Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH

Bremervörder Straße 111, 21682 Stade, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Tostedt HRB 200189
Eingetragen
19.1.2006
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Zweck der Gesellschaft ist die Unterstützung anderer steuerbegünstigter Körperschaften im Sinne der §§ 51 ff. Abgabenordnung, insbesondere der Elbe Kliniken Stade-Buxtehude gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und seiner unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen, bei ihren originären Aufgaben, insbesondere der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, der Altenhilfe, des Wohlfahrtswesens, der Erziehung und der Volks- und Berufsbildung sowie die selbstlose Unterstützung des in § 53 Abgabenordnung genannten Personenkreises.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Melosch
seit 11.6.2025
Prokura
Arturo Junge
seit 10.11.2016
Prokura
Jan Schmidt
seit 10.11.2016
Prokura
Andreas Frese
seit 13.10.2011
Prokura
Siegfried Ristau
seit 19.1.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH

Stade

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 504,00 149.033,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.937,33 5.937,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.325,08 31.333,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 769.458,94 971.022,06
davon gegen Gesellschafter € 620.929,94 (966.003,58)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 105.879,23 34.390,10
880.663,25 1.036.745,29
III. Guthaben bei Kreditinstituten 28.523,36 35.234,90
915.123,94 1.077.917,52
915.627,94 1.226.950,52

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 7.396,96 7.396,96
III. Gewinnvortrag 869.708,93 840.114,32
IV. Jahresfehlbetrag (-)/Jahresüberschuss - 170.148,75 29.594,61
731.957,14 902.105,89
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 171.022,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 5.500,00 60.700,65
176.522,00 60.700,65
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 513,93 9.255,97
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.634,87 65.296,91
davon gegenüber Gesellschafter € 0,00 (38.257,03)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 189.591,10
davon aus Steuern € 0,00 (16.413,13)
7.148,80 264.143,98
915.627,94 1.226.950,52

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 4.652,14 3.354.326,06
2. Sonstige betriebliche Erträge 71,11 55.353,29
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 60.917,86
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 171.146,29
0,00 232.064,15
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 2.339.970,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 0,00 490.725,13
davon für Altersversorgung € 0,00 (4.046,52)
0,00 2.830.695,40
5. Abschreibungen
auf Sachanlagen 4.236,00 27.245,89
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.814,00 246.412,94
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.672,00 0,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 150.150,00 43.666,36
9. Ergebnis nach Steuern / Jahresfehlbetrag (-)/Jahresüberschuss - 170.148,75 29.594,61

eingetragen unter HRB 200189 beim Amtsgericht Tostedt

Anhang für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben

Gemäß §§ 242 und 264 Abs. 1 HGB besteht der Jahresabschluss der Gesellschaft aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang. Die Aufstellung und der Inhalt des Anhangs richten sich nach den Bestimmungen des § 284 bis § 286 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft erfüllt im Berichtsjahr erstmalig die Größenmerkmale einer Kleinstkapitalgesellschaft gemäß § 267a Abs. 1 HGB. Gemäß § 267 Abs. 4 HGB treten die Rechtsfolgen erst im Folgejahr ein. Der Jahresabschluss wird jedoch entsprechend dem Gesellschaftsvertrag nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Zum 1.1.2023 wurde die Finanz- und Anlagenbuchhaltung der Gesellschaft vollständig neu aufgesetzt. Zeitgleich wurde ein konzerneinheitlicher Sachkonten- und Kostenstellenplan eingeführt.

Der Reinigungsbetrieb der Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH ist mit Datum vom 1. Januar 2023 auf die Elbe Kliniken Management- und Dienstleistungsgesellschaft mbH übergegangen. Es wird auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht verwiesen. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft ruht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Anlagevermögen

Die Bewertung erfolgte zu den Anschaffungskosten einschließlich der nicht abziehbaren Vorsteuer abzüglich Rabatte bzw. Skonti. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 4 und 10 Jahren. Seit dem 01.01.2008 werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 und 2a EStG geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 in einem Sammelposten zusammengefasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt überwiegend zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten einschließlich der nicht abziehbaren Umsatzsteuer abzüglich erhaltener Rabatte und Skonti. Die übrigen Vorräte sind zum letzten Einstandspreis angesetzt. Die Bewertung erfolgte unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert eingestellt worden. Pauschale oder Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Die Bankguthaben wurden zu Nominalwerten angesetzt und bilden zusammen den Finanzmittelfonds.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zu Posten des Jahresabschlusses

1. Erläuterungen zur Bilanz

Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel als Anlage des Anhangs.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 31).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 769 (Vorjahr: TEUR 971) resultieren wie im Vorjahr, ausschließlich aus erbrachten Reinigungsleistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 106 (Vorjahr: TEUR 34) betreffen im Wesentlichen Forderungen an das Finanzamt aus Steuerrückforderungen.

Latente Steuern

Zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen im laufenden Jahr keine Bewertungsunterschiede hinsichtlich der Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden. Daher werden keine latenten Steuern bilanziert.

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital der Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH in Höhe von TEUR 25 ist in voller Höhe einbezahlt.

Rückstellungen im Einzelnen: 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Sonstige Rückstellungen
- Urlaubsansprüche 0 34
- Sonstige Personalaufwendungen 0 21
- Jahresabschlussaufwendungen 5 6
- Steuerrückstellungen 171 0
Gesamtsumme 176 61

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Gesamt bis zu einem Jahr mehr als ein Jahr mehr als fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1 (Vj. 9) 1 (Vj. 9) 0 (Vj. 0) 0 (Vj. 0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7 (Vj. 65) 7 (Vj. 65) 0 (Vj. 0) 0 (Vj. 0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 0 (Vj. 190) 0 (Vj. 190) 0 (Vj. 0) 0 (Vj. 0)
8 (Vj. 264) 8 (Vj. 264) 0 (Vj. 0) 0 (Vj. 0)

Die Verbindlichkeiten sind sämtlich nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 65) beinhalten wie im Vorjahr, Zahlungsverpflichtungen ausschließlich aus Leistungsverkehr.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund des Übergangs des Reinigungsbetriebes auf die Elbe Kliniken Management- und Dienstleistungsgesellschaft mbH betragen die Umsatzerlöse lediglich noch TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 3.354). Die Umsatzerlöse resultieren aus der Vermietung von Anlagegütern.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 246) setzen sich im Wesentlichen aus Verwaltungsaufwand zusammen.

Das Jahresergebnis wird durch Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 44) belastet. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten im laufenden Jahr keine aktiven latenten Steuern. Die Steueraufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Nachforderungen des Finanzamtes nach einer Betriebsprüfung.

Die Aufwendungen und Erträge wurden unter Beachtung des § 246 HGB auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige Verpflichtungen liegen nicht vor.

Mitarbeiterzahlen

Die Gesellschaft beschäftigt in 2023 keine Arbeitnehmer. Im Vorjahr betrug die durchschnittliche Anzahl der in der Gesellschaft beschäftigten Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB 133 Arbeitnehmer.

Zusammensetzung der Organe

Gesellschafter

Das Stammkapital wird zu 100 % von der Elbe Kliniken Stade-Buxtehude gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Stade gehalten.

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

 

Herr Siegfried Ristau, Hollern-Twielenfleth.

Der Geschäftsführer ist allein vertretungsberechtigt und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüglich der Angabe der Höhe der Geschäftsführerbezüge wird von dem Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Abschlussprüferhonorar

Die Angaben über das Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB für das Geschäftsjahr erfolgen im Konzernabschluss der Muttergesellschaft.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss 2023 der Elbe Kliniken Stade-Buxtehude gemeinnützige Gesellschaft (GmbH), Stade, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sind bislang keine über die im Lagebericht erwähnten Sachverhalte hinausgehenden Risiken eingetreten, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft von Bedeutung sind.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen. Der verbleibende Gewinnvortrag in Höhe von EUR 699.560,18 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Stade, den 7. Juni 2024

gez. Siegfried Ristau, Geschäftsführer

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens in 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsstand Zugang Abgang Endstand
2 3 4 5
1 Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 420.287,10 0,00 376.955,03 43.332,07
420.287,10 0,00 376.955,03 43.332,07
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsstand Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand
7 8 9
1 Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 271.254,10 4.236,00 232.662,03 42.828,07
271.254,10 4.236,00 232.662,03 42.828,07
Restbuchwerte
Bilanzposten (Stand am 31.12.2023) (Stand am 31.12.2022)
10 11
1 Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 504,00 149.033,00
504,00 149.033,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH, Stade

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Allgemeine Angaben

Die Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Elbe Kliniken Stade-Buxtehude gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Stade.

Zum 1. Januar 2023 ist der Reinigungsbetrieb der Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH auf die Elbe Kliniken Management- und Dienstleistungsgesellschaft mbH übergegangen. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft ruht.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rahmenbedingungen

Die Geschäftstätigkeit ist eng verbunden mit der Entwicklung des Mutterunternehmens mit ihren zwei Kliniken.

2.2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft ruht.

2.3. Darstellung der Lage

2.3.1 Ertragslage

Die Gesellschaft hat Umsatzerlöse aus der Vermietung von Anlagevermögen (TEUR 5) erzielt.

Die sonstigen Aufwendungen (TEUR 16) resultieren insbesondere aus Verwaltungsaufwendungen. Das Betriebsergebnis ist von TEUR 90 auf TEUR - 15 gesunken. Das Finanzergebnis von TEUR - 5 resultiert aus Zinsaufwendungen. Es bestehen Ertragsteueraufwendungen von TEUR 150.

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem negativen Jahresergebnis in Höhe von TEUR - 170 (Vorjahr: TEUR 30) ab.

2.3.2. Finanzlage

Die zur Verfügung stehenden Mittel stammen zum größten Teil aus den Umsätzen mit der Muttergesellschaft. Die Liquidität war jederzeit ausreichend, um die Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Gläubigern zu erfüllen. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden termingerecht ausgeglichen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Bestand an liquiden Mitteln zurückgegangen.

2.3.3. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft beträgt TEUR 916 (Vorjahr: TEUR 1.227).

Bei den Aktiva entfällt ein Anteil von 0,1 % (Vorjahr: 12,1 %) auf das langfristige Anlagevermögen und 99,9 % (Vorjahr: 87,9 %) auf kurzfristige Vermögensgegenstände. Die Passiva verteilen sich mit 79,9 % (Vorjahr: 73,5 %) auf das Eigenkapital und mit 20,1 % (Vorjahr: 26,5 %) auf die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen.

Im Umlaufvermögen wurde die Abnahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 202 zum Teil durch den Anstieg der sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände um TEUR 72 kompensiert.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 732 (Vorjahr: TEUR 902).

Die Verbindlichkeiten sind von TEUR 264 um TEUR 256 auf TEUR 8 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Rückstellungen haben sich von TEUR 61 auf TEUR 176 um TEUR 115 erhöht.

Insgesamt ist die Vermögenslage der Gesellschaft als stabil zu bezeichnen.

2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als zentrale Kennzahlen zur Steuerung des Geschäfts werden das Betriebsrohergebnis und das Jahresergebnis verwendet.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Zum 1. Januar 2023 ist der Reinigungsbetrieb der Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH auf die Elbe Kliniken Management- und Dienstleistungsgesellschaft mbH übergegangen. Durch diesen Betriebsübergang ruht der Geschäftsbetrieb der Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH.

Es gibt zur Zeit noch keine konkreten Pläne zur künftigen Nutzung der Firma.

Für das Jahr 2024 wird aufgrund des ruhenden Geschäftsbetriebes mit einem ausgeglichenen Ergebnis zu rechnen sein.

 

Stade, den 7. Juni 2024

gez. Siegfried Ristau, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH, Stade

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH, Stade, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elbe Kliniken Servicegesellschaft mbH, Stade, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, am 24. Juni 2024

CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zweigniederlassung Hannover

Lorke, Wirtschaftsprüferin

Köpke, Wirtschaftsprüfer

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