Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 660439
Eingetragen
12.2.1981
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von sonstigen Armaturen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Armaturen und Apparaten sowie die Erbringung von Armaturen und Apparate betreffenden Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Rechtshandlungen befugt, die unmittelbar oder mittelbar im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Unternehmens stehen. Sie ist ferner berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Schuck
seit 24.11.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Franz Schuck GmbH

Steinheim am Albuch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

1. Aktivitäten des Unternehmens

Das Unternehmen stellt Armaturen für die Energieversorgung mit Öl, Gas, Wasser und Fernwärme her. Die Kunden sind weltweit Stadtwerke, Energieversorger sowie Ingenieur- und Planungsbüros. Die Produktgruppen gliedern sich in die Sparten Transport, Verteilung und Service.

In der Sparte Transport werden Armaturen (überwiegend Projektgeschäft), Formstücke und Rohrleitungszubehör (Projektgeschäft und Kleinserien) zum Transport des Mediums von der Plattform zu den Verteilerstationen hergestellt. Darüber hinaus werden Antriebe, unter anderem für die Betätigung der Armaturen gefertigt. Im Verteilungsbereich werden Hauseinführungen (Einzelanfertigungen, Klein- und Mittelserien) zur Verteilung des Mediums von den Verteilerstationen an die Endverbraucher produziert. Der Bereich Service befasst sich mit Dienstleistungen in Verbindung mit Armaturen und Antrieben und ist in der Sparte Transport integriert.

2. Gesamtwirtschaft

Die Corona-Pandemie hat nicht nur die deutsche Wirtschaft in nahezu allen Bereichen in eine tiefe Krise gestürzt. Die Rezession traf alle Länder weltweit. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland war 2020 um 5% niedriger als im Vorjahr. Behaupten konnte sich nur das Baugewerbe. Der anhaltende Bauboom scheint ungebrochen. Dies führt weiterhin zu einer hohen Nachfrage der Produkte aus dem Bereich Verteilung. Durch niedrige Bauzinsen wird sich hier voraussichtlich auch im kommenden Jahr nichts ändern, sowie auch die energetische Sanierung dazu führen wird, dass mit Abkündigung von Ölheizungen verstärkt, da wo es möglich ist, Gas verwendet wird.

3. Branchenentwicklung Energiesektor

Die von den die größten Ölförderländer (OPEC) 2020 vereinbarten drastischen Produktionskürzungen haben den Ölpreis nur moderat steigen lassen.

Auslöser für die Maßnahme war der dramatische Nachfragerückgang, hervorgerufen durch die weltweite Pandemie durch Covid-19. Der Ölpreis lag zwischenzeitlich deutlich unter 20US$/Barrel. Im Verlaufe von 2021 hat sich der Preis wieder erhöht.

Die wirtschaftliche Erholung im 1. Quartal 2021 bestärkt die Analysten allerdings in der Annahme, dass der Ölpreis 2021 spürbar steigen wird und auf anhaltend höherem Niveau bleiben wird. Dies lässt auf Wiederaufnahme internationaler Projekte hoffen.

Die sehr langfristig geplanten Investitionen in Energieinfrastrukturen haben Ende 2020 deutlich an Fahrt gewonnen, vor allem im 1. Quartal 2021 wurden viele Projekte entschieden, ein Haupttreiber war dabei China, deren wirtschaftliche Erholung überraschend schnell eingetreten ist.

Deutschland hat in 2020 auch auf einem guten Niveau investiert. Alle geplanten Projekte wurden umgesetzt. International belasten uns weiter Embargos in einigen Ländern wie z.B. Russland.

Durch zu hohe Fördermengen in der Vergangenheit sind die weltweiten Reserven an konventionellen Energierohstoffen weiter auf einem hohen Niveau.

Steuern und Abgaben haben die Preise für Öl und Gas in Deutschland grundsätzlich erhöht. Mit dem Klimapaket hat die Bundesregierung beschlossen, über eine ausgedehnte Preissteuerung zukünftige Emissionen von fossilen Energieträgern zu verteuern.

Für das erste Halbjahr 2021 haben viele regionale Gasversorger deutliche Preiserhöhungen angekündigt. Nur wenige Anbieter planen eine Preissenkung. Im Ergebnis bleibt aber ein neuer Höchststand.

Ungebremst ist der Boom bei Investitionen im Wohnungsbau geblieben, er wurde durch die Covid-19-Pandemie und durch niedere Finanzierungskosten eher noch verstärkt.

Grundsätzlich steht dem Energiesektor durch die restriktive Energiepolitik im Rahmen des neuen Klimaschutzgesetzes ein Wandel bevor. Die Zukunftsfähigkeit von Erdgas als moderner Energieträger steht dabei in Frage. In diesem Falle wären die Marktbedingungen für Hauseinführungen schwieriger. Dementgegen steht die zukünftige Ausrichtung auf den Energieträger Wasserstoff, welcher beim Gas beigemischt würde, also die Verteilungsinfrastruktur weiterhin gebraucht und ausgebaut werden muss.

B. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsbereich Verteilung ist das Unternehmen in seinen Stammmärkten in Deutschland und Europa weiterhin gut aufgestellt und konnte seine Marktposition durch neue Produkte und Anwendungen weiter ausbauen. Die hohen gesteckten Ziele konnten leicht übertroffen werden, auch für 2021 wird auf einem hohen Niveau geplant.

Der Geschäftsbereich Transport mit seinem ausgeprägten Projektgeschäft ist für Schuck durch die weltweite Unsicherheit weiterhin schwer planbar. Aktives vermarkten ist hier schwierig, Schuck muss auf die entsprechenden Ausschreibungen warten. In vielen angestammten Märkten in Mittelamerika wurden keine nennenswerten Projekte umgesetzt. Projekte, die vergeben wurden, sind teilweise zu Dumpingpreisen vom Wettbewerb erkauft worden.

Erschwerend kommt hinzu, dass bis heute Projektverhandlungen durch die Reisebeschränkungen nur noch virtuell abgehalten werden und Abnahmen durch Kunden teilweise nicht mehr durchgeführt werden konnten. Baustellen konnten nur mit einem hohen Aufwand und Risiko besucht werden.

Der Wettbewerb hat weiter zugenommen, die Preise für Armaturen und Antriebe stehen unter Druck.

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse (48,4 Mio. €) haben sich im Vergleich zum Vorjahr (53,5 Mio. €) um etwa 10% verringert. Dies ist ausschließlich auf den Transportbereich zurückzuführen. Im Geschäftsbereich Verteilung ist die Gesellschaft weiter profitabel gewachsen. Die Exportquote fiel auf 36,8% (Vorjahr 42%). Die Gesamtleistung lag bei 49,2 Mio. €, was einem Rückgang um ca. 1% gegenüber dem Vorjahr (49,7 Mio. €) entspricht.

Die Materialquote ist von 49,0% auf 51,3% gestiegen, was vor allem auf höhere bezogene Leistungen zurückzuführen ist. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 2 Mio.€ gesunken. Im Rahmen der Neuausrichtung haben die Mitarbeiter einen Ergebnisbeitrag durch den Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld geleistet. Daneben konnten die Fertigungskapazitäten besser geplant und organisiert werden, so dass weniger gewerbliche Stunden anfielen. Die Personenzahl verringerte sich von 310 auf 304. Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter stieg von 160 T€ auf 162 T€.

Der deutliche Anstieg der Abschreibungen ist auf die außerplanmäßige Abschreibung von Vorratsvermögen zurückzuführen. Weitere Sondereinflüsse, wie notwendige Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand, Personalwerbungskosten und Aufwendungen aus Kursdifferenzen haben das Ergebnis negativ beeinflusst. Kundenreklamation aus Großprojekten sind grundsätzlich sehr konservativ bewertet worden, so dass aus heutiger Sicht keine weiteren Belastungen zu erwarten sind. Insgesamt ist das Ergebnis daher mit außergewöhnlichen und besonderen Aufwendungen in Höhe von rund 3,0 Mio. € belastet. Per Saldo beträgt das Jahresergebnis 2020 -5.421 T€ (Vj.: -1.207 T€) und liegt damit unter den Erwartungen der Geschäftsführung.

2. Vermögens- und Finanzlage

Ziel des Finanzmanagements ist es, auf Basis einer guten Eigenkapitalquote und eines konstanten Cashflows die Fremdkapitalinanspruchnahme weiter auf niedrigem Niveau zu halten.

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 6.208 T€ auf 21.921 T€ gefallen. Die Investitionen lagen im Geschäftsjahr unter dem AfA-Niveau, weshalb das Anlagevermögen von 4.655 T€ auf 3.583 T€ gesunken ist. Im Geschäftsjahr blieb der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten annähernd unverändert. Der Forderungsbestand an verbundenen Unternehmen sowie das Vorratsvermögen konnte weiter reduziert werden.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um 342 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten verringerten sich um 1.311 T€ auf 1.262 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich von 1.079 T€ auf 571 T€. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 64,1% auf 57,5% und ist damit unverändert hoch. Trotz des negativen Jahresergebnisses konnte die Verschuldung weiter abgebaut werden und verbleibt auf einem sehr niedrigen Niveau.

3. Liquiditätslage

Der Cashflow I ging aufgrund von Sondereinflüssen von -939 T€ auf -1.872 T€ zurück. Durch den Abbau des Vorratsvermögens und der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ging der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lediglich auf - 240 T€ (Vorjahr +508 T€) zurück.

Der Gesellschaft war es daher trotz der unbefriedigenden Ergebnissituation möglich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-507 T€) und die Lieferantenverbindlichkeiten signifikant abzubauen sowie die Investitionen aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Die Muttergesellschaft stockte ihre Darlehen um 1.000 T€ auf 2.500 T€ auf um auch kurzfristige Zahlungsschwankungen auszugleichen. Die Gesellschaft war jederzeit fähig, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Durch Gespräche mit unseren Banken konnten darüber hinaus die Kreditlinie für kurzfristige Kredite langfristig gesichert werden.

4. Beschaffung

Die Bezugskosten von Stahlerzeugnissen werden aufgrund gravierender Preissprünge im Bereich Eisenerz sowie extrem hoher Schrottpreise in 2021 deutlich steigen. Steigende Erz- und Schrottpreise in Verbindung mit deutlich reduzierten Importmengen aus China führen zu steigenden Marktpreisen. Sollte die Corona-Problematik sich noch weiter verschärfen, würde dies zu noch erheblicheren Beeinträchtigungen als bis Dato, auf die Lieferketten führen. Eine punktuelle Verknappung von einzelnen Produkten ist aus diesem Grund nicht auszuschließen.

Die höheren Preise können durch den harten Wettbewerb im Transportgeschäft nur schwer in gleichem Umfang weitergegeben werden.

5. Investitionen

Das Gesamtunternehmen hat 2020 überwiegend in IT-Lizenzen und die Modernisierung von Maschinen und Anlagen investiert.

Die Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 508 T€ (Vorjahr 779 T€) und lagen somit unter der Höhe des AfA-Volumens (1.541 T€).

6. Personal- und Sozialbereich

Die Durchschnittszahl der Beschäftigten sank auf 304 (Vorjahr 310). Am Jahresende waren 298 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 310).

Die Schuck Group legt großen Wert auf die Ausbildung von eigenen Fach- und Führungskräften. Zum Jahresende waren 21 Auszubildende beschäftigt (Vorjahr 21). Die Übernahmequote im Jahr 2020 lag bei 50%.

Am 20.07.2020 startete der neue Geschäftsführer Andreas Kammerer bei Schuck.

7. Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2020 haben wir unsere Produkte kundenspezifisch weiterentwickelt. Die Verbesserungen und Innovationen sollen in etablierten Märkten und Wachstumsmärkten die Bedürfnisse der Kunden leistungsfähig bedienen. Im Fokus der Tätigkeiten stand vor allem die Wasserstofftauglichkeit unserer Armaturen.

C. Chancen- und Risikobericht

Der Exportanteil speziell im Projektgeschäft und die daraus resultierende Bedeutung von Fremdwährungsgeschäften bringen naturgemäß Risiken mit sich, insbesondere Zahlungs-, Abnahme- und Währungsrisiken. Die Zahlungsrisiken werden im Exportgeschäft überwiegend durch Akkreditive oder Anzahlungen abgesichert. Bei größeren Aufträgen werden die Währungsrisiken durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Im Projektgeschäft werden vertragliche Haftungsausschlüsse für Folgeschäden vereinbart.

Grundsätzlich besteht das Risiko, dass im Falle einer restriktiven Energiepolitik im Rahmen des neuen Klimaschutzgesetzes Erdgas als Energieträger verboten bzw. abgekündigt wird. In diesem Falle wäre es für die Sparte Verteilung schwierig weiter zu wachsen.

Durch unseren proaktiven Umgang mit dem Thema Wasserstoff und den Einsatz unserer Produkte dafür, sichern wir unsere Absatzmöglichkeiten nachhaltig und sind damit auf die Energiewende vorbereitet. Verteilung von Wasserstoff wird aus heutiger Sicht eine immer stärkere Rolle einnehmen.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, hervorgerufen durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, machen vor allem das internationale Projektgeschäft nur schwer planbar. Das Geschäft in den Absatzmärkten ist äußerst volatil. Die bisher schon schleppende wirtschaftliche Entwicklung in Südamerika lässt auch für 2021 keine Großprojekte erwarten. Auch in Asien ist noch mit einem gedämpften Projektgeschäft zu rechnen.

Die personellen und kapazitiven Anpassungen an das stark schwankende Projektgeschäft werden fortgeführt. Dies ist in 2020 nur teilweise gelungen und soll in 2021 weiter fortgesetzt werden. Hier haben wir bereits wesentliche organisatorische Änderungen und personelle Neubesetzungen initiiert von denen Schuck in 2021 profitieren wird. Ein Fokus liegt hier auf der Verschlankung der Produktion und dem Nutzen von Synergien. 2021 sehen wir als Konsolidierungsjahr mit dem Fokus auf Kosten- und Prozessorientierung, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben; daher haben wir auch die Umsatzplanung für 2021 sehr konservativ aufgestellt.

Mit der Einstellung eines Lean Agenten werden wir in 2021 einige Optimierungsprojekte umsetzen, die im Führungskreis platziert sind und auch in den Unternehmenszielen festgeschrieben sind. In 2021 werden wir ab Mitte des Jahres einen neuen Vertriebsleiter einstellen der beide Produktbereiche international voranbringen soll.

Die Gesamtrisikosituation setzt sich aus Einzelrisiken zusammen, die alleine oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden können. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ist trotz der im Vorfeld erwähnten Unwägbarkeiten stabil.

D. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den Finanzinstrumenten zählen Finanzanlagen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Die Lieferantenrechnungen werden soweit vereinbart generell mit Skonto bezahlt.

Die kurzfristige Finanzierung ist über eigene Mittel, sowie den vereinbarten Kredit- und Avallinien mit den Hausbanken, gesichert.

Unsere Risikopolitik bezüglich der Finanzpositionen ist konservativ. Das Finanz- und Risikomanagement ist auf die Sicherstellung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ausgerichtet.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein adäquates Debitorenmanagement.

E. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2020 war geprägt von einer sehr erfolgreichen Sparte im Seriengeschäft und mit einem rückläufigen Projektgeschäft bei Schuck.

Die Covid19 Pandemie, in Verbindung mit einem unsicheren Ölpreisniveau macht eine belastbare Prognose für das Projektgeschäft für die Zukunft schwierig. Wir rechnen in 2021 im Vergleich zum Vorjahr mit einer stabilisierenden Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Bereich Transport und mit einer positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Bereich Verteilung. Insgesamt wird mit einer Gesamtleistung von 45 Mio. € geplant.

Für 2021 wird mit einem deutlichen Preisanstieg beim Materialeinkauf gerechnet, was vor allem auf steigende Energie- und Logistikkosten zurückzuführen ist sowie Verknappungen bei Rohstoffen wie Holz und Stahl. Des Weiteren ist noch unsicher, wie sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Preise auswirken werden. Einsparungen können hauptsächlich auf Projektebene in Form von Bedarfsbündelungen und mit Jahresvereinbarungen erzielt werden. Geringere bezogene Leistungen werden voraussichtlich die o.g. Preissteigerungen kompensieren, so sich die Rohertragsquote verbessern wird. Die Gesellschaft plant für 2021 mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung auf -1,6 Mio. €.

Das monatliche Reporting bestätigt die bisherige Planung und die Geschäftsführung wird die Neuausrichtung der Gesellschaft weiter vorantreiben. Größere Investitionen in das Anlagevermögen sind nicht geplant. Das bestehende Abschreibungsniveau und das aktive Management des Working Capital werden auch in 2021 dazu führen, dass die Gesellschaft keine nennenswerte Verschuldung aufbauen wird. Eine gute Liquiditätssituation ist auch in 2021 sichergestellt und auch die Eigenkapitalquote wird unverändert hoch bleiben.

 

Steinheim, 18. Mai 2021

Michael Schuck

Andreas Kammerer

Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 3.583.364,69 4.655.336,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 155.560,53 140.695,53
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 155.560,53 140.695,53
II. Sachanlagen 3.207.481,13 4.176.608,38
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.829,37 22.504,82
2. technische Anlagen und Maschinen 1.735.913,24 2.741.402,29
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.080.126,12 1.286.448,18
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 371.612,40 126.253,09
III. Finanzanlagen 220.323,03 338.032,13
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 141.420,21 141.420,21
2. Beteiligungen 0,00 45,36
3. sonstige Ausleihungen 78.902,82 196.566,56
B. Umlaufvermögen 18.307.155,52 23.427.511,35
I. Vorräte 10.886.036,06 13.975.260,11
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.621.467,00 10.001.467,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.882.319,70 1.116.319,70
3. fertige Erzeugnisse und Waren 89.581,00 3.143.182,00
4. geleistete Anzahlungen 62.131,15 12.183,91
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 1.769.462,79 297.892,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.231.588,23 9.057.126,91
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.789.448,99 5.751.408,73
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.266.383,49 3.061.101,63
3. sonstige Vermögensgegenstände 175.755,75 244.616,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 189.531,23 395.124,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.656,12 46.335,26
Bilanzsumme, Summe Aktiva 21.921.176,33 28.129.182,65

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 12.599.030,05 18.019.625,91
I. gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.000.000,00 3.000.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 3.000.000,00 3.000.000,00
III. Gewinnvortrag 13.519.625,91 14.726.401,84
IV. Jahresfehlbetrag 5.420.595,86 1.206.775,93
B. Rückstellungen 4.166.123,22 3.715.736,91
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 744.132,23 635.932,40
2. sonstige Rückstellungen 3.421.990,99 3.079.804,51
C. Verbindlichkeiten 5.156.023,06 6.393.819,83
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 571.111,99 1.078.679,34
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.262.290,63 2.572.792,96
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.597.332,57 1.893.133,84
4. sonstige Verbindlichkeiten 725.287,87 849.213,69
Bilanzsumme, Summe Passiva 21.921.176,33 28.129.182,65

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Umsatzerlöse 48.383.422,63 53.576.678,36
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 806.000,00 -3.884.618,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 1.589,07 12.340,46
4. sonstige betriebliche Erträge 860.887,90 4.065.445,45
5. Materialaufwand 25.235.220,67 24.370.770,54
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 20.466.885,45 20.696.909,10
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.768.335,22 3.673.861,44
6. Personalaufwand 16.730.670,27 18.739.211,85
a) Löhne und Gehälter 13.846.838,44 15.458.685,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.883.831,83 3.280.526,35
davon für Altersversorgung 228.296,10 406.107,02
7. Abschreibungen 3.548.951,72 1.629.430,70
a) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 2.093.601,00 0,00
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.690.614,08 10.131.921,18
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.284,94 1.473,60
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 85.962,46 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 161.529,67 101.862,83
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 13.858,53 27,93
13. Ergebnis nach Steuern -5.413.622,86 -1.201.905,16
14. sonstige Steuern 6.973,00 4.870,77
15. Jahresfehlbetrag 5.420.595,86 1.206.775,93

Anhang

Firmenname laut Registergericht: Franz Schuck GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Steinheim am Albuch
Registereintrag: Amtsgericht Ulm
Register-Nr.: HRB 660439

A Allgemeine Angaben

Die Bilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert. Von einer Verkürzung gemäß § 265 Abs. 7 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Im Berichtsjahr wurden unverändert die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des BilRUG angewandt.

Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr liegen nicht vor.

B Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben.

Zugänge zu den Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Anlagen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben. Die Annahme der Nutzungsdauer erfolgte in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen und betriebsindividuellen Erfahrungen. Anlagenzugänge werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung pro rata temporis abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu 150,00 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Betragen die Anschaffungskosten mehr als 150,00 € bis max. 1.000,00 €, wird seit 2008 ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren jeweils mit einem Fünftel abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Rohstoffe und bezogene Teile sind mit Anschaffungskosten (letzter Einstandspreis) bewertet. Für das Lagerrisiko und für andere wertmindernde Umstände wurden Bewertungsabschläge vorgenommen. Diese orientieren sich am Alter der vorhandenen Lagerbestände.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den steuerlichen Herstellungskosten bewertet. Verwaltungsgemeinkosten wurden nicht aktiviert. Soweit notwendig, erfolgen angemessene Abschläge für die verlustfreie Bewertung.

Erhaltene Anzahlungen werden unabhängig von der Höhe der auftragsspezifischen Vorratsbestände in Summe von den Vorräten offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen und durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des PUC-Verfahrens ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 2,3% angesetzt. Der nach bisherigen Regeln ermittelte Abzinsungssatz betrug zum Bilanzstichtag 1,6%. Lohn- und Gehaltstrends waren nicht zu berücksichtigen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Vom Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen.

Durch Mikro-Hedges werden Währungsrisiken aufgrund von Fremdwährungsschwankungen des USD und CAD zu Euro abgesichert. In die gebildeten Bewertungseinheiten wurden bereits abgeschlossene, aber noch nicht fakturierte USD- und CAD-Aufträge einbezogen. Die Absicherung erfolgt durch entsprechende Devisentermingeschäfte. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird durch die Critical-Term-Match-Methode sichergestellt. Eventuelle Wertänderungen aus dem Grundgeschäft werden mit den gegenläufigen Effekten aus dem Sicherungsgeschäft außerbilanziell verrechnet (kompensatorische Bewertung bzw. Einfrierungsmethode).

C Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2020 31.12.2019
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.789 5.789 0 5.751 5.751 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.266 1.266 0 3.061 3.061 0
Sonstige Vermögensgegenstände 176 176 0 245 240 5
7.231 7.231 0 9.057 9.052 5

3. Ausschüttungsgesperrte Beträge

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von 235,1 T€. Dieser Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

4. Pensionsrückstellungen

Die dem Zugriff aller Gläubiger entzogenen Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung von Pensionsrückstellungen. Der Zeitwert, welcher dem Rückkaufswert entspricht, beträgt 1.144 T€ (Vj. 1.084 T€). Der Rückkaufswert wurde unter der Position "Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung in Höhe von 1.888 T€ (Vj. 1.720 T€) verrechnet. Es wurden Erträge in Höhe von 60,4 T€ mit Aufwendungen in Höhe von 42,4 T€ verrechnet.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Provisionen, Gewährleistungen, Pönalen, Rechtsstreitigkeiten und Urlaubs-/Zeitguthaben. Alle wesentlichen Beträge haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr.

6. Verbindlichkeiten

31.12.2020 31.12.2019
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 571 571 0 1.079 1.020 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.262 1.262 0 2.573 2.573 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.597 2.597 0 1.893 1.893 0
Sonstige Verbindlichkeiten 725 725 0 849 849 0
- davon gegenüber Gesellschaftern: TEUR 443 (Vj. TEUR 440)
- davon aus Steuern: TEUR 170 (Vj. TEUR 222)
- davon im Rahmen d. soz. Sicherheit TEUR 64 (Vj. TEUR 14)
5.155 5.155 0 6.394 6.335 0

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch einen branchenüblichen Eigentumsvorbehalt gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung diverser Maschinen, Raumsicherung Warenlager, Globalzession für Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen sowie Sicherungsabtretung auf und aus Gutschriften gesichert.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gesamt 31.12.2020
TEUR
fällig bis 1 Jahr
TEUR
Mietverträge 1.236 618
Leasingverträge 463 197
Bestellobligo 3.707 3.707
5.406 4.522

Von den Mietverpflichtungen betreffen 1.236 T€ (Vj. 2.376 T€) die Gesellschafterin Franz Schuck Holding GmbH.

D Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

2020
TEUR
2019
TEUR
Aufgliederung nach Sparten
- Transport 20.037 28.076
- Verteilung 28.346 25.500
48.383 53.577

Von den Umsatzerlösen vor Erlösschmälerungen wurden 63% im Inland und 37% im Ausland erzielt.

2. Periodenfremde Erträge/Aufwendungen (-) sind in folgenden Posten enthalten:

2020
TEUR
2019
TEUR
sonst. betriebl. Erträge 372 1.698
sonst. betriebl. Aufwendungen -138 -41
234 1.657

3. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung

Erträge aus Währungsumrechnung sind in Höhe von 56,1 T€ (Vj. 36,2 T€) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen sind in Höhe von 104,6 T€ (Vj. 0,0 T€) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

E Sonstige Angaben

1. Nachtragsbericht

Die Covid-19-Pandemie, in Verbindung mit einem unsicheren Ölpreisniveau, macht eine belastbare Prognose für das Projektgeschäft für die Zukunft schwierig.

2. Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:

Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital 2020
in TEUR
Jahresergebnis 2020
in TEUR
Schuck India Private Limited 80 1.522 502
(136.499.898 INR) (45.012.368 INR)
Schuck Trading & Services Co. Ltd. 100 789 67
(6.331.524 RMB) (533.826 RMB)
Válvulas y Servicios de México SCHUCK GROUP S. de R.L. de C.V. 99,97 187 34
(4.561.337 MXN) (824.942 MXN)

Sitz der Schuck India Private Limited ist Neu-Delhi; Sitz der Schuck Trading & Services Co. Ltd. ist Shanghai; Sitz der Válvulas y Servicios de México SCHUCK GROUP S. de R.L. de C.V. ist Mexiko-Stadt.

3. Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Franz Schuck Holding GmbH mit Sitz in Steinheim am Albuch.

4. Derivative Finanzinstrumente

Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Währungsrisiken eingesetzt.

Am Bilanzstichtag wurden durch Mikro-Hedges Währungsrisiken aus dem Warenverkauf in USD und CAD zum Euro abgesichert. Es bestanden Devisenderivate zum Verkauf (1.092 T€), die in den Monaten Januar 2021 bis Mai 2021 fällig werden bzw. wurden. Der Nominalwert beträgt 236 T€, der beizulegende Zeitwert 237 T€.

Der beizulegende Zeitwert ergibt sich aus der Bewertung der ausstehenden Positionen zu Marktpreisen am Bilanzstichtag ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus Grundgeschäften. Er gibt an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Der gegenüber dem Nominalwert höhere Zeitwert steht für potenzielle Verluste.

Die oben genannten Devisenderivate dienen ausschließlich der Kurssicherung bereits erfolgter und geplanter Warenverkäufe in USD und CAD. Aufgrund des Sicherungszusammenhangs bleiben diese Marktwertschwankungen der derivativen Finanzinstrumente bilanziell außer Ansatz, soweit Bewertungseinheiten gebildet werden können. Die Bewertung der eingesetzten derivativen Finanzinstrumente erfolgt nach anerkannten finanzmathematischen Berechnungsmodellen und -methoden. Eingesetzt wird dabei insbesondere die Bewertung nach dem Barwertverfahren. Die wesentlichen Berechnungsparameter basieren dabei auf den am Bilanzstichtag gültigen Marktpreisen.

Daneben bestehen Devisentermingeschäfte in USD (1.050 TUSD), die im April und Mai 2021 fällig werden beziehungsweise wurden. Hierfür besteht kein Grundgeschäft. Der Nominalwert beträgt 908 T€, der beizulegende Zeitwert 856 T€.

5. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Michael Schuck, Dipl.-Wirtschaftsingenieur, Heidenheim

Herr Andreas Kammerer, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), Winnenden

Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Beiratsmitglieder der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

Herr Rudolf Gänzle, Geschäftsführer, Denkendorf - Vorsitzender

Herr Dr.-Ing. e. h. Herbert Kraibühler, Loßburg

Frau Christine Schuck-Euring, Wiesbaden

Hinsichtlich der Gesamtbezüge des Herrn Franz Schuck aus früherer Tätigkeit als Geschäftsführer wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

6. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Franz Schuck Holding GmbH, Steinheim (HRB 728388, Amtsgericht Ulm) einbezogen.

7. Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)

2020 2019
Angestellte 1) 100 101
Gewerbliche Arbeitnehmer 183 186
283 287

1) Ohne Einbeziehung von Geschäftsführern und Auszubildenden

8. Jahreshonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Jahreshonorar beträgt 32 T€ für Abschlussprüfungsleistungen sowie 14 T€ für Steuerberatungsleistungen.

9. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Jahres 2020 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Steinheim, 18. Mai 2021

gez. Michael Schuck,

gez. Andreas Kammerer

Geschäftsführer

Anlagespiegel

ANSCHAFFUNGSWERTE
Stand Zugänge Abgänge Stand
ANLAGENGRUPPE 01.01.2020 Umbuchungen U Umbuchungen U 31.12.2020
Anpassung BP A
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie 39.725,00
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.488.073,75 53.412,30 U 107.257,17 1.473.953,88
39.725,00
Summe I 1.488.073,75 53.412,30 U 107.257,17 1.473.953,88
II. Sachanlagen
0,00
1. Bauten auf fremden Grundstücken 365.083,01 0,00 U 0,00 365.083,01
76.069,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.253.684,69 5.378,84 U 114.032,12 17.221.100,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- 81.635,72
ausstattung 7.350.856,53 6.855,10 U 27.898,83 7.411.448,52
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 126.253,09 311.005,55 65.646,24 U 371.612,40
468.710,37 141.930,95
Summe II 25.095.877,32 12.233,94 U 65.646,24 U 25.369.244,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 141.420,21 0,00 0,00 141.420,21
2. Beteiligungen 45,36 0,00 45,36 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 196.566,56 0,00 117.663,74 78.902,82
0,00 A
Summe III 338.032,13 0,00 117.709,10 220.323,03
0,00 A
508.435,37
0,00 A 366.897,22
Gesamtsumme 26.921.983,20 65.646,24 U 65.646,24 U 27.063.521,35
ABSCHREIBUNGEN
ANLAGENGRUPPE Stand 01.01.2020
Zugänge Abgänge Stand 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.347.378,22 78.272,30 107.257,17 1.318.393,35
Summe I 1.347.378,22 78.272,30 107.257,17 1.318.393,35
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 342.578,19 2.675,45 0,00 345.253,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.512.282,40 1.079.801,74 106.896,87 15.485.187,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.064.408,35 294.601,23 27.687,18 6.331.322,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II 20.919.268,94 1.377.078,42 134.584,05 22.161.763,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 45,36 45,36 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 85.917,10 85.917,10 0,00
Summe III 0,00 85.962,46 85.962,46 0,00
Gesamtsumme 22.266.647,16 1.541.313,18 327.803,68 23.480.156,66
BUCHWERTE
ANLAGENGRUPPE Stand 31.12.2020
Stand 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 155.560,53 140.695,53
Summe I 155.560,53 140.695,53
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 19.829,37 22.504,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.735.913,24 2.741.402,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.080.126,12 1.286.448,18
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 371.612,40 126.253,09
Summe II 3.207.481,13 4.176.608,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 141.420,21 141.420,21
0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 45,36
0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 78.902,82 196.566,56
Summe III 220.323,03 338.032,13
Gesamtsumme 3.583.364,69 4.655.336,04

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

"In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt."

An die Franz Schuck GmbH, Steinheim

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Franz Schuck GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Franz Schuck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falschen Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidenheim, den 18. Mai 2021

Helmer und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Rüdiger Frieß, Wirtschaftsprüfer

Josef Helmer, Wirtschaftsprüfer

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