braun-steine GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilfried Braun seit 31.3.2006 | Geschäftsführer |
Albrecht Braun seit 31.3.2006 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Albrecht Braun GmbHAmstettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011I. Allgemeine Situation in der BrancheDie gesamtwirtschaftliche Situation in 2011 war gekennzeichnet durch die Unsicherheiten auf den Finanzmärkten, die wiederum zu stärkeren privaten Investitionen in Bauleistungen geführt haben. Hierdurch wurde eine Nachfrage-Stimulierung auch in unserem Marktsegment zur Erneuerung von privaten Außenanlagen hervorgerufen. Auch die etwas verbesserte Haushaltslage der Kommunen gab eine leichte Nachfrageverbesserung im öffentlichen Bereich. Die bereits vorhandenen Überkapazitäten sowie auch die neuen Ersatz- bzw. Erweiterungsinvestitionen in der Branche verstärkten den Preisverfall von Einfachprodukten, der wiederum auch auf die höheren Produktsegmente durchgeschlagen hat. Witterungsbedingt war ebenso eine verlängerte und damit verbesserte Umsatzsituation gegeben, d. h. die Monate Januar bis März sowie November und Dezember führten zu höheren Monatsumsätzen. II. Geschäftsverlauf der Albrecht Braun GmbHDie Umsätze in unserem Unternehmen sind sehr stark geprägt von dem so genannten Vorverkauf bei Entscheidungsträgern (Architekten, Ingenieuren) in den einzelnen Verkaufsgebieten. Die Umsatzstreuung auf die Sortimente verläuft planmäßig. Das Kostenmanagement konnte durch eine überarbeitete Kostenverteilung innerhalb der Unternehmensgruppe Braun sowie durch Kostenstraffung verbessert werden. III. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDurch klare Markenstrategien mit differenzierten Produktdesigns und technischen Schutzrechten hat das Unternehmen einen hohen Marktwert. Im Geschäftsjahr 2011 konnte ein Rohergebnis von TEUR 7.558 (Vj. TEUR 7.180) erzielt werden. Bei gegenüber dem Vorjahr nahezu gleich bleibenden betrieblichen Kosten von TEUR 7.250 ergab sich ein Jahresüberschuss von TEUR 30. Die Kapitalstruktur verzeichnet einen Anstieg der Eigenkapitalquote auf 17,8% (Vj. 17,0%). Das Fremdkapital besteht zu TEUR 1.129 aus langfristigen und zu TEUR 2.692 aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten betragen 24,3% der Bilanzsumme. Die Finanzlage ist durch Investitionen von TEUR 154 geprägt. IV. Berichterstattung über nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDer durchschnittliche Beschäftigungsstand (ohne Auszubildende) lag wie im Vorjahr bei 60 Mitarbeitern. V. Risiken und ChancenDas Risiko-Management wurde durch Aktualisierung der versicherbaren Risiken, u.a. Ausfall von Kundenforderungen und Produkthaftung, verbessert. Sowohl Arbeitssicherheitsverbesserungen durch Schulungsmaßnahmen in der Produktion und konsequente Qualitätskontrollen reduzieren Risiken in diesen Segmenten. Auch die laufende Überprüfung der Lieferanten unterstützt die Qualitätssicherheit der ausgelieferten Produkte. Die Vertriebsstärken konnten durch aktives Neuprodukt-Management und deren Kontrollmechanismen verbessert werden. Die Sortimentsbreite sowie auch eine überregionalen Vertriebsaktivitäten ergeben eine Risikoreduzierung in Umsatzschwankungen. VI. Forschungs- und EntwicklungsberichtDiverse Forschungsprojekte werden derzeit von uns sowohl allein als auch mit anderen Partnern begleitet, um langfristige und nachhaltige Innovationen sowohl in der Produktentwicklung als auch der Produktanwendung zu realisieren. VII. Verbundene UnternehmenDie Stärkung in der Arbeitsteilung von Produktneueinführungen ist mit dem Partnerunternehmen Aicheler & Braun fortgeführt worden. Auch konnten die finanziellen Ausgleichsmaßnahmen in der Kostenaufteilung sach- und aufwands-gerecht aktualisiert werden. Somit können die gemeinsamen Aktivitäten in der Gruppe als Stärkung beider Unternehmen gesehen werden. Neue notwendige Aufgaben durch Fachpersonal können durch die Personalkostenverteilung von beiden Firmen effizienter erledigt werden. VIII. NachtragsberichtNach Ablauf des Geschäftsjahres 2011 sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft führen könnten. IX. PrognoseberichtDie in den vergangenen Jahren konsequent begonnenen Maßnahmen des Potentialaufbaus in Produkten und Vertrieb wird in den Jahren 2012 und 2013 entsprechende Umsatzrückflüsse möglich machen, die den Ertragsergebnissen zugute kommen. Gleichzeitig werden die Markterweiterungen sukzessive umgesetzt.
Amstetten, den 13.06.2012 Albrecht Braun GmbH gez. Albrecht Braun gez. Wilfried Braun Bilanz zum 31.12.2011 für Zwecke der Offenlegung gem. § 327 HGBder Albrecht Braun GmbH, AmstettenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01. - 31.12.2011 für Zwecke der Offenlegung gem. § 327 HGBder Albrecht Braun GmbH, Amstetten
Anhang für Zwecke der Offenlegung gem. § 327 HGB für das Geschäftsjahr 2011der Albrecht Braun GmbH, AmstettenA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Über die angewandten Bewertungsmethoden wird wie folgt berichtet: Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, ermittelt zu Durchschnittswerten, oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag. Die Herstellungskosten umfassen die handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kosten. Für das Lagerrisiko und andere wertmindernde Umstände wurden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei unverzinslichen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung auf den Barwert vorgenommen. Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch Pauschal- und Einzelwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel. Verbindlichkeiten Die angabepflichtigen Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in folgender Tabelle dargestellt:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von TEUR 93. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen folgende Sicherheiten:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus der Anmietung von Grundstücken bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 915. Die Verpflichtungen aus Leasing- bzw. Mietverträgen (ohne Immobilien) betragen TEUR 1.074. Der innerhalb eines Jahres fällige Betrag (incl. Immobilien) beläuft sich auf TEUR 537. C. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechungDie Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens werden ab 2011 unter der entsprechenden Ertragsposition ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden zur besseren Vergleichbarkeit entsprechend angepasst. D. Sonstige AngabenBeteiligungen Die Gesellschaft ist zu 51 % an der Aicheler & Braun Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Betonwerk, Tübingen-Hirschau, beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2011 auf TEUR 1.715,0. Der Jahresüberschuss für das Geschäftjahr 2011 beträgt TEUR 168,3. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch folgende Personen wahrgenommen: Herr Albrecht Braun, Diplom-Kaufmann Herr Wilfried Braun, Industrie-Kaufmann Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiterzahlen Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 60 (Vj.: 60) Arbeitnehmer, davon 24 gewerbliche Arbeitnehmer und 36 kaufmännische Arbeitnehmer, beschäftigt. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag gem. § 268 Abs. 8 HGB aufgrund der Aktivierung latenter Steuern beläuft sich auf TEUR 22,9. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis (Jahresüberschuss 2011 EUR 29.820,21, Gewinnvortrag EUR 534.733,85) auf neue Rechnung vorzutragen.
Amstetten, den 13.06.2012 Albrecht Braun GmbH gez. Albrecht Braun gez. Wilfried Braun Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 30. Juni 2012 festgestellt. ANLAGENSPIEGEL ZUM JAHRESABSCHLUSS 2011der Albrecht Braun GmbH, Amstetten
BESCHEINIGUNG: In dem vorstehend, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Albrecht Braun GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis 31.12.2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Neu-Ulm, den 20.06.2012 Schneider & Geiwitz GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft Geiwitz, Wirtschaftsprüfer Baier, Wirtschaftsprüfer |
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