Innecken Elektrotechnik GmbH

An der Vogelrute 22, 53879 Euskirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 13190
Vorher
Innecken Elektrotechnik GmbHInnecken Elektroanlagen GmbH
Eingetragen
12.7.2004
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von TurbinenHerstellung von Elektromotoren und Generatoren
Gegenstand
ist die Planung, Fabrikation und Montage von Elektrotechnischen Materialien und Anlagen aller Art sowie deren Vertrieb.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eva-Maria Zemmoura
seit 9.2.2026
Geschäftsführer
Arne Burmeister
seit 3.12.2025
Prokura
Sven Göhring
seit 3.12.2025
Prokura
Nina Koletzki
seit 3.12.2025
Prokura
Ralf Dr. Jungblut
seit 3.12.2025
Prokura
Rene Löffler
seit 3.12.2025
Prokura
Klaus Witt
seit 22.7.2025
Geschäftsführer
Uwe Meyer
seit 9.7.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.633.750 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Innecken Elektrotechnik GmbH

Euskirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Innecken Elektrotechnik GmbH, Euskirchen

Datum: Mai 2024

1. Angaben zum Geschäftsverlauf

1.1 Eigene Geschäftstätigkeit

Wir sind langjähriger Partner von Kommunen, Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU), Wasser- und Abwasserverbänden, Industrie und Wirtschaft und bieten unsere Leistungen im Anlagenbau, der Lieferung, Wartung und Instandsetzung von Energieverteilungsanlagen einschl. Netzbau (bis 400 kV) an. Unser Leistungsspektrum umfasst die Planung, Projektierung, Produktion und Montage von elektrischen Anlagen und Schaltschränken für nahezu alle Anwendungsbereiche. Wir sind als Lieferant und Servicepartner für die Stromversorgung, die Umwandlung und den Transport elektrischer Energie für unsere Kunden da.

Für die Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber führen wir sämtliche Montagearbeiten in Umspannanlagen (bis 400 kV) aus. Dazu gehört u.a. die Aufstellung und Montage von Stahlkonstruktionen, der Aufbau von HS-Schaltgeräten, die komplette Verseilung bzw. Verrohrung sowie Koordination der Tiefbauarbeiten. Für die Industrie planen und liefern wir Schwerpunkttransformatorstationen im Spannungsbereich von 10 kV bis 36 kV.

Wir montieren gas- und luftisolierte Mittelspannungsschaltanlagen in Einfach- und Doppelsammelschienenausführung.

Durch unsere Hersteller- und Fabrikats-Unabhängigkeit sind wir in der Lage, in allen Leistungsbereichen der Mittelspannungs-, Niederspannungs- und Steuerungsanlagen sowie im Schaltschrankbau, auf die individuellen Kundenanforderungen Preis- und Leistungsoptimiert einzugehen.

Neben der eigenen Schaltanlagenfertigung für MSR- sowie Steuer-, Schutz-, und Messschränke, führen wir Prüfungen von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln nach DGUV, Vorschrift 3 sowie ortsfesten Anlagen durch.

Unsere Angebotspalette deckt eine große elektrotechnische Bandbreite ab und bedingt daher eine effiziente Organisation.

Wir bearbeiten unsere Projekte von der Planung über die Angebots- und Auftragsphase bis hin zur Herstellung, Montage, Inbetriebnahme und Rechnungslegung eigenständig. Durch unsere Zugehörigkeit zu unserer Muttergesellschaft, der Innecken GmbH, nutzen wir die uns dort gebotenen Vorteile. Die Innecken GmbH übernimmt dabei kaufmännischen Aufgaben wie Buchhaltung, EDV und die Finanzierung.

1.2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Hierzu ein Auszug aus der Presseinformation

IHK-Konjunkturumfrage - Frühjahr 2024

"Keine Aufbruchstimmung in der Wirtschaft

Die Wirtschaft in der Region Aachen hat noch nicht aus der Konjunkturflaute herausgefunden. Aufbruchstimmung und Erholung bleiben zum Frühjahrsbeginn aus. Die meisten Unternehmen rechnen mit negativen Veränderungen in den kommenden Monaten. Diese Skepsis hält nun seit rund zwei Jahren an. Das ist die längste Negativphase in den vergangenen 30 Jahren. Es gibt aber auch eine positive Tendenz. Die Unternehmerinnen und Unternehmer sind aktuell weniger misstrauisch als noch zum Jahresbeginn.

Die Lage der Unternehmen hat sich seit Jahresbeginn tendenziell verschlechtert. Drei von zehn Betrieben sind aktuell zufrieden, jeder fünfte Befragte meldet schlechte Geschäfte. Der Saldo liegt damit weit unter dem Schnitt der vergangenen 10 Jahre.

Die Ertragslage hat sich in den zurückliegenden Monaten ebenfalls deutlich verschlechtert. Das betrifft nahezu alle Wirtschaftssektoren. Bei vier von zehn Unternehmen sind die Erträge seit Jahresbeginn gesunken, nur halb so viele konnten ihre Erträge steigern. Das ist das drittniedrigste Ergebnis seit 15 Jahren. Einziger Lichtblick ist der Dienstleistungssektor, in dem die Betriebe mehrheitlich die Umsätze steigern konnten.

Die Auftragseingänge ziehen hingegen langsam wieder an. Beim Export gehen die Industriebetriebe in den kommenden Monaten von Stagnation aus.

Die Wirtschaft sieht sich nach wie vor einer Vielzahl von parallel wirkenden Risiken ausgesetzt. Die Herausforderungen bleiben komplex: Arbeits- und Fachkräftemangel, die schwache Inlandsnachfrage, steigende Arbeitskosten, die aktuellen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sowie weiterhin hohe Energie- und Rohstoffkosten. Diese multiple Gemengelage ist ein Bremsklotz für Planungssicherheit und letztlich für eine gesamtwirtschaftliche Erholung.

Entsprechend zurückhaltend zeigen sich die Betriebe bei ihren Investitions- und Personalplanungen. Kurzarbeit spielt aktuell dabei aber kaum eine Rolle. Nur 6 % haben Kurzarbeit angemeldet, weitere 3 % rechnen kurzfristig damit.

Die Arbeitslosenquote in der Region Aachen ist seit Jahresbeginn auf 6,9 % angestiegen, liegt damit aber immer noch 0,6 Prozentpunkte niedriger als auf Landesebene (7,5 %). Im Vergleich zum Bund ist die Quote hingegen unverändert 0,9 Prozentpunkte höher (6,0 %).

An der aktuellen Konjunkturumfrage haben sich 339 Unternehmen mit rund 27.000 Beschäftigten beteiligt. Die Rücklaufquote liegt damit bei 37 %.

Michael F. Bayer,

Hauptgeschäftsführer IHK Aachen"

Auszug aus der Presseinformation

IHK-Konjunkturumfrage - Frühjahr 2024

1.3 Leistung und Auftragsentwicklung

Die Gesamtleistung der Innecken Elektrotechnik GmbH für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 beträgt 17,9 Mio. €; im Geschäftsjahr 2022 erzielten wir eine Gesamtleistung von 19,4 Mio. €.

Die Leistung ist im Geschäftsjahr 2023 um rd. 1.555,2 T€ (- 8,0 %) gesunken und liegt jetzt wieder auf dem Leistungsniveau des Jahres 2021.

Die von uns prognostizierten Leistung in Höhe von 17,9 Mio. € für das Jahr 2023 haben wir punktgenau erreicht.

1.4 Montage

Die Montage war auch im Jahr 2023 durchgängig gut ausgelastet. Zusätzlich wurde externes Montagepersonal für 374 T€ (Vorjahr 574 T€) eingesetzt, um den Auftragsbestand abzuarbeiten.

1.5 Beschaffung

Das Einkaufsvolumen für Materialien ist von 2022 (8.447,5 T€) auf 2023 (6.581,2 T€) um insgesamt 1.866,3 T€ (-22,1 %) gesunken. Der Rückgang ist im Verhältnis zur Leistung höher. Zum einem, weil der Sondereffekt der Beschaffung von Materialien für eine Schwesterunternehmung im Jahr 2022 in Höhe von rund 805 T€ weggefallen ist, und zum anderen, weil wir weniger Materialintensive Projekte abgewickelt haben.

Die Probleme der Materialbeschaffung und -Verfügbarkeit aus dem Vorjahr haben sich im Jahr 2023 nur noch auf wenige Bereiche fokussiert. Die Einkaufspreise bleiben weiterhin auf hohem Niveau. Die Projektabwicklung läuft aber in vielen Bereichen nun wieder reibungsloser.

Die Inflationsbedingten Einflüsse konnten im Jahr 2023 in Kundenaufträgen berücksichtigt werden und beeinflussen den Deckungsbeitrag insgesamt positiv.

1.6 Investitionen/Leasing

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 67,5 T€ (Vorjahr 87,0 T€) getätigt. Den Investitionen stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 93,0 T€ (Vorjahr 103,0 T€) gegenüber.

Neben EDV-Ersatzbeschaffungen wurden in diesem Jahr hauptsächlich neue Werkzeuge und Arbeitsgeräte angeschafft, sowie Fahrzeuge aus auslaufenden Leasingverträgen übernommen.

Aus Leasingverträgen resultieren Ratenzahlungsverpflichtungen über den Bilanzstichtag hinaus in Höhe von 141 T€. (Vorjahr 229 T€) Die Restlaufzeiten betragen zwischen 8 und 41 Monaten.

1.7 Personal- und Sozialbereich

Die Anzahl unserer im Jahresdurchschnitt festangestellten Mitarbeiter im Jahr 2023 ist um 4 Mitarbeiter auf 140 Mitarbeiter gesunken (Vorjahr 144). Es wird zunehmend schwieriger die Personaldecke zu halten, oder sogar auszubauen.

2. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft

Das Geschäftsjahr 2023 haben wir mit einer erwartbaren Leistung in Höhe von 17,9 Mio. abschließen können.

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 konnten wir aufgrund er reduzierten Arbeitsleistung durch die Umstellung auf die 4-Tage Woche nicht die gleiche Leistung wie im Vorjahr erzielen. Dennoch haben wir die Leistung des Jahres 2021 erreichen können.

Es zeigt sich, dass die Effektivität auf den Baustellen in der Abwicklung wieder gestiegen ist, weil die Materialverfügbarkeit, anders als im Geschäftsjahr 2022, wieder funktioniert.

Die inflationsbedingten Preisanpassungen auf der Absatzseite wirken sich positiv auf den Deckungsbeitrag aus.

Letztendlich stellen wir fest, dass die Projektabwicklung auf den Baustellen, durch die 4-Tage Woche effektiver geworden ist. Unsere Mitarbeiter kommen gut mit der Komprimierung der Arbeit zurecht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 539,7 T€ (Vorjahr 188,5 T€) erwirtschaftet. Damit haben wir eine Umsatzrendite nach Steuern von 2,99 % erwirtschaftet.

Wir erreichen im Geschäftsjahr 2023 wieder eine solide Eigenkapitalquote von 57,0 % (Vorjahr 47,3). Absolut betrachtet haben wir mit einem Eigenkapital von fast 4,42 Mio. € eine solide Basis zur Innenfinanzierung des hohen Umlaufvermögens.

Es bestehen aktuell keine Bankkredite. Wir finanzieren uns aus Eigenmitteln, bzw. aus den Linien, die uns unsere Muttergesellschaft zur Verfügung stellt.

3. Soll - Ist Abweichungsanalyse für 2023

In unserer Planung für das Geschäftsjahr 2023 hatten wir eine Reduzierung der Leistung auf ca. 17,9 Mio. Euro prognostiziert. Diese resultierten auf der Umstellung der 5-Tage Woche bei 40 Wochenstunden auf die 4-Tage Woche bei 36 Wochenstunden. Tatsächlich haben wir genau diese Leistung erreichen können.

Aufgrund der Kostensituation auf der Personalseite, als auch auf der Beschaffungsseite haben wir mit einen Jahresüberschuss nach Steuern von 309 T€ geplant.

Unser Ergebnis liegt um 231 T€ über unseren Planergebnis. Die Ursachen liegen zum einen darin, dass wir die gestiegenen Material- und Lohnpreise auch in unseren Kundenvereinbarungen platzieren konnten. Ein weiterer Grund liegt aber auch in der Umstellung auf die 4-Tage Woche. Hier verzeichnen wir tatsächlich einen positiven Effekt bei der Ausführung der Projekte. Die Mitarbeiter arbeiten bewusster auf den Projekterfolg hin und nutzen die Arbeitszeit effektiver.

4. Beurteilung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

4.1 Risikomanagement

Zur Erkennung von wesentlichen Risiken hat die Holding (Innecken GmbH) in unserer Gesellschaft ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme unterliegen permanenter Überprüfung, um Risiken adäquat und zeitnah bewerten und angemessen darauf reagieren zu können. Dieses wurde im Geschäftsjahr 2020 auf papierlose Verarbeitung der Warenwirtschaft erweitert.

4.2 Organisationsstrukturen

Die innerbetrieblichen Strukturen sind in den aktuellen ISO 9001 - Abläufen dokumentiert. Da uns vor allen Dingen die körperliche Unversehrtheit unserer Mitarbeiter am Herz liegt, haben wir uns schon vor Jahren nach den Vorgaben der SCC zertifizieren lassen.

Zur Verhütung von Gesetzesübertretungen im Bereich der Korruption haben wir uns im Jahre 2016 eine eigene Compliance-Regelung gegeben, nach der alle Mitarbeiter und die Geschäftsleitung handeln.

4.3 Marktrisiken

Wie schon im Vorjahr sind die Auswirkungen durch den Russisch-Ukrainischen Krieg auch im Geschäftsjahr 2023 deutlich zu spüren. Allerdings ist in vielen Bereichen in der Abwicklung von Aufträgen wieder "Normalität" eingekehrt. Investitionsentscheidungen mit langer Laufzeit in der Industrie sind jedoch noch immer verhaltend.

Wir sind als Firma in keiner unmittelbaren Kunden- oder auch Lieferantenbeziehung zur Ukraine.

Mit den steigenden Zinsen verhandeln unsere Kunden nun auch wieder intensiver die Zahlungsziele, es ist damit zu rechnen, dass der Finanzierungsbedarf weiter ansteigen wird. Unsere Holding bietet uns eine ausreichende Linie zur Finanzierung unserer Projekte an, sodass das Finanzierungsrisiko für uns eher überschaubar ist.

Wir rechnen damit, dass die zurzeit zurückhaltende Investitionsbereitschaft unserer Kunden im Industriesektor, aufgrund der unklaren geopolitischen Lage weiter anhalten wird.

4.4 Risikominimierung für Mitarbeiter und der Kontakte auf der Arbeit

Die Schutzmaßnahmen aus der Corona Situation sind weitestgehend zurückgefahren worden. Dennoch behalten wir Schutzmaßnahmen, wie Desinfektion in bestimmten Bereichen bei.

Auf der Personalseite haben wir im Bereich Montage damit zu kämpfen, qualifiziertes Personal zu finden. Wir haben daher bereits die Ausbildungsquote auf ein höheres Niveau gehoben, um intern für Nachwuchs zu sorgen. Insgesamt wird der Bereich Personal jedoch auch in den nächsten Jahren, der begrenzende Faktor in der Entwicklung bleiben. Wir reagieren auf allen Bereichen der Personalbeschaffung, es bleibt allerdings ein Engpass.

Den zu erwartenden positiven Effekt auf die Personaldecke durch die Einführung der 4-Tage Woche hat noch nicht in dem Maße stattgefunden, den wir uns erhofft haben. Hier werden wir zukünftig unsere Marketingaktivitäten in andere Bereiche der Werbung fokussieren.

4.5 Finanzierungsrisiken

Finanzierungsrisiken sind für die Innecken Elektrotechnik GmbH überschaubar. In der Holding wird die Optimierung der Finanzierung der Unternehmensgruppe vorangetrieben und dadurch die finanziellen Risiken der Töchter minimiert.

Für uns als Tochtergesellschaft bedeutet dies im Umkehrschluss, dass wir im Rahmen einer permanenten Liquiditätsplanung unseren Anteil zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit leisten.

4.6 IT-Risiken

IT-Risiken nehmen einen immer größeren, zu beachtenden Stellenwert ein. Neben der Verfügbarkeit der gespeicherten Daten sowie der IT-Systeme selbst besteht momentan das größte Risiko in den immer häufiger auftretenden IT-Angriffen, bei denen mittels Viren ganze Datensätze verschlüsselt und nur gegen Zahlung eines Betrages eine Entschlüsselung realisiert wird. Die Aufgabenstellungen zum Schutz gegen solche Attacken werden eine immer höhere Priorität bekommen.

4.7 Chancenberichte

Der Auftragseingang in den ersten Monaten des Jahres 2024 ist als gut zu bezeichnen. In unseren Kernkompetenzen, der Hochspannung und Mittelspannung konnten wir nennenswerte Aufträge platzieren.

Die Auswirkungen der Materialpreissteigerungen sind mittlerweile in das Tagesgeschäft überführt und führen nicht mehr zu großen Risiken.

Wir sehen keine bestandsgefährdeten, wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken sowie sonstigen Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Neben den externen Faktoren, wie z.B. dem Ukraine Krieg auf die wir nur reagieren können, haben wir uns dazu entschieden den Personalbereich proaktiv attraktiver für unsere Mitarbeiter zu machen.

Gemeinsam mit dem Betriebsrat konnten wir uns darauf verständigen ab dem 1.1.2023 das Unternehmen auf eine 4-Tage Woche umzustellen. Analysen haben uns verdeutlicht, dass in diesem Arbeitnehmermarkt auch langfristig mit einem Engpass zu rechnen ist.

Die Wünsche unserer Mitarbeiter an eine ausgeglichene Work-Life-Balance, nach mehr Freizeit konnten wir durch den Wegfall eines ganzen Arbeitstages umsetzen. Wir glauben damit einen wichtigen Schritt zur Anpassung an demografischen Wandel bereits im Jahr 2023 vollzogen zu haben. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob wir durch diese Maßnahmen die Personalstärke werden halten, oder sogar zu Lasten unserer Wettbewerber ausbauen können. Es ist noch zu früh, darüber eine belastbare Aussage zu tätigen, allerdings kann jetzt schon festgestellt werden, dass eine 4-Tage Woche bei einer guten und flexiblen Organisation auch auf der Montage umsetzbar ist.

Gleichzeitig müssen wir unsere Werbemaßnahmen, um neue Mitarbeiter zu gewinnen auf neue Füße stellen und dabei verstärkt in den Bereichen aktiv werden, den unsere zukünftigen Mitarbeiter heute als Kommunikationsmedien nutzen.

4.8 EDV-technische Änderungen

Wir haben sämtliche Arbeitsabläufe im Unternehmen auf papierlose Verarbeitung in unserer zentralen Warenwirtschaft umgestellt. So wurde ein Workflow geschaffen, der trotz der papierlosen Verarbeitung ISO-gerechte Abläufe sicherstellt.

4.9 Wirtschaftliche Maßnahmen

Aufgrund unserer hohen Eigenkapitalstruktur und guter Liquiditätsreserven unserer Muttergesellschaft, sehen wir aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken.

5. Prognosebericht

5.1 Strategische Zielgrößen

Aufgrund der demographischen Entwicklung haben wir unsere Unternehmen ab dem 01.01.2023 auf eine 4-Tage Woche umgestellt und gleichzeitig die wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden auf 36 Stunden reduziert.

Zielsetzungen sind es Mitarbeiter an unser Unternehmen zu binden und gleichzeitig die Attraktivität als Arbeitgeber auf dem Stellenmarkt zu erhöhen.

Die Bereichen Hochspannung und Mittelspannung versprechen in den nächsten Jahren gute Marktchancen. Wir werden diesen Bereich verstärken und im Gegenzug andere Bereich zurückfahren.

5.2 Planung für 2024

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einer Leistung von 19,3 Mio. Euro. Die erwartbare Steigerung der Leistung um ca. 8 % ist durch die gute Nachfragesituation auf den Geschäftsbereichen Hochspannung und Mittelspannung zurückzuführen, die Kernkompetenzen unserer Gesellschaft. Hier ist der begrenzende Faktor geschultes Personal.

Interne Schulungsmaßnahmen, aber auch gezielte Suche auf dem Markt nach geeigneten Fachpersonal sind unsere Aufgaben in den nächsten Jahren.

 

Euskirchen im Mai 2024

Sylvia Fettweiß

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 112.151,90 141.241,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.225,28 4.891,94
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.225,28 4.891,94
II. Sachanlagen 110.926,62 136.349,08
1. technische Anlagen und Maschinen 2.888,52 3.724,98
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 108.038,10 132.624,10
B. Umlaufvermögen 7.646.051,55 8.074.564,49
I. Vorräte 3.589.974,13 3.235.156,60
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 725.626,42 921.464,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.052.764,29 4.836.756,68
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 171.831,78 353.110,14
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.880.932,51 4.483.646,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.313,13 2.651,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.972,11 4.969,18
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.762.175,56 8.220.774,69

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.426.998,28 3.887.241,56
I. gezeichnetes Kapital 1.633.750,00 1.633.750,00
II. Kapitalrücklage 760.003,79 760.003,79
III. Gewinnvortrag 1.493.487,77 1.304.997,20
IV. Jahresüberschuss 539.756,72 188.490,57
B. Rückstellungen 826.580,39 405.004,21
C. Verbindlichkeiten 2.508.596,89 3.928.528,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 703,45 1.009,03
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 703,45 1.009,03
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.489.479,56 2.323.558,71
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.489.479,56 2.323.558,71
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.018.413,88 1.603.961,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.018.413,88 1.603.961,18
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.762.175,56 8.220.774,69

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.115.263,01 9.636.984,84
2. Personalaufwand 7.891.660,95 7.799.478,62
a) Löhne und Gehälter 6.500.188,72 6.593.649,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.391.472,23 1.205.829,62
davon für Altersversorgung 2.903,27 4.918,91
3. Abschreibungen 93.017,43 103.012,44
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 93.017,43 103.012,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.261.419,88 1.257.593,55
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 946,72 10,99
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 59.155,65 177.974,87
davon an verbundene Unternehmen 59.155,65 177.974,87
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 260.982,03 99.687,31
8. Ergebnis nach Steuern 549.973,79 199.249,04
9. sonstige Steuern 10.217,07 10.758,47
Jahresüberschuss 539.756,72 188.490,57

Anhang zum 31. Dezember 2023

Innecken Elektrotechnik GmbH, Euskirchen

(Amtsgericht Bonn, HRB 13190)

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Gliederungsschemata der §§ 266, 275 HGB erstellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung kommt

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Vorjahres.

2. Angaben zu Posten der Bilanz

2.1 Allgemeines

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Darüber hinaus wurden die Vorschriften des GmbHG beachtet.

Anlagevermögen

Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Planmäßige Abschreibungen werden degressiv oder linear auf der Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen, wobei die steuerlich zulässigen Abschreibungssätze zugrunde gelegt werden, soweit diese handelsrechtlich zulässig sind. Außerplanmäßige Abschreibungen werden - bei abnutzbaren und nicht abnutzbaren Gegenständen des Sachanlagevermögens - bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände im Sinne von § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 wurden bis zum Geschäftsjahr 2007 und werden ab dem Geschäftsjahr 2013 im Anschaffungsjahr unter Annahme ihres gleichzeitigen Abgangs voll abgeschrieben.

Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den nachfolgenden Anlagenspiegel verwiesen.

Im Geschäftsjahr wurden EUR 93.017,43 planmäßige Abschreibungen vorgenommen, davon entfallen EUR 2.239,55 auf Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren sowie geleistete Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten oder soweit nach dem Niederstwertprinzip niedrigere beizulegende Werte zum Bilanzstichtag zu berücksichtigen waren, mit diesen bewertet.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten (ohne Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital) bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehaftete und uneinbringliche Forderungen werden einzeln wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind berücksichtigt.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 168.218,58 (Vorjahr: EUR 297.026,98) enthalten.

Liquide Mittel

Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestandes und der Bankguthaben angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalzahlbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Stand 01.01.2023
EUR
Verbrauch 2023
EUR
Auflösung 2023
EUR
Zuführung 2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Jahresabschlusskosten 19.000,00 13.500,00 0,00 19.000,00 24.500,00
Urlaubsansprüche 66.287,67 66.287,67 0,00 169.861,29 169.861,29
Gewährleistung 94.700,00 0,00 8.700,00 0,00 86.000,00
Gleitzeitkonto AN 53.963,64 53.963,64 0,00 61.356,01 61.356,01
Nicht berechnete Lieferanteleistungen 0,00 0,00 0,00 484,61 484,61
Berufsgenossenschaft 76.808,09 76.808,09 0,00 75.711,45 75.711,45
Prämien / Tantiemen 57.635,00 57.635,00 0,00 160.148,00 160.148,00
Rückgabekosten geleaste Kfz 4.200,00 0,00 0,00 7.200,00 11.400,00
Kundenboni 27.089,81 27.089,81 0,00 0,00 0,00
Aufbewahrung VZE 200,00 0,00 200,00 0,00 0,00
399.884,21 295.284,21 8.900,00 493.761,36 589.461,36

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert bewertet.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 1.441.906,03 (Vorjahr: EUR 2.211.239,33).

Passive Rechnungsabgrenzung

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nennbetrag bewertet.

3. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse / sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften bestehen in Höhe von EUR 6.636.232,43 (Vorjahr: EUR 6.775.497,05), davon EUR 6.000.000,00 zugunsten verbundener Unternehmen (Vorjahr: EUR 6.000.000,00). Mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften ist nach aktuellem Stand und nach den Erfahrungen der Vergangenheit nicht zu rechnen.

Aus Leasingverträgen resultieren Ratenzahlungsverpflichtungen über den Bilanzstichtag hinaus in Höhe von EUR 140.855,08 (Vorjahr: EUR 228.709,11). Die Restlaufzeiten betragen zwischen 8 und 41 Monaten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)

Am 30.01.2020 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO den internationalen Gesundheitsnotstand aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus ausgerufen. Ab dem 11.03.2020 stufte die WHO die Verbreitung des Coronavirus nunmehr als Pandemie ein.

Die notwendigen nationalen Eindämmungsmaßnahmen führen bei der Innecken Elektrotechnik GmbH zu negativen Auswirkungen in Form eines erhöhten Krankenstands in allen Geschäftsbereichen. Weiterhin bestehen Risiken bei vor- und nachgelagerten Prozessen im Projektgeschäft (z. B. mögliche Versorgungsengpässe durch fehlende Zulieferungen oder vorgelagerte Gewerke).

Den Herausforderungen ist die Gesellschaft durch entsprechende Schutzmaßnahmen, Anpassungen und Digitalisierung von Arbeitsprozessen sowie durch Inanspruchnahme von Kurzarbeit begegnet. Einzelheiten können dem Lagebericht der Geschäftsführung entnommen werden.

Die Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft können aufgrund der weiterhin dynamischen Lage aktuell nicht hinreichend konkretisiert werden.

Mit Datum vom 24.02.2022 hat Russland einen Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Infolgedessen sind ebenfalls Versorgungsengpässe durch fehlende Zulieferungen und stark volatile Rohstoffpreise zu verzeichnen. Inwieweit dieser Krieg Auswirkungen auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hat, kann derzeit ebenfalls noch nicht hinreichend konkretisiert werden.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 539.756,72 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung obliegt Sylvia Fettweiß, Euskirchen (ab 09.07.2019), Kaufmännische Geschäftsführerin, sowie Uwe Meyer, Langerwehe (ab 09.07.2019), Technischer Geschäftsführer.

Auf die Angabe der den Geschäftsführern für Ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge wird unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Während des Geschäftsjahres wurden im Durchschnitt 25 Angestellte und 115 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt.

 

Euskirchen, den 28.05.2024

Sylvia Fettweiß, Geschäftsführerin

Uwe Meyer, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.394,97 0,00 0,00 0,00 0,00 25.394,97
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 25.394,97 0,00 0,00 0,00 0,00 25.394,97
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 7.162,45 0,00 0,00 0,00 0,00 7.162,45
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 659.354,23 67.457,19 0,00 105.966,47 0,00 620.844,95
Summe Sachanlagen 666.516,68 67.457,19 0,00 105.966,47 0,00 628.007,40
Summe Anlagevermögen 691.911,65 67.457,19 0,00 105.966,47 0,00 653.402,37
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.503,03 3.666,66 0,00 0,00 0,00 24.169,69
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 20.503,03 3.666,66 0,00 0,00 0,00 24.169,69
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 3.437,47 836,46 0,00 0,00 0,00 4.273,93
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 526.730,13 88.514,31 0,00 102.437,59 0,00 512.806,85
Summe Sachanlagen 530.167,60 89.350,77 0,00 102.437,59 0,00 517.080,78
Summe Anlagevermögen 550.670,63 93.017,43 0,00 102.437,59 0,00 541.250,47
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.225,28 4.891,94
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.225,28 4.891,94
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.888,52 3.724,98
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 108.038,10 132.624,10
Summe Sachanlagen 0,00 110.926,62 136.349,08
Summe Anlagevermögen 0,00 112.151,90 141.241,02

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 31.05.2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Innecken Elektrotechnik GmbH, Euskirchen, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Innecken Elektrotechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Innecken Elektrotechnik GmbH ,Euskirchen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Innecken Elektrotechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern da gestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 31.05.2024

B-S-H Collegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Ralf Chr. Bühler, Wirtschaftsprüfer

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