Herstellung von Krafträdern
team AGLiquidiert
Team Allee 22, 24392 Süderbrarup, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kevin Lorenzen seit 27.2.2020 | Vorsitzender des Vorstands |
Carsten Gemeinhardt seit 15.10.2019 | Vorstandsmitglied |
Volker Friedrich Osebold seit 3.11.2016 | Prokura |
Martin Röper seit 22.8.2013 | Prokura |
Heinrich Dr. Roling seit 14.4.2005 | Vorstandsmitglied |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
team AGSüderbrarupJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Ergebnisverwendungscroll
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2018 festgestellt.
gez. Iwer Jensen gez. Kevin Lorenzen LageberichtZusammengefasster Konzernlagebericht 1 Struktur und Geschäftstätigkeit Organisatorische Unternehmensstruktur Geschäftsmodell 2 Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Branchenbezogene Rahmenbedingungen Geschäftsverlauf und Ertragslage der team AG Vermögenslage der team AG Finanzlage der team AG Geschäftsverlauf und Ertragslage der team Gruppe Akquisitionen Finanzlage der team Gruppe Vermögenslage der team Gruppe 3 Mitarbeiter 4 Prognosebericht 5 Chancen- und Risikobericht 6 Erklärung zur Unternehmensführung 7 Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 1 Struktur und Geschäftstätigkeit ORGANISATORISCHE UNTERNEHMENSSTRUKTUR Der Lagebericht der team AG und der Konzernlagebericht werden insbesondere aufgrund der engen wirtschaftlichen Verflechtung zusammengefasst. Den Begriff "team Gruppe" verwenden wir als Synonym für die den Konzern bildenden Gesellschaften. Dies sind neben der team AG folgende Gesellschafen: In der Sparte Energie fungiert die team energie GmbH & Co. KG als Mutterunternehmen. Die Gesellschaften team energieService GmbH, t-chem GmbH & Co. KG, SKN-Schmierstoff Konzepte Nord GmbH und Nikolaus energie GmbH gehören als Beteiligungen der team energie GmbH & Co. KG ebenfalls zur Sparte Energie. Bei den Gesellschaften Egon von Haw GmbH und oilfino Mineralöl GmbH handelt es sich um Tochtergesellschaften der team AG, die aber organisatorisch der Sparte Energie zugeordnet werden. In der Sparte Bau fungiert die team baucenter GmbH & Co. KG als Mutterunternehmen. Bei den Gesellschaften Saatzucht - team baucenter GmbH & Co. KG, A. Karstensen GmbH & Co. KG, Schaper Baustoffe GmbH, Schaper Baustoffe GmbH & Co. KG, Worminghaus Baustoffe GmbH & Co. KG, HZF Bauzentrum Fehmarn GmbH, Helmuth Schael Holzbauelemente GmbH, Buckmann Bauzentrum GmbH & Co. KG, Nerlich Dämmstoffhandel-Handel GmbH, Engelhardt Baucenter GmbH & Co. KG, BAUEN+LEBEN team baucenter GmbH & Co. KG und BAUEN+LEBEN Service GmbH & Co. KG handelt es sich um Beteiligungen der team baucenter GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft team baumarkt GmbH ist als Tochtergesellschaft der team AG ebenfalls der Sparte Bau der team Gruppe zugeordnet. Eine genaue Auflistung des Anteilsbesitzes sowie eine Auflistung der aufgrund von untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften kann dem Anhang entnommen werden. In unseren Darstellungen sind die Zahlen zum Teil gerundet. Daher können Zwischen- und Endsummen von der Aufsummierung einzelner Positionen abweichen. Geschäftsmodell Die Aktivitäten der team Gruppe als Handelskonzern werden in die Sparten Energie und Bau gegliedert. Die team AG übernimmt als Mutterunternehmen der team Gruppe die zentrale Managementfunktion, ergänzende Finanzierungsfunktion sowie zentrale Dienstleistungen für die Tochtergesellschaften. Team AG Die team AG erbringt innerhalb der team Gruppe Management-Dienstleistungen und stellt über Kreditverträge Liquidität zur Abwicklung des Geschäfts zur Verfügung. Daneben werden in geringem Umfang Erlöse aus Vermietung sowohl gruppenintern als auch gegenüber fremden Dritten erzielt. Hauptgegenstand der Gesellschaft ist jedoch das Halten und die Verwaltung der Beteiligungen und damit die Erzielung von Beteiligungserträgen. Sparte Energie In der Sparte Energie wird überwiegend mit Mineralölprodukten in Form von Treib-, Brenn- und Schmierstoffen, Treibstoffadditiven sowie Strom und Gas gehandelt. Der Vertrieb von Mineralöl erfolgt über Vertriebsbüros innerhalb der regionalen Niederlassungen. Unseren Kunden bieten wir somit einen persönlichen Ansprechpartner, den sie telefonisch, per Fax, per E-Mail, per Post oder direkt vor Ort erreichen. Durch die regionale Nähe zu unseren Kunden können wir eine hohe Servicequalität gewährleisten und auf individuelle Kundenwünsche flexibel eingehen. Die Auslieferung der Mineralölprodukte wird über unsere eigenen Tankkraftwagen vorgenommen. Der gesamte Mineralölbedarf wird durch den direkten Einkauf bei Raffinerien, den renommierten Großkonzernen und regionalen Mineralölhändlern gedeckt. Durch die langjährigen Geschäftsbeziehungen und die hohen Absatzvolumina profitiert die Sparte Energie von Größenvorteilen und stellt einen verlässlichen, bonitätsstarken Partner für die Lieferanten dar. Der Geschäftsbereich Tankstellen umfasst den Betrieb von sogenannten Vollstationen, d.h. neben dem reinen Betrieb und Verkauf von Kraftstoffen werden zusätzlich zubereitete Speisen und Getränke sowie die üblichen Shop-Artikel wie Zigaretten, Telefonkarten, Zeitschriften oder Reiseproviant angeboten. Daneben verfügen die Vollstationen mindestens über eine Autowaschanlage, eine Luftdruckmessstation sowie eine Station zum Staubsaugen. Der überwiegende Teil unserer Tankstellen ist verpachtet und wird von einem Partner betrieben. An einigen Standorten sind die Tankstellenpartner Eigentümer und betreiben diese als selbstständige Unternehmer. Der Verkauf von Kraftstoffen erfolgt dabei in unserem Namen und auf unsere Rechnung. Das Shop-Sortiment wird im Namen des Partners vertrieben. Vielerorts führen wir jedoch auch Tankstellen in Eigenbetrieb. Neben den klassischen Vollstationen betreibt die Sparte Energie sowohl Tankautomaten in Eigenbetrieb als auch solche, die in das tank-pool24-Netz eingegliedert sind. Die Automatenstationen verfügen über einen Automaten, eine Zapfsäule und einen Tank. Das tankpool24-Netz ist ein Verbund von Mineralölhandelsunternehmen, die über ihre Tankautomaten die Versorgung mit Treibstoffen anbieten. Der Bereich Strom und Gas bietet Privat- und Gewerbekunden bundesweit die Belieferung mit Erdgas und Strom an. Die Auslieferung über das öffentliche Versorgungsnetz ermöglicht die zentrale Organisation des Handels in Süderbrarup sowie die bundesweite Präsenz. Sparte Bau Die Produktpalette der Sparte Bau reicht von Hoch- und Tiefbaubaustoffen einschließlich Stahl und Baueisen, über Dach- und Fassadenbaustoffe, Trockenbaustoffe und Dämmstoffe, Holz und Innenverkleidung, Bauelemente, Fliesen, Heizungs- und Sanitärartikel, Garten- und Landschaftsbauprodukte, bis hin zu Baugeräten, Werkstattausstattungen und Eisenwaren. Zusätzlich werden den Vertrieb der Produkte unterstützende Dienstleistungen, wie z.B. der Einbau von Bauelementen, angeboten. Mit unserem Angebot decken wir überwiegend den Bedarf von kleinen und mittelständischen Bauunternehmen und Handwerksbetrieben ab. Ebenfalls von Bedeutung für uns sind die Fertighausindustrie und der private Heimwerkerkunde. Als Handelsunternehmen ist der gesicherte Bezug der Waren Grundvoraussetzung für ein überzeugendes Angebot für unsere Kunden. Neben gesicherten Einkaufskonditionen steht insbesondere die Versorgungssicherheit als Grundbedingung für Liefertreue und -qualität im Vordergrund. Durch die Kooperation mit der EUROBAUSTOFF-Gruppe verfügt die Sparte Bau der team Gruppe und damit auch die Sparte Bau über ein vernetztes Beschaffungsmanagement. Die daraus resultierende Bündelung geballter Einkaufsmacht einerseits und der Bezug bei standortnahen Lieferanten andererseits gewährleisten in ihrer Kombination marktgerechte und sich schnell drehende Sortimente. Die Beschaffung unter Berücksichtigung der eigenen Absatzmöglichkeiten zu steuern, wird im Verdrängungswettbewerb auf gesättigten Märkten zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Durch die Kooperation mit der EUROBAUSTOFF-Gruppe sieht die Sparte Bau die erforderliche Beschaffungsqualität und -sicherheit der benötigten Handelswaren als gesichert an. Absatzmärkte Abgesehen von untergeordneten Handelsaktivitäten in Dänemark ist die team Gruppe ausschließlich auf dem inländischen Markt tätig. Die Umsatzerlöse verteilten sich folgendermaßen auf die Bundesländer: Umsatz nach Bundesland Das Vertriebsgebiet ist stark fokussiert auf Norddeutschland mit den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Brandenburg. Etwa 95% aller Umsätze der team Gruppe werden in diesen fünf Bundesländern erwirtschaftet. 2 Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die in Deutschland vorherrschende konjunkturelle Lage und deren Entwicklung bestimmen maßgeblich die allgemeinen Rahmenbedingungen für die team Gruppe. Im ersten Quartal 2017 lag das Wirtschaftswachstum noch einmal deutlich über dem des Vorjahres. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP lag um 0,7 % höher als im vierten Quartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte das preisbereinigte BIP sogar um 2,9 % zu. Positive Impulse kamen sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Bedingt durch die milde Witterung zu Beginn des Jahres wurde vor allem in Bauten investiert. Auch die Investitionen in Ausrüstungen stiegen im Vergleich zum Vorquartal. Sowohl der Staat als auch die privaten Haushalte erhöhten ihre Konsumausgaben zum Jahresbeginn leicht. [1] Auch im zweiten Quartal setzte sich der positive Trend fort. Das BIP lag nochmals um 0,6 % über dem Vorquartal. Treibende Kräfte der Entwicklung waren wieder sowohl Staat als auch die privaten Haushalte. Das Wachstum wurde diesmal allerdings durch die außenwirtschaftliche Entwicklung etwas gebremst, da die Importe stärker zunahmen als die Exporte. Im Vorquartal wurde noch ein Außenhandelsüberschuss erzielt.[2] Insgesamt war die konjunkturelle Lage in Deutschland durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Das preisbereinigte [1] https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/05/PD17_155_811.html [2] https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/08/PD17_277_811.html Bruttoinlandsprodukt lag nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,2 % höher als im Vorjahr. Der Wachstumstrend ist weiter ungebrochen - die deutsche Wirtschaft wuchs das achte Jahr in Folge. Nach einer Steigerung von 1,7 % in 2015 und 1,9 % in 2016 konnte die Wirtschaftsleistung nochmals anziehen. Kalenderbereinigt lag das Wachstum sogar bei 2,5 %, da im Jahr 2017 rechnerisch drei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Vorjahr. Positive Impulse kamen dabei vor allem aus dem Inland. Die privaten Konsumausgaben stiegen dabei mit 2,0 % aber deutlich stärker als die Ausgaben des Staates. Sie lagen mit 1,4 % unter dem Durchschnitt. Die Baubranche boomt ebenfalls seit Jahren. Die Bauinvestitionen stiegen um 2,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt von 44,3 Mio. Erwerbstätigen erbracht. Dies entspricht dem höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Nach ersten Berechnungen waren 2017 etwa 638.000 Personen mehr beschäftigt als noch ein Jahr zuvor. Dies entspricht der höchsten Zunahme seit zehn Jahren. Eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland glichen demografische Effekte aus.[1] Branchenbezogene Rahmenbedingungen Sparte Energie Für die Gesellschaften der Sparte Energie ist der Materialaufwand für Rohstoffe der wesentliche Faktor der Umsatzkosten. Daher beeinflussen die Verfügbarkeit und die Preisentwicklung unseren Ertrag maßgeblich. [1] https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/01/PD18_011_811.html Der Energieverbrauch in Deutschland hat sich auch im Jahr 2017 wieder erhöht. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) stieg der Verbrauch in den vergangenen zwölf Monaten auf 13.550 Petajoule (PJ). Der Anstieg von 0,9 % resultiert vor allem aus der Zunahme beim Verbrauch von Mineralöl und Erdgas. Kohle und Kernenergie hingegen verbuchten verhältnismäßig große Rückgänge. Als Treiber ist vor allem die positive Konjunkturentwicklung zu nennen. Aber auch die Witterungsverhältnisse waren im abgelaufenen Geschäftsjahr günstig.[1] Mineralölabsatz legt zu Der Gesamtabsatz aller Mineralölprodukte in Deutschland stieg im Jahr 2017 nach vorläufigen Berechnungen des Mineralölwirtschaftsverbandes MWV um drei Prozent von 103,5 auf 106,6 Millionen Tonnen. Treibende Kraft ist hier vor allem das anhaltend gute Wirtschaftswachstum.[2] Auch der Heizölabsatz hat in den vergangenen zwölf Monaten zugenommen. Nach vorläufigen Schätzungen wurden 16,1 Mio. Tonnen abgesetzt. Dies entspricht einer Steigerung von rund zwei Prozent zum Vorjahr (15,8 Mio. Tonnen). Der durchschnittliche Heizölpreis stieg im abgelaufenen Jahr auf ca. 60 € je 100 Liter[3] und liegt damit auf dem Niveau von 2015 (61 € je 100 Liter). Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 8 € je 100 Liter. Dennoch lieg der Preis deutlich unter dem Jahr 2014 (80 € je 100 Liter). Über einen längeren Zeitraum betrachtet ist der Heizölabsatz allerdings rückläufig. Innerhalb der letzten zehn Jahre sank der Absatz von Heizöl von 24 auf rund 16 Mio. Tonnen. Diese Entwicklung ist vor allem auf effizientere und sparsamere Ölheizungen zurückzuführen. [1] Jahresbericht Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (15.03.2018) [2] MWV Pressemitteilung "MWV-Bilanz 2017: Mineralöl-Absatz legt zu" [3] Basierend auf einer Abnahmemenge von 3000 Litern Heizöl Der Austausch eines alten Heizkessels durch ein neues Öl-Brennwertgerät kann den Brennstoffbedarf um bis zu 30 % senken. Dass aber trotz eines gestiegenen Durchschnittspreises für Heizöl und den effizienter gewordenen Ölheizungen der Absatz gestiegen ist, liegt am Kaufverhalten der Kunden. So war im vergangenen Jahr zu beobachten, dass in den Monaten Mai bis Juli der Absatz von Heizöl deutlich über dem des Vorjahres lag; in diesen drei Monaten lag der Heizölpreis deutlich unterhalb der 60 € je 100 Liter. Hauseigentümer haben also aufmerksam die Preisentwicklung verfolgt und sich gezielt in Niedrigpreisphasen für den Winter eingedeckt.[1] Der Erdgasverbrauch stieg nach dem ohnehin guten Vorjahr nochmals an. In den ersten drei Quartalen wurde etwa 9 % mehr Erdgas verbraucht als im gleichen Vorjahreszeitraum. Hauptursache für den Anstieg war der Mehreinsatz von Erdgas in den Kraftwerken zur Strom- und Wärmeversorgung. Zudem wurde auch in der Wärmeversorgung der Industrie vermehrt Erdgas eingesetzt. Tankstellen: Absatz steigt, Margen unter Druck Der Absatz von Kraftstoffen erhöht sich sowohl bei Diesel (38,7 Mio. Tonnen) als auch bei Benzin (18,6 Mio. Tonnen) um jeweils zwei Prozent. Von den umgerechnet rund 70 Mrd. Litern, die an Tankstellen verkauft wurden, gingen rund 20 Mrd. Liter direkt an Lkw, Busse, Bau- und landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie die Bahn. Neben dem Absatz sind auch die Kraftstoffpreise an den Tankstellen gestiegen. Benzin verteuerte sich um durchschnittlich sechs Cent je Liter, Diesel wurde sogar um acht Cent teurer als in 2016.[2] Dennoch ist der Wettbewerb an den Tankstellen enorm und seit Jahren ungebrochen. [1] MWV Pressemitteilung "Heizölabsatz nimmt 2017 leicht zu" [2] MWV Pressemitteilung "MWV-Bilanz 2017: Mineralöl-Absatz legt zu" Der Konsolidierungsdruck in der Branche, der sich innerhalb der letzten Jahre entwickelt hat, bleibt somit weiter bestehen. Um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu steigern, werden umsatzschwächere oft kleinere Standorte von Konzernen entweder ganz aus dem Angebot herausgenommen oder aber an Mittelständler abgetreten. Tankstellen an adäquaten bestehenden Standorten werden hingegen modernisiert und in ihrer Shop-Qualität an die Konzernstandards angepasst. Neben dem reinen Tankgeschäft bekommen daher Zusatzangebote von Tankstellen eine immer höhere Bedeutung. Vor allem die Qualität von Tankstellenshops kann hier ein entscheidender Erfolgsfaktor sein, da sich über den reinen Kraftstoffabsatz aufgrund der Wettbewerbssituation nur noch geringe Margen erzielen lassen. "Niedrige Einkaufspreise für Kraftstoffe werden eins zu eins an die Tankstellen weitergegeben. Die Tankstellengesellschaften verdienten 2017 an jedem Liter durchschnittlich nur rund 2 Cent." [1] Das Shop-Geschäft gehört seit Jahren zu den wichtigsten Umsatzquellen einer Tankstelle. Die Bedeutung hat sich innerhalb der letzten Jahre noch erhöht. Aufgrund des veränderten Mobilitätsverhaltens der Menschen, zunehmender Shop-Attraktivität und der Flexibilität durch vielerorts fast durchgängige Öffnungszeiten ist der Tankstellen-Shop für viele Konsumenten attraktiv. Neben den Shops werden auch integrierte Gastronomie- und Servicekonzepte weiterentwickelt, um damit den Kunden möglichst attraktive Einkaufsbedingungen und umfassende Dienstleistungen anzubieten, die Tankstellen von anderen Absatzkanälen abheben. [1] Aussage von Christian Küchen, MWV-Hauptgeschäftsführer Anteil erneuerbarer Energien steigt weiter Die Bruttostromerzeugung lag 2017[1] mit 654,2 Mrd. kWh um 5,1 Mrd. kWh bzw. 0,8 % über dem Vorjahr.[2] Auch in diesem Jahr konnten die erneuerbaren Energien den stärksten prozentualen Zuwachs verzeichnen. Ihr Anteil an der Bruttostromerzeugung erhöhte sich um etwa 4 %-Punkte auf 33,1 %. An der Nettostromerzeugung[3] gemessen beträgt ihr Anteil sogar bereits 38,5 %. Der gestiegene Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix ging zu Lasten der Kernenergie und der Energie aus Stein- und Braunkohlekraftwerken. Der aktuelle KWK-Index (üblicher Preis) entwickelte sich in 2017 recht sprunghaft. Während der übliche Preis - der erzielte durchschnittliche Baseloadpreis des jeweils vorangegangenen Quartals an der Strombörse EEX - im ersten Quartal auf 41,32 €/MWh stieg, sank er im zweiten Quartal rapide auf 29,78 €/MWh. In der zweiten Jahreshälfte konnte sich der KWK-Preis leicht erholen, sodass Baseload-Strom zum Jahresende 2017 mit 33,09 €/MWh gehandelt wurde.[4] [1] Vorläufige Angabe, siehe https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/Energie/Erzeugung/Tabellen/Bruttostromerzeugung.html [2] Abweichung zu den im letzten Jahr berichteten Zahlen, da die Datenbasis auch hier vorläufig war [3] Nettostromversorgung aus Kraftwerken zur öffentlichen Stromversorgung; betrachtet den Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt [4] https://www.bhkw-infozentrum.de/statement/ueblicher_preis_bhkw.html Sparte Bau Die Geschäftsentwicklung des Baustoffhandels folgt im Wesentlichen der allgemeinen Baukonjunktur: Die Rahmenbedingungen für das Bauhauptgewerbe und den vorgelagerten Handel waren in 2017 gut. Verantwortlich dafür zeichnen sich insbesondere das anhaltend niedrige Zinsniveau, eine gute Einkommensentwicklung der privaten Haushalte sowie die weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnraum. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Umsatz des Bauhauptgewerbes von Januar bis September 2017 insgesamt um 5,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Treiber dieser Entwicklung waren vor allem der sonstige Tiefbau (+ 14,8 %) und der Bau von Gebäuden (+ 6,5 %).[1] Laut Informationen des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie generierten Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten in den ersten drei Quartalen des abgelaufenen Geschäftsjahres sogar einen baugewerblichen Umsatz von 54 Mrd. €, was einer Steigerung von nominal 9,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.[2] Ein ebenfalls umsatzstarker Monat Oktober führte dazu, dass in dem gesamten Zeitraum von Januar bis Oktober 2017 ein nominales Wachstum von 9,1 % erreicht wurde.[3] Auch der Auftragseingang der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten legte im gleichen Zeitraum nominal um 4,6 % zu.[4] Die insgesamt als positiv einzustufende Entwicklung der Baukonjunktur schlug ebenfalls auf den Bauarbeitsmarkt durch. So vermeldet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie einen Beschäftigungsanstieg von ungefähr 3 % auf 805.000 im Bauhauptgewerbe.[5] [1]https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/12/PD17_440_441.html [2]https://www.bauindustrie.de/presse/presseinformationen/bauhauptgewerbe-im-september-2017/ [3]https://www.bauindustrie.de/presse/presseinformationen/bauhauptgewerbe-im-oktober-2017/ [4]https://www.bauindustrie.de/presse/presseinformationen/bauhauptgewerbe-im-oktober-2017/ [5] https://www.presseportal.de/pm/33001/3842992 Neben dem Bauhauptgewerbe verzeichnet auch das Ausbaugewerbe einen Umsatzanstieg. Dieser Wirtschaftszweig erzielte in den ersten drei Quartalen 2017 insgesamt ein Wachstum von 2,8 %.[1] Alle drei Bausparten legten eine positive Entwicklung hin: Für den Wirtschaftsbau melden die Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten in den ersten drei Quartalen eine Steigerung des Umsatzes von 9,8 % und des Auftragseingangs von 5,3 %.[2] Der Umsatz innerhalb der Sparte Öffentlicher Bau erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 7,9 %, während der Auftragseingang um 7,4 % anwuchs.[3] Diese Sparte profitierte dabei vor allem von den erhöhten Investitionen des Bundes in Verkehrswege, die den Umsatz im Bereich Straßenbau um 8,9 % anziehen ließ.[4] Für den Wohnungsbau, der die bedeutendste Bausparte darstellt, verkünden die Betriebe mit 20 oder mehr Beschäftigten für die ersten neun Monate ein Umsatzplus von 10,5 %, was auf die weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnraum in Ballungsgebieten zurückzuführen ist. Vor dem Hintergrund der extrem hohen Anzahl an Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2016 (375.400)[5] war die positive Umsatzentwicklung des laufenden Jahres zu erwarten. Eine höhere Anzahl hatte es zuletzt im Jahr 1999 gegeben. [1]https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/12/PD17_454_44131.html [2] https://www.bundesanzeiger-verlag.de/baurecht-und-hoai/nachrichten/nachrichten-detail/artikel/bauhauptgewerbe-im-september-2017-23758.html [3] https://www.bundesanzeiger-verlag.de/baurecht-und-hoai/nachrichten/nachrichten-detail/artikel/bauhauptgewerbe-im-september-2017-23758.html [4]https://www.bauindustrie.de/presse/presseinformationen/bauhauptgewerbe-im-september-2017/ [5]https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/03/PD17_098_31111.html Im Gegensatz dazu wurde von Januar bis Oktober 2017 der Bau von nur 286.300 Wohnungen genehmigt, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 7,3 % entspricht. Am stärksten sanken hier die Genehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen, zu deren Kategorie unter anderem Flüchtlingsunterkünfte zählen.[1] Dies erklärt sich durch einen deutlichen Rückgang der Zuwanderung von Flüchtlingen im Vergleich zum Vorjahr. Als weitere Ursache für die Verminderung der genehmigten Wohnungen sind Kapazitätsengpässe in der Bauwirtschaft zu nennen, die sich aus der hohen Auslastung der Baufirmen infolge der Hochkonjunktur der vergangenen Jahre ergeben haben. Nach Einschätzung des Bundesverbandes der privaten Immobilienwirtschaft BFW kommt darüber hinaus ein Vorzieheffekt, den die Energie-Einsparverordnung (EnEV) mit sich brachte, zum Tragen: Um den strengeren Regeln, die zu Beginn des Jahres 2016 in Kraft traten, zu umgehen, wurden Ende 2015 besonders viele Bauanträge gestellt. Die Genehmigungen erfolgten schließlich in den ersten Monaten des Jahres 2016, weswegen die Genehmigungszahlen 2017 vergleichsweise schwächer ausfielen.[2] Ein weiteres Motiv für den Rückgang der genehmigten Wohnungen liegt in der aktuellen Zurückhaltung von Bauherren, die auf der Erwartung besserer Fördermittel durch die neue Bundesregierung beruht und sich in einem Aufschub von Bauprojekten ausdrückt.[3] Neben der insgesamt guten Entwicklung des Bauhauptgewerbes im Jahr 2017 ist auch die Entwicklung der Do-it-yourself-Märkte positiv zu bewerten. Der Trend in Deutschland zum Do-it-yourself, zum Heimwerken und zum Renovieren ist seit Jahren ungebrochen. Dies unterstreicht das Ergebnis einer Umfrage aus dem Jahr 2017, demnach rund 12,1 Mio. Personen in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren besonderes Interesse an dem Thema Heimwerken und Do-it-yourself-Arbeiten haben.[4] [1]https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/12/PD17_455_31111.html [2]https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article168851976/Warum-in-Deutschland-immer-weniger-gebaut-wird.html [3] http://www.baudatenonline.de/marktbericht/15524338/ [4]https://de.statista.com/statistik/daten/studie/170918/umfrage/interesse-an-heimwerken-und-do-it-yourself/ Die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte erzielten nach Angaben des BHB - Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. in den ersten drei Quartalen 2017 einen Gesamtbruttoumsatz in Höhe von 14,2 Mrd. Euro, was im Vorjahresvergleich einem Anstieg in Höhe von 0,8 % entspricht.[1] Dabei waren die Monate März, April und Mai die umsatzstärksten Monate der ersten drei Quartale. Das dritte Quartal konnte hingegen die starken Umsätze des Vorjahres nicht bestätigen. Mit einem Bruttoumsatz von 4,6 Mrd. € in diesem Zeitraum verzeichnen die Bau- und Heimwerkermärkte einen Umsatzrückgang von 0,8 % im Vorjahresvergleich.[2] Verantwortlich dafür war neben einem starken Vergleichsquartal vor allem die Wetterlage. Zwar fiel der Sommer im Durchschnitt um ca. ein Grad zu warm aus. Dennoch verschlechterten hohe Niederschlagsmengen und überdurchschnittlich viele Regentage die Rahmenbedingungen der Do-it-yourself-Märkte in den Sommermonaten.[3] In der Sortimentsbetrachtung verzeichnete der deutsche Baumarkthandel in den ersten drei Quartalen in den Warengruppen Lebend Grün (+4,9 %) und Bauchemie/Baumaterial (+3,4 %) die höchsten Zuwächse, während die Warengruppen Gartenmöbel (-10,4 %) sowie Wohnen/Dekoration (-6,6 %) den stärksten Umsatzrückgang verkraften mussten.[4] [1] http://www.bhb.org/presse/pressemitteilungen/artikel/1-bis-3-quartal-2017-baumarktbranche-bleibt-auf-wachstumskurs/ [2] https://www.baulinks.de/webplugin/2017/1718.php4 [3]https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2017/20171229_deutschlandwetter_jahr2017_news.html?nn=16210 [4] https://www.baulinks.de/webplugin/2017/1718.php4 Der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) ist nach dem Ablauf der ersten drei Quartale weiterhin optimistisch, das für das Geschäftsjahr 2017 prognostizierte Umsatzwachstum von 1,3 % zu erreichen. GESCHÄFTSVERLAUF UND ERTRAGSLAGE der team ag Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung der team ag scroll
Der Umsatz der team AG erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 0,8 Mio. € auf 8,6 Mio. €. Für den Anstieg der Umsatzerlöse um 10,5 % gibt es zwei Gründe: Zum einen wurden mit Egon von Haw, oilfino, Nerlich und Engelhardt 2017 erstmalig vier weitere Gesellschaften von der team AG betreut. Zum anderen hat die IT-Abteilung einige Funktionen der Hauptgenossenschaft Nord (HaGe) übernommen, die ebenso wie die team Gruppe zu den Beteiligungen des Mutterkonzerns, der DLG a.m.b.a, gehören. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Berichtszeitraum deutlich um 1,7 Mio. €. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der ertragswirksamen Einstellung einer Forderung gegenüber der DLG a.m.b.a, die im Zusammenhang mit der Beteiligungserhöhung an der team AG entstanden ist. Bei dem Anteilserwerb durch die DLG a.m.b.a handelte es sich voraussichtlich um einen steuerschädlichen Anteilserwerb nach § 8c KStG, der zum Untergang der steuerlichen Verlustvorträge führt. Hierfür wurde im Agreement vom 02.02.2017 zwischen team AG und der DLG a.m.b.a eine Ausgleichszahlung für den Untergang der auf den Verlustvortrag gebildeten aktiven latenten Steuern vereinbart. Der Materialaufwand veränderte sich ebenso wie der Personalaufwand und die Abschreibungen nur geringfügig. Das Finanzergebnis erhöhte sich um 1,6 Mio. € auf 10,9 Mio. €. Es wurde beschlossen, dass die team energie GmbH & Co. KG und die team baucenter GmbH & Co. KG jeweils 4,2 Mio. € ihres Jahresüberschusses an die team AG abführen. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich infolge der genannten Effekte um 80,5 % auf 10,1 Mio. €. Somit konnte auch das für das Geschäftsjahr 2017 prognostizierte Ergebnis vor Steuern in Höhe von 6,5 Mio.€ deutlich übertroffen werden. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag stiegen im Jahr 2017 um 2,2 Mio. €. Zwar wurden einige Steuerrückstellungen aufgelöst, die im Zusammenhang mit der Betriebsprüfung vergangener Jahre gebildet wurden. Dem gegenüber steht jedoch ein Aufwand aus der Bildung der aktiven latenten Steuern im Zusammenhang mit dem Agreement zwischen der DLG a.m.b.a und der team AG. Vermögenslage scroll
Die Vermögensstruktur der team AG spiegelt deutlich die Dienstleistungs- und Managementfunktion der Holding wieder. Die Finanzanlagen sowie die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände stellen mit zusammen 89,3 % des Gesamtkapitals die wesentlichen Vermögensgegenstände in der Gesellschaft dar. Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Eine der Funktionen der team AG ist die Liquiditätsversorgung der Tochtergesellschaften. Im vergangenen Jahr hat die team AG insbesondere der team baucenter GmbH & Co. KG Finanzmittel zur Verfügung gestellt. Aber auch den neuen Gesellschaften oilfino und Egon von Haw auf Seiten der Sparte Energie bzw. Engelhardt auf Seiten der Sparte Bau wurden finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Bilanzstruktur Die Bilanzsumme der team AG erhöhte sich im Berichtszeitraum um 27,3 Mio. €. Im Bereich der Vermögenswerte verschoben sich die Anteile zwischen langfristigen und kurzfristigen Vermögenswerten. Absolut gesehen stiegen die langfristigen Vermögenswerte um 3,4 Mio. €, was vor allem auf die in 2017 erworbenen Beteiligungen zurückzuführen ist. Der relative Anteil der langfristigen Vermögenswerte verringerte sich aber aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme um 7 %-Punkte auf 47 %. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich sowohl in absoluter Höhe als auch relativ in Abhängigkeit zur Bilanzsumme. Hauptursache für den Anstieg ist die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die Tochtergesellschaften, insbesondere auch hier für die neu erworbenen Unternehmen. Das Eigenkapital der team AG verringerte sich geringfügig auf 97,9 Mio. €, was vor allem an der bilanziellen Ausweisänderung des Genussrechtskapitals liegt. Da die Genussrechte zum 31.12.2017 ausliefen, eine Auszahlung aber erst später erfolgt, wurden sie in die Bilanzposition "Anleihen" umgegliedert. Die langfristigen Verbindlichkeiten stiegen um 4,4 Mio. €. Hintergrund ist die Aufnahme eines Darlehens für den Erwerb der oilfino Mineralöl GmbH. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten der team AG stiegen analog zu den kurzfristigen Vermögenswerten. Einen Großteil der finanziellen Mittel, den die team AG ihren Tochtergesellschaften zur Verfügung stellt, erhält sie aktuell von der DLG Finance A/S. Liquiditätslage scroll
Eine der zentralen Aufgaben der team AG als Dienstleistungsholding ist die Bereitstellung von liquiden Mitteln durch das Liquiditätsmanagement. Die Liquiditätslage sah im vergangenen Jahr so aus, dass sich die team AG bei der team energie GmbH & Co. KG finanzielle Mittel geliehen und diese innerhalb der team Gruppe weiterverteilt hat. Dementsprechend sind sowohl die kurzfristigen Forderungen als auch die kurzfristigen Verbindlichkeiten angestiegen. Liquiditätsgrade scroll
Die Liquidität 1. Grades beantwortet die Frage, wieviel Prozent der bis zu einem Jahr fälligen Verbindlichkeiten mit dem zum Bilanzstichtag vorhandenen Guthaben bei Kreditinstituten bezahlt werden können. Die Aussagekraft dieser Kennzahl ist bei einer Management-Holding mit aktivem Cash Management begrenzt, da die Guthaben täglich zur Tilgung von verzinslichen Krediten eingesetzt werden. Dem Anspruch auf Vollständigkeit folgend, beträgt die Liquidität 1. Grades 0,0 % (Vorjahr: 0,5 %). Die Liquidität 2. Grades bezieht neben den Guthaben bei Kreditinstituten auch die kurzfristigen Forderungen ein. Eine Liquidität 2. Grades in Höhe von 162,0 % (Vorjahr: 197,7 %) bedeutet, dass Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie die kurzfristigen Forderungen ausreichen würden, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten abzulösen. Sie übersteigen diese sogar um 62,0 %. Die Liquidität 3. Grades bezieht zusätzlich das Vorratsvermögen mit ein und beträgt 162,8 % (Vorjahr: 199,1 %). Die Summe aus Guthaben bei Kreditinstituten, kurzfristigen Forderungen sowie dem Vorratsvermögen übersteigt die kurzfristigen Verbindlichkeiten um fast 63 %. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten können dementsprechend ebenfalls vollständig durch die Liquiditätszuflüsse aus den kurzfristigen Vermögensgegenständen bedient werden. Finanzlage scroll
Das Eigenkapital exkl. Genussrechte erhöhte sich im Berichtsjahr um 1,0 Mio. €, was zum einen mit der Erhöhung der sonstigen Gewinnrücklagen um 1,0 Mio. € und zum anderen mit dem um 43 TEUR geringeren Jahresüberschuss zusammenhängt. Die Veränderung der Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung einer Zinsrückstellung für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Im Vergleich zum Vorjahr gab es eine bilanzielle Ausweisänderung. Die Genussrechte der team AG liefen zum 31.12.2017 aus. Eine Auszahlung wurde aber erst zu einem späteren Zeitpunkt vereinbart. Daher werden die ehemaligen Genussrechte in Höhe von 2,5 Mio. € in der Bilanz der team AG als nicht konvertible Anleihe ausgewiesen. Das Volumen der Orderschuldverschreibungen reduzierte sich im Berichtszeitraum um 1,1 Mio. € auf 17,4 Mio. €. Kapitalflussrechnung der team ag scroll
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich ein Cashflow in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr: -15,0 Mio. €). Dieser ist insbesondere geprägt durch eine deutliche Verringerung der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 4,5 Mio. €. Im Gegensatz dazu verzeichneten wir im Vorjahr einen starken Anstieg der genannten Bilanzpositionen um 6,9 Mio. €. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag im Jahr 2017 bei -20,1 Mio. € (Vorjahr: 26,6 Mio. €). Der hohe negative Betrag ist im Wesentlichen das Ergebnis einer starken Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundenen und beteiligten Unternehme um 18,3 Mio. € und Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen in Höhe von 3,5 Mio. €. Demgegenüber stehen Erträge in Höhe von 10,2 Mio. €, die sowohl aus Beteiligungserträgen als auch aus Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen resultieren. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 19,4 Mio. € (Vorjahr: -11,5 Mio. €). Wesentliche Treiber dieser Entwicklung waren die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+21,4 Mio. €) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+6,5 Mio. €). Die Ausschüttung der Dividende hingegen belastete den Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit mit einem Betrag von 6,1 Mio. €. Der Endbestand der Finanzmittel zum 31. Dezember 2017 beträgt somit 13 Tsd. €. GESCHÄFTSVERLAUF UND ERTRAGSLAGE DER TEAM GRUPPE Im Folgenden werden der Geschäftsverlauf sowie die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der team Gruppe dargestellt. Als wesentliche Leistungsindikatoren, die zur internen Unternehmenssteuerung der team Gruppe herangezogen und aus Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet werden, zählen insbesondere der Umsatz, der Warenrohertrag und das EBT. Als wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden vor allem die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragungen in die Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse auf allen Ebenen mit einbezogen. Diese Unternehmenskennzahlen werden durch weitere unternehmensweite KPIs und geschäftsbegleitende Aktivitäten der Vertriebs- und Geschäftssteuerung ergänzt. Als wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden neben den Mengen auch die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragungen in die Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse auf allen Ebenen mit einbezogen. Die Angaben lassen z. B. Rückschlüsse darauf zu, inwieweit es der team Gruppe gelingt, als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich zu binden. Die anonymisierte Mitarbeiterbefragung wurde erstmalig im Jahr 2016 durchgeführt und wird jährlich wiederholt. Die Fragen auf dem Umfragebogen sind als Aussagen formuliert, auf die man anhand einer Zustimmungsskala von "Stimme überhaupt nicht zu" (numerischer Wert 1) bis "Stimme völlig zu" (numerischer Wert 5) antwortet. Es gibt für jede Frage auch die Möglichkeit mit "Weiß nicht" zu antworten. Für die Verbesserung unserer Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse sind u.a. die Ergebnisse zweier Kategorien von großer Bedeutung. Die Kategorie "Engagement" wurde mit 4,2, die Kategorie "Fokus auf den Kunden" mit 4,0 bewertet. Diese und die weiteren Ergebnisse der Befragung helfen uns, die Umsetzung der Konzernstrategie, das Führungsverhalten und die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu bewerten. Überleitung Umsatz team Gruppe scroll
Die Überleitung des Umsatzes der team Gruppe zeigt die Veränderungen der Spartenumsätze innerhalb des Jahres. Hier ist eine Verschiebung der Umsatzverteilung zwischen den beiden Sparten zu erkennen. Während sich die absoluten Umsätze der Sparte Energie und der Sparte Bau erhöhten, stieg der relative Umsatzanteil der Sparte Energie rohstoffpreisbedingt um 1,8 %-Punkte an. Zu beachten ist hier, dass die Gesellschaften Egon von Haw GmbH und oilfino Mineralöl GmbH der Sparte Energie zugeordnet werden, obwohl sie Beteiligungen der team AG sind. Ebenso werden die Umsätze der team baumarkt GmbH der Sparte Bau zugeordnet, obwohl die Gesellschaft keine Tochtergesellschaft der team baucenter GmbH & Co. KG ist. Sparte Energie profitiert von Rohstoffpreisen Die Sparte Energie ist mit einem Umsatzanteil von 75,2 % weiterhin wesentlicher Treiber der Umsatzentwicklung. Der Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert vor allem aus dem gestiegenen Ölpreis, infolgedessen auch die Preise für Heizöl und Diesel stiegen. Ölpreisentwicklung 2016/2017[1] [1]https://www.onvista.de/onvista/times+sales/popup/historische-kurse/?notationId=31117610&dateStart=01.01.2016&interval=Y3&assetName=%C3%96lpreis%20Brent%20&exchange=Deutsche Bank Indikation Insgesamt hat sich der Ölpreis im Jahr 2017 für die Sparte energie positiv entwickelt. Im Durchschnitt lag der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent in elf von zwölf Monaten über dem Preis des Vorjahresmonats. Einzig im Juni 2017 war Öl im Vorjahr teurer. Mit $54.75/Barrel lag der Ölpreis um $9.55 über dem Durchschnitt des Vorjahres, was einer Steigerung von 21,1 % entspricht. Dabei zog der Preis erst in der zweiten Jahreshälfte an. Im Vergleich zum Ende 2016 stagnierte der Ölpreis in den ersten sechs Monaten des Jahres bzw. war sogar leicht rückläufig. Insgesamt jedoch sind die Verkaufspreise unserer wesentlichen Produktgruppen Heizöl (HEL), Dieselkraftstoffe (DK) und Ottokraftstoffe (OK) im Jahresvergleich allesamt gestiegen.[1] Die Absatzentwicklung unserer Kernprodukte fiel im abgelaufenen Jahr unterschiedlich aus. Der Heizölabsatz sank im Geschäftsjahr um 2,2 %[2], was zum einen auf die höheren Verbraucherpreise zurückzuführen ist. Durch die anhaltend niedrigen Preise im Vorjahr haben sich vielerorts Kunden bereits in 2016 mit Heizöl eingedeckt und mussten dieses Jahr nicht erneut bestellen. Zum anderen konnten wir im Rahmen unseres Projektes POWER die Margen der team energie im Heizölsegment verbessern und unrentable Geschäfte abgestoßen. Der Erfolg kann sich sehen lassen: die Marge für Heizöl stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich, wodurch der Mengenrückgang sogar überkompensiert wurde. Der Zukauf der Gesellschaften Egon von Haw und oilfino wirkte dem Absatzrückgang ebenfalls entgegen. Der Dieselabsatz der Sparte Energie stieg im Berichtsjahr um 5,0 %[3], was vor allem auf den Erwerb der Egon von Haw GmbH zurückzuführen ist. Im Gegenzug sank jedoch der Absatz der team energie, da Egon von Haw in der Vergangenheit zu den größten Kunden der Gesellschaft zählte und die Absätze mit dem Erwerb als konzerninterne Absätze eliminiert werden mussten. Insgesamt konnte die team energie aber eine leichte Absatzsteigerung erzielen, was vor allem mit dem sich positiv entwickelnder Transportmarkt zusammenhängt. Die gestiegene Anzahl an Fahrzeugen im Bereich des Straßengütertransportes sorgte für einen Anstieg des Dieselabsatzes an den Tankstellen von 3,7 %.[4] Im Verlauf des Geschäftsjahres waren die üblichen saisonalen Zunahmen während des zweiten und dritten Quartals zu beobachten, da zum einen erwartungsgemäß die Bautätigkeit in den Sommermonaten zunimmt und zum anderen die Hauptreisezeit in diese beiden Quartale fällt. Aufgrund einer Margensteigerung der team energie um 2,6 % stieg der Rohertrag ebenfalls.[1] Das Segment Ottokraftstoffe war von der Entwicklung her das stärkste unserer drei Kernsegmente. Der Absatz von Ottokraftstoffen stieg über alle Geschäftsbereiche hinweg. Daneben sorgte auch hier wieder der Erwerb der Egon von Haw für weiteren Aufwind, so dass der Absatz der Sparte Energie bei Ottokraftstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 15,7 % anstieg. Der Kraftfahrzeugbestand entwickelte sich wie der Transportmarkt ebenfalls positiv. Nach Berechnungen des Kraftfahrtbundesamtes wurden 2017 insgesamt 3,4 Millionen Neuwagen zugelassen, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 2,7 %. Der Anteil benzinbetriebener Pkw lag mit 57,7 % ebenfalls über dem Vorjahreszeitraum (52,1%). [2] [1] Vgl. kumulierte MER per Dezember 2017 [2] https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2018/Fahrzeugzulassungen/pm01_2018_n_12_17_pm_komplett.html?nn=646300 [1] https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/12/PD17_451_611.html [2] Eigene Berechnung [3] Eigene Berechnung [4] Eigene Berechnung Sparte Bau übertrifft starkes Vorjahr Im Geschäftsjahr 2017 generierte die Sparte Bau Umsatzerlöse in Höhe von 417,5 Mio. €. Somit verzeichnen wir gegenüber dem hohen Niveau des Vorjahres ein Wachstum von 2,3 %. Dabei waren die Segmente Tiefbau, Hoch- und Rohbau, Dach & Fassade, Trockenbau/Dämmstoffe sowie der Handel mit Bauelementen wie schon in den vergangenen Jahren die Zugpferde des Erfolgs. Zudem haben die Segmente Sanitär/Heizung sowie Stahl/Baueisen im abgelaufenen Geschäftsjahr ein äußerst positives Wachstum hingelegt. Das anhaltend niedrige Zinsniveau, eine gute Einkommensentwicklung der privaten Haushalte und die weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnraum begünstigten die Entwicklung innerhalb des Jahres. Darüber hinaus wirkte sich die Übernahme zweier Gesellschaften durch die team baucenter GmbH & Co. KG, die als Mutterunternehmen der Sparte Bau fungiert, positiv auf die Umsatzerlöse des Jahres 2017 aus (+17,8 Mio €). Einen gegenläufigen Einfluss hatte hingegen die Einstellung der Geschäftstätigkeit der team hallenbau, die im Jahr 2016 auf die team baucenter GmbH & Co. KG anwuchs und den Umsatz um 8,9 Mio. € erhöhte. Zudem wurde ein Standort der team baucenter GmbH & Co. KG im Jahr 2016 vollständig durch einen Brand zerstört, was ebenfalls zu einer Reduzierung der Umsätze im Vorjahresvergleich führt. Umsatz nach Sparte und Geschäftsbereich scroll
Innerhalb der Sparte Energie verzeichnete der Mineralölhandel akquisitionsbedingt den stärksten Zuwachs. Der Umsatz im Geschäftsbereich Tankstellen konnte verbraucherpreisbedingt um 7,8 % gesteigert werden. Lediglich der Bereich Erdgas/Strom entwickelte sich minimal rückläufig. Die prozentuale Verteilung der Umsatzerlöse innerhalb der Sparte Bau auf die Geschäftsbereiche zeigt deutlich den hohen Stellenwert des Baustoffhandels. Dieser Geschäftsbereich generierte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 369,2 Mio. €, was einem prozentualen Anteil von 88,4 % entspricht. Dabei ist festzustellen, dass sich die Verteilung im Zeitverlauf auf einem nahezu konstanten Niveau bewegt. Verkürzte Gewinn und Verlustrechnung Im Geschäftsjahr 2017 erzielte die team Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von 1,69 Mrd. €. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 148,8 Mio. € bzw. 9,7 %. Da aufgrund einer konsequenten Kostenreduzierung der Materialaufwand im Vergleich zum Umsatz unterproportional gestiegen ist (138,2 Mio. €), konnte ein besserer operativer Ertrag erzielt werden. Die Bestandsveränderung aus dem Vorjahr ist auf die nicht mehr aktive team hallenbau GmbH & Co. KG zurückzuführen. Da sich sowohl die Personalaufwendungen als auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen innerhalb der team Gruppe erhöht haben - was insbesondere an den erworbenen neuen Gesellschaften liegt - stieg das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lediglich um 1,9 Mio. €. Der operative Mehrertrag wurde also durch die gestiegenen Kosten geschmälert. Aufgrund mehrerer Steuereffekte, die insgesamt die Steuerbelastung erhöhten, sank der Jahresüberschuss der team Gruppe zum 31. Dezember 2017 um 496 Tsd. € auf 17,7 Mio. €. Ertragsstruktur scroll
Die Basis der Analyse der Kosten- und Ertragsstruktur bildet der Warenrohertrag und nicht der Umsatz. Letzterer ist stark konjunkturabhängig und daher der Volatilität der Mineralölpreise ausgesetzt. Da sich der Materialaufwand nahezu analog zu den Umsatzerlösen entwickelt, empfiehlt es sich, die Analyse auf Basis des Warenrohgewinns vorzunehmen. Der Warenrohertrag der team Gruppe konnte um 14,9 Mio. € auf 176,5 Mio. € erhöht werden. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung in Höhe von 9,2 %. Während die Sparte Bau absolut den höheren Anteil am Warenrohertrag besitzt (104,4 Mio. €), vermeldet die Sparte Energie die höhere Wachstumsrate im Vorjahresvergleich (+12,2 %). Die Warenrohertragsmarge bewegt sich auf Ebene des Konzerns auf einem nahezu gleichbleibenden Niveau. Die positive Entwicklung des Warenrohertrags ist auch das Ergebnis von Akquisitionen, die im Jahr 2017 stattgefunden haben. Allerdings wurde der für das Jahr 2017 prognostizierte Warenrohertrag knapp verfehlt (-2,7%).[1] Das Betriebsergebnis I als Gradmesser für die Wirtschaftlichkeit des operativen Geschäftsberücksichtigt die Personalkosten, die Abschreibungen, die ordentlichen Aufwendungen und die ordentlichen Erträge. Das Betriebsergebnis I beträgt 11,8 % des Warenrohertrags und liegt damit hinter dem hohen Vorjahreswert. Verantwortlich dafür ist unter anderem die im Jahr 2016 enthaltene Versicherungsentschädigung für den nach einem Brand vollständig zerstörten Standort Langballig. Infolge des positiven Zinsergebnisses verbessert sich das Betriebsergebnis II auf 12,8 % des Warenrohertrags, wobei das hohe Niveau des Vorjahres um 2,0 % verfehlt wurde. Das von einem hohen neutralen Ergebnis profitierende EBT beträgt 15,2 % des Warenrohertrags und liegt somit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Das positive neutrale Ergebnis wiederum ist insbesondere Ergebnis des Verkaufs von Sachanlagevermögen und der Auflösung von Rückstellungen. Somit wurde auch das für das Jahr 2017 prognostizierte EBT deutlich übertroffen (+11,2%).[2] [1] Eigene Berechnung [2] Eigene Berechnung EBT-Entwicklung innerhalb der Sparten Die EBT-Entwicklung zeigt deutlich eine Verschiebung innerhalb der Sparten. Das um 3,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr gestiegene EBT der Sparte Energie resultiert zu einem großen Teil aus dem operativen Geschäft. Die Steigerung ist beinahe vollständig auf den Mehrertrag der team energie GmbH & Co. KG zurückzuführen. In der Sparte Bau stiegen vor allem die Personalaufwendungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, was aus der Übernahme der Gesellschaften Nerlich und Engelhardt resultiert. Auch ein um 0,7 Mio. € schlechteres Finanzergebnis wirkte sich negativ auf das EBT der Sparte aus, so dass dieses zum Jahresende 4,7 Mio. € unter dem Vorjahr lag, welches jedoch durch die gezahlte Versicherungsentschädigung außergewöhnlich stark beeinflusst wurde. AKQUISITIONEN P. PETERS MINERALÖL GMBH Zum 01. Januar 2017 hat die team energie die P. Peters Mineralöl GmbH mit Sitz in Husum erworben. Das Unternehmen wurde in die team energie integriert und das operative Geschäft mit dem bestehenden Standort in Husum zusammengelegt. EGON VON HAW GMBH Zum 01. Juni des Jahres hat die team Gruppe die Egon von Haw GmbH mit Sitz in Itzehoe übernommen. Die Gesellschaft wird organisatorisch als Schwestergesellschaft der team energie in die team Gruppe integriert. Egon von Haw handelt überwiegend mit Mineralölprodukten wie Heizöl, Dieselkraftstoffen und Benzin. Ferner wird am Standort eine Tankstelle sowie ein Shop für Werkstatt- und Industriebedarf betrieben. Neben den Mineralölerzeugnissen bietet Egon von Haw ein umfangreiches Sortiment für Handel, Industrie und Landwirtschaft. OILFINO MINERALÖL GMBH Im Zuge der Übernahme der Egon von Haw GmbH hat die team Gruppe auch die oilfino Mineralöl GmbH (ehemals Carl Harms Mineralöle) mit Sitz in Prisdorf erworben. Oilfino ist ein Großvertrieb für Heizöl, Kraft- und Schmierstoffe im Norden Deutschlands. Seit 2010 vertreibt die Gesellschaft erfolgreich ihre selbst geschaffene Marke "oilfino - finest oil" und konnte hiermit ihren Aktionsradius auf ganz Deutschland und das benachbarte europäische Ausland erweitern. DCC HOLDING DENMARK A/S Mit Wirkung zum 01.12.2017 ist die team Gruppe bei der DCC Holding Denmark A/S eingestiegen. Die team Gruppe erwarb die Hälfte der 40-prozentigen Beteiligung von der DLG Service A/S, einer Tochtergesellschaft der DLG a.m.b.a. Die DCC Holding Denmark A/S vertreibt über ihre Tochtergesellschaften Heizöl und Schmierstoffe, Erdgas und Strom, Biokraftstoffe und Pellets sowie Kohle. Daneben betreibt die DCC Holding Denmark A/S über 200 Tankstellen in ganz Dänemark. Die Gesellschaft wird als Beteiligung in die team energie GmbH & Co. KG integriert. Nerlich Dämmstoff-handel GmbH Zum 1. Januar 2017 hat die team baucenter GmbH & Co. KG die Nerlich Dämmstoff-Handel GmbH in Bad Salzuflen als 100%ige Tochter übernommen. An dem Standort sind ca. 30 Mitarbeiter tätig, die im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von ca. 13,3 Mio. € erwirtschafteten. Mit diesem Zukauf baut die team Gruppe ihre Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen weiter aus. Engelhardt Baucenter GmbH & Co. KG Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 hat die team baucenter zudem 70% der Anteile an der Engelhardt Baucenter GmbH & Co. KG, Bad Salzuflen, übernommen. Es handelt sich dabei um einen reinen Baustoffstandort, der sich in Nachbarschaft zu der Nerlich Dämmstoffhandel GmbH befindet. Die Engelhardt Baucenter GmbH & Co. KG erzielt einen jährlichen Umsatz von derzeit 4,6 Mio. €. BAU- UND HEIMWERKERMARKT KÜPPERS GMBH & CO. KG Mit Wirkung zum 01. November 2017 hat die team AG die Kommanditanteile an der Bau- und Heimwerkermarkt Küppers GmbH & Co. KG erworben. Die Gesellschaft betreibt einen OBI-Markt mit Sitz in Hattingen. Finanzlage Das Eigenkapital der team Gruppe stieg um 5,4 % auf 176,9 Mio. €. Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital erhöhte sich um den Konzernjahresüberschuss abzüglich der Gewinnausschüttungen an Gesellschafter. Die Veränderung des Eigenkapitals beruht außerdem auf der Umgliederung der Genussrechte in eine Anleihe. Im Bereich der Rückstellungen gab es keine nennenswerten Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Die Verbindlichkeiten sind von zwei wesentlichen Veränderungen geprägt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich im Berichtsjahr um 21,8 Mio. €. Hintergrund ist die Aufnahme eines Darlehens bei der DLG a.m.b.a zur Ausnutzung von Zinsvorteilen. Die DLG a.m.b.a gewährte der team AG aufgrund von überschüssiger Liquidität ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von 22,5 Mio. €, mit dem bestehende Darlehen bei Kreditinstituten vorrübergehend abgelöst werden konnten. Die sonstigen Verbindlichkeiten der team Gruppe stiegen unter anderem infolge der Wiederaufnahme des Factorings um 13,3 Mio. €. Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme der team Gruppe um 14,8 % auf 442,5 Mio. €. Kapitalflussrechnung der team Gruppe Neben der Analyse der Kapitalstruktur gibt die Kapitalflussrechnung Auskunft über die Quellen und die Verwendung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg im abgelaufenen Berichtsjahr auf 85,7 Mio. € (Vorjahr 7,7 Mio. €). Hintergrund des enormen Anstiegs im Vergleich zum Vorjahr ist zum einen die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind um 50,0 Mio. €. Zum anderen haben sich die Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, im Vorjahr deutlich stärker erhöht als im Berichtsjahr. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit zeigt den Saldo aller Zahlungsströme aus Investitionen und Desinvestitionen. Er veränderte sich insbesondere um die Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen (-13,8 Mio. €) sowie die Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen (- 6,6 Mio. €.) Die in 2017 erworbenen Beteiligungen wirkten sich insbesondere auf den Cashflow aus der Investitionstätigkeit aus. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 8,7 Mio. € (Vorjahr: -15,6 Mio. €). Hier erhöhten sich die Dividendenzahlungen an Gesellschafter der team AG. Mit einer Ausschüttung von insgesamt 6,1 Mio. € stieg die Dividende pro Aktie von 0,36 € auf 0,53 €. Der Endbestand der Finanzmittel zum 31. Dezember 2017 beträgt somit -19,4 Mio. €. Eine zusätzliche Analyse der Liquidität der team Gruppe zeigt folgendes Bild: Liquiditätsanalyse scroll
Liquiditätsgrade scroll
Die Liquidität 1. Grades beantwortet die Frage, wieviel Prozent der bis zu einem Jahr fälligen Verbindlichkeiten mit dem zum Bilanzstichtag vorhandenen Guthaben bei Kreditinstituten bezahlt werden können. Die Aussagekraft dieser Kennzahl ist bei einem Handelsunternehmen mit aktivem Cash Management begrenzt, da die Guthaben täglich zur Tilgung von verzinslichen Krediten eingesetzt werden. Dem Anspruch auf Vollständigkeit folgend, beträgt die Liquidität 1. Grades 2,5 % (Vorjahr: 1,8 %). Die Liquidität 2. Grades bezieht neben den Guthaben bei Kreditinstituten auch die kurzfristigen Forderungen ein. Danach decken die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie die kurzfristigen Forderungen 57,9 % (Vorjahr: 73,4 %) der kurzfristigen Verbindlichkeiten ab. Die Liquidität 3. Grades bezieht zusätzlich das Vorratsvermögen mit ein und beträgt 91,2 % (Vorjahr: 111,2 %). Die Summe aus Guthaben bei Kreditinstituten, kurzfristigen Forderungen sowie dem Vorratsvermögen übersteigt die kurzfristigen Verbindlichkeiten nicht. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten können nicht vollständig durch die Liquiditätszuflüsse aus den kurzfristigen Vermögensgegenständen bedient werden. Vermögenslage Bilanzstruktur Die Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr um 56,9 Mio. € auf 442,5 Mio. €. An der Bilanzstruktur gab es im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügige Verschiebungen. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme beträgt 57 %. Ihr Anteil hat sich im Vergleich zu 2016 um 5 %-Punkte erhöht, was mit den 2017 getätigten Akquisitionen zusammenhängt. Vor allem der Erwerb der Beteiligung an der DCC Holding Denmark A/S resultierte in einem Anstieg der Finanzanlagen. Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich nur geringfügig um 4,5 Mio. €. Nennenswerte Änderungen ergaben sich hier nicht. Das Eigenkapital der team Gruppe liegt mit 176,9 Mio. €. 5,4 % über dem Vorjahr. Aufgrund der stark gestiegenen Bilanzsumme verringerte sich die Eigenkapitalquote der team Gruppe allerdings um 3,5 %-Punkte auf 40,0%. Verbindlichkeiten sind innerhalb der team Gruppe überwiegend kurzfristiger Natur. Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich jedoch infolge der Zunahme der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 6,7 Mio. €. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten hingegen stiegen im Berichtszeitraum um 41,2 Mio. € bzw. 24,8 %. Durch die Tilgung von kurzfristigen Darlehen reduzierten sich zwar die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 10,5 Mio. €. Zur Verbesserung der Zinssituation wurde jedoch ein Darlehen bei der DLG a.m.b.a in Höhe von 22,5 Mio. € aufgenommen, was zu einer Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen führte. Hauptsächlich aufgrund des Factorings stiegen zudem die sonstigen Verbindlichkeiten der team Gruppe um 13,3 Mio. €. Auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Berichtszeitraum um 14,5 Mio. €. 3 Mitarbeiter Unsere Mitarbeiter sind mit ihren Fähigkeiten und Leistungen der höchste Wert in unserem Konzern und bilden damit die Basis des Erfolgs der team Gruppe. Die strategischen Unternehmensziele stehen für uns in unmittelbarem Zusammenhang mit gezielten Investitionen in unsere Mitarbeiter. Nachhaltiger Unternehmenserfolg ist von der Schaffung eines begünstigenden Umfelds abhängig. Hierzu gehören insbesondere eine fördernde Management- und Wertekultur, die Ausstattung mit wirksamen Arbeitsmitteln, die kontinuierliche Weiterbildung in relevanten Themengebieten und die Eröffnung von Entwicklungsmöglichkeiten hinsichtlich individueller Bedürfnisse. scroll
Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit zur team Gruppe liegt bei 10,2 Jahren. In der Sparte Energie liegt der Wert über dem Gruppendurchschnitt, in der Sparte Bau leicht darunter. Zudem sind 38,6% aller Mitarbeiter länger als 10 Jahre in der team Gruppe beschäftigt. Ein Großteil der Belegschaft hat die Entwicklung der Gesellschaft miterlebt und vorangetrieben und ist daher bestens mit den Geschäftsabläufen und -prozessen vertraut. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter der team Gruppe lag 2017 bei 43,5 Jahren und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Die folgenden Angaben zu den Arbeitnehmern im Hinblick auf die quotenkonsolidierten Unternehmen beziehen sich auf den quotalen Anteil. In der Anzahl der Arbeitnehmer sind keine Auszubildende, geringfügig Beschäftigte und im Erziehungsurlaub befindliche Arbeitnehmer sowie Gesellschafter-Geschäftsführer von Tochterunternehmen enthalten. Entwicklung Mitarbeiterzahl Im Jahresdurchschnitt waren in der team Gruppe 1.887 Mitarbeiter beschäftigt (Berechnung quartalsweise). Somit sind im Jahr 2017 im Schnitt 62 Mitarbeiter mehr beschäftigt als im Vorjahr. Während die team AG einen Rückgang verzeichnet, wurde die Mitarbeiteranzahl in den Sparten Energie und Bau erhöht. Im Berichtsjahr haben wir 45 neuen Auszubildenden (Vorjahr: 41) die Möglichkeit geboten, einen unserer 7 Ausbildungsberufe oder dualen Studiengänge zu erlernen. Die Ausbildungsberufe umfassen die Ausbildung zum/zur Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandel, Kaufmann/frau im Einzelhandel, Verkäufer/-in, Kaufmann/frau für Büromanagement, Kaufmann/frau Mediengestaltung, Fachinformatiker/-in und Fachkraft für Lagerlogistik. Zusätzlich können junge Talente bei uns ein duales Studium im Bereich Betriebswirtschaftslehre absolvieren. Die Interessen unserer Mitarbeiter werden durch den Betriebsrat in der Gesellschaft und durch den Konzernbetriebsrat vertreten. Darüber hinaus werden die Interessen unserer Mitarbeiter auch durch unsere Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der team AG wahrgenommen. Unser Aufsichtsrat besteht gemäß §1 Abs. 1 Nr. 1 S. 1 DrittelbG zu einem Drittel aus unmittelbar gewählten Arbeitnehmervertretern. Entwicklung Personalaufwand Die Personalaufwendungen der team Gruppe beliefen sich im Berichtsjahr auf 85,4 Mio. € (Vorjahr: 81,8 Mio. €). Dabei verzeichnen wir einen geringfügigen Rückgang der Mitarbeitervergütung in der team AG, die auf die Verringerung der Mitarbeiteranzahl zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu berichten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Steigerung der Personalaufwendungen in den Sparten Energie und Bau. Dies ist im Wesentlichen das Ergebnis der im Jahr 2017 getätigten Akquisitionen und des daraus resultierenden Anstiegs der Mitarbeiteranzahl. Nachwuchsförderung - taff Ein besonderer Fokus unserer Personalstrategie liegt auf der Weiterentwicklung unserer Führungskultur. Aus diesem Grund wurde taff entwickelt. taff - team ausbildung für führungskräfte - ist das gruppeninterne Nachwuchsführungskräfte-Programm, welches 2010 ins Leben gerufen und im Jahr 2017 zum dritten Mal erfolgreich abgeschlossen wurde. Ziel der auf insgesamt 18 Monate angelegten Weiterbildung ist neben der Vermittlung von gezieltem Fachwissen auch die intensive Auseinandersetzung mit der team Kultur. Wir übernehmen Verantwortung für unseren Nachwuchs und gehen mit der Zeit, denn taff befähigt, unsere Kultur der Wertschätzung und der offenen Kommunikation und des wirtschaftlichen Erfolges an den Standorten zu verankern und mit Leben zu füllen. MITARBEITERGESPRÄCHE UND - BEFRAGUNGEN Die persönliche Entwicklung unserer Mitarbeiter hängt stark von einem kontinuierlichen Feedback ab. Neben der regelmäßigen Rückmeldung hinsichtlich erbrachter Leistungen im täglichen Geschäft setzen wir daher auf das jährlich stattfindende Mitarbeiterentwicklungsgespräch. Dieser Rahmen bietet den Mitarbeitern und den Führungskräften in einem partnerschaftlichen und konstruktiven Dialog die Möglichkeit, Perspektiven für die individuelle berufliche Entwicklung des Mitarbeiters zu erarbeiten. Dabei wird das vergangene Jahr reflektiert, künftige Ziele werden definiert und transparent dokumentiert. Die gegenseitigen Rückmeldungen gewähren einen tieferen Einblick in die Vorstellung des anderen. Die Entwicklung und Förderung unserer Mitarbeiter verstehen wir auf langfristige Sicht als zentrales Element zur Erreichung unserer Unternehmensziele. Neben der Durchführung individueller Mitarbeitergespräche setzen wir jährlich eine einheitliche Mitarbeiterbefragung ein. Diese Befragung gibt uns einen detaillierten Einblick in das Stimmungsbild der gesamten Belegschaft. Im Anschluss an die Befragung werden die Ergebnisse gemeinsam von Mitarbeitern und Vorgesetzten besprochen, was den Dialog innerhalb der Belegschaft fördert. Ziel ist es, sowohl mögliche Schwachstellen als auch ungenutzte Potentiale zu identifizieren. Aufbauend aus diesen Erkenntnissen werden konkrete Handlungsalternativen zur Verbesserung des aktuellen Zustands diskutiert und in die Umsetzung gebracht. Wir sind davon überzeugt, dass die aus den Mitarbeiterbefragungen gewonnenen Erkenntnisse und die daraus abgeleiteten Maßnahmen einen großen Beitrag zur Gestaltung unseres künftigen Unternehmenserfolgs leisten. 4 Prognosebericht Weltwirtschaftliche Entwicklung Aufgrund der anhaltend positiven Stimmung in Europa und Asien sowie der Steuerreform in den USA erhöhte der IWF seine Prognose des weltweiten Wirtschaftswachstums auf 3,9 %. Im Oktober prognostizierte die Organisation noch einen Anstieg von 3,7 %.[1] Entwicklung in Deutschland Die deutsche Konjunktur befindet sich in einem dynamischen Aufschwung. Dieser Trend wird sich auch im Jahr 2018 fortsetzen. Der Sachverständigenrat zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung prognostiziert in der im November veröffentlichten Pressemitteilung eine Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 2,2 % für das kommende Jahr.[2] Diese Einschätzung deckt sich mit derer anderer Institutionen. So erwartet die OECD für das Jahr 2018 ein Wachstum des BIP um 2,3 %. Auch die EU-Kommission bewegt sich mit einer prognostizierten Zuwachsrate von 2,3 % auf einem ähnlich hohen Niveau.[3] Nach Aussage der Deutschen Bank profitiert die deutsche Wirtschaft dabei vor allem von einer starken Nachfrage nach Industriegütern aus dem Ausland. Ebenso kurble die künftig weiterhin gute Arbeitsmarktlage den privaten Konsum an.[4] Der seit über zehn Jahren anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit wird sich auch im Jahr 2018 fortsetzen. Das Münchner Ifo-Institut erwartet im Jahr 2018 eine Erhöhung der Zahl der Erwerbstätigen auf 44,8 Mio., was einer Zuwachsrate von 1,1 % entspräche.[5] Basierend auf der hohen Nachfrage nach dem Produktionsfaktor Arbeit und einem erwarteten Anstieg der Löhne in vielen Branchen wird eine positive Entwicklung der Kaufkraft (nominal + 2,8 %) prognostiziert. Die hohe Auslastung der vergangenen Jahre und die sich daraus ergebenden Kapazitätsengpässe am Arbeitsmarkt bergen jedoch tendenziell die Gefahr, künftige Wachstumsmöglichkeiten der Wirtschaftsleistung zu begrenzen. Branchenspezifische Entwicklung -Energie Es besteht weiterhin eine Unsicherheit bezüglich des zukünftigen wirtschaftspolitischen Kurses der US-amerikanischen Regierung. Sollten die Regulierungen innerhalb der Ölbranche weiter gelockert werden, so könnte die Fracking-Industrie in den USA weiter an Wachstum gewinnen, was sich grundsätzlich negativ auf den Ölpreis auswirken sollte, da es zu einem Überangebot kommen könnte. Aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Rohstoffpreis- und Wechselkursentwicklung ist die Entwicklung der Umsatzerlöse nur schwer prognostizierbar. Daher beginnt unsere Prognose erst ab dem Warenrohertrag. Wir gehen davon aus, dass der Warenrohertrag der Sparte deutlich steigen wird. Die Warenrohertragsmarge wird sich ebenfalls positiv entwickeln und voraussichtlich um etwa 0,3 %-Punkte steigen. Zudem erwarten wir, dass sich das EBT insbesondere aufgrund der getätigten Zukäufe erheblich erhöhen wird. [1] http://www.dw.com/de/iwf-weltwirtschaft-boomt/a-42258785 [2] https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/presse-jahresgutachten-2017-18.html [3]https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunkturprognose114.html [4] http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-bundesbank-erhoeht-wachstumsprognose-fuer-deutsche-wirtschaft-a-1183449.html [5] https://www.ifw-kiel.de/medien/medieninformationen/2017/gemeinschaftsdiagnose-herbst-2017 Branchenspezifische Entwicklung -BAU Nach einem erfolgreichen Jahr 2017 für die deutsche Baubranche blicken wir optimistisch auf das kommende Jahr und erwarten eine Fortsetzung des konjunkturellen Aufwärtstrends. So prognostiziert der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes auf Grundlage der vorläufigen Indikatoren und der insgesamt als günstig einzustufenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Jahr 2018 eine Steigerung der baugewerblichen Umsätze auf 117 Mrd. €, was einer nominalen Steigerung von ca. 4 % entspricht. Erwartet wird ein Wachstum in allen Bausparten: Im Wohnungsbau, so die Schätzung der beiden Verbände, werde der Umsatz im Jahr 2018 nominal um 3,5 % steigen. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen werde bei 320.000 Einheiten liegen. Treiber dieser Entwicklung ist, wie auch im vergangenen Jahr, der Geschosswohnungsbau. Der klassische Eigenheimbau wird dagegen auf Vorjahresniveau liegen. Verantwortlich dafür wird weiterhin die steigende Nachfrage nach Wohnraum in Ballungsgebieten sein, die zum einen auf eine starke Binnenwanderung und zum anderen auf eine positive Nettowanderung zurückzuführen ist. Der für den Zeitraum Januar bis Oktober 2017 gemeldete Genehmigungsrückgang im Wohnungsbau wird im kommenden Geschäftsjahr keine negativen Auswirkungen haben.[1] So kommt eine Studie der Förderbank KfW zu dem Ergebnis, dass sich in den vergangenen Jahren infolge von Kapazitätsengpässen in der Bauwirtschaft ein Überhang von 600.000 Wohnungsbaugenehmigungen angehäuft hat, der noch auf die Umsetzung warte.[2] Im Öffentlichen Bau wird eine Umsatzsteigerung von nominal 4 % prognostiziert.[3] Verantwortlich dafür ist insbesondere der in der vergangenen Legislaturperiode eingeleitete Investitionshochlauf des Bundes bei den Verkehrswegen. Zudem stimmt der Auftragsbestand, der sich Ende des dritten Quartals 2017 mit 17,0 Mrd. € auf einem Rekordniveau bewegte, zuversichtlich.[4] Die Entwicklungsprognose des Wirtschaftsbaus, die aufgrund der starken Abhängigkeit von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung stets mit einer hohen Unsicherheit behaftet ist, fällt für das Jahr 2018 ebenfalls positiv aus. In dieser Sparte erwartet die Bauwirtschaft ein Umsatzwachstum von 4,0 %.[5] Diese Prognose stützt sich auf einen hohen und zugleich steigenden Auslastungsgrad in der Industrie und der damit verknüpften Erwartung einer anhaltenden Expansion der Unternehmensinvestition. Darüber hinaus verzeichneten im September 2017 die Auftragsbestände im Wirtschaftsbau mit 17,2 Mrd. € den höchsten Wert seit über zwei Jahrzehnten.[6] Die erwarteten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen werden sich im Geschäftsjahr 2018 positiv auf die Entwicklung der Ertragslage der Sparte Bau auswirken. So erwarten wir in dieser Sparte einen Umsatz auf leicht erhöhtem Niveau.[7] Zudem prognostizieren wir für die Sparte Bau eine deutliche Steigerung des EBT. Auf Gruppen-Ebene gehen wir von einem in normaler Erwartungshaltung steigenden Umsatz für das kommende Geschäftsjahr aus. Neben einer positiven Entwicklung des Warenrohertrags prognostizieren wir für die team Gruppe zudem ein Wachstum des EBT von 3,8 % im Vorjahresvergleich. Im Einzelabschluss der team AG rechnen wir im Geschäftsjahr 2018 mit einem positiven Jahresergebnis vor Steuern von 6,9 Mio. €. [1] Gründe für den Rückgang: siehe Erläuterung zur Branche 2017 [2] http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-baugenehmigungen-fuer-wohnungen-gesunken-a-1183268.html [3] https://www.presseportal.de/pm/33001/3842992 [4] https://www.zdb.de/zdb-cms.nsf/id/baumarkt-2018-weiter-auf-stabilem-wachstumskurs-de [5] ebenda [6] https://www.presseportal.de/pm/33001/3842992 [7] Siehe Datei: Konzern_KPIs Lagebericht.xlsx 5 Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Aus diesem Grund ist ein wirksames Risikomanagement ein bedeutender Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenswerts. In der team Gruppe ist die Steuerung von Chancen und Risiken integraler Bestandteil des konzernweiten Systems der Unternehmensführung. Chancen und Risiken ergeben sich aus Sicht der team Gruppe aus einer positiven oder negativen Abweichung eines (geplanten) Zielwertes. Sie können durch eintretende externe Einflüsse wie Änderungen der Gesetzgebung oder dem demografischen Wandel entstehen und beeinflussen die Aktivitäten der team Gruppe teilweise entscheidend. Der Vorstand der team AG hat ein konzernweites Berichtswesen eingerichtet, das auch der Risikoerkennung und -überwachung dient und sämtliche Unternehmensbereiche der team Gruppe umfasst. Die Motivation des Chancen- und Risikomanagements der team Gruppe ist es, Chancen und Risiken proaktiv zu begegnen. Die Aufgabe der Identifikation von Risiken und der Berichterstattung ist über sämtliche Funktionsebenen verteilt, sodass relevante Informationen über Risiken zeitnah bekannt werden, beurteilt werden können und ggf. Maßnahmen zur Minimierung oder Beseitigung ergriffen werden können. Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Kernelemente des Risikomanagements sind die operative und strategische Planung, das Reporting, die Bewertung des Risikos und die Einschätzung der zukünftigen Entwicklung, die Auswahl und Durchführung geeigneter Maßnahmen sowie das Monitoring des Risikos und des Wirkungsgrads der Maßnahmen. In regelmäßig stattfindenden Konferenzen mit den leitenden Mitarbeitern werden neben dem Risikomanagement auch die sich bietenden Chancen identifiziert und bewertet sowie Maßnahmen zu deren Nutzung initiiert. Neben den eminent wichtigen und kurzfristig erforderlichen Finanz- und Ertragskennzahlen zur effektiven und erfolgreichen Steuerung des operativen Geschäfts stellen die Absatzmengen der wesentlichen Warengruppen, angereichert um die zugehörigen Umsatzinformationen und Rohertragsspannen, das wesentliche Set aus Leistungskennzahlen, welches Führungskräfte, Standortleiter und Mitarbeiter im täglichen Kundenkontakt benötigen, um den Erfolg der team Gruppe sicherzustellen, dar. In der Sparte Energie umfassen diese Kennzahlen die Umsatz- und Rohertragswerte sowie die Absatzmengen der Produktgruppen je Standort bzw. Vertriebseinheit, um ein direktes Monitoring des Verkaufserfolgs sicherzustellen. Die team AG ist aufgrund ihrer Tätigkeit als Holding, die konzernweite Managementleistungen übernimmt, insbesondere den Chancen und Risiken aus der Geschäftsentwicklung der operativ tätigen Tochtergesellschaften, die einen direkten Einfluss auf das Beteiligungsergebnis sowie das notwendige Finanzierungsvolumen haben, ausgesetzt. Einzelne Risiken Als Handelsunternehmen mit heterogenem Portfolio ist die team Gruppe einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die im Folgenden näher erläutert werden: Operative Geschäftsrisiken Die Kernrisiken der allgemeinen Geschäftstätigkeit liegen im zukünftigen Nachfrageverhalten nach Treib- und Brennstoffen auf Seiten der Sparte Energie sowie im Nachfrageverhalten nach Baustoffen auf Seiten der Sparte Bau. Permanente Veränderungen des Konsumverhaltens und der Kundenerwartungen bieten Chancen, eröffnen aber gleichzeitig auch Risiken. Aufgrund der ständigen Beobachtung der einzelnen Standorte durch das Management werden Veränderungen des Nachfrageverhaltens frühzeitig erkannt und durch regionale Sortimentsanpassungen sowie Maßnahmen in der Logistik und im Personaleinsatz auf diese kurzfristig reagiert. Zur Optimierung der Vertriebskonzepte und Modernisierung der Märkte werden kontinuierlich Investitionsmittel bereitgestellt. Risiken aus den Veränderungen des allgemeinen, regional vorherrschenden Nachfragevolumens wird durch die Streuung des Engagements auf unterschiedliche, regionale Märkte entgegengewirkt. Der Standort einer Geschäftseinheit ist einer der wesentlichen erfolgsbestimmenden Faktoren. Dies gilt insbesondere für das Tankstellengeschäft seitens der Sparte Energie. Neue Standorte werden daher erst nach sorgfältiger Analyse der potenziellen regionalen Nachfrage, der Standortattraktivität für den Kunden und der Wettbewerbssituation ausgewählt. Risiken aus Abhängigkeiten von Lieferanten bestehen im Baustofffachhandelsgeschäft durch die Vielzahl der Lieferanten und durch unser Agieren auf unterschiedlichen Einkaufsmärkten nicht. In der Sparte Energie bestehen diese jedoch im Mineralölhandels- und Tankstellengeschäft aufgrund starker Marktkonzentration auf der Einkaufsseite. Die Risiken liegen weniger in der Entstehung von Lieferengpässen als vielmehr in einem faktischen Diktat der Rohgewinnspanne, insbesondere im Tankstellensektor. Die großen multinational agierenden Mineralölkonzerne sind durch den oligopolistischen Markt in der Lage, den Preis für die Mineralölhändler und Tankstellenbetreiber vorzugeben. Gleichzeitig stehen einige Mineralölkonzerne durch ihre hauseigenen Direktvertriebe und Tankstellen im Wettbewerb zu unseren Aktivitäten. Wie schon in der Vergangenheit, kann es Zeiten geben, in denen gestiegene Einkaufskosten aufgrund des Wettbewerbs nicht über Preisanpassungen an die Kunden weitergegeben werden können. Diesem Risiko wird seitens der Unternehmensführung durch konsequentes Kostenmanagement, zügige Investitionsamortisation und Fokussierung des Shop-Geschäfts auf den ergänzenden Bereich der Fahrzeugpflege begegnet. Diese Maßnahmen erreichen jedoch keine vollständige Kompensation des Abhängigkeitsrisikos im Tankstellengeschäft. Der Preis für Mineralölprodukte ist hoch volatil. Gleichzeitig sind die erzielbaren Margen gering. Die mit dem Handel verbundenen zeitlichen Unterschiede zwischen dem Ein- und dem Verkauf der Ware sind geeignet, die erzielte Marge zu verändern. Die Reihenfolge der Geschäfte und die Richtung des Preises bestimmen über den Erfolg des Handelsgeschäfts. Solche Preisrisiken berühren auch den obligatorischen Vorratsbestand eines Händlers. Ein aktives Preisrisikomanagement durch zügiges Schließen von offenen Positionen, entweder über unsere Lieferanten oder über die Warenterminbörse durch Kauf und Verkauf von Futures, wird betrieben. Mit einigen Kunden im Energiehandel werden Festpreisverträge über Mineralölprodukte geschlossen. Die daraus entstehenden Preisrisiken werden über Festpreisverträge mit Lieferanten oder über Commodity-Swaps nahezu vollständig abgesichert. Politische Risiken Eine sich ständig verändernde Gesetzgebung stellt für Unternehmen Risiken dar. Politische Risiken sind für Unternehmen kaum unmittelbar zu beeinflussen. Die frühzeitige Berücksichtigung politischer Risiken in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens und den operativen Entscheidungen ist für die Vermeidung oder Verringerung der negativen Auswirkungen der politischen Risiken das geeignete Mittel. Finanzielle Risiken Die team Gruppe hat eine vielfältige Kundenstruktur und gewährt ihren Kunden auch die üblichen Zahlungsmodalitäten. Hieraus entstehen regelmäßig Forderungen gegenüber unseren Kunden. Die Einbringbarkeit unserer Forderungen stellt ein Risiko dar. Diesem Forderungsausfallrisiko wird durch ein umfangreiches Debitorenmanagementsystem begegnet. Hierbei wird nach den zur Verfügung stehenden Informationen die Kreditwürdigkeit beurteilt und ein internes Kreditlimit festgelegt. Lieferungen unter Gewährung eines Zahlungsziels werden nur bis zum Erreichen dieses Limits ausgeführt. Zusätzlich werden Teile unseres Forderungsbestands versichert, sodass der Schaden im Falle eines Forderungsausfalls sich nur auf einen Selbstbehalt beschränkt. Die Überwachung der Fälligkeiten sowie das Ergreifen von Maßnahmen bei Überschreitung sind Kernelemente des Forderungsmanagements. Die Verfügbarkeit ausreichender Liquidität zur fristgerechten Erfüllung bestehender Zahlungsverpflichtungen ist eine grundlegende Notwendigkeit für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Zur Sicherstellung dieser Notwendigkeit werden die sich voraussichtlich in den nächsten Tagen entstehenden Zahlungsströme anhand vorliegender Informationen eingeschätzt und gegebenenfalls darauf durch kurzfristige Kapitalaufnahmen reagiert. Im Vorwege geschlossene Rahmenvereinbarungen mit Kreditinstituten ermöglichen diese Vorgehensweise. Anpassungsbedarf des Kontingents an Rahmenvereinbarungen wird auf Grundlage der Planung, der tatsächlichen Geschäftsentwicklung und der Einschätzung über die zukünftigen Zahlungsströme erkannt. Sobald sich ein solcher ergibt, werden frühzeitig Verhandlungen geführt. Jedes langfristig ausgerichtete Unternehmen braucht langfristige Kapitalgeber zur Finanzierung des notwendigen Geschäftsumfangs. Je langfristiger die Kreditzusagen der Fremdkapitalgeber gewünscht werden, umso höher ist die begehrte Marge. Verlässlichkeit in der Kapitalstruktur steht im Spannungsfeld zur Ertragslage. In einem bestimmten Umfang nutzt die team Gruppe den Margenvorteil der kurzfristigen Kreditzusagen zulasten der Fristenkongruenz der Mittelbindung und -aufnahme. Aktuell erleben wir ein historisch niedriges Zinsniveau. Auch wenn die Notenbank Fed in den USA ihren Leitzins im vergangenen Jahr drei Mal angehoben hat, so dass dieser aktuell im Korridor von 1,25 % - 1,5 % liegt[1], gab es seitens der EU bisher keine Reaktion darauf. Der EZB Leitzins liegt seit März 2016 unverändert bei 0,0 %. Diese Entwicklung wirkt sich positiv auf die Ertragslage aus, da nur kurzfristige Zinsvereinbarungen mit Fremdkapitalgebern geschlossen wurden. Ein ansteigendes Zinsniveau wird sich mit umgekehrten Vorzeichen auf die Ertragslage auswirken. Die Vereinbarung langfristiger Zinsen ist im Regelfall nur auf einem Niveau, welches deutlich über dem aktuellen Niveau liegt, möglich. Die Inkaufnahme des Zinsänderungsrisikos wird durch die Differenz zwischen den Zinssätzen der unterschiedlichen Laufzeiten vergütet. In regelmäßigen Abständen wird die erwartete Entwicklung der Zinsen eingeschätzt und gegebenenfalls Maßnahmen initiiert. IT-Risiken Die Geschäfts- und Produktionsprozesse sowie die interne bzw. externe Kommunikation der team Gruppe basieren zunehmend auf Informationstechnologien. Daher setzt der Geschäftsablauf der Gruppe eine gut funktionierende EDV-Infrastruktur voraus. Eine wesentliche Störung oder gar ein Ausfall der regionalen Geschäftssysteme kann zu einem Datenverlust und einer Beeinträchtigung der Geschäfts- und Produktionsprozesse führen. Diesem Risiko begegnet die team Gruppe mit technischen Vorkehrungen, wie beispielsweise Datenwiederherstellungs- und Backup-Systemen. In der team Gruppe werden ERP-Systeme eingesetzt, die einem laufenden Anpassungsprozess mit Bezug auf technische Neuerungen und Ausfallsicherheit unterliegen. Systemausfallbedingte, bestandsgefährdende Risiken bestehen für den Konzern derzeit nicht. Finanzielle Risiken aus Unternehmenserwerben Der Erwerb von Unternehmen ist sowohl mit Chancen als auch mit vielfältigen Risiken verbunden. Diesen Risiken begegnet das Management durch den Einsatz von im jeweiligen Themengebiet spezialisierten Mitarbeitern sowie durch die selektive Hinzuziehung von externen Beratern. Derzeit bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken aus den bereits erfolgten Übernahmen für die team Gruppe. Risikolage Die Risikolandschaft des Konzerns hat sich im Berichtszeitraum nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Die dargestellten Risiken besitzen das Potenzial, die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns zu beeinflussen. Aus diesem Grund werden diese Risiken besonders durch das Management beobachtet. Nach Einschätzung des Managements kann keines der identifizierten Risiken den Fortbestand des Konzerns insgesamt gefährden. Künftige bestandsgefährdende Risiken sind gegenwärtig nicht erkennbar. Für die Sparte Energie besteht das Risiko, dass die Marge im Mineralölhandel und Tankstellengeschäft aufgrund der Marktbeeinflussung der großen Anbieter geringer als erwartet ausfällt. Ferner besteht das Risiko, dass der Heizölabsatz in 2018 deutlich geringer ausfällt, als wir vorhersehen. Für die Sparte Bau besteht stets das Risiko, dass sich die Auftragslage des Hauptbaugewerbes schlechter als erwartet entwickelt und dementsprechend geringere Umsätze erzielt werden. Eine reduzierte Nachfrage kann Ergebnis einer Marktsättigung sein. Die Laufzeit des Wertpapierkaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) wurde im Laufe des Jahres 2017 verlängert, so dass dieses frühestens im September 2018 auslaufen wird. Anfang des Jahres 2018 wurde die monatliche Kaufsumme aber schon auf 30 Mrd. € reduziert.[2] Auch mit einer Zinsanhebung ist im Jahr 2018 zu rechnen. Ob und wann diese jedoch angekündigt wird und ob es die einzige Zinserhöhung in diesem Jahr bleiben wird, ist nur schwer vorauszusagen. Die team Gruppe ist dementsprechend einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Aktuell sehen wir die Inkaufnahme des Risikos als richtig an. Das Risiko ist nach unserer Einschätzung nicht bestandsgefährdend. Auf Basis unseres Risikomanagementsystems wurden wesentliche Risiken identifiziert und bewertet. Durch geeignete Maßnahmen werden diese gesteuert und soweit wie möglich beherrscht. Die Entwicklung wesentlicher Risiken wird sowohl auf Konzernebene als auch auf Gesellschaftsebene regelmäßig verfolgt. Aktuell sind keine hinreichend wahrscheinlichen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, erkennbar. Chancen Das Chancenmanagement in der team Gruppe umfasst den systematischen Umgang mit Chancen und Potenzialen. Wesentliche Bestandteile sind der Planungsprozess, in dem jährlich in allen Unternehmenseinheiten Chancen aus relevanten Markt- und Industrietrends aufbereitet und ganzheitlich diskutiert werden, die laufende Beobachtung des Marktes und der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die Analyse und Bewertung der Chancen. Darüber hinaus wird systematisch in einem Regionenprofil analysiert, in welchen Gebieten für die team Gruppe die größten Chancen für die Zukunft und weitere Wachstumsmöglichkeiten erwartet werden können. Dort werden die geschäftsübergreifenden bzw. regionalen Aktivitäten forciert. In dieses Management unserer Chancen sind alle Entscheidungsträger des Konzerns eingebunden - vom Vorstand der team AG über die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften bis zu regionalen Verantwortlichen und Projektleitern. Um Chancen frühzeitig zu erkennen und damit den Kurs der team Gruppe dauerhaft günstig zu beeinflussen, ist u. a. in 2015 das Projekt "POWER Kraftvoll in die Zukunft" aufgelegt worden. Formuliertes Ziel ist vorrangig die kontinuierliche Überprüfung des täglichen Handelns und der dabei verfolgten Prozesse. Durch den ausdrücklichen Aufruf des Projektteams an die Mitarbeiterschaft der team Gruppe soll sichergestellt werden, dass vorhandene Chancen erkannt werden, umgehend bewertet und gezielt genutzt werden können. Untergliedert in verschiedene Kompetenzteams wird diese Aufgabe durch ein interdisziplinäres Gremium verantwortet, das in regelmäßig stattfindenden Workshops Maßnahmen für die Umsetzung bestimmt und darüber informiert Die strategische Weiterentwicklung der team Gruppe orientiert sich am aktuellen Wettbewerbsumfeld sowie an den aktuellen Konjunkturbedingungen. Unter dem Verständnis der Chance als mögliche künftige Entwicklung, die zu einer für das Unternehmen positiven Prognoseabweichung führen kann, werden für die team Gruppe die Folgenden erkannt: Es besteht die Chance, dass die allgemeine Konjunktur, insbesondere aufgrund der Konjunkturmaßnahmen der EZB und einer weiteren Zunahme des Exports ein deutlich höheres Wachstum zeigt, als erwartet. Dieses Wachstum würde sich positiv auswirken. Zusätzlich besteht für die team Gruppe die Chance eines Absatzmarktes mit kontinuierlich steigenden Preisen, mit denen eine Margenverbesserung erzielt werden könnte. 6 Erklärung zur Unternehmensführung Der Aufsichtsrat und Vorstand der team AG haben im September 2015 Beschlüsse für den Frauenanteil im Aufsichtsrat, Vorstand und in der Ebene unter dem Vorstand gefasst. Festgeschrieben wurde die Beibehaltung des damaligen Status-Quo bis zum 30.06.2017. Dieser betrug im Aufsichtsrat 16,7%, im Vorstand 0%, im Bereich der Geschäftsführung von Tochtergesellschaften 0% sowie im Bereich der Abteilungsleitungen der team AG 9,1%. Eine Abteilungsleiterin verließ die team AG im Jahr 2016. Die Position wurde nicht neu besetzt. Sie entfiel durch Umorganisation, was dazu führte, dass die Frauenquote der Abteilungsleiter der team AG aktuell bei 0% liegt. Seitdem erfolgte lediglich die Besetzung einer weiteren Führungsposition. Für diese Position lagen uns keine Bewerbungen vergleichbar qualifizierter, weiblicher Bewerber vor, so dass diese durch einen männlichen Bewerber besetzt wurde. Vor dem Hintergrund, dass keine weiteren Führungspositionen zu besetzen waren, konnte der angestrebte Frauenanteil nicht erreicht werden. Gleichwohl beabsichtigen wir, den Anteil der weiblichen Führungskräfte künftig zu erhöhen, um auch auf der Führungsebene stärker von den Vorteilen, die sich aus einer hohen Vielfalt ergeben, zu partizipieren. Zu diesem Zweck werden der Aufsichtsrat und Vorstand im kommenden Geschäftsjahr neue Ziele und Maßnahmen für den Frauenanteil diskutieren und beschließen. 7 Erklärung des Vorstands zum Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch nicht benachteiligt worden.
Süderbrarup, den 4. April 2018 Der Vorstand gez. Iwer Jensen gez. Kevin Lorenzen [1] http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-12/us-notenbank-leitzins-erhoehung-janet-yellen [2] https://www.ecb.europa.eu/mopo/implement/omt/html/index.en.html BilanzAktiva scroll
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Eigenkapitalspiegelscroll
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AnhangIII. Zusammengefasster Anhang der team AG und Konzernanhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2017 Inhalt 1 Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2 Entwicklung des Anlagevermögens der team AG 3 Aufstellungsgrundsätze 4 Konsolidierungskreis, Konsolidierungsmethoden 4.1 Konsolidierungskreis 4.2 Veränderung des Konsolidierungskreises zum Vorjahr 4.3 Konsolidierungsmethoden 5 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 5.1 Allgemeines 5.2 Anlagevermögen 5.3 Umlaufvermögen 5.4 Rückstellungen und Verbindlichkeiten 5.5 Latente Steuern 6 Erläuterungen 6.1 team AG 6.1.1 Bilanz 6.1.1.1 Anlagevermögen 6.1.1.2 Umlaufvermögen 6.1.1.3 Aktive Latente Steuern 6.1.1.4 Eigenkapital 6.1.1.5 Rückstellungen 6.1.1.6 Verbindlichkeiten 6.1.2 Gewinn- und Verlustrechnung 6.2 team Konzern 6.2.1 Bilanz 6.2.1.1 Anlagevermögen 6.2.1.2 Umlaufvermögen 6.2.1.3 Aktive Latente Steuern 6.2.1.4 Rückstellungen 6.2.1.5 Verbindlichkeiten 6.2.2 Gewinn- und Verlustrechnung 6.2.2.1 Umsatzerlöse 6.2.2.2 Sonstige betriebliche Erträge 6.2.2.3 Personalaufwendungen 6.2.2.4 Außerplanmäßige Abschreibungen 6.2.2.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.2.2.6 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.2.2.7 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.2.2.8 Sonstige Steuern 7 Sonstige Abgaben 7.1 Aktienbestand 7.2 Genehmigtes Kapital 7.3 Mehrheitsbesitz 7.4 Befreiungsvorschrift 7.5 Außerbilanzielle Geschäfte 7.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen 7.7 Haftungsverhältnisse 7.8 Derivative Finanzinstrumente 7.9 Offenlegung und Befreiung 7.10 Arbeitnehmer 7.11 Organe 7.12 Gesamthonorar des Abschluss- und Konzernabschlussprüfers 8 Aufstellung des Anteilsbesitzes 8.1 Aufstellung des Anteilsbesitzes der team AG 8.2 Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns 9 Nachtragsbericht 10 Gewinnverwendungsvorschlag 1 Entwicklung des Konzernanlagevermögens 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017scroll
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2 Entwicklung des Anlagevermögens der team AG zum 31.12.2017scroll
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3 Aufstellungsgrundsätze
4 Konsolidierungskreis, Konsolidierungsmethoden Sofern die team AG mittelbar oder unmittelbar auf ein anderes Unternehmen einen beherrschenden Einfluss ausüben kann, wird dieses Unternehmen nach § 290 HGB als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht einbezogen. Sollte trotz einer über 50 % bestehenden Berechtigung am Vermögen und Ertrag der Gesellschaft kein beherrschender Einfluss aufgrund der gesellschaftsvertraglichen Vereinbarungen ausgeübt werden können, wird die Gesellschaft nicht als Tochtergesellschaft einbezogen. Unternehmen, die von der team AG oder deren Tochtergesellschaften gemeinsam mit anderen nicht in den Konzern einbezogenen Unternehmen geführt werden, werden entsprechend § 310 HGB anteilig konsolidiert. Der Grad der Mitwirkung in der operativen Geschäftsführung entscheidet über die Berücksichtigung als Gemeinschaftsunternehmen nach § 310 HGB oder als assoziiertes Unternehmen nach § 311 HGB. Übt ein in den Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik eines nicht einbezogenen Unternehmens (assoziiertes Unternehmen) aus, an dem das einbezogene Unternehmen nach § 271 HGB beteiligt ist, wird die Beteiligung nach § 311 HGB behandelt. Die Beteiligung in Höhe von 70% an BAUEN+LEBEN team baucenter GmbH & Co. KG wird nach § 311 HGB berücksichtigt, da weder die Beherrschungsmöglichkeit aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Vereinbarungen für die Behandlung als Tochterunternehmen noch die Mitwirkung in der operativen Geschäftsführung für die Behandlung als Gemeinschaftsunternehmen gegeben ist. 4.1 Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind die team AG und als vollkonsolidierte Tochterunternehmen gemäß § 290 HGB folgende Gesellschaften einbezogen: scroll
Im Berichtsjahr 2017 wurde der verbleibende Minderheitsheitsanteil der Buckmann Bauzentrum GmbH & Co. KG, Bremen um 0,55% aufgestockt. Folgende Tochterunternehmen werden gemäß § 296 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf den Konzernabschluss nicht in den Konzernabschluss einbezogen: scroll
Folgende Beteiligungsunternehmen werden gemäß § 311 HGB in den Konzernabschluss als assoziiertes Unternehmen einbezogen: scroll
Die SLN-Schmierstoff Logistik Nord GmbH & Co. KG, Hoya mit einem Anteil am Kapital von 50% wurde mit Wirkung zum 31.07.2017 veräußert. Der Unterschiedsbetrag aus zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital der DCC Holding Denmark A/S beträgt € 15,9 Mio und wird über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben. Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen von T€ 132 auf den Unterschiedsbetrag vorgenommen. Die ZE-Nord GmbH & Co. KG, Süderbrarup mit einem Anteil am Kapital von 57,89% wuchs mit Wirkung zum 31.07.2017 auf die team baucenter GmbH & Co. KG an. Folgendes Beteiligungsunternehmen wird gemäß § 310 HGB in den Konzernabschluss als Gemeinschaftsunternehmen einbezogen: scroll
4.2 Veränderung des Konsolidierungskreises zum Vorjahr
4.3 Konsolidierungsmethoden
Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss als Tochterunternehmen einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 HGB) durch die jeweilige Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Eigenkapital des Tochterunternehmens oder des assoziierten Unternehmens zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde durch die Aufstockung der restlichen Geschäftsanteile erhöht und über die verbleibende Nutzungsdauer verteilt. Das auf das Mutterunternehmen entfallende Eigenkapital wird durch Saldierung der zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile beizulegenden Werte der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungposten ermittelt. Die bei der Erstkonsolidierung entstandenen Unterschiedsbeträge werden, soweit sie den Charakter eines Geschäfts- oder Firmenwertes hatten, unter dem Bilanzposten "Geschäfts- oder Firmenwert" ausgewiesen und planmäßig über Nutzungsdauern von ein bis 15 Jahren, die sich aus den jeweiligen erwarteten Nutzenzuflüssen ergeben, abgeschrieben. Bei der Quotenkonsolidierung werden die Kapitalkonsolidierung, die Schuldenkonsolidierung, die Zwischenergebniseliminierung sowie die Aufwands- und Ertragskonsolidierung entsprechend der Beteiligungsquote anteilig durchgeführt. Die Vermögenswerte und Schulden, die Aufwendungen und Erträge sowie die Zahlungsströme werden ebenfalls nur quotal berücksichtigt. Die bei der Erstkonsolidierung entstandenen passiven Unterschiedsbeträge resultieren aus Gewinnthesaurierungen von Tochterunternehmen nach dem Erwerbszeitpunkt der Anteile und vor dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Sie sind innerhalb des Bilanzpostens "Andere Gewinnrücklagen" berücksichtigt. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden jeweils gemäß § 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB mit dem Buchwert zum Zeitpunkt, zu dem sie assoziiertes Unternehmen geworden sind, angesetzt. Die Wertansätze wurden seitdem entsprechend den jeweiligen Eigenkapitalveränderungen fortgeschrieben.
Die Schuldverhältnisse innerhalb des Konzerns sowie die entsprechenden Aufwendungen und Erträge aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr wurden aufgerechnet.
Zwischenergebnisse sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nur in einer Höhe angefallen, die für die Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. Auf eine Eliminierung etwaiger Zwischenergebnisse wird gemäß § 304 Abs. 2 HGB in Einzelfällen verzichtet, weil die Lieferungen und Leistungen im Konzern zu üblichen Marktbedingungen vorgenommen wurden und die Zwischenergebnisse von untergeordneter Bedeutung sind. 5 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 5.1 Allgemeines Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sowie der assoziierten Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Im Konzernabschluss sind die auf die Einzelabschlüsse angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten worden. Die Erstellung des Jahres- und Konzernabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). 5.2 Anlagevermögen
Die Buchwerte der Geschäfts -oder Firmenwerte betragen zum 31.12.2017 insgesamt TEUR 38.553. Die Buchwerte aus der Kapitalkonsolidierung betragen TEUR 18.316, aus Akquistionen TEUR 20.237. Die Werthaltigkeit der Geschäfts -oder Firmenwerte werden zum Ende des Geschäftsjahres durch das Ertragswertverfahren getestet.
5.3 Umlaufvermögen
5.4 Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten
von 3,67 - 3,68 % p.a. auf Grundlage der Richttafeln 2005G bewertet. Der Rechnungszinsfuß wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn Jahren (im Vorjahr aus den vergangenen sieben Jahren) abgezinst. Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Deckung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger durch Verpfändungen entzogen sind, wurden mit dem anhand des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung ermittelten beizulegenden Zeitwert, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, bewertet und mit dem Erfüllungsbetrag der entsprechenden Rückstellungen saldiert.
5.5 Latente Steuern Durch unterschiedliche Wertansätze nach dem Handels- und dem Steuerrecht können aktive und passive latente Steuern entstehen. Wie im Vorjahr wurde in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Unternehmen einheitlich unter Anwendung eines durchschnittlichen Gewerbesteuersatzes in Höhe von 13,3% (Vorjahr 13,3%) sowie eines Körperschaftsteuersatzes (incl. Solidaritätszuschlag) in Höhe von 15,83% (Vorjahr: 15,83%) ein Aktivüberhang an latenten Steuern ermittelt; das Aktivierungswahlrecht wurde jeweils wie im Vorjahr unverändert ausgeübt. Zudem wurden latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 HGB berücksichtigt. Sofern eine Aufrechnung möglich wäre, erfolgt der Ausweis aktiver (+) und passiver (-) latenter Steuern saldiert. Es besteht bei der team AG eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von 12.399 T€. 6 Erläuterungen 6.1 team AG 6.1.1 Bilanz 6.1.1.1 Anlagevermögen Die nach § 284 Abs. 3 Satz 1 HGB vorgeschriebenen Angaben sind im Anlagenspiegel vorgenommen. Die Abschreibungen sind nach § 284 Abs. 3 Satz 3 HGB ebenfalls im Anlagenspiegel aufgegliedert. 6.1.1.2 Umlaufvermögen
Die Forderungen sind vollumfänglich wie im Vorjahr dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" mitzugehörig.
Die Forderungen sind vollumfänglich dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" mitzugehörig.
Es sind keine wesentlichen, antizipativen Beträge enthalten. 6.1.1.3 Aktive Latente Steuern Durch unterschiedliche Wertansätze nach dem Handels- und dem Steuerrecht können aktive und passive latente Steuern entstehen. Wie im Vorjahr wurde unter Anwendung eines durchschnittlichen Gewerbesteuersatzes in Höhe von 13,3% (Vorjahr 13,3%) sowie eines Körperschaftsteuersatzes (inkl. Solidaritätszuschlag) in Höhe von 15,83% (Vorjahr 15,83%) ein Aktivüberhang aus latenten Steuern ermittelt; das Aktivierungswahlrecht wird wie im Vorjahr unverändert ausgeübt. Der Ausweis aktiver (+) und passiver (-) latenter Steuern erfolgt saldiert. Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt: scroll
6.1.1.4 Eigenkapital Die einzelnen Eigenkapitalpositionen der team AG entwickeln sich im Laufe des Geschäftsjahres wie folgt: scroll
scroll
Zum 31. Dezember 2017 hält die Gesellschaft 18.716 eigene Anteile zum Nennbetrag von T€ 36. Der Nennbetrag der eigenen Anteile wurde zum 31. Dezember 2017 gemäß § 272 Abs. 1a HGB offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Differenzbetrag zwischen dem Kaufbetrag und dem Nennbetrag wurde mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Die Anschaffungsnebenkosten wurden als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Der Anteil der eigenen Anteile am Grundkapital beträgt zum 31.12.2017 0,2 %. Die eigenen Anteile wurden zur Durchführung einer Mitarbeiterbeteiligung erworben. Die Verkäufe der Aktien erfolgten überwiegend an Tochtergesellschaften, damit diese ihren Mitarbeitern die Aktien gewähren konnten. Der Verkauf erfolgte zu den jeweils vorherrschenden marktüblichen Bedingungen. Von den Gewinnrücklagen und dem Bilanzgewinn unterliegen 12.399 T€ (Vorjahr: 12.169 T€) einer Ausschüttungssperre, somit können maximal 7.433 T€ ausgeschüttet werden. Es wurden 2.500 Genussscheine mit einem Nominalwert von jeweils 1 T€ ausgegeben. Der Bestand an Genussrechten betrug zum 31.12.2017 unverändert zum Vorjahr 2.500 T€. Dieser Betrag wurde im Geschäftsjahr in die Position Anleihen umgegliedert. 6.1.1.5 Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende wesentliche Posten: scroll
6.1.1.6 Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 10.267 T€ (Vorjahr: 5.400 T€), von mehr als fünf Jahren 2.400 T€ (Vorjahr: 3.000 T€). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 12.467 T€ (Vorjahr: 6.000 T€). Art und Form der hierfür gewährten Sicherheiten sind Grundpfandrechte sowie übliche Eigentumsvorbehalte. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt 2.400 T€ (Vorjahr: 3.000 T€).
Das im Vorjahr im Eigenkapital ausgewiesene Genussrechtskapital in Höhe von 2.500 T€ wurde in die Position Anleihen umgegliedert. Zum Stichtag sind 64 festverzinsliche Genussscheine ausgegeben, deren bedingter Zinsanspruch vom Jahresergebnis der team AG abhängig ist.
Ein Betrag von 12.467 T€ (Vorjahr: 6.000 T€) ist durch die Grundpfandrechte besichert.
Dieser Bilanzposten ist durch die üblichen Eigentumsvorbehalte besichert.
Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von 34.474 T€ (Vorjahr: 13.024 T€) dem Bilanzposten "Sonstige Verbindlichkeiten" und in Höhe von 5 T€ (Vorjahr: 40 T€) dem Bilanzposten "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" mitzugehörig.
Es sind antizipative Posten in Höhe von 62 T€ (Vorjahr: 102 T€) enthalten. 6.1.2 Gewinn- und Verlustrechnung
Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten entfällt, da weder unterschiedliche Tätigkeitsbereiche noch unterschiedlich geographisch zu bestimmende Märkte bestehen. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt
In diesem Posten ist ein Betrag in Höhe von 152 T€ (Vorjahr: 8 T€) periodenfremd. Des Weiteren sind Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigung in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 300 T€), aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von 1 T€ (Vorjahr 0), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 456 T€ (Vorjahr: 4 T€) und Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von 2 T€ (Vorjahr: 2 T€) enthalten.
In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 7 T€ (Vorjahr: 23 T€) enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 27 T€ (Vorjahr: 10 T€) periodenfremde Aufwendungen aus nachlaufenden Rechnungen enthalten.
Die Erträge aus Beteiligungen umfassen im Geschäftsjahr Beteiligungserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 8.400 T€ (Vorjahr: 3.000 T€). Die Vorjahresangabe wurde angepasst, da der Beteiligungsertrag eines vormals verbundenen Unternehmens fehlerhaft als "davon-Vermerk" ausgewiesen wurde.
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen umfassen im Geschäftsjahr Erträge mit der team baumarkt GmbH in Höhe von 1.754 T€ (Vorjahr: 2.024 T€) sowie der oilfino Mineralöl GmbH in Höhe von 95 T€ (Vorjahr: 0 T€).
Es entfällt ein Betrag in Höhe von 1.505 T€ (Vorjahr: 1.580 T€) auf Zinserträge aus verbundenen Unternehmen.
In diesem Posten sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 639 T€ (Vorjahr: 527 T€) sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 21 T€ (Vorjahr: 20 T€) enthalten.
Der Verlust auf Grund eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages betrifft die Übernahme des Verluste der Egon von Haw GmbH in Höhe von 93 T€.
Der Posten beinhaltet periodenfremde Erträge in Höhe von 2.220 T€, davon aus Betriebsprüfungsergebnissen 1.971 T€. Der periodenfremde Steueraufwand aus Betriebsprüfung beträgt 903 T€ (Vorjahr: 766 T€). Es sind latente Steuererträge in Höhe von 230 T€ (Vorjahr: 3.531 T€) enthalten. 6.2 team Konzern 6.2.1 Bilanz 6.2.1.1 Anlagevermögen Die nach § 284 Abs. 3 Satz 1 HGB vorgeschriebenen Angaben sind im Anlagenspiegel vorgenommen. Die Abschreibungen sind nach § 284 Abs. 3 Satz 3 HGB ebenfalls im Anlagenspiegel aufgegliedert. 6.2.1.2 Umlaufvermögen
Die im Vorjahr offen von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen sind im Geschäftsjahr in den Verbindlichkeiten unter der Position erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen ausgewiesen, da die erhaltenenen Anzahlungen den Vorratsbeständen im Berichtsjahr nicht einzeln zugeordnet werden können.
Die Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. Dem Kreditrisiko wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprochen.
Die Forderungen sind in Höhe von 688 T€ dem Bilanzposten ,,Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" und in Höhe von 1.660 T€ dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" mitzugehörig.
Die Forderungen sind in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 46 T€) dem Bilanzposten "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" und in Höhe von 2 T€ (Vorjahr: 3.700 T€) dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" mitzugehörig.
Diese sind wie im Vorjahr in voller Höhe dem Bilanzposten "Sonstige Forderungen" mitzugehörig.
Es sind wie im Vorjahr keine wesentlichen antizipativen Beträge enthalten. 6.2.1.3 Aktive Latente Steuern Durch unterschiedliche Wertansätze nach dem Handels- und dem Steuerrecht können aktive und passive latente Steuern entstehen. Wie im Vorjahr wurde in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Unternehmen einheitlich unter Anwendung eines durchschnittlichen Gewerbesteuersatzes in Höhe von 13,3% (Vorjahr 13,3%) sowie eines Körperschaftsteuersatzes (inkl. Solidaritätszuschlag) in Höhe von 15,83% (Vorjahr 15,83%) ein Aktivüberhang an latenten Steuern ermittelt; das Aktivierungswahlrecht wurde jeweils wie im Vorjahr unverändert ausgeübt. Zudem wurden latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 HGB berücksichtigt. Sofern eine Aufrechnung möglich wäre, erfolgt der Ausweis aktiver (+) und passiver (-) latenter Steuern saldiert. Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt: scroll
6.2.1.4 Rückstellungen
Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Deckung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger durch Verpfändungen entzogen sind, wurden mit dem anhand des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung ermittelten beizulegenden Zeitwert für den team Konzern in Höhe von 514 T€, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, bewertet und mit dem Erfüllungsbetrag der entsprechenden Rückstellungen in Höhe von 5.812 T€ im team Konzern saldiert. Die Aufwendungen für die Rückdeckungsversicherung betrugen in 2017 26 T€. Durch die Anpassung des Durchschnittsbildungszeitraums zur Feststellung des Rechnungszinsfußes ergibt sich laut § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ein der Ausschüttungssperre unterliegender Differenzbetrag in Höhe von 620 T€. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) mit einem Rechnungszinsfuß von 3,67-3,68% % p.a. auf Grundlage der Richttafeln 2005 G unter Berücksichtigung eines Gehaltstrends von 0,0 % p.a. und eines Rententrends von 1,00 % -1,5% bewertet.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende wesentliche Posten: scroll
6.2.1.5 Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 37.241 T€ (Vorjahr: 30.216 T€), von mehr als fünf Jahren 11.636 T€ (Vorjahr: 14.933 T€). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 151.250 T€ (Vorjahr: 157.507 T€). Art und Form der hierfür gewährten Sicherheiten sind Grundpfandrechte, Sicherungsübereignung von Fahrzeugen sowie übliche Eigentumsvorbehalte.
Das im Vorjahr im Eigenkapital ausgewiesene Genussrechtskapital in Höhe von 2.500 T€ wurde in die Position Anleihen umgegliedert. Zum Stichtag sind 64 festverzinsliche Genussscheine ausgegeben, deren bedingter Zinsanspruch vom Jahresergebnis der team AG abhängig ist.
Es ist ein Betrag in Höhe von 74.089 T€ (Vorjahr: 77.725 T€) gesichert. Ein Volumen von 23.425 T€ (Vorjahr: 13.258 T€) hat eine Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren und ein weiteres Volumen von 11.636 T€ (Vorjahr: 14.933 T€) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden im Vorjahr offen von dem Posten Vorräte abgesetzt. Da im Berichtsjahr die erhaltenen Anzahlungen den Vorratsbeständen nicht einzeln zugeordnet werden konnten, wurden diese passivisch unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Der Gesamtbetrag in Höhe von 94.249 T€ (Vorjahr: 79.782 T€) ist durch die üblichen Eigentumsvorbehalte besichert.
Dieser Bilanzposten ist in Höhe von 90 T€ dem Bilanzposten "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" und in Höhe von 22.785 T€ dem Bilanzposten "Sonstige Verbindlichkeiten" mitzugehörig.
Dieser Bilanzposten ist vollumfänglich dem Bilanzposten "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" mitzugehörig.
Dieser Bilanzposten ist wie im Vorjahr vollumfänglich dem Bilanzposten "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" mitzugehörig. 6.2.2 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 6.2.2.1 Umsatzerlöse Die Umsätze des Konzerns gliedern sich wie folgt auf: scroll
Die Umsätze der Sparte AG werden erstmals im Geschäftsjahr separat ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte die Angabe unter der Position Mineralöl der Sparte Energie. Die Umsatzerlöse sind in der Fassung des § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG ausgewiesen. Zur verbesserten Darstellung der Ertragslage der Gesellschaft wurde die in den Umsatzerlösen enthaltene Strom- und Erdgassteuer offen von den Umsatzerlösen in der Gewinn- und Verlustrechnung abgesetzt. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. 6.2.2.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde und neutrale Erträge in Höhe von 8.499 T€ (Vorjahr 3.939 T€). Wesentliche Beträge sind: scroll
6.2.2.3 Personalaufwendungen Die Personalaufwendungen umfassen Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 342 T€ (Vorjahr: 403 T€). 6.2.2.4 Außerplanmäßige Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens wurden nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 733 T€) notwendig. 6.2.2.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen Es sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1.644 T€ (Vorjahr: 720 T€) aus nachlaufenden Rechnungen enthalten. Es sind Aufwendungen für Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsverluste in Höhe von 1.970 T€ (Vorjahr: 1.544 T€) sowie Aufwendungen aus Anlageabgang mit Buchverlust in Höhe von 615 T€ (Vorjahr: 612 T€) enthalten. 6.2.2.6 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Es sind Aufzinsungen langfristiger Rückstellungen in Höhe von 238 T€ (Vorjahr: 218 T€) enthalten. 6.2.2.7 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der periodenfremde Ertrag in dem Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag hat eine Höhe von 4.566 T€ (Vorjahr: 2.188 T€). Der periodenfremde Steueraufwand beträgt 2.450 T€ (Vorjahr: 860 T€). In dieser Position sind Aufwendungen/Erträge aus latenten Steuern in Höhe von -1.485 T€ (Vorjahr: 1.067 T€) enthalten. 6.2.2.8 Sonstige Steuern Der Posten enthält periodenfremde Erträge, saldiert mit den periodenfremden Aufwendungen in Höhe von 192 T€ (Vorjahr: 73 T€). 7 Sonstige Abgaben Die team AG hat ihren Sitz in Süderbrarup und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Flensburg (HRB 601 KA). 7.1 Aktienbestand Die team AG verfügt über 11.516.017 nennwertlose Aktien. 7.2 Genehmigtes Kapital Die Hauptversammlung vom 01.07.2010 hat den Vorstand ermächtigt, mit einstimmigen Beschluss des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 20.06.2015 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender nennwertloser Stückaktien - auch unter Ausschluss des Bezugsrechts - um höchstens 9,0 Mio. € zu erhöhen. Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 15.03.2013 wurde das Grundkapital um 4.484.621,00 € auf 22.481.961,20 € durch die Ausgabe von 2.296.902 neuer auf den Namen lautender nennwertloser Stückaktien durchgeführt. 7.3 Mehrheitsbesitz Der dlg a.m.b.a., Kopenhagen/Dänemark, gehören nach dem Bilanzstichtag mehr als 75,51 % der Aktien. Insoweit besteht eine Beteiligung nach § 16 Abs. 1 AktG. 7.4 Befreiungsvorschriften Nach § 286 Abs. 4 HGB werden die Angaben nach § 285 Nr. 9 a und b bzw. § 314 Abs. 1 Nr. 6 a und b HGB für den Vorstand unterlassen. 7.5 Außerbilanzielle Geschäfte
Es bestehen Leasingverträge mit einem Volumen von 2.071 T€ (Vorjahr: 3.659 T€), davon haben 1.322 T€ eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Leasingverträge mit einer Laufzeit größer fünf Jahre liegen nicht vor. Ferner bestehen variable finanzielle vom Umsatz abhängige Verpflichtungen aus Franchiseverträgen mit Restlaufzeiten von bis zu vierzehn Jahren. Die Belastungen hieraus beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 1.150 T€ (Vorjahr: 1.022T€). Die Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Zur laufenden Finanzierung wurde mit der BNP Paribas Factor GmbH, Düsseldorf, ein Factoringvertrag abgeschlossen, der mittels stiller Zession den Verkauf von Forderungen an die BNP vorsieht. Der Factoring-Vertrag weist zum Stichtag ein Volumen von 24.981 T€ (Vorjahr: 0 T€) auf und dient der Verbesserung der Liquiditätssituation. Aus dieser Transaktion sind keine Risiken zu erwarten. 7.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligo in Höhe von 556.528 T€ (Vorjahr: 543.804 T€), aus Erbbauzinsen mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2084 in Höhe von jährlich 68 T€ sowie aus Mietverträgen in Höhe von 4.196 T€ mit einer Restlaufzeit von einem Jahr und mit einer Restlaufzeit mehr als fünf Jahren von 415 T€. 7.7 Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen aus den Bürgschaften an verbundenen Unternehmen und an beteiligten Unternehmen für aufgenommene Bank- und Warenkredite in Höhe von 77.985 T€ (Vorjahr: 77.309 T€). Darauf entfallen auf verbundene Unternehmen 77.470 T€ (Vorjahr: 76.793 T€).
Am Bilanzstichtag bestanden im Konzern Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften nach § 251 HGB in Höhe von 515 T€ (Vorjahr: 515 T€). Aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Unternehmen und Personen, für die die Bürgschaften herausgegeben wurden, wird das Risiko einer Inanspruchnahme für die team AG und den Konzern als gering eingeschätzt. 7.8 Derivative Finanzinstrumente Konzern Bei der team energie GmbH & Co. KG wurden zu Preissicherungszwecken Commodity-Swaps und Commodity-Futures mit einem Festpreis von 387,50 € bis 474,25 € pro MT abgeschlossen. Die bilanzielle Abbildung der Sicherungsinstrumente erfolgt zusammen mit schwebenden Warenverkaufsgeschäften mit einem Volumen von 1.576 T€ gemäß § 254 HGB als Bewertungseinheit in Form von Micro- und Portfolio-Hedges. Die mark-to-market Bewertung, welche auf Börsenpreisen oder anerkannten Bewertungsverfahren und öffentlichen Marktdaten basiert, erhält die Gesellschaft von den jeweiligen Banken zum Bilanzstichtag zur Verfügung gestellt. Das abgesicherte Risiko entspricht dem vollständigen Betrag der einbezogenen Grundgeschäfte. Die gegenläufigen Wertänderungen gleichen sich innerhalb des Geschäftsjahres 2018 aus. Diese Kategorie zeigt folgende Struktur: scroll
Bei entsprechenden Marktbedingungen bietet die Gesellschaft ihren Kunden zum Teil über Zeiträume von mehreren Monaten Festpreisverträge an. Für die in diesen Grundgeschäften gehandelten Mengen bestehen beschaffungsseitig Einkaufsverträge mit variablen Preisen als mengenmäßiges Sicherungsinstrument sowie die oben beschriebenen Preissicherungsgeschäfte als Preissicherungsinstrument. Die Gesellschaft fasst diese Geschäfte zu Bewertungseinheiten zusammen. 7.9 Konsolidierungskreis, Offenlegung und Befreiung Die team AG ist zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 290 HGB verpflichtet. Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie der zusammengefasste Anhang und der zusammengefasste Lagebericht werden beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und bekanntgemacht. Die team AG mit Sitz in Süderbrarup ist das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeiger (www.ebundesanzeiger.de) unter dem Eintrag der team AG erhältlich. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Dansk Landbrugs Grovvareselskab a.m.b.a., Kopenhagen/Dänemark. Der Konzernabschluss wird in Kopenhagen unter SE-Nr. 1621 0110 veröffentlicht. Die Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 HGB wird für die folgenden einbezogenen Unternehmen, team baumarkt GmbH (Süderbrarup), team energieService GmbH (Garbsen), SKN-Schmierstoff Konzepte Nord GmbH (Süderbrarup), Nikolaus energie GmbH (Krackow), Egon von Haw GmbH (Itzehoe), oilfino Mineralöl GmbH (Prisdorf), HZF Bauzentrum Fehmarn GmbH (Burg auf Fehmarn), Helmuth Schael Holzbauelemente GmbH (Bentwisch), Nerlich Dämmstoff-Handel GmbH (Herford), sowie die Schaper Baustoffe GmbH (Hameln) in Anspruch genommen. Die Befreiungsvorschrift nach § 264 b HGB wird für die folgenden einbezogenen Unternehmen team baucenter GmbH & Co. KG (Süderbrarup), team energie GmbH & Co. KG (Süderbrarup), Saatzucht - team baucenter GmbH & Co. KG (Stade), t-chem GmbH & Co. KG (Süderbrarup), Worminghaus Baustoffe GmbH & Co. KG (Husum), Schaper Baustoffe GmbH & Co. KG (Osnabrück), Buckmann Bauzentrum GmbH & Co. KG (Bremen), sowie die Engelhardt Baucenter GmbH & Co. KG (Bad Salzuflen) in Anspruch genommen. 7.10 Arbeitnehmer Die Zahl der im Berichtszeitraum in der team AG und im Konzern beschäftigten Arbeitnehmer betrug durchschnittlich: scroll
Die Angabe der Arbeitnehmer im Hinblick auf die quotenkonsolidierten Unternehmen beziehen sich auf den quotalen Anteil. In der Anzahl der Arbeitnehmer sind keine Auszubildende, geringfügig Beschäftigte und im Erziehungsurlaub befindliche Arbeitnehmer sowie Gesellschafter-Geschäftsführer von Tochterunternehmen enthalten. 7.11 Organe Vorstand Mitglieder des Vorstands sind: Herr Iwer Jensen, Neudorf, Vorstand Herr Kevin Lorenzen, Flensburg, Vorstand Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrats sind: Herr Claus Jepsen (Vorsitzender), Treia, Landwirt Herr Kristian Hundebøll (stellv. Vorsitzender), Allerød, Vorstandsvorsitzender der dlg a.m.b.a. Herr Michael Möller, Fahrdorf, Vorstandsmitglied der VR Bank Flensburg-Schleswig eG Herr Reinhard Stieglitz, Felsberg-Rhünda, Geschäftsführer der Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH Herr Arne Bebenroth, Süderbrarup, Abteilungsleiter Debitoren der team AG Herr Torsten Jensen, Niebüll, Vorstandsmitglied der VR Bank eG, Niebüll Frau Tanja Wesel, Süderbrarup, Mitarbeiterin der Marketingabteilung der team AG Herr Rüdiger Hermanni, Wanderup, EDV-Administrator der team AG Frau Jenny Nielsen, Harrislee, Geschäftsführerin der Werbeagentur Werbewolke GmbH Herr Helmut Kaiser, Almdorf, Mitarbeiter der team baucenter GmbH & Co. KG Herr Niels Dengsø Jensen, Løgstrup, Landwirt und Aufsichtsratsvorsitzender der dlg a.m.b.a. Herr Lars Sørensen, Hornslot, Vorstandsmitglied der dlg a.m.b.a. An den Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr 2017 die satzungsmäßigen Vergütungen in Höhe von 150 T€ (Vorjahr: 125 T€) gezahlt. 7.12 Gesamthonorar des Abschluss- und Konzernabschlussprüfers Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kiel, ist Abschluss- und Konzernabschlussprüfer der team AG. Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2017 beträgt 214 T€ zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (Vorjahr: 120 T€). Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 145 T€, auf steuerliche Beratungsleistungen TEUR 23 und T€ 46 auf periodenfremde Leistungen. 8 Aufstellung des Anteilsbesitzes 8.1 Aufstellung des Anteilsbesitzes der team AG scroll
** es liegen Ergebnisabführungsverträge vor *** lagen zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung nicht vor Die team AG hält direkt, die Beteiligungen Nr. 1.0, 2.0, 3.0, 4.0, 5.0, 6.0 und 7.0. 8.2 Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns scroll
* durch Verschmelzung mit Nr. 6 und 5 im GJ 2017 ** es liegen Ergebnisabführungsverträge vor *** lagen zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung nicht vor Die team AG hält direkt, die Beteiligungen Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 29 und 30. BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT scroll
*** lagen zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung nicht vor **** abweichender Bilanzstichtag zum 31. März;Umrechnung aus dänischen Kronen (Stichtagskurs 31.12.2017: 7,44435; Durchschnittskurs: 7,44657) 9 Nachtragsbericht Im Nachtragsbericht ist über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem abgeschlossenen Geschäftsjahr eingetreten sind, sowie über deren erwarteten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu berichten. Die team Gruppe hat mit Wirkung zum 1. Januar 2018 100% der Anteile an der HBZ team baucenter GmbH & Co. KG, Süderbrarup, übernommen. Darüber hinaus hat die team Gruppe zum 29. März 2018 sämtliche Anteile der HWH Baustoffhandel GmbH, Schleswig, erworben. Es handelt sich dabei jeweils um Baustoffstandorte. Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2018 wurden des Weiteren die restlichen Kommanditanteile von 40% des Tochterunternehmens Worminghaus Baustoffe GmbH & Co. KG, Husum, übernommen. 10 GewinnverwendungsvorschlagDer im Jahresabschluss der team AG ausgewiesene Bilanzgewinn beträgt: scroll
Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden: scroll
Süderbrarup, den 4. April 2018 team AG Der Vorstand gez. Iwer Jensen gez. Kevin Lorenzen Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2017Wir wurden während des Geschäftsjahrs in gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand eingehend über die Lage des Unternehmens, den Geschäftsverlauf und die Geschäftspolitik unterrichtet und haben auf dieser Grundlage die Geschäftsführung des Unternehmens überwacht. Ferner befassten wir uns mit grundsätzlichen Fragen der Unternehmensplanung, insbesondere der Ertrags-, Finanz- und Investitionsplanung. In fünf ordentlichen Sitzungen, einer außerordentlichen Sitzung sowie einer zweitägigen Strategietagung des Aufsichtsrats wurden Geschäftsvorgänge, die unserer Zustimmung bedürfen, vor Beschlussfassung eingehend erörtert. Wir konnten uns davon überzeugen, dass der Vorstand die Geschäfte ordnungsgemäß führt und alle notwendigen Maßnahmen rechtzeitig und effektiv vorgenommen hat. Das monatliche Berichtswesen, das wesentliche aktuelle Mengen- und Finanzdaten im Vergleich zu den Budget- und den Vorjahreszahlen aufzeigt, ist maßgebliche Grundlage unserer Arbeit. Wir haben in die wesentlichen Planungs- und Abschlussunterlagen Einsicht genommen und uns von deren Richtigkeit und Angemessenheit überzeugt. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der team AG, der Konzernabschluss, der zusammengefasste Anhang und Konzernanhang sowie der zusammengefasste Lagebericht und Konzernlagebericht sind mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Lorentzendamm 43, 24103 Kiel, versehen worden. Die Ergebnisse der Abschlussprüfer haben uns zur Prüfung vorgelegen. Wir haben die uns nach § 170 Absatz 1 und 2 Aktiengesetz vorgelegten Unterlagen sowie den Prüfungsbericht der Abschlussprüfer geprüft und festgestellt, dass keine Einwendungen zu erheben sind. Die den Bestätigungsvermerk unterzeichnenden Wirtschaftsprüfer haben an unserer Sitzung vom 09. April 2018 zum betreffenden Tagesordnungspunkt teilgenommen und über ihre Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses berichtet. Wir stimmen den Prüfungsergebnissen der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Lorentzendamm 43, 24103 Kiel zu und haben den Jahresabschluss und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 am 09. April 2018 festgestellt und den Konzernabschluss gebilligt. Dem Lagebericht des Vorstands stimmen wir zu. Der Vorstand hat uns den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG und den hierzu vom 09. April 2018 erstellten Prüfungsbericht vorgelegt. Durch Prüfung des Berichts über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen wurde mittels gesonderten Prüfungsvermerks bestätigt, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind sowie bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Wir haben den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und stimmen dem hierzu erstatteten Prüfungsbericht zu. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns haben wir uns nach Prüfung angeschlossen. Dem Vorstand und allen Mitarbeitern sprechen wir für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit und ihren hohen Einsatz Dank und Anerkennung aus.
Süderbrarup, den 09. April 2018 gez. Claus Jepsen Aufsichtsratsvorsitzender Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die team AG, SüderbrarupPrüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der team AG, Süderbrarup, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Konzernanhang, der mit dem Anhang der Gesellschaft zusammengefasst ist, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der team AG, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzli- chen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zum Konzernlagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung dergesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen undRisiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet,im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, den 9. April 2018 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Andreas Focke, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Zucker, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der team AG wurden von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft am 9. April 2018 bestätigt.
gez. Dr. Andreas Focke, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Martin Zucker, Wirtschaftsprüfer |
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