Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Babka seit 11.9.2024 | Prokura |
Fabian Trölsch seit 16.7.2021 | Geschäftsführer |
Peter Trölsch seit 6.3.2006 | Geschäftsführer |
Ulrich Trölsch seit 6.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Trölsch GmbHKorntal-MünchingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Firma Trölsch GmbHGrundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Firma Trölsch GmbH betreibt seit mehr als 60 Jahren einen mittelständischen, stets handwerklich geführten, Bäckerei- und Konditoreibetrieb im Großraum Ludwigsburg. Der Tätigkeitsschwerpunkt ist die Herstellung von Backwaren und Konditoreiartikeln, sowie der Betrieb von Cafés mit gastronomischem Angebot. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 nahm das bereinigte Bruttoinlandsprodukt gemäß Statistischem Bundesamt um 0,3 % ab. Ursächlich dafür waren insbesondere das weiterhin hohe Preisniveau, eine hohe Inflationsrate und hohe Finanzierungskosten. Dies führte zu einer sinkenden Kaufkraft und rückläufiger Nachfrageentwicklung. Das deutsche Bäckerhandwerk zählt mit einem Gesamtumsatz von über 17,55 Mrd. EUR im Jahr 2023 (laut Geschäftsbericht des Bäckerhandwerks) zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Deutschlands. Die langjährigen Trends des Backwaren- und Convenience-Marktes wurden auch im Jahr 2023 durch den Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Preissteigerungsraten für den Endverbraucher beeinflusst. Die durch den Krieg weiter verstärkte Inflation und die Verunsicherung über die Energieversorgung belasteten Unternehmen und private Haushalte. Der private Konsum war im vergangenen Jahr eher zurückhaltend. Angesichts eines gesättigten Marktes müssen die Bereiche, Bäckerei und Konditorei, mit einem abwechslungsreichen qualitativ hochwertigen Sortiment, Kundenbindungsprogrammen sowie einer angenehmen Atmosphäre im Laden- und im Cafebereich die Kunden überzeugen. Wir tragen diesen Herausforderungen durch ein hohes Maß an Produktqualität und intensiv geschultem Service- und Verkaufspersonal sowie ein das breite Grundsortiment ergänzendes, innovatives, saisonal schwankendes Produktangebot Rechnung. 2. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf war weiterhin geprägt von den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Die Umsatzrendite konnte nicht im Bereich des angestrebten Niveaus gehalten werden und betrug im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 0,34% (im Vorjahr lag diese bei 0,33%). Dies ist unter anderem auf die stark gestiegenen Energiekosten zurückzuführen. Der Rohertrag betrug dabei 77,25 % der Betriebsleistung. Er lag im Vorjahr noch bei 77,38%. Nach unserer Einschätzung liegt er damit trotz der betont handwerklichen Ausrichtung unserer Produktion und der Verwendung hochwertigster, ganz überwiegend regionaler, Rohstoffe nach wie vor in etwa im Branchendurchschnitt in unserer Größenklasse. Der leichte Rückgang bezogen auf den Umsatz ist auf den Anstieg der Rohstoffpreise zurückzuführen. Ein verlässlicher vergleichbarer Branchendurchschnitt lässt sich aufgrund des unterschiedlichen Branchenmix zwischen Bäckerei- und Konditoreihandwerk in Verbindung mit dem Betrieb mehrerer Cafés mit gastronomischer Ausrichtung nicht mit Sicherheit ermitteln. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl nach Köpfen betrug im Berichtsjahr 2023: 854 Personen (Vj. 790), wobei darin 309 (Vj. 268) geringfügig Beschäftigte enthalten sind. Der in der Mitarbeiterzahl nach Köpfen enthaltene Anteil der Auszubildenden betrug im Durchschnitt 19 Personen (Vj. 22). Die Personalaufwandsquote ist im Berichtsjahr mit 51,17 % der Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr (50,10 %) leicht gestiegen. Sie liegt seit jeher vor dem Hintergrund unserer Firmenphilosophie auf einem sehr hohen Niveau. Dass diese Quote im externen Betriebsvergleich deutlich über dem Mittelwert in unserer Größenklasse (ca. 45 %) liegt, liegt einerseits im Wesentlichen an der betont handwerklichen Ausrichtung unserer Produktion und dem generell hohen Lohnniveau im Großraum Stuttgart. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnten im Berichtsjahr bei rd. 22,5 % der Gesamtleistung leicht gesenkt werden (Vj. 23,7%). Das im letztjährigen Lagebericht prognostizierte positive Betriebsergebnis konnte erreicht werden. Wir konnten im Berichtsjahr ein Betriebsergebnis von TEUR 137,9 erwirtschaften (im Vorjahr TEUR 120,1). 2.3 Lage der Gesellschaft 2.3.1 Ertragslage Die Ertragslage unseres Unternehmens konnte wieder verbessert werden und befindet sich auf einem gesunden Niveau. Die Auswirkungen der Rohstoff- und Energiepreissteigerungen waren jedoch deutlich spürbar. Die hohe Inflationsrate machte sich auch im Einkaufsverhalten unserer Kunden bemerkbar. Auch war eine Weitergabe der höheren Einkaufspreise an die Endkunden nicht in vollem Umfang möglich. Unabhängig davon hat die Gesellschaft in diesem Geschäftsjahr weiter an der Verbesserung der Ertragslage gearbeitet. Die Rentabilität der Filialen vor der Pandemie wurde anhand der Kennzahl der Stundenleistung (Umsatz/Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden) auf den Prüfstand gestellt. Das Sortiment wurde anhand warengruppenspezifischer Auswertungen gestrafft. Weiterhin ist positiv zu vermerken, dass die Gesamtkundenzahlen auf den bestehenden Flächen sich wieder positiv entwickelt. Hier kam es durch die Corona-Pandemie zu einem massiven Rückgang. Das Vor-Krisen-Niveau wurde allerdings noch nicht wieder erreicht. 2.3.2 Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist nach wie vor sehr stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist und regelmäßig unter Inanspruchnahme von Skonti zu begleichen. Hierzu wurden die bestehenden Kreditlinien während des abgelaufenen Geschäftsjahres teilweise in Anspruch genommen, waren jedoch am Bilanzstichtag frei. Die bestehenden Darlehen wurden planmäßig getilgt. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin wurden reduziert. 2.3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage und -struktur der Gesellschaft ist stabil. Das Eigenkapital der Gesellschaft wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvetrags durch das jeweilige Betriebsergebnis nicht tangiert. Im Geschäftsjahr sind Investitionen in Standorte (im Wesentlichen in Inneneinrichtungen und nachhaltige Kühltechnik) in Höhe von TEUR 4.895,00 geflossen. 2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsleitung hat folgende finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens im Fokus: - Personalaufwandsquote: Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung - Rohertrag: Gesamtleistung und sonstige betriebliche Erträge abzüglich Wareneinsatz - Umsatzrendite bezogen auf das EBIT: 0,50 % (Vorjahr: 0,41%) 2.4 Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzten wir nach wie vor als gut ein. Die Geschäftsentwicklung 2023 war gerade im ersten Halbjahr von Umsatzsteigerungen an den Standorten und Kundenrückgewinnungen nach der Corona-Pandemie geprägt. Die Ertragslage konnte in den zurückliegenden Jahren insbesondere aufgrund des Personalkostenanstiegs nicht stabilisiert werden. Sie kann im Berichtsjahr jedoch als den Umständen entsprechend in Ordnung bezeichnet werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei nahezu allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. 3. Prognosebericht Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) geht sogar von einem Rückgang von 0,5 Prozent aus. Globale Krisen, hohe Zinsen und der Streit um den Bundeshaushalt bilden den Rahmen für die neue negative Konjunkturprognose. Hier wird die spannende Frage sein, wie sich eine verschlechtere Auftragslage, hoher Krankenstand und andauernde Streiks auf den privaten Konsum auswirken werden. Sinkende Inflation und steigende Lohneinkommen sprechen eher für einen steigenden privaten Konsum und Stabilisator der Konjunktur. Unsere Aktivitäten zur Erschließung neuer geeigneter Standorte sowie zur Standortoptimierung, durch innerörtliche Verlagerungen bei gleichzeitiger deutlicher Ausweitung der Verkaufsflächen und des Angebots in den zurückliegenden Jahren, hatten in den zurückliegenden Jahren zwar zu Umsatzsteigerungen aber auch zu überproportionalen Aufwands-, insbesondere Personalaufwandssteigerungen, damit zu rückläufigen Betriebsergebnissen geführt. Die Gesellschaft muss sich auf ein sich wandelndes Kaufverhalten einstellen, das derzeit zwar begonnen hat aber für die nächsten Jahre noch schwer vorherzusagen ist. Den Veränderungen (vermehrte Inanspruchnahme von Homeoffice, Kunden meiden hochfrequentierte Plätze, Kunden kaufen seltener ein, dafür aber mehr Backwaren), welche die Gesellschaft aufmerksam verfolgt, muss durch Flexibilität im Warensortiment, der Standortauswahl und der personellen Ausstattung in den Verkaufsfilialen und Cafés Rechnung getragen werden. Investitionen werden vor allem im Hinblick auf Energieeinsparpotentiale vorgenommen. Bei einer Fortschreibung der Umsatz- und Kostenentwicklung per Juli 2024 bis zum Jahresende 2024 werden wir voraussichtlich wieder ein positives Betriebsergebnis einstellen, welches über dem Betriebsergebnis des abgelaufenen Wirtschaftsjahres liegen wird. Wir rechnen mit einer konstanten Personalaufwandsquote, während der Rohertrag sowie die Umsatzrendite sich wieder leicht steigern werden. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Risikobericht 4.1.1 Branchenspezifische Risiken Brot- und Backwaren sind überwiegend Grundnahrungsmittel und unterliegen damit wenig konjunkturellen Schwankungen. Auch in den nächsten Jahren dürften der Konsum und die Nachfrage nach Brot und Backwaren in Deutschland weiter leicht sinken. Der Markteintritt der Discounter und des Lebensmitteleinzelhandels in den Markt der frischen Backwaren ist weitgehend abgeschlossen. Die grundsätzliche Volatilität bei den Rohstoffpreisen und der langjährig anhaltende Trend zu Preissteigerungen bei Energie, ist die größte Herausforderung für die klassischen Bäcker und stellt ein wesentliches Risiko dar, da diese aufgrund des Wettbewerbsdrucks nur bedingt an die Kunden weitergegeben werden können. Dieses Branchenrisiko wird durch die derzeitige Ukrainekrise noch einmal verschärft. Der gesättigte Markt in Verbindung mit stark steigenden Personalkosten aufgrund der Personalknappheit und des alljährlich steigenden Mindestlohns dämpft nach wie vor die längerfristigen Ertragserwartungen. Der Markt für Agrar- und Lebensmittelrohstoffe ist und bleibt nicht zuletzt wegen des Ukrainekrieges sehr volatil und äußerst schwer einzuschätzen. Er wird zudem durch die steigende Nachfrage der Schwellenländer - bedingt durch geänderte Ernährungsgewohnheiten - und die Hersteller von Biotreibstoffen, wie auch Spekulation und Nachrichten, getrieben. Daneben hat die Qualität weltweiter Ernten aufgrund der inzwischen starken Internationalisierung der Rohstoffmärkte einen erheblichen Einfluss. Vor diesem Hintergrund tritt bei einzelnen Rohstoffen die Verfügbarkeit gegenüber dem besten Preis in den Vordergrund. Diese Veränderungen bergen für unsere traditionell handwerklich ausgerichtete Geschäftstätigkeit Risiken, die nicht mit absoluter Sicherheit abzuschätzen sind. 4.1.2 Ertragsorientierte Risiken Bei den vorgenannten branchenspezifischen Risiken handelt es sich insbesondere um Ertragsrisiken, denen unsere Gesellschaft wegen der betont handwerklich ausgerichteten Produktionsweise in besonderem Maße ausgesetzt ist. Daneben beeinträchtigen die stark steigenden Energiekosten zunehmend den Ertrag der Gesellschaft. Aufgrund unserer Marktposition betrachten wir nach nunmehr 60-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit diese Risiken jedoch nach wie vor als Herausforderungen. Die ertragsorientierten Risiken die sich aus dem Krieg in der Ukraine ergeben können auch dieses Jahr noch nicht einmal bis zum Jahresende tatsächlich eingeschätzt werden. Vor allem die Auswirkungen auf die Energie- und Rohstoffpreise und die Reaktionen der Politik sind schwer bis gar nicht abzuschätzen. Ebenfalls bleibt abzuwarten, wie sich das Einkaufsverhalten der Kunden bei anhaltender Inflation verändert. Abzuwarten bleibt auch inwiefern sich die Vorgaben der Politik in Bezug auf den Umweltschutz und die Förderung von erneuerbaren Energien auswirken. 4.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftlichen Risiken bestehen in der Gesellschaft im Wesentlichen nur im Hinblick auf die Sicherstellung der Liquidität. Aufgrund des Bestands an flüssigen Mitteln, den täglichen Bareinnahmen und den freien Kontokorrentlinien waren bislang auch außerplanmäßig, also überraschend auftretende Liquiditätsengpässe zu jeder Zeit beherrschbar. Die vorstehend beschriebenen bisherigen und zukünftigen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine bergen jedoch nach unserer Einschätzung Liquiditätsrisiken, welche aktuell noch nicht absehbar sind in der Auswirkung. 4.2. Marktchancen Marktveränderungen bergen wie immer Risiken, aber immer auch Chancen. Während der Corona-Pandemie ist der Brotabsatz gestiegen. Die Lebensgewohnheiten der Kunden haben sich verändert und darauf heißt es adäquat zu reagieren. Dies ist eine gute Gelegenheit, um Fachkompetenz und ein auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmtes Angebot zu präsentieren. Frühstücks- sowie Mittagsangebote für einen nach der Corona-Pandemie gewachsene Nachfrage nach außer Haus Verzehr sowie Wachstumspotentiale mit Snack und Bio-Produkten gilt es zu erkennen und zu nutzen. Insbesondere in den Städten wächst die Anzahl an Singlehaushalten an. Das statistische Bundesamt geht laut einer Vorausberechnung davon aus, dass die Zahl der Einpersonenhaushalte von derzeit 17 Millionen auf 19,3 Millionen im Jahr 2040 ansteigen wird. Damit würden rund 24 % aller in Privathaushalten lebenden Menschen allein wohnen. Auf der Beschaffungsseite können wir nach wie vor auf eine Palette langjähriger zuverlässiger Lieferanten zurückgreifen, die unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden. Mit dieser Maßgabe und der hohen Qualifikation unserer Belegschaft werden wir dem weiter zunehmenden Wettbewerb in unserer Branche durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Gerade dies trägt dem zunehmenden Qualitäts- und Regionalgedanken der Kunden Rechnung. Darüber hinaus sehen wir eine noch nicht ausgeschöpfte Entwicklungschance in einer gesunden Mischung aus handwerklich aufwändig hergestellten Produkten und rationell hergestellten Produkten. 4.3 Gesamtaussage zu den Chancen und Risiken Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir derzeit ganz überwiegend in den Unsicherheiten und Unwägbarkeiten die mit der aktuellen Situation durch die schwer einzuschätzende Entwicklung aufgrund des Krieges in der Ukraine einhergehen. Diese Risiken überlagern die Risiken des nach wie vor schwierigen Wettbewerbsumfeld. Durch unsere finanzielle Stabilität, flankiert durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit unserer Gesellschafterin sehen wir uns für die Bewältigung dieser aktuellen und künftigen Risiken aber gut gerüstet. Neben den erwarteten zeitversetzten Wirkungen der ergriffenen Maßnahmen zur Kostensenkung und zur Schonung der Liquidität bestehen ausreichende Kreditzusagen der Gesellschafterin um kommende höhere Belastungen zu meistern. Bestandsgefährdende Risiken bestehen in der Gesellschaft nach unserer Überzeugung jedoch nicht. 5. Bericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der ohnehin nur sehr wenigen unbar zahlenden Kunden. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Bargeldeinnahmen und Lieferantenkrediten und soweit erforderlich mit Liquiditätshilfen der Gesellschafterin. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Korntal-Münchingen, 1. August 2024 Peter Trölsch Ulrich Trölsch Fabian Trölsch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Trölsch GmbH, Korntal-MünchingenA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über 3 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 wurden gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den entsprechenden steuerlichen Regelungen erfasst und im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz I HGB abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zur Bilanz I. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
II. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist noch nicht auf Euro umgestellt und beträgt 150.000,00 DM (Vorjahr: 150.000,00 DM). III. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Es wurden die Sterbetafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zugrundegelegt. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 31.739,00 EUR. Die grundsätzliche Ausschüttungssperre bezüglich des Unterschiedsbetrages findet vor dem Hintergrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages keine Anwendung. IV. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
V. Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen resultieren in vollem Umfang aus sonstigen Verbindlichkeiten. VI. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 5.582 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Mietverträgen, davon an verbundene Unternehmen TEUR 4.687. Daneben bestanden aus Leasingverträgen für Cafeeinrichtungen, Kassensysteme, Thekenanlagen und Fahrzeuge sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 895. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben eine Laufzeit von 1 bis 10 Jahren. VII. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 2) enthalten. D. Sonstige Angaben I. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
II. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Der Beruf der Geschäftsführer entspricht der Organstellung. Von der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. III. Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer Von der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. sonstige BerichtsbestandteileIV. Unterschrift der Geschäftsführung
Korntal-Münchingen, den 1. August 2024 Peter Trölsch, Geschäftsführer Ulrich Trölsch, Geschäftsführer Fabian Trölsch, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Trölsch GmbH, Korntal-Münchingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Trölsch GmbH, Korntal-Münchingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trölsch GmbH, Korntal-Münchingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Biberach, den 18. Oktober 2024 Schirmer
Treuhand GmbH
Raimund Schirmer, Wirtschaftsprüfer |
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