JW Sales GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lampen und Leuchten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Petrus Verbeek seit 3.6.2013 | Prokura |
Renate Liebl seit 3.6.2013 | Prokura |
Stefan Dressendörfer seit 13.7.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Jörg Wolff Stiftung | 25.00% |
Wolff Familienstiftung I | 20.00% |
Wolff Familienstiftung II | 20.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JW Holding GmbHStuttgartKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell Die JW Holding - Gruppe produziert und vertreibt Lichtquellen aller Art weltweit, schwerpunktmäßig in Europa und Nordamerika. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Konzern hat sich in 2016 vor allem auf die Bereiche UV-Lampen, LED und Solarthermie konzentriert. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt im Bereich Lichtquellen ist durch technologische Veränderungen, vor allem der steigenden Nachfrage von LED-Lichtprodukten geprägt, wodurch sich das traditionelle Ersatzlampen - Geschäft deutlich reduziert. Der Besonnungsmarkt entwickelt sich seit Jahren leicht rückläufig. Der Solarthermie - Markt gewinnt weiter an Bedeutung, ist jedoch derzeit noch von untergeordneter Bedeutung. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung hat sich im Geschäftsjahr 2016 um 3,9 % auf EUR 64,0 Mio. gegenüber EUR 66,7 Mio. im Vorjahr verringert. Dieser Rückgang ist ausschließlich auf den verringerten Absatz im Bereich Allgemeinbeleuchtung zurückzuführen. Unser Kerngeschäft Besonnung blieb in Europa und den USA stabil und der Bereich Pflanzenwachstumslampen war erfolgreich. Der Absatz im Bereich Allgemeinbeleuchtung war auch in 2016 problembehaftet, weltweit ging die Nachfrage schneller zurück als erwartet, sodass ein starker Preisdruck entstanden ist. Die Produktion wurde in diesem Bereich im Jahr 2016 stillgelegt und die Belegschaft entsprechend reduziert. Der Absatz im Bereich Solarthermie war in 2016 leicht steigend. Durch Kostensenkungen ist diese Sparte nunmehr kostendeckend. Die Umsätze wurden in 2016 zu 76,3 % (Vorjahr 75,2 %) im Ausland und zu 23,7 % (Vorjahr 24,8 %) im Inland erzielt. Ertragslage Der Rohertrag beträgt 2016 EUR 28,1 Mio. gegenüber EUR 32,3 Mio. im Vorjahr. Die Materialeinsatzquote erhöhte sich um 3,1%-Punkte. Der Preisdruck bei der Allgemeinbeleuchtung und auch der gestiegene Absatz bei den Wachstumslampen im Gesamt-Portfolio führten zu dieser Margenveränderung. Die Personalkosten verringerten sich hierbei auf EUR 16,2 Mio. Das Geschäftsjahr 2016 schließt aufgrund der einmaligen, negativen Sondereinflüsse im Bereich Produktion/Allgemeinbeleuchtung mit einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von EUR ./. 1,7 Mio. gegenüber EUR ./. 0,6 Mio. im Vorjahr ab. Finanzlage Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um EUR 0,6 Mio. auf EUR 25,3 Mio. erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind unter Einbeziehung der Guthaben um rd. EUR 1,7 Mio. gesunken und betragen saldiert EUR 8,4 Mio. Unter Berücksichtigung der bestehenden Kreditlinien waren jederzeit ausreichende liquide Mittel vorhanden. Vermögenslage Die Vermögenslage ist geordnet. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,6 Mio. auf EUR 51,1 Mio. verringert. Die Eigenkapitalquote liegt bei rd. 42 %, unter Einbeziehung der Gesellschafterdarlehen bei rd. 47 % und deckt das Anlagevermögen zu 132 %. III. PrognoseberichtIn der Besonnung und bei den Wachstumslampen gehen wir von stabilen bis leicht steigenden Umsätzen aus. Im Geschäftsbereich Solarthermie sehen wir Chancen, unseren Absatz weiter auszubauen. Der Geschäftsbereich Produktion (NARVA) entwickelt sich planmäßig gut. Insgesamt rechnen wir - nachdem die Restrukturierung der Konzerngesellschaft Narva abgeschlossen ist - für 2017 mit einem deutlich positiven Konzernergebnis. IV. Chancen- und RisikoberichtAls Chancen der künftigen Entwicklung sind anzusehen:
Ferner wurde Vorsorge für Risiken durch Bildung von Rückstellungen getroffen. V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresAufgrund der nachhaltig geänderten Rahmenbedingungen im Bereich Allgemeinbeleuchtung wurde am 01.12.2016 über das Vermögen der
Konzerngesellschaft NARVA Lichtquellen GmbH + Co. KG,
Brand-Erbisdorf, das Insolvenzverfahren
(Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung) eröffnet.
Die künftige operative Ausrichtung erfolgt auf den
verbleibenden Geschäftsfeldern Speziallampen T12,
Solarthermie und LED-Technologie. Im Rahmen der Sanierung
wurden Fertigungslinien eingestellt und Personal abgebaut.
Der Sanierungsplan wurde am 07.02.2017 einstimmig
angenommen, durch das Gericht bestätigt und das
Insolvenzverfahren wurde am 21.03.2017 wieder aufgehoben.
Der Fortbestand der NARVA unter
going-concern-Gesichtspunkten ist sichergestellt. Die
Gesellschaft hat sich nach Abschluss des
Insolvenzverfahrens - bei einer deutlich verbesserten
Finanzlage und Liquidität - planmäßig
entwickelt und es wird für 2017 von einem positiven
Ergebnis ausgegangen.
VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern verfügt über einen solventen Kundenstamm. Es besteht überwiegend eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. VII. ZweigniederlassungenNeben dem Hauptsitz in Stuttgart werden insbesondere Niederlassungen in Brand-Erbisdorf und in den USA, Weymouth und Kennesaw unterhalten.
Stuttgart, im Dezember 2017 JW Holding GmbH Geschäftsleitung Konzernbilanz zum 31.12.2016AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2016 bis 31.12.2016
KonzernanhangI. Allgemeine Angaben zum KonzernabschlussDie JW Holding GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 6898 eingetragen. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte in den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen in- und ausländischen Tochterunternehmen einheitlich nach den bei der Muttergesellschaft JW Holding GmbH geltenden gesetzlichen Vorschriften. Das Geschäftsjahr der in den Abschluss einbezogenen Unternehmen ist das Kalenderjahr. Vorgänge von besonderer Bedeutung zwischen dem Bilanzstichtag der Einzelabschlüsse und dem Konzernabschlussstichtag haben sich nicht ergeben. Die folgenden Gesellschaften sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Verpflichtung befreit, den Jahresabschluss und den Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften offen zu legen:
Die Vorjahreszahlen wurden zur Herstellung der Vergleichbarkeit an die Neufassung des § 277 Abs. 1 HGB durch die erstmalige Anwendung des BilRUG angepasst. Hierbei wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 1.013 von den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert. II. Angaben zum KonsolidierungskreisZum Bilanzstichtag gehörten folgende verbundene Unternehmen und nach § 310 HGB anteilmäßig bzw. nach § 311 HGB als assoziierte Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen zur Firmengruppe:
III. Angaben zu den KonsolidierungsmethodenDie Kapitalkonsolidierung wurde bis zum Jahr 2006 nach der sogenannten Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB) durchgeführt, bei der dem Beteiligungs-Buchwert der verbundenen Unternehmen das entsprechende bilanzmäßige Eigenkapital der Tochtergesellschaft gegenübergestellt wird. Für die PBS Unternehmensholding GmbH wurde ein Teilkonzernabschluss nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB) erstellt, der Grundlage für die Erstkonsolidierung im Konzernabschluss im Jahr 2005 der JW Holding GmbH war. Die Gesellschafterdarlehen der Tochter- und Mutterunternehmen wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung mit den entsprechenden Forderungen verrechnet. Die Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem Eigenkapital erfolgte zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss oder zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile. Für die in den Jahren 2008 (Treuhandgesellschaften Nr. 4 und Nr. 5, Narva Trade Solartechnik, iSOLde Licht GmbH, Wolff System GmbH) und 2009 (iSOLde Light Inc.) erstkonsolidierten Gesellschaften sowie für den zusätzlich erworbenen Anteil an der Narva und für die im Jahr 2015 erworbenen Anteile an der HN Sunlight GmbH wurde die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB) durchgeführt. Die Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem Eigenkapital erfolgte zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile. Die bei der Erstkonsolidierung entstandenen Firmenwerte werden über eine Abschreibungsdauer von 10 bzw. 15 Jahren abgeschrieben. Der Ansatz der verlängerten Abschreibungsdauer resultiert daraus, dass die Geschäftsmodelle der erworbenen Unternehmen langfristig ausgelegt sind und es nicht vorgesehen ist, die erworbenen Unternehmen innerhalb der nächsten Jahre zu verkaufen. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen nach § 303 Abs. 1 HGB. Bei der Zwischenergebniseliminierung wurden entsprechend § 304 Abs. 1 HGB bei den konzerninternen Lieferungen die erzielten Zwischengewinne herausgerechnet, sodass alle Vermögensgegenstände aus konzerninternen Lieferungen zu Konzernanschaffungskosten bewertet sind. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse, der sonstigen betrieblichen Erträge und der Zinserträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. IV. WährungsumrechnungDie Währungsumrechnung von Aktiva und Passiva der Bilanzen ausländischer Konzernunternehmen wurde mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag sowie die Aufwendungen und Erträge der Auslandsgesellschaften mit den Durchschnittskursen der amtlichen Devisenkurse für das Jahr 2016 in Euro umgerechnet (modifizierte Stichtagsmethode). Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung der Vermögens- und Schuldposten wurden ergebnisneutral im Bilanzposten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" erfasst. Umrechnungsunterschiede zwischen dem Jahresüberschuss laut Gewinn- und Verlustrechnung und dem Jahresüberschuss laut Bilanz aufgrund der unterschiedlichen Umrechnungskurse wurden ebenfalls dem Bilanzposten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet. V. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den bei der Entwicklung angefallenen Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 2 HGB, bewertet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 2 HGB, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear oder degressiv vorgenommen. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Die aus der Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften resultierenden Firmenwerte werden auf die Dauer von 10 bzw. 15 Jahren linear abgeschrieben. Die verlängerte Abschreibungsdauer der Firmenwerte resultiert daraus, dass die Geschäftsmodelle der erworbenen Geschäftsbetriebe langfristig angelegt sind und keine Planungen vorsehen, die Beteiligungen innerhalb der nächsten Jahre zu verkaufen. Die Restnutzungsdauern der einzelnen Firmenwerte betragen zwischen 1 und 6 Jahren. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet, die Erzeugnisse zu Herstellungskosten. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, wurden angemessene Abschläge vorgenommen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird angewandt. Zinsen für das zur Finanzierung der Herstellung der Vorräte verwendete Fremdkapital wurden zu 100 % bei den Herstellungskosten angesetzt, sofern sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Drohende Ausfälle wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko wurde darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen erfolgte unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens. Es wurde ein Rechnungszins mit 4,01 % sowie die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 zugrunde gelegt. Bei der Bewertung wurden bei den einzelnen Konzerngesellschaften ein Rententrend von 1,0 % bzw. 1,75 % und ein Gehaltstrend von 0 % berücksichtigt. Zum 01.01.2010 ergab sich bei zwei Konzernunternehmen aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung eine Unterdeckung in Höhe von TEUR 249. Entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB erfolgt die Zuführung des Betrags über einen Zeitraum von 15 Jahren. Zum 31.12.2016 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung TEUR 133. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Fremdwährungsumrechnung erfolgt bei den betroffenen Vermögensgegenständen und Schulden zum Kurs des Entstehungszeitpunkts. Zum Abschlussstichtag erfolgte gemäß § 256a HGB eine Bewertung zum Devisenkassamittelkurs. Bei Posten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurde das Imparitätsprinzip nicht beachtet. VI. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2016 ist im Konzern-Anlagenspiegel dargestellt. Aufgrund von Kapitalerstkonsolidierungen ergaben sich aktivische Unterschiedsbeträge. Diese wurden, sofern vorhanden, den stillen Reserven des Anlagevermögens der jeweiligen Tochtergesellschaften zugeordnet, der übersteigende Betrag wurde als Firmenwert aktiviert. Die den stillen Reserven zugeordneten Beträge werden über die Laufzeit der jeweiligen Wirtschaftsgüter und die Firmenwerte mit einer Laufzeit von 10 bzw. 15 Jahren abgeschrieben. Die sonstigen Firmenwerte werden über eine Laufzeit von 10 bzw. 15 Jahren abgeschrieben. Bei der Treuhandgesellschaft 5 besteht für aktivierte Beträge für selbst erstellte immaterielle Wirtschaftsgüter nach Abzug von passiven latenten Steuern eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 42. Es wurde eine aktive latente Steuer in Höhe von TEUR 505 aktiviert. Hierin ist ein Überhang von aktiven latenten Steuern der Handelsbilanzen II in Höhe von TEUR 407 aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen enthalten, welche entsprechend dem Wahlrecht nach § 274 HGB aktiviert wurden. Weiterhin resultiert aus der Zwischenergebniseliminierung im Vorratsvermögen und im Anlagevermögen eine aktive latente Steuer in Höhe von TEUR 108. Aufgrund von temporären Differenzen bei den selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen resultiert eine passive latente Steuer in Höhe von TEUR 10. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze zwischen 15 % und 30 % zugrunde gelegt. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Verrechnung gem. § 246 Abs. 2 HGB von Pensionsrückstellungen mit Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung der Altersvorsorgeverpflichtungen dienen. Entsprechend wurden die Zinsaufwendungen aus den Pensionsrückstellungen mit Zinserträgen aus den Rückdeckungsversicherungen saldiert. Die unsaldierten verrechneten Pensionsrückstellungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 3.607. Der unsaldierte Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.019 und entspricht den Anschaffungskosten. Die unsaldierten Zinsaufwendungen aus diesen Pensionsrückstellungen betragen in 2016 TEUR 145. Die unsaldierten Zinserträge aus diesen Rückdeckungsversicherungen betragen in 2016 TEUR 109. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 6.766 enthalten. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen zum 31.12.2016 TEUR 1.961. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 7.104 durch Grundpfandrechte gesichert. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen insgesamt TEUR 56. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 2.204. Sie sind in voller Höhe in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten. VII. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungFür die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Umsätze gliedern sich wie folgt nach Hauptmärkten:
VIII. HaftungsverhältnisseZum 31.12.2016 bestanden keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB. IX. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Bestellobligo bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 303. Hierin sind sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Gemeinschaftsunternehmen in Höhe von TEUR 1.165 enthalten. X. Derivative FinanzinstrumenteBei der Treuhandgesellschaft Nr. 5 werden Zinsswaps zu Absicherung des Zinssatzänderungsrisikos aufgrund von Marktzinsschwankungen eingesetzt um Risiken aus potenziellen Zinssatzänderungen bei Finanzverbindlichkeiten zu eliminieren. Diese Derivate gleichen die Marktwert- und Zinszahlungsveränderungen der zugeordneten Finanzverbindlichkeiten aus. Gewinne oder Verluste aus den Marktwertveränderungen der Zinsswaps werden grundsätzlich nicht erfolgswirksam erfasst. Die geleisteten und empfangenen Zahlungen aus den Zinsswaps werden sofort im Zinsergebnis erfasst. Aus den Zinsswaps zahlt die Gesellschaft während der angegebenen Laufzeit die o. g. Zinsen und erhält im Gegenzug Zahlungen der Kreditinstitute auf Basis der angegebenen Zinssätze. Die Zinsswaps sind einem Portfolio von bestehenden und künftigen Darlehen zugeordnet (Portfolio-Hedge) und bilden mit diesen eine Bewertungseinheit. Die Zinsswaps haben eine Laufzeit vom 20.10.2011 bis zum 21.10.2020. Der Nominalwert beträgt TEUR 3.000, der Marktwert beträgt lt. Mitteilung der Banken zum 31.12.2016 TEUR ./. 621. XI. Sonstige Angaben1. Arbeitnehmer Im Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 2016 439 Arbeitnehmer beschäftigt, die den einzelnen Unternehmen wie folgt zuzuordnen sind:
Hiervon sind 340 Angestellte und 99 gewerbliche Arbeitnehmer. Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl bei den nach § 310 HGB anteilmäßig in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beträgt 84 und ist 2 Treuhandbeteiligungen zuzuordnen, hiervon sind 48 Angestellte und 36 gewerbliche Arbeitnehmer. 2. Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Kassenbestand und den Guthaben Kreditinstituten zusammen. 3. Eigenkapitalspiegel Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 272. Für Gewinnausschüttungen steht beim Mutterunternehmen ein Betrag in Höhe von TEUR 8.239 zur Verfügung. Aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich keine Ausschüttungssperren. 4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurden vom gesetzlichen Abschlussprüfer Fred Kanitz Honorare in Höhe von TEUR 30 für Abschlussprüfungsleistungen berechnet. 5. Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgte im Jahr 2016 durch Herrn Jörg Wolff, Stuttgart, Herrn Klemens Wressnig, Stuttgart und durch Herrn Karl Platzer, Albaching. Herr Jörg Wolff ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Klemens Wressnig ist am 03.02.2016 und Herr Karl Platzer ist am 12.01.2017 als Geschäftsführer ausgeschieden. Die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB. 6. Vorschlag für die Ergebnisverwendung der JW Holding GmbH Der Jahresabschluss der JW Holding GmbH weist einen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 8.512 aus. Im Juli 2017 erfolgte eine Vorabausschüttung in Höhe von TEUR 320. Es wird vorgeschlagen, eine weitere Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 540 vorzunehmen und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Rechtliche Verhältnisse Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 05.11.1976 - zuletzt geändert am 23.09.2015 - errichtet und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HR B 6898 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Stuttgart. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 10.000.000,00. Hiervon wird von Herrn Jörg Wolff eine Stammeinlage in Höhe von EUR 3.500.000,00, von der Jörg Wolff Stiftung eine Stammeinlage in Höhe von EUR 2.500.000,00 und seit dem 13.02.2014 von der Wolff Familienstiftung I und der Wolff Familienstiftung II jeweils eine Stammeinlage in Höhe von EUR 2.000.000,00 gehalten. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Gesellschaftsbeteiligungen und sonstigem Vermögen. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen erwerben, sich an ihnen beteiligen, deren Vertretung und Geschäftsführung übernehmen und ihnen gegenüber zentrale Dienstleistungen erbringen, Zweigniederlassungen errichten sowie alle Geschäfte und Handlungen vornehmen, die dem in vorstehendem Satz bezeichneten Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind.
Stuttgart, im Dezember 2017 Geschäftsleitung
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den von der JW Holding GmbH aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Ich habe meine Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 3. Januar 2018 Fred Kanitz, Wirtschaftsprüfer Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 31.12.2016 der JW Holding GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung am 10. Januar 2018 gebilligt. |
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