfort Gruppe sonstige betriebliche Erträge, bereinigt um Kursgewinne, in Höhe von € 1,2 Mio. (Vorjahr: € 2,6 Mio.).

Der Aufwand für Personal und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, bereinigt um Kursverluste, sank zwar absolut auf insgesamt € 107,8 Mio. (Vorjahr: € 109,0 Mio.), im Verhältnis zum Umsatz stiegen diese Aufwendungen aber von insgesamt 27,6 Prozent im Vorjahr auf insgesamt 34,4 Prozent im Berichtsjahr. Dabei stiegen die Personalkosten auf 21,8 Prozent (Vorjahr: 17,5 Prozent) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen auf 12,6 Prozent vom Umsatz (Vorjahr: 10,1 Prozent).

Wechselkursschwankungen führten in 2023 per Saldo zu einem Ertrag aus Währungsumrechnungen in Höhe von insgesamt € 3,5 Mio.

Die TB/EuroComfort Gruppe agiert in einem schwierigen Marktumfeld mit intensivem Wettbewerb und volatilen Kostenpositionen. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen erzielte die TB/EuroComfort Gruppe im Geschäftsjahr 2023 in einem hart umkämpften Markt ein sehr solides Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 7,6 Prozent bezogen auf den konsolidierten Konzernumsatz (Vorjahr: 4,6 Prozent).

2.4 Finanzlage

Die positive Entwicklung der TB/EuroComfort Gruppe setzte sich im Berichtsjahr fort, die finanzielle Basis des Konzerns wurde gefestigt, und mit dem guten Ergebnis stabilisierte sich der konzerninterne Finanzierungsspielraum. Für die Finanzierung des operativen Geschäfts und der Investitionen standen der TB/EuroComfort Gruppe im Geschäftsjahr 2023 ausreichend liquide Mittel zur Verfügung.

Der Konzerngewinn wurde vollständig zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung vorgetragen. Der im Geschäftsjahr erwirtschaftete Cash Flow wurde zur Finanzierung der Investitionen, des Working Capital sowie für Darlehenstilgungen eingesetzt. Der operative Finanzbedarf wurde über Eigenkapital und durch externe Mittel gedeckt, d.h. durch Bankkredite und die Ausnutzung von Kreditlinien.

Die externen Finanzierungsquellen setzten sich aus dem langfristigen Kreditrahmen eines Bankenkonsortiums, sowie zusätzlichen, überwiegend kurzfristigen Krediten und Darlehen der Hausbanken zusammen. Mit den Kreditgebern bestand Übereinkunft dahingehend, dass die als kurzfristig ausgewiesenen Finanzierungen bei gleichbleibendem Geschäftsverlauf fortlaufend zu aktuellen kurzfristigen Konditionen prolongiert werden sollen. Damit standen den Gesellschaften der TB/EuroComfort Gruppe jederzeit ausreichende Kreditlinien für das operative Geschäft zur Verfügung.

Aufgrund der ganzjährig sehr erfreulichen Cash Flow Entwicklung und mit dem reduzierten Working Capital von € 56,8 Mio. (Vorjahr: € 58,6 Mio.) zum Jahresende 2023 sank die Netto-Verschuldung der TB/EuroComfort Gruppe zum Bilanzstichtag auf € 62,4 Mio. (Vorjahr: € 87,7 Mio.).

2.5 Vermögenslage

Die TB/EuroComfort Gruppe hat im Berichtsjahr insgesamt € 4,2 Mio. in zusätzliches Anlagevermögen investiert. Davon entfielen € 3,4 Mio. auf technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, € 0,3 Mio. auf immaterielle Wirtschaftsgüter sowie € 0,5 Mio. auf Grundstücke und Gebäude mit kleineren Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden der europäischen Standorte. Ersatzbeschaffungen in den Bereichen Telekommunikationseinrichtungen, Computer- und Kopiersysteme wurden größtenteils über Leasingvereinbarungen finanziert.

Der Buchwert des Anlagevermögens verringerte sich per Saldo um insgesamt € 0,1 Mio. aufgrund des Überhangs der Summe der planmäßigen Abschreibungen und Anlagenabgängen über die Summe der durchgeführten Investitionen und Währungsdifferenzen. Der Wert des Umlaufvermögens verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt € 13,7 Mio., und der Anteil des Umlaufvermögens bezogen auf den Wert der gesamten Aktiva sank auf 50,8 Prozent (Vorjahr: 54,1 Prozent).

Erkennbare Verluste im Umlaufvermögen wurden, in Anwendung des strengen Niederstwertprinzips und der verlustfreien Bewertung, über Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt.

Die Eigenkapitalquote der TB/EuroComfort Gruppe stieg auf 38,2 Prozent (Vorjahr: 28,0 Prozent). Damit verfügt sie über eine sehr solide Eigenkapitalausstattung. Der deutliche Anstieg der Eigenkapitalquote ist hauptsächlich auf das verringerte Umlaufvermögen, die geringere Verschuldung und auf die Zunahme des Eigenkapitals zurückzuführen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg das bilanzielle Eigenkapital der TB/EuroComfort Gruppe um € 15,8 Mio. auf insgesamt € 73,3 Mio.. Dazu beigetragen hat auch die Aufwertung der statistischen Bilanzposition 'Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung', dem Ausgleichsposten für stichtagsbezogene Kursdifferenzen bei der Kapitalkonsolidierung der ausländischen Gesellschaften für den Zeitraum zwischen dem Datum der Erstkonsolidierung und dem Bilanzstichtag des Berichtsjahres.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht eingetreten.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Marktrisiko

Prognosebericht

Mit dem Ausfall billiger Energie für West-Europa aufgrund des russischen Angriffskrieges in die Ukraine wird die deutsche Industrie wohl auf lange Sicht unter hohen Energiepreisen leiden und am Weltmarkt, wo man auch Kohle- und Atomkraft nutzt, nicht mithalten können. Hinzu kommt die aktuelle Bedrohung der Handelsschifffahrt im Roten Meer und die Gefahr einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen China und Taiwan, was zu neuen Unterbrechungen der Lieferketten führen kann. Sollte es zu einem Angriff Chinas auf Taiwan kommen, werden vor allem die USA, aber auch die westlichen Verbündeten Sanktionen gegen China beschließen, die die gesamten Handelsbeziehungen mit China betreffen. Gestörte Handelsbeziehungen zur Volksrepublik China können zu einer massiven Einschränkung der Liefermöglichkeiten der etablierten Hersteller von textilen Vorprodukten in China und Taiwan führen.

Zudem besteht in Europa ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen in den USA große Unsicherheit über den Ausgang der Wahlen und möglicher Auswirkungen. Diese beruht auf den Aussagen von Donald Trump zu Strafzöllen gegen europäische Waren, zur Präsenz im Pazifik, zu Nato-Verpflichtungen und zur weiteren Unterstützung der Ukraine.

Für die in den Märkten agierenden Unternehmen werden die Zeiten bei derzeit schwacher wirtschaftlicher Entwicklung herausfordernder.

Mit unglücklichen Aktionen und Entscheidungen der Verantwortlichen in der regierenden Ampel-Koalition entsteht in der deutschen Bevölkerung eine zunehmende Politikverdrossenheit. Das Vertrauen der Konsumenten in die Politik geht verloren und das führt zu der aktuellen Kaufzurückhaltung.

Sorgen bereitet der Möbelindustrie neben dem schwachen Konsumklima vor allem der stockende Wohnungsneubau, der dringend politisch gestützt werden müsste. Anlass zu vorsichtigem Optimismus sieht der VDM im Rückgang der Inflation und den für das zweite Halbjahr erwarteten Leitzinssenkungen der EZB. Für 2024 rechnen die Branchenverbände VDM als auch der BVDM beim Umsatz bestenfalls mit einer Seitwärts-Bewegung, was in Anbetracht der immer noch relativ hohen Inflation allerdings einen erneuten Rückgang bei den Produktionsmengen bedeuten würde.

Dem Kostendruck auf der Beschaffungsseite und dem aggressiven Preiswettbewerb auf der Absatzseite begegnen wir mit modernen und effizienten Produktionen bei den verbundenen Unternehmen in Osteuropa und China sowie durch eine strategische, vorausschauende Ausrichtung unserer Einkaufsaktivitäten.

Entwicklung der Absatzmärkte

Bei den für die TB/EuroComfort Gruppe im Vordergrund stehenden Großabnehmern wird für 2024 mit einer leicht zunehmenden Nachfrage gerechnet. Der Kampf um Marktanteile wird dabei angesichts stagnierender bis schrumpfender Märkte über einen starken Verdrängungswettbewerb ausgetragen. Da die Herstellkosten der fraglichen Produkte sehr stark von volatilen Materialpreisen und Frachtraten beeinflusst werden, stehen Absatzpreise und Margen unter einem extrem starken Druck, und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wird kontinuierlich auf die Probe gestellt.

Vor diesem Hintergrund setzt die TB/EuroComfort Gruppe darauf, über ein attraktives, nachfrageorientiertes Produktangebot die in der Vergangenheit gewonnenen Marktanteile zu verteidigen. Dafür wird sie die in den Vorjahren eingeschlagene differenzierte Wachstumsstrategie unter Ausnutzung ihrer Wettbewerbsvorteile und mit Hilfe der in den einzelnen Gruppen-Gesellschaften steckenden Potenziale konsequent weiter umsetzen.

Dabei sollen der Gruppe zum einen ihre traditionellen Wettbewerbsvorteile wie Kostenführerschaft, Qualität und Flexibilität helfen, das bestehende Geschäft abzusichern, zum anderen unterstützen diese aber auch den weiteren Ausbau neuer Produktsegmente, Geschäftsfelder und Vertriebswege. Gleichzeitig bedeutet die Verbreiterung bzw. Vervollständigung der Produktpalette eine Stärkung des traditionellen Geschäfts der Gruppe mit der Möglichkeit zusätzlicher Umsätze mit bestehenden Kunden.

Die Herausforderung der nächsten Jahre besteht darin, die in der Vergangenheit erreichte Marktposition abzusichern und weiter auszubauen und die Ergebnisentwicklung über auskömmliche Margen und konsequentes Kostenmanagement nachhaltig zu stabilisieren.

Forderungsmanagement

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit Ausnahme der Forderungen gegen einige Großabnehmer gegen Ausfall versichert. Das verbleibende Risiko beschränkt sich auf den Selbstbehalt. Das Risiko von Zahlungsausfällen bei den Großabnehmern wird generell als gering eingeschätzt.

Entwicklung der Beschaffungsmärkte

Die für die TB/EuroComfort Gruppe relevanten Materialpreise und Frachtraten zeigten in der Berichtsperiode eine stabile Tendenz. Zukünftige Risiken liegen im volatilen US-Dollar und in den Weltmarktpreisen für Erdöl, dem Ausgangsmaterial für PU-Schaum und PES-Fasern. Die Preise für Rohöl und Erdgas in Europa sanken im Berichtsjahr wieder auf das Vorkriegsniveau. Für die weitere Entwicklung der Rohöl- und Erdgaspreise in Europa wird von entscheidender Bedeutung sein, ob es gelingt, Russland als Lieferanten für Rohöl, Erdgas und Kohle vollständig zu ersetzen. Auf kurzer Sicht besteht das Risiko, dass, wenn der Iran provoziert wird und in die Auseinandersetzung zwischen Israel und die Hamas eingreift, die Weltmarktpreise für Rohöl und Erdgas kurzfristig anziehen. Langfristig wird eine bedeutende Rolle spielen, wie schnell es der Wirtschaft und der Industrie gelingen kann, den Verbrauch fossiler Brennstoffe im notwendigen Umfang durch Strom und Wasserstoff aus regenerativen Energiequellen zu ersetzen.

Auch die Kursentwicklung der Fremdwährungen US-Dollar, polnische Złoty (PLN) und chinesische Renminbi (RMB) wird auf das Betriebsergebnis der TB/EuroComfort Gruppe erheblichen Einfluss haben. In diesem Zusammenhang spielen die zinspolitischen Entscheidungen der Zentralbanken in New York und Brüssel wegen ihrer potenziellen Auswirkung auf die Stabilität des Euro und des US-Dollar eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus werden die Aktivitäten der politischen Führungen in den USA, China und Russland nicht ohne Folgen für die Stabilität sowohl der amerikanischen als auch der europäischen Währung sein. Nach dem Regierungswechsel in Warschau mit der Niederlage der rechtsnationalistischen PiS-Partei wird die Stabilität der polnischen Währung davon abhängen, ob es dem neuen Ministerpräsidenten Donald Tusk gelingt, die angestrebten Reformen rasch umzusetzen und das Vertrauen der westlichen Verbündeten zu gewinnen.

In der TB/EuroComfort Gruppe werden bestehende Währungsrisiken systematisch durch geeignete Sicherungsmaßnahmen soweit wie möglich aufgefangen.

Angesichts der bestehenden Abhängigkeiten von der Stabilität der Lieferketten auf den Weltmärkten bleibt es für die TB/EuroComfort Gruppe auch weiterhin eine Herausforderung und Kernaufgabe, die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der Produktionsstandorte mit den benötigten Rohstoffen, insbesondere textilem Gewebe, PES-Fasern, Daunen/Federn und PU-Schaumstoff, in den geforderten Mengen möglichst kostengünstig zu den entsprechenden Qualitätsstandards der Gruppe sicherzustellen. Hierzu wird die globale Beschaffung über leistungsfähige bestehende und neue Lieferanten, deren Produktion laufend überprüft wird, sowie mit Hilfe kompetenter Dienstleister kontinuierlich weiter ausgebaut. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Beschaffungsmärkte hat der Standort in China eine zentrale Bedeutung für die TB/EuroComfort Gruppe.

Entwicklungen im Personalbereich

Die einzelnen Unternehmen der TB/EuroComfort Gruppe sind traditionell mittelständisch geprägt. Die gruppenübergreifenden Managementstrukturen werden parallel zu den vorhandenen gut funktionierenden lokalen Strukturen fortlaufend den geänderten Rahmenbedingungen angepasst und verbessert. Ziel ist die optimale Nutzung der in der Gruppe vorhandenen Ressourcen unter Beibehaltung der aus der mittelständischen Struktur resultierenden Wettbewerbsvorteile.

Im Hinblick auf die hohen Qualitätsstandards der Gruppe kommt dem Personalbereich und der Personalentwicklung eine besondere Bedeutung zu. Risiken bestehen hier zum einen in der Schwierigkeit, bei einer gegebenen natürlichen Fluktuation hinreichend qualifizierte Mitarbeiter/innen und Fachkräfte in der benötigten Anzahl zu finden und zu halten, zum anderen in der Entwicklung der Lohnkosten. Zur Minimierung dieser Risiken setzt die TB/EuroComfort Gruppe auf die kontinuierliche Weiterentwicklung von leistungsgerechten und gleichzeitig motivierenden Vergütungssystemen sowie auf ein Paket unterschiedlicher interner Qualifizierungsmaßnahmen. Daneben betreibt die Gruppe konsequent den gruppeninternen Austausch von Know-How und Erfahrung sowie die gruppenübergreifende Nutzung von Expertenwissen.

Finanzierung

Aufgrund der stabilen Ergebnisentwicklung der vergangenen Jahre sowie der langfristig angelegten Ergebnisplanung erwartet die TB/EuroComfort Gruppe für die Zukunft eine kontinuierlich steigende Eigenkapitalquote und, in Verbindung damit, eine stabile und sich ständig verbessernde Finanzierungsstruktur. Beim Working Capital wird für die kommenden Jahre eine dem langjährigen Durchschnitt entsprechende proportionale Entwicklung auf niedrigerem Niveau erwartet.

Der für das Geschäftsjahr 2024 geplante Cashflow wird den Anteil der Eigenmittel weiter erhöhen und den Fremdfinanzierungsbedarf der TB/EuroComfort Gruppe günstig beeinflussen. Zyklische Nachfrageschwankungen einzelner Großkunden werden aus dem laufenden Cashflow bedient und erhöhen den Finanzbedarf jeweils nur kurzfristig. Was den Finanzierungsbedarf allgemein betrifft, sind die Erzielung günstiger Preise auf den Rohstoffmärkten und angemessener Verkaufspreise bei vertretbaren Zahlungskonditionen auf den Absatzmärkten auch weiterhin die wesentlichen Determinanten.

Die Finanzierung des laufenden operativen Geschäfts wie auch wachstumsbedingte zusätzliche operative Finanzierungsbedarfe werden auch in 2024 über gemeinsame Kreditlinien aller zur Gruppe zählenden Unternehmen bei den Hausbanken und projektbezogene spezifische Finanzierungsvereinbarungen abgedeckt. Vor dem Hintergrund der langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Hausbanken wird die Liquidität der Gruppe auch in Zukunft gewährleistet sein.

Mit gezielten, über die kurzfristigen operativen Notwendigkeiten hinausgehenden Investitionen in strategisch wichtige Unternehmensbereiche ist die Gesellschaft für die Herausforderungen der nächsten Jahre gut aufgestellt.

Fremdwährungen

Die Unsicherheit der Märkte im Hinblick auf die Stabilität des Euro setzte sich auch im vergangenen Jahr weiterhin fort. Auf der Beschaffungs- wie auch auf der Absatzseite hat die TB/EuroComfort Gruppe kontinuierlich nicht unerhebliche Positionen in PLN bzw. US-Dollar, und ihr Betriebsergebnis ist dem Einfluss der entsprechenden Kursschwankungen ausgesetzt.

Die Gruppe verfolgte die Strategie, tatsächlich eingetretene Kursänderungen soweit wie möglich über gezielte Preisanpassungen zu kompensieren und zukünftige Währungsrisiken durch entsprechende Devisentermingeschäfte zu minimieren. Dafür wurden ein bestimmter Teil der geplanten Ausgaben in US-Dollar und sonstige Forderungen aus Vorsteuererstattungen in polnische Złoty abgesichert; zusätzliche Kurssicherungsmaßnahmen erfolgten bei Bedarf. Insgesamt waren die wesentlichen Risiken beherrschbar bzw. abgesichert.

Marktentwicklungen

Die deutsche Wirtschaft rechnet kurzfristig mit keiner raschen und starken wirtschaftlichen Erholung. Geschwächt von den Corona-Jahren, hohen Energiekosten und gestiegenen Zinsen geraten immer mehr Firmen in Schieflage. Die steigende Anzahl an Firmeninsolvenzen belegen diesen Trend.

Aufgrund der aktuellen Kaufzurückhaltung der Verbraucher erwarten die beiden Verbände VDM und BVDM für 2024 zunächst einmal ein schwieriges erstes Halbjahr mit einer angespannten Auftragslage und großen Herausforderungen. Für das gesamte Jahr rechnen sie beim Umsatz bestenfalls mit einer Seitwärtsbewegung. Anlass zu vorsichtigem Optimismus gibt es aufgrund der rückläufigen Inflation und den perspektivisch für das zweite Halbjahr zu erwartenden Leitzinssenkungen durch die Europäische Zentralbank.

Die TB/EuroComfort Gruppe prognostiziert für das Geschäftsjahr 2024 sowohl für Deutschland als auch für den internationalen Markt im Vergleich zum Vorjahr einen moderat steigenden Geschäftsumfang. Vor dem Hintergrund des aktuellen Auftragsbestandes sowie laufender Auftragseingänge und Anfragen rechnet die TB/EuroComfort Gruppe insbesondere bei den Großkunden wieder mit leicht zunehmenden Umsatzerlösen. Für das Jahr 2024 erwartet die TB/EuroComfort Gruppe ein Umsatzplus zwischen 5 und 10 Prozent (Umsatz 2023 im Vergleich zum Vorjahr: minus 20,7 Prozent; Prognose: zweistelliger Umsatzrückgang).

In einem denkbar schwierigen Umfeld plant die TB/EuroComfort Gruppe für das Geschäftsjahr 2024 wiederum mit einem stabilen Konzernergebnis auf Vorjahresniveau (Konzernjahresüberschuss 2023: € 12,0 Mio.; Prognose: stabiles positives Konzernergebnis auf Vorjahresniveau).

Mit den hervorragenden Kundenbeziehungen, den jüngsten Produktinnovationen sowie auch den Zugang zu neuen Märkten hat die TB/EuroComfort Gruppe eine gute Ausgangsbasis für einen langfristig nachhaltigen Geschäftsverlauf mit stabilen Umsatzvolumen.

Insgesamt sind die aus Sicht der Gesellschaft bedeutsamen Risiken abgesichert. Die sich bietenden Marktchancen werden genutzt. Es bleiben geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten, die die Rohstoffversorgung und Lieferketten vorübergehend vor besonderen Herausforderungen stellen.

Auf den traditionellen Märkten der TB/EuroComfort Gruppe sind Umsatzzuwächse nur über Verdrängung von Wettbewerbern möglich. Für die TB/EuroComfort Gruppe besteht die Herausforderung für die Zukunft zum einen darin, die Voraussetzungen für nachhaltiges profitables Wachstum zu schaffen, zum anderen darin, bei zunehmendem Verdrängungswettbewerb mit entsprechendem Druck auf die Absatzpreise und volatilen Beschaffungskosten die Ergebnisse der Vorjahre zu übertreffen.

Der Konzern wird wie in der Vergangenheit in allen Unternehmensbereichen an Kostensenkungen und Effizienzverbesserungen sowie anderen Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten. In diesem Sinne werden die begonnenen Maßnahmen zur Optimierung von Abläufen und Prozessen sowie zur Nutzung von Synergiepotenzial innerhalb des Gruppenverbundes weiter fortgeführt.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Aktivitäten der TB/EuroComfort Gruppe in den kommenden Jahren darauf gerichtet sein werden, neben einer Stärkung, einer nachhaltigen Absicherung und einem gezielten Ausbau ihrer Marktposition über innovative Ansätze die in den einzelnen Unternehmen vorhandenen Verbesserungspotenziale und Effizienzreserven erfolgreich zu nutzen.

Zur Erreichung dieser Ziele wird die TB/EuroComfort Gruppe einerseits konsequent weiter auf innovative Produktideen, neue Lösungsansätze in allen relevanten Bereichen und kreative Konzepte zur Befriedigung der Kundenbedürfnisse setzen. Andererseits wird die Gruppe auch auf der Kostenseite alle Möglichkeiten ausschöpfen, um besser zu sein als der Wettbewerb. In diesem Sinne wird unternehmensintern daran gearbeitet, bestehende Einsparpotenziale zu identifizieren bzw. zu nutzen und bei gruppenübergreifenden Themen von Synergieeffekten zu profitieren.

Konzern-Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TB Verwaltungs GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der TB Verwaltungs GmbH, Bocholt und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TB Verwaltungs GmbH, Bocholt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.

Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 17. Juni 2024

TURNBULL & IRRGANG GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Uwe Gärtner, Wirtschaftsprüfer

Jörn Diekow, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsteil

Der Konzernabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 27. August 2024 gebilligt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

2 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.