Servartis Search & Selection GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franciska Elisabeth Morawa seit 6.8.2025 | Geschäftsführer |
Guido Wollsiefer seit 6.8.2025 | Prokura |
Marcell Uhrig seit 6.8.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Topp Holdings AG | 25.34% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Promedis24 GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I Wirtschaftsbericht 1 Geschäftstätigkeit der Gesellschaft Die Gesellschaften des Topp Holdings GmbH Konzerns sind in den Bereichen Arbeitnehmerüberlassung, Wind Energy Services, Prüfdienstleistungen und Business Process Outsourcing tätig. Die Arbeitnehmerüberlassung des Konzerns in den Sparten der Hilfs- und Fachkräfte für den medizinischen und sozialen Bereich wird durch Promedis24 GmbH und diwa GmbH übernommen. 1.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Volkswirtschaft ist im Jahr 2023 geschrumpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr und ist damit erstmals seit 2020 wieder gegenüber der Vorperiode gefallen. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kamen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung wurde die deutsche Wirtschaft stärker als die anderen großen westlichen Volkswirtschaften in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Das Inlandsprodukt in den Mitgliedstaaten der europäischen Union stieg 2023 um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Bandbreite der Veränderungen in 2023 reichte dabei von Estland (-3,5 %) bis zu Malta, welches ein Wachstum von beachtlichen 6,1 % zu verzeichnen hatte. 1.2 Wirtschaftliche Entwicklung im Bereich der Personaldienstleistungen Im Jahresdurchschnitt 2023 waren in Deutschland 2.609.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 191.000 mehr als vor einem Jahr. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote belief sich 2023 auf 5,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm sie um 0,4 Prozentpunkte zu. Auf der Ebene der Bundesländer reicht die Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent in Bayern bis zu 10,6 Prozent in Bremen. In allen Ländern hat die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote im Vorjahresvergleich zugenommen. Die stärksten Anstiege gab es mit +0,6 Prozentpunkten in Hamburg, Sachsen und Thüringen. Die schwächsten wurden mit jeweils +0,3 Prozentpunkten in Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Bayern, Berlin und Brandenburg ausgewiesen. Je geringer die Qualifikation, desto höher ist das Risiko, arbeitslos zu sein. So war die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsabschluss im Jahr 2023 mit 20,8 Prozent mehr als sechsmal höher als für Personen mit einer betrieblichen bzw. schulischen Berufsausbildung, deren Quote bei 3,2 Prozent lag. Die niedrigste Arbeitslosenquote weisen Akademiker auf, von denen nur 2,5 Prozent arbeitslos waren. Nach Staatsangehörigkeit nahm die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit von Deutschen um 3 Prozent auf 1.641.000 und die der Ausländer um 18 Prozent auf 967.000 zu. Die Arbeitslosenquote von Frauen lag 2023 mit 5,5 Prozent unter der der Männer mit 5,8 Prozent. Von den 2.609.000 Arbeitslosen wurden jahresdurchschnittlich 875.000 oder 34 Prozent im Rechtskreis SGB III von einer Agentur für Arbeit und 1.734.000 oder 66 Prozent im Rechtskreis SGB II von einem Jobcenter betreut. Im Jahresdurchschnitt 2023 belief sich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 3.449.000. Gegenüber dem Vorjahr hat sie um 264.000 oder 8 Prozent zugenommen. Wenn man für analytische Zwecke Staatsangehörige aus der Ukraine herausrechnet, ist die Unterbeschäftigung jahresdurchschnittlich um 59.000 bzw. 2 Prozent gestiegen. Die jahresdurchschnittliche Entlastung durch arbeitsmarktpolitische Instrumente (ohne Kurzarbeit) und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit hat sich 2023 um 74.000 auf 841.000 erhöht. Der Anstieg erfolgt wegen des Einsatzes entlastender arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen für Ukrainerinnen und Ukrainer. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Erwerbstätigkeit nach dem Inlandskonzept im Jahresdurchschnitt 2023 um 333.000 oder 0,7 Prozent auf 45,93 Mio. gewachsen. Der Jahreswert der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist nach Angaben der Statistik der Bundesagentur von Juni 2022 auf Juni 2023 um 264.000 oder 0,8 Prozent auf 34,71 Mio. gestiegen. Dieser Wert teilt sich auf in 24,28 Mio. Vollzeitbeschäftigte und 10,43 Mio. Teilzeitbeschäftigte. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 761.000 Arbeitsstellen bei Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldet, 84.000 oder 10 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Stellenzugänge, die ein besserer Indikator für die aktuelle Einstellungsbereitschaft der Betriebe sind als die Bestandszahlen, fielen 2023 geringer aus als 2022. In der Jahressumme 2023 wurden 1.633.000 Stellen zur Besetzung neu angemeldet, 251.000 oder 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Besorgniserregend haben sich die krankheitsbedingten Fehlzeiten im Jahr 2023 entwickelt. Mit durchschnittlich 15,2 Arbeitstagen waren die Beschäftigten nach IAB-Angaben im vergangenen Jahr so lange krankgeschrieben wie noch nie seit 1991 - eine Steigerung von gut sechs Prozent im Vergleich zu dem bereits hohen Niveau 2022. Gründe für die Krankschreibungen waren vor allem Erkältungen und Atemwegsinfekte. Für die Zeitarbeitsbranche gilt, dass diese sich stark zyklisch entwickelt. Sie ist abhängig vom Angebot an Arbeitskräften, den Bestimmungen und Vorschriften des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und wesentlich von der konjunkturellen Entwicklung selbst. Der Anteil der Zeitarbeitnehmer an der Gesamtbeschäftigung betrug relativ unverändert 2,1 %. Im Zeitablauf zeigt die hohe Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und der Anzahl der Zeitarbeitnehmer, dass der Einsatz von Zeitarbeitnehmern wesentlich für die Schaffung von personalpolitischer Flexibilität ist. Eine Verdrängung anderer Erwerbsformen findet durch Zeitarbeit nicht statt: Der Anteil der Zeitarbeitnehmer an allen Erwerbstätigen hat sich in den vergangenen fünf Jahren ebenfalls kaum verändert. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld. Die Zahl der Mitarbeiter in der Arbeitnehmerüberlassung hat sich im Verlauf des Jahres 2023 deutlich verringert. Die Anzahl der Mitarbeiter in den Betrieben mit dem Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung ist von 662.005 im Juni 2022 auf 632.449 im Juni 2023 gesunken. Dieses entspricht einem Rückgang von 4,5 %. Positiv hat sich die Anzahl der Zeitarbeitnehmer in den für Promedis24 GmbH besonders relevanten Berufsgruppen Gesundheit und Erziehung entwickelt, die einen Anstieg um 4,7 % auf 72.737 von Juni 2022 zu Juni 2023 verzeichnen konnten. Der Markt für Zeitarbeit bleibt in Deutschland weiterhin stark fragmentiert. Die Anzahl der Unternehmen, deren Betriebszweck ausschließlich oder überwiegend aus der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung besteht, betrug im Juni 2023 10.835 Betriebe und hat gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um 0,3 % abgenommen. Die Zeitarbeitsbranche unterliegt gesetzlichen und tariflichen Änderungen. So wurden 2003 tarifvertragliche Regelungen für die Zeitarbeitsbranche verpflichtend eingeführt. Ab November 2012 wurden Branchenzuschlagstarifverträge mit 11 Branchen abgeschlossen, die bei längeren Einsatzzeiten der überlassenen Mitarbeiter bis zu einem Zuschlag von 50% auf den Tariflohn führen. Durch die im November 2016 verabschiedete und zum 01. April 2017 gültige Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes wird die Bezahlung nach Equal Pay nach 9 Monaten ununterbrochener Einsatzdauer eingeführt und die Überlassungsdauer eines Arbeitnehmers bei einem Kundenunternehmen auf 18 Monate beschränkt. Diese Maßnahmen erfüllen die gesellschaftliche Forderung einer Lohnangleichung von Zeitarbeitnehmern an die Stammbelegschaft und einer grundsätzlichen zeitlichen Befristung und tragen damit deutlich zu einem verbesserten Image und einer höheren Akzeptanz der Zeitarbeit bei. Die gestiegenen Kosten werden auf der Kundenseite weitgehend akzeptiert, da die Flexibilität den Hauptgrund für den Einsatz von Zeitarbeit darstellt und beibehalten werden soll. 1.3 Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse der Promedis24 GmbH konnten im Berichtszeitraum um TEUR 1.208 auf TEUR 36.294 gesteigert werden. Der Rohertrag belief sich auf TEUR 10.755 (Vorjahr: TEUR 11.104). 1.4 Personal- und Sozialbereich Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 885 Mitarbeiter (Vorjahr: 981) beschäftigt. 2 Darstellung der Lage 2.1 Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
2.2 Finanzlage 2.2.1 Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Die Relevanz von Liquiditätssicherung und Finanzierung besitzt nach wie vor eine hohe Priorität. Die seit vielen Jahren existierende professionelle Liquiditätssteuerung wurde fortlaufend weiterentwickelt. 2.2.2 Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Im laufenden Jahr werden verschiedene Investitionen zur Modernisierung und Erhaltung des Anlagenstocks durchgeführt. Hinzu kommen wachstumsbedingte Investitionen, so dass in Summe die Abschreibungen aus Neuzugängen des Anlagevermögens die Abschreibungen der ausscheidenden Anlagegüter übertreffen werden. Die Investitionen werden aus dem laufenden Cashflow finanziert; Finanzierungsmaßnahmen sind nicht erforderlich. Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets vertragskonform erfüllt. 2.2.3 Investitionen Im Berichtsjahr 2023 wurden folgende Investitionen getätigt:
2.2.4 Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
2.3 Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage:
II Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht) 1 Risikobericht Potenzielle Risiken ergeben sich aus der Art des Geschäftes und den gesetzlichen Verpflichtungen. Relevante Risiken aus den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind massive Wirtschaftskrisen, Energiekrisen, ein Kollaps der Infrastruktur oder des globalen Handelssystems. Diese Risiken können potenziell zu einem hohen Schaden führen. Allerdings ist die Eintrittswahrscheinlichkeit sehr gering und es existiert keine Eingriffs- und Steuermöglichkeit für Promedis24 GmbH. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab: Nicht nur ist dort die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3% zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u. a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand. Stützend für die Konjunktur war lediglich der private Konsum. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten. Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023 hat die Finanzpolitik zu Jahresbeginn einen Bundeshaushalt für das laufende Jahr verabschiedet und dabei ihren restriktiven Kurs verschärft: Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1% im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Die wirtschaftliche Lage der Kundenunternehmen und damit der allgemeine Konjunkturverlauf begründen ein immanentes Risiko hinsichtlich der künftigen Entwicklung der Branche und der Promedis24 GmbH. Die sehr breite Aufstellung im Bereich des Dienstleistungsportfolios ermöglicht es Promedis24 GmbH, etwaige Risiken gut abfedern zu können. Die Arbeitnehmerüberlassung wird unverändert durch eine hohe Übernahmequote qualifizierter Mitarbeiter seitens unserer Kunden geprägt, sodass wie im Vorjahr verstärkte Anstrengungen notwendig sind, um die Abgänge zu kompensieren. Risiken bestehen in weiteren regulatorischen Veränderungen in der Zeitarbeitsbranche. Der ab 1. Januar 2024 gültige Mindestlohn in Höhe von 12,41 Euro hat die Tarifvertragsparteien der Zeitarbeit veranlasst, das tarifliche Entgelt der untersten Lohngruppe EG 1 ab diesem Zeitpunkt auf 13,50 € zu erhöhen. Die Tarifvertragsparteien der Zeitarbeit haben sich bereits auf weitere Erhöhungen in der für die Außendarstellung sehr wichtigen untersten Lohngruppe EG 1 ab Oktober 2024 (14 €) und 14,53 € ab März 2025 geeinigt. Damit wird der Abstand zum gesetzlichen Mindestlohn weiter deutlich erhöht und es ist sichergestellt, dass eine Tätigkeit in der Arbeitnehmerüberlassung ihre Attraktivität für Arbeitnehmer behält. Andererseits wird diese Anpassung zu einer Erhöhung der Verrechnungssätze führen, die nicht von allen Kunden akzeptiert werden wird. Die Auswirkungen der Beschränkung der Einsatzdauer schätzen wir als gering ein, da die überwiegende Anzahl der Aufträge eine deutlich geringere Laufzeit ausweisen. Ein weiteres Risiko besteht in Pflegereformen, die sowohl zu einer Beschränkung des Einsatzes von Leiharbeitnehmern wie auch Begrenzungen der Verrechnungssätze führen könnten. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 2. Februar 2024 den Antrag des Bundeslandes Bayern beschlossen, mit dem die Bundesregierung aufgefordert wird, Einschränkungen für die Zeitarbeit in der Pflege auf den Weg zu bringen. Zu diesen Einschränkungen sollen "Grenzen für den Einsatz von Leiharbeit in Bezug auf Umfang (Quote) und Verrechnung (Deckel)" ebenso gehören wie "eine Verpflichtung der Zeitarbeitsfirmen zur regelmäßigen Fortbildung der Mitarbeitenden". Ein weiteres Risiko besteht in der demografischen Entwicklung der Bevölkerung. Trotz des derzeitigen Anstiegs der Anzahl der arbeitsuchenden Menschen erhöhen sich die Herausforderungen bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter. Da die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter nach wie vor einen wesentlichen Erfolgsfaktor darstellt, unternimmt Promedis24 GmbH besondere Anstrengungen, diesem Risiko entgegenzuwirken. Wie in den Vorjahren wird dieser Herausforderung durch den Einsatz einer Vielzahl unterschiedlicher Recruitingkanäle und Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen begegnet. Ausfallrisiken im Forderungsbereich wird durch ein umfassendes Debitorenmanagement begegnet. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die IT-Abteilung wurde aus Sicherheitsgründen an einen spezialisierten Dienstleister in Deutschland ausgelagert. Innerhalb des abgesicherten Rechenzentrums kommen leistungsstarke IT-Komponenten mit weitgehenden Redundanzen im Bereich der relevanten Systeme zum Einsatz. Durch die Verwendung hochverfügbarer Server mit hoher Ausfallsicherheit sowie die Durchführung täglicher Sicherungen wird Datenverlust wirkungsvoll entgegengewirkt. Neben den bereits erläuterten Risiken erkennt die Geschäftsführung keine weiteren Risiken, die auf eine nachhaltige negative Beeinflussung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hindeuten. 2 Chancen- und Prognosebericht Promedis24 GmbH wird weiterhin die Dienstleistungen Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung anbieten und behält ihre grundsätzliche Ausrichtung bei. Der Fokus liegt unverändert auf den Sparten der Hilfs- und Fachkräfte für den medizinischen und sozialen Bereich. Es ist nicht geplant, ins Ausland zu expandieren. Ausgenommen hiervon ist die Schweiz, wo die Promedis24 GmbH seit Jahren erfolgreich und wachsend mit der Promedis24 AG vertreten ist. Die vorläufigen Ergebnisse des ersten Quartals liegen im Plan und Promedis24 GmbH erwartet trotz des insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes auch für den weiteren Verlauf des Jahres 2024 eine positive Entwicklung. Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Das strikte operative Controlling anhand der weiter entwickelten Key Performance Indikatoren hat unsere Vertriebs- und Recruitingtätigkeiten weiter optimiert und professionalisiert. Für das Jahr 2024 sind aus heutiger Sicht keine Investitionen geplant, die über das Niveau der Vorjahre hinausreichen. Die Investitionen werden aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Für das Jahr 2024 erwarten wir ein weiteres Umsatzwachstum von mindestens 5 % bei konstanter Ergebnisrendite.
Bremen, den 8. April 2024 Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Promedis24 GmbH hat ihren Sitz in Bremen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB 38887 HB eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 10 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents, ergibt. Die Geschäftsleitung geht von einer entsprechenden Nutzungsdauer der Kundenbeziehungen aus. Andere erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Soweit eine dauernde Wertminderung vorliegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die degressive Abschreibungsmethode findet in bestimmten Fällen Anwendung, wenn sie dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Nutzungsdauer der Sachanlagen
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Erläuterungen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der Promedis24 GmbH dargestellt, der in der Anlage beigefügt ist. 2. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 18.878 EUR (Vorjahr: 376.334 EUR). Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Kerstin Seiferth Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 2. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 885 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
3. Anteilsbesitz
Da für die Promedis24 AG, Schweiz, zum Prüfungszeitpunkt noch kein Jahresabschluss für das Jahr 2023 vorliegt, werden die Werte zum 31.12.2022 angegeben. 4. Haftungsverhältnisse
Die Gesellschaft übernimmt neben anderen Gesellschaften des Topp Holdings-Konzerns die gesamtschuldnerische Mithaftung aus den Verbindlichkeiten eines Konsortialkreditvertrages, geschlossen durch die Topp Holdings GmbH. Die Promedis24 GmbH geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die Promedis24 GmbH derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Promedis24 GmbH schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
6. Name und Sitz des Mutterunternehmens CarePartner GmbH, Amtsgericht Bremen unter HRB 31277 Offenlegung: Unternehmensregister Gesellschafterin der Promedis24 GmbH ist mit 80% die CarePartner GmbH. Die Promedis24 GmbH und die CarePartner GmbH sind Mutter- und Tochterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 2 HGB und verbundene Unternehmen im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB. Die Topp Holdings GmbH ist die Gesellschafterin der CarePartner GmbH und stellt zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird.
Bremen, den 8. April 2024 Promedis24 GmbH gez. Kerstin Seiferth, Geschäftsführung Feststellung des Jahresabschlusses Dieser Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Promedis24 GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Promedis24 GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Promedis24 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 15. April 2024 Treuhand
Weser-Ems GmbH
Schürmann, Wirtschaftsprüfer Dettmers, Wirtschaftsprüfer |
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Einzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Ambulante Pflegedienste
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Institute für Factoring-Geschäfte
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Anstrichmitteln
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermittlung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Glasergewerbe
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Traditionelle, komplementäre und alternative medizinische Tätigkeiten
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Spielhallen und Betrieb von Glücksspielautomaten
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Zahntechnische Laboratorien
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Graugießereien
Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Messe-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Beteiligungsgesellschaften
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Druck- und Medienvorstufe
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Beteiligungsgesellschaften
Effekten- und Warenterminhandel
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Luft- und Raumfahrzeugbau für zivile Zwecke
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Betrieb von Kläranlagen
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Beteiligungsgesellschaften
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen