Ardagh Metal Packaging Trading Germany GmbH
Hauptstraße 170, 56575 Weißenthurm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Anton Ingo Sperk seit 13.2.2019 | Geschäftsführer |
Holger Bleß seit 26.11.2012 | Prokura |
Frank Sasse seit 26.11.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Ardagh Metal Packaging Holdings SARL | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ardagh Metal Beverage Trading Germany GmbH (vormals: Ball Trading Germany GmbH)WeißenthurmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016GeschäftstätigkeitArdagh Metal Beverage Trading Germany GmbH, Weißenthurm (vormals: Ball Trading Germany GmbH und im Folgenden "die Gesellschaft" genannt) handelt mit Verpackungen aus Metall, Kunststoffen und sonstigen Stoffen. Sie ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Ardagh Metal Beverage Holdings GmbH & Co. KG, Bonn (vormals: Ball Packaging Europe Holding GmbH & Co. KG im Folgenden "Muttergesellschaft" genannt). Als Vertriebsgesellschaft agiert die Gesellschaft selbständig und verhandelt eigenverantwortlich die Kundenendpreise im Rahmen von vorgegebenen Bandbreiten und Richtlinien durch die Ardagh Metal Beverage Europe GmbH, Zürich (vormals Ball Europe GmbH). Mit der Ardagh Metal Beverage Europe GmbH vereinbart die Gesellschaft eine marktübliche Marge, welche regelmäßig überprüft wird. Des Weiteren erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen für Kunden und andere verbundene Unternehmen in den Bereichen Graphikdesign und technische Unterstützungen im Abfüllprozess der Getränkedosen. Die Gesellschaft übernimmt außerdem Dienstleistungen im Bereich der Logistik, sowie Kundenauftragsbearbeitung für die Ardagh Metal Beverage Europe GmbH. Zum 30. Juni 2016 hat die Ardagh-Gruppe wesentliche Teile der Ball-Gruppe insbesondere in Europa erworben. Der Veräußerung durch die Ball-Gruppe erfolgte zur Erfüllung kartellrechtlicher Auflagen im Rahmen des Erwerbs der Rexam-Gruppe durch die Ball-Gruppe. Dadurch kam es zur Umfirmierung der Ball Trading Germany GmbH zur Ardagh Metal Beverage Trading Germany GmbH. Die Eintragung der neuen Firmierung in das Handelsregister erfolgte am 16. August 2016. Oberste Muttergesellschaft und im indirekten Besitz sämtlicher Anteile ist die Ardagh Group S.A., Luxembourg, der die Anteile an weiteren Beteiligungs- und Schwestergesellschaften in Europa gehören. Mit der Ardagh Metal Beverage Holdings GmbH & Co. KG, Bonn, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Gesellschaft hält 100% der Geschäftsanteile der Tochtergesellschaften Ardagh Metal Beverage Trading Austria GmbH, Enzesfeld-Lindabrunn, und Ardagh Metal Beverage Manufacturing Austria GmbH, Enzesfeld-Lindabrunn. Seit dem 01. Oktober 2015 werden die Nebenbücher Kreditorenbuchhaltung, Debitorenbuchhaltung, sowie die Anlagenbuchhaltung in einem Shared Service Center in Belgrad/Serbien geführt. Die Gesellschaft, die das Shared Service Center betreibt, ist Teil der Ardagh Group. Marktlage, Kunden, Lieferanten Der Konsum von Getränkedosen in Europa weist für die Getränkedosenhersteller mit +2,8% (Vorjahr +1,9%) wiederum ein erfreuliches Wachstum auf. Gestützt durch die Wiedereinlistung der Dose bei den führenden deutschen Handelsunternehmen geht die Gesellschaft davon aus, dass sich die Marktlage auch in den Folgejahren weiterhin positiv entwickelt. Die Gesellschaft verkauft ihre Getränkedosen überwiegend an große Getränkehersteller, mit denen langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen, wie die starke Kundenbindung und eine große Zahl langfristiger Lieferverträge deutlich machen. Wesentlicher Lieferant der Gesellschaft ist die Ardagh Metal Beverage Europe GmbH, Zürich, für die die Gesellschaft als Vertriebsgesellschaft tätig ist. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageErgebnisentwicklung Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 227.201 T€ (Vorjahr 276.770 T€) erwirtschaftet. Davon entfallen auf Umsatzerlöse im Inland 168.494 T€ (Vorjahr 184.300 T€) und auf Umsatzerlöse im Ausland 58.707 T€ (Vorjahr 92.470 T€). Für die Realisierung dieses Umsatzes hat die Gesellschaft Handelswaren zu Einstandskosten von der Ardagh Metal Beverage Europe GmbH in Höhe von 215.061 T€ (Vorjahr 264.768 T€), und von Dritten in Höhe von 2.208 T€ (Vorjahr 856 T€) erworben. Das Geschäftsvolumen hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert, was insbesondere auf den Rückgang des afrikanischen Marktes zurückzuführen ist. Während 2015 noch 697 Mio. Dosen dorthin verkauft wurden, waren es im Berichtsjahr nur 53 Mio. Dosen. Dies lag insbesondere daran, dass die Lieferungen an den Kunden aufgrund hoher Außenstände eingestellt werden mussten. Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 40,5 Mitarbeiter (Vorjahr 42). Der Personalaufwand betrug 3.031 T€ (Vorjahr 3.395 T€). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf einen um 497 T€ geringeren Pensionsaufwand zurückzuführen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3.923 T€ (Vorjahr 3.992 T€) sind Aufwendungen aus Konzernumlagen in Höhe von 1.367 T€ (Vorjahr 1.415 T€) sowie Fremdleistungen in Höhe von 1.161 T€ (Vorjahr 1.053 T€) enthalten. Der erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 3.292 T€ (Vorjahr 3.704 T€) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt. Entwicklung der Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 64.663 T€ (Vorjahr 74.462 T€). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme der Forderungen um 6.629 T€ auf 54.652 T€ sowie der Abnahme der Verbindlichkeiten um 10.020 T€ auf 17.307 T€. Im Bereich der Forderungen wurde ein Darlehen von der Ardagh Metal Beverage Holdings GmbH Co. KG zurückgezahlt, sowie der Ergebnisübertrag verrechnet. Die Verminderung der Verbindlichkeiten liegt insbesondere am Rückgang der Abnahme von Fertigerzeugnissen von der Ardagh Metal Beverage Europe GmbH, was sich auch am Rückgang der Umsatzerlöse wiederspiegelt. Die sonstigen Rückstellungen sind um 357 T€ auf 1.698 T€ gestiegen. Diese Rückstellungsveränderung resultiert aus der Zunahme von Bonusvereinbarungen mit Kunden. Das Anlagevermögen einschließlich der Finanzanlagen ist zu 479,9% (Vorjahr 409,3%) durch Eigenkapital gedeckt. Einschließlich der Pensionsrückstellung beträgt die Anlagendeckung 510,4% (Vorjahr 436,7%). Der Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 8.593 T€ (Vorjahr 10.025 T€) wird über eine Restnutzungsdauer von 6,4 Jahren abgeschrieben. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 66,4% (Vorjahr 58,1%). Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Die Finanzierung der Gesellschaft wird im Rahmen der Konzernfinanzierung durch das Cash Pooling der Ardagh Metal Beverage Holdings GmbH & Co. KG, gesichert. Kreditlinien bestehen nicht. Mitarbeiter Motivation und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie kundenorientiertes Handeln und Sicherung des besten Qualitätsstandards und Arbeitssicherheit für unsere Mitarbeiter sind Kernpunkte unserer Strategie. Dies wird durch verschiedene Trainings- und Schulungsprogramme sichergestellt. Die Gesellschaft setzt außerdem ein Vergütungssystem zur Leistungsmotivation ein, das aus variablen und fixen Komponenten besteht und bei den höheren Angestellten erfolgsbezogen ist. Die tarifgebundenen Mitarbeiter der Gesellschaft sind in einem gemeinsamen Tarifvertrag der Feinstblechverpackungsindustrie mit der IG-Metall Nord zusammengefasst. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenFinanzielle Leistungsindikatoren Die wesentliche Steuerungsgröße zur Messung des Erfolges der Gesellschaft ist der Umsatz. Zur Entwicklung verweisen wir auf den Abschnitt zur Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft wird nicht nach nicht finanziellen Leistungsindikatoren gesteuert. Chancen und Risiken, RisikomanagementDie Gesellschaft verkauft als Vertriebsgesellschaft im eigenen Namen und auf eigene Rechnung Getränkedosen und -deckel, die im Wesentlichen von der Ardagh Metal Beverage Europe GmbH, Zürich, stammen. Hierbei agiert die Gesellschaft selbständig und verhandelt eigenverantwortlich die Kundenendpreise im Rahmen von vorgegebenen Bandbreiten und Richtlinien durch die Ardagh Metal Beverage Europe GmbH. Mit der Ardagh Metal Beverage Europe GmbH vereinbart die Gesellschaft eine marktübliche Marge, welche regelmäßig überprüft wird. Chancen bestehen insbesondere aufgrund des hohen technischen Standards des Produktes sowie der langjährigen Kundenbeziehungen. Darüber hinaus haben Getränkedosen im deutschen Markt an Beliebtheit zugenommen. Aufgrund von Kundenkonzentration können Verlust oder Insolvenz eines Großkunden das Geschäft sowie die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinträchtigen. Um das Risiko einzudämmen hat die Gesellschaft eine Kreditversicherung abgeschlossen. In den letzten beiden Jahren ist kein Schadensfall eingetreten. Die Gesellschaft trägt die Zinsrisiken einer nicht vertragsgemäßen Zahlung durch die Endkunden. Um das Zinsrisiko einzudämmen wird selektiv Factoring mit der Bank BNP Paribas betrieben. Währungsrisiken aus Exportgeschäften haben für die Gesellschaft nur eine untergeordnete Bedeutung, da über 99% der Umsätze in Euro berechnet werden und gemäß vertraglicher Vereinbarung die Ardagh Metal Beverage Europe GmbH die Produkte in der gleichen Währung an die Gesellschaft fakturiert wie vertraglich mit dem Endkunden vereinbart. Bei der Gesellschaft bestehen etablierte Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme, die das Risikomanagement unterstützen und in denen die oben genannten finanzwirtschaftlichen Risiken regelmäßig identifiziert, analysiert und bewertet werden. Diese Prozesse sowie die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung werden durch die Interne Revision geprüft. Es wurden keine aktuellen, für die Gesellschaft bestandsgefährdenden Risiken identifiziert. Nachhaltigkeit und UnternehmensethikDie Ardagh Group hat sich den Prinzipien der Nachhaltigkeit verpflichtet, die auf den drei Säulen Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung beruhen. Sie bilden die Grundlage bei der Formulierung der strategischen Ziele des gesamten Konzerns wie auch bei allen geschäftlichen Aktivitäten. Die Muttergesellschaft und Schwestergesellschaften sind nach der DIN ISO 14001 zertifiziert. Dieses Umweltmanagementsystem hat sich als sehr wirksam erwiesen, bestehende Fertigungsprozesse unter Umweltaspekten weiterzuentwickeln und für neue Produktentwicklungen die geeigneten Fertigungswege zur Verfügung zu stellen. Entsprechend den Anforderungen der Norm werden die Prozesse in der Gesellschaft gelebt, auch wenn keine direkte Zertifizierung besteht. Des Weiteren unterliegt die Gesellschaft den weltweit gültigen ethischen Unternehmensrichtlinien, welche die Werte und Überzeugungen der Ardagh Group beschreibt und die gemeinsamen Grundwerte Vertrauen, Teamarbeit und Exzellenz enthält. Ausblick - Umsatz- und Ergebnisentwicklung 2017/2018Der Umsatz und das Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 haben sich aufgrund des Wegfalls des Afrikageschäftes nicht wie erwartet entwickelt. Für das Geschäftsjahr 2017 geht die Gesellschaft allerdings von einem stabilen Markt vor allem in Europa und einem niedrigen zweistelligen Marktwachstum in Deutschland aus. Zielsetzung für die Gesellschaft ist es, die eigene Marktanteilsposition im Gleichschritt mit der Gesamt-Marktentwicklung zu entwickeln. Aufgrund der vorliegenden Verträge werden kurzfristig geringere Mengen für das europäische Ausland als auch für den Export nach Asien (insbesondere China) erwartet, insgesamt ist aber, getragen vom deutschen Markt, von einer stabilen Mengen- und Umsatzentwicklung auszugehen. Für das Geschäftsjahr 2018 wird mit einem Umsatz- und Ergebnisniveau wie in 2017 gerechnet. Trotz der Umsatzentwicklung in 2016 geht die Gesellschaft von langfristig steigenden, positiven Ergebnissen aus.
Weißenthurm, 9. Oktober 2017 Die Geschäftsführer Jörg Deppmeyer Frank Sasse Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 20161 Anwendung der VorschriftenDie Ardagh Metal Beverage Trading Germany GmbH (vormals Ball Trading Germany GmbH) hat ihren Sitz in Weißenthurm und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Koblenz unter HRB 23056 eingetragen. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Geschäftsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Berichtsjahr wurden folgende Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen: Durch das BilRUG wurden die in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Posten "außerordentliche Erträge" und "außerordentliche Aufwendungen" sowie dementsprechend die Zwischenergebnisse "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" und "außerordentliches Ergebnis" gestrichen. Eine weitere Änderung des Gliederungsschemas der Gewinn- und Verlustrechnung ist die Einfügung eines Zwischenergebnisses "Ergebnis nach Steuern" zwischen dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" und dem Posten "sonstige Steuern". Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sind trotz der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG (HGB n.F.) vergleichbar, da es keine Erträge gibt, die nach der neuen Definition der Umsatzerlöse nun Umsatzerlöse darstellen. Gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre (Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre) bewertet worden. Der Unterschiedsbetrag aus der geänderten Ermittlung des durchschnittlichen Marktzinssatzes beträgt 434 T€. Die Gesellschaft firmiert seit dem 16. August 2016 unter dem Namen Ardagh Metal Beverage Trading Germany GmbH. 2 WährungsumrechnungenGeschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenmittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung von Währungsverlusten und Kurssicherungen ausgewiesen. Sofern die Restlaufzeit unter einem Jahr liegt, werden sie mit den Devisenmittelkursen am Bilanzstichtag bewertet. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die in ausländischer Währung erzielten Erträge und entstandenen Aufwendungen mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bewertet. Anlagevermögen 3 Die Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft ist aus dem in der Anlage dargestellten Anlagespiegel zu ersehen.a) Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig nach der linearen Methode abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10,4 Jahren abgeschrieben und hat aufgrund des zugrunde liegenden Marktumfelds und der langfristigen Kundenbeziehungen noch eine Restnutzungsdauer von 6,4 Jahren. b) Sachanlagen Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich linearer Abschreibungen. Auf den Zeitraum der Herstellung entfallende Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Die zugrundeliegenden linearen Abschreibungsdauern liegen zwischen 3 - 33 Jahren:
Die Sachanlagen betreffen zum einen die Miteigentumsanteile des Vertriebsbereiches an den Grundstücken und Gebäuden der Werke in Braunschweig und Weißenthurm. Zum anderen wird unter der Position Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung im Wesentlichen die vom Vertriebsbereich genutzte Print-Proof-Maschine bilanziert. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. 4 Finanzanlagena) Anteile an verbundenen Unternehmen Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt grundsätzlich mit Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bzw. von Zuschreibungen. Zum Bilanzstichtag setzen sich die Anteile an verbundenen Unternehmen wie folgt zusammen:
* Es handelt sich hierbei um vorläufige Werte. Der Jahresabschluss ist noch nicht geprüft worden. Die Ball Packaging Europe Metall GmbH, Bonn, Deutschland wurde in 2016 zum Beteiligungswert in Höhe von 25 T€ veräußert. Die Beteiligung an der Ardagh Metal Beverage Trading Austria GmbH (vormals Rexam Beverage Can Verpackungsmittel GmbH), Enzesfeld-Lindabrunn, Österreich, wurde zu Anschaffungskosten i.H.v. 25 T€ in 2016 erworben. b) Beteiligungen Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Zum Bilanzstichtag setzten sich die Beteiligungen an Unternehmen wie folgt zusammen:
Der Buchwert der Beteiligung zum 31.12.2016 beträgt 0 T€ (Vorjahr 63T€). 5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen sind erkennbare Risiken durch angemessene Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1% Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Finanzverkehr und belaufen sich mit 21.268 T€ (Vorjahr 27.610 T€) auf Forderungen gegen die Gesellschafterin Ardagh Metal Beverage Holdings GmbH & Co. KG (vormals: Ball Packaging Europe Holding GmbH & Co. KG), Bonn. 6 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und SchecksDer Ausweis betrifft Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert. 7 RechnungsabgrenzungspostenDie Rechnungsabgrenzungspostenenthaltenim Wesentlichen eineVorauszahlung in Höhe von 458 T€ an den Handel, wodurch Investitionen zur Wiedereinführung von Getränkedosen für einen Zeitraum von drei Jahren bezuschusst werden. 8 EigenkapitalGezeichnetes Kapital (Stammkapital) Das gezeichnete Stammkapital der Gesellschaft hat einen Wert von 25 T€. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beläuft sich unverändert zum Vorjahr auf 42,9 Mio. EUR. Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 3,3 Mio. EUR (Vorjahr 3,7 Mio. EUR) wurde aufgrund des mit der Muttergesellschaft bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an diese Gesellschaft abgeführt. 9 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenBei der Gesellschaft besteht ein Pensionsplan, der den Mitarbeitern bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen eine Pension gewährt, die ihnen den vor dem Erreichen der Altersgrenze (oder dem Ausscheiden des Mitarbeiters) erreichten Lebensstandard in Abhängigkeit von der Betriebszugehörigkeit sichert. Die Gesellschaft hat sich außerdem gegenüber ihren Mitarbeitern verpflichtet, die laufenden Pensionsleistungen um jährlich mindestens 1% zu erhöhen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren - Projected Unit Credit Method - unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr Heubeck und unter Anwendung der folgenden versicherungsmathematischen Annahmen bewertet.
Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet worden und am 17. März 2016 in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert. Der Effekt (Unterschiedsbetrag) aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im operativen Ergebnis erfasst. Aufgrund der Auswirkungen der Änderung des § 253 Abs. 2 HGB auf den Unterschiedsbetrag gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n.F. ist die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 anzuwenden. Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2016 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 2.731 T€. Diese liegen um 434 T€ (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2016 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Die Pensionsrückstellungen haben sich 2016 wie folgt entwickelt:
10 Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen sind mit den zu erwartenden Erfüllungsbeträgen angesetzt. Wenn die Rückstellungen später als nach dem Ablauf des folgenden Jahres fällig sind, wurden sie mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden von der Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz bewertet.
Die Rückstellungen für Personal- und Sozialkosten enthalten Rückstellungen für Jubiläumsvergütungen 23 T€ (Vorjahr 15 T€). Weiterhin wurden Rückstellungen aus Urlaubsgeld und Urlaubsanspruch in Höhe von 27 T€ (Vorjahr 41 T€), Überstundenansprüche 35 T€ (Vorjahr 35 T€) und variable Bonusvereinbarungen in Höhe von 104 T€ (Vorjahr 339 T€) bilanziert. Steuerrückstellungen Die Gesellschaft weist keine Ertragsteuern aus, weil das Einkommen der Gesellschaft im Rahmen einer ertragssteuerrechtlichen Organschaft der Muttergesellschaft als Organträgerin zugerechnet wird. Die Gesellschaft hat das Wahlrecht nach DRS 18.25 in Anspruch genommen und keine latenten Steuern angesetzt. 11 Verbindlichkeiten
*) davon aus Steuern: 189 T€ (Vorjahr 668 T€) bzw. kreditorischen Debitoren 228 T€ (Vorjahr 1.234 T€). Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen innerhalb des Konzerns. Darin sind Verbindlichkeiten gegenüber der Ardagh Metal Beverage Europe GmbH (vormals: Ball Europe GmbH), Zürich, in Höhe von 16.597 T€ (Vorjahr 23.224 T€) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von 150 T€ (Vorjahr 620 T€). Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliches gesichert. Angaben zu den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen Angaben zu Verpflichtungen aus Leasingverträgen DieGesellschaft hat Firmenfahrzeuge geleast. Die Leasingbindung bei diesen Verträgen ist gewöhnlich vier Jahre. Da das wirtschaftliche Eigentum nicht auf die Gesellschaft übergegangen ist, erscheinen diese Vertragsbeziehungen weder als geleaste Sachanlagen noch mit der künftigen Zahlungsverpflichtung in der Bilanz. Aus diesen Leasingverträgen entstehen der Gesellschaft Leasingaufwendungen in den Jahren 2017 von 83,7 T€, 2018 von 35,6 T€ und 2019 von 14,3 T€. Mit den Miet- und Leasingverträgen wird die Kapitalbindung der Gesellschaft verringert und damit die Bilanz- und Finanzierungsstruktur verbessert. Risiken könnten sich aus der Vertragsbindung bei längeren Laufzeiten ergeben, soweit eine künftige Nutzung dieser Gegenstände nicht mehr möglich wäre, wofür derzeit aber keine Anhaltspunkte bestehen. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine Haftungsverhältnisse oder außerbilanzielle Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Gewinn- und Verlustrechnung 12 Umsatzerlöse2016: 227.201 T€ (Vorjahr: 276.770 T€) Die Ardagh Metall Beverage Trading Germany GmbH, Weißenthurm ist als Vertriebsgesellschaft für die Ardagh Metal Beverage - Europe GmbH, Zürich, tätig. Die Auslandsumsätze wurden fast vollständig in Mitgliedstaaten der EU und anderen Ländern mit stabilen Währungen realisiert. Die Umsatzerlöse setzen sich - aufgegliedert nach geografischen Gesichtspunkten - wie folgt zusammen:
13 Sonstige betriebliche Erträge2016: 1.988 T€ (Vorjahr: 1.649 T€) Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 207 T€ (Vorjahr 0 T€) und Weiterverrechnungen von Serviceleistungen in Höhe von 1.775 T€ (Vorjahr 1.133 T€). Periodenfremde Erträge bestehen in Höhe von 211 T€. 14 Aufwendungen für bezogene Waren2016: 217.269 T€ (Vorjahr: 265.624 T€) Bei den Aufwendungen für bezogene Waren handelt es sich um die Anschaffungskosten der verkauften Ware in der Höhe von:
15 Personalaufwand2016: 3.031 T€ (Vorjahr: 3.395 T€)
In 2016 hatte die Gesellschaft durchschnittlich 40,5 Gehaltsempfänger beschäftigt (Vorjahr: 42). 16 Abschreibungen2016: 1.479 T€ (Vorjahr 1.529 T€)
17 Sonstige betriebliche Aufwendungen2016: 3.923 T€ (Vorjahr: 3.992 T€) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Aufwendungen aus Konzernumlagen 1.367 T€ (Vorjahr 1.415 T€) sowie Fremdleistungen in Höhe von 1.161 T€ (Vorjahr 1.053 T€). Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von 92 T€ enthalten. Der Vorjahreswert beinhaltete ursprünglich 137 T€ aus Abschreibungen auf Finanzanlagen. Im Berichtsjahr wurden diese Abschreibungen richtigerweise gesondert in der GuV ausgewiesen. 18 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge2016: 16 T€ (Vorjahr: 23 T€) Die Zinserträge resultieren im Wesentlichen gegenüber verbundene Unternehmen. 19 Abschreibungen auf Finanzanlagen2016: 63 T€ (Vorjahr: 0T€) Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen eine Beteiligung an der Bund Getränkeverpackungen der Zukunft GbR, die im Berichtsjahr vollständig abgeschrieben wurde. Im Vorjahr war die Abschreibung in Höhe von 137 T€ in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. 20 Zinsen und ähnliche Aufwendungen2016: 148 T€ (Vorjahr: 198 T€) Die Zinsaufwendungen resultieren überwiegend aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen von 107 T€ (Vorjahr 103 T€). Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht (Vorjahr 91 T€). Gesamtbezüge der Geschäftsführung Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Mitglieder der Geschäftsführung Die Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Da alle diese Geschäfte grundsätzlich nur zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe. Abschlussprüfervergütung Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf 82 T€. Dies entfällt in voller Höhe auf die Jahresabschlussprüfung. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Der Kreis der verbundenen Unternehmen der Ardagh Metal Beverage Trading Germany GmbH umfasst das oberste Mutterunternehmen, die Ardagh Group S.A., Luxembourg. Da die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Ardagh Group S.A., Luxembourg, einbezogen werden, hat die Gesellschaft darauf verzichtet einen Teilkonzernabschluss zu erstellen. Der Konzernabschluss der Ardagh Group S.A., Luxembourg, wird nach den International Financial Reporting Standards IFRS aufgestellt und geprüft. Unterschiede zwischen den IFRS und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich im Wesentlichen aus der Bilanzierung und Bewertung des Anlagevermögens, den unterschiedlichen Kriterien bei der Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums bei Leasinggeschäften, dem Ansatz und der Bewertung von Rückstellungen. Nachtragsbericht Es sind keine die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wesentlich verändernde Ereignisse in dem Zeitraum nach Bilanzstichtag bis zur Erstellung des Jahresabschlusses eingetreten.
Weißenthurm, 9. Oktober 2017 Die Geschäftsführer Jörg Deppmeyer Frank Sasse Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und den Lagebericht unter Einbeziehung der Buchführung der Ardagh Metal Beverage Trading Germany GmbH (vormals Ball Trading Germany GmbH), Weißenthurm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 9. Oktober 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Siegfried von Parzotka-Lipinski, Wirtschaftsprüfer ppa. Nilgün Babatas, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde am 16.10.2017 festgestellt. |
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