Sousvet GmbH
73mGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lee Michael Thomas seit 10.10.2023 | Geschäftsführer |
Mark Richard Nelson seit 10.10.2023 | Geschäftsführer |
Ingo Stannek seit 10.10.2023 | Prokura |
Mark Robert Johnstone seit 10.10.2023 | Geschäftsführer |
Andreea Nicoleta Eberlein seit 10.10.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
JSP Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JSP Safety GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft Die JSP Safety GmbH (nachfolgend "JSP" oder "Gesellschaft" genannt), ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, eingetragen unter der HRB 82339 beim Amtsgericht Düsseldorf. Sie betreibt die Entwicklung und Optimierung, die Herstellung und Prüfung, die Lagerung und Distribution, sowie den Einkauf und das Marketing von Artikeln aus dem Bereich der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) wie z. B., aber nicht ausschließliche, Schutzhelme, Schutzbrillen, Atemschutz, Gehörschutz, etc. 2. Wirtschaftsbericht 1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Situation in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr weiterhin verschlechtert. Neben den Nachwirkungen der Corona- und Finanzkrise hat ein massiver Konjunkturwandel die deutsche Wirtschaft in den Kernbereichen negativ beeinflusst. Mit dem Wandel zur Elektromobilität haben die Automobilhersteller international eine höhere Konkurrenzsituation erlebt, als erwartet. Die Innovationsgeschwindigkeit anderer Staaten, im speziellen China, ermöglichen einen schnelleren Wandel zu neuen Antriebssystemen. Während dieses Problem nur einen Wirtschaftszweig trifft, so könnten die höheren Energiepreise in Deutschland den Standort als Investitionsstandort weniger attraktiv machen. Die Inflation ist im Jahr 2024 auf 2,2% gesunken, was im Konsumverhalten der Bevölkerung allerdings keine Verbesserung gezeigt hat. Stattdessen haben die Krisen der vergangenen 5 Jahre zu einer Erhöhung des Sparverhalten um 0,5% der deutschen Bevölkerung, auf zuletzt 11,3% geführt. Die Auslastung der deutschen Wirtschaft sank in den letzten zwei Jahren konstant, was branchenübergreifend an einer schwachen Nachfragesituation liegt. Im relevanten Baugewerbe, sowie im verarbeitenden Gewerbe sind die Auftragspolster mittlerweile erschöpft, allerdings ist der Abwärtstrend gebrochen und stagniert mittlerweile. Eine Verbesserung ist frühestens für das erste Quartal 2025 zu erwarten und soll insgesamt zu einem leichten kalenderbereinigten Wachstum von 0,6% im Jahr 2025 führen.1) Im geschäftsrelevanten Wirtschaftsbereich wie dem Baugewerbe, aber auch dem verarbeitenden Gewerbe, sind die Investitionen im Bereich HSE (Health Saftey Environment) dagegen ungebrochen. Regionale Hersteller für PSA wie bspw. Elten GmbH und Atlas Schuhfabrik GmbH haben trotz der Konjunkturschwäche ihr Wirtschaftswachstum fortgesetzt. Dies zeigt, dass der Bereich Arbeitssicherheit weiterhin im Fokus der Gesellschaft und Unternehmerschaft liegt und Budgetkürzungen hier nicht zu erwarten sind. Förderungen durch die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI) und BG Bau unterstützen den Fokus bei Investitionen auf HSE nachdrücklich. Die Anerkennung der Marke JSP in regionalen Märkten wir Frankreich, Spanien und Polen zeigt das Potential und bereits vorhandene Etablierung am Markt. Ein direkter Zusammenhang zwischen Wirtschaftsleistung, Investitionsverhalten und arbeitenden Personen im verarbeitendem und Baugewerbe lässt daher weiterhin den Schluss zu, dass ein konstantes Wachstum zu erwarten ist. Das Investitionsverhalten unserer Marktbegleiter und Kunden zeigt zudem, welches Potential im europäischen Raum vorhanden ist. So hat Uvex im Juli 2024 sein neues hochautomatisiertes Zentrallager auf 35.000m 2 eröffnet und die Hoffmann Group im Juni 2024 mit einem neuen Logistikzentrum für 200 Millionen Euro Gesamtvolumen ebenfalls ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland bewiesen. Rückschließend aus diesen Beispielen zeigt sich eine positive Prognose für unsere laufende Strategieperiode bis 2030 mit hohen Potentialen im gesamten europäischen Raum. 1) Quelle: ifo Konjunkturprognose - 5. September 2024 / ifo Konjunkturprognose Herbst 2024: Deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest | Fakten | ifo Institut 2) Quelle: Uvex Group: Familienunternehmen eröffnet automatisiertes Logistik- und Servicezentrum - Neubau (Logistikimmobilien) | News | LOGISTIK HEUTE - Das deutsche Logistikmagazin 3) Quelle: Logistikimmobilien: Hoffmann Group eröffnet mehr als 200 Millionen Euro teures globales Zentrallager - Neubau (Logistikimmobilien), Lagertechnik, Unternehmens-, Wirtschaft- und Branchen-Nachrichten (sonst.) | News | LOGISTIK HEUTE - Das deutsche Logistikmagazin 2.2 Geschäftsverlauf Die positive Geschäftsentwicklung aus den Vorjahren konnte auch im Geschäftsjahr 2023/24 fortgeführt und das europäische Vertriebsnetz weiter ausgebaut und stabilisiert werden. Dies führte zu einem Umsatzwachstum in Höhe von 3,4 Mio. € (10,8%), auf 34,5 Mio. € (VJ: 31,1 Mio. €). Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023/24 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 501 T€ erzielt (VJ: Fehlbetrag 285 T€) und weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 9.750 T€ zum 31. März 2024 (VJ: 9.250 T€) aus. Die Gesellschafterin, die JSP Limited, UK, hat mit Datum vom 21. November 2022 eine zeitlich und betragsmäßig unbeschränkte Patronatserklärung zur finanziellen Unterstützung der Gesellschaft ausgestellt. Mit Vereinbarung vom 04. März 2024 hat die Gesellschafterin zudem einen Rangrücktritt über die Darlehnsforderung in Höhe erklärt. Zum 31. März 2024 valutiert das Darlehen mit 19.684 T€ Das wirtschaftliche Eigenkapital beträgt somit zum 31. März 2024 11.050 T€. Die JSP Limited hat sich verpflichtet, das Unternehmen in absehbarer Zukunft weiterhin finanziell zu unterstützen. Somit ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft weiterhin gewährleistet. Der Rohertrag (inkl. sonstiger betrieblicher Erträge), lag im GJ 2023/24 bei 15,2 Mio. € und liegt somit im 0,6 Mio. € über dem Wert des Vorjahres in Höhe von 14,6 Mio. €. Kostensteigerungen bei Material, Betriebsaufwendungen und Energie wurden einerseits durch Preisanpassungen und eingeleitete Kosteneinsparungen kompensiert. Die Finanzkennzahlen bewegen sich weiterhin auf einem guten Niveau. Das Vorjahresergebnis (-284 T€) hat sich auf -501 T€ verschlechtert. Der Rückgang des Ergebnisses ist im Wesentlichen bedingt durch außerplanmäßige Abschreibungen auf Maschinen für die Maskenproduktion. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Berichtsjahr um 4,0 Mio. € von 29,9 Mio. € auf 25,9 Mio. € gesunken. Das Anlagevermögen zum Stichtag 31. März 2024 beträgt 5,8 Mio. € und ist somit um 2,4 Mio. € gesunken (VJ: Mio. € 8,2). Zurückzuführen ist dies vor allem auf die außerplanmäßige Abschreibung von Produktionsanlagen im Bereich Atemschutz . Die Nachfrage in diesem Bereich hat sich seit der Pandemie Covid 19 nicht vollständig erholt und die Wertberechtigung erforderlich gemacht. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung der Bestandführung und der Bereinigung der der Vorräte im Bereich Masken hat sich der Bestand an Vorräten (2,3 Mio. €) im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Mio. € reduziert. Auf der Passivseite der Bilanz ist die Reduzierung insbesondere begründet durch die Tilgung des Intercompany Darlehens. Mit Vereinbarung vom 4. März 2024 hat die Gesellschafterin zudem einen Rangrücktritt über die Forderungen aus einem Darlehensvertrag erklärt (zum Stichtag 31. März 2024: 19,7 Mio. €). Das wirtschaftliche Eigenkapital beträgt zum 31. März 2024 somit damit 11,0 Mio. €. 2.4 Finanzlage Die JSP finanziert sich über Eigenmittel sowie ein langfristiges Darlehen der englischen Muttergesellschaft. Die vorhandenen Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 258 T€. Die Gesellschafterin, die JSP Limited, UK, hat mit Datum vom 21. November 2022 eine zeitlich und betragsmäßig unbeschränkte Patronatserklärung zur finanziellen Unterstützung der Gesellschaft ausgestellt. Auf Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung im Jahr 2024/25 sowie der Unternehmensplanung und der finanziellen Unterstützungszusagen der Muttergesellschaft hat die Geschäftsführung den Jahresabschluss unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung aufgestellt. 2.5 Ertragslage Wesentliche Leistungsindikatoren, nach denen die Gesellschaft gesteuert wird, sind die Umsatzerlöse, das EBITDA und der Jahresüberschuss. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr um 10,8 % von 31,1 Mio. € im Vorjahr auf 34,5 Mio. € im Geschäftsjahr 2023/24 gestiegen. Begründet ist dieser Umsatzanstieg im Wesentlichen durch den weiteren Ausbau und Stabilisierung der europäischen Geschäftsfeldern und die gute Nachfrage nach PSA-Produkten. Der Rohertrag lag im Berichtsjahr bei 44,2% (VJ: 47,1%) und ist beeinflusst durch den Umsatz mit den einzelnen Produktgruppen wobei die Preisentwicklung im Bereich der FFP2 und FFP3 Masken noch stark durch die COVID-19 Pandemie beeinflusst ist. Die Personalkosten sind im Geschäftsjahr um 1 Mio. € gesunken Dies ist im Wesentlichen auf die Optimierung der Personalstrukturen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 8,0 Mio. € (23,3% v. Umsatz) leicht über dem Niveau des Vorjahres (7,3 Mio. € 23,5% v. Umsatz). In der Berichtsperiode liegt das EBITDA bei 3,8 Mio. € und ist somit 1 Mio. € über dem Vorjahresniveau (2,8 Mio. €) und ist auf die positive Entwicklung des Umsatzes, der Optimierung der Personalstruktur, sowie Kosteneinsparungen zurückzuführen. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 501 T€ liegt über dem Fehlbetrag von 284 T€ des Vorjahres. Der Anstieg des Fehlbetrags resultiert maßgeblich aus außerplanmäßigen Abschreibungen. 3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 3.1 Risikobericht & Chancenbericht Die JSP Safety GmbH ist grundsätzlich diversen Chancen und Risiken ausgesetzt. Das Risiko- und Changemanagement ist ein integraler Bestandteil des Finanz ́-und Controllingsystems. Im Einzelnen gehören dazu die Planung, das periodische Ist- und Forecast/ Planungsreporting sowie Abweichungsanalysen. Die wesentlichen Chancen für die Gesellschaft bestehen im weiteren Ausbau der Nachfrage nach persönlicher Schutzausrichtung und der Orientierung auf Qualitätsprodukte "Made in Germany". Die wesentlichen Risiken für die Gesellschaft resultieren aus makroökonomischen, regulatorischen und wettbewerblichen Risikofaktoren. Die wesentlichen Risiken aus der Sicht der Geschäftsführung sind: • Absatzrisiken: Die erheblichen Bestände an FFP-Masken die im Rahmen der Pandemie im GJ 2021/22 hergestellt und im Abschluss wertberichtig wurden, befinden sich zum Großteil noch im Bestand (795 T€). Obwohl die Gesellschaft davon ausgeht, dass diese verbleibenden Bestände verkauft werden, besteht ein geringes Risiko, dass weitere Abwertung erforderlich werden. • Risiko der Unternehmensfortführung: Die Gesellschaft ist von der kontinuierlichen finanziellen Unterstützung durch seine Gesellschafterin JSP Limited (UK) abhängig. Wie bereits erwähnt, hat die JSP Limited (UK) eine Patronatserklärung abgegeben, die der Gesellschaft für die absehbare Zukunft finanzielle Unterstützung gewährt. • Beschaffungsrisiken: Die Gesellschaft bezieht Rohstoffe aus Fernost, die für die Produktion von Bedeutung sind. Dem Risiko wird durch eine Lieferantenauswahl und Beschaffungspolitik Rechnung getragen. • Risiko der Wirtschaftsentwicklung: Die Gesellschaft produziert und vertreibt hochqualitative Schutzausrüstung (i.W. Schutzhelme). Die Nachfrage nach Schutzausrüstung ist unmittelbar an die Wirtschaftsentwicklung, bspw. Baubranche, gekoppelt. 3 .2 Prognosebericht Basierend auf dem laufenden Reporting des laufenden Geschäftsjahr 2024/25 und die konsequente Verfolgung unsere Strategien gehen wir davon aus, dass sich die positive Umsatzentwicklung fortsetzten und die Marge verbessern wird. Insbesondere im Bereich Kopfschutz und Gebläse gestützten Atemschutz konnte der Umsatz weiterhin stark ausgebaut werden. In diesem Umfeld werden deutlich besser Margen erzielt. Im Bezug auf die globalen Märkte für Gesundheits- und Sicherheitsprodukte wächst die Nachfrage weltweit weiter, wobei der regulatorische Fokus sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern verstärkt auf die Sicherheit der Arbeitnehmer gerichtet ist. In den letzten Jahren haben wir eine deutliche Verlagerung hin zu leistungsstärkeren, lokal hergestellten, vertrauenswürdigen Markenprodukten wie JSP erlebt. Dies hat ermöglichte es uns, unsere starke Position als europäischer Hersteller im industriellen Kopfschutz weiter auszubauen. Für das Geschäftsjahr 2024/25 werden Umsatzerlöse von 39,9 Mio. €, sowie ein Gewinn in Höhe von rund 1,9 Mio. € und ein EBITDA von + 3,8 Mio. € erwartet. Für das Jahr 2025/2026 sind Umsatzerlöse von 45,1 Mio. €, sowie ein Jahresüberschuss von 3,8 Mio. € und ein EBITDA von 5,8 Mio. € geplant.
Düsseldorf, den 09. April 2025 Die Geschäftsführung Lee Michael Thomas Mark Richard Nelson Mark Robert Johnstone BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangGRUNDLEGENDE INFORMATIONEN Die JSP Safety GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und wird beim Amtsgericht Düsseldorf unter der HRB 82399 geführt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der JSP Safety Limited, Oxford/UK, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist auf der Webseite der Gesellschaft erhältlich. VORBEMERKUNG Bezüglich der Aufstellung des Jahresabschlusses nach den Grundsätzen der Fortführung der Unternehmenstätigkeit i. S. d. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB und den Ereignissen und Gegebenheiten, die auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hindeuten, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann, wird auf den Lagebericht (Kapitel 2.2 Geschäftsverlauf) verwiesen. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN GRUNDSÄTZEN DER BILANZIERUNG Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Anlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten und ggf. abzüglich erhaltener Förderungen unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen wurden linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Außerdem wurden Gängigkeitsabschläge für Vorräte vorgenommen. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch notwendige Fertigungsgemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Bestimmte, untergeordnete Bestände innerhalb der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit Festwerten bewertet. Die Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die sonstige Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Es liegt eine Rangrücktrittserklärung des Gesellschafters vor. Grundsätze für die Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden nur eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens einschließlich der auf das Berichtsjahr entfallenden Abschreibungen ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt Euro 25.000,00 gemäß Eintragung im Handelsregister. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende wesentliche Einzelpositionen:
Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen iHv TEuro 23.923 (Vorjahr: TEuro 28.199) entfallen TEuro 19.684 auf Gesellschafter (Vorjahr: TEuro 26.320) und TEuro 4.053 auf verbundene Unternehmen (Vorjahr: TEuro 1.291). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
ERLÄUTERUNGEN zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Euro 0.00 aus Währungsdifferenzen (Vorjahr: Euro 78.119) ausgewiesen. Abschreibungen In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibung i.H.v. TEuro 1.834 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsdifferenzen von Euro 13.139 (Vorjahr: 2.162 Euro) ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten TEuro 117 (Vorjahr: TEuro 94) für Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Aus dem ungekündigten Mietverhältnis über Büroräume und Lagerflächen resultieren jährliche Mietaufwendungen von TEuro 558. Das Mietverhältnis kann frühestens zum 30. November 2032 gekündigt werden. Aus Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von jährlich TEuro 128, die Leasingverträge haben regelmäßig eine feste Vertragslaufzeit von 36 Monaten. Insgesamt belaufen sich die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen auf jährlich TEuro 686. SONSTIGE ANGABEN Die Gesellschaft wird vertreten durch ihre Gesellschafter: - Daniel Müller-Bosch, Kaufmann, Solingen (bis 10.10.2023) - Mark Robert Johnstone, Woodstock, Oxfordshire/Vereinigtes Königreich (ab 10.10.2023) - Mark Richard Nelson, Bradford on Avon, Wiltshire/Vereinigtes Königreich (ab 10.10.2023) - Lee Michael Thomas, Reading, Berkshire/Vereinigtes Königreich (ab 10.10.2023) Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im Jahresdurchschnitt wurden 75 Mitarbeiter beschäftigt, davon
Düsseldorf, den 09. April 2025 gez. die Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die JSP Safety GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der JSP Safety GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JSP Safety GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens- schädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Krefeld, 11. April 2025 BPG
Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
S. Venkitasseril, Wirtschaftsprüfer B. Krantz, Wirtschaftsprüfer |
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