Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 18124
Eingetragen
24.11.2020
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlWärme- und KälteverteilungHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Vertrieb, Konzeption und Service von Regelventiltechnik und Sicherheitsarmaturen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Regina Reng
seit 3.1.2024
Prokura
Erich Lentner
seit 11.4.2022
Prokura
Ludwig jun. Reng
seit 24.11.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Ludwig RengReng Gruppe GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Reng Gruppe GmbH

Neustadt/Donau

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Reng Gruppe ist ein überregionales Dienstleistungsunternehmen aus dem Elektrohandwerk, welches überwiegend in den Bereichen Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Elektroanlagenbau, Automatisierungstechnik sowie Elektroinstallationen tätig ist. Die Unternehmensgruppe beschäftigt circa 280 eigene Mitarbeiter, welche durch ihre Motivation und Identifikation zum Unternehmen einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.

Die Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau hält zum Stichtag 31. Dezember 2022 folgende 100% Beteiligungen.

-Reng Industriesysteme GmbH, Neustadt a.d. Donau

-Reng Ventiltechnik GmbH, Neustadt a.d. Donau

-Reng Innovative Energien GmbH, Neustadt a.d. Donau

-Reng Elektrotechnik GmbH, Regensburg

-Reng Elektrotechnik Dresden GmbH, Dresden

Diese werden mittels Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Zur Reng Gruppe GmbH besteht jeweils umsatzsteuerliche Organschaft.

Die wichtigsten Standorte des operativen Geschäftes befinden sich in Neustadt a.d. Donau sowie in Regensburg. Zum Kundenstamm gehören unter anderem Firmen wie Bayernoil Raffineriegesellschaft mbH, Infineon Technologies AG sowie die Audi AG.

Die Reng Gruppe konzentriert sich auf beste Qualität und optimalen Service für eine maximale Kundenzufriedenheit, getreu dem Motto: " Lösungen rund um die Elektrotechnik".

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

I. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

[Quelle: Auszüge und inhaltliche Wiedergaben des Jahresgutachtens 22-23 "Energiekrise solidarisch bewältigen, neue Realität gestalten" des Sachverständigenrates, veröffentlicht am 9. November 2022 und der "ifo Konjunkturprognose Herbst 2022: Inflation würgt privaten Konsum ab - deutsche Konjunktur vor hartem Winter" des ifo Institutes, Veröffentlicht am 12. September 2022]

Der Trend der steigenden Inflation im Euroraum zum Jahresende 2021 (+ 4,1%) setzt sich im Jahr 2022 mit 8,5% fort. Der kurzfristigen Erholung der Konjunktur mit dem Ende der pandemiebedingten Maßnahmen versetzte der russische Angriffskrieg auf die Ukraine einen Dämpfer. Zu den daraus resultierenden Lieferschwierigkeiten von wichtigen Nahrungs- und Düngemitteln kommt noch der Preisanstieg für Energieträger aus Russland. Aufgrund der starken Abhängigkeit des Euroraumes von russischer Energie wuchs das BIP im Jahr 2022 um lediglich 3,3%. Im Vergleich dazu stieg das BIP im Jahr 2021 um 5,2% an. Die steigenden Preise für Energie stellen für das produzierende Gewerbe eine erhebliche Mehrbelastung dar. Die schwierige Situation auf dem Weltmarkt seit Beginn des Krieges, noch verstärkt durch die Inflation und die steigenden Energiepreise, sorgt für eine sinkende Konsumnachfrage privater Verbraucher. Ebenfalls litt die Konjunktur unter überlasteten Transportwegen auf See. Dies verhinderte eine nachhaltige Erholung der Konjunktur im europäischen Wirtschaftsraum (BIP-Wachstum von 3,3% bei einer Inflation von 8,5%).

In Deutschland wuchs das BIP im Jahr 2022 um 1,7%, was im Vergleich zu 2,9% im Vorjahr deutlich niedriger ist. Die privaten Konsumausgaben entwickelten sich deutlich besser als im Frühjahr prognostiziert und trugen maßgeblich dazu bei, trotz hoher Inflation und dadurch deutlich reduzierter Kaufkraft, das BIP im ersten Halbjahr um 0,8% zu steigern. Gleichzeitig verschlechterten sich die konjunkturellen Aussichten für das zweite Halbjahr so sehr, dass die Jahresbetrachtung des BIP nahezu unverändert zur Frühjahrsprognose eintrifft. Die EZB versucht die Inflation mit einer Erhöhung des Leitzinses abzuschwächen. Im Jahr 2022 wurde dieser in mehreren Schritten um insgesamt 2% angehoben. Dies war die größte Erhöhung in der Geschichte der EZB. Die Zinsanpassungen, welche die Finanzierungskosten in die Höhe treiben, schwächen die Baukonjunktur merklich ab. Stornierte und rückläufige Aufträge beeinträchtigen das Baugewerbe, so stark wie zuletzt nur zur Weltfinanzkrise im Jahr 2008. Gleichzeitig lag die Inflation im Jahr 2022 im Durchschnitt bei 8,0%.

II. Entwicklung der Branche

[Quelle: ZVEI; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe]

Im Dezember 2022 hat die deutsche Elektro- und Digitalindustrie 6,9 Prozent mehr Bestellungen erhalten als ein Jahr zuvor. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus dem Inland (+ 9,4 %) fast doppelt so stark zu wie die aus dem Ausland (+ 4,8 %). Während Kunden aus dem Euroraum ihre Orders um ein Fünftel (+ 19,4 %) erhöhten, gingen die Bestellungen aus Drittländern um 2,4 Prozent zurück.

Im gesamten vergangenen Jahr hat die Branche damit 10,0 Prozent mehr neue Aufträge eingesammelt als 2021. Der Wert der Inlandsorders zog um 9,0 Prozent an, Auslandskunden orderten insgesamt 10,8 Prozent mehr. Die Bestellungen aus der Eurozone wuchsen um 16,1 Prozent, wohingegen das Plus bei den Aufträgen aus dem nicht zum gemeinsamen Währungsraum gehörenden Ausland mit 8,1 Prozent nur halb so hoch ausfiel.

Die preisbereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter hat ihr Vorjahresniveau im Dezember 2022 um 2,0 Prozent übertroffen. Im gesamten vergangenen Jahr erzielte sie damit - vorbehaltlich späterer Revisionen durch das Statistische Bundesamt - ein Plus von 3,4 Prozent.

Die nominalen Erlöse der deutschen Elektro- und Digitalindustrie summierten sich im Dezember 2022 auf 20,8 Milliarden Euro - ein Zuwachs von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Inlandsumsatz rückte um 15,3 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro vor, der Auslandsumsatz um 10,5 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Dabei entwickelten sich die Geschäfte mit Kunden aus dem Euroraum (+ 11,0 % auf 3,5 Mrd. €) und Drittländern (+ 10,2 % auf 7,1 Mrd. €) ähnlich.

"Im gesamten vergangenen Jahr belief sich der aggregierte Branchenumsatz damit auf einen neuen Rekordwert von 224,6 Milliarden Euro", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. "Dabei wurde das Vorjahreslevel um 12,0 Prozent übertroffen." 107,3 Milliarden Euro (+ 14,2 %) wurden mit inländischen Kunden erlöst, 117,3 Milliarden Euro (+ 10,1 %) mit ausländischen. Die Geschäfte mit der Eurozone konnten letztes Jahr um 8,2 Prozent auf 41,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Schließlich wurden mit Partnern aus Drittländern 75,6 Milliarden Euro umgesetzt - ein Plus von 11,2 Prozent.

Während die branchenweite Kapazitätsauslastung zu Beginn des ersten Quartals 2023 mit 87,9 Prozent nur leicht niedriger lag als drei Monate zuvor (88,2 %), erhöhte sich die Auftragsreichweite wieder von 5,2 auf 5,6 Monate. "Versorgungsengpässe bleiben das größte Produktionshemmnis", so Gontermann. "Immerhin fiel der Anteil betroffener Firmen zuletzt aber um ganze zehn Prozentpunkte auf 68 Prozent. Der Hälfte der Unternehmen (49 %) macht weiterhin der Fachkräftemangel zu schaffen. 18 Prozent der Elektrofirmen berichten über zu wenig Aufträge. Vor einem Vierteljahr waren es erst 15 Prozent."

III. Entwicklung der Reng Gruppe

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2022 ist insgesamt positiv verlaufen und entsprach im Wesentlichen den Planungen.

Der Konzernjahresüberschuss stellt sich wie folgt dar.

2022
T€
Vorjahr
T€
Betriebsergebnis 2.377 1.419
Zinsergebnis -75 -88
Ertragsteuern -586 -568
Konzernjahresüberschuss 1.716 763

Die Entwicklung der RENG Gruppe stellt sich wie folgt dar:

Das Jahr 2022 war nach der Pandemie dominiert vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, was insbesondere unseren Kunden in der Öl- und Gas Branche getroffen hat. Die bereits im Vorjahr genannten Sonderereignisse, wie Budgeteinsparungen, verzögerte Liefertermine, hohe Krankheitsquote, verschobene oder eingestellte Projekte waren weiterhin Herausforderungen, welche es zu bewältigten galt.

Allen Schwierigkeiten zum Trotz war das Projektgeschäft zufriedenstellend. Hierzu zählten Reinvestitionsprojekte, mit welchen ein großer Schritt in die Modernisierung der Prozessanlagen zur fossilen Energiegewinnung gemacht wurde. Ebenso zählten Austauschprojekte zu einem nennenswerten Projektvolumen. Weitere Modernisierung- und Energieeinsparprojekte rundeten das Projektgeschäft ab.

Das erfolgreiche Weiterführen der Rahmenverträge bei unseren Stammkunden, sowie die Vorbereitung der geplanten Anlagenrevision im Geschäftsjahr 2023 trugen ebenfalls zum positiven Betriebsergebnis bei. Die Instandhaltung mit all Ihren Facetten über die Bereiche der Elektro,- Mess,- Steuer,- und Regelungstechnik waren ein festes Standbein.

Die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards von Reng wurden mit der Zertifizierung in den Bereichen SCC, DIN ISO 9001, und MARC wiederholt durch externe Auditoren bestätigt. Zudem wurde die Reng Gruppe durch einen Kunden für die Sicherheits- und Qualitätsleistung ausgezeichnet.

Auch die Auszeichnung in Silber mit dem ELMAR, dem Markenpreis der Elektrobranche, erhielt die Reng Gruppe.

Der Fachkräftemangel ist und bleibt ein zentrales Thema. Die eigene Ausbildung in verschiedenen Bereichen als auch die Rekrutierung von ausländischen Facharbeitern sowie deren weitere Qualifizierung sind probate Mittel diesem entgegenzuwirken. Das Ziel, unsere Mitarbeiter und Führungskräfte stetig weiterzuentwickeln und langfristig zu binden, ist mehr denn je präsent.

Die Reng Gruppe als überregionaler Dienstleiter war bestrebt, die Kundenbeziehungen weiter auszubauen sowie das Leistungsangebot breiter aufzustellen. Geplante Revisionsarbeiten, Rahmenverträge, Vertrieb von Ventilen sowie Geschäfte unter der Überschrift "Elektromobilität" haben entscheidend zum Umsatz beigetragen.

C. Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns

I. Vermögenslage

Nachfolgend werden wesentliche Veränderungen von Vermögenskomponenten dargestellt:

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Sachanlagen 10.399 8.862
in Ausführung befindliche Bauaufträge zzgl. geleisteter Anzahlungen 2.640 2.248
Liefer- und Leistungsforderungen 8.781 5.287
flüssige Mittel 4.326 6.352
Lieferantenschulden 1.368 1.089
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.553 3.966

Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um T€ 1.537. Hier anzuführen ist der Kauf einer Gewerbeimmobilie inklusive Werkstatt, Lager- und Freiflächen.

Die Verwaltungs- und Lagergebäude sowie Werkstatthallen befinden sich weitgehend im Eigentum von Konzerngesellschaften.

Die flüssigen Mittel verringerten sich im Berichtsjahr deutlich. An dieser Stelle sei auf die weiteren Ausführungen unter III. Finanzlage verwiesen.

II. Ertragslage

Nachfolgend werden wesentliche Ergebniskomponenten dargestellt:

2022
T€
Vorjahr
T€
Betriebsleistung 32.381 29.194
Materialaufwand 9.580 8.194
Personalaufwand 17.439 16.875
sonstige betriebliche Aufwendungen 2.330 2.074
Ertragsteuern 586 568

Die Betriebsleistung im Berichtsjahr setzt sich aus den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 31.602 (Vj. T€ 28.383), einer Bestandsveränderung in Höhe von T€ 363 (Vj. T€ 502) und sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 416 (Vj. T€ 309) zusammen.

Die Segmentumsätze wie unter A. gegliedert setzen sich wie folgt zusammen:

Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik: T€ 8.248, Elektroanlagenbau: T€ 11.883, Automatisierung: T€ 2.928, Elektroinstallation: T€ 8.543.

Die Materialaufwandsquote beträgt in Bezug auf die Betriebsleistung 29,6% (Vj. 28,1%).

Die Personalaufwandsquote beträgt in Bezug auf die Betriebsleistung 53,8% (Vj. 57,8%).

III. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote des Konzerns liegt zum Stichtag bei 67,5% (Vj. 71,4%).

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften waren im Berichtsjahr und auch bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts jederzeit in der Lage, ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Als finanzieller Leistungsindikator betreffend die Finanzlage wird nachfolgend die Entwicklung des Finanzmittelfonds dargestellt:

2022
T€
Vorjahr
T€
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.352 15.308
+/- Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.513 -7.267
+/- Cashflow aus Investitionstätigkeit -2.094 -1.130
+/- Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -2.445 -559
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.326 6.352

Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit:

In Anwendung des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.513 (Vj. T€ -7.267).

Cashflow aus Investitionstätigkeit:

Im Berichtsjahr werden Zugänge zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 2.193 (Vj. T€ 1.327) sowie Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von T€ 43 (Vj. T€ 176) ausgewiesen. Die erhaltenen Zinsen belaufen sich auf T€ 56 (Vj. T€ 21). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt somit bei T€ -2.094 (Vj. T€ -1.130).

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit:

Die Auszahlungen an Gesellschafter betrugen im Berichtsjahr T€ 2.900 (Vj. T€ 0). Nach Berücksichtigung der gezahlten Zinsen in Höhe von T€ 132 (Vj. T€ 109), der Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten in Höhe von T€ 1.200 (Vj. T€ 0) und der Tilgungsleistungen in Höhe von T€ 613 (Vj. T€ 450) beläuft sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf T€ -2.445 (Vj. T€ -559).

IV. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als gut anzusehen ist.

D. Chancen- und Risikobericht

I. Allgemeine Risikoberichterstattung

Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Fortführung der Unternehmenstätigkeit haben, sind derzeit nicht bekannt. Zu einzelnen Risiken, welche sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert haben, nehmen wir wie folgt Stellung:

Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind 2022 jahresdurchschnittlich deutlich gesunken. So reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 195.000 auf 2.418.000 Menschen. Die Unterbeschäftigung, die z.B. Personen in Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, sank ebenfalls. Im Jahresdurchschnitt lag die Unterbeschäftigung bei 3.186.000, 181.000 weniger als 2021. Dabei beruhen die Rückgänge auf der günstigen Entwicklung im Vorjahr und in der ersten Jahreshälfte 2022. Ab Jahresmitte führte vor allem die Erfassung ukrainischer Geflüchteter zu einem Anstieg bei Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung.

Die gemeldete Nachfrage nach neuen Mitarbeitern lag 2022 trotz großer wirtschaftlicher und politischer Unwägbarkeiten infolge des Ukraine-Krieges auf einem sehr hohen Niveau. In der zweiten Jahreshälfte wurde sie aber spürbar schwächer. Mit 845.000 gemeldeten Arbeitsstellen im Jahresdurchschnitt 2022 lag die Arbeitskräftenachfrage um 139.000 höher als im Jahr 2021.

Qualitätsmanagement

Unter Qualitätsmanagement verstehen sich alle Maßnahmen organisatorischer Art, die die Qualität von Prozessen verbessert. Mit regelmäßig anberaumten Konferenzen, extern wie intern, setzt sich die Firmengruppe Reng zum Ziel, Arbeitsprozesse zu optimieren, zu standardisieren, um diese effektiver, wirtschaftlicher und rechtssicher zu gestalten.

Die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards von Reng wurden mit der Zertifizierung in den Bereichen SCC, DIN ISO 9001, sowie Hersteller-, und Kundenaudits wiederholt durch externe Auditoren bestätigt.

Forderungsausfallrisiko

Bonität und Unternehmensstruktur potentieller Auftraggeber werden vor Vertragsabschluss geprüft. Einem möglichen Zahlungsausfallrisiko der Kunden wird durch zeitnahe Anforderung von Abschlagszahlungen entgegengewirkt. Des Weiteren betreibt die Gesellschaft ein konsequent geführtes Forderungsmanagement. Weiterhin bestehende Ausfallrisiken wurden mittels Einzelwertberichtigung ausreichend berücksichtigt.

Nennenswerte Forderungsausfällte hatte die Gesellschaft nicht zu verzeichnen. Liquidität war zu jedem Zeitpunkt gegeben.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Die Zahlung von Rechnungen der beim Einkaufsverbund gelisteten Lieferanten erfolgt automatisiert und im Lastschrifteinzugsverfahren. Zahlungsverpflichtungen werden unter weitgehender Ausnutzung von Skonto erfüllt.

Währungsrisiko

Die Reng Gruppe generiert ihre Umsätze nahezu ausschließlich im Euroraum, weshalb Risiken aus Währungsschwankungen ausgeschlossen werden können.

II. Berichterstattung über das Risikomanagement betreffend Finanzinstrumente

Die Risikobereitschaft der Gesellschaft ist als risikoavers einzustufen. In diesem Zusammenhang wird die Erfassung von Risiken die Finanzinstrumente betreffend, ab einer Wesentlichkeitsgrenze durchgeführt. Generell wird auf den Einsatz von risikobehafteten Finanzinstrumenten verzichtet.

III. Chancenbericht

Für den Standort in Neustadt a.d. Donau ergab sich die Möglichkeit eine angrenzende Gewerbeimmobilie, bestehend aus einer Werkstatt, Lagerhalle und Freiflächen zu erwerben. Durch eine Erweiterung der Verkehrswege wird es gelingen das Nachbargrundstück direkt in das bereits bestehende Verkehrskonzept einzubinden. Auch die dadurch geschaffene weitere Zufahrt zum Gelände stärkt die vorhandene Infrastruktur. Das Nutzungskonzept der hinzugewonnenen Flächen sieht unter anderem ein zentrales Lager mit folglich logischer Schaffung einer zentralen Anlieferung vor. Die Entwicklung des Standortes wird mit der Erweiterung der Werkstattflächen, den Anforderungen unserer Kunden entsprechen.

In Dresden investiert ein Stammkunde in den Folgejahren mehrere Milliarden Euro in den Bau einer neuen Fabrik. Mit unserer in 2021 neu gegründeten Reng Elektrotechnik Dresden GmbH sehen wir durch die Kundeninvestitionen ein deutliches Potential an Umsatzwachstum.

E. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird derzeit nicht aktiv betrieben.

F. Prognosebericht

Wir weisen darauf hin, dass es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt mit der Konsequenz, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Hinsichtlich der im Rahmen des Prognoseberichts darzustellenden Risi

Dem nachfolgenden Prognosebericht liegt ein Zeitraum von zwei Jahren (Ausnahme Prognose der Rahmenbedingungen) zugrunde.

I. Rahmenbedingungen

[Quelle: Auszüge und inhaltliche Wiedergaben des Jahresgutachtens 22-23 "Energiekrise solidarisch bewältigen, neue Realität gestalten" des Sachverständigenrates, veröffentlicht am 9. November 2022 und der "ifo Konjunkturprognose Herbst 2022: Inflation würgt privaten Konsum ab - deutsche Konjunktur vor hartem Winter" des ifo Institutes, Veröffentlicht am 12. September 2022]

Abhängig vom Verlauf des Angriffskrieges auf die Ukraine und den damit einhergehenden Schwierigkeiten auf dem Energiemarkt prognostiziert der Sachverständigenrat ein Wachstum des BIP im Euroraum von 0,3% für das Jahr 2023. Damit geht ebenfalls ein Anstieg der Arbeitslosenquote auf 7,1% und ein Wachstum der Verbraucherpreise um 7,4% einher. Im Vergleich dazu lag letzteres im Jahr 2022 bei 8,5% Prozent. Engpässe bei Materialien und Vorprodukten und den weiterhin überlasteten Transportwegen sorgen für einen historischen Höchststand in den Auftragsbüchern der Industrieunternehmen. Bis zum Ende des Jahres 2023 wird eine Leitzinsanhebung auf 4% prognostiziert, was vor allem die Baubranche am meisten betreffen wird. Falls die russischen Gaslieferungen teilweise oder komplett wegfallen sollten, ist es fraglich, wie der Euroraum diese kompensieren kann. Der innereuropäische Import ist nur begrenzt erweiterbar, weshalb Gasimporte aus den USA oder dem Nahen Osten notwendig werden würden. Die Skalierbarkeit weltweiter Gasimporte ist ebenfalls abhängig von freien Transportkapazitäten auf den Seewegen.

Mit Beginn des Winterhalbjahres rechnet der Sachverständigenrat mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,2%. Dieser Trend wird sich im 1. Quartal 2023 fortsetzen (-0,4%). Im Jahresdurchschnitt 2023 wird ein Rückgang des BIP im Vergleich zum Vorjahr um 0,2% erwartet. Ebenso wird eine Inflation von 7,4% prognostiziert (2022: 8,0%). Der Höhepunkt der Inflation wird, aufgrund der erwarteten Preiserhöhung der Energieversorger, zu Beginn des Jahres 2023 vermutet. Dies wird einen spürbaren Einfluss auf die realen Haushaltseinkommen und somit auch auf die Kaufkraft haben. Die Bundesregierung versucht dem mit dem Entlastungspaket III entgegenzuwirken. Die Ausgestaltung dieses Pakets ist jedoch zum Zeitpunkt dieser Prognose noch weitestgehend unklar, woraus, vor allem in Kombination mit der Unwägbarkeit der Entwicklung des Energieangebots, eine hohe Unsicherheit resultiert. Die Annahme ist hier immer, dass die Versorgung mit (russischem) Gas auch über die Winterhalbjahre 2022/2023 und 2023/2024 gewährleistet wird. Es ist davon auszugehen, dass die Entwicklung der Löhne dynamisch verlaufen wird, aber bis zum Ende des Prognosezeitraums hinter den gestiegenen Verbraucherpreisen zurückbleibt. Das verarbeitende Gewerbe wird die Auftragsbestände, abhängig von anhaltenden Lieferengpässen weiter abbauen können. Hier ist allerdings auch mit einem Rückgang der Nachfrage zu rechnen. Das ifo Institut geht erst 2024 wieder von einer Normalisierung der Preissteigerungen auf 1,8% und der Inflation auf 2,4% aus. Von erneuten signifikanten Auswirkungen der Corona Pandemie ist allerdings nicht auszugehen. Deutschland muss möglichst schnell von russischen Energielieferungen unabhängig werden.

Kurzfristig kann die Abhängigkeit durch Energiesparmaßnahmen im öffentlichen und privaten Raum leicht eingeschränkt werden. Langfristig muss durch eine Diversifikation der Lieferquellen und Energieproduktion eine höhere Energiesicherheit hergestellt werden.

II. Branchenentwicklung

[Quelle: ZVEI; Auszüge und inhaltliche Wiedergaben]

Als mit Beginn des Ukraine-Kriegs die starke Abhängigkeit der deutschen Volkswirtschaft von fossilen Energieträgern aus Russland in den Fokus geriet, wurden teilweise dramatische Konjunkturszenarien veröffentlicht. Demnach hätte ein kompletter Stopp russischer Gaslieferungen zu BIP-Rückgängen vergleichbar mit dem Pandemiejahr 2020 führen können. Laut Bundesnetzagentur finden inzwischen seit Anfang September keine direkten Gasimporte aus Russland mehr statt. Dennoch ist die deutsche Volkswirtschaft im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent gewachsen und auch für 2023 rechnen jüngste Konjunkturprognosen (z.B. vom IWF) mit einem kleinen BIP-Wachstum. Eine Gasmangellage wurde schließlich durch Sparanstrengungen von Industrie und Haushalten, den schnellen Aufbau der LNG-Infrastruktur und nicht zuletzt mit Hilfe des warmen Winterwetters vermieden. Obwohl ein Einbruch der Wirtschaftsleistung in Deutschland also ausgeblieben ist, kam es bei der (realen) Produktion im Verarbeitenden Gewerbe im vergangenen Jahr zu einem Rückgang um 0,4 Prozent. Hier verlief die Trennlinie klar zwischen energieintensiven und nichtenergieintensiven Wirtschaftszweigen. So reduzierte sich die preisbereinigte Produktion der energieintensiven Industriezweige - auch aufgrund der höheren Energiepreise - um 7,0 Prozent. Dagegen konnte die deutsche Elektro und Digitalindustrie ihre reale Produktion 2022 sogar um 3,5 Prozent steigern. Sie profitierte davon, dass sie selbst wenig energieintensiv ist: Der Anteil der Energiekosten am Umsatz liegt unter einem Prozent. Hinzu kommt, dass die Elektroindustrie mit ihren Produkten selbst Lösungsanbieter im Rahmen der - nicht erst durch den Krieg - erforderlichen Elektrifizierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist. Nichtsdestotrotz könnte die mit dem Ukraine-Krieg eingetretene Verteuerung von Energie und die daraus resultierende dauerhafte Verschlechterung der Standortbedingungen in Deutschland zumindest indirekt auch negative Folgen für die Elektroindustrie haben. Einer aktuellen ZVEI-Umfrage zufolge befürchten 38 Prozent der Elektro-Firmen, Geschäft mit Kunden zu verlieren, weil diese ihre Produktion teilweise in die USA verlagern könnten. Ein wesentlicher Standortvorteil der USA liegt der Umfrage zufolge in geringeren Energiekosten.

III. Entwicklung Geschäftsbereiche

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2023 stellt sich wie folgt dar:

Die Auftragslage im Jahr 2022 war durchwegs gut. Die positive Auftragslage setzt sich in 2023 fort, sodass auch im laufenden Geschäftsjahr mit einem positiven Gesamtergebnis gerechnet werden kann.

Der Beginn des Jahres 2023 verlief sehr positiv. Durch geplante Stillstandsarbeiten war die Auslastung in den ersten beiden Quartalen überproportional hoch. Auch das Projektgeschäft lief in den ersten Quartalen zufriedenstellend an.

Im Jahr 2023 liefen eine Reihe von Rahmenverträge aus, diese konnten durch umfangreiche Angebotsausarbeitung und mehreren Verhandlungsrunden neu abgeschlossen, beziehungsweise verlängert werden. Die Kundenakquise, insbesondere im Automobilsektor, wurde weiter ausgebaut. Auch weiterhin sehen wir aufgrund der von der Politik proklamierten Energiewende Wachstumschancen.

Weiterhin Lieferschwierigkeiten für elektronische Bauteile, hohe Krankheitsquoten sowie das Gefühl der Unsicherheit aufgrund des russischen Angriffskrieges waren Herausforderungen, welche es zu bewältigen gilt.

Die Fachkräftesicherung stellt sich als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Nach den Bemühungen der letzten Jahre ist der Bestand an Fachkräften und Auszubildenden zufriedenstellend gedeckt. Nicht ganz einfach ist der Spagat zwischen einer ausreichenden, qualitativ hochwertigen Personaldecke und der gebotenen Vorsicht bei dauerhaften Kostenbelastungen im Hinblick darauf, dass sich die Auftragslage auch wieder verschlechtern könnte. Die Reng Gruppe arbeitet daher eng mit mehreren Nachunternehmen zusammen, um Auftragsspitzen abzudecken.

Die Reng Gruppe kalkuliert für das laufende Geschäftsjahr 2023 als auch für das Geschäftsjahr 2024 mit einer Gesamtleistung als auch mit einem positiven Ergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau.

Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als gut anzusehen ist.

 

Neustadt a.d. Donau, den 21. Dezember 2023

Ludwig Reng, Geschäftsführer

Regina Reng, Geschäftsführerin

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 10.458.031,09 8.914.564,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.032,00 39.596,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.032,00 39.596,00
II. Sachanlagen 10.398.999,09 8.861.968,91
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.257.716,09 7.628.294,96
2. technische Anlagen und Maschinen 132.661,00 146.338,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.008.622,00 1.087.335,00
III. Finanzanlagen 13.000,00 13.000,00
1. Beteiligungen 13.000,00 13.000,00
B. Umlaufvermögen 20.365.544,25 21.874.835,03
I. Vorräte 2.776.704,71 2.554.060,42
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 621.727,73 715.655,92
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.599.424,86 2.236.654,58
3. geleistete Anzahlungen 40.532,59 10.660,55
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 484.980,47 408.910,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.263.281,87 12.968.714,33
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.781.173,15 5.286.823,89
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.482.108,72 7.681.890,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.325.557,67 6.352.060,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.472,59 23.004,97
I. sonstige aktive Rechnungsabgrenzung 24.472,59 23.004,97
Summe Aktiva 30.848.047,93 30.812.404,91

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 20.777.984,74 21.961.529,00
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 59.557,03 59.557,03
III. Gewinnvortrag 18.801.971,97 20.938.787,81
IV. Jahresüberschuss 1.716.455,74 763.184,16
B. Rückstellungen 2.744.999,67 2.680.135,04
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 489.147,00 480.142,00
2. Steuerrückstellungen 148.328,06 36.094,72
3. sonstige Rückstellungen 2.107.524,61 2.163.898,32
C. Verbindlichkeiten 7.324.900,40 6.168.621,27
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.553.326,51 3.966.445,63
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.368.453,53 1.089.291,94
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.403.120,36 1.112.883,70
D. Rechnungsabgrenzungsposten 163,12 2.119,60
Summe Passiva 30.848.047,93 30.812.404,91

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 31.602.053,64 28.383.407,97
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 362.770,28 502.456,00
3. sonstige betriebliche Erträge 416.287,51 308.999,80
4. Materialaufwand 9.579.566,26 8.193.811,88
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.419.848,96 6.893.298,17
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.159.717,30 1.300.513,71
5. Personalaufwand 17.438.736,78 16.874.851,26
a) Löhne und Gehälter 14.333.861,49 13.732.150,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.104.875,29 3.142.700,48
6. Abschreibungen 628.802,04 604.739,66
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 628.802,04 604.739,66
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.329.906,50 2.074.371,20
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35.873,19 21.023,96
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 111.564,63 109.410,16
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 585.512,30 568.307,41
11. Ergebnis nach Steuern 1.742.896,11 790.396,16
12. sonstige Steuern 26.440,37 27.212,00
Konzern-Jahresüberschuss 1.716.455,74 763.184,16

Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt die folgende Konzern-Kapitalflussrechnung entsprechend dem Standard zur Kapitalflussrechnung (DRS 21) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees e.V., Berlin (DRSC e.V.), Aufschluss.

2022
T€
Vorjahr
T€
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 1.716 763
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 629 605
3. +/- Zunahme / Abnahme der langfristigen Rückstellungen 10 2
4. = Cash-flow im engeren Sinn (Zwischensumme) 2.355 1.370
5. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -23 -77
6. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte (einschließlich erhaltene Anzahlungen und geleistete Anzahlungen) -223 -344
7. -/+ Zunahme / Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -3.494 -1.054
8. -/+ Zunahme / Abnahme der übrigen Forderungen, der sonstigen Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.198 -5.693
9. +/- Zunahme / Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen (ohne Steuerrückstellungen) -56 -262
10. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 279 307
11. +/- Zunahme / Abnahme der übrigen Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 288 -273
12. + Zinsaufwendungen 132 109
13. - Zinserträge -56 -21
14. +/- Ertragsteueraufwand / -ertrag 586 568
15. -/+ Ertragsteuerzahlungen -473 -1.897
16. = Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.513 -7.267
1. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -32 -14
2. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 43 176
3. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.161 -1.313
4. + Erhaltene Zinsen 56 21
5. = Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -2.094 -1.130
1. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten (außer Kontokorrente) 1.200 0
2. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten (außer Kontokorrente) -613 -450
3. - Gezahlte Zinsen -132 -109
4. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -2.900 0
5. = Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -2.445 -559

Die Veränderung des Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr ergibt sich aufgrund der ermittelten Cash-flows wie folgt:

2022
T€
Vorjahr
T€
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.352 15.308
+/- Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.513 -7.267
+/- Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -2.094 -1.130
+/- Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -2.445 -559
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.326 6.352

Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode setzt sich bilanziell wie folgt zusammen:

2022
T€
Vorjahr
T€
flüssige Mittel 4.326 6.352
- jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten 0 0
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.326 6.352

Ergänzende Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung:

Gemäß der Definition des DRS 21 setzt sich der Finanzmittelfonds aus dem Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Dabei sind Barmittel und täglich fällige Sichteinlagen unter den Begriff der Zahlungsmittel einzuordnen, während als Liquiditätsreserve gehaltene, kurzfristige, äußerst liquide Finanzmittel, die jederzeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen, als Zahlungsmitteläquivalente zu verstehen sind. Zahlungsmitteläquivalente dürfen daher nur eine Restlaufzeit im Erwerbszeitpunkt von maximal drei Monaten haben.

Der Finanzmittelfonds des Konzerns der Reng Gruppe GmbH entspricht der Konzernbilanzposition der flüssigen Mittel, bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklage
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
Vortrag zum 1. Januar 2022 200.000,00 59.557,03 21.701.971,97
Ausschüttungen 0,00 0,00 -2.900.000,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 1.716.455,74
Stand am 31. Dezember 2022 200.000,00 59.557,03 20.518.427,71
Konzerneigenkapital
Summe
Summe
Vortrag zum 1. Januar 2022 21.961.529,00 21.961.529,00
Ausschüttungen -2.900.000,00 -2.900.000,00
Konzernjahresüberschuss 1.716.455,74 1.716.455,74
Stand am 31. Dezember 2022 20.777.984,74 20.777.984,74

Konzernanhang

1. Konsolidierungsgrundsätze

1.1 Allgemeines

1.2 Konsolidierungskreis

1.3 Veränderung des Konsolidierungskreises

1.4 Geschäftsjahr

1.5 Konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung

1.6 Kapitalkonsolidierung

1.7 Schuldenkonsolidierung

1.8 Aufwand- und Ertragskonsolidierung

1.9 Zwischenergebniseliminierung

1.10 Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

3. Erläuterungen zur Konzernbilanz

3.1 Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

3.3 Konzerneigenkapital

3.4 Ausschüttungssperre

3.5 Rückstellungen für Pensionen

3.6 Steuerrückstellungen

3.7 sonstige Rückstellungen

3.8 Verbindlichkeiten

3.9 Haftungsverhältnisse

3.10 sonstige finanzielle Verpflichtungen

4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Aufwendungen für Altersversorgung

5. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung

6. Ergänzende Angaben

6.1 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

6.2 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

6.3 Nachtragsbericht

6.4 Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

6.5 Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB

6.6 Geschäftsführung

1. Konsolidierungsgrundsätze

1.1 Allgemeines

Die Gesellschaft ist als Kapitalgesellschaft mit Sitz im Inland gem. den § 290 ff. HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

Die Muttergesellschaft gilt zum Abschlussstichtag gemäß § 267 Abs. 1 HGB als kleine Kapitalgesellschaft. Die Muttergesellschaft ist beim Amtsgericht Regensburg im Register B unter der Nummer 12580 eingetragen.

Die Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB aufgestellt.

Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2019.

1.2 Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau, werden sämtliche Unternehmen, die Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB sind, einbezogen.

Bei den Tochtergesellschaften handelt es sich um die Reng Industriesysteme GmbH mit Sitz in Neustadt a.d. Donau, die Reng Elektrotechnik GmbH mit Sitz in Regensburg, die Reng Innovative Energien GmbH mit Sitz in Neustadt a.d. Donau, die Reng Ventiltechnik GmbH mit Sitz in Neustadt a.d. Donau sowie die Reng Elektrotechnik Dresden GmbH mit Sitz in Dresden. Alle Gesellschaften werden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern einbezogen. Die unmittelbar gehaltenen Beteiligungen des Mutterunternehmens an den Tochtergesellschaften betragen jeweils 100 %.

1.3 Veränderung des Konsolidierungskreises

Im Geschäftsjahr ergaben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises.

1.4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022. Alle konsolidierten Tochterunternehmen haben ein mit dem Kalenderjahr übereinstimmendes Geschäftsjahr.

1.5 Konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung

Der Grundsatz der konzerneinheitlichen Bilanzierung und Bewertung wurde beachtet.

1.6 Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung für die vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss.

Bei der Erstkonsolidierung der Reng Innovative Energien GmbH, Neustadt a.d. Donau, ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von T€ 17. Weiterhin ergab sich bei der Erstkonsolidierung ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung bei der Reng Elektrotechnik GmbH, Regensburg, in Höhe von T€ 1.581 sowie bei der Reng Industriesysteme GmbH, Neustadt a.d. Donau, in Höhe von T€ 12.700.

Die Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden in Anwendung des Standards zur Kapitalkonsolidierung (DRS 23) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees e.V., Berlin (DRSC e.V.) jeweils im Konzern-Gewinnvortrag erfasst.

1.7 Schuldenkonsolidierung

Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet.

1.8 Aufwand- und Ertragskonsolidierung

Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen sowie Zinsen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 305 Abs. 1 HGB mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen der einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet.

1.9 Zwischenergebniseliminierung

Eine Zwischenergebniseliminierung aus Liefer- und Leistungsverkehr der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen in Anwendung von § 304 Abs. 1 HGB war nicht notwendig.

1.10 Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen

Eine Währungsumrechnung von Fremdwährungen gem. § 308a HGB war für die Konsolidierung nicht erforderlich.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften sowie der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahre), bewertet. Entgeltlich erworbene Konzessionen werden über eine betriebliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden nach dem tatsächlichen Wertverzehr linear vorgenommen.

Bei beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung im Jahr des Zugangs pro rata temporis.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst.

Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bedingt verwendungsfähige Vermögensgegenstände bleiben außer Ansatz.

Die unfertigen Leistungen werden entsprechend dem Fertigstellungsgrad mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Dazu werden auf den Stichtag der bis dahin angefallene Materialeinsatz und die geleisteten Arbeitsstunden für jeden Auftrag ermittelt und Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Erhaltene Anzahlungen werden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert aktiviert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,62 % bewertet. Weiterhin wird eine dynamische Entwicklung der Renten in Höhe von 1,0 % p.a. zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Konzernbilanz

3.1 Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens

Die Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist in der Beilage zu diesem Anhang dargestellt.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen sind vereinbarungsgemäß innerhalb eines Jahres fällig.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden ebenfalls keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen den Gesellschafter des Mutternunternehmens in Höhe von T€ 3.189 (Vj. T€ 5.920) enthalten.

3.3 Konzerneigenkapital

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist in der Anlage dieses Berichts dargestellt.

Der Posten "Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital" setzt sich aus den Ergebnisvorträgen der einbezogenen Gesellschaften sowie dem Konzernjahresüberschuss unter Abzug der vorgenommenen Ausschüttung des Mutterunternehmens zusammen.

3.4 Ausschüttungssperre

Ein Gesamtbetrag in Höhe von T€ 22 unterliegt der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB. Dieser Gesamtbetrag resultiert aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Wertansatz der Pensionsrückstellung unter Anwendung des 10-Jahresdurchschnittszinssatzes und des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB.

3.5 Rückstellungen für Pensionen

Es wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Vermögensgegenstände und Schulden verrechnet. Der Nennwert der verrechneten Vermögensgegenstände beträgt T€ 250. Dieser Betrag entspricht auch dem beizulegenden Zeitwert. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt T€ 250.

3.6 Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen.

3.7 sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalkosten sowie Gewährleistungskosten enthalten.

Es wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Vermögensgegenstände und Schulden verrechnet. Der Nennwert der verrechneten Vermögensgegenstände (Ansprüche aus Kapitalisierungsverträge) beträgt T€ 334. Dieser Betrag entspricht auch dem beizulegenden Zeitwert. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt T€ 334.

3.8 Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten
bis 1 Jahr 2022
T€
1 bis 5 Jahre Vorjahr
T€
über 5 Jahre 2022
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 588 565 2.104
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.368 1.089 0
sonstige Verbindlichkeiten 1.403 1.113 0
3.359 2.767 2.104
Vorjahr
T€
2022
T€
Vorjahr
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.776 1.861 1.625
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 0 0 0
1.776 1.861 1.625

Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 4.553 (Vj. T€ 3.966) durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 941 (Vj. 792) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 12 (Vj. T€ 6) enthalten.

3.9 Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

3.10 sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung für die Vermögen-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Aufwendungen für Altersversorgung

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 216 (Vj. T€ 276) enthalten.

5. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Konzern-Kapitalflussrechnung ist in der Anlage dieses Berichts dargestellt.

Der Finanzmittelfonds besteht aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich jederzeit fälliger Bankverbindlichkeiten.

6. Ergänzende Angaben

6.1 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Mutterunternehmen teilt sich für das abgeschlossene Geschäftsjahr wie folgt auf:

Honorar für T€
• Abschlussprüfungsleistungen 61
• andere Bestätigungsleistungen 0
• Steuerberatungsleistungen 9
• sonstige Leistungen 0
Summe 70

6.2 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Die Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt ergibt sich entsprechend der Ermittlung nach § 267 Abs. 5 HGB wie folgt:

2022 Vorjahr
gewerbliche Arbeitnehmer 204 215
Angestellte 73 75
Gesamt 277 290

6.3 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

6.4 Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Die Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens hat folgende Verwendung des Ergebnisses beschlossen:

Der im Vorjahr in der Gewinn- und Verlustrechnung des Mutterunternehmens ausgewiesene Jahresüberschuss von € 230.343,19 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Jahresüberschuss und Ergebnisvortrag ergaben zusammen einen Gewinnvortrag von € 7.443.638,69.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 20. Juni 2022 erfolgte am 21. Juni 2022 eine Ausschüttung in Höhe von € 2.900.000,00.

Der im Geschäftsjahr in der Gewinn- und Verlustrechnung des Mutterunternehmens ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von € 3.082.259,94 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

6.5 Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB

Als inländische Tochtergesellschaften der Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau, haben die Reng Industriesysteme GmbH, Neustadt a.d. Donau, die Reng Elektrotechnik GmbH, Regensburg, die Reng Innovative Energien GmbH, Neustadt a.d. Donau, die Reng Ventiltechnik GmbH, Neustadt a.d. Donau, sowie die Reng Elektrotechnik Dresden GmbH, Dresden, jeweils die Erleichterungen betreffend die Aufstellung des Jahresabschlusses sowie die Offenlegung des Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB zulässigerweise in Anspruch genommen. Die Voraussetzungen der § 264 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 5 HGB für die Inanspruchnahme der Erleichterungen wurden im Geschäftsjahr jeweils vollumfänglich erfüllt.

Die genannten Gesellschaften werden als Tochtergesellschaften in diesen Konzernabschluss einbezogen. Er wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

6.6 Geschäftsführung

Ludwig Reng, Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wirtsch.-Ing.(FH)

Regina Reng, Betriebswirtin (M.Sc.)

In Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet.

 

Neustadt a.d. Donau, 22. Dezember 2023

Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau

Die Geschäftsführer

Ludwig Reng

Regina Reng

Datum der Billigung

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 22. Dezember 2023 gebilligt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag zum 1.1.2022
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.2022
I. Immateriele Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände 360.394,23 32.412,80 0,00 392.807,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.733.827,93 1.885.334,55 0,00 10.619.162,48
2. technische Anlagen und Maschinen 523.304,31 7.699,37 0,00 531.003,68
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.755.501,16 267.596,50 54.477,58 2.968.620,08
12.012.633,40 2.160.630,42 54.477,58 14.118.786,24
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 13.000,00 0,00 0,00 13.000,00
12.386.027,63 2.193.043,22 54.477,58 14.524.593,27
Abschreibungen
Vortrag zum 1.1.2022
Abschreibungen des lfd. Gj.
Änderungen i.Z.m. Abgängen
Stand am 31.12.2022
I. Immateriele Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände 320.798,23 25.976,80 0,00 346.775,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.105.532,97 255.913,42 0,00 1.361.446,39
2. technische Anlagen und Maschinen 376.965,36 21.377,32 0,00 398.342,68
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.668.166,16 325.534,50 33.702,58 1.959.998,08
3.150.664,49 602.825,24 33.702,58 3.719.787,15
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.471.462,72 628.802,04 33.702,58 4.066.562,18
Buchwert
Stand am 31.12.2022
Stand am 31.12.2021
I. Immateriele Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände 46.032,00 39.596,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.257.716,09 7.628.294,96
2. technische Anlagen und Maschinen 132.661,00 146.338,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.008.622,00 1.087.335,00
10.398.999,09 8.861.968,91
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 13.000,00 13.000,00
10.458.031,09 8.914.564,91

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kelheim, den 22. Dezember 2023

MTG
Mittelbayerische Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Karl Ferstl, Wirtschaftsprüfer

Stefan Schwindl, Wirtschaftsprüfer

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