Mindener Kreisbahnen GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Schwier seit 1.8.2025 | Prokura |
Dominik David Breitkreutz seit 11.4.2025 | Geschäftsführer |
Jens Foppe seit 27.9.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kreis Minden-Lübbecke | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MKB-MühlenkreisBus GmbHMindenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Ihrer öffentlichen Zwecksetzung kommt die Gesellschaft in der überwiegenden Durchführung von Linienverkehren und der Durchführung von Schülerbeförderungen nach. Die Gesellschaft ist als Konzessionär im genehmigten Linienverkehr im Kreis Minden-Lübbecke sowie den angrenzenden Landkreisen tätig. Die eigenen Konzessionen im Linienverkehr nach PBefG weisen wurden im Jahr 2023 neu konzessioniert und haben nahezu sämtlich Laufzeiten bis zum 30.11.2033. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ist das BIP in Deutschland preisbereinigt seit dem 4. Quartal gesunken, was im Jahresvergleich ein leichtes Minus von 0,3 % ausmacht. In Deutschland hat sich die Nachfrage in Sozialtransportsystemen durch die Einführung des Deutschlandtickets unterschiedlich ausgewirkt. In NRW hat sich die Zahl der Fahrgäste im SPNV zu 2019 um 82 % gesteigert, während im ÖPNV noch ein Rückgang von 9 % zu 2019 aufzuholen ist. Das BMDV untersucht verschiedene Szenarien zur Fortentwicklung unter Beibehaltung des Deutschlandtickets sowie einer möglichen Ausweitung der Taktangebote, so dass aktuell kein Kostendeckungsgrad angegeben wird. Es wird unter dem Aspekt der Verkehrs- und Antriebswende zu weiteren Veränderungen kommen. 2. Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr teilen sich die Geschäftsfelder in den Bereich Linienverkehr Minden mit 43,5 % und Linienverkehr Lübbecke mit 55,1 % der Erträge und auf den Gelegenheits- sowie Schülerspezialverkehr mit 1,4 % der Erträge. Im Berichtsjahr entstand ein Jahresfehlbetrag von 344.411,39 € nach Jahresüberschüssen in den Vorjahren. Die Kennzahlen zur Struktur der GuV zeigen zum Vorjahr durch den Verlust durchweg verschlechterte Werte, da die Geschäftsentwicklung unter den Vorgaben der zusätzlichen Beauftragung für zwei Linien sowie den Vorbereitungen für den neuen Öffentlichen Dienstleistungsauftrag verlaufen ist. 3. Lage des Unternehmens a) Ertragslage Die Ertragslage ist gekennzeichnet durch die Entwicklung und Fortführung der Verkehre in den Linienbündeln A "Lübbecke und Umgebung" und C "Minden und Umgebung". Da die wesentliche Kundengruppe in unserem ÖPNV die Schülerbeförderung darstellt, unterliegen die Fahrgastzahlen keinen kurzfristigen gravierenden Schwankungen. Im Berichtsjahr sind insbesondere die Schulträger im Linienbündel C Minden auf das Deutschland-Ticket umgestiegen, was gerade im regionalen und überörtlichen Verkehr für geringere Einnahmen sorgt. Im LB A Lübbecke wurden zusätzliche Erlöse über die vertraglichen Vereinbarungen zum "SchülerTicket Westfalen" erzielt, jedoch steigt allgemein der kommunale Defizitausgleich. b) Finanzlage Die Kapitalstruktur hat sich durch die Steigerung der Bilanzsumme zu Lasten des Eigenkapitals entwickelt. Die Eigenkapitalquote beträgt 19,5 %, unter Berücksichtigung der Deckungsgrade verbleibt ein Investitionsrahmen. Das Fremdkapital gliedert sich in mittel- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die Darlehen sind bis zur vollständigen Rückzahlung zinsgebunden. Darüber hinaus hat unsere Gesellschaft eine Kreditlinie in der Höhe von 200,0 Tsd. €, so dass kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrückt werden können. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 20,2 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Es bestehen keine Anwartschaften auf Pensionen, so dass in den Rückstellungen keine Pensionsrückstellungen enthalten sind. Langfristige Anlagen sollen fristenkongruent finanziert werden. Die liquiden Mittel liegen stichtagsbedingt unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage ist abhängig von den Zahlungsströmen für die Verkehrsgebiete, hier sind versetzte Zeiträume zwischen Einnahmen (insbesondere bei Ausgleichsleistungen) und Ausgaben zu berücksichtigen. Für die Fortführung der Unternehmenstätigkeit auch im Hinblick auf die Anforderungen des geltenden Nahverkehrsplans ist die Kapitalausstattung (Innen-/Außenfinanzierung) der Gesellschaft zu verbessern. c) Vermögenslage Im Berichtsjahr erfolgten durch eine kurzfristige Beauftragung zur Übernahme von Fahrleistungen von einem Wettbewerber Investitionen in Fahrzeuge; daneben war stichtagsbedingt zum Jahresende eine erhöhte Anzahl von Fahrzeugen vorhanden. Hierdurch hat sich die Struktur zu Gunsten des Anlagevermögens verändert. Die Anlagenintensität ist folglich von 24,8 % auf 32,8 % gestiegen. Die Finanzlage ist nur eingeschränkt als gesichert zu beurteilen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skontovorteilen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesamtkapitalrendite beträgt im Berichtsjahr -5,33 %, die Umsatzrentabilität beträgt -1,82 %. Der Cash-Flow beträgt 349,5 Tsd. €, während die Investitionen in das Sachanlagevermögen 1.022,8 Tsd. € ausmachen. 5. Gesamtaussage Der ÖDA des Kreises Minden-Lübbecke kann langfristig den Fortbestand der Gesellschaft sichern und soll zur Milderung von Liquiditätsschwankungen beitragen. Hierdurch ließen sich auch die höher als im Wirtschaftsplan vorgesehenen Kosten für das Berichtsjahr ausgleichen, jedoch entstand der Verlust aus der Anwendung der Endabrechnung des Verkehrsvertrages für das Vorjahr 2022. III. Nachtragsbericht Eine vorübergehende Liquiditätskrise zu Jahresbeginn 2024 konnte im März 2024 überwunden werden. Für unser Unternehmen erwarten wir im Rahmen des Öffentlichen Dienstleistungsauftrags den entsprechenden Ausgleich, auch soweit Erlösminderungen und -ausfälle durch das Deutschlandticket weiter entstehen. Damit wird insgesamt unser Ergebnis 2024 gemäß dem genehmigten Wirtschaftsplan einen Gewinn von 45,2 Tsd. € ausweisen. IV. Prognosebericht Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2024 verhalten optimistisch. Der Aufgabenträger hat die politische Beauftragung für den bisherigen Leistungsrahmen seit 12/2023 durch einen Öffentlichen Dienstleistungsauftrag bis November 2033 vorgenommen. Das Leistungsniveau ist als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sicher zu stellen und den Ausgleich eventuell entstehender Verluste vorzunehmen. Damit sind die eigenen Konzessionen und die wirtschaftliche Basis langfristig gesichert. Veränderungen im Leistungsniveau der Linienverkehre sind im Einvernehmen mit den kommunalen Aufgabenträgern umsetzbar. Die Leistung basiert auf dem beschlossenen Nahverkehrsplan für die Kreise im Verkehrsgebiet. Die stark steigenden Defizitausgleiche führen zu Verzögerungen und Diskussionen auf politischer Seite, jedoch gehen wir hier erst mittelfristig von möglichen Leistungsänderungen aus. Die Debatte über Kosten- und Preisentwicklungen haben die Vorhaben der Energie- und Antriebswende aktuell in den Hintergrund treten lassen, möglicherweise sind langfristig positive Auswirkungen auf die Inanspruchnahme von ÖPNV und SPNV möglich. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Sicherung der Liquidität des Unternehmens ist durch die sinkende Nutzerfinanzierung der Verkehre permanente Aufgabe. Gleichfalls ist das steigende Kostenniveau, insbesondere für Subunternehmerleistungen, weiter zu beobachten. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen unter Ausnutzung von möglichen Skontoerträgen beglichen. Das Mahnwesen ist effizient gestaltet, Forderungsausfälle sind daher die Ausnahme. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsstatus erstellt, der fortlaufend aktualisiert wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Wie für das Jahr 2022 ist der Umgang mit der Abrechnung des Öffentlichen Dienstleistungsauftrages für das Jahr 2023 schwer abzuschätzen, da für das Jahr 2023 wegen der beiden Verträge zwei unterschiedliche Kostenrahmen gelten. Für den Altvertrag sind durch die Ansammlung der Abrechnungen der Einnahmeaufteilung von 2020 bis 2022 möglicherweise Rückzahlungsbeträge aufzuwenden, die für eine angemessene Rückstellung nicht belastbar kalkuliert werden konnten. Die Qualitätsanforderungen des neuen Öffentlichen Dienstleistungsauftrages sind so umfassend, dass diese mit den vorhandenen Ressourcen nicht geleistet werden können. Zusätzliche Kapazitäten ohne Erlösbezug führen lediglich zu weiter steigenden Defiziten aus den Verkehrsleistungen, so dass hier eine Klarstellung notwendig ist. 2. Chancenbericht Die Gesellschaft verfügt über langjährige Bestandskunden, ein Großteil im Linienverkehr sind öffentliche Auftraggeber. Im Rahmen des neuen Öffentlichen Dienstleistungsauftrages können weitere Verkehrsleistungen nach den Vorgaben und Fristen des gültigen Nahverkehrsplans beauftragt werden. Durch die Vorhaltung eines eigenen Fahrschulomnibusses besteht ein weiteres Angebot für die notwendigen Ausbildungsschritte, um dem bestehenden Fachkräftemangel abzuhelfen. Im unternehmerischen Bereich gibt es immer Möglichkeiten, weitere Aufträge zu generieren oder sich aktiv am heimischen Markt zu bewerben. 3. Gesamtaussage Der Auftragsbestand ist durch die konzessionierten Verkehre langfristig gesichert. Das Unternehmen ist in der jetzigen vertraglichen Gestaltung der Verkehre fest positioniert, die im Verkehrsgebiet befindlichen Kommunen als unsere Auftraggeber sind grundsätzlich in die Situation der Haushaltssicherung einzustufen, die Auswirkungen hieraus schwierig abzuleiten. Das derzeitige System der Poolabrechnungen und die damit verbundenen Liquiditätsschwankungen erschweren die vom Unternehmen angestrebte konservative Risikopolitik. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken, derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über das vorhandene Eigenkapital, Dispositionslinien werden eingehalten. Es besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung regionalen Kreditinstituten sowie für einzelne Bankgeschäfte zu weiteren, auch zu bundesweit tätigen Geschäftsbanken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.
Minden, 31. März 2024 Marg, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen Für den Jahresabschluss waren gemäß § 15 des Gesellschaftsvertrages i. V. m. § 108 Abs. 1 Nr. 8 GO NRW die für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften zu beachten. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweis-Methoden Das Gliederungsschema gemäß § 266 HGB wurde entsprechend der ersten Verordnung zur Änderung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen vom 13. Juli 1988 um folgende Positionen erweitert: - 1. Streckenausrüstung - 2. Fahrzeuge für Personenverkehr Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Es wurden keine Abweichungen von in Vorperioden praktizierten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Berichtsjahr vorgenommen. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auch die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter 410 €. Diese werden den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zugeordnet. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Für die Abschreibungen seit dem Geschäftsjahr 2010 werden grundsätzlich die linearen Abschreibungsbeträge verrechnet. Auf die Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen wird die "Pro rata temporis"-Regelung angewandt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Der Zugang an Geringwertigen Vermögensgegenständen bis 800 € wird direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile von 3,28 % am Stammkapital der OWL Verkehr GmbH zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Wahrung des Niederstwertprinzips. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko sind berücksichtigt. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von 100.268,66 € um Forderungen gegen den Gesellschafter MKB. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Die Vorauszahlungen für künftige Zeiträume sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 1.600.644,13 € gegenüber dem Gesellschafter MKB. Die vom Organträger MKB für ihre Organgesellschaft MKR zu zahlenden Umsatzsteuern wurden nicht weiterbelastet. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen: Der Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist dem Anhang beigefügt. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt € 1.000.000; es wird gehalten von der Mindener Kreisbahnen GmbH mit Sitz in Minden. Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Verpflichtungen im Personalbereich sowie ausstehende Umlagezahlungen für Unfallabrechnungen der Omnibusse. Des Weiteren besteht eine Verpflichtung aus der zu erwartenden Endabrechnung für das Verkehrsjahr 2023 aus dem Öffentlichen Dienstleistungsauftrag zugunsten der Aufgabenträger sowie für die zu erwartende Endabrechnung aus der Einnahmeaufteilung für den Gemeinschaftstarif "Westfalentarif" für die Jahre 2020 und 2021. Verbindlichkeiten: Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen bei den Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 26 T€. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Es besteht für ein Darlehen ein Auszahlungsanspruch von € 700.000,00, der im Januar 2024 abgerufen wurde. Insgesamt wird ein Volumen in Höhe von € 279.958,32 der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Pfandrechte gesichert. Rechnungsabgrenzungsposten: Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält bereits vereinnahmte Erlöse aus Semester-Tickets für die Schüler- und Studentenbeförderung für das erste Quartal 2024. IV. Ergänzende Angaben Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 92 Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr: 82), darunter 80 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 72) und 12 Angestellte (Vorjahr: 10). Vom Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr von T€ 10 entfallen T€ 7 auf Abschlussprüfungsleistungen, T€ 1 auf Steuerberatungsleistungen sowie T€ 2 auf sonstige Beratungsleistungen. V. Angaben zum Jahresergebnis Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 344.411,39 € aus der Gewinnrücklage zu entnehmen. VI. Angaben zu Gesellschaftsorganen Geschäftsführer war Herr Johannes Marg, Hamburg Der Aufsichtsrat setzte sich wie folgt zusammen: Dr. Oliver Vogt, Espelkamp, Vorsitzender (Gymnasiallehrer) Volker Hoppmann, Porta Westfalica, Stellvertretender Vorsitzender (Gewerkschaftssekretär) Melanie Hövert, Porta Westfalica (examinierte Altenpflegerin) Lutz Abruszat, Minden (Kreisgeschäftsführer des CDU-Kreisverbandes Minden-Lübbecke) Ali Doğan, Minden ab 01.02.2023 (Landrat) Jörg-Michael Schrader, Minden bis 31.01.2023 (Kreiskämmerer) Von der Gesellschaft erhielten der Geschäftsführer und die Aufsichtsratsmitglieder keine Bezüge. VII. Nachtragsbericht Eine vorübergehende Liquiditätskrise zu Jahresbeginn 2024 konnte im März 2024 zunächst überwunden werden.
Minden, 31. März 2024 MKB-MÜHLENKREISBUS GMBH vertreten durch die Geschäftsführung Johannes Marg, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023MKB-MühlenkreisBus GmbH
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MKB-MühlenkreisBus GmbH, Minden Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MKB-MühlenkreisBus GmbH, Minden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MKB-MühlenkreisBus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse o entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und o vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus o identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, das aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, o gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, o beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, o ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, o beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, o beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, o führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 4. Juni 2024 DR.
RÖHRICHT - DR. SCHILLEN GmbH
Cebulla, Wirtschaftsprüfer Heidbrink, Wirtschaftsprüfer Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. Juni 2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Betrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen