Tradition Financial Services GmbH

Carl-Ulrich-Straße 2, 63263 Neu-Isenburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 34674
Eingetragen
12.2.1992
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Effekten- und WarenterminhandelSonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Erbringung von Finanzdienstleitungen, insbesondere von derivativen Finanzprodukten und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten einschließlich Abschlussvermittlung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.99% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Intercapital LimitedGBR
33.33%
Volbroker.com Ltd.GBR
33.33%
TFSCHE
33.33%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

TFS
Switzerland
25.000 €
33.33%
Intercapital Limited
United Kingdom
25.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tradition Financial Services GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 2.796.338,71 1.460.747,58
b) andere Forderungen 78.411,72 2.874.750,43 77.110,85
2. Forderungen an Kunden 701.516,48 164.835,67
3. Sachanlagen 7.086,50 3.292,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 64.187,95 93.129,18
5. Rechnungsabgrenzungsposten 15.042,11 14.322,64
3.662.583,47 1.813.437,92

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 167,30 187,66
2. Sonstige Verbindlichkeiten 2.444.930,83 513.116,20
3. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 6.303,23 7.172,16
b) andere Rückstellungen 105.141,35 111.444,58 199.758,40
4. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
b) Gewinnrücklage 889.191,56 889.191,56
c) Jahresüberschuss 141.849,20 1.106.040,76 129.011,94
3.662.583,47 1.813.437,92

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 1.439,00 -1.184,89
darunter: negative Zinsen EUR 0,00 (EUR 1.184,89)
2. Provisionserträge 866.155,40 1.011.733,60
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.334.016,02 1.026.033,38
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 890.866,60 795.362,33
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 156.609,48 1.047.476,08 119.639,51
darunter: für Altersversorgung EUR 480,00 (Vorjahr EUR 480,00)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 918.748,95 903.257,07
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 5.796,30 2.289,47
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 39.798,44 39.106,59
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 189.790,65 176.927,12
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 47.941,45 47.915,18
9. Jahresüberschuss 141.849,20 129.011,94

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Tradition Financial Services GmbH, Sitz: Frankfurt am Main

Amtsgericht Frankfurt HRB 34674

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG), der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und dem Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Verwendung der Formblätter 1 (Bilanz) und 3 (Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform) der RechKredV unter Weglassung nicht belegter Positionen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden sind mit ihren Nennwerten bilanziert. Wertberichtigungen waren nicht notwendig.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Zugänge des Anlagevermögens im Geschäftsjahr werden pro-rata-temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Wertberichtigungen waren nicht notwendig.

Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem auf Folgejahre entfallenden Aufwand in Ansatz gebracht.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung und Vorsicht unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ermittelt. Sie sind mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Umrechnung der Fremdwährungsbeträge erfolgte unter Zugrundelegung der veröffentlichten Umrechnungskurse vom Bundesfinanzministerium.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Aktiva

Bei den täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 2.796 (Vorjahr TEUR 1.461) handelt es sich um die laufenden Geschäftsguthaben. Die anderen Forderungen gegenüber Kreditinstituten betreffen Provisionsansprüche aus der Abschlussvermittlung von Währungsgeschäften und betragen zum Bilanzstichtag TEUR 78 (Vorjahr TEUR 77). Sie sind kurzfristig fällig. Die Forderungen an Kreditinstitute enthalten Posten in Fremdwährungen in Höhe von TEUR 329 (Vorjahr TEUR 393).

Die Forderungen an Kunden von TEUR 702 (Vorjahr TEUR 165) betreffen das Inkasso von Provisionsansprüchen, die im eigenen Namen für Rechnung der Schwestergesellschaft Finacor Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, aus der verkauften Abschlussvermittlung des Energiegeschäfts eingezogen werden. Die Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Es gibt im Geschäftsjahr keine Forderungsausfälle.

Bei den Sachanlagen in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 3) handelt es sich ausschließlich um Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 64) und aus Steuern in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr TEUR 29).

Bei den Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 14) handelt es sich im Wesentlichen um Versicherungsprämien und Kosten für Informationsdienstleistungen, die bereits im Geschäftsjahr bezahlt wurden, deren Leistungen jedoch auf das Jahr 2023 entfallen.

2. Passiva

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.445 (Vorjahr TEUR 513) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.391 (Vorjahr TEUR 469), einbehaltene Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 17), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr 24) sowie TEUR 12 (Vorjahr TEUR 3) entfallen auf Umsatzsteuern. Alle sonstigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die anderen Rückstellungen betragen TEUR 105 (Vorjahr TEUR 200) und wurden für mitarbeiterbezogene Verpflichtungen TEUR 31 (Vorjahr TEUR 90), Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 36 (Vorjahr TEUR 53), Beiträge für Berufsgenossenschaft TEUR 1 (Vorjahr TEUR 1) sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr TEUR 56) gebildet.

Kapitalzusammensetzung zum 31. Dezember 2023:

Name Stammkapital
Nominal in TEUR %
Tradition Financial Services S.A., Lausanne 25 33,3
Intercapital Limited, London 25 33,3
Volbroker.com Limited, London 25 33,3

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 142 (Vorjahr TEUR 129).

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe auszuschütten.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Provisionserträge im Geschäftsjahr betragen TEUR 866 (Vorjahr TEUR 1.012) und beinhalten Erträge aus der Abschlussvermittlung von Währungsgeschäften.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.334 (Vorjahr TEUR 1.026) enthalten im Wesentlichen Dienstleistungserlöse aus der Personalgestellung für die TFS-ICAP Limited, London, in Höhe von TEUR 1.156 (Vorjahr TEUR 899), Administrationsentgelte für das verkaufte Energiegeschäft von TEUR 111 (Vorjahr TEUR 45), Erträge aus der Verrechnung sonstiger Sachbezüge von TEUR 37 (Vorjahr TEUR 29) und Währungsgewinne von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 53).

Die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 919 (Vorjahr TEUR 903) beinhalten im Wesentlichen technische Kosten für das operative Geschäft von TEUR 467 (Vorjahr TEUR 408), Aufwendungen für Fremdleistungen von TEUR 148 (Vorjahr TEUR 170), Buchführungs-, Abschluss- und Prüfungskosten von TEUR 88 (Vorjahr TEUR 101), Mieten von Geschäftsräumen und deren Nebenkosten mit TEUR 95 (Vorjahr TEUR 90), KFZ-Kosten von TEUR 61 (Vorjahr TEUR 67), Versicherungen und Beiträge von TEUR 19 (Vorjahr TEUR 32) und die übrigen Aufwendungen entfallen auf den administrativen Bereich.

Die Abschreibungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 6 (im Vorjahr TEUR 2) und sind bedingt durch die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 39) entfallen auf Währungsverluste.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr TEUR 48) resultieren aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss der Tradition Financial Services GmbH wird jeweils in die Konzernabschlüsse der Compagnie Financière Tradition S.A., Lausanne, der TFS-ICAP Limited, London und der Volbroker.com Limited, London, nach der Equity-Methode einbezogen.

Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen wurden zu marktüblichen Konditionen durchgeführt.

Aus den unkündbaren Leasing- und Mietverträgen erwarten wir in den nächsten Jahren folgende Zahlungen:

2024 2025 - 2028 ab 2029 Gesamt
Mietvertrag HIH/BNP, Frankfurt 79 TEUR 92 TEUR 0 TEUR 171 TEUR
Leasing PKW, 23 TEUR 21 TEUR 0 TEUR 44 TEUR
IT & Telephone 36 TEUR 52 TEUR 0 TEUR 88 TEUR
138 TEUR 165 TEUR 0 TEUR 303 TEUR

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers einschließlich Auslagen und Umsatzsteuer entfällt mit TEUR 15 (Vorjahr TEUR 14) auf Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 0 (Vorjahr TEUR 9) auf sonstige Bestätigungsleistungen (Prüfung nach § 89 Abs. 1 WpHG).

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 4,75 (Vorjahr 3,5) Mitarbeiter. Davon waren durchschnittlich 3 Personen als Broker (Vorjahr 1,5) und 1,75 Personen (Vorjahr 2) in der Verwaltung (davon eine Person teilzeitbeschäftigt) tätig. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Thomas von Seydlitz-Kurzbach, Kaufmann, Dreieich, einzelvertretungsberechtigt und befreit gemäß § 181 BGB.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

VI. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

 

Frankfurt am Main, 28. Mai 2024

Tradition Financial Services GmbH

Thomas von Seydlitz-Kurzbach, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anlage zum Anhang

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge akt. FK-Zinsen
EUR EUR EUR
1. Sachanlagen
a. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.083,89 9.590,80 0,00
28.083,89 9.590,80 0,00
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR
1. Sachanlagen
a. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 37.674,69
0,00 0,00 37.674,69
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Zuschreibungen
EUR EUR EUR
1. Sachanlagen
a. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.791,89 5.796,30 0,00
24.791,89 5.796,30 0,00
Kumulierte Abschreibungen
Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR
1. Sachanlagen
a. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 30.588,19
0,00 0,00 30.588,19
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
1. Sachanlagen
a. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.086,50 3.292,00
7.086,50 3.292,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Sitz: Frankfurt am Main

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft wird unter der Firma Tradition Financial Services GmbH geführt und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main, die Geschäftsadresse ist seit Juli 2016 in Neu-Isenburg. Seit dem Inkrafttreten des Wertpapierinstitutsgesetzes am 26. Juni 2021 gelten wir als kleines Wertpapierinstitut.

Die Wertpapierdienstleistungen werden im Bereich der Abschlussvermittlung von Währungsgeschäften innerhalb des weltweiten Joint-Ventures der Tradition-ICAP Ltd., London, für Devisenoptionen ausgeübt. Die Abschlussvermittlung wird im internationalen OTC-Markt mit zumeist europäischen institutionellen Kunden betrieben. Die Tradition-ICAP Ltd. hat im Markt eine führende Position eingenommen, für die wir auch im Rahmen der Dienstleistungserbringung tätig sind. Für den von unserer Schwestergesellschaft Finacor Deutschland GmbH betriebenen Geschäftsbereich Abschlussvermittlung von Energiekontrakten übernehmen wir Backoffice-Tätigkeiten, wie die Debitorenbuchhaltung und das Inkasso.

Der Jahresabschluss der Tradition Financial Services GmbH wird je in den Konzernabschluss der Compagnie Financière Tradition S.A., Lausanne, der Intercapital Limited, London, und der Volbroker.com Limited, London, gemäß Equity-Methode einbezogen.

Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt vom Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine und die damit ausgelöste Wirtschaftskrise in Deutschland und der Europäischen Union. Auch in Deutschland war die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2023 überwiegend geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine sowie den dadurch verursachten Energiepreisschwankungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging das preisbereinigte BIP in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3% zurück, die Wirtschaft erlebte erstmals seit dem Jahr 2020 wieder eine Rezession.

Die Europäische Zentralbank erhöhte den Leitzins im Jahr 2023 in sechs Schritten weiter bis auf 4,50%, während die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) hatte ihren Leitzins im Jahr 2023 auf einen Zielkorridor von 5,25 bis 5,50% erhöht.

Aufgrund dieser Entwicklungen reduzierten die Banken ihre Risiken weiter, d.h. Ihre Handelsvolumina sowie Risikopositionen sanken. Dies schlug bei uns mit geringeren Transaktionsvolumina durch.

II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr Provisionen in Höhe von TEUR 866 (Vorjahr TEUR 1.012) und sonstige betriebliche Erträge von TEUR 1.334 (Vorjahr TEUR 1.026). Der Rückgang der Provisionen ist insbesondere auf eine weitere Zurückhaltung der Banken zurückzuführen. Im Übrigen sind wir marktbedingten Schwankungen ausgesetzt, die sich unsererseits nicht beeinflussen lassen und auch auf Seiten der Kunden ebenfalls von marktexternen Faktoren abhängen. Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Entgelte aus Dienstleistungserbringung an unser Mutterunternehmen liegen mit TEUR 1.156 deutlich über dem Vorjahreswert von TEUR 899.

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 5 Mitarbeiter inklusive der Geschäftsleitung (Vorjahr 4 Mitarbeiter) beschäftigt, was sich entsprechend im Personalkostenanstieg wiederspiegelt. Die anderen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr moderat um TEUR 16 auf TEUR 919, was allgemeinen Kostensteigerungen entspricht.

Im Ergebnis erreichte die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 142 (Vorjahr TEUR 129), der in Höhe der Erwartungen liegt.

Das bilanzielle Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.106 (Vorjahr TEUR 1.093). Es entfällt auf das gezeichnete Kapital mit unverändert TEUR 75, die Gewinnrücklage von unverändert TEUR 889 und den Jahresüberschuss von TEUR 142 (Vorjahr TEUR 129). Die bilanzielle Eigenkapitalquote hat sich durch die stichtagsbedingte Ausweitung der Bilanzsumme von 60,3% auf 30,2% nahezu halbiert. Unsere aufsichtlichen Eigenmittel liegen deutlich über den Anforderungen und auch die Mindestkapitalquoten mit 227,9% (Vorjahr 240,1%) übersteigen die gesetzlichen Grenzen von 56% (harte Kernkapitalquote), 75% (Kernkapitalquote) und 100% (Eigenkapitalquote) erheblich.

Die Gesellschaft hält jederzeit ausreichend Liquidität bereit, um ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Höhe der täglich verfügbaren Forderungen an Kreditinstitute beträgt TEUR 2.796 (Vorjahr TEUR 1.461). Die aufsichtliche Liquiditätsanforderung ist erfüllt.

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung ergaben sich nach dem Bilanzstichtag nicht.

IV. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

V. Risikobericht / Risikomanagement

Die Kontrolle, Überwachung und Steuerung von Risiken erfolgen durch die tägliche Überwachung der Vermittlungsumsätze und den daraus generierten Provisionen sowie durch die Sichtung monatlicher Berichte und Überprüfung der Buchhaltung.

Insgesamt sind durch das homogene Geschäft der Tradition Financial Services die latenten Risiken abgrenzbar, da wir als reiner Abschlussvermittler im Interbankenhandel tätig sind.

1. Adressenausfallrisiken:

Die von uns vermittelten Währungsgeschäfte werden ausschließlich zwischen institutionellen Vertragspartnern abgewickelt. In der Regel handelt es sich um langjährige Kunden mit einer einwandfreien Bonität.

Das Adressenausfallrisiko besteht nur in eingeschränktem Umfang, da weder Eigenpositionen eingegangen werden, noch Kreditgeschäfte getätigt werden. Unser Risiko beschränkt sich daher auf den eventuellen Ausfall von Provisionsforderungen.

Die ausgewiesenen Forderungen an Kunden betreffen Ansprüche aus der Abschlussvermittlung von Energiekontrakten und weisen für uns keine Ausfallrisiken auf, da wir hier nur das Inkasso für unsere Schwestergesellschaft übernehmen, ein Ausfallrisiko übernehmen wir nicht.

2. Marktpreisrisiken:

Aufgrund unseres Geschäftsmodells tätigen wir für die eigenen Bücher keine Geschäfte, die Marktpreisrisiken unterliegen. Lediglich ein Teil unserer Provisionsforderungen lautet auf Fremdwährung. Das hieraus resultierende Währungsrisiko stufen wir auch aufgrund der kurzfristigen Laufzeit als überschaubar ein.

3. Liquiditätsrisiken:

Liquiditätsrisiken bestehen ebenfalls nur eingeschränkt und beinhalten im Wesentlichen Zahlungsverzögerungen bei der Durchsetzung der Provisionsforderungen beziehungsweise ein Nichteinhalten des Budgets und Verzögerungen bei Intercompany Zahlungen.

Dieses Risiko ist grundsätzlich vorhanden. Aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft über ausreichend liquide Mittel verfügt, ist dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt von unwesentlicher Bedeutung.

4. Rechtliche Risiken:

Die Vermittlungsgeschäfte erfolgen aufgrund von standardisierten Courtagevereinbarungen mit unseren Kunden. Da wir als reiner Abschlussvermittler im Interbankenhandel weder befugt sind, Kundengelder zu vereinnahmen oder Besitz an Kundenbeständen zu erlangen, bestehen rechtliche Risiken nur sehr eingeschränkt.

5. Operative Risiken:

Operative Risiken bestehen insofern, dass der eventuelle Ausfall der elektronischen Brokersysteme und deren Hilfsmittel Geschäftsverläufe negativ beeinflussen können. Die fehlerhafte Kommunikation oder Dokumentation bei der Vermittlung und der Abwicklung von Geschäften ist ein latentes Risiko, wird jedoch durch Einsatz langjährig erfahrener Broker bei automatisch unterstütztem Geschäftsbestätigungsverfahren vermindert und muss darüber hinaus akzeptiert werden.

Ein möglicher IT-Ausfall wird durch die TFS-ICAP Ltd. London abgedeckt. Im Falle eines Totalausfalles unserer IT-Systeme könnten unsere Broker auch vom Home-Office auf die Infrastruktur zugreifen, um die dauerhafte Abschlussvermittlung zu gewährleisten.

6. Ertragsrisiken:

Das Ertragsrisiko stellt das Hauptrisiko der Gesellschaft dar und besteht darin, dass die Einnahmen aus Vermittlungsgeschäften, die geschäftsbedingt notwendigen, weitgehend fixen Ausgaben nicht übersteigen. Auf Grund der Diversifikation auf unterschiedliche Geschäftsadressen sehen wir hier keine Risikokonzentration.

Durch die breite Diversifizierung der Kunden sehen wir keine Risikokonzentrationen im Ertragsbereich.

7. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage:

Aus Sicht der Geschäftsleitung sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich.

VI. Voraussichtliche Entwicklung:

Das Jahr 2024 bleibt schwierig, da das Umfeld weiterhin von dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie dem Nahostkonflikt sowie hohen Leitzinsen geprägt sein wird.

Die Prognosen der Bundesregierung für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr 2024 sind mit 0,3% nach wie vor skeptisch. Der Internationalen Währungsfonds (IWF) rechnet für das globale Wachstum im Jahr 2024 mit verhaltenen 3,2%

Für uns leiten wir aus der volkswirtschaftlichen Gesamtsituation ein weiterhin verhaltenes Agieren an den Devisenmärkten ab, da ein vorsichtiges Agieren der Marktteilnehmer zu beobachten sein wird. Dies wird zu niedrigeren Handelsvolumina und einer geringeren Transaktionsanzahl führen. Anderseits gehen wir nicht davon aus, dass sich das Jahr 2024 im Vergleich zum Jahr 2023 schlechter zeigen wird, so dass wir im Ergebnis von Provisionen und einem Jahresergebnis auf vergleichbarem Niveau zu 2023 ausgehen.

 

Frankfurt am Main, 28. Mai 2024

Thomas von Seydlitz-Kurzbach, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Tradition Financial Services GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Tradition Financial Services GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Tradition Financial Services GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Karben, den 28. Mai 2024

Thorsten Rentsch, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte am 16.09.2024 mit Protokoll vom 16.09.2024.

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn in Höhe von 141.849,20 EUR wird in voller Höhe ausgeschüttet.

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