ALDI Großbeeren Verwaltung SE
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
1 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALDI SE & Co. KGGroßbeerenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtDarstellung der Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die ALDI SE & Co. KG, Großbeeren betreibt als regionale Gesellschaft der Unternehmensgruppe ALDI Nord ein Zentrallager in Großbeeren sowie zum Stichtag 81 Einzelshandelsmärkte. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Berichtsjahr hat sich ähnlich wie im Vorjahr positiv entwickelt. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte erhöhte sich im Vorjahrsvergleich um 1,8 % (Quelle: Stat. Bundesamt, Veröffentlichung Januar 2022). Die Gesamtausgaben für Lebensmittel sind gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % gestiegen (Quelle: Stat. Bundesamt, Veröffentlichung Januar 2022). Der Marktanteil für Discounter, das Marktsegment, in dem sich die Gesellschaft betätigt, betrug im Berichtsjahr 42,2 % (Quelle: GfK) und ist damit gegenüber dem Vorjahr auf gleichem Niveau. In der Anzahl der Einzelhandelsmärkte von 81 sind 14 Märkte enthalten, die zum 31.12.2020 von einer Schwestergesellschaft übernommen wurden, sowie 11 Märkte, die zum 31.12.2021 von einer weiteren Schwestergesellschaft übernommen wurden. Aus diesem Grund sind die Darstellungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nur bedingt vergleichbar. Nachhaltigkeit Den immer stärker in den öffentlichen Fokus gerückten Anforderungen an Umwelt und Nachhaltigkeit wird durch ein aktives Klima- und Nachhaltigkeitsmanagement Rechnung getragen. Die in diesem Zusammenhang aufgesetzten Prozesse werden kontinuierlich hinterfragt und verbessert. Projekte zur Nachhaltigkeits- sowie zur Klimaberichterstattung wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter ausgerollt Geschäftsentwicklung Umsatz- und Eigenkapitalrendite stellen die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die auch zur internen Steuerung herangezogen werden, dar. Die Anzahl der Verkaufsstellen hat sich durch eine Schließung und die Übernahme von 11 Verkaufsstellen einer Schwestergesellschaft zum 31.12.2021 von 71 Verkaufsstellen auf 81 Verkaufsstellen gegenüber dem Vorjahr verändert; zusätzlich sind 2 Verkaufsstellen durch ein neues Objekt ersetzt worden. Die Umsatzerlöse konnten im Berichtsjahr wie erwartet gesteigert werden. Der Jahresüberschuss hat sich wie erwartet entwickelt. Ertragslage Die im Rahmen der Corona-Pandemie erlassenen Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung haben bei unserer Gesellschaft zu negativen Einflüssen geführt. Im Jahr 2021verzeichnete unsere Gesellschaft trotz des gestiegenen verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte sowohl im Lebensmittelbereich als auch im Non-Food-Sektor Umsatzrückgänge Insgesamt wurde im Jahr 2021 dennoch ein gestiegener Jahresumsatz von € 394,8 Mio. erzielt; die Umsatzsteigerung beträgt 19,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Ursache für die Umsatzsteigerung ist die Übernahme von 14 Verkaufsstellen einer anderen ALDI-Gesellschaft zum 31.12.2020. Im Geschäftsjahr 2021 wird ein Jahresüberschuss vor Steuern der Gesellschafter in Höhe von € 4,6. Mio. ausgewiesen. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um € 2,6 Mio. Wesentlicher Faktor für diese Ergebnissteigerung ist die bereits erwähnte Übernahme von Verkaufsstellen. Vermögens- und Finanzlage Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bilanzsumme von € 60,0 Mio. auf € 63,7 Mio. verändert. An dieser Stelle sowie auch beim Anlagevermögen, bei den Vorräten und Rückstellungen macht sich der Effekt aus der Übernahme von 11 weiteren Verkaufsstellen von einer Schwestergesellschaft zum 31.12.2021 bemerkbar. Die Investitionen des Geschäftsjahres betrugen € 8,5 Mio. und betrafen überwiegend die Verkaufsstellenausstattungen, den Erwerb von Vertriebsrechten einer Schwestergesellschaft sowie den Fuhrpark. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme betrug zum Stichtag 48,9% (Vorjahr: 48,1%). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen den vorangehend beschriebenen Investitionen zuzurechnen. Der Anstieg der Vorräte gegenüber dem Vorjahresstichtag beträgt € 1,4 Mio.. Der Anteil der flüssigen Mittel beträgt 6,8% der Bilanzsumme. Die für den Geschäftszweck ausreichende Eigenkapitalausstattung stützt sich auch auf die hohe Umschlagshäufigkeit der Vorräte, so dass die Gesellschaft unter Berücksichtigung der Forderungen und der vorhandenen liquiden Mittel ihre finanziellen Verpflichtungen termingerecht erfüllen kann. Zudem ist die Gesellschaft in das Cash-Managementsystem der Unternehmensgruppe Aldi Nord eingebunden und kann sich hierüber finanzieren. Die Eigenkapitalquote hat sich infolge der Gutschrift des Jahresergebnisses deutlich verbessert. Bei der Vermögens- und Finanzlage haben sich darüber hinaus im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen strukturellen Veränderungen ergeben. Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.069 Mitarbeiter (Angabe nach Köpfen, ohne geschäftsführenden Direktor). Durch eine nachhaltige Personalpolitik schafft die Gesellschaft die Voraussetzung für die langfristige Zukunftssicherung des Unternehmens. Zum Ausdruck kommt dies insbesondere in der Ausbildungsbereitschaft der Gesellschaft. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 40 Auszubildende. Chancen- und Risikobericht Nach dem COVID-19 bedingten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes im Geschäftsjahr 2021, ist der konjunkturelle Ausblick für Deutschland nunmehr optimistisch. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 2,1 % erwartet (Quelle: IfW Kiel; Stand 03/2022). Risiken, die die Geschäftsentwicklung mittelfristig beeinflussen könnten, sind vor allem in der noch immer anhaltenden Flächenexpansion im Lebensmitteleinzelhandel, der Steigerung der Rohstoffkosten und in dem nach wie vor unverändert harten Preiswettbewerb zu sehen. Die bisher erfolgreiche Geschäftspolitik, qualitativ hochwertige Produkte zu günstigen Preisen anzubieten, wird auch in Zukunft fortgesetzt. Die Produktpalette im Lebensmittelbereich wird auch weiterhin durch den Non-Food-Bereich (ALDI aktuell) ergänzt werden. Rechtliche und wirtschaftliche Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, sind nicht bekannt geworden. Planungs- und Kontrollprozesse bilden die wesentlichen Bestandteile des Risikomanagementsystems. Die Gesellschaft erfährt hierbei durch die Dienstleistungsgesellschaft der Unternehmensgruppe ALDI Nord Unterstützung. Die Ziele und Methoden des Risikomanagements der Gesellschaft sind auf eine strikte Begrenzung der vorhandenen Risiken ausgerichtet. Prognosebericht Für das laufende und das nächste Geschäftsjahr erwarten wir grundsätzlich keinen nennenswerten Anstieg der Binnennachfrage im Lebensmittelsektor, wenngleich es uns aufgrund der derzeitigen Wirtschafts- und Konjunkturlage im Zusammenhang mit der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges weiterhin nicht möglich ist, eine valide Prognose über das 3. Quartal 2022 hinaus abzugeben. So gehen wir jedoch davon aus, dass die Corona-Krise keine signifikanten negativen wirtschaftlichen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben wird. Die Auswirkungen und Dauer der Preissteigerungen auf dem Energiemarkt aufgrund des Ukraine-Krieges auf die Verbraucherstimmung lassen sich derzeit nur schwer abschätzen. Durch eine weiterhin kundenorientierte Verkaufspolitik bei gleichzeitiger Aktualisierung unserer Produktpalette gehen wir davon aus, dass wir unsere Stellung in diesem wettbewerbsintensiven Marktumfeld behaupten können; insbesondere auch vor dem Hintergrund der Investitionen zur Errichtung moderner Verkaufsstellen. Wir erwarten für 2022 einen positiven Umsatzeffekt aus der Übernahme von 11 Verkaufsstellen von einer Schwestergesellschaft sowie ein etwa gleichbleibendes Jahresergebnis. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die ALDI SE & Co. KG hat ihren Sitz in Großbeeren und ist beim Amtsgericht Potsdam unter der Nummer HRA 1748 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 wurde nach den Vorschriften des HGB unter Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Bilanz ist unter vollständiger Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft ist in das zentrale Cash-Management der Unternehmensgruppe ALDI Nord über die ALDI Einkauf SE & Co. oHG, Essen, eingebunden und kann sich hierüber finanzieren. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag des Vorjahres 14 Verkaufsstellen von einer anderen Gesellschaft übernommen. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist somit nur eingeschränkt gegeben. Die Effekte aus der Übernahme der Verkaufsstellen wirken sich unter anderem auf die Positionen Umsatz (+ T€ 63.513,0) und Jahresüberschuss vor Steuern der Gesellschafter (+ T€ 2.635,9) aus. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft 11 weitere Verkaufsstellen von einer anderen Gesellschaft übernommen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten wurden die Netto-Rechnungsbeträge vermindert um Skonti angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode in Abhängigkeit von der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden ab dem Jahr 2018 bis zu einem Wert von € 250,00 im Jahr des Zugangs als Kosten verbucht und solche zwischen € 250,01 und € 800,00 im Anlagevermögen erfasst und sofort abgeschrieben. Die Beteiligungen im Finanzanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleichbleibenden Bestand an Hilfs- und Betriebsstoffen wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Waren haben wir zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Flüssige Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die den Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf der einzelnen Posten. Die Rückstellungen sind gem. § 249 i. V. m. 253 Abs. 1, 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für temporäre Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden werden latente Steuern ermittelt. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden miteinander verrechnet. Ein sich ergebender passiver Überhang wird unter dem Posten "Passive latente Steuern" ausgewiesen. Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird gemäß § 274 Abs. 1 HGB nicht bilanziert. Die latente Steuer für das laufende Geschäftsjahr wurde mit einem Steuersatz von 13,4% (Vorjahr 13,5%) Bei den Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen ergeben. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt (siehe Anlage zum Anhang). Im Rahmen der Übernahme von 11 Verkaufsstellen der ALDI GmbH & Co. KG, Wittstock zum 31.12.2021 ist das den Verkaufsstellen zuzurechnende Vertriebsrecht entgeltlich erworben und als immaterieller Vermögensgegenstand aktiviert worden. Dieser Vermögensgegenstand wird ab 2022 über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Gesellschaft ist an der ALDI Einkauf SE & Co. oHG, Essen sowie der Fortuna VV SE, Essen beteiligt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen die ALDI Einkauf SE & Co. oHG und resultieren aus dem Leistungsverkehr mit dieser Gesellschaft. Größere Forderungen, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen, enthält die Bilanz nicht. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche in Höhe von T€ 21,6. (Vorjahr: T€ 0,0) ausgewiesen. Die Kommanditeinlagen betragen T€ 1.600,0 und sind voll eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Personalverpflichtungen, ausstehende Kostenrechnungen sowie Pfandrückstellungen Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert; alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten haben € 30.159,40 (Vorjahr: € 26.366,80) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, jedoch weniger als fünf Jahre. Die übrigen Verbindlichkeiten werden innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber ehemaligen Gesellschaftern (vormals: Schröder GmbH; nach Verschmelzung nunmehr Scheffler GmbH) in Höhe von € 100.913,94 (Vorjahr: € 101.759,96) enthalten. Der Überhang passiver latenter Steuern hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Die passiven latenten Steuern sind im Wesentlichen begründet durch unterschiedliche Wertansätze des Anlagevermögens in Handels- und Steuerbilanz. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Ein aktiver Überhang wird nicht bilanziert. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die ausgewiesenen Umsatzerlöse beinhalten die Erlöse aus dem Verkauf von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen und der Vermietung. Der Materialaufwand enthält einen Einmaleffekt in Höhe von T€ 647,8, der aus einer genaueren Berechnung der durchschnittlichen Anschaffungskosten im Rahmen der Warenbewertung resultiert. In dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von T€ 4,3 (Vorjahr T€ 10,3) enthalten. Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wird die Gewerbeertragsteuer mit T€ 341,5 ausgewiesen. Die sonstigen Steuern beinhalten die Kfz-Steuer mit T€ 27,7. Die Steuern der Gesellschafter wurden mit dem für die Komplementärin geltenden Steuersatz ermittelt. Das Jahresergebnis wurde gemäß gesellschaftsvertraglichen Vorgaben den Konten der Gesellschafter gutgeschrieben. VI. Finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen für Immobilien belaufen sich auf 14,7Mio € p.a.. Die Restlaufzeit der Mietverträge liegt zwischen 2 und 15 Jahren. Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasing belaufen sich auf 72,8 T€ p.a. Die Restlaufzeit der Leasingverträge liegt zwischen 1 und 24 Monaten. VII. Sonstige Angaben Der durchschnittliche Personalbestand betrug 935 Gehaltsempfänger und 134 Lohnempfänger (Angabe nach Köpfen, ohne geschäftsführenden Direktor). Für das Berichtsjahr beträgt die Vergütung für den Abschlussprüfer für erbrachte Abschlussprüfungsleistungen € 12.200,00. Geschäftsführerin ist die Komplementärin der Gesellschaft, die Frank Schröder Verwaltung SE, mit Sitz in Großbeeren und einem Kapital von € 120.000,00, vertreten durch Herrn Frank Schröder (geschäftsführender Direktor). Daneben war bis zum 01. Februar 2021 die Schröder GmbH, mit Sitz in Großbeeren und einem Kapital von € 30.000,00, vertreten durch Herrn Frank Schröder (Gesamtgeschäftsführer), zur Geschäftsführung berufen. Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Lage der Gesellschaft nach Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Der Krieg in der Ukraine hat bei unserer Gesellschaft bislang zu keinen negativen Auswirkungen geführt. Eine Prognose über das 3. Quartal 2022 hinaus in Bezug auf die Lieferfähigkeit unserer Lieferanten ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.
Großbeeren, 31.03.2022 gez. Frank Schröder Verwaltung SE Frank Schröder Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Großbeeren, den 31.03.2022 gez. Frank Schröder Verwaltung SE Frank Schröder Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.10.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ALDI SE & Co. KG, Großbeeren Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALDI SE & Co. KG, Großbeeren - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALDI SE & Co. KG, Großbeeren für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 30. Juni 2022 Flottmeyer
• Steghaus + Partner mbB
Dipl.-Kfm. Christian Bruun, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Fabian Steghaus, Wirtschaftsprüfer |
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