Detecture Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Bernhard Traut seit 4.6.2015 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
MAS Vermögensmanagement GmbHAufgelöst | 76.00% |
Intertrust Financial Solutions GmbHAufgelöst | 24.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Infinus Vertrieb und Service AGDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht zum Jahresabschluss 2010der INFINUS Vertrieb & Service AGI. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2010Die internationale Wirtschaftslage war im Geschäftsjahr 2010 von einem moderaten Aufschwung gekennzeichnet. Im Frühjahr kam es dennoch zu Kursrückschlägen an den Aktienmärkten, die auf Herabstufungen der Ratings verschiedener Euroländer zurückzuführen waren. Angst vor einem schwachen Euro und Rückfall in ein Krisenszenario drückten die Stimmung der Anleger. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland hob sich von den meisten internationalen Märkten deutlich positiv ab. Insbesondere im letzten Quartal 2010 war in der Folge eine deutliche Aufwärtsbewegung des DAX zu verzeichnen. Die Kerngeschäfte der INFINUS Vertrieb & Service AG (IVS) wurden von der "Eurokrise" im Frühjahr 2010 kaum beeinflusst. Die überwiegend zuversichtliche Stimmung an den deutschen Märkten hat das Vermittlungsgeschäft positiv beeinflusst. Insbesondere das Versicherungsgeschäft, speziell im Bereich Altersvorsorge, hat sich in 2010 gegenüber 2009 weiter verbessert. Im Jahr 2010 wurde weiter darauf hin gearbeitet, alle unter Vertrag stehenden Geschäftspartner stärker an die INFINUS Vertrieb & Service AG anzubinden. In der Folge wurde nicht nur qualitativ hochwertiges Versicherungsneugeschäft generiert, auch psychologische Synergieeffekte, wie die Stärkung der Marke INFINUS nach außen, die Erhöhung der Loyalität zur und die Identifizierung der Vertriebspartner mit der INFINUS-Gruppe wurden dadurch erzielt. Eine deutliche Umsatzsteigerung wurde im Geschäft mit der privaten Altersvorsorge erzielt. Zur Intensivierung dieses Sektors wurden weitere Produktgeber und Tarifmodelle geprüft und teilweise in das Programm aufgenommen. So wurden die Umsatzerlöse in Höhe von 120,85 Mio. Euro hauptsächlich aus dem Sektor Versicherungsvermittlung erzielt. Für das Jahresergebnis maßgebliche Geschäfte konnte die Gesellschaft mit Großkunden unter Einsatz von verbundenen Unternehmen generieren. Insgesamt wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 80,96 Mio. Euro erzielt, wovon im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages 80,96 Mio. Euro an die Muttergesellschaft Future Business KG aA abgeführt wurden. Weiter optimiert wurde auch der Sektor Ankauf von Fondspolicen. Dabei erfuhr die INFINUS Vertrieb & Service AG fachliche und logistische Unterstützung durch das Partnerunternehmen Future Business PLUS AG. Zum Jahresende standen 31,20 Mio. Euro an Fondspolicen zu Buche. Das zur Finanzierung der Geschäftsaktivitäten und Investitionen notwendige Kapital wurde durch die Muttergesellschaft Future Business KG aA zur Verfügung gestellt. In 2010 konnte auch der Geschäftszweig Immobilienvermittlung strategisch ausgebaut werden. Flankiert durch den Bereich Finanzierung und die eigene Tochter INFINUS Hausverwaltungs GmbH konnte Vermittlern und Kunden ein lückenloses Rund-um-Service-Paket geboten werden. Im Geschäftsjahr 2010 konnte die INFINUS Hausverwaltungs GmbH wiederholt mit einem positiven Ergebnis abschließen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres konnte sich die INFINUS Vertrieb & Service AG vertraglich die Mehrheit der Anteile an der Dresdner Maklerfirma MAS Finanz AG ab Beginn des kommenden Geschäftsjahres sichern. Bereits vor diesem Beteiligungsengagement bestanden enge Geschäftsbeziehungen zu diesem Unternehmen. Aus dieser Beteiligung erwartet die INFINUS Vertreib & Service AG neue Impulse für den Vertriebsausbau und die Nachwuchsgewinnung. II. Ausbildung, Forschung und EntwicklungDer Bereich Ausbildung umfasste zum Einen die Aus- und Weiterbildung der Geschäftspartnerbetreuer und zum Anderen die Produktschulung der angebundenen Geschäftspartner. Gemeinsam mit dem Partner INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut wurde dazu ein modulares Zertifizierungs- und Weiterbildungssystem entwickelt und erfolgreich umgesetzt. Wichtiger Bestandteil war der IVS-Workshop Immobilien mit dem Ziel, neue Geschäftspartner an dieses Geschäftsfeld heranzuführen und erfahrenen Vermittlern einen fundierten fachlichen Background für den Verkauf zu liefern. Des Weiteren wurden auch geförderte Altersvorsorgeprodukte verstärkt geschult, da sich insbesondere durch die Verbesserung der Förderung von Riesterprodukten eine erhöhte Nachfrage entwickelt hat. In 2010 startete die INFINUS Vertrieb & Service AG das Projekt Dachpool. Dadurch möchte sie qualifizierten Beratern Zugang zu allen wichtigen Maklerpools aus einer Hand mit konsolidierter Abrechnung anbieten. Im vierten Quartal wurden dazu erste Kooperationen mit Maklerpools geschlossen. III. VermögenslageDas Gesamtvermögen der Gesellschaft betrug zum 31.12.2010 224,86 Mio. Euro. Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen mit 2,32 Mio. Euro geringfügig unter dem Vorjahresniveau. Die Finanzanlagen haben sich von 30,14 Mio. Euro auf 35,91 Mio. Euro erhöht. Größte Positionen waren hier die Fondspolicen mit 31,20 Mio. Euro Buchwert und die sonstigen Ausleihungen mit 4,67 Mio. Euro Buchwert. Das Umlaufvermögen wuchs von 124,71 Mio. Euro auf 186,58 Mio. Euro. Größte Positionen waren hier die Forderungen aus Vermittlungsleistungen in Höhe von 178,04 Mio. Euro sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 5,05 Mio. Euro. IV. FinanzlageDie Finanzierung erfolgt über einen Restbestand der bis 2006 emittierten Schuldverschreibungen in Höhe von 4,57 Mio. Euro und über Darlehen der Muttergesellschaft Future Business KG aA. Dabei strebt die INFINUS Vertrieb & Service AG an, das Prinzip der Fristenkongruenz zu beachten. Langfristige Vermögensgegenstände, wie das Anlagevermögen und ein als langfristig anzusehender Bodensatz des Umlaufvermögens waren zum 31.12.2010 durch ein langfristiges Darlehen über 127,36 Mio. Euro finanziert. Der restliche Finanzierungsbedarf wird im Wesentlichen durch kurzfristig rückzahlbare Darlehen gedeckt, die zum 31.12.2010 mit 85,73 Mio. Euro valutieren, wovon 70,31 Mio. Euro auf die Gewinnabführung entfallen. Darüber hinaus wird eine angemessene Cash-Reserve unterhalten. Die Liquiditätssteuerung erfolgt auf der Grundlage eines für das ganze Geschäftsjahr auf Monatsbasis erstellten Liquiditätsplanes. Es bestanden zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts keine Umstände die darauf hindeuten, dass die Gesellschaft nicht in der Lage sein könnte, ihren Zahlungsverpflichtungen planmäßig nachzukommen. V. ErtragslageDie Umsatzerlöse haben sich in 2010 gegenüber dem Vorjahr von 95,82 Mio. Euro auf 120,85 Mio. Euro erhöht. Größte Umsatzquelle waren Erträge aus der Versicherungsvermittlung über 117,99 Mio. Euro. Die größte Aufwandsposition stellten in 2010 die Aufwendungen für Vermittlung und Beratung dar, die von 27,74 Mio. Euro auf 32,43 Mio. Euro gestiegen sind. VI. Allgemeine Einschätzung der Vermögens-, Finanz- und ErtragslageZum Zeitpunkt der Berichtserstattung ist die Vermögens- und Finanzlage als stabil zu bezeichnen. Die Ertragslage ist durch weiteres Umsatz-und Ertragswachstum gegenüber den Vorjahren gekennzeichnet. Über die allgemeinen unternehmerischen Risiken hinaus waren keine Einflüsse erkennbar, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stark negativ beeinflussen sollten. VII. PrognoseberichtFür die folgenden zwei Geschäftsjahre ist vorgesehen, den Sektor Ankauf von deutschen Fondspolicen weiter auszubauen. Als Späteffekt der Finanzkrise dürfte sich das Angebot an Fondspolicen am Zweitmarkt erhöhen. Einerseits sollte es zu mehr Verkäufen aus wirtschaftlichen Gründen kommen, andererseits zeigt die Erfahrung, dass Versicherungsnehmer gerade in Zeiten fallender Kurse stärker zur Veräußerung neigen. Eine wichtige Umsatzquelle wird der Sektor Immobilienvermittlung sein. Dazu hat die Mutter Future Business KG aA ein Portfolio mit erstklassigen Immobilien aufgebaut und in Eigentumswohnungen aufgeteilt. Die INFINUS Vertrieb & Service AG platziert diese Eigentumswohnungen bei ihrer Klientel als Zusatzbaustein zur Altersvorsorge bzw. als langfristigen Kapitalaufbau. Laut Statistischem Bundesamt werden bei gleichbleibender Bautätigkeit bis 2025 rund 300.000 Wohnungen fehlen. Das dürfte sich positiv auf die Nachfrage und den Preis von Bestandsimmobilien auswirken. In 2011/2012 rechnet die Gesellschaft mit steigenden Umsätzen in diesem Sektor. Des Weiteren wird in 2011/2012 das Finanzierungsgeschäft weiter optimiert. Die nach wie vor niedrigen Zinsen fördern die Bereitschaft der Kunden zum Neukauf oder zur Umfinanzierung. Neben der Finanzierungsabwicklung über Plattformen soll der Kontakt zu lokalen Immobilienfinanzierern ausgebaut werden. Hauptumsatzquelle wird in 2011 und 2012 wie in den Vorjahren die Vermittlung von Lebens- und Rentenversicherungspolicen sein. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sie die Jahresergebnisse in 2011 und 2012 weiter steigern wird. Die Seiteneffekte der Finanzkrise der Regulierung des Versicherungsvermittlermarktes öffnen kleinen Maklergesellschaften und Einzelmakler immer stärker für eine Zusammenarbeit mit großen, kapitalstarken Allfinanzunternehmen wie der INFINUS Vertrieb & Service AG. Daraus resultieren in den nächsten Jahren erhöhte Chancen für das M&A - Geschäft. Auf Grund ihrer engen Kooperation mit dem Haftungsdach INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut kann die INFINUS Vertrieb & Service AG ihren Partnern ein lückenloses Produkt- und Service-Portfolio liefern. Diese Kooperation wird die Gesellschaft in eine ideale Position in Hinblick auf die bevorstehende Regulierung des § 34c GewO-Marktes versetzen. VIII. Chancen und RisikenSpeziell bei Lebens- und Rentenversicherungspolicen werden Abschlussprovisionen gezillmert. Dies erhöht bei steigenden Umsätzen die Chance zur Ertragssteigerung. Mit steigendem Umsatz erhöht sich jedoch auch das Risiko von Provisionsausfällen durch Storno. Die Umsetzung des EU-Versicherungsvermittlerrechts in nationales Recht bringt die Chance mit sich, dass sich Einzelvermittler verstärkt einer großen Vertriebsorganisation, wie der INFINUS Vertrieb & Service AG anschließen, birgt aber das Risiko, dass sich bestehende Vermittler vom Geschäft zurückziehen. Die derzeit niedrigen Finanzierungszinsen bieten die Chance, dass sich potentielle Immobilienkäufer leichter für einen Immobilienkauf entscheiden. Die restriktive Kreditvergabe der Banken kann jedoch zu verstärkten Ablehnungen von Kreditanfragen führen, so dass weniger Kapital zum Ankauf von Immobilien zur Verfügung steht. Dies kann sich negativ auf das Kaufpreisniveau auswirken. Ein Zuwachs des Bestandes an Fondspolicen erhöht die Chancen auf langfristige Ertragserzielung, erhöht jedoch durch steigendes Beitragsaufkommen das Liquiditätsrisiko. Daneben muss die Erzielung der Provisionseinnahmen auf eine breitere Basis gestellt werden, um einer Abhängigkeit von Großkunden vorzubeugen. IX. RisikoberichterstattungVon den per 31.12.2010 noch mit 4,57 Mio. Euro valutierenden Orderschuldverschreibungen sind 3,76 Mio. Euro kurzfristig fällig oder kündbar. Um das Liquiditätsrisiko zu reduzieren, hält die INFINUS Vertrieb & Service AG eine angemessene Liquiditätsreserve in Form von Bankguthaben vor. Daneben besteht die Möglichkeit, zusätzliche Liquidität über Beitragsfreistellungen, Policendarlehen oder Vorauszahlungen aus dem Gebrauchtpolicenportfolio zu generieren. Die Teilveräußerungen von Fondspolicen zur Liquiditätsstabilisierung beinhalten das Risiko der Realisierung von Kursverlusten. Dies vermindert gegebenenfalls die Gesamtrendite aus der jeweiligen Police und führt damit zu geringeren Erträgen beim Ablauf. Die kurz- und mittelfristigen Finanzierungskosten können somit neben den kurzfristigen Erträgen auch die längerfristigen Ertragsaussichten beeinflussen. Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 210,80 Mio. Euro. Seitens der Gesellschaft besteht daher eine starke Liquiditätsabhängigkeit von den verbundenen Unternehmen, insbesondere der Future Business KG aA, soweit zu deren Liquiditätssicherung kurzfristig Liquidität bereit zu stellen ist, und sich negativ auf die langfristigen Ertragsaussichten auswirken kann. Mögliche Kursrückschläge an den Aktienmärkten könnten die Werthaltigkeit der im Bestand befindlichen Fondspolicen negativ beeinflussen. Die INFINUS Vertrieb & Service AG reduzierte das Risiko, indem sie schwerpunktmäßig Fondspolicen mit Garantiefonds, UWP-Policen und aktiv gemanagten Fonds übernimmt und Bestandspolicen entsprechend shiftet und switcht. Restriktive Kreditvergabe kann steigende Finanzierungszinsen zur Folge haben. Eine Verteuerung der Finanzierung könnte den Vertrieb von Immobilien erschweren und zur Senkung der Kaufpreise und damit zu sinkenden Margen führen. Steigende Umsätze im Bereich Vermittlung von Lebens- und Rentenversicherungen und evtl. negative Entwicklungen am Beschäftigungsmarkt erhöhen das Provisionsstornorisiko. Die zum Bilanzstichtag ausstehenden Provisionsforderungen gegen die Versicherungsgesellschaften resultieren aus Vermittlungsgeschäften mit Großkunden unter Einsatz von verbundenen Unternehmen, welche durch entsprechende Beitragszahlungen einer erheblichen Liquiditätsbindung ausgesetzt sind und kurzfristig bei Stornos auch zu Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft führen können. Die INFINUS Vertrieb & Service AG hat dem dadurch steigenden Liquiditätsrisiko vorgebeugt, indem sie Provisionen ratierlich Zug um Zug mit Wegfall der Stornohaftung vereinnahmt, höhere Sicherheiten bei einzelnen Versicherungsgesellschaften gestellt und auch ihre Vermittler durch Stellung höherer Sicherheiten in die Pflicht genommen hat. Darüber hinaus wurde dem allgemeinen Stornierungsrisiko durch Bildung einer Rückstellung für Provisionsstornohaftung Rechnung getragen. X. Gesamteinschätzung der RisikosituationGrundsätzlich ist die Konjunkturentwicklung weltweit und insbesondere in Deutschland als positiv einzuschätzen. Diskussionen über die nachhaltige Stabilität des Euro und international wirkende Nebeneffekte aus der Reaktorkatastrophe in Japan können noch auf längere Zeit zu Unsicherheit sowie zeitweiligen Rückschlägen an den Finanzmärkten führen und stellen damit ein Risiko für alle Unternehmen der Finanzbranche dar. Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten und aus den Erfahrungen der Vergangenheit bzgl. Anlegerverhalten sowie den oben beschriebenen Möglichkeiten der Mobilisierung der Liquiditätsreserven sind die Risiken der Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der INFINUS Vertrieb & Service AG jedoch überschaubar. XI. Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresNach Abschluss des Geschäftsjahres, bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes, sind keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung aufgetreten. Die Vermögens- und Finanzlage ist zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes stabil, die Ertragslage gegenüber dem Vorjahr positiv. Die Gesellschaft erwartet auch für das kommende Geschäftsjahr einen Ergebniszuwachs, wobei bei außerordentlichem zusätzlichem Liquiditätsbedarf der Muttergesellschaft geringere Ertragsaussichten auftreten können. Erklärung des Vorstandes Der Vorstand versichert hiermit, dass nach bestem Wissen der Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft vermittelt.
Dresden, 31.03.2011 INFINUS Vertrieb & Service AG Vorstand Andreas Kison Rudolf Ott Dr. Kewan Kadkhodai Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2010 - 31. Dezember 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010I. Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB (in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes - BilMoG) sowie der ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten. Aus Gründen der Klarheit wurde der Provisionsaufwand gegenüber Vermittlern, wie bereits in den Vorjahren, in einer gesonderten Position ausgewiesen. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, soweit das BilMoG gegenüber dem Vorjahr keine abweichende Bilanzierung und Bewertung aufgab. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen nicht zu beachten. Die Vorjahresbeträge wurden dementsprechend nicht angepasst. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Bei den Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze linear vermindert. Zugänge des Geschäftsjahres werden pro-rata-temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 150,00 EUR werden im Jahr des Zugangs als Aufwand behandelt. Geringwertige Anlagegüter, deren Wert mehr als 150,00 EUR aber nicht mehr als 1.000,00 EUR beträgt, werden im Jahr der Anschaffung und in den vier folgenden Jahren mit jeweils einem Fünftel der Anschaffungskosten abgeschrieben. Für Zugänge des Jahres 2010 wurde von der Altregelung Gebrauch gemacht, wonach geringwertige Wirtschaftsgüter bis 410,00 EUR netto sofort abgeschrieben werden. Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten aktiviert. Laufende Beitragszahlungen von Lebensversicherungsverträgen werden als nachträgliche Anschaffungskosten behandelt. Dem Umlaufvermögen zugeordnete Lebensversicherungsverträge werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Bei erkennbaren Risiken werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Pauschalwertberichtigungen wurden nicht gebildet. Ratierliche Forderungen, deren Auszahlungszeiträume sich über mehr als ein Jahr erstrecken, werden mit dem Barwert aktiviert. Ab dem Geschäftsjahr 2009 wurde der Barwert unter Verwendung der von der Bundesbank ab 01.01.2009 monatlich auf Basis der Null-Kupon-Euro-Swapkurve für festverzinsliche Wertpapiere veröffentlichten Zinssätze ermittelt. Die im Geschäftsjahr verwendeten Abzinsungssätze betragen 4,36 % bis 4,77 % bei Laufzeiten von 5 bis 8 Jahren. Die Absenkung des Zinssatzes gegenüber den Vorjahren trägt dem am Markt vorherrschenden nachhaltig niedrigen Zinsniveau Rechnung. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Soweit künftige Preissteigerungen zu berücksichtigen waren, wurden diese mit zwei Prozent per annum angenommen. Die täglich kündbaren Anleihen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die restlichen Schuldverschreibungen wurden zum Ausgabebetrag zuzüglich der ermittelten Zinsschuld bis zum Abschlussstichtag passiviert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagespiegel gesondert dargestellt. Anlagegitter zum 31. Dezember 2010 gemäß § 268 II HGB:
Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktivierten Versicherungsbestände und die Vertriebsstruktur werden über eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschrieben. Die sonstigen Ausleihungen des Finanzanlagevermögens enthalten an Versicherungsgesellschaften abgetretene Festgelder bzw. entgeltlich erworbene Stornoreserven. Der Bestand an Lebensversicherungspolicen setzt sich am Abschlussstichtag aus fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungsverträgen mit unterschiedlichen Laufzeiten zusammen. Die Rückkaufswerte einzelner Verträge liegen, insbesondere in der unmittelbar auf den Erwerb folgenden Zeit, unter den Anschaffungskosten. Der Buchwert der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen betrug am Abschlussstichtag 31,20 Mio. EUR. Ein am Abschlussstichtag niedrigerer beizulegender Wert lässt sich nur im Schätzungswege ermitteln, da ein repräsentativer Zweitmarkt für fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungspolicen in Deutschland noch nicht vorhanden ist. Der Fondswert beläuft sich am Abschlussstichtag auf ca. 18,47 Mio. EUR. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2005 erstmals mit dem Erwerb begonnen hat und somit die Kaufpreiszuschläge in den bilanzierten Buchwerten enthalten sind. Die gehaltenen Fondspolicen sind überwiegend mit Höchststandsgarantien bzw. mit Garantieverzinsungen von 1 bis 2,5 vom Hundert versehen, wodurch eine Wertminderung von Dauer insbesondere durch das langfristige Anlageziel auszuschließen ist. Die vollständigen Gewinne aus den Lebensversicherungsverträgen zeigen sich erst mittel- bzw. langfristig mit Ablauf der Verträge. Abweichend hiervon werden Erlöse aus den Lebensversicherungspolicen nur bei Rückkauf von der Versicherung, Verkäufen am Markt oder vorzeitigem Ableben der versicherten Personen realisiert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von 136.330,4 TEUR (Vorjahr 93.473,3 TEUR) und beinhalten ausschließlich ratierlich ausgezahlte Provisionsforderungen gegen Versicherungsgesellschaften. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 20.479,08 EUR enthalten. Das Grundkapital ist eingeteilt in 1.000.000 Stück auf den Namen lautende Aktien im Nennbetrag von je 1,00 EUR. Eine Ermächtigung des Vorstands, das Grundkapital bis zu einem bestimmten Nennbetrag (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe neuer Aktien gegen Einlagen zu erhöhen, liegt derzeit nicht vor. Der ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von 1.546,50 EUR resultiert in voller Höhe aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 5.143.587,87 EUR beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für:
Die Bewertung der Rückstellung für Provisionsstornohaftung erfolgte auf der Grundlage von Erfahrungswerten. Dabei wurde die unternehmensinterne Stornoquote der Vorjahre unter gewichtetem Einbezug des Provisionshaftungszeitraums von regelmäßig fünf Jahren berücksichtigt. Nach § 253 Abs. 2 HGB wurden die einzelnen Rückstellungsbeträge gemäß ihrer aus Sicht des Bilanzstichtages verbleibenden Resthaftungszeiträume mit den von der Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgezinst. Preissteigerungen wurden aufgrund des Vorliegens reiner Rückforderungsansprüche nicht mit in die Berechnung einbezogen. Die Rückstellung für Rückzahlungsverpflichtungen beinhaltet vertraglich zugesicherte Bestandsfolge- und Differenzprovisionen innerhalb der unkündbaren Vertragslaufzeit. Der sich aus dem Vertrag ergebende Ertrag deckt sich mit dem über die feste Laufzeit mindestens auszuzahlenden Aufwand, wodurch wirtschaftlich betrachtet eine Rückzahlung von eingezahltem Kapital vorliegt. Der Ausweis als Rückstellung wurde jedoch aufgrund der erfahrungsgemäß nicht hinreichend konkretisierten Rückzahlungszeitpunkt gegenüber dem Ausweis als Verbindlichkeit vorgezogen. Die einzelnen Teilbeträge wurden gemäß ihren Restlaufzeiten nach § 253 Abs. 2 HGB mit den maßgebenden Zinssätzen abgezinst. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 69.584,10 EUR enthalten. Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse sind gegliedert in:
Stornoreserven wurden in Höhe von 37.395,35 EUR auf den niedrigeren beizulegenden Wert (Wert aus einem außergerichtlichen Vergleich) außerplanmäßig abgeschrieben. V. Sonstige AngabenAls Vorstand waren im Geschäftsjahr, bestellt:
Die für die Tätigkeit des Vorstands im Berichtsjahr gewährten Gesamtbezüge belaufen sich auf 244.000,00 EUR. Im Geschäftsjahr setzte sich der Aufsichtsrat der Gesellschaft folgendermaßen zusammen:
Die für die Tätigkeit des Aufsichtsrates im Berichtsjahr gewährten Gesamtbezüge belaufen sich auf 38.280,00 EUR. Mit der Future Business KG aA, als herrschendem Unternehmen, hat die Gesellschaft am 28.02.2005 einen Gewinnabführungsvertrag im Sinne des § 291 Abs. 1 Satz 1 AktG für die Dauer von mindestens fünf Jahren abgeschlossen. Danach verpflichtet sich die INFINUS Vertrieb & Service AG ab dem Geschäftsjahr 2005 ihren gesamten Gewinn an die Future Business KG aA, mit Sitz in Dresden, abzuführen. Der Vertrag verlängert sich ohne Kündigung jeweils um ein Jahr. Die INFINUS Vertrieb & Service AG ist zu 100 vom Hundert an der INFINUS Hausverwaltungs GmbH, Dresden, beteiligt. Das Stammkapital der Tochtergesellschaft beträgt 25 TEUR und entspricht der Höhe des Eigenkapitals. Der Jahresüberschuss beträgt 0,00 EUR. Ein Konzernabschluss wird zulässigerweise nicht erstellt. Mit der INFINUS Hausverwaltungs GmbH besteht seit dem Geschäftsjahr 2007 ein Ergebnisabführungsvertrag im Sinne des § 291 Abs. 1 Satz 1 AktG. Die Mindestlaufzeit des Vertrages endet mit Ablauf des Geschäftsjahres 2014. Das Honorar des Abschlussprüfers für das Jahr 2010 wurde mit 100.000,00 EUR brutto in die Rückstellungen eingestellt. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt somit 84.033,62 EUR und teilt sich wie folgt auf:
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2010 durchschnittlich 23,5 Mitarbeiter. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2010 erfolgte durch gemeinsamen Beschluss des Vorstandes und des Aufsichtsrates am 18.04.2011.
Dresden, 31.03.2011 INFINUS Vertrieb & Service AG Vorstand Andreas Kison Rudolf Ott Dr. Kewan Kadkhodai Bericht des Aufsichtsrates Infinus Vertrieb & Service AGFür das Geschäftsjahr zum 31.12.2010, sowie für den Jahresabschluss der Gesellschaft, den Bericht des Wirtschaftsprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses, sowie über die Tätigkeit des Aufsichtsrates erstattet dieser gem. § 171 AktG folgenden Bericht. Der Aufsichtsrat der Infinus Vertrieb & Service AG bestand im Geschäftsjahr 2010 aus den in Mitgliedern Jörg Biehl, Siegfried Bullin und Dr. Andreas Reich mit Herrn Jörg Biehl als Vorsitzenden und Herrn Siegfried Bullin als Stellvertreter. Der bestehende Aufsichtsrat wurde von der sechsten ordentlichen Hauptversammlung am 18.05.2010 in der bisherigen Zusammensetzung neu gewählt. In der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Aufsichtsrates wurden Herr Jörg Biehl als Vorsitzender und Herr Siegfried Bullin als Stellvertreter wiedergewählt. 1. Prüfungstätigkeit während des Geschäftsjahres zum 31.12.2010.Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2010 die Führung der Geschäfte durch den Vorstand der Gesellschaft überwacht und ist in beratender Funktion tätig gewesen. Dazu wurde er regelmäßig schriftlich, unter anderem durch quartalsweise Vorlage von Betriebswirtschaftlichen Auswertungen und mündlich vom Vorstand über den Fortgang der Geschäfte, die Ertragslage des Unternehmens und wichtige geschäftliche Transaktionen, sowie unternehmerische Entscheidungen informiert. Während des Berichtsjahres fanden zudem zwei Sitzungen mit dem steuerlichen Berater der Gesellschaft statt, wobei an Hand der bis zum jeweiligen Zeitpunkt verbuchten Geschäftsvorfälle und an Hand von Geschäftschanceneinschätzungen des Vorstands, sowie mit Unterstützung des steuerlichen Beraters der Gesellschaft, eine Ergebnisplanung entgegengenommen und erörtert wurde. Durch die Vergrößerung des Vorstands konnte eine Aufgabenteilung innerhalb des Vorstandes erfolgen, die letztlich auch dazu führte, dass der Aufsichtsrat zielgenauer über Probleme bzw. die Lage der jeweiligen Teilbereiche der Gesellschaft informiert wurde. In dem Geschäftsjahr 2010 konnte die Gesellschaft durch eine erneute Ausweitung des Lebensversicherungsgeschäfts - und zwar entgegen des Branchentrends - das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres nochmals übertreffen. Durch diesen erneuten Zuwachs, der im klassischen Vermittlungsbereich für kapitalbildende Versicherungen erzielt werden konnte, war es der Gesellschaft möglich, ein Ergebnis, unbeeindruckt von dem im Nachgang zur Finanzmarktkrise noch in Erholung befindlichem Markt, vorzulegen. Der Bereich der Vermittlung von Immobilien konnte konsolidiert werden. Durch Koordinierung mit den Organen der Schwestergesellschaft IFP AG, Stuttgart, konnte das Maklerpotential insgesamt erweitert werden, insbesondere aber auch im Hinblick auf den Immobilienvertrieb gelang es neue Märkte zu erschließen. Der Aufsichtsrat unterstützte den Vorstand zudem bei der Einführung des sogenannten Dachpoolkonzepts. Insoweit wird es für den einzelnen Makler möglich sein Geschäft bei unterschiedlichen Pools über die Gesellschaft einzureichen, sodass die IVS AG ihre Attraktivität für Makler nicht unerheblich steigern kann. Zum Ende des Berichtsjahres 2010 unterstütze der Aufsichtsrat den Vorstand bei der Übernahme der Mehrheit der Aktien an der MAS Finanz AG in Dresden. Durch diese Übernahme, die zum Ende des Berichtszeitraums erfolgte, kann der Vertrieb spezifischer koordiniert werden, da sich die Vertriebsmodelle der beiden Gesellschaften nicht überschneiden. Die Aufgaben des Aufsichtsrates bestanden im vergangenen Geschäftsjahr neben der Beobachtung und Koordinierung des Geschäftsbetriebes innerhalb der Unternehmensgruppe in der Beratung der Tätigkeit der Makler auch für Schwesterunternehmen sowie der Vertriebsstrukturen an sich sowie bei der Unterstützung und Vorbereitung des Geschäftsberichtes und des Jahresabschlusses. Zudem wurden dem Wirtschaftsprüfer während des Prüfungsvorgangs Auskünfte erteilt. 2. Prüfung des JahresabschlussesMit Beschluss des Aufsichtsrats vom 18.04.2011 wurde der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der Gesellschaft festgestellt, der Aufsichtsrat billigte mit Beschluss vom gleichen Tag Jahresabschluss und den Lagebericht der Infinus Vertrieb & Service AG zum 31.12.2010 und erhob keine Einwendungen. Dem unter Berücksichtigung des Gewinnabführungsvertrages unterbreiteten Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung stimmte der Aufsichtsrat zu. 3. Prüfungsergebnis der Prüfung des WirtschaftsprüfersIn der gemeinsam mit dem Wirtschaftsprüfer Berthold Hußendörfer durchgeführten Sitzung vom 18.04.2011 wurde der Prüfbericht vom 18.04.2011 durch Herrn Hußendörfer vorgestellt und im Einzelnen erläutert. Zusammenfassend gab Herr Hußendörfer den Bestätigungsvermerk wieder, nach welchem die Prüfung zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach ausführlicher Erörterung des Prüfberichtes, sowie nach Beantwortungen von Rückfragen des Aufsichtsrates durch Herrn Hußendörfer fasst der Aufsichtsrat einstimmig folgenden Beschluss: "Der Aufsichtsrat billigt das Prüfungsergebnis des Jahresabschlusses gemäß Bericht des Wirtschaftsprüfers Berthold Hußendörfer vom 18.04.2011." 4. ZusammenfassungDer Aufsichtsrat hat somit den vom Vorstand erstellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31.12.2010, sowie den Prüfbericht des Wirtschaftsprüfers Berthold Hußendörfer vom 18.04.2011 ohne Einschränkung einstimmig gebilligt. Der Aufsichtsrat dankt dem gesamten Vorstand sowie den Mitarbeitern der Infinus Vertrieb & Service AG, insbesondere aber auch den Maklerbetreuern und Geschäftspartnern für die im vergangenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit.
Dresden, 18.04.2011 Jörg Biehl, Vorsitzender GewinnverwendungsvorschlagZur Gewinnverwendung und zur Feststellung des Jahresabschlusses liegt vorliegende Beschlussempfehlung des Aufsichtsrates und des Vorstandes vor: Der Jahresüberschuss der Gesellschaft wird auf 00,00 EUR festgestellt. Das erzielte Ergebnis in Höhe von 80.956.256,60 EUR wird aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages in Höhe von 80.956.256,60 EUR an die Future Business KG aA abgeführt. Herrn Andreas Kison, Herrn Rudolf Ott und Herrn Dr. Kewan Kadkhodai wird für ihre Tätigkeit als Vorstand der INFINUS Vertrieb & Service AG für das Geschäftsjahr bis zum 31.12.2010 Entlastung erteilt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der INFINUS Vertrieb & Service AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, 18. April 2011 Berthold Hußendörfer, Wirtschaftsprüfer Der oben stehende Bestätigungsvermerk bezieht auf den gesamten Jahresabschluss zum 31.12.2010 der INFINUS Vertrieb & Service AG. |
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