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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PM Computer Services GmbH & Co. KGBad CambergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2015 bis zum 30.11.2016Bilanz zum 30. November 2016AKTIVSEITE
Registergericht: Amtsgericht Limburg
Bilanzvermerke:
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Dezember 2015 bis 30. November 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2015/2016I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum JahresabschlussDie PM Computer Services GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Bad Camberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Limburg an der Lahn unter HRA 938 eingetragen. Der Jahresabschluss der PM Computer Services GmbH & Co. KG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften & Co. im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 242 ff. und §§ 264a Abs. 1 HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung des für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen entsprechend dem deutschen Handelsgesetzbuch aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenGegenstände des immateriellen Vermögens und des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibung bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen der beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens erfolgte linear. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Laufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und notwendigen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewendeten Methoden. III. Angaben zur BilanzBrutto-Anlagen-Spiegel
Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 130.090,80 (Vorjahr TEUR 716). Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Wareneinkauf (TEUR 543) und Prämien (TEUR 264). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf TEUR 57 (Vorjahr TEUR 231). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften und durch Abtretungen von Risikolebensversicherungen besichert. Es bestehen Verpflichtungen aus Bürgschaften für die helpline rd GmbH, Hürth, in Höhe von EUR 2.200.000,00 und aus Bürgschaften für die helpLine GmbH, Bad Camberg, in Höhe von EUR 2.500.000,00. Aufgrund der guten Liquiditätssituation ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 636 (bis ein Jahr) und in Höhe von TEUR 800 (2-5 Jahre). IV. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2015/2016 wurden 103 Mitarbeiter beschäftigt, davon 84 Angestellte und 19 Auszubildende. Von den Schutzklauseln des § 286 (3) und § 286 (4) HGB wurde Gebrauch gemacht. Geschäftsführerin ist die PM Computer Services Verwaltungs GmbH, Bad Camberg, vertreten durch deren Geschäftsführer
Persönlich haftende Gesellschafterin ist die PM Computer Services Verwaltungs GmbH, Bad Camberg, mit einem Stammkapital von EUR 25.600,00.
Bad Camberg, den 17. Mai 2017 PM Computer Services GmbH & Co. KG Harald Popp Dirk K. Martin Dr. Alexander Becker Lagebericht 2015/2016I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens PMCS betreibt ein Handelsgeschäft mit Software von Drittherstellern im Service-, Verfügbarkeits- und Sicherheitsumfeld. Neben dem klassischen Handel mit Nutzungslizenzen bietet PMCS ebenfalls Wartung und Dienstleistungen, z.B. Support, Beratung und Trainings für die besagten Produkte an. Die Software helpLine bietet IT-Service Management und Service Management nach ITIL-Disziplinen an und ist dort auch zertifiziert. Nähere Informationen zu den Produkten sind auf www.pmcs.de abrufbar. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 1 ist die deutsche Gesamtwirtschaft im Jahr 2016 preisbereinigt um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Hauptgründe für das starke Wachstum waren weiterhin u. a. eine hohe Binnennachfrage, die durch den Staat und die Privathaushalte hervorgerufen wurde. Damit verzeichnete Deutschland das stärkste Wirtschaftswachstum seit 2011. Weiterhin konnte die deutsche Binnenkonjunktur von einem weiteren Rückgang in der Arbeitslosigkeit profitieren. Nach Berechnungen 2 des Branchenverbandes "Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz: "BITKOM") konnte der Umsatz mit Produkten und Dienstleistungen aus der Informationstechnologie-, Telekommunikation- und Unterhaltungselektronikindustrie (kurz: "ITK") gegenüber dem Vorjahr 2016 um 1,0 % auf 159,3 Milliarden Euro gesteigert werden. Somit liegt die Wachstumsrate des ITK-Markt unter der des deutschen Bruttoinlandsproduktes für denselben Zeitraum. Die für die PMCS GmbH & Co. KG GmbH (kurz: "PMCS") relevanten Märkte, namentlich Software und IT-Dienstleistungen, konnten laut BITKOM um 6,2 % auf 21,6 Milliarden Euro (Software) wachsen bzw. um 2,7 % auf 38,1 Milliarden Euro für IT-Dienstleistungen. Beide relevanten Bereiche wuchsen deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft und damit in diesem Jahr stärker als der ITK Markt.
1 Gemäß Internet
Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes vom 23.
Februar 2017, veröffentlicht unter
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/VGR/Inlandsprodukt/Tabellen/Gesamtwirtschaft.html
Geschäftsverlauf PMCS konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/2016 nicht den Erfolgspfad der vergangenen Jahre fortsetzen und realisierte einen Umsatz von TEUR 19.661. Der Umsatzrückgang von 11,4 % resultierte hauptsächlich aus internen Umstrukturierungen im Vertrieb. Wir sehen uns weiterhin in der Geschäfts- & Produktstrategie bestätigt und sind zuversichtlich, im neuen Geschäftsjahr wieder auf den gewohnten Wachstumspfad zurückzukehren. Die im Geschäftsjahr 2015/2016 realisierten Umsatzzahlen erfüllen somit nicht unsere Zielprognose in Höhe von TEUR 21.000 bis TEUR 23.000 aus dem letztjährigen Prognosebericht. PMCS konnte im Geschäftsjahr 2015/2016 das Handelsgeschäft mit Software von Drittherstellern - hierbei handelt es sich primär um Produkte von helpLine, Symantec, EMC, Netapp, Sophos und nexthink im Service-, Verfügbarkeits- und Sicherheitsumfeld - nur partiell weiter ausbauen. Neben dem klassischen Handel mit Nutzungslizenzen dieser Hersteller, bietet PMCS ebenfalls Wartung und Dienstleistungen, z.B. Support, Beratung und Trainings für die besagten Produkte an. Die Personalkosten sind trotz zurückgegangener Umsatzerlöse leicht um TEUR 22 (+0,5 %) an-gestiegen. Dies ist in einer weiteren Aufstockung unserer Servicekapazitäten begründet. Im Geschäftsjahr 2015/2016 wurden 6 neue Arbeitnehmer eingestellt und somit ist unsere erfolgreiche Rekrutierungsstrategie fortgeführt worden - per Ende 2016 beträgt die Mitarbeiterzahl 103. Wie in den Vorjahren, konnte PMCS wieder junge Menschen für eine Ausbildung oder ein duales Studium begeistern sowie einstellen und so gleichzeitig dem Nachwuchsmangel nachhaltig entgegenwirken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 243 auf TEUR 2.416 zurückgegangen. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10 verringert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 358 zurück-gegangen. Gegenwärtig werden weitere Mitarbeiter gesucht, die am Wachstum von PMCS mitwirken und dieses realisieren. Weiterhin weist PMCS geringe Mitarbeiterfluktuations- und Krankenstandraten aus. 2. Lage Die Lage des Unternehmens kann nach wie vor als sehr gut bezeichnet werden. a. Ertragslage Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2015/2016 konnte nicht verbessert werden, liegt aber im Vergleich mit den vergangenen 5 Jahren immer noch auf hohem Niveau. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt aufgrund des Umsatzrückganges deutlich unter dem Vorjahreswert und spiegelt somit auch die veränderte Finanzlage wider. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Finanzlage konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/2016 gegenüber dem Vorjahr nicht verbessern. Durch die der Geschäftsentwicklung angepassten Ausschüttungspolitik, wird die Finanzlage nicht überbeansprucht, so dass weiterhin ausreichend Liquidität für Handlungsoptionen besteht. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht verbessert. Aufgrund der guten Liquiditätslage, hat PMCS keinerlei Finanzierungsmaßnahmen im Bankbereich durchgeführt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 9,8 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Langfristige Anlagen sind durch das wirtschaftliche Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen sehr deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. c. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/2016 hat PMCS keine nennenswerten Investitionen durch-geführt. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, Umsätze pro Mitarbeiter, Working Capital, Cash Flow sowie den Liquiditätsgrad 1. Grades (Cash-Ratio) heran. Die Umsatzrendite ermitteln wir als Verhältnis zwischen den Earnings before Interest and Taxes (kurz EBIT) und unseren Umsätzen. Das Cash-Ratio benennt das Verhältnis zwischen den liquiden Mitteln und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Das Working Capital definieren wir als Summe der liquiden Mittel, Forderungen, Vorräte sowie geleisteten Anzahlungen abzüglich unserer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltenen Anzahlungen. Der (traditionelle) Cash Flow ergibt sich aus dem Jahresüberschuss zuzüglich der Abschreibungen (bzw. abzüglich von Zuschreibungen) sowie zuzüglich der Erhöhung (bzw. abzüglich der Verminderung) der Rückstellungen. In Folge der um 11,4 % gesunkenen Umsätze haben sich nahezu alle Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2015/2016 verschlechtert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Cash-Ratio deutlich verschlechtert. Die Umsatzrendite hat sich nur leicht auf 11,6 % verringert. Der Cashflow und das Working Capital sind deutlich zurückgegangen. Der Umsatz pro Mitarbeiter hat sich im Jahresvergleich um 45 TEUR auf 191 TEUR verringert. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zu berichten. III. PrognoseberichtDer Branchenverband BITKOM 3 prognostiziert für das Kalenderjahr 2017 ein Umsatzwachstum von 1,3 % für den deutschen ITK-Markt - dadurch wird das Marktvolumen auf 161,4 Milliarden Euro steigen. Ferner rechnen die BITKOM-Experten damit, dass die ITK-Unternehmen im Jahr 2017 EUR 1,051 Millionen Menschen beschäftigen werden - dies entspricht einem Beschäftigungsplus von 2 % (+21.000 Stellen) gegenüber 2016. Die Wachstumsprognose für die BITKOM-Industrie bewegt sich damit fast auf dem gleichen Level wie der Ausblick der Europäischen Kommission auf die deutsche Wirtschaft - die Kommission erwartet ein Wachstumsplus von 1,6 %. 4 Auf Ebene der Europäischen Union erwartet die EU-Kommission sogar ein Wachstum von 1,9 %, respektive von 1,7 % für die Mitgliedsstaaten der Eurozone. Konjunkturtreiber sind weiterhin der niedrige Ölpreis, die günstigen (Re-) Finanzierungsmöglichkeiten aufgrund der niedrigen Leitzinsen sowie ein günstiger Wechselkurs. Die BITKOM-Wachstumsprognosen für die PMCS-relevanten Märkte liegen weiterhin deutlich über dem branchenweiten Wachstum für 2017. Konkret erwartet der Branchenverband ein Umsatzplus von 6,3 % für Softwareverkäufe - dies entspricht einem Marktvolumen von 23,0 Milliarden Euro - und ein Wachstum von 2,3 % für IT-Services auf 39,0 Milliarden Euro. Als Wachstumstreiber wird weiterhin die Notwendigkeit zur Digitalisierung des Geschäftes identifiziert - laut BITKOM erkennen immer mehr Unternehmen, dass langfristiger Erfolg unausweichlich an Digitalisierung gekoppelt ist. Diese optimistischen Erwartungen spiegeln sich im weiterhin hohen BITKOM-Branchenbarometer für das Jahr 2017 wider, der von 66 auf 71 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. 5
4 Gemäß Pressemitteilung der
Europäischen Kommission "European Economic Forecast"
Mai 2017, veröffentlicht unter
https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/ip053_en_1.pdf
Wir gehen davon aus, dass PMCS in 2017 sowohl im Umsatz- und Rohgewinnbereich, als auch bei der Mitarbeiteranzahl wieder deutlich wachsen wird. Für das Geschäftsjahr 2016/2017 rechnen wir mit einem Umsatz zwischen TEUR 23.000 und TEUR 24.000. Dies wollen wir sowohl durch eine Ausweitung unseres Serviceangebotes als auch durch Neukundenakquise erreichen. Durch unsere bessere Marktpositionierung, werden wir unseren Rohertrag im Geschäftsjahr 2016/2017 um mindestens 20 % im Vergleich zu 2016 deutlich steigern können. Auch im Personalbereich ist für 2017 Wachstum geplant - konkret planen wir 9 neue Mitarbeiter/innen einzustellen - dies entspricht einem Mit-arbeiterwachstum von 9% gegenüber 2016 (103 Mitarbeiter). IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken Grundsätzlich werden die externen Marktrisiken auch in unseren Märkten durch Intransparenz der Branche, schnelle Produktzyklen und kurze Halbwertszeiten für Knowhow und Technologien bestimmt. PMCS steuert diesen Risiken durch breit angelegte Weiterbildungsprogramme entgegen. PMCS ist durch seine zwei Geschäftsbereiche gut gegen diese Risiken positioniert. Im Bereich des Handelsgeschäfts bestehen Risiken u. a. im Margenverfall, da es seitens der Hersteller keinen Kundenschutz gibt. Neben der Pflege von direkten Lieferbeziehungen mit allen Lieferanten, hat PMCS auch die Möglichkeit Produkte über die Distribution zu beschaffen, so dass keine einseitige Abhängigkeit besteht. 2. Ertragsorientierte Risiken PMCS bedient Kunden aus allen Branchen und in unterschiedlichsten Größen. Der umsatzstärkste Kunde hatte einen Umsatzanteil von weniger als 5 % vom Gesamtumsatz, somit besteht kein Klumpenrisiko. Auch das Risiko von Forderungsausfällen ist durch die mehrheitlich hohe Bonität der Kunden als gering einzuschätzen. Ein Risiko ist langfristig in der demographischen Entwicklung zu sehen. Langfristig gesehen, wird es nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter geben, um die Wachstumspläne zu erfüllen. Durch eigene Ausbildung in allen Bereichen, soll dieses Risiko gemindert werden. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. 4. Chancenbericht Als Chance sehen wir aktuell das wachsende Bedürfnis innerhalb der Unternehmen nach Digitalisierung. Der Markt entwickelt sich dahingehend weiter, dass Digitalisierung als entscheidender Produktivitätsfaktor und Wettbewerbsvorteil angehen und forciert wird. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 5. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in der demographischen Entwicklung und hiermit zusammenhängend in der Gewinnung neuer, qualifizierter Mitarbeiter. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken jedoch gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Im kurzfristigen Bereich ist aufgrund der Liquiditätssituation der Gesellschaft keine Finanzierung notwendig. Gegebenenfalls erfolgt eine Finanzierung mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine Konservative Risikopolitik. VI. Bericht über ZweigniederlassungenDer Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in Bad Camberg. Weitere Niederlassungen befinden sich in Hürth bei Köln und Berlin. Die größte Niederlassung nach der Zentrale in Bad Camberg befindet sich in Hürth.
Bad Camberg, den 16. Mai 2016 PM Computer Services GmbH & Co. KG Harald Popp Dirk K. Martin Dr. Alexander Becker Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PM Computer Services GmbH & Co. KG, Bad Camberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2015 bis zum 30. November 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 17. Mai 2017 fischer/collegen
Stuttgart GmbH & Co. KG
Marc-Uwe Fischer, Wirtschaftsprüfer Frank Bubeck, Wirtschaftsprüfer BescheinigungIn dem vorstehend zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie Lagebericht wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276 Satz 1, 288 Satz 2 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss, der am 28. September 2017 von der Gesellschafterversammlung festgestellt wurde, haben wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt. |
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