Max Frank Pressig GmbH

Mitterweg 1, 94339 Leiblfing, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 10944
Vorher
PECA - Verbundtechnik GmbH
Eingetragen
3.2.1982
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Verbundwerkstoffen aller Art, die Entwicklung von Maschinen und neuen Produkten, sowie die Verwertung von Patenten und Vergabe von Lizenzen. Die Gesellschaft ist berechtigt, gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu errichten, bestehende zu erwerben, oder sich an solchen zu beteiligen und sämtliche Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, die Unternehmungen der Gesellschaft zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Manfred Hanrath
seit 8.2.2021
Geschäftsführer
Maik Bochröder
seit 8.2.2021
Prokura
Manfred Mischinger
seit 14.4.2020
Prokura
Mathias Ehrensberger
seit 14.4.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
93.33%
R******* F****
6.67%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Maximilian Frank
Regensburg
93.33%
R******* F****
6.67%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Max Frank Pressig GmbH

Leiblfing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

gem. § 328 HGB

INHALTSVERZEICHNIS

ANLAGEN:

1 Bilanz

2 Gewinn und Verlustrechnung

3 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 (Seite 1 bis 7)

4 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Seite 1 bis 16)

5 Bestätigungsvermerk (Seite 1 - 6)

6 Allgemeine Auftragsbedingungen

BILANZ zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.587,50 631.375,54
II. Sachanlagen 2.716.948,12 2.881.892,10
III. Finanzanlagen 2,18 2,18
2.751.537,80 3.513.269,82
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 1.584.613,85 2.636.527,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.923.611,82 4.139.491,72
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.869,62 8.499,88
5.516.095,29 6.784.518,72
C. AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.341,03 3.686,63
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 166.861,00 0,00
8.437.835,12 10.301.475,17

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 307.501,00 307.501,00
II. Kapitalrücklage 136.204,09 136.204,09
III. Gewinnvortrag 1.307.883,64 930.684,88
IV. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss ) -664.430,77 377.198,76
1.087.157,96 1.751.588,73
B. RÜCKSTELLUNGEN 116.451,17 204.954,60
C. VERBINDLICHKEITEN 7.234.225,99 8.271.101,84
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 0,00 73.830,00
8.437.835,12 10.301.475,17

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01.01. - 31.12.2023

DER MAX FRANK PRESSIG GMBH, LEIBLFING

01.01. - 31.12.2023 01.01. - 31.12.2022
1. Rohergebnis 11.650.928,01 13.600.261,12
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.425.908,08 -6.580.232,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.086.061,51 -7.511.969,59 -1.051.996,81 -7.632.229,20
- davon für Altersversorgung: €38.567,54 €36.508,99
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -464.298,52 -446.871,62
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.232.844,82 -4.815.569,45
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 304,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -336.960,75 -177.570,99
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 240.691,00 -141.149,00
- davon aus der Veränderung von latenten Steuern: (€240.691,00) Vj. €141.149,00
8. Ergebnis nach Steuern -654.454,67 387.174,86
9. Sonstige Steuern -9.976,10 -9.976,10
10. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss ) -664.430,77 377.198,76

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1.1. - 31.12.2023

Registergericht: Straubing

HR-Nummer: HRB 10944

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Gebäude werden entsprechend den steuerlich zulässigen AfA-Tabellen abgeschrieben. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear oder degressiv abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen 250,-- € und 800,-- € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit bzw. Verwendbarkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Kalkulation der Herstellungskosten einbezogen. Bestandsrisiken, z.B. aus geminderter Verwertbarkeit, fanden durch Gängigkeitsabschreibungen angemessene Berücksichtigung. Soweit die Herstellungskosten bei fertigen Erzeugnissen durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bildung der Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt einzelfallbezogen soweit erforderlich.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem fristadäquaten Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf die in der Gesellschaft vorhandenen Verlustvorträge zur Körperschaft- und Gewerbesteuer wurden aktive latente Steuern gebildet. Diese werden saldiert mit den passiven latenten Steuern ausgewiesen, die auf kurzfristige Unterschiede zwischen Steuer- und Handelsbilanz gebildet wurden.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01.01. - 31.12.2023

der Max Frank Pressig GmbH, Leiblfing

Historische Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Umgliederung Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 690.156,66 63.822,93 753.979,59 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 360.772,24 1.192,00 3.950,56 0,00 358.013,68
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.050.928,90 65.014,93 757.930,15 0,00 358.013,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.561.675,53 0,00 0,00 0,00 6.561.675,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.130.522,96 133.765,24 4.261,60 6.206,45 5.266.233,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.717.181,87 64.746,92 30.808,49 8.263,60 2.759.383,90
4. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 12.155,91 46.882,38 0,00 -14.470,05 44.568,24
Summe Sachanlagen 14.421.536,27 245.394,54 35.070,09 0,00 14.631.860,72
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2,18 0,00 0,00 0,00 2,18
Summe Anlagevermögen 15.472.467,35 310.409,47 793.000,24 0,00 14.989.876,58
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 117.889,62 29.590,00 147.479,62 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 301.663,74 24.727,00 2.964,56 323.426,18
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 419.553,36 54.317,00 150.444,18 323.426,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.197.166,05 111.408,00 0,00 5.308.574,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.270.973,44 119.690,69 4.260,60 4.386.403,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.071.504,68 178.882,83 30.452,49 2.219.935,02
4. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 11.539.644,17 409.981,52 34.713,09 11.914.912,60
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 11.959.197,53 464.298,52 185.157,27 12.238.338,78
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022 Abschreibungen des Geschäftsj.
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 572.267,04 29.590,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.587,50 59.108,50 24.727,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 34.587,50 631.375,54 54.317,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.253.101,48 1.364.509,48 111.408,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 879.829,52 859.549,52 119.690,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 539.448,88 645.677,19 178.882,83
4. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 44.568,24 12.155,91 0,00
Summe Sachanlagen 2.716.948,12 2.881.892,10 409.981,52
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2,18 2,18 0,00
Summe Anlagevermögen 2.751.537,80 3.513.269,82 464.298,52

2. Forderungen

Die Restlaufzeiten stellen sich wie folgt dar:

Davon mit einer Restlaufzeit
Stand 31.12.2023 bis 1 Jahr größer 1 Jahr
T€ T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.786 3.614 172
Sonstige Vermögensgegenstände 137 137 0
3.923 3.751 172

3. Latente Steuern

Aktive latente Steuern wurden i.H.v. T€ 313 auf die vorhandenen Verlustvorträge zur Körperschaft- und Gewerbesteuer (Gesamt T€ 2.319), sowie die Drohverlustrückstellung i.H. v. T€ 1 gebildet. Die latenten Steuern wurden mit dem kombinierten Unternehmenssteuersatz von 27,03 % ermittelt. Die Entwicklung der latenten Steuern stellt sich wie folgt dar.

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ T€ T€
Aktive latente Steuern 167 0 167
Passive latente Steuern 0 74 74

4. Eigenkapital

Die aktiven latenten Steuern führen zu einer Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 167.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub (T€ 70), für Jahresabschlusskosten (T€ 29) und für ausstehende Rechnungen (T€ 5) sowie für Drohverluste (T€ 1).

6. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten stellen sich wie folgt dar:

Davon mit einer Restlaufzeit
Stand 31.12.2023 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.977 5.599 378 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.150 1.150 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 107 107 0 0
7.234 6.856 378 0

T€ 564 der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesichert.

C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Jahr 2023 T€ 53. Es erfolgte kein Einbezug der Kosten in die Herstellungskosten von immateriellen Wirtschaftsgütern.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für

Darlehen Dritter in Höhe von T€ 6.917,

Kreditlinien Dritter in Höhe von T€ 4.000, valutiert am Stichtag mit T€ 3.958,

gemeinsame Kreditlinien mit Dritten in Höhe von T€ 15.000 sind am Stichtag mit T€ 5.377 von der Gesellschaft selbst ausgenutzt und in Höhe von T€ 7.419 von Dritten in Anspruch genommen.

Mit einer Inanspruchnahme wird auf Grund der erwarteten positiven Entwicklung der Unternehmen nicht gerechnet.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, bei denen es sich im Wesentlichen um Leasing- und Mietverträge handelt, haben T€ 285 eine Restlaufzeit kleiner ein Jahr und T€ 306 eine Restlaufzeit von eins bis fünf Jahren.

3. Geschäftsführung

Herr Dr. Maximilian Frank, Dipl. Volkswirt

Herr Manfred Hanrath, Dipl.-Ing.

4. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 129 Mitarbeiter beschäftigt, davon 84 Arbeiter, 42 Angestellte und 3 Auszubildende.

E. VORSCHLAG ZUR VERWENDUNG DES JAHRESERGEBNISSES

Die Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres vom 01.01. - 31.12.2023 in Höhe von € 664.430,77 wie folgt zu verwenden:

Der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von € 664.430,77 wird mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 1.307.883,64 verrechnet.

 

Leiblfing, 31.05.2024

Dr. Maximilian Frank, Geschäftsführer

Manfred Hanrath, Geschäftsführer

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Geschäftsverlauf

2.2. Gesamtwirtschaftliche Lage und branchenbezogene Rahmenbedingungen

3. Darstellung der Lage

3.1. Vermögenslage

3.2. Finanzlage

3.3. Ertragslage

3.4. Kapitalstruktur

3.5. Investitionen

3.6. Personal- und Sozialbereich

3.7. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

4. Chancen- und Risikobericht

5. Prognosebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Max Frank Pressig GmbH (im Folgenden Max Frank Pressig oder Gesellschaft genannt) ist ein Unternehmen der Max Frank Gruppe, die in folgende fünf Geschäftsbereiche gegliedert ist:

Abstandhalter - Schalungstechnik - Bewehrungstechnik - Dichtungstechnik - Bauakustik. Ein wichtiges Merkmal unserer Firmenstrategie ist die internationale Ausrichtung. Ziel ist es als ein integrierter Bautechnologiezulieferer, durch die enge Verzahnung von Produkten, Serviceleistungen und industrieller Produktion Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen.

Die Max Frank Pressig GmbH ist im Bereich der Produktion von Schalungs- und Bewehrungstechnik für den Stahlbetonbau tätig. Sie gliedert dabei ihr Produktangebot in Standardprodukte, Sonderanfertigungen sowie Sonderlösungen. Standardprodukte werden in hohen Mengen automatisiert gefertigt und an viele Kunden angeboten. Sonderanfertigungen sind sowohl Varianten eines Standardproduktes als auch Kombinationen mehrerer Standardprodukte. Als Sonderlösungen verstehen wir sowohl die Erfüllung spezieller Fertigungsaufträge von Einzelkunden als auch mit unseren Kunden gemeinsam entwickelte technische Lösungen, für die konkreten Anforderungen eines definierten Bauwerks.

Die Max Frank Pressig GmbH entwickelt und vermarktet vertriebsorientierte und technische Serviceleistungen. Unter vertriebsorientiertem Service verstehen wir die umfassende kaufmännische Betreuung und Beratung aller Kunden von der ersten Kontaktaufnahme bis zur termingerechten Lieferung. Unter technischem Service verstehen wir sowohl produktorientierten als auch planungsorientierten technischen Service.

Durch eine zunehmend automatisierte und industrialisierte Fertigung mit optimalen Prozessen wird eine kostengünstige Herstellung ermöglicht. Andererseits gewährleistet eine flexible Produktionsorganisation die schnelle Umsetzung von Sonderlösungen. Gruppenweit streben wir eine optimale Fertigungstiefe an, die die standortspezifischen Besonderheiten berücksichtigt.

Als integrierter Bautechnologiezulieferer produzieren wir unsere Produkte größtenteils selbst. Die Fertigungsprozesse sind dabei eng mit allen anderen internen Unternehmensprozessen verzahnt.

Forschung und Entwicklung sind dabei ein wichtiger Bestandteil in der Strategie des Konzerns und zentral über alle Bereiche und Länder organisiert. Ein Ziel liegt dabei in der technischen Weiterentwicklung unseres bestehenden Produktportfolios. Die einzelnen Projekte gehen über alle Geschäftsbereiche. Das Gesamtbudget des Geschäftsjahres 2023 im Bereich Forschung & Entwicklung betrug T€ 53.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Geschäftsverlauf

Die Max Frank Pressig GmbH schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von T€ -664 (i.Vj.: Jahresüberschuss T€ 377) ab. Die Umsatzerlöse lagen mit T€ 21.551 21,6% unter dem Vorjahresniveau und 25,1% unter dem gesteckten Umsatzziel. Während in den ersten beiden Monaten die erzielten Umsätze noch auf Plan lagen, zeichneten sich ab März die Auswirkungen einer allgemein nachlassenden Dynamik am Baumarkt deutlich ab.

Die Umsätze der beiden Geschäftsbereiche, Bewehrungstechnik und Schalungstechnik, sind gegenüber dem Vorjahr um rund 22% bzw. rund 26% zurückgegangen. Auch wurden die gesetzten Umsatzziele für beide Geschäftsbereich deutlich verfehlt.

In einem Umfeld sich stabilisierender Rohstoffmärkte ist es der Gesellschaft gelungen die Rohertragsquote gegenüber dem Vorjahr um 4,6 %-Punkte und gegenüber dem Plan um 4,9 %-Punkte zu steigern. Die betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 5,3 % gegenüber dem Vorjahreswert und sind um 10,5 % niedriger als im ursprünglichen Plan veranschlagt. Die ergriffenen Maßnahmen konnten den Rückgang der Rohmarge allerdings nur anteilig kompensieren. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) ist von T€ 706 auf T€ -558 zurückgegangen. Die Erhöhung der Zinsaufwendungen belasten das EBIT zusätzlich mit T€ 159.

Es wurde nicht nur das Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2023 verfehlt, sondern auch das angestrebte Ergebnis deutlich unterschritten. Insgesamt wird der Geschäftsverlauf in einem schwierigen Umfeld von der Geschäftsleitung als nicht zufriedenstellend bewertet. Der anhaltende Krieg in der Ukraine, neu ausgebrochene kriegerische Konflikt im mittleren Osten, die deutlich gestiegene Inflation und die dadurch bedingt stark gestiegenen Finanzierungskosten haben eine Erholung der Märkte nach Überwindung der Pandemie verhindert.

2.2. Gesamtwirtschaftliche Lage und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Zum Jahresbeginn 2023 hatten sich der Info-Geschäftsklimaindex und die Geschäftserwartungen zunächst deutlich positiv entwickelt, bevor im Frühsommer die Erwartungen vor dem Hintergrund rückläufiger Auftragseingänge deutlich pessimistischer ausfielen.

In der zweiten Jahreshälfte 2023 bewegten sich die Indikatoren für die gesamte Wirtschaft seitwärts, während der Geschäftsklimaindikator im Bauhauptgewerbe auf den niedrigsten Wert seit September 2005 fiel.

Die Max Frank Pressig GmbH, als zweitgrößter Produktionsstandort der Max Frank Industry, erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr den weitaus größten Anteil des Gesamtumsatzes im EUROCONSTRUCT Gebiet. EUROCONSTRUCT ist ein europäisches Forschungs- und Beratungsnetzwerk. Zu den EUROCONSTRUCT Ländern zählen neben Deutschland die Länder Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn.

Für das Jahr 2023 geht der Branchenverband davon aus, dass das Bauvolumen im EUROCONSTRUCT-Gebiet um 1,7 % auf 2,07 Bio. Euro zurückgegangen ist, nachdem die europäische Bauindustrie 2022 noch ein Wachstum von 3,0 % verzeichnen konnte.

Die Zinswende, die massiven Baupreissteigerungen, die durch die hohe Inflation ausgelösten Kaufkraftverluste der Privathaushalte und das nur mäßige Wirtschaftswachstum haben deutlich negative Folgen für die Hochbaunachfrage. Während der Nichtwohnbau im abgelaufenen Wirtschaftsjahr stagnierte, ist der europäische Wohnungsbau um knapp 5 % geschrumpft und damit der Treiber für die Marktentwicklung im Bausektor in den EUROCONSTRUCT-Ländern. Der Tiefbau wächst hingegen angesichts der staatlichen Rückendeckung für Infrastrukturvorhaben stärker als noch im Sommer 2023 erwartet und somit das zehnte Jahr in Folge.

Im Jahr 2023 waren die meisten Baumaterialien, trotz erheblicher Preisrückgänge, nach wie vor teurer als 2021, dem Jahr vor der Energiekrise. So verbilligte sich Betonstahl um über 30 % gegenüber dem Höchststand im Jahr 2022. Im Gegensatz hierzu verteuerten sich mineralische Baustoffe, wie Zement (+32,3 %) und Bausand (+21,9 %), gegenüber dem Jahr 2022 deutlich.

Trotz der teilweise sinkenden Preise für einzelne Baustoffe lag das Preisniveau im Jahr 2023 für nahezu alle Baumaterialien meist deutlich über dem Niveau vor der Energiekrise.

3. Darstellung der Lage

3.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr mit T€ 8.437 (i.Vj. T€ 10.301) deutlich zurückgegangen. Das Anlagevermögen hat sich insbesondere aufgrund der Übertragung der immateriellen Wirtschaftsgüter auf die Max Frank GmbH & Co. KG von T€ 3.513 auf T€ 2.752 vermindert.

Das Umlaufvermögen ging aufgrund des niedrigeren Umsatzniveaus gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.269 auf T€ 5.515 zurück. Dabei reduzierten sich die Vorräte im Jahresvergleich um T€ 1.052, und die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 245.

Auf der Passivseite verminderte sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresfehlbetrags auf T€ 1.087.

Aufgrund des Verlustes im abgelaufenen Geschäftsjahr ergab sich keine Steuerrückstellung für 2023.

Die sonstigen Rückstellungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 89 und lagen zum Bilanzstichtag bei T€ 116.

Die Verbindlichkeiten verminderten sich in Summe um T€ 1.037 auf T€ 7.234. Der Rückgang beruht auf der Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 868 und der sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 235.

3.2. Finanzlage

Aus laufender Geschäftstätigkeit resultierte ein Mittelzufluss von T€ 1.178. Aus Investitionen in das Anlagevermögen beträgt der Mittelabfluss T€ 310, aus Finanzierungstätigkeit T€ 223.

Zum Bilanzstichtag belaufen sich die Bankverbindlichkeiten auf T€ 5.977, was einer Verminderung um T€ 868 entspricht. Die gemeinsamen Kreditlinien waren im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich zu ca. 9,0% frei.

Die Max Frank Pressig GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

3.3. Ertragslage

Im Jahr 2023 verzeichnete die Max Frank Pressig gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Umsatzrückgang von T€ 5.938 und schloss das Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von T€ 21.551 (Vj. T€ 27.489) ab.

Der Materialaufwand verminderte sich aufgrund der Erholung an den Beschaffungsmärkten gegenüber dem Vorjahr überproportional um T€ 4.015 bzw. 29,1% auf T€ 9.762. Diese Entwicklung spiegelt sich entsprechend auch im Rohertrag wider, der zum Stichtag bei T€ 11.578 (i. Vj. T€ 13.547) liegt. Die Rohertragsmarge erhöhte sich um rd. 4,7 Prozentpunkte auf 54,3%.

Der Personalaufwand sank gegenüber dem Vorjahr um T€ 120 auf T€ 7.512, inklusive sozialer Aufwendungen in Höhe von T€ 1.086.

Der Abschreibungsaufwand erhöhte sich um T€ 17 und betrug zum Bilanzstichtag T€ 464.

Als Ergebnis vor Steuern und vor Zinsen (EBIT) erzielte die Gesellschaft einen Verlust von T€ 558, gegenüber einem Gewinn von T€ 706 im Vorjahr. Das Geschäftsjahr 2023 endete mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 664.

3.4. Kapitalstruktur

Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr ergebnisbedingt vermindert. Bei einer gleichzeitig gesunkenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote am Bilanzstichtag mit 12,9% gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozentpunkte zurückgegangen.

Die Änderungen der Kreditkonditionen folgen dem allgemeinen Markttrend, der durch die Bemühungen der EZB die Inflation im EURO-Raum einzudämmen geprägt ist.

3.5. Investitionen

Nennenswerte Investitionen erfolgten im Berichtsjahr nicht. Der Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände beruht auf der Übertragung von selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen auf die Max Frank GmbH & Co. KG.

3.6. Personal- und Sozialbereich

Die Aufwendungen für Personal- und Sozialkosten gingen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 120 zurück. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich von 27,9% auf 35,2%. Zum Bilanzstichtag waren im Unternehmen 129 Personen beschäftigt.

3.7. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

3.7.1. finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung verwendet Max Frank Pressig im Wesentlichen Steuerungsgrößen, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, Rohertrag, Personalquote, EBIT) sowie aus den Kennzahlen Investitionen, Nettoverschuldung und Trade Working Capital ableiten.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft war im Berichtszeitraum und zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts geordnet. Die Gesamtentwicklung der Max Frank Pressig GmbH betrachtet die Geschäftsleitung, insbesondere vor dem Hintergrund Herausforderungen an den Beschaffungsmärkten, der Verunsicherung durch die jüngsten kriegerischen Konflikte sowie die allgemeine wirtschaftliche Lage als nicht zufriedenstellend.

3.7.2. nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Leistungsfähigkeit der Max Frank Pressig zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern u.a. auch in der Nachhaltigkeit unseres Handelns. Die Gesellschaft entwickelt effiziente Lösungen, die Ressourcen, Umwelt und Klima schonen. Voraussetzung dafür sind leistungsfähige Mitarbeiter - daher investieret die Gesellschaft kontinuierlich in gute Aus- und Weiterbildung sowie hohe Arbeitssicherheit.

4. Chancen- und Risikobericht

Die Darstellung der Chancen und Risiken bezieht sich auf die gewöhnlichen Rahmenbedingungen für den Geschäftsverlauf. Sie ergeben sich grundsätzlich aus der Marktpositionierung und Strategie von Max Frank.

Die Gesellschaft verfügt im Rahmen ihrer Aktivitäten über ein angemessenes Risikomanagement zur verantwortungsbewussten Unternehmensführung. Zur schnellen Identifizierung von unternehmerischen Risiken und der kurzfristigen Steuerung erforderlicher Maßnahmen bedient sich die Geschäftsleitung eines Risikomanagementsystems, in dem die identifizierten Risiken bewertet, priorisiert und mit Handlungsanweisungen unterlegt werden können.

Mittel - und langfristig wirkt sich der kontinuierliche Aufbau spezifischer Vertriebsstrukturen im In- und Ausland weiter positiv auf die Entwicklung der gesamten Max Frank Gruppe aus.

Die Abhängigkeit von der Baunachfrage in einzelnen Märkten stellt ein generelles Risiko dar. Grundsätzlich adressiert die Max Frank Pressig dieses allgemeine Marktrisiko durch eine strategische Diversifikation des Produktportfolios und die gezielte Internationalisierung in den globalen Hauptwachstumsmärkten. Die Max Frank Pressig ist somit weniger anfällig für die Schwankungen einzelner Bausegmente in einzelnen Märkten.

Einem kontinuierlichen Preisdruck durch Wettbewerber wird grundsätzlich durch die Optimierung der Ablaufprozesse mit Hilfe von Investitionen in die bestehenden Produktionsanlagen entgegengewirkt.

Die Volatilität der Beschaffungsmärkte hat sich im Jahresverlauf wieder beruhigt. Das Preisniveau ist allerdings für eine Vielzahl von Baumaterialien nach wie vor deutlich über dem Niveau von 2021.

Durch die Schaffung des Zentraleinkaufs innerhalb der Max Frank Gruppe wurde der Einkauf zunehmend professionalisiert und international ausgerichtet. Mit Hilfe von Rahmenverträgen, die teilweise auch Auslandsgesellschaften mit einbeziehen, können Preisschwankungen bis zu einem gewissen Grad abgemildert und Lieferengpässen vorgebeugt werden. Mit Hilfe eines permanenten Monitorings des Beschaffungsprozesses werden Veränderungen frühzeitig erfasst, um möglichen Risiken zeitnah zu begegnen.

Durch ein laufendes Monitoring der relevanten Märkte, eine längerfristige Sicherung von Bezugsquellen und die Second-Source-Strategie begegnet die Gesellschaft diesen Einflüssen. Darüber hinaus trägt die Max Frank Pressig dem erhöhten Risiko zur Sicherung der Lieferbereitschaft mit der dynamischen Anpassung der Vorräte Rechnung.

Bestehende Anlagen werden durch gezielte Investitionen optimiert und neue Anlagen werden kontinuierlich am Produktionsstandort eingeführt, um die Produktivität weiter zu verbessern.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Personalpolitik, um den Herausforderungen des Wettbewerbs um qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu begegnen und die Fluktuation zu begrenzen. Um die Attraktivität von Max Frank als Arbeitgeber zu steigern, bieten wir neben attraktiven Modellen der betrieblichen Altersvorsorge weitere Zusatzleistungen und Incentives. Darüber hinaus liegt unser Fokus in der aktuellen Situation in der Anpassung der Personalausgaben an die veränderten und zu erwartenden Marktbedingungen.

Das angespannte Marktumfeld erhöht das Risiko von Forderungsausfällen. Das Risiko ist insbesondere abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Länder und dem lokalen Zahlungsverhalten. Die Max Frank begegnet dem steigenden Delkredere-Risko mit einem engen Monitoring-Prozess und einem engen Kundenkontakt.

Basierend auf dem monatlichen Reporting überwacht die Geschäftsleitung die Entwicklung in allen Unternehmen der Gruppe. Fehlentwicklungen können durch die Analyse von Plan-Ist-Abweichungen zeitnah festgestellt und adressiert werden.

Liquiditätsrisiken ergeben sich insbesondere aus dem Wachstum in den ausländischen Märkten und der Modernisierung der Produktionsanlagen. Das Management des Liquiditätsrisikos ist Aufgabe der Treasury-Abteilung, die in Zusammenarbeit mit dem Rechnungswesen und dem Vertrieb ein effizientes Cash-Managementsystem einsetzt. Die Liquiditätslage wird entsprechend eng gemonitort und gesteuert.

Veränderungen in den Währungskursen, wie z.B. durch eine Schwankung des Euro gegenüber dem US-Dollar, an den wiederum viele Auslandswährungen gebunden sind, können das Ergebnis der Gesellschaft beeinflussen. Das Management von Währungsrisiken wird in der gesamten Max Frank Gruppe zentral durch die Treasury-Abteilung betrieben.

Um die Auswirkungen der daraus resultierenden Geschäftsrisiken zu minimieren, beobachten wir die jeweiligen Trends und lassen sie in die Risikoprognosen einfließen. Dies gilt auch für eventuelle finanzielle oder politisch bedingte Restriktionen im Auslandsgeschäft.

Im Hinblick auf die Vermögens- und Liquiditätslage ist die von der Unternehmerfamilie aktiv unterstützte, langfristige Ausrichtung der Geschäftstätigkeit ein wesentlicher Faktor für die Stabilität der zukünftigen Unternehmensentwicklung.

In den vergangenen Jahren hat sich das Risikomanagement bewährt. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft unterliegt saisonbedingten, branchentypischen Schwankungen und konnte deutlich verbessert werden. Ziel der Gesellschaft ist es, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kurz- und langfristigen Finanzierungen sicherzustellen.

5. Prognosebericht

Nach dem Rückgang des Bauvolumens im EUROCONSTRUCT-Gebiet um ca. 1,7 % im Jahr 2023 wird für 2024 ein weiterer Rückgang des Bauvolumens um 2,1 % erwartet. Damit würde das Marktvolumen nur um gut 4 % über dem Wert des Coronajahres 2020 liegen. Für den weiteren Zeitraum bis 2026 wird allerdings gegenwärtig wieder von Wachstumsraten für den Bausektor in der Größenordnung von rund 1,6 % p.a. ausgegangen.

Dabei ist die rückläufige Entwicklung des europäischen Bausektors in den Jahren 2023 und 2024 ausschließlich auf den Wohnungsbau zurückzuführen. Nach einem Rückgang von knapp 5 % im Jahr 2023 wird für 2024 von einem Rückgang von 5,4 % ausgegangen. Für die Folgejahre wird gegenwärtig ein Anstieg von rund 1 %

prognostiziert. Gleichzeitig wird für 2025 mit einem weiteren Rückgang der fertiggestellten Wohneinheiten gerechnet.

Der Nichtwohnhochbau wird, wie 2023, auch 2024 weiter auf der Stelle treten. Für 2025 und 2026 werden leicht positive Wachstumsraten erwartet. Die zwischenzeitliche Abbremsung der Bautätigkeit geht dabei auf den Neubaubereich zurück. Im Gegensatz hierzu steht die positive Entwicklung im Tiefbau. Dieser Bereich wuchs 2023 mit 3,8 %. Für den Drei-Jahres-Zeitraum 2024-2026 wird davon ausgegangen, dass das Tiefbauvolumen in Summe um 7,5 % zunimmt. Diese Entwicklung ergibt sich aus den politischen Energie- und Umweltzielen, der Anpassung der Transportinfrastruktur und der erforderlichen Netzmodernisierung.

Seit Beginn des Jahres 2024 ist ein kontinuierlicher Anstieg der Geschäftserwartungen zu beobachten, während die Geschäftslage weiterhin als nicht zufriedenstellend beurteilt wird.

Im Bauhauptgewerbe werden hingegen die Geschäftslage und die Erwartungen leicht verbessert eingeschätzt, wobei der Auftragsmangel ein zentrales Problem bleibt.

Generell wird davon ausgegangen, dass das gegenwärtige Preisniveau für Baumaterialen und Rohstoffe bestehen bleibt. Ein deutlicher Rückgang auf breiter Front wird nicht erwartet.

Nach den jüngsten Verlautbarungen der Notenbanken ist mit einem nachhaltigen Rückgang des Zinsniveaus gegenwärtig nicht zu rechnen, auch wenn der Höhepunkt überschritten sein sollte. Die damit verbundenen gestiegenen Finanzierungskosten werden das Investitionsverhalten und den privaten Wohnungsbau weiter hemmen.

Die Prognosen aus 2022 für Umsatz und Ertrag im Geschäftsjahr 2023 waren vor dem Hintergrund der guten Auftragslage, der überwundenen Pandemie und dem deutlichen Anstieg der Geschäftserwartungen verhalten optimistisch. Das Marktumfeld hat zum Ende des ersten Quartals 2023 deutlich an Dynamik verloren und die gesteckten Ziele wurden im Berichtsjahr deutlich verfehlt.

Für 2024 plant die Gesellschaft bei einem Umsatz von nahezu 23 Mio. Euro einen Gewinn von ca. T€ 400. Die Ziele der Gesellschaft für das erste Halbjahr 2024 waren aufgrund der gegenüber dem Vorjahr deutlich geänderten Rahmenbedingungen konservativer als im Vergleichszeitraum 2023. Die Rohertragsmarge und die Kostenstruktur konnten gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Damit konnten aber die Auswirkungen einer negativen Umsatzabweichung nicht kompensiert werden.

Für 2025 geht die Geschäftsleitung der Max Frank Pressig von einem nach wie vor herausfordernden Marktumfeld aus. Aufgrund einer verbesserten Kostenstruktur wird ein leicht positives Ergebnis angestrebt.

Die Marktentwicklungen bewerten wir sowohl in den meisten Ländern als auch in den einzelnen Marktsegmenten in diesem Jahr allerdings nach wie vor sehr vorsichtig. Die Abhängigkeit vom derzeit schwierigsten Segment, dem deutschen Wohnungsneubau, ist durch unsere doppelte Risikostreuung hinsichtlich Länder und Bausegmenten zwar deutlich gemindert, aber dennoch bleibt unser Fokus weiterhin auf der Reduzierung und Effizienz unserer Ausgaben. Gegebenenfalls passen wir unsere Maßnahmen den aktuellen Entwicklungen an, ohne den Blick auf die mittelfristige Strategie zu verlieren. Erst im Laufe des kommenden Geschäftsjahres rechnen wir wieder mit einer vorsichtigen Erholung der Baukonjunktur.

 

Leiblfing, den 6. September 2024

Dr. Maximilian Frank

Manfred Hanrath

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Max Frank Pressig GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Max Frank Pressig GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Frank Pressig GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 10. September 2024

SK TREUHAND GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Schaal, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form, bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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