Einzelhandel mit Vorhängen, Teppichen, Fußbodenbelägen und Tapeten
Märtin GmbHLiquidiert
79268 Bötzingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Achim Kettenmann seit 16.5.2023 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Märtin GmbHBötzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Märtin GmbH betreibt als Vertragshändler der BMW AG an den Standorten Bötzingen, Emmendingen und Freiburg den Handel mit Neufahrzeugen der Marke BMW einschließlich des BMW Services. Seit das Geschäftsfeld der elektrischen Fahrzeuge der Marke BMW i unter der Kernmarke BMW eingegliedert ist, werden diese Fahrzeuge an den Standorten Freiburg und Bötzingen vertrieben. Die Wartung und Instandhaltung der elektrischen und elektrifizierten Fahrzeuge findet an allen Standorten statt. Der Geschäftsbereich BMW M wird ausschließlich in Freiburg bedient. Die Marke MINI wird exklusiv am Standort Freiburg vermarktet; MINI Service erfolgt an allen Standorten. Der Standort in Bötzingen ist als Karosserie- und Lackzentrum für den Gesamtbetrieb tätig. Daneben werden unter zentraler Leitung Gebrauchtfahrzeuge durch Inzahlungnahmen, Leasingrückläufer und aktiven Zukauf in größerer Stückzahl gehandelt. Zusätzlich wird unter der Marke mobireha ein Kompetenzzentrum "Fahrzeugumbauten für mobilitätseingeschränkte Personen" unterhalten. Dieses Geschäftsmodell wurde jedoch zum 01.01.2022 aufgegeben. Die Arbeit mit Umbauten für mobilitätseingeschränkte Menschen ist auf Grund von behördlichen Vorgaben und Verfahren zunehmend komplexer geworden, was sich erheblich auf die Verkaufszahlen und die Ertragssituation ausgewirkt hat. Es entstehen durch die Aufgabe keine zusätzlichen Belastungen, das in diesem Bereich beschäftigte Personal konnte innerhalb des Unternehmens umgegliedert werden. Darüber hinaus wird am Standort Bötzingen eine Tankstelle mit angegliederter Waschanlage betrieben, welche aufgrund von Tankautomaten nahezu ohne Personal auskommt. Abgerundet werden die wirtschaftlichen Aktivitäten durch die entgeltliche Überlassung von Teilflächen unserer angemieteten Gebäude in Emmendingen und Freiburg an Dritte zur komplementären Nutzung (Autosuite, Kochsuite und Konferenzsuite). 2. Forschung und Entwicklung Als Anbieter verschiedener Mobilitätslösungen, welche im Wesentlichen auf den Vertrieb von Fahrzeugen und deren Instandhaltung ausgerichtet sind, betätigen wir uns nicht auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das abgelaufene Geschäftsjahr stand wiederholt unter dem Einfluss der weltweit grassierenden Pandemie des Coronavirus SARS-CoV-2. Im Vergleich zum ersten Lockdown mussten wir beim zweiten und dritten Lockdown keine kompletten Betriebsschließungen vornehmen. Jedoch haben wir uns sehr zielgerichtet, aber in geringerem Umfang als im vorangegangenen Geschäftsjahr, dem Instrument der Kurzarbeit bedient. Es ist uns gelungen, durch eine Vielzahl von Digitalisierungsmaßnahmen, den Geschäftsbetrieb in allen Bereichen aufrechtzuhalten. Mit allen getroffenen Maßnahmen konnten wir einen wirtschaftlichen Einbruch verhindern. Neben der Pandemie beschäftig die Automobilbranche die weltweite Knappheit von Rohstoffen und Halbleitern. Dies führte zu erheblichen Einbrüchen bei den Neuzulassungen, da bestellte Fahrzeuge nicht geliefert werden konnten. Der gesamtdeutsche Fahrzeugabsatz ist im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 10% als Auswirkung der Corona-Krise geschrumpft. Es konnten 2,62 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen werden, was einem weiteren Rückgang zum Vorjahr um rund 300.000 Einheiten entspricht. Damit schließt das Jahr 2021 erneut mit einem deutlichen Rückgang der Zulassungen ab. Die Absatzzahlen der elektrifizierten Fahrzeuge erreichten auch 2021 zu den vorangegangenen Perioden weiter Rekordwerte, was durch staatliche und herstellerunterstützte Förderungen sowie der Vergünstigungen bei der Dienstwagenbesteuerung unterstützt wurde. Fahrzeuge mit Hybridantrieb schlossen mit einem Plus von 43%, die Zulassung rein elektrisch betriebener Fahrzeuge sind um 3% gestiegen. Die Förderungen führten auch 2021 zu einer enorm hohen Nachfrage. Der Vertrieb alternativ angetriebener Fahrzeuge hätte noch deutlich besser ausfallen können, wäre die weltweite Rohstoff- und Halbleiterkrise nicht marktbestimmend gewesen. Auf Grund der 5. Coronawelle mit der Omikron Variante und der Lieferkriese kann keine aussagekräftige Prognose für das nächste Geschäftsjahr getroffen werden. Die Rohstoff- und Halbeiterknappheit wird uns nach Herstellerangaben noch bis ins dritte Quartal 2022 begleiten. 2. Geschäftsverlauf Die Umsatzentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr war erneut stark durch die Auswirkungen der Corona Pandemie und nun zusätzlich mit der Rohstoff- und Halbleiterknappheit geprägt. Der Auftragsbestand im Neuwagenbereich ist auf einem historischen Hoch und wird sich positiv auf das Geschäftsjahr 2022 auswirken, hatte jedoch beeinträchtigende Auswirkungen im Geschäftsjahr 2021. Viele verkaufte Fahrzeuge mit geplanten Auslieferungen im Jahr 2021 konnten nicht geliefert und damit nicht fakturiert werden. Die eingeschränkte Lieferkapazität Neuer Automobile hatte eine positive Auswirkung auf die Nachfrage und die Transaktionspreise im Bereich Gebrauchte Automobile. Jedoch gestaltete sich hier die Beschaffung schwierig, da geplante Leasingrückläufer und Fahrzeugankäufe wegen Lieferverzögerungen nicht in unseren Bestand geflossen sind. Auf Grund der Pandemie und der damit verbundenen Homeofficetätigkeit vieler gewerblicher Kunden, wurde 2021 weiter deutlich weniger gefahren als noch vor der Pandemie. Geringere Laufleistungen führen zu weniger Verschleiß, weniger Unfällen und weniger Reparaturen und damit einhergehend zu einem weiteren Umsatzrückgang im Aftersales. Trotzdem konnte der Gesamtumsatz um 7,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Zur Umsatzsteigerung haben die Geschäftsbereiche Neuwagen, Gebrauchtwagen und Teilevertrieb beigetragen. Im Folgenden werden die Absatzzahlen für Neu- und Gebrauchtwagen innerhalb des Marktbeobachtungsgebietes der Märtin GmbH analysiert. Hierfür wird unter Berücksichtigung der zurückliegenden und stetig andauernden Entwicklung zu elektrifizierten Fahrzeugen ein besonderes Augenmerk auf Fahrzeuge mit elektrischem oder elektrifiziertem Antriebsstrang gelegt. Marke BMW. Der Segmentmarkt ist um 12,5% im Vergleich zu 2020 geschrumpft. Die Zulassungen der Marke BMW im Segment ist um 10% gesunken. Den Vorsprung zu Audi konnte Märtin mit BMW im Vergleich zum Vorjahr weiter ausbauen und die Lücke zu Mercedes konnte Märtin verringern. Marke MINI. Der Segmentmarkt ist um 6,4% im Vergleich zu 2020 zurückgegangen. Entgegen dem Segmentmarkt konnte sich Märtin im Bereich MINI bemerkenswert um 9% im Vergleich zum Vorjahr steigern. Die Marke MINI trägt weiterhin einen erheblichen Anteil am positiven Deckungsbeitrag des Neuwagenvertriebs. Elektrifizierte Fahrzeuge. Der Segmentmarkt ist im Marktbeobachtungsgebiet um 42% im Vergleich zu 2020 gewachsen. Basierend auf der starken Ausgangslage im Jahr 2020, konnte der Anteil an elektrifizieren Fahrzeugen der Marke BMW nochmals um 19% gesteigert werden. Im Bereich MINI war die Steigerung der Elektrifizierungsquote mit 200% am stärksten und verdeutlicht die Wichtigkeit dieser Marke für Märtin. Gebrauchtfahrzeuge. Trotz der angespannten und - gemessen an den Besitzumschreibungen - rückläufigen Marktsituation konnte durch den Einsatz einer spezialisierten Einkaufsabteilung ein jederzeit marktgerechter Bestand dargeboten werden und die Nachfrage bestmöglich, unter Realisierung von gesteigerten Deckungsbeiträgen, bedient werden. Im Geschäftsbereich Aftersales - Verkauf von Teilen und Zubehör sowie Werkstattleistung - waren vor allem beim Werkstattgeschäft gesunkene Umsätze aufgrund der vermehrten Homeoffice-Tätigkeit vieler Arbeitnehmer zu verzeichnen. Der Verkauf von Ersatzteilen konnte durch eine weitere Professionalisierung des Verkaufs an freie Werkstätten gesteigert werden. Die Deckungsbeiträge in diesem Geschäftsfeld sind jedoch auf einem geringeren Niveau als im Direktabsatz an Endkunden. Durch die schnelle Weiterentwicklung unseres Onlinevertriebs, breite und offene Kommunikationsoffensiven, verbunden mit Zielanpassungen des Herstellers konnten die Preissysteme der BMW AG zu 100% ausgeschöpft werden. 3. Lage a) Ertragslage
Im Ergebnis sind außergewöhnliche Erträge von TEUR 111 enthalten (2020: TEUR 500). Der Personalaufwand ist mit einem Anteilswert an der Gesamtleistung von rd. 9 % im Vergleich zu den vorangegangenen zwei Perioden relativ um 1% gesunken und ist absolut gesehen leicht unter Vorjahresniveau. Der Rohertrag im abgelaufenen Wirtschaftsjahr war auf gleichbleibendem Niveau zur vorangegangenen Periode. Der übrige betriebliche Aufwand ist dagegen absolut gestiegen und rund 7 % der Gesamtleistung aus. In Anbetracht der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und des Branchenumfelds sind das Ergebnis und die Entwicklung im Geschäftsjahr 2021 als überaus positiv zu beurteilen. b) Finanzlage
Die Finanzierung des Vorratsvermögens erfolgt durch entsprechende Kreditlinien von Kreditinstituten, i. W. durch die BMW Bank GmbH. Diese Linie (EUR 10 Mio.) war zu max. 86 % (Vj. 81 %) und im Durchschnitt lediglich zu rd. 66 % (Vj. 63 %) in Anspruch genommen, sodass hier ausreichende Reserven vorhanden sind. Zum Ende des Geschäftsjahres konnte die Linie komplett entlastet werden. c) Vermögenslage
Die deutliche Verringerung des langfristig gebundenen Vermögens ist hauptsächlich auf den gesunkenen Bestand an Fahrzeugen. Die Investitionen in das Anlagevermögen (TEUR 72 ohne Vorführfahrzeuge) lagen unter dem Betrag der laufenden Abschreibungen auf diesen Bereich (TEUR 351). Sämtliche Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow getätigt. Die gesunkenen Bankverbindlichkeiten resultieren ausschließlich aus der kompletten Tilgung der Einkaufsfinanzierung von Neuwagen. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich nach Ausschüttung von EUR 4,0 Mio. zum Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 8.721. Die Eigenkapitalquote liegt hiernach bei rd. 46 % (i. Vj. 47 %) und somit noch immer über dem von uns definierten, langfristig anzustrebenden Niveau. Das langfristig gebundene Vermögen ist nach wie vor durch langfristig zur Verfügung stehendes Kapital mehr als gedeckt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen in Höhe von EUR 2,0 Mio. jährlich verlängerbare Sonderkredite der Hausbanken. Die Einkaufsfinanzierung der Herstellerbank war zum Strichtag nicht in Anspruch genommen. Bemerkenswert ist der deutliche Rückgang an Forderungen, was auf ein konsequentes Management der offenen Posten zurückzuführen ist. 4. Leistungsindikatoren Diejenigen Leistungsindikatoren, welche zur Steuerung des Unternehmens herangezogen werden, beschränken sich nicht ausschließlich auf die finanziellen Leistungsindikatoren, sondern beziehen auch nichtfinanzielle Indikatoren mit ein. Hier sind vor allem Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zu nennen. Die Kundenzufriedenheit wird stetig durch externe Dienstleister erfragt, dadurch hat die Unternehmensleitung die Möglichkeit, Prozessanpassungen durchzuführen. Außerdem wird in regelmäßigen Abständen die Mitarbeiterzufriedenheit umfassend erfragt und mittels eines eigenen Gremiums innerhalb der Belegschaft, dem sogenannten "Great-Place-to-Work-Team" auch verschiedenste Belange der Mitarbeiter diskutiert und angepasst. So wurde 2021 eine aktuelle Mitarbeiterbefragung unter professioneller Begleitung durchgeführt. Der Trend im Vergleich zur letzten Befragung, trotz den angespannten Arbeitnehmermarktes, ist positiv. Eine Ableitung der Befragung zur konkreten Maßnahmen wurde gemeinsam mit dem "Great-Place-to Work-Team" und einem externen Trainer durchgeführt. Die interne Unternehmenssteuerung basiert auf einer differenzierten Teilkostenrechnung nach Geschäftsbereichen und Standorten. Darüber hinaus besteht im Rahmen der Vertriebssteuerung ein umfassendes und ebenfalls differenziertes Informationssystem, aus dem fortlaufend sämtliche Auftragsdaten und Trends ersichtlich sind. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: 1. Umsatzentwicklung 2. Betriebsergebnis und 3. Branchenentwicklung/Benchmark Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und die Deckungsbeiträge der Geschäftsbereiche heran. Der Umsatz pro Mitarbeitendem ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (von TEUR 504 auf TEUR 575). Die Umsatzrendite (EBIT / Umsatzerlöse) ist gegenüber dem Vorjahr in deutlich gestiegen und macht rd. 3,0 % (i. Vj. 2,0 %) aus. Die Geschäftsbereiche liegen bei den Deckungsbeiträgen im Schnitt auf Ebene vergleichbarer Unternehmen der Handelsorganisation. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir aktuell trotz den Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie, verbunden mit der Rohstoff-und Halbleiterknappheit im Branchenvergleich als sehr positiv ein. Mit der nach wie vor hohen finanziellen Flexibilität, welche auf ein konsequentes Liquiditätsmanagement zurückzuführen ist, können und konnten wir jederzeit auf nicht planbare Entwicklungen angemessen reagieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden laufend durch die Unternehmensführung Einschätzungen der aktuellen Lage vorgenommen und daraus abgeleitete Maßnahmen umgesetzt. Die Liquidität des Unternehmens war zu jeder Zeit sichergestellt und alle Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Geschäftspartnern konnten stets innerhalb der gesetzten Zahlungsfrist beglichen werden. Außerdem ist unser Finanzmanagement darauf ausgerichtet, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen - soweit zulässig - Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögensgegenstände gedeckt. III. Prognosebericht Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und der weiter anhaltenden Lieferschwierigkeiten, verursacht durch die Rohstoff- und Halbleiterknappheit, lässt sich aktuell keine verlässliche Prognose abgeben. Auf Basis der Erfahrungen des angelaufenen Geschäftsjahres konnte eine betriebswirtschaftliche Planung erarbeitet werden, welche in allen Teilbereichen moderate Steigerungen des Umsatzes sowie eines stabilen Ertrages berücksichtigen. Eine Anpassung der Jahresziele durch unseren Hersteller an die fortdauernden Einschränkungen hat bislang nicht stattgefunden. Außerdem wurden im Bereich des Neufahrzeugverkaufs der Marke BMW die Margen durch den Hersteller erneut gekürzt, weshalb in diesem Bereich von sinkenden Erträgen auszugehen ist. Zur Weiterentwicklung des Unternehmens arbeitet die Unternehmensführung weiter an einem Fahrplan für die kommenden Jahre bis 2025 und darüber hinaus. Ein wichtiger Baustein dieser sogenannten Vision 2025 stellt die Digitalisierung dar. Hier hat sich im abgelaufenen Jahr gezeigt, dass die getroffenen Maßnahmen und Fortschritte der Digitalisierung erheblich zur Sicherstellung des Unternehmenserfolgs trotz Pandemie und Lieferschwierigkeiten beigetragen haben. Im Bereich der Elektromobilität ist es unser Anspruch, in den kommenden drei Jahren, dem Wachstum unserer stärksten Wettbewerber schrittzuhalten. Die Angebotsbreite von elektrifizierten Fahrzeugen unseres Herstellers wird hierzu positiv beitragen, auf Grund der geringen Verfügbarkeit werden sich unsere Marktaktivitäten jedoch erst im Jahr 2023 ausbezahlen. Der Absatz von sogenannten jungen Gebrauchtwagen in das benachbarte Frankreich wird positiv eingeschätzt. Hier konnten wir das Angebot durch Digitalisierungsmaßnahmen deutlich erhöhen. Dem entgegen wirkt aktuell jedoch das geringe Angebot an Jungen Gebrauchtwagen durch die BMW AG. Im Service haben wir personelle Veränderungen herbeigeführt und mit einem externen Berater diverse Maßnahmen getroffen, um dem aktuellen Trend entgegenzuwirken. Für den Teilevertrieb gilt das aufgrund der jüngeren strategischen Ausrichtung ebenso. Außerdem wird das Ziel verfolgt, einen Gewerbekundenanteil von 60% zu erreichen, wofür eigens eine Stelle des Gewerbekundenmanagers geschaffen wurde. Die aktuelle Herausforderung besteht jedoch darin, gestärkt aus der Corona-Krise hervorzugehen und in der neuen Realität schlagkräftig am Markt agieren zu können. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Durch die anhaltende Corona-Pandemie sind weiterhin Einschränkungen des täglichen Lebens hinzunehmen, sodass sich die gesamte Wirtschaft in einer unsicheren Lage befindet. Die Nachfrage zeigt sich die letzten Monate dennoch stabil auch wenn weiterhin zu spüren ist, dass Investitionen in Güter des Premiumsegments vorsichtig getätigt werden. Die Rohstoff- und Halbleiterknappheit wird uns das gesamte Geschäftsjahr begleiten und Auswirkungen auf alle Geschäftsbereiche haben. Die Absatzplanung bei den Fahrzeugen der Konzernmarken der BMW AG ist weiterhin kritisch zu hinterfragen und die Erreichung der gesteckten Ziele nur bei einer sehr positiven Entwicklung zu realisieren. Außerdem ist es fraglich, ob die Auslastung der Werkstätten in der Zukunft ein vergleichbares Niveau, wie vor der Corona-Pandemie erreichen wird oder ob aufgrund von verstärktem Einsatz von Homeoffice die Fahrleistungen und die damit einhergehenden Servicebedarfe dauerhaft niedriger bleiben werden. Politische Risiken/Marktrisiken Die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf die Elektromobilität und der unklare Fortgang der politischen und technischen Ausarbeitungen bezüglich der Technologie des Verbrennungsmotors, lassen weiterhin keine verlässliche Risikoabschätzung zu. Politisch scheint sich die Elektrifizierung der Antriebskonzepte durchzusetzen, ob die Ladeinfrastruktur, die Gewinnung von regenerativem Strom und die nötigen Rohstoffe für Stromspeicherung dem standhalten kann, wird sich noch zeigen. Da nach wie vor unklar ist, ob der Wasserstoffantrieb, oder synthetische Kraftstoffe die technisch auf dem Verbrennungsmotor basieren, von der Politik gewollt sind, kann auch hier keine sichere Prognose abgegeben werden. Auch die Entwicklung des Arbeitsmarktes, der Kaufkraft und das Käuferverhalten nach der Corona-Krise sind aktuell nicht zu prognostizieren. Die Märtin GmbH ist jedoch auf alle Entwicklungen und politischen Entscheidungen vorbereitet und wird zu jeder Zeit handlungsfähig sein. Rechtliche Risiken Im benachbarten Frankreich finden bereits hochmotorisierte Fahrzeuge kaum mehr Anklang, da hierauf hohe Abgaben für die Kunden fällig werden. Inwieweit die rechtlichen Rahmenbedingungen zukünftig das Premiumsegment zusätzlich belasten werden, ist nicht abschätzbar. 2. Chancenbericht Unsere Standortpolitik mit modernsten Möglichkeiten und Standards stellt unverändert die Grundlage im Umgang mit dem Wettbewerbsdruck dar und macht uns auch in Zukunft im Bereich HR attraktiv. Dass gilt umso mehr für die Zeit nach Corona. Operativ sehen wir, durch die sehr gute Nachfrage bei geringem Angebot, Ertragschancen sowohl beim Verkauf von neuen Automobilen als auch von Gebrauchten Automobilen. Am Ausbau des Großkunden- und Gewerbekundengeschäftes halten wir weiter fest und haben uns hier personell weiter verstärkt. Mit unseren Marken BMW und MINI verfügen wir im Premiumsegment über ein überdurchschnittliches Angebot an elektrifizierten Modellen. Kaufprämien und die verbesserte steuerliche Behandlung beim geldwerten Vorteil für elektrifizierte Fahrzeuge ergeben weiterhin große Chancen, sofern sich die Lieferfähigkeit dieser Fahrzeuge verbessert. Daneben treiben wir die Erschließung neuer Geschäftsfelder voran. Hierzu gehören Flottenmanagement, Auto-Abo, Miet- und Ersatzwagengeschäft, und die Vermietung von exklusiven Fahrzeugstellplätzen und Konferenzräumen. 3. Einschätzung Die hohe Geschwindigkeit des gesellschaftspolitischen Wandels sowie die damit einhergehenden Veränderungen der Mobilität beeinflussen den Automobilmarkt tiefgreifend. Als Handelspartner der BMW AG, welche durch eine attraktive Modellpalette mit unterschiedlichsten Antriebskonzepten überzeugt, sehen wir uns durch eine gute Reputation und Servicerepräsentanz innerhalb unseres Marktverantwortungsgebietes in einer weiterhin guten Ausgangssituation, um uns im bestehenden Markt und Wettbewerbsumfeld weiterhin behaupten zu können. Mittelfristig werden wir - manifestiert in unserer Vision 2025 - all unsere Anstrengungen kanalisieren, um weiterhin als Vorreiter im Bereich des Angebots von Mobilitätsdienstleistungen aller Art diese weiter auszubauen. Nach unserer Einschätzung sind der Umfang und das Gefährdungspotenzial der Risiken zwar gestiegen, die positive Einschätzung der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens wird jedoch insgesamt als Bestätigung der Geschäftspolitik gewertet. Die Flexibilität unseres wirtschaftlich gesunden Unternehmens, auch kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können, wird auch in den kommenden Geschäftsjahren zu einer positiven Unternehmensentwicklung beitragen. Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Chancen die Risiken überwiegen. Bestandgefährdende Risiken liegen aus unserer Sicht nicht vor, sodass uneingeschränkt von einer Fortführung des Unternehmens in den nächsten Jahren auszugehen ist. Die von der Märtin GmbH getroffenen Maßnahmen zum Umgang mit den identifizierten Risiken sind ausreichend. Gleiches gilt für die Maßnahmen zur Nutzung der berichteten Chancen.
Bötzingen, im Februar 2021 Tobias Gutgsell, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Märtin GmbH hat ihren Sitz in Bötzingen a. K.. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 6202 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Märtin GmbH ist auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Zur Verbesserung der Darstellungsklarheit werden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke grundsätzlich im Anhang gemacht. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederungsvorschrift des § 266 Abs. 3 HGB ist erweitert worden. Folgende Veränderungen wurden vorgenommen: Unter dem Posten sonstige immaterielle Vermögensgegenstände werden erstmals die Positionen für Software ausgewiesen, der Vorjahreswert der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung erniedrigte sich dadurch um EUR 51.677,51. Durchlaufende Posten für Großkunden werden erstmals unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen, der Vorjahresausweis der Vorräte erniedrigt sich dadurch um EUR 1.095.898,33. Bestandswirksame Händlerboni mit einem Gesamtsaldo im Vorjahr von EUR 777.497,83 werden erstmals von den Vorräten abgesetzt, im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Verrechnungskonto der Allmend Verwaltungsgesellschaft mbH wird unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen und war im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Dadurch erniedrigt sich der Wert der sonstigen Vermögensgegenstände im Vorjahr um TEUR 220. Periodenfremde Boni werden unter der Position Materialaufwand aufgeführt, im Vorjahr erniedrigen sich dadurch die Umsatzerlöse um TEUR 1.225. Sachbezüge mit einem Gesamtsaldo im Vorjahr von TEUR 193 werden im Berichtsjahr unter der Position sonstige betriebliche Erlöse ausgewiesen, im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den Umsatzerlösen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und analog den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die degressive Methode kommt noch bei Investitionen aus früheren Jahren zum Einsatz. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs-/Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden analog sofort abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, sind diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Bankguthaben und flüssige Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt. Passiva Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB). Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Aktiva Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten (§ 284 Abs. 3 HGB) sind dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen.
Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ist aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 5 Jahre festgelegt. Er wurde im Rahmen eines Asset-deals über einen Tankstellenbetrieb entgeltlich erworben. Im Sachanlagevermögen werden unter anderem Vorführfahrzeuge nach planmäßiger Abschreibung auf 4,5 Jahren p.r.t. mit einem Restbuchwert von TEUR 1.304 ausgewiesen. Die Vorräte betreffen das Teilelager und weitere Hilfs- und Betriebsstoffe und die Fahrzeugbestände (Neufahrzeuge, Dienstwagen und Gebrauchtfahrzeuge). Die Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Dabei werden die Bewertungsvorgaben des Herstellerwerks einschließlich Gängigkeitsklassifizierung angewendet. Fahrzeuge werden zu Anschaffungskosten und Nebenkosten bewertet. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Passiva Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 1.000 und ist im Handelsregister eingetragen. Im Bilanzgewinn ist nach Abzug der vorgenommenen Ausschüttung von TEUR 4.000 ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 5.096 (Vorjahr: TEUR 7.745) enthalten. Die sonstigen Rückstellungen von nicht unerheblichem Umfang sind für den Personalbereich TEUR 461 (Vorjahr: TEUR 873), Rücknahmeverpflichtungen Leasing TEUR 825 (Vorjahr: TEUR 783), Garantieverpflichtungen TEUR 202 (Vorjahr: TEUR 146), Garantierückbelastung TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 62) und ausstehende Rechnungen TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 70) gebildet. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG sind zum 30.09.2021 folgende Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern anzugeben: Darlehensverbindlichkeiten (lfd. Verrechnung) TEUR 2.591 Vorjahr: TEUR 0 Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Die sonstigen wesentlichen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, resultieren aus den Leasinggesellschaften gewährten Rückverkaufsoptionen, welche als Verpflichtung entsprechend bewertet und unter den sonstigen Rückstellungen mit TEUR 783 ausgewiesen sind. Das gesamte Volumen betrifft 1.744 Leasingverträge mit kumulierten Schätzwerten von rund TEUR 40.690. Des Weiteren bestehen noch wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Mietverhältnissen über Grundstücke und Bauten mit einem Jahresbetrag von rund TEUR 1.758. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten ingesamt TEUR 111 außergewöhnliche Erträge (Auflösung auf Rückstellung für Schadensersatz, verjährte Debitoren- und Kreditoren-Habenposten sowie weitere periodenfremde Erträge). In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 14) enthalten. Den Personalaufwand mindernde Erstattungen der Bundesagentur für Arbeit für gewährte Kurzarbeit betragen TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 164). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 32) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. VI. Sonstige Angaben Angabe der Arbeitnehmerzahl Im Geschäftsjahr sind durchschnittlich 40 (Vorjahr: 43) gewerbliche Arbeitnehmer und durchschnittlich 90 (Vorjahr: 93) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Angaben verstehen sich inklusive Teilzeitbeschäftigen. Des Weiteren sind 27 (Vorjahr: 25) ständige Aushilfen sowie 36 (Vorjahr: 41) Auszubildende beschäftigt. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane: Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr sind: - Tobias Georg Gutgsell, Kaufmann - Dirk Zimmermann, Kaufmann (bis 31.12.2020, Eintragung im Handelsregister am 26.01.2021) Die ausgeübten Berufe sind mit den Organstellungen identisch. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrer Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Einzelbefugnis kann erteilt werden. Die Geschäftsführer können von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben der Unternehmensbeziehungen: Die Gesellschaft ist über die Allmend Verwaltungsgesellschaft mbH, Bötzingen (Gesellschafter), Tochterunternehmen der Allmend Grundstücks- und Dienstleistungsgesellschaft mbH & Co. KG, Bötzingen (Mutterunternehmen). Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Allmend Grundstücks- und Dienstleistungesellschaft mbH & Co. KG , Bötzingen, einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im Bundesanzeiger. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar für die erbrachten Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 12. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag: Zu berichtende Vorgänge haben sich nicht ergeben. Zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung verweisen wir auf die Darstellung im Lagebericht. Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschlussDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn von EUR 6.720.803,88 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bötzingen a. K., 09.02.2022 Märtin GmbH gez. Tobias Gutgsell sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.02.2022 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Märtin GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Märtin GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Märtin GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg im Breisgau, 11.02.2022 Euregio
Südwest GmbH, Freiburg im Breisgau
Hansjörg Winterhalter, Wirtschaftsprüfer ppa. Sven Michel, Wirtschaftsprüfer |
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