Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 734411
Vorher
SCUR-Alpha 1104 GmbH
Eingetragen
16.7.2019
Branche
Herstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und PappeHerstellung von Papier, Karton und PappeHerstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, Herstellung, Be- und Verarbeitung, der Vertrieb von und Handel mit Papier, papierähnlichen Stoffen und Zellstoffen aller Art. Darüber hinaus sind kaufmännische, technische und sonstige genehmigungsfreie beratende Dienstleistungen für Unternehmen, die Kunden der Papierindustrie sind, Gegenstand des Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Dangl
seit 2.5.2025
Prokura
Rajeev K. Singh
seit 17.9.2019
Geschäftsführer
Dirk Schuldt
seit 12.9.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rajeev Singh
70 Woodland Hills, Aurora, Ontario, Canada L4G 7T5
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LENK Paper GmbH

Kappelrodeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt vom anhaltenden Ukrainekrieg und seinen Folgen wie steigenden Rohstoffpreisen und Lieferkettenschwierigkeiten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 0,3 % geringer als im Jahr 2022. Aufgrund nachlassendem Konsumverhalten, vor allem wegen gestiegenen Zinsen, ist der deutsche Export im Jahr 2023 um 2 % gegenüber dem Jahr 2022 zurückgegangen. Die Importe sind im gleichen Zeitraum um 10 % zurückgegangen.

Die deutsche Papierindustrie war im Jahr 2023 von den Folgen des Ukrainekrieges und nachlassendem Konsumverhalten betroffen. Die Produktion ist im Jahresvergleich von Januar bis November 2023 lt. Verband Die Papierindustrie e.V. gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Insgesamt produzierte die Branche 17,2 Mio. Tonnen Papier, Karton und Pappe von Januar bis November 2023 und damit 15,1 % weniger als im Vorjahreszeitraum.

Da sich die Gesellschaft auf ein LENK-spezifisches Spektrum von speziellen Papiersorten konzentriert und diese Spezialpapiere im In- und Ausland vertreibt, haben die vorgenannten Branchendaten und Branchenentwicklungen nur äußerst bedingte Aussagekraft. Die LENK Paper GmbH ist in diversen Spezialmärkten aktiv, die teilweise weniger abhängig von konjunkturellen Schwankungen (z.B. Papiere für medizinische Zwecke oder für die Lebensmittelindustrie) sind.

Insgesamt war das unternehmensspezifische wirtschaftliche Umfeld der LENK Paper GmbH im Geschäftsjahr 2023 durch volatile Rohstoffpreise und den Ukrainekrieg sowie seinen Auswirkungen gekennzeichnet.

2. Geschäftsverlauf und Ertragsentwicklung

Die LENK Paper GmbH hat zum 09.09.2019 den Geschäftsbetrieb der früheren Papierwerke Lenk AG übernommen.

Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Umsatz TEUR 70.321 (Vorjahr TEUR 103.452) und die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) des Unternehmens lag im Berichtsjahr bei TEUR 70.512 (Vorjahr TEUR 104.103). Im Wesentlichen ist der Rückgang auf die im Jahr 2023 nicht vorhandenen Zuschläge für Energie und Fracht (Vorjahr TEUR 20.000) zurückzuführen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei insgesamt TEUR 280 (Vorjahr TEUR 802) und der Jahresüberschuss der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2023 nach Steuern TEUR 130 (Vorjahr TEUR 517).

Die Aufwendungen für Material einschließlich bezogener Leistungen (Lohnfertigung bei einer anderen Gesellschaft und Energie) betrugen TEUR 48.526 (Vorjahr TEUR 79.760). Aufgrund dieser Entwicklung beträgt die Rohertragsmarge 31,6 % (Vorjahr 23,8 %).

Der Personalbestand der Gesellschaft im Berichtsjahr lag bei durchschnittlich 166 Beschäftigten, diese unterteilen sich in 126 gewerbliche Arbeitnehmer, davon 6 Auszubildende, und 40 Angestellte. Der durchschnittliche Personalaufwand betrug im Berichtsjahr EUR 4.432 im Monat pro Mitarbeiter.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2023 betrugen TEUR 12.406 (Vorjahr TEUR 14.785) und beinhalten insbesondere Aufwendungen für Transport und Logistik, Reparatur- und Instandhaltungskosten, Vertriebs- und Marketingkosten, einmalige Sonderkosten, Abwasserkosten, Rechtsund Beratungskosten und Versicherungen.

3. Vermögens- und Finanzlage

Das notwendige Anlagevermögen der LENK Paper GmbH ist von verschiedenen Unternehmen gepachtet.

Die Bilanzsumme beträgt TEUR 18.388 (Vorjahr TEUR 16.133). Die Vorräte betragen TEUR 8.286 (Vorjahr TEUR 7.089). Davon entfallen TEUR 3.656 (Vorjahr TEUR 2.649) auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie TEUR 4.631 (Vorjahr TEUR 4.440) auf halbfertige und fertige Erzeugnisse.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen TEUR 4.544 (Vorjahr TEUR 3.039).

Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.638 (Vorjahr TEUR 2.417).

Zum 31. Dezember 2023 weist die Bilanz der Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.036 (Vorjahr TEUR 906) auf.

Zum 31. Dezember 2023 bestehen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.680 (Vorjahr TEUR 1.897), die im Wesentlichen Steuerrückstellungen sowie Rückstellungen für Kosten des Jahresabschlusses, für Urlaub und Überstunden, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Gewährleistungskostenverpflichtungen, ausstehende Rechnungen und Beratungskosten enthalten.

Die Verbindlichkeiten betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 15.672 (Vorjahr TEUR 13.330), hiervon entfielen TEUR 1.118 (Vorjahr TEUR 1.268) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit von 1 bis 5 Jahren, TEUR 2.784 (Vorjahr TEUR 3.897) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie TEUR 11.313 (Vorjahr TEUR 7.092) auf sonstige Verbindlichkeiten, davon haben Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 10.500 (Vorjahr TEUR 6.462) eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren.

Auf Grund der vorhandenen liquiden Mittel, der laufenden Zahlungseingänge aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie des Factoring-Vertrages war die Finanzierung der Gesellschaft jederzeit gesichert. Der Finanzierungsrahmen aus dem Factoring-Vertrag beträgt insgesamt TEUR 12.000.

4. Forschung und Entwicklung

Auch in 2023 konnte die LENK Paper GmbH Forschungsergebnisse in die Entwicklung übergeben und sowohl zusammen mit renommierten Kunden als auch in Eigenregie diverse technologisch hochwertige Papiere neu- oder weiterentwickeln, die kontinuierlich auf den Markt kommen und nach einer Hochlaufphase signifikante Umsätze erzielen werden.

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens hängt davon ab, wie sich der Umsatz in den für LENK relevanten Segmenten des Spezialpapiermarktes sowie die korrespondierenden Kostenpositionen entwickeln.

a. Risikopolitik

Wie jedes andere Unternehmen ist die LENK Paper GmbH einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Für das Unternehmen ist dabei der bewusste Umgang mit risikorelevanten Geschäftsvorfällen entscheidend. Durch kurze Entscheidungswege ist sichergestellt, dass risikorelevante Geschäftsvorfälle frühzeitig erkannt werden. Das Risikomanagement fördert das Erkennen und Nutzen von Chancen, die zur Steigerung des Unternehmenserfolgs beitragen können.

Das Risikomanagement der Gesellschaft hat das Ziel, wesentliche Risiken aus der Geschäftstätigkeit zu identifizieren, zu messen und zu steuern. Dabei ist es das Ziel des Risikomanagementsystems, jederzeit einen Überblick über die Risiken zu gewährleisten sowie eine Risikovermeidung bzw. Risikominimierung zu ermöglichen. Die Bereitschaft, angemessene Risiken einzugehen, ist eine Voraussetzung dafür, Chancen nutzen zu können.

Mögliche Risiken bestehen hinsichtlich volatiler Rohstoffpreise beim Einkauf, möglicher Lieferschwierigkeiten aufgrund von Verzögerungen in der Lieferkette sowie der Weitergabe von gestiegenen Rohstoffpreisen an die Kunden. Die Geschäftsführung sieht bei der LENK Paper GmbH derzeit keine "den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen".

b. Chancenmanagement

Risiko- und Chancenmanagement sind bei der LENK Paper GmbH eng miteinander verknüpft. Aus einer aktiven Kontrolle der Risiken leiten wir Ziele und Strategien der Geschäftspolitik ab und sorgen so für ein angemessenes Chancen-Risiko-Verhältnis. Wie das Risikomanagement obliegt die Verantwortung zum frühzeitigen und regelmäßigen Identifizieren, Analysieren und Managen von Chancen unmittelbar der Geschäftsführung. Die Geschäftsführung beschäftigt sich intensiv mit Marktanalysen, branchenspezifischen Rahmendaten, Marktentwicklungen und -szenarien sowie dem politischen und steuerlichen Unternehmensumfeld. Hieraus leitet die Geschäftsleitung konkrete unternehmensspezifische Chancenpotenziale ab.

Die Geschäftsführung sieht als Risiken, die im Zusammenhang mit dem Geschäft der LENK Paper GmbH stehen, insbesondere Marktpreisrisiken sowie branchen- und unternehmensspezifische Risiken.

Allgemeine Marktpreisrisiken

Die von der Gesellschaft gehaltenen Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen unterliegen dem Risiko von Wertschwankungen. Solche Wertschwankungen können aus sich ändernden Marktpreisen aufgrund einer allgemeinen Tendenz an den Rohstoff- und Produktmärkten resultieren. Diese können ihre Ursache beispielsweise in konjunkturellen Faktoren oder Devisenkursveränderungen haben. Außerdem können auch marktpsychologische Umstände zu Marktpreisveränderungen führen. Dieses allgemeine Marktpreisrisiko kann durch eine Diversifikation und konsequentes Controlling der Lieferanten und Kunden nur bedingt ausgeschlossen werden, da alle Roh- und Einsatzstoffe sowie Energie einerseits als auch die Endproduktpreise andererseits dem Marktpreisrisiko gleichermaßen ausgesetzt sind. Die regelmäßige Beobachtung der Preisentwicklungen sowie der Marktnachrichten gibt dem Vorstand die Möglichkeit, marktpreisrelevante Ereignisse zu erfassen und in der konkreten Situation geeignete Maßnahmen zur Schadensminimierung treffen zu können bzw. entsprechende Absicherungsstrategien umsetzen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aus unseren internationalen Aktivitäten entstehen in geringem Umfang währungsbedingte Risiken, die aus dem Entstehen von Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten resultieren.

Neben Factoring basiert die Fremdfinanzierung der Gesellschaft auf Darlehen von Kreditinstituten sowie einer Kontokorrentlinie und Gesellschafterdarlehen. Letztere sind nachrangig und wurden auf mittelfristiger Basis gewährt. Soweit Darlehen fällig werden, könnte dies zu einem Refinanzierungsrisiko dergestalt führen, dass die umzufinanzierenden Beträge nicht oder nicht in vollem Umfang refinanziert werden können. Gegenwärtig sieht die Geschäftsleitung aufgrund der derzeit soliden Kapital-, Ergebnis- und Liquiditätssituation sowie des marktseitigen Angebots an Finanzierungsmöglichkeiten keinen Anlass zur Vermutung, dass geplante Refinanzierungen über Banken nicht im erforderlichen Umfang darstellbar sein sollten.

Kreditrisiken aus dem operativen Geschäft werden fortlaufend im Rahmen des Forderungsmanagements überwacht.

Branchenspezifische Risiken

Neben allgemeinen Marktpreisrisiken bestehen Risiken, die sich in der Spezialpapierbranche realisieren können. So können sich die wirtschaftlichen, rechtlichen, technologischen oder wettbewerbsspezifischen Rahmenbedingungen der Branche verändern und Auswirkung auf die Entwicklung der Gesellschaft haben. Die Geschäftsleitung ist bestrebt, durch konsequente Überwachung und gegebenenfalls Anpassung der Unternehmensstrategie an die Branchenentwicklung das branchenspezifische Risiko zu begrenzen.

Unternehmensspezifische Risiken

Unter unternehmensspezifischen Risiken versteht die Geschäftsleitung das Risiko einer rückläufigen Entwicklung der Marktpreise für LENK-Spezialpapiere oder den Ausfall der Produktion und damit die mangelnde Verfügbarkeit von Papieren aus der Produktion. Sollten sich unternehmensspezifische Risiken einschließlich technologischer Entwicklungen, welche für die Gesellschaft von Bedeutung sind, realisieren, könnte die Gesellschaft einen beabsichtigten Gewinn nicht erzielen und müsste gegebenenfalls sogar einen Verlust hinnehmen. Dies könnte negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Die Geschäftsleitung versucht, dieses Risiko durch eine angemessene Voranalyse sowie kontinuierliche Weiterentwicklung der Maschinen und Anlagen zu minimieren und wägt die erwarteten Chancen und Risiken gegeneinander ab. Weiterhin gibt die regelmäßige Beobachtung der Marktdaten sowie der Unternehmensnachrichten der Geschäftsführung die Möglichkeit, unternehmensspezifische Ereignisse zu erfassen und geeignete Maßnahmen zur Schadensminimierung treffen zu können.

6. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage und die weitere volkswirtschaftliche Entwicklung deuteten Anfang des Jahres 2024 darauf hin, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2024 stagnieren oder eventuell teilweise weiter rückläufig sein wird. Aufgrund des anhaltenden Ukraine-Krieges und damit verbundener Unsicherheiten ist aber eine valide Prognose nur schwierig zu treffen. Aufgrund der adäquaten Kostenstruktur des Unternehmens, die durch weitere Kostensenkungsmaßnahmen noch ausgebaut werden wird, der geplanten Investitionen, des Ausbaus im Vertriebs- und F&E-Bereich (d.h. Erweiterungen/Optimierungen für diverse Spezialpapiersorten) und verursachungsgerechten Zuschlägen, zur Weitergabe schwankender Rohstoffpreise, plant die Geschäftsleitung, den Ertrag der LENK Paper GmbH fortführen zu können. Der erwartete Umsatzanstieg basiert auf der weiteren Fokussierung auf umsatz- und margenstärkere Produkte. Des Weiteren scheint der wirtschaftsweite Lagerabbau in 2023 Q4 langsam zu Ende gegangen zu sein, weshalb man zusätzliche Nachfrage zur Wiederauffüllung von Lagerbeständen erwartet. Für 2024 planen wir Umsatzerlöse in Höhe von EUR 77 Mio. und einen Jahresüberschuss von EUR 0,4 Mio.

Im Rahmen des Ausbaus der Marktposition in den o. g. strategischen Kernmärkten ist es wichtig, in die Weiterentwicklung des derzeitigen Produktportfolios zu investieren und Neuproduktentwicklungen anzustreben.

 

Kappelrodeck, 30. Januar 2024

Rajeev Singh, Geschäftsführer

Dirk Schuldt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.137.820,68 442.141,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 119.597,00 144.289,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.530,00 6.122,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 118.067,00 138.167,00
II. Sachanlagen 2.018.223,68 297.852,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 450.610,96 137.043,00
2. technische Anlagen und Maschinen 517.637,73 71.894,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.136,37 88.915,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 939.838,62 0,00
B. Umlaufvermögen 16.249.688,15 15.690.408,51
I. Vorräte 8.286.405,18 7.088.554,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.324.942,91 6.184.696,06
1. sonstige Vermögensgegenstände 5.324.942,91 6.184.696,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 676.627,77 1.226.365,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.638.340,06 2.417.157,90
Summe Aktiva 18.387.508,83 16.132.549,51

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.036.297,80 905.885,66
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 1.011.297,80 880.885,66
B. Rückstellungen 1.679.608,10 1.897.014,17
C. Verbindlichkeiten 15.671.602,93 13.329.649,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.574.348,61 2.341.030,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 57.890,49 65.095,46
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.516.458,12 2.275.934,87
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 874.786,30 841.140,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 874.786,30 841.140,67
3. sonstige Verbindlichkeiten 13.222.468,02 10.147.478,68
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 9.971,66 8.953,20
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.342.343,22 5.000.883,46
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 14.881.915,75 13.470.542,95
Summe Passiva 18.387.508,83 16.132.549,51

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.382.023,84 24.980.038,64
2. Personalaufwand -8.828.702,47 -8.987.200,50
a) Löhne und Gehälter -7.197.669,47 -7.368.106,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.631.033,00 -1.619.094,01
3. Abschreibungen -92.929,05 -68.311,47
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -92.929,05 -68.311,47
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -12.405.852,32 -14.784.786,98
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung -495.405,89 -444.397,76
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 997,42 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -775.501,87 -337.382,11
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -50.904,69 -198.405,57
8. Ergebnis nach Steuern 229.130,86 603.952,01
9. sonstige Steuern -98.718,72 -86.737,87
Jahresüberschuss 130.412,14 517.214,14

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 880.885,66 363.671,52
2. Bilanzgewinn 1.011.297,80 880.885,66

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Firma der Gesellschaft lautet LENK Paper GmbH. Sitz ist Kappelrodeck.

Die Gesellschaft wurde am 11. Juli 2019 gegründet und wurde am 12. September 2019 in das Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 734411 eingetragen.

Die LENK Paper GmbH ist im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der LENK Paper GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Soweit steuerliche Bewertungsvorschriften eine entsprechende Bilanzierung im Jahresabschluss vorsehen, folgte die Gesellschaft diesen Vorschriften, soweit dieses handelsrechtlich zulässig ist.

Die Bilanzierung zum 31.12.2023 erfolgte unter Annahme der Unternehmensfortführung.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 erfolgte nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens.

Die immateriellen Vermögensgegenstände umfassen Geschäfts- oder Firmenwerte, die über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben werden.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten, d.h. sofern am Abschlussstichtag der niedrigere beizulegende Wert unterhalb der Anschaffungskosten liegt, wird dieser angesetzt. Der Materialverbrauch wird nach der Fifo-Methode erfasst.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, in die neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, einbezogen werden. Die verlustfreie Bewertung erfolgt retrograd in Abhängigkeit von der entsprechenden Verarbeitungsstufe. Dabei wird der durchschnittliche Verkaufspreis abzüglich eines Abschlagsatzes in Höhe von 5,99 % angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Flüssige Mittel und gezeichnetes Kapital werden mit ihrem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit deren Eintritt hinreichend wahrscheinlich ist. Soweit Rückstellungen eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen, wurden sie nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tag der Entstehung erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Abschlussstichtag nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr von TEUR 114 (Vorjahr TEUR 118). Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.544 (Vorjahr TEUR 3.039). Vor dem 31.12.2023 wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 5.209 (Vorjahr TEUR 8.126) im Rahmen des Factorings an eine Factoring Bank verkauft.

Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 25. Der Jahresüberschuss des Jahres 2023 in Höhe von TEUR 130 (Vorjahr TEUR 517) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für die Jahre 2021- 2023 in Höhe von TEUR 280 (Vorjahr TEUR 338).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kosten des Jahresabschlusses, Urlaub und Überstunden, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Gewährleistungsverpflichtungen, ausstehende Rechnungen und Beratungskosten.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gliedert sich wie folgt auf:

Restlaufzeit Unter 1 Jahr 1 - 5 Jahre Über 5 Jahre Gesamt
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 456 TEUR 1.118 TEUR 1.574
(VJ TEUR 1.073) (VJ TEUR 1.268) (VJ TEUR 2.341)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 2.784 TEUR 2.784
(VJ TEUR 3.897) (VJ TEUR 3.897)
Sonstige Verbindlichkeiten TEUR 813 TEUR 10.500 TEUR 11.313
(VJ TEUR 630) (VJ TEUR 6.462) (VJ TEUR 7.092)

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse beinhalten die Erlöse aus dem Verkauf der Produkte und Dienstleistungen aus der Produktpalette sowie Materialverkäufe. Sie wurden zu 59 % (VJ 59%) im Inland und zu 41 % (VJ 41%) im Ausland erzielt.

Unter Bestandsveränderungen werden die Veränderungen in den Beständen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Geschäftsjahr aufgeführt.

Im Materialaufwand sind die Aufwendungen für bezogene Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Leistungen enthalten.

Der Personalaufwand enthält keine Aufwendungen für die Altersvorsorge.

V. Sonstige Angaben

Mitglieder der Organe im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 waren:

Geschäftsführer

(Rajeev Singh, Ontario

(Dipl.-Ing. (FH) Dirk Schuldt, Kappelrodeck

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben die in § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer, weil sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen lassen.

Im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurden durchschnittlich 160 Mitarbeiter beschäftigt (Berechnung gem. § 267 Abs. 5 HGB: ohne Geschäftsführer und Auszubildende). Die Anzahl der Mitarbeiter teilt sich wie folgt auf:

Vorjahr
Angestellte 40 40
Gewerbliche Arbeitnehmer 126 126
Gesamt 166 166
Davon Auszubildende 6 6

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse bestehen keine.

Es besteht ein Factoringvertrag mit einer Factoring Bank. Im Rahmen des Factoringvertrages können alle kreditversicherten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Factoring Bank zum Ankauf angeboten werden.

Neben den aus der Bilanz ersichtlichen Verpflichtungen bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Pacht und Leasingvereinbarungen. Vom Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 21.469 werden TEUR 3.231 innerhalb eines Jahres und TEUR 18.238 innerhalb von ein bis sieben Jahren fällig.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 130 (Vorjahr TEUR 517) auf neue Rechnung vorzutragen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00. Es ist eingeteilt in 25.000 Geschäftsanteile mit einem rechnerischen Nennbetrag von je EUR 1,00. Es besteht kein bedingtes oder genehmigtes Kapital. Die Gesellschaft hält keine eigenen Anteile.

Angabe der Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen fanden zu marktüblichen Bedingungen statt.

 

Kappelrodeck, 30. Januar 2024

Rajeev Singh, Geschäftsführer

Dirk Schuldt, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Für Zwecke der Offenlegung sind Erleichterungen in Anspruch genommen worden. Die folgende Wiedergabe des Bestätigungsvermerks bezieht sich aber auf den vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht.

An die LENK Paper GmbH. Kappelrodeck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LENK Paper GmbH, Kappelrodeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LENK Paper GmbH, Kappelrodeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen

 

Berlin, 28.03.2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Thorsten Sommerfeld, Wirtschaftsprüfer

Guido Sydow, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung

Buchwert zum Ende der Periode


Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode








Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 2.137.820,68 2.360.504,13 571.895,40 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 119.597,00 214.775,00 214.775,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.530,00 13.775,00 13.775,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 118.067,00 201.000,00 201.000,00 0,00
Sachanlagen 2.018.223,68 2.145.729,13 357.120,40 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 450.610,96 477.343,79 148.958,47 0,00
technische Anlagen und Maschinen 517.637,73 552.926,78 80.672,27 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.136,37 175.619,94 127.489,66 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 939.838,62 939.838,62 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung

Buchwert zum Ende der Periode

Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode

Zugänge



davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 1.788.608,73 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 1.788.608,73 0,00 0,00 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 328.385,32 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 472.254,51 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.130,28 0,00 0,00 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 939.838,62 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung

Buchwert zum Ende der Periode

Kumulierte Abschreibungen



Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode


Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode
planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 222.683,45 129.754,40 92.929,05 92.929,05
Immaterielle Vermögensgegenstände 95.178,00 70.486,00 24.692,00 24.692,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.245,00 7.653,00 4.592,00 4.592,00
Geschäfts- oder Firmenwert 82.933,00 62.833,00 20.100,00 20.100,00
Sachanlagen 127.505,45 59.268,40 68.237,05 68.237,05
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.732,83 11.915,47 14.817,36 14.817,36
technische Anlagen und Maschinen 35.289,05 8.778,27 26.510,78 26.510,78
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.483,57 38.574,66 26.908,91 26.908,91
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung

Buchwert zum Ende der Periode

Kumulierte Abschreibungen

Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode

außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung

Buchwert zum Ende der Periode Buchwert zum Ende der Vorperiode

Kumulierte Abschreibungen Zuschreibungen







Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen

Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 442.141,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 144.289,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 6.122,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 138.167,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 297.852,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 137.043,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 71.894,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00 88.915,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 21.5.2024.

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