Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 12784
Eingetragen
19.2.2014
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von KrafträdernTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
die Herstellung von und der Handel mit Industrieerzeugnissen aller Art, Serviceleistungen für Geräte aller Art und alle sonstigen Tätigkeiten, die dem vorgenannten Geschäftszweck zu dienen geeignet sind, sowie die Beteiligung an anderen Produktions- und Handelsgesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Christ
seit 29.1.2026
Prokura
Volker Lappas
seit 19.2.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
76.00%
Mailon FamilienstiftungLIE
24.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Grizzly Tools GmbH & Co. KG
Germany
22.800 €
76.00%
Mailon Familienstiftung
Liechtenstein
7.200 €
24.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Motodox GmbH

Niedernberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Die Motodox GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich After-Sales Services und E-Commerce im Fachbereich Autopflege. Mit Standorten in Großostheim, Niedernberg und Aschaffenburg bieten wir umfassende Dienstleistungen und Produkte für unsere Kunden an. Im Jahr 2023 beschäftigten wir 100 Mitarbeiter, die sich für den Erfolg und das Wachstum des Unternehmens einsetzen.

1. Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war von einer Vielzahl globaler und nationaler wirtschaftlicher Herausforderungen geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %1. Die deutsche Wirtschaft zeigte sich insgesamt stabil, obwohl Unsicherheiten im internationalen Handel und geopolitische Spannungen weiterhin spürbar waren. Ein wichtiger Trend war die Verlangsamung der Rohstoffpreissteigerungen, was positive Auswirkungen auf die Kostenseite vieler Unternehmen, einschließlich der Motodox GmbH, hatte.

Markt- und Wettbewerbsumfeld

Die Motodox GmbH agiert in einem dynamischen und wettbewerbsintensiven Markt. Unsere Hauptwettbewerber sind sowohl traditionelle After-Sales-Service-Anbieter als auch innovative E-Commerce-Plattformen. Der Markt zeigte 2023 Anzeichen einer Konsolidierung, wobei einige kleinere Wettbewerber aus dem Markt ausgeschieden sind.

Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

Operative Highlights

Projekte und Produkteinführungen: Im Jahr 2023 konnten wir mehrere erfolgreiche Projekte abschließen, darunter die Einführung einer neuen Produktlinie im E-Commerce-Segment Fahrzeugpflege, die zum Umsatzwachstum beigetragen hat.

Marktentwicklungen: Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten konnten wir unseren Marktanteil in mehreren Schlüsselbereichen ausbauen.

Investitionen: Wir haben in die Modernisierung unserer Infrastruktur und in neue Technologien investiert, um unsere Effizienz zu steigern und unseren Kundenservice weiter zu verbessern.

Die zentralen finanziellen Leistungsindikatoren für die operative Geschäftstätigkeit der Motodox GmbH sind das Rohergebnis (Umsatzerlöse./. Materialaufwand + sonstige betriebliche Erträge + andere aktivierte Eigenleistungen) und das Ergebnis vor Ertragssteuern, Zinsen und Abschreibungen ("EBITDA").

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Motodox GmbH ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 12.053. Dies entspricht einem Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahr (TEUR 9.878).

Das EBITDA ist gegenüber dem Vorjahr um 72,5 % auf TEUR 1.611 angestiegen und hat die Planerwartungen deutlich übertroffen. Das Jahresergebnis hat sich um 84 % von TEUR 568 auf TEUR 1.046 erhöht.

Die Sparte After Sales Service inkl. Kundenservice führt wiederholt nur zu einem ausgeglichenen Ergebnis. Hohe Anforderungen an das Servicelevel sowie sinkende Vergütungen stellen uns vor große Herausforderungen. Der Gewinn wurde überwiegend im Bereich Autopflege Onlineshops erwirtschaftet. Das Plattform Geschäft ist und bleibt ebenso eine Herausforderung. Großer Wettbewerb führt zu sinkenden Margen bei steigenden gesetzlichen Anforderungen im Bereich Reinigungsartikeln.

Die liquiden Mittel stiegen deutlich um TEUR 660 aufgrund des Jahresüberschusses.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des Jahresüberschusses im Berichtsjahr von 77,5 % auf 83,6 % angestiegen.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs: Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 wird insgesamt als positiv beurteilt, da die Planerwartungen übertroffen wurden.

2. Prognosebericht, Risiken und Chancen

Risiken: Die größte Herausforderung bleibt die Volatilität des globalen Marktes und die damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten. Auch regulatorische Änderungen und der Wettbewerb stellen potenzielle Risiken dar.

Die erhöhte Inflationsrate und der damit einhergehende Kaufkraftverlust stellen eine wesentliche Herausforderung dar. Verbraucher könnten preissensibler werden, was sich auf den Absatz im E-Commerce-Segment auswirken könnte.

• Chancen: Die Verlangsamung der Rohstoffpreissteigerungen bietet eine Gelegenheit, die Kostenstruktur weiter zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zudem sehen wir großes Potenzial in der Digitalisierung und der Automatisierung unserer Prozesse, um unsere Effizienz weiter zu steigern und neue Marktanteile zu gewinnen.

Prognosebericht

Wirtschaftliche Gesamtlage

Für das Jahr 2024 erwarten Wirtschaftsexperten eine moderate Wachstumsrate für die deutsche Wirtschaft. Die Inflationsrate bleibt voraussichtlich auf einem erhöhten Niveau, was zu einem weiteren Kaufkraftverlust bei den Verbrauchern führen könnte. Trotz dieser Herausforderungen gibt es Anzeichen für eine Erholung in bestimmten Sektoren, was durch stabilere internationale Handelsbeziehungen und eine allmähliche Normalisierung der Lieferketten begünstigt wird.

Ausblick für 2024

Die Motodox GmbH erwartet eine positive Geschäftsentwicklung mit Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau mit einer möglichen Steigerung des Rohergebnisses von bis zu

5 % sowie einem entsprechend positiven EBITDA und Jahresergebnis.

Die Motodox GmbH verfolgt eine langfristige Wachstumsstrategie, die auf Innovation und Kundenzufriedenheit basiert. Unsere strategischen Ziele umfassen die Erweiterung unseres Produktportfolios im Bereich Fahrzeugpflege, die Stärkung unserer Marktposition und die kontinuierliche Verbesserung unserer Dienstleistungen. Wir planen, weiterhin in moderne Technologien zu investieren und unsere Online-Präsenz auszubauen, um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.

Um den erwarteten Herausforderungen zu begegnen und die Chancen zu nutzen, plant die Motodox GmbH folgende strategische Maßnahmen für das Jahr 2024:

Kostenoptimierung: Fortsetzung der Maßnahmen zur Kosteneffizienz, um die Auswirkungen der Inflation abzumildern.

Produktdiversifikation: Einführung neuer, preislich attraktiver Produktlinien im Bereich Autopflege, um auf veränderte Konsumentenbedürfnisse zu reagieren.

Digitale Transformation: Weitere Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung, um die Prozesseffizienz zu steigern und den Kundenservice zu verbessern.

Marktstrategie: Verstärkte Marketing- und Vertriebsaktivitäten, um neue Kundensegmente zu erschließen und die Kundenbindung zu erhöhen. Fokussierung auf die eigenen Onlineshops sowie die von unseren Auftraggebern.

Zum Jahreswechsel 2023/2024 gab es einen Geschäftsführer Wechsel in der Motodox GmbH.

Trotz der Herausforderungen durch Inflation und Kaufkraftverlust blickt die Motodox GmbH vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2024. Mit gezielten strategischen Initiativen und einer stabilen finanziellen Basis sind wir gut aufgestellt, um die anstehenden wirtschaftlichen Bedingungen erfolgreich zu meistern.

 

Niedernberg, 3. Juli 2024

Volker Lappas

Oliver Christ

Martin Mainka

1 Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Eurostat https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 476.143,00 378.803,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 31.056,00 30.084,00
II. Sachanlagen 445.087,00 348.719,00
1. technische Anlagen und Maschinen 5.170,00 6.490,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 439.917,00 342.229,00
B. Umlaufvermögen 6.226.503,96 5.773.647,51
I. Vorräte 5.127.887,06 5.504.605,70
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 59.973,03 37.339,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 396.125,07 226.186,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 25.026,50 25.026,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 702.491,83 42.855,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.777,20 2.106,06
Summe Aktiva 6.715.424,16 6.154.556,57

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.617.089,48 4.771.462,96
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 4.173.170,94
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 568.292,02
IV. Bilanzgewinn 5.587.089,48
davon Gewinnvortrag 4.741.462,96
B. Rückstellungen 276.214,12 401.055,00
C. Verbindlichkeiten 822.120,56 982.038,61
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 557,24 76.887,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 557,24 76.887,46
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 355.300,59 326.858,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 355.300,59 326.858,05
3. sonstige Verbindlichkeiten 466.262,73 578.293,10
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 466.262,73 578.293,10
Summe Passiva 6.715.424,16 6.154.556,57

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.045.913,60 9.878.232,89
2. Personalaufwand 4.034.215,93 3.506.705,01
a) Löhne und Gehälter 3.252.468,94 2.871.598,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 781.746,99 635.106,38
davon für Altersversorgung 49.565,44 45.781,24
3. Abschreibungen 137.057,12 119.046,03
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 137.057,12 119.046,03
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.398.859,27 5.435.807,82
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.585,82 10.923,23
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.919,20 18.572,67
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 417.656,56 228.220,34
7. Ergebnis nach Steuern 1.047.205,52 569.881,02
8. sonstige Steuern 1.579,00 1.589,00
9. Jahresüberschuss 1.045.626,52 568.292,02
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.741.462,96
11. Ausschüttung 200.000,00
12. Bilanzgewinn 5.587.089,48

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Motodox GmbH
Firmensitz: Niedernberg
Handelsregister Aschaffenburg Register-Nr.: HRB 12784

Nach § 267 Abs. 2 HGB liegt eine mittelgroße Kapitalgesellschaft vor.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses werden die größenabhängigen Erleichterungen§§ 276, 288 und 327 HGB in Anspruch genommen. Im Berichtsjahr wurden gemäß § 276 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung die Posten Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge und Materialaufwand zu einem Posten "Rohergebnis" angepasst. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

Der Jahresabschluss 2022 wurde im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei wird für Immaterielle Vermögenswerte eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren und für Betriebs- und Geschäftsausstattung eine Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren angenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelwert von mehr als € 250 und nicht mehr als € 800 wurden wegen Geringfügigkeit sofort abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelwert von mehr als € 800 und nicht mehr als € 1.000 wurden einzeln aktiviert und auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und zu gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Im Falle einer Wertminderung wurden gem. § 253 Abs. 4 HGB angemessene Abwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nominalbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen, für Rücknahmeverpflichtungen und für Jahresabschluss- und Abschlussprüfungskosten.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit den üblichen Eigentumsvorgehalten besichert.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Die Finanzbuchhaltung enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte. Diese wurden zum Euro- Referenz-Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles in Euro umgerechnet. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von € 1.315,50 (i.Vj. € 451,78) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von € 1.585,82 (i.Vj. € 10.923,23) enthalten.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. die Gesellschafterin in Höhe von EUR 102.844,27 enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Beträge haben Forderungscharakter.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin und betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr sowie Umsatzsteuer.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.045.626,52

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen und Leasingverträgen:

Standort Nilkheim/Aschaffenburg: Laufzeit bis 31.12.2025 => € 624.000

Standort Niedernberg: Laufzeit bis 31.12.2025 => € 45.428

Leasingverpflichtungen PKW: Laufzeit bis Juni 2025: EUR 25.443

Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Oliver Christ, Kaufmann, wohnhaft in Dieburg

Volker Lappas, Kaufmann, wohnhaft in Groß-Umstadt

Martin Mainka, Kaufmann, wohnhaft in Mülheim an der Ruhr (seit 01.01.2024)

Christian Zambaccian, Kaufmann, wohnhaft in Bruchköbel (bis 30.11.2023)

Zwei der Geschäftsführer erhalten Bezüge von der Gesellschaft. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs.4 HGB verzichtet.

Anzahl Arbeitnehmer: 2023 2022
kaufmännisch 57 59
gewerblich 36 33
Minijob 10 5
Werkstudent 0 1

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenVerbindlichkeiten gegenüber Grizzly Tools GmbH & Co KG Euro 355.300,59 (im Vorjahr Euro 326.858,05)

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Niedernberg, den 3. Juli 2024

Oliver Christ

Volker Lappas

Martin Mainka

Anlage zum Anhang

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 144.106,33 25.997,30
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 144.106,33 25.997,30
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 6.600,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 715.730,26 217.494,82
25.198,78-
Summe Sachanlagen 722.330,26 217.494,82
25.198,78-
Summe Anlagevermögen 866.436,59 243.492,12
25.198,78-
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.025,30 31.056,00 30.084,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 25.025,30 31.056,00 30.084,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.320,00 5.170,00 6.490,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.711,82 439.917,00 342.229,00
Summe Sachanlagen 112.031,82 445.087,00 348.719,00
Summe Anlagevermögen 137.057,12 476.143,00 378.803,00
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.056,00 30.084,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 31.056,00 30.084,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 5.170,00 6.490,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 439.917,00 342.229,00
Summe Sachanlagen 445.087,00 348.719,00
Summe Anlagevermögen 476.143,00 378.803,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Motodox GmbH, Niedernberg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Motodox GmbH, Niedernberg - bestehend aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Motodox GmbH, Niedernberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Die Einbeziehung der Buchführung in die Abschlussprüfung nach § 317 Abs. 1 Satz 1 HGB sowie die Prüfung des Lageberichts nach § 317 Abs. 2 HGB stellen zusätzliche gesetzliche Anforderungen dar, die über diejenigen der Internationalen Prüfungsstandards (ISA) hinausgehen.

Unsere nach § 317 HGB durchgeführte Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung Internationaler Prüfungsstandards (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der Internationalen Standards (ISA) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Als Teil unserer Prüfung in Übereinstimmung mit ISA üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren uns eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses, einschließlich der Angaben, sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hofheim am Taunus, 8. Juli 2024

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