Wichmann Entenspezialitäten GmbH
Selbe AdresseKartoffelverarbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Horst Wichmann seit 26.6.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Paul Wesjohann & Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 89.00% | |
| 65.33% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wichmann Holding GmbHWachenroth OT WarmersdorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023der Wichmann Holding GmbH, WachenrothA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Leitung und Kontrolle des Konzerns wird durch die Wichmann Holding GmbH ausgeübt. Das Geschäftsfeld des Konzerns erstreckt sich auf das Halten von Enten, Lohnbraterei sowie der Vermarktung von Entenspezialitäten und Vermietung/ Verpachtung von Immobilien. Die Zucht und die Brüterei wurden aufgegeben. Die Entenmast wird je nach Bedarf durchgeführt. Die Wichmann Entenspezialitäten GmbH, die Wichmann Entenzucht GmbH sowie die AWI Geflügelmast GmbH sind drei Konzernunternehmen der Wichmann Holding GmbH. Die Wichmann Entenspezialitäten GmbH unterhält an ihrem Sitz in Warmersdorf eine Braterei für Geflügel. Ihr Geschäftsfeld erstreckt sich auf die Lohnbraterei für ein verbundenes Unternehmen sowie die Vermarktung von Geflügelfleisch. Die wichtigsten Produkte sind die bratfertige Ente und die Grillente, sowie Teilstücke der Ente (Brust und Keule), sowie gebratene Produkte. Die Kunden lassen sich in folgende Gruppen aufteilen: Lebensmitteleinzelhandel, Großhandel, Verarbeitungsbetriebe und Im-/ Exporteure. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen tätigt nur in branchenüblichen Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen zur Weiterentwicklung der Tierhaltung und der Fleischqualität. B. Geschäftsverlauf 1. Gesamtwirtschaft und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globalen Wachstumsaussichten haben sich zum Ende des Jahres 2022 weiter eingetrübt, die Risiken haben zugenommen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft in allen Regionen das Wachstum, treibt die Inflation und verstärkt Knappheiten in Einzelmärkten. Von höheren Energiepreisen ist Europa besonders betroffen. Die baltischen und osteuropäischen Staaten sowie Deutschland spüren die größten Auswirkungen, ihr Wachstum hat sich im zweiten und dritten Quartal stark verlangsamt und ihre Inflationsraten sind in die Höhe geschnellt. In ganz Europa kommen ein schwächeres Verbrauchervertrauen und eine verlangsamte Dynamik im verarbeitenden Gewerbe aufgrund zwar nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten erschwerend hinzu. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. 2. Branchenentwicklung Der Krieg in der Ukraine, der der Pandemie auf dem Fuße folgte, hat mit dem aus ihm resultierenden Folgen die Branche besonders belastet, die Gründe hierfür sind steigende Inflation, Energiepreise, sowie die zollfreie Einfuhr von Ukrainischem Geflügel. Die hieraus resultierenden Entwicklungen gilt es abzuwarten. Die aviäre Influenza (Vogelgrippe) spielte in diesem Wirtschaftsjahr weiterhin eine einschneidende Rolle und trug mit zur Limitierung der auf dem Markt verfügbaren Mengen bei. Die Produktionsmengen wurden auf eine passende Menge angeglichen. Desweiteren konnten aufgrund des fehlenden Angebots der Verkauf von Teilstücken weiterhin enorm ausgebaut werden, sodass hier ein großes Wertschöpfungspotential besteht. Im Mai 2023 gingen die Weltrohstoffpreise auf Dollarbasis um 10,9 % zurück. In Inlandswährung betrug der Rückgang aufgrund einer leichten Abwertung des US-Dollar zum Euro 10 %. Der Rückgang war bei allen Rohstoffklassen zu beobachten. Eine insgesamt schwächere Nachfragesituation auf den Weltmärkten begründete den Rückgang. 3. Geschäftsverlauf Am Standort Warmersdorf wurde im Berichtsjahr ausschließlich die Braterei betrieben. Der Schlachtbetrieb wurde zum 01.06.2020 eingestellt. Die Zucht von Elterntieren sowie die Brüterei wurden zum November 2020 eingestellt. Der Mastbetrieb wird nur nach Bedarf fortgesetzt und es wurden im Berichtszeitraum ca. 450.000 Enten gemästet. Es wurden richtungsweisende Entscheidungen hinsichtlich der Zukunft einiger Standorte getroffen, wobei die Standorte in Wamersdorf, Ermke und Nordfeld veräußert wurden und der Standort in Westerscheps sich aktuell in Umwandlung zu einem Gewerbegebiet befindet. Die in Warmersdorf befindlichen von der Wichmann Entenspezialitäten GmbH genutzen Produktions- und Verwaltungsflächen werden seitdem für deren Nutzung angemietet. C. Lage der Gesellschaft 1. Analyse der Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die finanziellen Leistungsindikatoren im Mehrjahresvergleich:
Der Umsatz hat sich wie folgt entwickelt:
2. Analyse der Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
Die Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt 21,7% (Vorjahr 5,7%). Das Fremdkapital besteht aus kurzfristigen und mittelfristigen (Restlaufzeit bis 5 Jahre) Verbindlichkeiten. Bezogen auf die Bilanzsumme gliedert sich das Fremdkapital wie folgt auf: kurz-, mittel- und langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 8,6% (Vorjahr 3,6%), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter von 4,6% (Vorjahr 5,7%), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 48,7% (Vorjahr: 78,0%) und übrige Verbindlichkeiten von 2,9% (Vorjahr 1,9%). Die Rückstellungen haben einen Anteil von 13,1% (Vorjahr 4,8%) an der Bilanzsumme. 3. Analyse der Finanzlage Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Im Wirtschaftsjahr wurde ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von 983 TEuro (Vorjahr 174 TEuro) erzielt. Der Cash Flow im Jahre 2022/2023 betrug 1.475 TEuro (Vorjahr 1.677 TEuro), berechnet aus Jahresüberschuss korrigiert um Abschreibungen. Das EBIT (berechnet aus Jahresüberschuss, Zinsergebnis und Steuern) beträgt 1.670 TEuro (Vorjahr 453 TEuro). D. Prognosebericht Nachdem die Schwerpunkte auf die Bratung und die Vermarktung von Entenprodukten gelegt wurden, wird daran gearbeitet, diese bestehenden Produktionsprozesse noch zu optimieren. Die weitere Entwicklung ist unsicher und wird maßgeblich vom Verhalten der Verbraucher abhängen - ob und in welchem Ausmaß deutsche Enten gekauft werden oder werden können, da die Verteuerung in allen Bereichen dem Konsumenten enorme Problem bereiten. Auch gilt abzuwarten, wie sich die Vogelgrippe in den Nachbarländern ausbreitet und vor allem, wie es uns gelingt unsere Bestände mit den getroffenen Vorkehrungen vor einem Ausbruch zu schützen. Unter Berücksichtigung des Krieges in der Ukraine sind qualitative Aussagen zur Entwicklung des Konzerns zu diesem Zeitpunkt kaum möglich. Aufgrund der Planungsrechnung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 ein leicht verbessertes Ergebnis. E. Risikobericht / Chancenbericht Währungs- und Ausfallrisiko Der Konzern ist einem geringen Währungsrisiko ausgesetzt, da Fremdwährungsumsätze im Geschäftsjahr 2022/2023 erheblich zurückgegangen sind. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die Forderungen sind im Wesentlichen über eine Warenkreditversicherung abgesichert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Liquiditätsrisiko Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Finanzierung Der Rücklauf aus den Forderungen ist ausreichend hoch, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu bedienen. Absatz Die Einstellung des Unternehmens auf die aktuellen Marktgegebenheiten mit einem möglichst kleinen Warenlager ermöglicht es, schneller auf die Änderungen am Markt zu reagieren. Wichtig wird für die Zukunft auch sein, dass wir dem Verbraucher mehr frische Ware anbieten, da wir uns so von unseren ausländischen Konkurrenten abheben können. Vogelgrippe Das Monitoring innerhalb der Mastbetriebe wird im Geschäftsjahr kontinuierlich weitergeführt, um die Bestände und somit die Zulieferkette bestmöglich zu schützen. Am Standort in Warmersdorf findet kein Lebendtierkontakt mehr statt, somit sind der Betrieb sowie die Lagerbestände ungefährdet. Tierschutz In den Bundesländern, in denen Pekingenten gehalten werden, bestehen zwischen den Landesregierungen und den jeweiligen Geflügelwirtschaftsverbänden seit mehreren Jahren freiwillige Vereinbarungen zur Haltung von Pekingenten. Die Geschäftsführung arbeitet als stimmberechtigtes Mitglied in der AG Enten "Tierschutz Enten/Gänse" des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung mit. Die AG soll Vorschläge für den Niedersächsischen Tierschutzplan erarbeiten. Wir haben uns in Absprache mit dem bayerischen Verbraucherschutzministerium dazu entschlossen das geforderte Wasserangebot in den Mastställen flächendeckend durch die WET-Ententränke anzubieten. Damit haben wir als erstes Unternehmen die Europaratsempfehlung für die Pekingentenhaltung erfüllt. Beschaffung Geschlachtetes Rohmaterial für die Bratung und Veredelung ist durch Verträge mit verschieden Schlachthöfen sichergestellt. Personal Das Personalkostenrisiko wird vor allem durch Zeitkonten (Mehrarbeitsstunden werden auf Zeitkonten angespart und bei geringerer Betriebsauslastung verbraucht) minimiert. Produktsicherheit Die in der Vergangenheit eingeführten Qualitäts- und Rückverfolgbarkeitssysteme werden von uns weiter gelebt und gepflegt. Wiederholungsaudits wurden bestanden und Kontrollen ohne Beanstandung absolviert und haben dazu geführt, dass wir an einigen Betriebsstätten gehobenes Niveau haben. Derzeit produzieren wir nach folgenden Standards: ISO 9001 und ISO 14001 - Orgainvent-Rückverfolgbarkeits-System - International Food Standard - QS-System - GGE - Energiemanagement und Arbeitsschutz. Umweltschutz Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich des Umweltschutzes werden vom Unternehmen eingehalten. Die regelmäßigen Kontrollen der Behörden haben dies bestätigt. Es werden zum Beispiel im Bereich der Abwasserreinigung die vorgeschriebenen Werte weit unterschritten. Marktrisiken Eine deutlich negative Beeinflussung der Marktsituation ist durch den noch nicht absehbaren weiteren Verlauf des Ukrainekriegs und der damit einhergehenden Inflation und dem sich veränderten Kaufverhalten zu sehen. Wir sind jedoch zuversichtlich diesem Druck durch unsere hohen Produktqualitäten und hoher Kundenorientierung begegnen zu können. F. Risikoberichterstattung im Bezug auf Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Beteiligungen, Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Das Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft hat folgende Säulen: - Planungswesen (Liquiditäts- und Ertragsplanung) - Absatzsteuerung - Produktionssteuerung - Kreditaufnahme - Ein großer Teil des Umsatzes ist durch Abnahme-Kontrakte gesichert so dass gleichzeitig eine Planung der entsprechend notwendigen Futtermittel oder Rohstoffe möglich ist Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Wachenroth, den 7. Dezember 2023 gez. Horst Wichmann als Geschäftsführer der Wichmann Holding GmbH KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022/2023der Wichmann Holding GmbH, Wachenroth
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang zum 30. Juni 2023der Wichmann Holding GmbH, WachenrothA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Konzernabschluss 1. Allgemeine Angaben Die Wichmann Holding GmbH hat ihren Sitz in Wachenroth und ist unter der Registernummer HRB 16239 in das Handelsregister beim Amtsgericht Fürth eingetragen. Der Konzernabschluss ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Der Konzernabschluss ist unter Beibehaltung der in den Vorjahren angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt worden. Ausweiswahlrechte wurden weitgehend zugunsten des Konzernanhangs ausgeübt. 2. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsstichtag In den Konzernabschluss der Wichmann Holding GmbH sind neben der Wichmann Holding GmbH als Mutterunternehmen drei inländische Tochterunternehmen einbezogen worden.
Die Jahresabschlüsse der nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmens wurden auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Die Gesellschaften gemäß Ziffern 1 bis 3 sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. 3. Konsolidierungsgrundsätze Die Abschlüsse der einzelnen Konzernunternehmen wurden in den Konzernabschluss nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Buchwerte der Beteiligung mit dem Konzernanteil am Eigenkapital des Tochterunternehmens vorgenommen. Die aus der Kapitalkonsolidierung enstandenen Differenzen auf der Passivseite (1.848 TEuro) sind in die Gewinnrücklagen eingestellt und mit den aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden Unterschiedsbeträgen auf der Aktivseite (469 TEuro) verrechnet worden. Wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den im Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung nach § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge zwischen den Unternehmen des Konsolidierungskreises sind nach § 305 Abs. 1 HGB miteinander verrechnet worden. Von der Eliminierung von Konzernzwischenergebnissen wurde mit Ausnahme von konzerninternen Anlagenverkäufen wegen untergeordneter Bedeutung abgesehen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Angaben Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte werden im Konzernabschluss grundsätzlich in der gleichen Weise ausgeübt wie in den Einzelabschlüssen. 2. Aktiva Die Immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die retrograde Bewertung am Bilanzstichtag niedrigere Werte ergab, wurden diese angesetzt. Die Werte der fertigen Erzeugnisse wurden retrograd aus den Verkaufspreisen vermindert um einen Abschlag für Verwaltung und Vertrieb bewertet. Fremdkapitalzinsen wurden nicht mit einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% gebildet. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil angesetzt. Latente Steuern werden unter Anwendung von DRS 18 gebildet. Sie enthalten künftige Steuerminder- oder Steuermehrbelastung, die sich aus temporären Differenzen zwischen der Konzernbilanz, den Einzelbilanzen und den Steuerbilanzen ergeben. 3. Passiva Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen im übrigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind ausreichend bemessen und in Höhe des nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert worden. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil angesetzt. 4. Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. von § 275 HGB aufgestellt. 5. Umrechnung Fremdwährung Sofern der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Sachverhalte enthält, wurden diese in Euro umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten und deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet (§ 284 II Nr. 2 HGB). C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Posten der Bilanz 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Zusammensetzung und Entwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen ist aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage 4) ersichtlich. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
3. Aktive Latente Steuern Der Berechnung der latenten Steuern liegt in Summe ein effektiver Steuersatz von 30% zugrunde. Dieser beinhaltet Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren aus Unterschieden bei der Bewertung von Sachanlagevermögen. 4. Konzerneigenkapital Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem Eigenkapitalspiegel (Anlage 6). 5. Nicht beherrschende Anteile Die nicht beherrschenden Anteile am Kapital von einem Tochterunternehmen betragen 9.766 Euro (VJ: 9.766 Euro). 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellung betreffen Boni, Rückstellungen für Personalkosten, Rückstellungen für Archivierungskosten, Abschlusskosten sowie ausstehende Rechnungen. 7. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen, Forderungsabtretungen und Wechselverpflichtungen sowie durch Grundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten:
II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende wesentliche Erträge enthalten: • Folgewirkungen der steuerlichen Betriebsprüfung 15 TEuro (Vorjahr: 0 TEuro), • Erträge aus der Herabsetzung der Wertberichtigung zu Forderungen 1 TEuro (Vorjahr: 29 TEuro), • Versicherungsentschädigungen 22 TEuro (Vorjahr: 5 TEuro), • Erträge aus Währungsumrechnungen 24 TEuro (Vorjahr: 12 TEuro), • Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten 450 TEuro (Vorjahr: 3.500 TEuro) Sie resultieren aus dem Forderungsverzicht der Paul Wesjohann & Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung , Vaduz (Liechtenstein). 3. Abschreibungen In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0 TEuro (Vorjahr: 770 TEuro) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende wesentliche Aufwendungen enthalten: • Forderungsverluste 0 TEuro (Vorjahr: 26 TEuro), • Folgewirkungen der steuerlichen Betriebsprüfung 14 TEuro (Vorjahr: 0 TEuro), • Aufwendungen aus Währungsumrechnung 49 TEuro (Vorjahr: 12 TEuro). 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 15 TEuro (Vorjahr: 14 TEuro). 6. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge aus der Auflösung von latenten Steuern in Höhe von 410 TEuro (Vorjahr: 85 TEuro) enthalten. D. Sonstige Pflichtangaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen mit geschätzten Belastungen:
Bei den Leasingverpflichtungen handelt es sich um Finanzierungsleasing. Zweck der Leasingvereinbarungen ist die jeweils vollständige Finanzierung des Leasinggegenstandes sowie die Reduzierung der Nettofinanzverschuldung. Besondere Chancen und Risiken ergeben sich aus den vorgenannten Geschäften nicht. II. Mitarbeiter
III. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer ist bestellt: Herr Horst Wichmann, Wachenroth IV. Organbezüge, gewährte Vorschüsse und Kredite Auf die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 314 Absatz 1 Nr. 6 HGB wird gemäß § 314 Absatz 3 Satz 2 HGB verzichtet. V. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr 2022/2023 wird folgendes Gesamthonorar vom Konzernabschlussprüfer berechnet: Honorar für Abschlussprüfungsleistungen: 48 TEuro VI. Nicht marktübliche Geschäfte In der Bilanz sind nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte enthalten. Dabei handelt es sich um ein Gesellschafterdarlehen nebst Zinsen in Höhe von 315 TEuro.
Wachenroth, den 7. Dezember 2023 Wichmann Holding GmbH gez. Horst Wichmann als Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.01.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wichmann Holding GmbH, Wachenroth Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Wichmann Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2023, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Wichmann Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. Juni 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Vechta, den 8. Dezember 2023 Freese
Feldhaus GmbH
gez. Ludwig Voss, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Hübner, Wirtschaftsprüfer |
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