I.G. Bauerhin GmbHLiquidiert
63584 Gründau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ian Hickman seit 20.6.2023 | Geschäftsführer |
Alexandre Brue seit 30.5.2023 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
I.G. Bauerhin GmbHGründauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens I.G.Bauerhin GmbH entwickelt, produziert und vermarktet Sitzheizungen, Lenkradheizungen sowie Steuerungs- und Sensorsysteme für die Kraftfahrzeugindustrie und deren Zulieferer. I.G.Bauerhin GmbH ist eines der führenden Unternehmen auf diesem Gebiet. Zusammen mit ihren Tochtergesellschaften beschäftigt I.G.Bauerhin GmbH etwa 3.100 Mitarbeiter in Produktionsstätten in Deutschland, der Tschechischen Republik, Serbien, Kanada, Mexiko und China. Kerngeschäft des Unternehmens sind Sitzheizungen für die Automobilindustrie. I.G.Bauerhin GmbH bietet im Gegensatz zu den Wettbewerbern sämtliche gängigen Sitzheizungstechnologien und deren elektronische Steuerung an. Daneben stellt auch die Sitzkühlung einen wachsenden Markt dar. Das Qualitätsmanagement, die flachen Hierarchien sowie die Organisationsstruktur stellen sicher, dass die I.G.Bauerhin-Gruppe weltweit Produkte auf einem einheitlich hohen Qualitätsniveau anbieten kann und dabei eine Flexibilität gewährleistet, die der Automobilindustrie entgegen kommt. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des vorhandenen Produktportfolios ist Bestandteil unseres Geschäftsmodells und wird im Wesentlichen in der Konzernzentrale in Gründau betrieben. Darüber hinaus werden Adaptionsentwicklungen kundennah auch in den Tochtergesellschaften in China und Kanada durchgeführt, um den Kunden zeitnah Ergebnisse präsentieren zu können. Die Kernkompetenz der Bauerhin-Gruppe besteht dabei in der Bündelung des Know-hows aus unterschiedlichsten Fachrichtungen. Über 150 Ingenieure und Techniker bringen ihr Fachwissen auf dem Gebiet der Elektrotechnik, Mechanik, Physik und Chemie in Projektgruppen ein, um vermarktbare Produkte zu entwickeln und zu validieren. Ergänzend gehört die interne Aus- und Weiterbildung seit vielen Jahren zum Erfolgsprinzip und schafft uns die erforderliche Personalkapazität, auch in Zeiten der Verknappung in den technischen Berufszweigen. Durch die konsequente Weiterentwicklung des Know-hows bietet Bauerhin heute als einziger Marktteilnehmer alle wichtigen Fertigungstechnologien für Sitzheizungen aus einer Hand an. Unterschiedlichste Prozesse für Sitz- und Lenkradheizungen, Sensoren, Elektroniken und Klimamodule werden permanent weiterentwickelt und durch in Eigenfertigung erstellte Maschinen optimiert. Auf diese Weise werden Produkt- und Prozess-Know-how gebündelt. Darüber hinaus nimmt die Grundlagenentwicklung einen immer höher werdenden Stellenwert ein. Wesentlicher Erfolgsfaktor der Bauerhin-Gruppe ist zudem die schnelle Überführung der Projekte in die Serienproduktion. Die Maschinen für unsere Fertigungsprozesse werden in großen Umfang in der eigenen Automatisierungsabteilung konzipiert. Damit sind erhebliche Zeit- und Kostenvorteile verbunden. Über die Prozessentwicklung werden die Herstellungsprozesse und deren Dokumentation Artikelbezogen an das Produktionswerk übergeben. So wird sichergestellt, dass die Projekte zeitnah in die Serienproduktion überführt und ein hohes Qualitätsniveau erzielt werden kann. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesamtwirtschaft wuchs im Jahr 2014 nach Angaben des IWF (Internationaler Währungsfonds) um 3,3 Prozent und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 2,5 Prozent. Regional gab es hierbei jedoch starke Unterschiede, teilweise bedingt durch politische Krisen. So sorgten die starke US-Wirtschaft nach einem schwachen Start zum Jahresbeginn 2014 mit einem Wachstum von 2,4 Prozent sowie der im vierten Quartal deutlich gesunkene Ölpreis für positive Impulse. In der Eurozone betrug das Wachstum hingegen nur moderate 0,8 Prozent. Nach vorläufigen Zahlen des statistischen Bundesamtes wuchs Deutschlands Wirtschaft dabei um 1,5 Prozent, während Frankreich nur 0,4 Prozent Wachstum vermeldete. In Italien schrumpfte die Wirtschaft um 0,4 Prozent und somit weniger stark als in den Vorjahren. Insgesamt ist die Entwicklung in den südeuropäischen Ländern jedoch positiv. Die Volkswirtschaft in Großbritannien legte in 2014 um 2,6 Prozent zu. In den Entwicklungs- und Schwellenländern betrug die Steigerung der Wirtschaftsleistung 4,4 Prozent (nach 4,7 Prozent im Vorjahr), wobei die größeren Schwellenländer Russland und Brasilien mit einem Wachstum von 0,6 bzw. 0,2 Prozent anhaltend schwach blieben. Die Konjunktur in China blieb hingegen bei einem leicht verringerten Wachstum auf einem hohen Niveau (7,4 Prozent). Beeinflusst durch Steuererhöhungen konnte die japanische Wirtschaft nur einen Zuwachs von 0,2 Prozent erzielen. Die weltweite Nachfrage nach Automobilen stieg vor diesem Hintergrund auf ein neues Rekordniveau von 73,4 (Vorjahr 70,1) Mio. Insbesondere in den wichtigen Märkten Asien-Pazifik, Nordamerika, West- und Zentraleuropa wurden mehr Fahrzeuge abgesetzt. In China (plus 12,7 Prozent) und in den neuen EU-Ländern (plus 14,2 Prozent) legten die Neuzulassungen auf 18,4 Mio. bzw. 0,89 Mio. Fahrzeuge zu. Aber auch die Märkte in den USA (einschließlich leichter Nutzfahrzeuge) mit plus 5,8 Prozent (insgesamt 16,4 Mio. Fahrzeuge), in Westeuropa mit plus 4,8 Prozent (insgesamt 12,1 Mio. Fahrzeuge) sowie in Japan mit plus 3 Prozent (insgesamt 4,7 Mio. Fahrzeuge) wuchsen merklich. Der indische Markt ist mit plus 0,7 Prozent (oder insgesamt 2,6 Mio. Fahrzeugen) nur verhalten gewachsen. Rückläufig ist die Entwicklung in Russland (minus 10,3 Prozent; 2,5 Mio. Fahrzeuge) und in Brasilien (minus 6,9 Prozent; 3,3 Mio. Fahrzeuge). 2. Geschäftsverlauf Die Umsatz- und Auftragsentwicklung der I.G.Bauerhin GmbH folgte im Wesentlichen der Branchenkonjunktur. Der Umsatz betrug im Berichtsjahr 104,6 Mio. € und liegt damit über Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand lässt auch für das Geschäftsjahr 2015 auf eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung schließen. 3. Lage a. Ertragslage Bei einem Umsatz von 104,6 Mio. € (2013: 100,3 Mio. €) konnte die I.G.Bauerhin GmbH im Geschäftsjahr 2014 ein EBIT von 2,5 Mio. € (2013: 1,6 Mio. €) erwirtschaften. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 2,4 Prozent (2013: 1,6 Prozent). Die Gesamtleistung in Höhe von 108,3 Mio. € (2013: 101,2 Mio. €) vermindert um Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogenen Waren und Fremdleistungen von 79,4 Mio. € (2013: 73,8 Mio. €) führten zu einem Rohergebnis von 28,8 Mio. € (2013: 27,4 Mio. €). Die hausinterne Abteilung Automatisierungstechnik am Standort Gründau entwickelt und erstellt in enger Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung Sondermaschinen, die wesentlich zur Verbesserung der Produktionsprozesse und damit der Produktivität beitragen. In Geschäftsjahr 2014 entstanden hierdurch Vermögensgegenstände im Wert von 816 T€, von denen bei der I.G.Bauerhin GmbH 207 T€ (2013: 779 T€) aktiviert wurden und in der Gesamtleistung enthalten sind. Weitere Maschinen werden in unseren Tochtergesellschaften in Serbien und Mexiko eingesetzt. Der Personalaufwand ist prozentual zum Umsatz gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken und liegt mit 17,8 Mio. € um 0,2 Mio. € über dem Vorjahresniveau. Die Abteilung Forschung & Entwicklung wurde weiter ausgebaut; der Aufwand für Forschung und Entwicklung (Personal, Abschreibungen, Miete etc.) macht unverändert in etwa 7% vom Umsatz aus. Für 2015 haben wir eine Umsatzsteigerung von rd. 6% geplant. Der Geschäftsverlauf des ersten Quartals 2015 und die weitergehenden Auftragsbestände untermauern unsere Planung. Die Erhöhung der Mitarbeiterzahl nach Fertigstellung des Anbaus unserer Produktionsstätte in Serbien auf über 1.300 sichert die dafür notwendige Kapazitätsausweitung ab. Wir sind mit dem Geschäftsverlauf 2014 sehr zufrieden. Für das laufende Jahr erwarten wir eine Fortsetzung der erfolgreichen Entwicklung. b. Finanzlage Das Geschäftsjahr 2014 zeichnet sich durch eine stabile Finanz- und Liquiditätslage aus. Das Finanzmanagement stellt sicher, dass Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen vereinnahmt werden. c. Vermögenslage Das Eigenkapital beläuft sich aufgrund der Abführung des gesamten Jahresüberschusses an die Gesellschafterin Hilmer Holding GmbH unverändert auf 19,0 Mio. € und damit 37,6 Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr 38,0 Prozent). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 34,1 Prozent (Vorjahr 31,6 Prozent) der Bilanzsumme aus. Auch 2014 wurden überwiegend Ersatzinvestitionen getätigt. Für Investitionen in das eigene Sachanlagevermögen hat die Gesellschaft im Jahr 2014 0,7 Mio. € aufgewendet. Weitere Investitionen in Maschinen und Anlagen in Höhe von 2,7 Mio. € wurden in unseren Tochtergesellschaften in Serbien und Nordamerika durchgeführt. Die Planung der nächsten drei Jahre sieht weiterhin überwiegend Ersatzinvestitionen vor. Langfristige Anlagen sind durch das Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir folgende Kennzahlen heran:
III. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Es ist davon auszugehen, dass sich der Aufschwung des Weltwirtschaftswachstums im Jahr 2015 fortsetzen wird. So erwartet der IWF (International Währungsfonds) in seiner korrigierten Prognose im Jahr 2015 ein weltweites Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent (ursprüngliche Prognose 3,7 Prozent). Der niedrige Ölpreis ist hierbei ebenso wie die sich stark erholende US-Konjunktur ein gewichtiger positiver Faktor, die allerdings die sich abzeichnende etwas schwächer als ursprünglich prognostizierte Wirtschaftsentwicklung in China, Russland, der Eurozone und Japan nicht vollständig wird ausgleichen können. In der Eurozone soll sich die konjunkturelle Erholung im Wesentlichen fortsetzen. So ist davon auszugehen, dass Deutschland im Jahr 2015 eine ähnliche Zuwachsrate erzielen wird wie in 2014 (Prognose 2015: 1,3 Prozent) und sowohl Frankreich, Italien als auch Spanien gegenüber 2014 ein größeres Wirtschaftswachstum erreichen (Frankreich: 0,9 Prozent ggü. 0,4 Prozent im Vorjahr; Italien 0,4 Prozent ggü. -0,4 Prozent im Vorjahr; Spanien 2,0 Prozent ggü. 1,4 Prozent im Vorjahr). In Europa wird die Entwicklung allerdings auch von der Situation Griechenlands sowie dem Konflikt zwischen der Ukraine und Russland beeinflusst werden. Aus diesem Grund wird für Zentral- und Osteuropa nur von einem moderaten Wirtschaftswachstum ausgegangen. Die Wirtschaftsleistung in China soll weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau bleiben (6,8 Prozent ggü. 7,4 Prozent im Vorjahr) und das Wachstum in den USA soll sich ggü. 2014 noch steigern (3,6 Prozent ggü. 2,4 Prozent im Vorjahr). In den Industrieländern ist mit einem Wachstum von 2,4 Prozent und in den Entwicklungs- und Schwellenländern von 4,3 Prozent zu rechnen. 2. Ausblick auf die Geschäftsentwicklung der I.G.Bauerhin GmbH I.G.Bauerhin GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzwachstum von ca. 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse steht dabei weiterhin im Fokus. Hierzu wurde die Entwicklungsabteilung weiter ausgebaut. Der Standort in Gründau dient nahezu ausschließlich der Forschung, Entwicklung und Kundenbemusterungen während die Produktion weitgehend in den Standorten Tschechische Republik und Serbien betrieben wird. In die Prozessentwicklung werden zunehmend Ingenieure der externen Produktionsstätten eingebunden. Der erneute Ausbau der Produktionsstätte in Serbien sichert Bauerhin zusätzliche Kapazitäten. Die Steigerung der Produktivität, insbesondere des neu eingestellten Personals, ist die Basis für eine anhaltende Ergebnisverbesserung. Neu hinzugewonnene Projekte sichern mittelfristig die positive Geschäftsentwicklung des Unternehmens und sind Grundlage der Planung. Die Beauftragung von Audi A4 Nachfolger, BMW 5er und 7er-Baureihe sowie Mercedes S-Klasse befinden sich 2015 in den Anlaufphasen und wirken sich aufgrund weltweiter Produktion auch auf das Geschäft der Tochtergesellschaften in Nordamerika und China aus. Die mittelfristigen Planungen für den Konzern sehen eine kontinuierliche Steigerung des Umsatzes in der Größenordnung von durchschnittlich 6 Prozent p.a., unter Beibehaltung oder Steigerung der Ergebnismarge, vor. Hierzu trägt die I.G.Bauerhin GmbH mit steigenden Umsätzen und Ergebnissen bei. Es werden stabile politische und gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen unterstellt. Die Einschätzungen sind gestützt auf Veröffentlichungen von Wirtschaftsforschungsinstituten, Banken und Beratungsunternehmen. IV. Chancen- und Risikobericht Bauerhin ist einer Reihe von Risiken ausgesetzt (gesamtwirtschaftliche, branchenspezifische und weitere Risiken). Um diese frühzeitig zu erkennen, verfügt Bauerhin über etablierte organisatorische Maßnahmen. Diese helfen der Geschäftsführung, auf erkannte Risiken in angemessener Weise zu reagieren. Darüber hinaus gibt es eine detaillierte Unternehmensplanung für die kommenden drei Geschäftsjahre. Diese wird von den verantwortlichen Bereichen der Gesellschaft aufbereitet und anschließend durch die Geschäftsleitung erstellt. Die Führungskräfte der Gesellschaft sind im Zuge des Risikomanagementsystems verpflichtet, kontinuierlich mit der Geschäftstätigkeit verbundene Risiken zu identifizieren und bei einer Veränderung erkannter Risiken diese der Geschäftsleitung zu kommunizieren. Das Eingehen von unternehmerischen Risiken erfolgt nur insoweit wie diese Risiken beherrschbar erscheinen und in einem angemessenen Verhältnis zum voraussichtlichen Ertrag stehen. 1. Darstellung der wesentlichen Risikofelder Gesamtwirtschaftliche Risiken In vielen Ländern bleibt individuelle Mobilität im Fokus politischer Regulierung und nationaler Industriepolitik. Der Wertewandel in der Gesellschaft erfordert neue Mobilitätslösungen. Die hohe Volatilität vieler Volkswirtschaften verunsichert weiterhin Märkte und Verbraucher. Viele Schwellenländer entwickeln sich aktuell nur unterhalb ihres Potenzials, und der Euroraum sieht sich immer noch vielen strukturellen Problemen gegenüber, wie am Beispiel Griechenland zu sehen. Ein bedeutendes Risiko bleibt die sich abschwächende Konjunkturdynamik in China, einem wachsenden Absatzmarkt, den auch die I.G.Bauerhin GmbH indirekt bedient. Hier könnten zudem Verwerfungen im Immobilien- oder Bankensektor zu einer reduzierten Nachfrage führen. Die Eskalation politischer Konflikte, wie beispielsweise der Konflikt um die Ukraine, sowie terroristische Aktivitäten und Naturkatastrophen können Konjunktur und internationale Kapitalmärkte negativ beeinflussen. Branchenrisiken Die Branchenentwicklung ist weltweit durch einen intensiven Wettbewerb gekennzeichnet, der in Form der preislichen Positionierung oder durch zusätzlich eingeforderte Entwicklungsleistungen spürbar ist. Hohe Vorleistungen für künftige Produkte in Form von Entwicklungskosten und Investitionen prägen die Automobilindustrie maßgeblich. Die Amortisation erfolgt jedoch erst über den mehrjährigen Produktlebenszyklus. Dabei besteht grundsätzlich das Risiko, dass sich während des Produktentwicklungs- und Produktentstehungsprozesses Abweichungen zu den Projektzielen ergeben. Personalrisiken Die hohe Qualifizierung unserer Fach- und Führungskräfte und deren Einsatzbereitschaft sichern den dauerhaften Erfolg der I.G.Bauerhin GmbH. Aufgrund unseres globalen Wertschöpfungsprozesses und des demografischen Wandels sind wir grundsätzlich dem Risiko des Fachkräftemangels ausgesetzt. Im Vordergrund der Personalarbeit stehen daher die zielorientierte und bedarfsgerechte Personalentwicklung und die Qualifizierung der Belegschaft. Im Zuge der steigenden Internationalisierung, zum Beispiel durch den Ausbau des weltweiten Produktionsnetzwerks, wird es erforderlich, die interkulturelle Kompetenz der Mitarbeiter auszubauen. Qualitätsrisiken Zur Bauerhin-Philosophie gehört ein einheitliches Qualitätsmanagementsystem, dass durch entsprechende Regularien für alle Standorte eine gleich gute Produktqualität sicherstellt. Möglichen Qualitätsrisiken begegnen wir in der Konzept- und Entwicklungsphase für Produkt und Prozess durch Einsatz geeigneter Instrumente wie Fehlermöglichkeits- und Einflussanalysen. Logistikrisiken Als international tätiges Unternehmen ist I.G.Bauerhin GmbH auf eine funktionsfähige Logistik und eine damit einhergehende ausreichende Containerverfügbarkeit sowohl für Rohmaterial- als auch für Produktlieferungen angewiesen, um eine rechtzeitige Versorgung der Kunden mit Produkten sicherzustellen. In einigen Häfen, unter anderem in den USA, sind jedoch verstärkt logistische Probleme zu beobachten. Um das hieraus folgende Risiko zu verringern plant Bauerhin zum einen längere Transportzeiten ein und sucht zum anderen nach alternativen Transportwegen. Rechtliche Risiken Mit hohem Aufwand entwickelte Technologien schützt Bauerhin über Patente und Schutzrechte, sofern dies für das Unternehmen strategisch sinnvoll ist. Die Einhaltung dieser Rechte durch den Wettbewerb wird kontinuierlich überwacht und mögliche Verletzungen verfolgt. Daneben besteht jedoch auch das Risiko, dass Bauerhin Rechte Dritter verletzt, da auch Wettbewerber, Lieferanten und Kunden eine Vielzahl von Patenten anmelden. Zur Vermeidung der Verletzung bestehender Schutzrechte Dritter werden Neuveröffentlichungen mit dem eigenen Produktportfolio abgeglichen und falls erforderlich mögliche Nichtigkeitsverfahren eingeleitet. Gegenwärtig führt unsere Tochtergesellschaft, die IGB Automotive Ltd., mehrere Nichtigkeitsverfahren gegen Klimasitzpatente eines Wettbewerbers, nachdem der Wettbewerber wegen einer behaupteten Verletzung dieser und anderer Patente ein Verletzungsverfahren gegen IGB Automotive Ltd. eingeleitet hatte. Das Verletzungsverfahren dauert ebenso wie die Nichtigkeitsverfahren noch an. Finanzwirtschaftliche Risiken I.G.Bauerhin GmbH unterliegt Marktpreisrisiken in Form von Veränderungen von Wechselkurs, Zinssätzen und Rohstoffpreisen. Dem Risiko aus Währungsschwankungen beugt I.G.Bauerhin GmbH vor, indem der lokale Bezug von Materialien in der jeweiligen Währungs- und Absatzregion stetig ausgebaut wird. Zudem erfolgt die Sicherung von Währungsrisiken durch Devisentermingeschäfte, die auf die im Rahmen der Geschäftsplanung erwarteten Währungsströme abgestimmt sind. Aus Währungskursschwankungen ergeben sich somit normalerweise keine großen Effekte für die Entwicklung der I.G.Bauerhin GmbH. Bei sehr deutlichen Veränderungen in den Währungsparitäten kann es im Einzelfall dennoch zu gewissen Ergebniseffekten kommen. Um das Risiko von Rohstoffpreisschwankungen zu begrenzen werden entsprechende Vereinbarungen mit den Lieferanten getroffen. In Kreditverträgen vereinbarte Bedingungen, deren Nichteinhaltung durch das Unternehmen zu einem Kündigungsrecht des Kreditgebers führen kann, werden laufend systematisch überwacht. Die entsprechenden Finanzkennzahlen sind Bestandteil des Managementberichtswesens. Zudem ist Bauerhin finanzwirtschaftlichen Risiken in Form von Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Liquiditätsrisiken können sowohl aus steigenden Refinanzierungskosten als auch aus eingeschränkter Mittelverfügbarkeit aufgrund der generellen Marktsituation entstehen. Die Liquiditätssituation wird auf Gesellschaftsebene fortwährend überwacht und durch eine konzernweite Planung des Finanzbedarfs sowie der Finanzmittelbeschaffung erfasst und gesteuert. 2. Darstellung der wesentlichen Chancenfelder Die wesentlichen Chancen ergeben sich durch Veränderungen im Markt, der Technologie sowie der Wettbewerbssituation. Innovationsstärke und Zusatzpotenziale in den jeweiligen Absatzmärkten bieten ein Spektrum an Chancen. Die Fortführung des kontinuierlichen Marktausbaus vor allem in Asien und Nordamerika sehen wir als Marktwachstumspotenzial. Die Entwicklung von neuen Produkten und deren Vermarktung bieten zusätzliche Möglichkeiten des Geschäftsausbaus. Die Steigerung der Produktivität aufgrund permanenter Prozessentwicklung und der konsequente Produktionsausbau in Ländern mit niedrigen Lohnkosten, stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit. Marktwachstum sehen wir durch steigende Ausstattungsquoten von Sitzheizungen insbesondere bei Fahrzeugen der Mittel- und Kleinwagenklassen. Des Weiteren erfordert die Verringerung der Abwärme von Antriebsmotoren der neuen Fahrzeuggenerationen Zusatzheizungen, um den Innenraum zu erwärmen. Davon betroffen sind insbesondere Hybridfahrzeuge und Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Es wurden bereits neue Produkte entwickelt, die durch Flächenbeheizung der Kontaktbereiche der Fahrzeuginsassen, wie Armlehne, Mittelkonsole und Türverkleidungen zu angenehmen Temperaturen führen. Weiteres Wachstum wird durch Einführung von SBR-Sensoren als Quasi-Standard in Neufahrzeugen in Europa und Asien erwartet. Technologische Chancen liegen in der Einführung neuer Materialien für Sitzheizungen und Heizleiter sowie in der Erweiterung unseres Produktangebotes durch Integration von Sitzheizung und Elektronik mit Zusatzfunktionen. Chancen im Wettbewerb bietet ein mögliches Wachstum zu Lasten von Mitanbietern, die Sitzheizungen nicht als Kerngeschäft betreiben. Eine signifikante Erhöhung von Marktanteilen bei Sensoren erscheint seitens der Kunden aufgrund der Monopolstruktur bei den derzeitigen Lieferanten marktpolitisch gewünscht. 3. Zusammenfassende Darstellung der Risiko- und Chancenlage Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der I.G.Bauerhin GmbH oder ihrer Tochtergesellschaften gefährden können. Die bestehenden Risiken werden als beherrschbar angesehen, können sich aber im Fall der Realisierung (ebenso wie die Chancen) auf die Prognose auswirken. V. Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess Die Zielsetzung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems ist Risiken einer fehlerhaften Darstellung sowohl in der Buchführung als auch in den externen Berichterstattungen zu mindern oder vollständig zu vermeiden. Das interne Kontrollsystem umfasst Maßnahmen und Kontrollen um eine vollständige, zeitnahe und korrekte Übermittlung aller Informationen die die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts erfordert, zu gewährleisten. Innerhalb des Bauerhin - Konzerns ist das Rechnungswesen grundsätzlich dezentral organisiert. Die lokalen Gesellschaften werden bei der eigenverantwortlichen Erstellung ihrer Einzelabschlüsse durch das Rechnungswesen der Konzernzentrale begleitet. Neben den von den Abschlussprüfern erstellten Berichten werden die Ergebnisse aus den Abschlussbesprechungen mit den Vertretern der Einzelgesellschaften einbezogen. Darüber hinaus werden die Einzelabschlüsse plausibilisiert und kritische Einzelsachverhalte der Tochtergesellschaften diskutiert. Die Konsolidierung der Einzelabschlüsse erfolgt zentral. VI. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Gründau, 27. März 2015 I.G.Bauerhin GmbH Geschäftsleitung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die I.G. Bauerhin GmbH, Gründau-Rothenbergen, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gesellschaft gehört zum Konsolidierungskreis der Hilmer Holding GmbH, Gründau-Rothenbergen, die einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt. Diese werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Sie ist daher von der Verpflichtung, ihrerseits einen Konzernabschluss aufzustellen, befreit. Sofern Wahlrechte bestehen, Angaben in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machen, so werden diese dahingehend ausgeübt, dass die Angaben im Anhang erfolgen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Dabei wurden Abschreibungen auf Anschaffungen seit 2007 linear, davor soweit möglich degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald sich dadurch höhere Abschreibungen ergeben. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, solche mit Anschaffungskosten von mehr als 150 bis 1.000 Euro wurden in einen Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG eingestellt und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die aktivierten Eigenleistungen beinhalten bis 2013 Fertigungskosten, Materialkosten sowie angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten ("Bruttomethode"). Im Berichtsjahr enthalten die Eigenleistungen nur noch Fertigungskosten und angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten ("Nettomethode"). Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Beträge in fremder Währung wurden mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs zum Abschlussstichtag bewertet. Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren wurden nach dem Fifo-Verfahren ermittelt. Für die Bewertung wurde der Preis der letzten Eingangsrechnung jeden Artikels herangezogen. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Vollkosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB wie folgt bewertet: Bei unfertigen Erzeugnissen mit kundenindividueller Etikettierung wurde ein Fertigstellungsgrad von 50% angenommen. Sie wurden retrograd mit 47,5% des Verkaufspreises bewertet. Baugruppen ohne kundenindividuelle Etikettierung wurden anhand einer Zuschlagskalkulation bewertet. Fertige Erzeugnisse wurden retrograd mit einem Abschlag von 5% auf den Verkaufspreis bewertet. Für nicht mehr gängige Artikel wird kein Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3% ausreichend Rechnung getragen. Forderungen in fremder Währung sind mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs bewertet worden. Verluste aus Kursänderungen wurden berücksichtigt. Die sonstigen Vermögengegenstände, Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert worden. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die folgende Geschäftsjahre betreffen, werden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Sie wurden nach der versicherungsmathematischen Projected Unit Credit- Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erwarteten Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Von der Möglichkeit zur Bildung von Bewertungseinheiten nach § 254 HGB durch Zusammenfassung von Vermögensgegenständen, schwebenden Geschäften oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen mit Finanzinstrumenten wurde Gebrauch gemacht.
III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens mit Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres nach § 268 Abs. 2 HGB ergibt sich aus dem vorstehenden Anlagespiegel. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen mit 2.763.295,40 EUR (Vorjahr 3.773.566,69 EUR) die Gesellschafterin. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.331.581,94 EUR (31. Dezember 2013: 6.894.457,73 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von 188.221,32 Euro eine Restlaufzeit von über einem Jahr (31. Dezember 2013: 277.008,40 Euro). Der Gewinnvortrag beläuft sich auf 5.047,497,28 Euro. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem verpfändeten Planvermögen verrechnet.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2.805 TEUR beinhalten Aufwendungen aus dem Personalbereich (655 TEUR), Risiken aus Gewährleistungen (517 TEUR), Verpflichtungen für ausstehende Rechnungen (734 TEUR), Aufwendungen für die Abschlussprüfung und Archivierung von Unterlagen (99 TEUR) sowie übrige ungewisse Verbindlichkeiten (800 TEUR). Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert: Sicherungsübereignung aller gegenwärtigen und künftigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie Handelswaren. Sicherungsabtretung aller gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen zum Abschlussstichtag in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Haftungsverhältnisse Es besteht eine Garantieerklärung der Gesellschaft gegenüber der Hausbank der Tochtergesellschaft IGB Automotive Ltd., Windsor/Ontario (Kanada), über 1.000.000 Kanada-Dollar sowie ein Rangrücktritt bezüglich der Forderungen der Gesellschaft gegen die IGB Automotive Ltd. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung der IGB Automotive Ltd. nicht zu rechnen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt (§ 285 Nr. 4 HGB):
Eine geographische Aufgliederung der Umsatzerlöse stellt sich wie folgt dar:
Die Aufwendungen für Altersversorgungen betrugen 256.029,35 Euro (2013: 306.793,22 Euro). Sie werden unter dem Personalaufwand ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 889.155,26; die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 121.906,11 Euro. Unter den Zinsen und sonstigen Erträgen ist ein Betrag in Höhe von 19.742,12 Euro (2013: 24.370,83 Euro) aus der Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthabens enthalten. Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfielen 239.161,33 Euro (2013: 248.854,28 Euro) auf verbundene Unternehmen. Die Aufwendungen aus latenten Steuern betrugen im Vorjahr 9.578,56 Euro und resultierten aus der Ausbuchung der Forderungen aus latenten Steuern. Grund hierfür ist die seit 1. Januar 2013 bestehenden Organschaft zur Hilmer Holding GmbH. V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigt en Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahres 2014 im Unternehmen beschäftigt:
2. Angaben über die Mitglieder der Geschäftsführungsorgane Geschäftsführer waren während des abgelaufenen Geschäftsjahres folgende Personen: Dipl.-Ing. Josef Hilmer, Gründau Dipl.-Kauffrau Carmen Weber, Frankfurt. Jeder Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer und der Ruhestandsbezüge ehemaliger Geschäftsführer Gebrauch gemacht. 3. Anteile an verbundenen Unternehmen (1.) IGB Automotive Ltd., Windsor/Ontario (Kanada)
Der Umrechnungskurs (Devisenkassamittelkurs) am 31.12.2014 beträgt 1 EUR = 1,4063 CAD. (2.) IGB Automotive Beijing Ltd., Beijing (VR China)
Der Umrechnungskurs (Devisenkassamittelkurs) am 31.12.2014 betrug 1 EUR = 7,5358 CNY. (3.) IGB Automotive Comp. d.o.o., Indija (Serbien)
Der Umrechnungskurs (Devisenkassamittelkurs) am 31.12.2014 betrug 1 EUR = 122,0390 RSD. 4. Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 6.560 TEUR, davon 798 TEUR mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es handelt sich ausschließlich um Mietverbindlichkeiten.
Gründau-Rothenbergen, 27. März 2015 I.G. Bauerhin GmbH Geschäftsführung Josef Hilmer Carmen Weber sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.10.2015 festgestellt. Bestätigungsvermerk der AbschlussprüferWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der I.G. Bauerhin GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Bei der Erteilung des Bestätigungsvermerks wurden die Grundsätze für die ordnungsmäßige Erteilung von Bestätigungsvermerken bei Abschlussprüfungen (IDW PS 400) beachtet. Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts zum 31. Dezember 2014 der I.G. Bauerhin GmbH erstatten wir in Übereinstimmung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Frankfurt, 30. April 2015 Dipl.-Kfm. M. Heim, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. W. Jany, Wirtschaftsprüfer |
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