VE CU Berlin GmbH
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dinara Toktosunova seit 14.3.2023 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ANO TV-Novosti, eine autonome nichtkommerzielle Organisation nach dem Recht der Russischen Föderation | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RT DE Productions GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Unternehmensgrundlagen und Geschäftsmodell Die RT DE Productions GmbH i.L. wurde 2014 gegründet. Das Unternehmen ist unter der Nummer HRB 160953 B im Handelsregister Berlin-Charlottenburg eingetragen. Alleinige Gesellschafterin ist die Ruptly GmbH mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die RT DE Productions GmbH i.L. hat ihren Sitz in Berlin, Deutschland. Satzungszweck des Unternehmens ist das Sammeln, Beschaffen, Verarbeiten, Produzieren und Verbreiten von Nachrichten, Daten und Informationen unter Einsatz aller technischen Mittel und Medien. Die Idee hinter der RT DE Productions GmbH i.L. ist es, Nachrichteninhalte in deutscher Sprache einschließlich Nachrichtenartikel sowie eine breite Palette von TV-Sendungen - von analytisch bis satirisch - zu produzieren, um sie Medien, Rundfunksendern, digitalen Plattformen usw. anzubieten. Die Gesellschaft wurde zum 28. Februar 2023 aufgelöst und befindet sich somit seit 1. März 2023 in Liquidation. Die deklaratorische Eintragung im Handelsregister ist am 14. März 2023 erfolgt. 2. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Nach ihrer Gründung im Jahr 2014 hat sich die RT DE Productions GmbH i.L. zu einem Full-Cycle-Produktionsunternehmen mit hoher Medienpräsenz entwickelt. Die von der RT DE Productions GmbH produzierten Sendungen, Dokumentationen und Reportagen haben im Laufe der Jahre über verschiedene Kanäle und Kunden eine beachtliche Zahl von Zuschauern erreicht. 2. Geschäftsverlauf in Jahr 2022 Im Jahr 2022 arbeitete die RT DE Productions GmbH i.L. weiter an der Produktion verschiedener Online-Formate, darunter Satire, Analysen, Talkshows und Nachrichtensendungen, sowie an der Adaption einer breiten Palette von Reportagen, Dokumentationen und Artikeln, die ursprünglich für die internationale Ausstrahlung produziert wurden, an das deutschsprachige Publikum. 3. Stellung des Unternehmens 1. Betriebsergebnisse Im Jahr 2022 stieg der Rohertrag um 10.543,4 TEUR und betrug 23.588,1 TEUR (Vorjahr: 13.044,7 TEUR). Der deutliche Anstieg ist vor allem auf höhere Produktionserlöse zurückzuführen, während der Materialkosten auf dem gleichen Niveau blieb. Die betrieblichen Aufwendungen (Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) erhöhten sich um 13.728,2 TEUR. Der Anstieg ist hauptsächlich auf höhere Personalkosten (die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg von 130 im Jahr 2021 auf 175 im Jahr 2022) und die Abschreibungen auf Bauinvestitionen zurückzuführen. Das Ergebnis nach Steuern verringerte sich somit gegenüber dem Vorjahr mit einem Ertrag von 437,2 TEUR um 3.021,7 TEUR und betrug -2.584,5 TEUR. 2. Finanzielle Lage Der negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt -3.904,9 TEUR (Vorjahr: 7.257,9 TEUR) und resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Rechnungsabgrenzungsposten. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeiten beläuft sich auf -3.262,8 TEUR (Vorjahr: -8.817,9 TEUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten liegt weiterhin bei null. Somit weist die Bilanz der RT DE Productions GmbH i.L. zum 31. Dezember 2022 liquide Mittel in Höhe von 2.250,2 TEUR aus. 3. Nettovermögen Zum Stichtag 31. Dezember 2022 bestand das Anlagevermögen im Wesentlichen aus Bauten auf fremden Grundstücken und belief sich auf 2.379,4 TEUR (Vorjahr: 11.784,8 TEUR). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den außerplanmäßigen Abschreibungen auf Bauinvestitionen. Das Umlaufvermögen beträgt 2.582,0 TEUR und besteht im Wesentlichen aus dem Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von 2.250,2 TEUR (Vorjahr: 9.417,9 TEUR). Das Eigenkapital wird um den Verlust des Jahres 2022 (2.584,5 TEUR) vermindert und beträgt zum Bilanzstichtag null. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt 986,9 TEUR. Die Rückstellungen in Höhe von 354,8 TEUR (Vorjahr: 697,5 TEUR) verringerten sich im Wesentlichen durch geringere Personalverpflichtungen und damit zusammenhängende Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten betragen 375,9 TEUR (Vorjahr: 570,1 TEUR). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Einnahmen für im Jahr 2023 zu erbringende Leistungen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren - wie oben dargestellt - Jahresüberschuss, Eigenkapitalquote, Rentabilitätskennzahlen und weitere werden für die interne Unternehmenssteuerung verwendet. Die internen Schlüsselindikatoren haben sich wie folgt entwickelt: Die Umsatzrendite ist in den negativen Bereich gerutscht und lag im Berichtsjahr bei -11 %. Die Personalaufwandsquote betrug im Geschäftsjahr 43,8 % gegenüber 60,3 % im Vorjahr. 5. Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens Zum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft mit 986,9 TEUR überschuldet. Allerdings hatte die Gesellschaft bereits Vorschüsse in Höhe von 5.280 TEUR für anstehende Leistungen erhalten. Eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne liegt nach Ansicht der Geschäftsführung daher nicht vor. Nach den vorliegenden Buchhaltungsdaten wurde die Überschuldung in den Folgeperioden - bis zum 29. Februar 2024 - beseitigt, da in diesen Perioden ausreichend positive Ergebnisse erzielt wurden. 4. Prognosebericht Die Gesellschaft wurde am 28. Februar 2023 aufgelöst und befindet sich somit seit dem 1. März 2023 in Liquidation. Die deklaratorische Eintragung im Handelsregister erfolgte am 14. März 2023. 5. Risiko- und Chancenbericht Die Gesellschaft wurde am 28. Februar 2023 aufgelöst und ist daher nicht Gegenstand einer Risiko- und Chancenbewertung.
Berlin, den 01. Oktober 2024 Die Liquidatorin Dinara Toktosunova Bilanz zum 31.12.2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
Anhang zum 31.12.2022I. Allgemeines Die RT DE Productions GmbH i.L. hat ihren Sitz in Berlin. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg unter HRB 160953 B geführt. Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuch es aufgestellt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat von den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungsvorschriften hinsichtlich des Anhangs Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Ruptly GmbH mit Sitz in Berlin. Die Muttergesellschaft der Ruptly GmbH ist wiederum die ANO "TV-NOVOSTI" mit Sitz in Moskau, Russische Föderation. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die Immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Soweit notwendig, wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen vorgenommen. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde ein Zeitraum von 3 bis 10 Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Pauschal- und Einzelwertberichtigungen wurden entsprechend gebildet. Das Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv) sind mit dem Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nominalbetrag ausgewiesen. Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtungen notwendigen Betrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden unter Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes nach § 253 Abs. 2 HGB jeweils in Abhängigkeit von Ihrer Restlaufzeit mit dem Barwert angesetzt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Zahlungen bis zum Bilanzstichtag, die Erlöse für Folgejahre darstellen. III. Erläuterungen zum Jahresabschluss Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel zum Anhang dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres - nach Bilanzposten gegliedert - ergeben sich ebenfalls aus dem Anlagenspiegel. Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen von 62,6 € aus Mietverträgen. Angaben zu Arbeitnehmern Im Geschäftsjahr beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 175 angestellte Arbeitnehmer, die sich wie folgt in Gruppen gliedern:
Angaben zur Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2022 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.584.470,91 € ab. Angaben zu der Geschäftsführung Hinsichtlich der Angaben zu den von der Geschäftsführung im Berichtsjahr bezogenen Gesamtbezügen im Sinne des § 285 Nr. 9 a) HGB macht die Gesellschaft von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Geschäftsführer und seit dem 01.03.2023 Liquidator ist im Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum Aufstellungszeitpunkt: - Frau Dinara Toktosunova, Berlin V. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Gesellschaft wurde zum 28.02.2023 aufgelöst und befindet sich deshalb seit 01.03.2023 in Liquidation. Die deklaratorische Eintragung im Handelsregister ist am 14.03.2023 erfolgt.
Berlin, den 01. Oktober 2024 Die Liquidatorin Dinara Toktosunova Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 erfolgte am: 01.10.2024. Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum 01.01.2022 bis 31.12.2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RT DE Productions GmbH i.L. Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RT DE Productions GmbH i.L. - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RT DE Productions GmbH i.L. für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile - die Gesellschaft hat trotz der beschlossenen Liquidation der Gesellschaft ihre Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden unverändert aus dem Vorjahr übernommen, eine Anpassung auf den Ansatz zu Liquidationswerten erfolgte nicht und dies wurde infolgedessen auch in Anhang und Lagebericht nicht dargestellt, was erforderlich gewesen wäre - die notwendige Umgliederung des Anlagevermögens in das Umlaufvermögen ist unterblieben - die Gesellschaft hat notwendige Abwertungen auf das Anlagevermögen zu Liquidationswerten in Höhe von rund EUR 2,2 Mio. nicht zum Bilanzstichtag, sondern in erst Folgeperioden vorgenommen. Bei zutreffender Berücksichtigung in der Berichtsperiode hätte dieser Betrag den Jahresfehlbetrag erhöht. - die Gesellschaft weist einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 5,3 Mio. für von Kunden erhaltene Zahlungen aus. Diese Zahlungen haben den Charakter von erhaltenen Anzahlungen und hätten unter diesem Posten ausgewiesen werden müssen. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Die Gesellschaft befindet sich seit dem 01. März 2023 in Liquidation. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Zusätzlich zu dem im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Abschluss" beschriebenen Sachverhalt haben wir die unten beschriebenen Sachverhalte als die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte bestimmt, die in unserem Bestätigungsvermerk mitzuteilen sind. Buchmäßige Überschuldung zum Stichtag Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag buchmäßig überschuldet. Die Überschuldung konnte in den Folgeperioden beseitigt werden. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Hamburg, den01. Oktober 2024 Augustin
Revision GmbH
Kai Augustin, Wirtschaftsprüfer |
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