Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 17289 HB
Eingetragen
7.7.2005
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Der Handel mit und Anarbeitung von Metallhalbzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Jörn Niemann
seit 7.7.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
0.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Manfred J.C. Niemann Beteiligungs-GmbH
Germany
550.000 DM
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ACD Metall-Center GmbH

Bremen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernbilanz

AKTIVA

TEUR
A. Anlagevermögen 8.146
B. Umlaufvermögen 14.509
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3
Summe Aktiva 22.658

PASSIVA

TEUR
A. Eigenkapital 22.294
B. Rückstellungen 139
C. Verbindlichkeiten 225
Summe Passiva 22.658

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

TEUR
1. Umsatzerlöse 47.966
2. Sonstige betriebliche Erträge 131
3. Materialaufwand -35.864
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.650
b) Soziale Abgaben -718
5. Abschreibungen -41
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.957
7. Ergebnis aus Beteiligungen und Teilgewinnabführungsverträgen -48
8. Erträge aus Ausleihungen 77
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 324
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -276
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -394
12. Ergebnis nach Steuern 550
13. Sonstige Steuern 0
14. Konzernjahresüberschuss 550

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die ACD Metall-Center GmbH mit Sitz in Bremen ist beim Amtsgericht Bremen unter der Nummer HRB 17289 HB in das Handelsregister eingetragen.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 294 bis 314 HGB) aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Konsolidierungskreis und Konzernabschlussstichtag

Die zum Konzern gehörenden vollkonsolidierten Gesellschaften erstellen ihren Jahresabschluss jeweils zum 31. Dezember eines Kalenderjahres. In den Konzernabschluss wurden neben der Muntergesellschaft wie im Vorjahr andere Unternehmen einbezogen, an denen die ACD Metall-Center GmbH ("Gesellschaft") zu 100 % beteiligt ist.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Für die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften, bei denen der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung bereits vor der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes (BilMoG) lag, hat der Konzern gemäß Artikel 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB keine Umstellung auf die Neubewertungsmethode im Rahmen der Erstanwendung von BilMoG vorgenommen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. grundsätzlich nach der Buchwertmethode. Die Beteiligungsbuchwerte wurden mit dem auf sie entfallenden anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften aufgerechnet. Nach Aufdeckung stiller Reserven und Lasten wurden verbleibende Unterschiedsbeträge zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung mit den Rücklagen verrechnet.

Für die erstmalig im Berichtsjahr in den Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaft erfolgte die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 HGB. Dabei wurden die Anteile am Tochterunternehmen mit dem Eigenkapital, das den Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung entspricht, verrechnet.

Die Schuldenkonsolidierung wird nach Maßgabe des § 303 HGB durchgeführt.

Umsätze, Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen werden gemäß § 305 HGB eliminiert.

Das assoziierte Unternehmen wurde nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Für die Umrechnung des Jahresergebnisses werden Stichtagskurse bzw. historische Kurse für das übrige Eigenkapital zu Grunde gelegt.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten in Höhe von über EUR 250,00, aber nicht mehr als EUR 1.000,00 werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben.

Finanzanlagen sind mit dem fortgeführten Eigenkapitalwert (at equity) oder mit den ursprünglichen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthalten eine stille Beteiligung (TEUR 663; i. Vj. TEUR 663) sowie Genussrechte (TEUR 511; i. Vj. TEUR 511).

Die Manfred J.C. Niemann Zentrale KG. Bremen. ("Zentrale KG") hat der ACD Metall-Center GmbH, Bremen Genussrechte im Nennwert von TEUR 511 eingeräumt. Die Genussrechte berechtigen bei ausreichendem Ergebnis zu einer jährlichen Ausschüttung von 2,5 % auf den Nennbetrag. Die Genussrechte nehmen an einem Jahresfehlbetrag bis zu ihrer vollen Höhe teil und sind endfällig. Mit Vertrag vom 5. November 2019 wurde die Laufzeit bis zum 31. Dezember 2029 verlängert.

Mit Vertrag vom 29. Dezember 2015 wurde die Laufzeit der stillen Beteiligung in Höhe von TEUR 663 an der Manfred J.C. Niemann Vertriebs GmbH Shipbuilding and Machinery, Bremen, um vier Jahre bis zum 31. Dezember 2019 verlängert. Die Verzinsung beträgt ab dem 1. Januar 2017 2 % p.a. (vormals 4 % p.a.) Mit Nachtrag vom 5. November 2019 wurde der Vertrag bis zum 31. Dezember 2030 verlängert.

Die sonstigen Ausleihungen beinhalten langfristige Darlehensforderungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Neben erforderlichen Einzelwertberichtigungen werden auch Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos gebildet.

Die liquiden Mittel werden mit ihrem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in der gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 und § 249 Abs. 1 HGB zulässigen Höhe. Die Rückstellungen umfassen alle nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

5. Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz

a) Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände haben ebenfalls eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Wie im Vorjahr wurde im aktuellen Geschäftsjahr auf sämtlich zum 31. Dezember 2023 offenen Forderungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 37 (i. Vj. TEUR 37) gebildet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Verrechnungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen in Höhe von TEUR 213 (i. Vj. TEUR 66) Forderungen gegen das Finanzamt sowie in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 42) Forderungen gegen nahestehende Unternehmen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 281 (TDM 550).

Der Konzernjahresüberschuss des Vorjahres von TEUR 1.245 wurde in den Konzerngewinnvortrag eingestellt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Aufwendungen für Steuerberatung und Jahresabschlusskosten von TEUR 53 (i. Vj. TEUR 34), Beiträge zur Berufsgenossenschaft mit TEUR 47 (i. Vj. TEUR 43) und Aufwendungen für Personal in Höhe von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 14).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 59 (i. Vj. TEUR 69).

b) Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen entfallen rd. 59 % (i. Vj. rd. 61 %) auf das Inland.

Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Berichtsjahr keine periodenfremden Erträge enthalten. Im Vorjahr waren periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 13 enthalten, die aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 2 und aus dem Abgang von Anlagevermögen mit TEUR 11 resultieren.

Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen

Der Ausweis resultiert aus der anteiligen Vereinnahmung des Jahresergebnisses.

Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Der Posten enthält Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 37 (i. Vj. TEUR 35). Diese betreffen Zinserträge aus Genussrechten von TEUR 13 (i. Vj. TEUR 13) sowie aus einer stillen Beteiligung von TEUR 24 (i. Vj. TEUR 22).

Darüber hinaus sind Zinserträge aus langfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 40 (i. Vj. TEUR 50) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Der Posten enthält Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 324 (i. Vj. TEUR 291).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Posten enthält Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 122 (i. Vj. TEUR 96).

c) Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds beinhaltet unverändert zum Vorjahr den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

6. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2023 wurden im Konzern im Durchschnitt 59 (i. Vj. 53) gewerbliche und 16 (i. Vj. 24) angestellte Arbeitnehmer sowie vier (i. Vj. vier) Auszubildende beschäftigt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr 2023 angefallene Honorar beträgt TEUR 41 und entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 88 bestehen aus diversen befristeten Miet- und Leasingverträgen für Anlagegüter, davon sind TEUR 45 innerhalb eines Jahres fällig.

Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer des Mutterunternehmens war und ist Herr Manfred J. C. Niemann, Sottrum.

Der Geschäftsführer hat vielfach leitende Positionen in jeweils verbundenen und nahestehenden Unternehmen inne.

Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens gem. § 314 Nr. 26 HGB

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernabschluss

Die Manfred J. C. Niemann Zentrale KG, Bremen, ist das Konzernmutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Inanspruchnahme von Befreiungsvorschriften

Folgende vollkonsolidierte Gesellschaften machten im Geschäftsjahr 2023 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch:

Rud. Schmedes Anarbeitungs-GmbH; Bremen

Metallco Verpackungs-GmbH; Bremen

ACD Vertriebsgesellschaft mbH; Bremen

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

 

Bremen, den 29. April 2024

Die Geschäftsführung

Manfred J.C. Niemann

Der Konzernabschluss wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 04. November 2024 gebilligt.

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"

An die ACD Metall-Center GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der ACD Metall-Center GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ACD Metall-Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzern-abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungs-informationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

 

Bremen, 29. April 2024

RKH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Witt, Wirtschaftsprüfer

gez. Trieben, Wirtschaftsprüfer

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I) Grundlagen und Geschäftsmodell des Konzerns

1) Geschäftsmodell und Marktumfeld

ACD Metall-Center GmbH ist die Holding- und Verwaltungsgesellschaft eines Teilkonzerns (ACD-Gruppe) aus der NIE-MET-Gruppe. Die NIE-MET-Gruppe hat sich auf den Einkauf und Vertrieb von Metallwaren aller Art und damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte spezialisiert.

Die NIE-MET-Gruppe mit Sitz in Bremen ist ein inhabergeführter lagerhaltender Händler in Europa mit Servicepartnern bzw. Beteiligungen unter anderem in Deutschland, Österreich, Dänemark, Niederlande, Polen, Portugal und Südafrika. Muttergesellschaft der NIE-MET-Gruppe ist die Manfred J.C. Niemann Zentrale KG.

Der Schwerpunkt liegt auf Nicht-Eisenmetallen (im Folgenden "NE-Metall-Halbzeugen"), die unter anderem aus Aluminium, Kupfer, Messing und Bronze bestehen. Als Vollsortimenter im Bereich der NE-Metall-Halbzeuge steht die NIE-MET-Gruppe für hochspezialisierte Dienstleistungen rund um die Beschaffung und Verarbeitung von NE-Metall-Halbzeugen.

In diesem Marktumfeld erzielt die ACD-Gruppe ihre Umsätze einerseits mit dem Vertrieb von NE-Metall-Halbzeugen und andererseits mit der Erbringung von Dienstleistungen, vorwiegend im Bereich der Speditionslogistik - Anarbeitung - Kommissionierung.

Die ACD-Gruppe betreibt keine Forschung und Entwicklung.

2) Beschaffung und Vertrieb

Die Manfred J.C. Niemann Zentrale KG bezieht die Waren für das von ihr unterhaltene Zentrallager vorwiegend aus dem Raum der Europäischen Union. Die Beschaffung der jeweiligen Artikel basiert auf monatlich ermittelten Bedarfszahlen.

Die Konzerngesellschaften beziehen ihre Waren aus dem Zentrallager der Manfred J.C. Niemann Zentrale KG oder durch direkten verkaufsbezogenen Einkauf bei den Herstellern (back to back).

Der Vertrieb der NE-Metall-Halbzeuge erfolgt durch die ACD-Vertriebs GmbH, Bremen während die übrigen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen überwiegend Dienstleistungen für die ACD Metall-Center-Gruppe bzw. die Firmengruppe Manfred J.C. Niemann erbringen.

3) Finanzierungsmaßnahmen bzw. - vorhaben

Das Anlagevermögen sowie der Großteil des Umlaufvermögens sind durch Eigenkapital gedeckt. Darüber hinaus erfolgt die kurzfristige Fremdfinanzierung der Konzerngesellschaften bei Bedarf im Wesentlichen über abgesicherte Kontokorrent-Kreditlinien.

II) Wirtschaftsbericht

1) Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von erheblichen unterjährigen Absatzschwankungen. Korrespondierend schwankten auch die Metalldotierungen. Die Kriege in der Ukraine sowie in Israel und Gaza führten im Geschäftsjahr 2023 weltweit zu einer geringeren Wirtschaftsleistung im Vergleich zu den Vorjahren. Infolge der allgemein auftretenden konjunkturellen Abschwächung verzeichnete auch der Konzern einen Absatzrückgang.

a) Umsatzentwicklung

Das Geschäft der ACD-Gruppe mit der Händlerkundschaft gliedert sich in zwei Bereiche:

a)

in das tägliche Sortimentsgeschäft

und

b)

in das Lagerergänzungsgeschäft bei den Händlern.

Nach einem Anstieg aufgrund gestiegener Nachfrage und inflationsbedingter Preiserhöhungen an den Rohstoffmärkten in den Vorjahren ist der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2023 insbesondere aufgrund gesunkener Metallpreise an den Rohstoffmärkten und aufgrund des Absatzrückgangs gesunken.

Das, wie im Vorjahr prognostizierte, positive Konzernjahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 liegt unter dem Konzernjahresergebnis des Vorjahres.

b) Personal- und Sozialbereich

Der Konzern hat während des Geschäftsjahres durchschnittlich 59 (i. Vj. 53) gewerbliche und 16 (i. Vj. 24) angestellte Arbeitnehmer sowie vier (i. Vj. vier) Auszubildende beschäftigt.

2) Darstellung der Lage

a) Ertragslage

Die anderen betrieblichen Erträge sind um TEUR 38 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Rückgang betrifft im Wesentlichen die Auflösung der Pauschalwertberichtigung des Vorjahres sowie den Rückgang der Erträge aus Mietnebenkosten.

Der Rückgang des Personalaufwands um TEUR 109 bei leicht gestiegenen durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen resultiert aus dem Rückgang umsatzabhängiger Sonderzahlungen sowie der Änderung des Konsolidierungskreises.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 144 resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Konzernumlagen (Rückgang um TEUR 598), denen ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund der Änderung des Konsolidierungskreises von TEUR 471 gegenübersteht.

b) Finanzlage

Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf einen Mittelzufluss von TEUR 216 (i. Vj. Mittelabfluss von TEUR 547). Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelzufluss von TEUR 94 (i. Vj. TEUR 793) und aus der Finanzierungstätigkeit ein Mittelabfluss von TEUR 154 (i. Vj. TEUR 142). Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds betrug somit TEUR 156 (i. Vj. TEUR 104).

Darüber hinaus haben sich konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 45 (i. Vj. TEUR 0) ergeben.

Entsprechend hat sich der aus flüssigen Mitteln bestehende Finanzmittelfonds um TEUR 201 auf TEUR 999 erhöht (i. Vj. um TEUR 104 auf TEUR 798 erhöht).

Auf Ebene des größten Konzernkreises bestehen Kreditlinien für den gesamten Konzern. Zum 31. Dezember 2023 wurden seitens der ACD-Gruppe keine Linien in Anspruch genommen.

c) Vermögenslage

TEUR TEUR
31.12.2023 31.12.2022
Anlagevermögen 8.146 36,0% 8.251 37,4%
Umlaufvermögen 14.512 64,0% 13.819 62,6%
Gesamtvermögen 22.658 100,0% 22.070 100,0%
Eigenkapital 22.294 98,4% 21.744 98,5%
Kurzfristiges Fremdkapital 364 1,6% 326 1,5%
Gesamtkapital 22.658 100,0% 22.070 100,0%

Die Konzernbilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 588 von TEUR 22.070 auf TEUR 22.658 erhöht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Verrechnungen aus Lieferungen und Leistungen und Ansprüche aus einer stillen Beteiligung.

Auf der Passivseite hat sich im Jahr 2023 das Konzerneigenkapital im Wesentlichen aufgrund des Konzernjahresüberschusses erhöht.

Die Eigenkapitalquote ist geringfügig gegenüber dem Vorjahr von 98,5 % auf 98,4 % gesunken.

Unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen und politischen Situation, beurteilt die Geschäftsleitung die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend.

III) Ausblick, wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Das Marktumfeld im Metallhandel ist durch einen hohen Preiswettbewerb geprägt. Dieser Trend wird auch dadurch verstärkt, dass die großen Stahlkonzerne und Minenbetreiber zunehmend selbst die Distribution und den Handelsprozess steuern und folglich mit den klassischen Händlern in direkten Wettbewerb treten.

Der Konzern erstellt aufgrund der hohen Volatilität der Metallpreise und der damit verbundenen Prognoseunsicherheiten hinsichtlich zukünftiger Umsatzerlöse und der damit weitreichend korrespondierenden Materialaufwendungen keine Planungsrechnung. Politische Unsicherheiten können auch die Rohstoffpreise beeinflussen, was die Gesamtsituation auf dem Markt weiter erschweren könnte.

Die mit den Geschäftsaktivitäten verbundenen Risiken, die aus Sicht der Geschäftsführung keine erhebliche Gefahr für die Fortführung des Unternehmens darstellen, sind nachfolgend absteigend in der Reihenfolge ihrer Bedeutung erläutert:

Preisänderungsrisiken:

Grundsätzlich ist der Konzern Preisänderungsrisiken durch Schwankungen der Metallpreise ausgesetzt. Diese Risiken werden einerseits durch direkten verkaufsbezogenen Einkauf der Vertriebsgesellschaften bei den Herstellern (back to back) sowie andererseits durch eine Optimierung des Zentrallagerbestands auf Basis monatlicher Bedarfszahlen gesteuert.

Beschaffungsrisiken:

Die Kriege in Europa und im Nahen Osten haben keine direkten Auswirkungen bezogen auf den Einkauf im Konzern, da die NIE-MET-Gruppe keine Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten in den betroffenen Ländern hält. Die Energiepreisentwicklung stellt ein mittleres Risiko für die Entwicklung der Beschaffungspreise dar, dem wir, wie im vorhergehenden Absatz erläutert, entgegensteuern.

Währungsrisiken:

Das Unternehmen stellt Rechnungen in EUR aus, die Warenkäufe erfolgen überwiegend in EUR. Eine Abdeckung der Kursschwankungen zwischen den verschiedenen Währungen entfällt somit.

Finanzierungsinstrumente:

Der Konzern verwendet keine derivativen Finanzierungsinstrumente zur Absicherung geplanter Transaktionen oder bevorstehender Risiken.

Welt/Umwelt:

Im Bereich des Umweltschutzes wurden keine Maßnahmen vorgenommen. Die Tätigkeit des Konzerns stellt keine Gefahr für die Natur in der Umgebung dar.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsführung unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Umfelds eine geringfügige Steigerung des Absatzes gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 bei gleichbleibender Grundkalkulation, wobei die Umsatzentwicklung des Konzerns eng mit der Entwicklung der Metallpreise verbunden ist. Weiterhin erwartet die Geschäftsleitung für 2024 ein positives Konzernjahresergebnis, welches unter dem Vorjahr liegen wird. Da die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten die Metallmärkte stark beeinflussen können, kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den Erwartungen, die sich auf Annahmen und Schätzungen stützen, abweichen.

 

Bremen den 29. April 2024

Die Geschäftsführung

Manfred J.C. Niemann

Konzern- Kapitalflussrechnung 2023

2023 2022
TEUR TEUR
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 41 66
Ergebnisanteile assoziierten Unternehmen unter den Finanzanlagen 88 -399
Abnahme/ Zunahme der sonstigen Rückstellungen 19 -39
Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge 0 -33
Veränderungen Aktiva, die nicht der Investitions-oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -131 -484
Veränderungen Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -159 -182
Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 -11
Zinsergebnis -49 -234
Sonstige Beteiligungsergebnisse -24 0
Ertragsteuern -119 -476
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 216 -547
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 0 101
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevrmögens 0 322
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -24 -6
Einzahlungen für Abgänge aus dem Konsolidierungskreis 204 0
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -83 0
Erhaltene Zinsen 18 376
Erhaltene Dividenden 24 0
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit 139 793
Gezahlte Zinsen -154 -142
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -154 -142
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 201 104
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 798 694
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 999 798

Konzern- Eigenkapitalspiegel 2023

Gezeichnetes Kapital Kapital Rücklage Konzerneigenkapital
TEUR TEUR TEUR
Stand am 31.12.2021 281 7.601 20.499
Stand am 31.12.2022 281 7.601 21.744
Stand am 31.12.2023 281 7.601 22.294

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