Stammdaten

Register
Amtsgericht Bielefeld HRB 32820
Eingetragen
22.6.1987
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Gegenstand
Die Herstellung und der Einbau von Fenster- und Türelementen. Die Gesellschaft kann sich an Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Herbert Tiller
seit 4.1.2023
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tiller GmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 73.978,00 87.116,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.681,00 1,00
II. Sachanlagen 72.297,00 87.115,00
B. Umlaufvermögen 71.370,94 101.809,33
I. Vorräte 21.700,71 17.470,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 47.399,19 48.839,09
III. Wertpapiere 2.142,08 35.390,40
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 128,96 108,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.594,36 7.122,88
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 10.434,70 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 160.378,00 196.048,21

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 0,00 1.602,53
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -2.556,46 -2.556,46
2. eingefordertes Kapital 23.008,13 23.008,13
II. Verlustvortrag 21.405,60 -26.586,11
III. Jahresfehlbetrag 12.037,23 47.991,71
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 10.434,70 0,00
B. Rückstellungen 68.060,51 130.072,23
C. Verbindlichkeiten 92.317,49 64.373,45
Bilanzsumme, Summe Passiva 160.378,00 196.048,21

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Tiller GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear und degressiv entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Neuzugänge ab dem Geschäftsjahr 2011 werden ausschließlich linear abgeschrieben.

Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten € 150,00, aber nicht € 1.000,00, übersteigen, ist im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet worden. Der Sammelposten wird im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigen beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten. .

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigen beizulegenden Zeitwert zum Abschlussstichtag.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand werden jeweils mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgte linear entsprechend dem Zeitablauf.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005G"von Dr. Klaus Heubeck verwendet. In 2012 wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 5,04 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenpassungen wurden nicht berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

Die von uns angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden.

III. Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden am Abschlussstichtag in Höhe von € 29.963,78. Dies sind Forderungen gegenüber Gesellschafter.

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Position Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen berücksichtigt die Vermögensgegenstände zur Saldierung mit Pensionsrückstellungen und die Rückstellung für Pensionen zur Saldierung. Zur Abdeckung des Risikos wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:

Pensionsverpflichtung per 31.12.2012 € 139.199,00
Aktivwert (= Zeitwert) Rückdeckungsversicherung  
(= Planvermögen) per 31.12.2012 € 74.378,49
Pensionsverpflichtung per 31.12.2012 € 64.820,51
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung € 6.679,00

Bei der Pensionsrückstellung zum 31.12.2012 wurde die Reduzierung der Pensionszusage berücksichtigt. Der sich aus der Umstellung auf das Bilanzrechtsmoderniesierungsgesetz noch nicht passivierte Erhöhungsbetrag wurde aufgelöst.

Den ausgewiesenen Verbindlichkeiten liegen folgende Restlaufzeiten zu Grunde:

  gesamt
in €
bis ein Jahr
in €
ein bis fünf Jahre
in €
mehr als fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 51.181,12 30.579,22 20.601,90 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.278,17 23.278,17 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2.396,01 2.396,01 0,00 0,00

Es bestehen unsererseits nur im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstandene Sicherheiten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2012 erfolgte die Geschäftsführung der Tiller GmbH durch den Geschäftsführer:

- Herbert Tiller, Kaufmann, Bielefeld

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2013 festgestellt.

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