Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 219439
Eingetragen
12.2.2020
Branche
Betrieb von SportanlagenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenKreditinstitute des Sparkassensektors
Gegenstand
Die Errichtung und der Betrieb von Bädern für die Allgemeinheit in der Stadt Springe.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Michallik
seit 12.2.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadtwerke Springe Holding GmbH i.G.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stadtwerke Springe Holding GmbH i.G.
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Springer Bäder GmbH

Springe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.431,00 2.911,00
1.431,00 2.911,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.562.050,47 1.583.769,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 303.750,00 358.070,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.510,00 176.485,00
2.069.310,47 2.118.324,49
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.405,00 5.618,30
2. Forderungen gegen Gesellschafter 825.982,31 565.231,84
3. Sonstige Vermögensgegenstände 227.445,20 131.216,16
1.084.832,51 702.066,30
II. Flüssige Mittel 29.055,29 158.926,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.922,79 7.013,91
3.194.552,06 2.989.242,36

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.017.343,82 2.017.343,82
III. Bilanzverlust -5.463,35 -5.463,35
2.036.880,47 2.036.880,47
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 46.912,12 369.494,14
C. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.074.709,23 574.320,05
D. Rechnungsabgrenzungsposten 36.050,24 8.547,70
3.194.552,06 2.989.242,36

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 227.826,35 171.029,29
2. Sonstige betriebliche Erträge 6.665,57 63.134,75
234.491,92 234.164,04
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 303.218,07 123.471,36
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 145.869,77 250.751,50
449.087,84 374.222,86
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 293.422,03 261.196,84
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 109.820,47 124.823,12
403.242,50 386.019,96
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 106.264,40 105.659,96
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 232.548,14 246.334,27
-956.650,96 -878.073,01
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 300,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 74,64
300,00 -74,64
9. Ergebnis nach Steuern -956.350,96 -878.147,65
10. Sonstige Steuern 6.498,64 5.848,76
11. Aufgrund eines Verlustübernahmevertrages ausgeglichene Verluste 962.849,60 883.996,41
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -5.463,35 -5.463,35
14. Bilanzverlust -5.463,35 -5.463,35

Anhang

I. Grundlagen des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Erläuterungen

Die Springer Bäder GmbH wurde am 12.12.2019 gegründet und hat ihren Sitz in Springe. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hannover unter HRB Nr. 219439 eingetragen. Mit der Stadtwerke Springe Holding GmbH besteht ein Gewinnabführungsvertrag.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Soweit Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung in Ausübung eines Wahlrechts im Anhang gemacht werden können, sind diese hier aufgenommen.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren angewandt worden.

Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und werden nach der linearen Methode über die gewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die wesentlichen Anlagen sind zum 1. Januar 2020 von der Stadt Springe unentgeltlich übernommen worden. Die Anschaffungskosten beruhten auf Zeitwerten. Dabei wurden diese für "Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken" auf Basis eines Wertgutachtens festgestellt. Das übrige Anlagevermögen wurde mit den Restbuchwerten übernommen, wie sie in der Stadt Springe verzeichnet waren.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bilanziert.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

II. Erläuterung der Bilanz

Die Gliederung und Entwicklung des in der Bilanz zusammengefassten Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt.

Die Forderungen gegen Gesellschafter (826 TEUR, Vorjahr: 565 TEUR) bestehen gegenüber der Stadtwerke Springe Holding GmbH. Sie betreffen mit 1.826 TEUR Ansprüche aus Verlustübernahmen aus dem Gewinnabführungsvertrag und mit 1.000 TEUR eine Verpflichtung aus einem Liquiditätskredit. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Umsatzsteuer-Erstattungsansprüche in Höhe von 227 TEUR. Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 25.000 EUR und wurde zum Bilanzstichtag zu 100% von der Stadtwerke Springe Holding GmbH, Springe, gehalten.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 47 TEUR (Vorjahr 369 TEUR) betreffen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (27 TEUR) und personelle Verpflichtungen (20 TEUR). Hiervon betreffen 18 TEUR ausstehende Rechnungen des verbundenen Unternehmens Stadtwerke Springe GmbH.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.075 TEUR (Vorjahr 574 TEUR) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sie enthalten zum Großteil Verbindlichkeiten gegenüber der Stadtwerke Springe GmbH als verbundenes Unternehmen (1.047 TEUR).

III. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Gebühren und Fremdleistungen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind vollständig Aufwendungen gegenüber der Gesellschafterin Stadtwerke Springe Holding GmbH.

IV. Ergänzende Angaben

1. Zusammensetzung der Organe

Gesellschafterin ist zu 100 % die Stadtwerke Springe Holding GmbH, Springe.

Geschäftsführer ist Jörg Michallik, Lengede.

2. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 7 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023.

3. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 963 TEUR ab. Dieses wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 12.12.2019 von der Stadtwerke Springe Holding GmbH ausgeglichen.

 

Springe, 20. August 2024

Springer Bäder GmbH

gez. Jörg Michallik, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens der Springer Bäder GmbH, Springe, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.685,00 0,00 0,00 0,00 4.685,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.644.503,02 0,00 0,00 0,00 1.644.503,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 526.224,04 0,00 0,00 0,00 526.224,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 234.431,32 55.770,38 0,00 0,00 290.201,70
2.405.158,38 55.770,38 0,00 0,00 2.460.928,76
2.409.843,38 55.770,38 0,00 0,00 2.465.613,76
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Zuschreibungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.774,00 1.480,00 0,00 0,00 3.254,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60.733,53 21.719,02 0,00 0,00 82.452,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 168.154,04 54.320,00 0,00 0,00 222.474,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.946,32 28.745,38 0,00 0,00 86.691,70
286.833,89 104.784,40 0,00 0,00 391.618,29
288.607,89 106.264,40 0,00 0,00 394.872,29
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.431,00 2.911,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.562.050,47 1.583.769,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 303.750,00 358.070,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.510,00 176.485,00
2.069.310,47 2.118.324,49
2.070.741,47 2.121.235,49

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stadtwerke Springe Holding GmbH, Springe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Springer Bäder GmbH, Springe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 21. August 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Jörn Steinke, Wirtschaftsprüfer

Hans-Peter Möller, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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