Racing Planet Vertrieb GmbH
Löbstedter Straße 50, 07749 Jena, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Baumgärtner seit 16.6.2025 | Prokura |
Martin Krause seit 16.6.2025 | Prokura |
Jens Rudolf Hillekum seit 12.5.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Moto Mobility Group BidCo B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Racing Planet Vertrieb GmbHJenaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 20231. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell des Unternehmens Die Racing Planet Vertrieb GmbH handelt mit Motorroller Ersatz- und Tuningteilen für moderne Motorroller und Mopeds bis 125 cc sowie mit stark wachsendem Sortiment auch mit Vintage Teilen für Mopeds, insbesondere der Marke Simson. Das Unternehmen verfügt über ein weltweites Händlernetz mit mehr als 4.000 Händlerkunden. 55 % des Umsatzes werden daher im Ausland erwirtschaftet. Das Lager in Jena umfasst 25.000 Artikel, weitere 200.000 Artikel sind über Lagerschnittstellen kurzfristig verfügbar. Der Vertrieb erfolgt über einen modernen, viersprachigen Onlineshop. Eine Vielzahl der Teile wird mittlerweile unter eigenem Label gefertigt und vertrieben. Forschung und Entwicklung Die Racing Planet Vertrieb GmbH entwickelt die eigenen Markenlinien 101 Octane, Schmitt und Naraku. Innerhalb dieser Eigenmarken werden immer wieder Artikel hinzugefügt, die nicht mehr verfügbare Ersatzteile substituieren. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 stand unter dem Zeichen der anhaltenden Inflation bei nur moderaten Wachstumsaussichten. Hierbei spielten vor allem der anhaltende Krieg in der Ukraine als auch der seit Anfang Oktober 2023 andauernde militärische Konflikt im Nahen Osten eine zentrale Rolle. Zusätzlich erhöhten die wichtigsten Zentralbanken der Welt ihre Leitzinsen, um die Geldpolitik zu straffen. Die Auswirkungen der teureren Finanzierungsbedingungen und die weltpolitische Lage haben zu einem Vertrauensverlust der Verbraucher geführt, was sich in einer deutlichen Kaufzurückhaltung bei "Hobby" Artikeln niederschlug. Geschäftsverlauf Aufgrund der Kaufzurückhaltung sowie auch einer gewissen Marktsättigung, bedingt durch die starken Corona Jahren, konnten wir unseren Rohertrag des Vorjahres nicht erreichen. Gleichzeitig haben sich unsere Mietkosten fast verdoppelt. Der schlechtere Rohertrag sowie die höheren Mietaufwendungen führten dazu, dass sich unser Ergebnis vor Steuern reduzierte. Unsere Umsatzrendite sank damit von 16,8 % auf 13,6 %. 3. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage Nachfolgend ist die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 dargestellt. Das Rohergebnis im Jahr 2023 (6,6 Mio. Euro) entwickelte sich gegenüber dem Jahr 2022 (7,1 Mio. Euro) um - 5,9 % (0,4 Mio. Euro) zurück. Ursächlich hierfür waren rückläufige Umsätze bei gleichzeitig schlechterer Marge. Der Personalaufwand im Jahr 2023 betrug 1,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro). Die Personalkosten sind aufgrund der Umstrukturierung bei den Geschäftsführergehälter gesunken. Die Geschäftsführung erfolgt, neben den lokalen Geschäftsführern, ebenfalls durch die Moto Mobility Group Germany GmbH. Hier entstanden 240 Tsd. Euro Kosten, die in den sonstigen betrieblichen Kosten ausgewiesen werden. Eine wesentliche Veränderung ergab sich aufgrund des im Jahr 2021 abgeschlossenen neuen Mietvertrages, der für die Ausweitung insbesondere der Logistik Flächen abgeschlossen wurde. Der Mietaufwand stieg von T€ 279 auf T€ 516. Die Zinsaufwendungen im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich auf T€ 56 (Vorjahr: T€ 32). Die Erhöhung resultiert aus der Inanspruchnahme eines kurzfristigen Darlehens. Der schlechtere Rohertrag bei gleichzeitiger Erhöhung der fixen Kosten führte dazu, dass das Ergebnis vor Steuern von T€ 2.660 auf T€ 2.058 sank. Vermögenslage
Das Anlagevermögen hat sich im Jahr 2023 aufgrund planmäßiger Abschreibungen gemindert. Das Umlaufvermögen reduzierte sich aufgrund der Warenbestandminderung in Höhe von T€ 1.665 sowie des Wegfalls von Forderungen aus Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuerrückzahlung (Vorjahr T€ 543). Die liquiden Mittel blieben gegenüber dem Vorjahr stabil (T€ 845; Vorjahr: T€ 846). Die Gesellschaft bilanziert zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen in Höhe von T€ 108 (Vorjahr: T€ 145), welche im Wesentlichen für Jahresabschlusserstellungs- und Prüfungskosten sowie für personalbezogene Sachverhalte gebildet wurden. Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die Verbindlichkeiten auf T€ 376 (Vorjahr: T€ 2.619) und haben sich damit deutlich reduziert. Ursächlich hierfür ist die vollständige Tilgung eines Darlehens (Vorjahr: T€ 1.000), die Verrechnung von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (Vorjahr: T€ 692) sowie mit T€ - 582 die Reduktion der Lieferantenverbindlichkeiten. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich insbesondere über den operativen Cashflow. Die Racing Planet Vertrieb GmbH ist in das zentrale Cash Management der Moto Mobility Gruppe B.V., Zuid-Holland/Niederlande, eingebunden. Der Kassen- und Bankbestand beträgt zum Bilanzstichtag T€ 846 (Vorjahr: T€ 845). Aufgrund des positiven operativen Cashflows und der Einbindung in die Moto Mobility Gruppe sieht die Geschäftsführung kein finanzielles Risiko für die kommenden 12 Monate. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Mitarbeiter Die Mitarbeiter gehören zu den wichtigsten Ressourcen, deren Fähigkeiten, Kompetenzen und Dienstleistungen im Unternehmen von höchster Priorität sind. Ziel ist es, ihre Fähigkeiten optimal einzusetzen und sie in die Lage zu versetzen, sich bestmöglich zu entwickeln. Unsere Gesellschaft begleitet die Mitarbeiter daher aktiv auf ihrem beruflichen und karriereorientierten Weg und fördert ihre Entwicklung. Zum Stichtag 31. Dezember beschäftigte die Gesellschaft 41 (Vorjahr: 41) Angestellte. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss stellen für uns die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren dar, die auch für die interne Steuerung verwendet werden. Wir nutzen derzeit keine nicht finanziellen Leistungsindikatoren. 4. Chancen- und RisikoberichtTrotz des Rückgangs des Rohertrags in 2023 gegenüber 2022, befinden sich Umsätze und Roherträge noch immer auf einem deutlich höheren Niveau, als dies vor der Corona Pandemie der Fall war. Die sehr gute Entwicklung der letzten Jahre hat sich demnach stabilisiert. Zusätzlich sehen wir durch die Einbindung in die Moto Mobility Group und deren finanzielle Stärke eine Chance für die weiterhin positive Entwicklung unserer Gesellschaft. Insbesondere sehen wir diese Chance in der höheren Marktpenetration, die dadurch entsteht, dass wir unsere Sortimente um die Sortimente unserer Schwestern erweitern konnten. Risiken sehen wir derzeit durch die Kriege in der Ukraine und Nahen Osten, die zu einer weiteren Verunsicherung der Kunden führen können. Darüber hinaus sind für uns derzeit weder entwicklungsbeeinträchtigende noch bestandsgefährdende Risiken erkennbar. 5. PrognoseberichtDen neuesten OECD-Prognosen zufolge lag das globale BIP-Wachstum im Jahr 2023 bei 2,9% und hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 3,3 % leicht verlangsamt. Die OECD geht davon aus, dass die Verlangsamung anhält und im Jahr 2024 auf 2,7 % stagniert. Erst ab dem Jahr 2025 wird wieder ein Wachstum von 3 % prognostiziert. Für unser Geschäft ist die positive Entwicklung des Geschäftsklimas in Europa und insbesondere in Deutschland wichtig, die sich positiv auf Investitionen und Personal auswirkt. Zudem ist das Vertrauen der Verbraucher und der positive Ausblick in die Zukunft wichtig. Dieses Vertrauen ist auf Kundenebene noch nicht zurück. Die ersten Monate des Jahres 2024 zeichneten sich weiterhin durch eine große Kaufzurückhaltung aus. Hinzu kam das, für unsere Branche sehr wichtige, schlechte Wetter, bei dem das Rollerfahren selbst großen Fans keinen Spaß machte. Für das Jahr 2024 erwartet das Unternehmen einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse im mittleren eistelligen Prozentbereich. Dies ist insbesondere auf die anhaltende Kaufzurückhaltung bei Endverbrauchern im deutschsprachigen Raum zurückzuführen. Wir erwarten daher auch für 2024 nochmals rückläufige Roherträge und auch beim Jahresüberschuss einen leichten Rückgang.
Jena, den 22. Juni 2024 Iris Wild, Geschäftsführer Jens Hillekum, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. VorbemerkungA.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 i. V. m. Abs. 4 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. A.2 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Jahresabschluss des Vorjahres unverändert beibehalten. B.1 Aktiva Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden planmäßig und linear nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Im Fall einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots bei den Sachanlagen erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffung- oder Herstellungskosten bis zu EUR 250 sofort aufwandswirksam erfasst. Für Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 250, jedoch nicht mehr als EUR 800 betragen, erfolgt eine Aktivierung und vollständige Abschreibung im Zugangsjahr. Als Nutzungsdauern werden angesetzt:
Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Der Bewertung der Waren liegen die Anschaffungskosten bzw. die niedrigeren Einstandspreise am Bilanzstichtag zugrunde Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder einem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert. Fremdwährungsforderungen werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet und zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gilt dies nur, falls die Umrechnung einen niedrigeren Betrag ergibt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die ausgewiesenen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die jedoch Zeiträume nach dem Abschlussstichtag betreffen. B.2 Passiva Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. In den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und unter Einbeziehung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste aus Lieferverpflichtungen erfolgt auf Vollkosten-Basis. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles bewertet und zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gilt dies nur, falls die Umrechnung einen höheren Betrag ergibt. C. Erläuterung zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungC.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel, der dem Jahresabschluss als Anlage beigefügt ist. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres TEUR 311,6. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres TEUR 426,6. C.2 Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die unfertigen Erzeugnisse sowie die fertigen Erzeugnisse wurden Anfang Januar 2024 im Rahmen einer Inventur körperlich aufgenommen. C.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen beträgt TEUR 1,4. Der Betrag der Forderungen gegen Gesellschafter, Cash Pool betreffend, beläuft sich auf TEUR 70,2 (Vorjahr TEUR 0,0). Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 6,6 (Vorjahr TEUR 0,0). C.4 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten TEUR 3,3 (Vorjahr TEUR 2,9) enthält im Wesentlichen im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Miet- und Versicherungszahlungen für das Folgejahr. C.5 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres TEUR 25,0. Die Moto Mobility Group Germany GmbH, Jena, ist die alleinige Gesellschafterin der Racing Planet Vertrieb GmbH, Jena. C.6 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalkosten und Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses und dessen Prüfung. Alle sonstigen Rückstellungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. C.7 Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der unbesicherten Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Aufstellung:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 27,3 (Vorjahr TEUR 0,0). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten solche aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR 692,2). C.8 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 21,4 (Vorjahr TEUR 13,2), sowie aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 4.718,8 (Vorjahr TEUR 1.296,3). C.9 Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 3,3 (Vorjahr TEUR 14,8) enthalten. D. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug wie folgt:
Geschäftsführung der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
In den Gesellschafterversammlungen vom 23. Februar 2023 und 28. Februar 2023 wurden folgende Personen ab dem 1. März 2023 als neue Geschäftsführer bestellt:
Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a HGB) wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Gesellschafter und Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Moto Mobility Group Bidco B.V. (bis August 2023 Bodywork BV), Amsterdam (Niederlande), einbezogen. Diese Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschuss ist im Handelsregister Niederlande unter der Registernummer 80878660 erhältlich. Nachtragsbericht Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind. Ergebnisverwendung Auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages vom 10. November 2022 (im Handelsregister eingetragen am 21.11.2022) wird der Gewinn in Höhe von TEUR 2.058 an die alleinige Anteilseignerin Moto Mobility Group Germany GmbH, Jena, abgeführt.
Jena, den 22. Juni 2024 Iris Wild, Geschäftsführer Jens Hillekum, Geschäftsführer Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Racing Planet Vertrieb GmbH, Jena Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Racing Planet Vertrieb GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Racing Planet Vertrieb GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 24. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Carl Erik Daum, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Dennler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 07.11.2024 festgestellt. |
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