Bau- und Transportgesellschaft Lindner mbH

Dresdner Straße 126A, 09337 Hohenstein-Ernstthal, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 5957
Eingetragen
27.7.1992
Branche
Bauträger für andere Gebäude und BauwerkeBauträger für WohngebäudeSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
Ausführung von Bauleistungen aller Art, insbesondere im Hochbau: Durchführung von Transportleistungen; Maklertätigkeit (beschränkt auf Darlehnsvermittlung), Bauträger und Baubetreuer

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bau- und Transportgesellschaft Lindner mbH

Hohenstein-Ernstthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

2,00

2,00

II. Sachanlagen

85.927,28

94.303,28

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

4.123.089,77

7.036.541,60

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.023.611,09

1.523.091,08

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

1.648.607,67

1.078.757,37

C. Rechnungsabgrenzungsposten

16.612,94

18.215,08

Summe Aktiva

7.897.850,75

9.750.910,41



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

51.129,19

51.129,19

II. Gewinnrücklagen

1. andere Gewinnrücklagen

-3.504,00

-3.504,00

III. Bilanzgewinn

3.127,88

570.349,17

B. Rückstellungen

806.805,07

2.078.524,98

C. Verbindlichkeiten

7.040.292,61

7.054.411,07

Summe Passiva

7.897.850,75

9.750.910,41

ANHANG

Grundlagen und Methoden

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Grundsätzen der §§ 238 ff HGB, insbesondere nach den Vorschriften für die Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Seit dem 01.01.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz umgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen (insbesondere der §§ 274 a, 276, 288, 326, 327 HGB u.a.) bezüglich Inhalt und Form der Darstellung wurde vollumfänglich Gebrauch gemacht.

Auf die Erstellung eines Lageberichts wurde aufgrund des § 264 Abs. 1 S. 4 HGB verzichtet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungs-posten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungs­kosten bewertet und um die planmäßige Abschreibung vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die ausgewiesenen unfertigen Leistungen entsprechen den in Rechnung gestellten Abschlagsrechnungen,

abzüglich eines angemessenen Gewinnabschlages.

Für unfertige Bauvorhaben bei denen die Abschlagsrechnungen über dem derzeitigen Bautenstand lagen, wurden

die Fertigungseinzelkosten als unfertigen Leistungen angesetzt.

Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einzelerläuterungen
Angaben zur Bilanz

Die ausgewiesenen unfertigen Leistungen entsprechen den in Rechnung gestellten Abschlagsrechnungen,

abzüglich eines angemessenen Gewinnabschlages.

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogen. projected unit credit- Methode (PUC-Methode) erstellen lassen. Dabei wurden ein Zinssatz von 6,00 % sowie eine erwartete Gehaltssteigerung von 0,00 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2018 verwendet.

Zum 1.1.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in Höhe von 3.504 €. Die Gesellschaft entschied sich nicht für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über den längst möglichen Zeitraum von 15 Jahren.

Die Berechnung der Pensionsrückstellung gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH zum 31.12.2023 weist eine Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 412.198 EUR aus.

Zur Absicherung der Pensionszusage wurde bei der Volksbank ein verpfändetes Bankguthaben i.H.v. 428.001,85 EUR angelegt, welches in die Saldierung mit einbezogen wurde.

Somit ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung i.H.v. 16.612,94 EUR.

Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtung wurde das Wahlrecht in Anspruch genommen und der Zeitraum für die Durchschnittsbildung des Rechnungszinses für die Pensionsrückstellungen von 7 auf 10 Jahre ausgedehnt.

Der sich aus der unterschiedlichen Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen auf Basis eines Sieben-Jahres- bzw. Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergebende Unterschiedsbetrag ist (nach § 253 Abs. 6 Sätze 1 und 3 HGB n.F.) ausschüttungsgesperrt und beträgt 4.369 EUR.

Die Aufwendungen für Abschlagsrechnungen von Subunternehmern wurde erfolgsneutral als geleistete Anzahlungen ausgewiesen.

Für die erbrachten Leistungen wurde eine Rückstellung i.H.v. 563.962,14 EUR eingestellt.

Die Höhe entspricht zwischen 90 % und 100% der gestellten Abschlagsrechnungen, welche dem Stand der erbrachten Leistungen entspricht.

Forderungsspiegel

Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 0,00 €

Forderung gegen Gesellschafter: 0,00 €

Forderungen mit einer Restlaufzeit unter 1 Jahr: 1.539.589,10 €

Forderungen mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre: 456.022,79 €

Verbindlichkeitsspiegel

Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen: 0,00 €

Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter: 506.427,90 €

Verbindlichkeiten Restlaufzeit unter 1 Jahr: 6.533.864,71 € davon sind 4.550.406,39 EUR aus erhaltenen Anzahlungen auf Bauaufträge, die in Höhe von 3.587.434,61 EUR durch unfertige Leistungen abgesichert sind

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre: 0,00 €

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte im üblichen Umfang gesichert.

Von den unter Punkt B III ausgewiesenen Bank- bzw. Kassenguthaben ist ein Betrag in Höhe von 300.093 EUR zur Sicherung von Avalbürgschaften abgetreten.

Es bestehen Haftungsverhältnisse nach § 251 HBG in folgendem Umfang:

Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften bestehen gegenüber der R + V Versicherung mit aktueller Aufstellung zum 31.12. 2023 i.H.v. 1.165.433,86 EUR.

Die Bau - und Transportgesellschaft Lindner mbH ist als Komplementär an der Bau - und Transportgesellschaft Lindner mbH & Co KG mit einem Kapitalanteil von 0,00 EUR beteiligt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear oder degressiv in der steuerlich zulässigen Höhe unter Beachtung der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer.

In den Fällen, in denen dies zu einen höheren Abschreibung führte, wurde von der degressiven zur linearen Abschreibung übergegangen.

Die Bewertungsfreiheit von geringwertigen Wirtschaftsgütern im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wurde in Anspruch genommen.

Außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen wurden 2023 nicht vorgenommen.

Sonstige Angaben

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage wieder.

Im Wirtschaftsjahr 2023 waren durchschnittlich 44 Personen beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Reinhardt Lindner

 

Hohenstein-Ernstthal, den 28. Mai 2024

gez. Reinhardt Lindner

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 25. April 2024

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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