BeGe Berliner Generalbau GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Viet Duc Bui seit 17.11.2025 | Prokura |
Tibor Mitzlaff seit 26.11.2024 | Prokura |
Veit Steinmöller seit 26.6.2023 | Prokura |
Michael Helbig seit 26.6.2023 | Geschäftsführer |
Cornelia Petereit seit 4.2.2021 | Prokura |
Michael Karrei seit 30.7.2019 | Prokura |
René Helbig seit 27.9.2017 | Geschäftsführer |
Mirko Jeschonek seit 2.8.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WSD permanent security GmbHTeltowJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023WSD permanent security GmbHI. Allgemeine Erläuterung zum Lagebericht der WSD permanent security GmbH (folgend WSD genannt)WSD ist bundesweit an 2 Standorten in den Bereichen Sicherheitsdienstleistungen (Permanentbewachung, Revierbestreifung, mobile Sicherheits- und Kurierdienste, Veranstaltungen ("Event"), Sicherheitstechnik (Überfall- und Einbruchmeldung, Videoüberwachungen, Zutrittskontrollen, Netzwerktechnik und IP-Kombinationen, Wartung und Service, Videoanalytik) und Security Operations Center (SOC, Alarmaufschaltungen) sowie jüngst im Bereich "Health & Safety" tätig - in Teltow und Berlin. WSD unterhält als zertifiziertes Sicherheitsunternehmen eine Academy inkl. eines Trainings- und Competence-Center. II. Wirtschaftsbericht1. Branche und Gesamtwirtschaft In einer gesamtwirtschaftlich nach wie vor positiven Lage erwirtschaftete die Sicherheitswirtschaft in Deutschland im Jahr 2023 im Segment Wach- und Sicherheitsdienstleistungen einen Umsatz von etwa 11,7 Milliarden EUR (Vorjahr 11,5 Milliarden EUR). Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Sicherheitsdienstleistungswirtschaft liegt bei ca. 252.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Vj: ca. 252.000). Im ersten Jahr der Pandemie wuchs der Umsatz folglich bei leicht abnehmender Anzahl an Beschäftigten. Dies ist auf einen Rückgang in den von pandemiebedingten Restriktionen betroffenen Bereichen (insbesondere Event) bei gleichzeitig höherpreislichen Zuwächsen im Bereich pandemiebedingter Zusatzaufgaben zurückzuführen. 2. Geschäftsverlauf der WSD WSD konnte auch im Geschäftsjahr 2023 seine Stellung als Qualitätsanbieter und eines der Top Ten-Unternehmen in seiner Region weiter ausbauen. Die hohe Diversifizierung der angebotenen Dienstleistungen und Technikprodukte ermöglichte eine flexible Anpassung an die Besonderheiten und Herausforderungen der Pandemie und eines nach wie vor hat umkämpften Marktes. Der Umsatz entwickelte sich infolge des Ausbaus des vorhandenen Kundenportfolios und der Gewinnung weiterer Neukunden im Vergleich zum Vorjahr weiter positiv, bei dem neben einer Umsatzsteigerung auch das operative Ergebnis - DB II - weiterentwickelt werden konnte. Das Geschäft im Bereich Sicherheitstechnik konnte weiter ausgebaut werden, bei gleichzeitigem Volumenanstieg des sogenannten Solution-Umsatzes aus der Portfolioveredelung von klassischen zu hybriden Lösungsmodellen/ -services, den sogenannten WISL - WSD-Intergierte-Sicherheits-Lösungen. III. Vermögens,- Finanz- und Ertragslage1. Steuerungsinstrumente Die wesentlichen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung sind die Umsatzerlöse und operativen Ergebnisse der betrieblichen Teil-Einheiten (Bereiche, Service), das operative Gesamtergebnis sowie Finanzkennzahlen (Cash-Flow, Days Sales Outstanding DSO). Diese ermitteln ein bereinigtes EBITA als Steuerungsgröße. Zudem werden die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter sowie die Qualität unserer Leistungen gegenüber den Kunden erhoben, allerdings im Jahr 2023 erstmals mit einer elektronisch gestützten Mitarbeiter-Umfrage auch gemessen. Das Resultat war gut und wird in Folge mit einem neuen Tool über periodisch dichtere Umfragen konkreter werden. 2. Ertragslage WSD erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Umsatz in den betrieblichen Teil-Einheiten (Bereiche und Service) in Höhe von EUR 18.645.213,69 (Vorjahr EUR 15.696.360,51). und erreichte damit seine operativen Ergebnisziele. Die Prognose des Vorjahres mit einer Umsatzsteigerung von 15% wurde somit übertroffen, in dem die Steigerung 18% betrug.Auch die Ergebnissteigerung übertraf die Prognose von 10%. Das lag im Wesentlichen an Effekten aus der relativ hohen Preisanpassung, durch die auch Ergebniseffekte generiert werden konnten sowie am weiterhin konsequent umgesetzten WSD-Solution-Programm. Schließlich wäre noch zu erwähnen, dass wir aus dem Förderprogramm des Landes BRB - BIG Digital - ca. 100TEUR Fördergeld realisieren konnten. Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages sowie der vorliegenden finanziellen, wirtschaftlichen und organisatorischen Eingliederung, liegt zwischen der Helbig Beteiligungsgesellschaft mbH (Organträger) und der WSD permanent security GmbH (Organgesellschaft) eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft gem. § 14 KStG i. V. m. § 17 KStG sowie § 2 (2) Nr. 1 und 2 GewStG vor. Die auf der Grundlage dieses Vertrages abgeführten Gewinne betrugen EUR 1.737.425,40 (Vorjahr EUR 1.547.676,43). Das Sachanlagenvermögen wurde zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -minderungen angesetzt und, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen, im Jahr des Zugangs zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 250,00 EUR bis 800,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Das Wahlrecht hinsichtlich der Einstellung von geringwertigen Wirtschaftsgütern zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR in einen Sammelposten wird nicht ausgeübt. Die Abschreibungen in Höhe von EUR 336.727,62 (Vorjahr EUR 157.279,74) resultieren zwischenzeitlich mehr und mehr aus dem technischen Anlagevermögen, was die Grundlage der hybriden Lösungen (WISL) darstellt. Hier lag die Gesamtinvestition im Jahr 2023 bei EUR 681.716,72, woraufhin die darauf ausgerichteten Kundenverträge in Marge und Laufzeit für WSD zum Teil deutlich entwickelt und für die betreffenden Kunden ebenso zum Teil deutlich optimiert werden konnten. Im Geschäftsjahr fielen Zinsen und ähnliche Finanzierungsaufwendungen in Höhe von EUR 30.273,29 (Vorjahr EUR 9.062,79) an. Die Erhöhung des Zinsaufwandes resultiert aus Finanzierungen der WISL Projekte. Zum Liquiditätsstand ist zu erwähnen, dass einerseits das Investment in das ERP-System in 2022 einen Aufwand in Höhe von EUR 198.982,84 verursacht hat, zu dem im Jahr 2023 ein anteiliger Förderungserlös (Auszahlung) der ILB in Höhe von EUR 97.456,28 realisiert werden konnte. 3. Vermögenslage Die WSD-Bilanzsumme im Berichtsjahr beträgt EUR 4.112.468,00 (Vorjahr EUR 3.519.737,37). Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 1,24% (Vorjahr 1,45 %). Das Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen liegt bei 30,06% (Vorjahr 19,49 %); die Anlagendeckung I (Eigenkapital/ Anlagevermögen) beläuft sich im Berichtsjahr auf 4,14. % (Vorjahr 7,45 %). Das Umlaufvermögen besteht hauptsächlich aus den Positionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR1.250.974,57 (Vorjahr EUR 1.189.339,62), dem Vorratsvermögen (EUR 65.311,49 (Vorjahr EUR 95.201,78) sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (EUR 1.510.448,37, Vorjahr EUR 1.435.149,25). Auf der Passivseite der Bilanz dominieren die Positionen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern EUR 1.669.978,60 (Vorjahr EUR 1.392.553,20) neben Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 617.949,46, Vorjahr EUR 771.225.98) und weiteren Verbindlichkeiten EUR 1.459.424,33 Vorjahr EUR 1.025.080,41 sowie den Sonstigen Rückstellungen EUR 313.986,41 Vorjahr EUR 279.748,59 (insbesondere Rückstellungen für Resturlaubsansprüche und Ansprüche auf Tantiemen und Provisionen). Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit den Beträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. 4. Finanzlage WSD generierte einen operativen Cashflow in Höhe von EUR 1.970.590,37 (Vorjahr EUR 1.371.014,46). Das Unternehmen verfügte per 31.12. 2022 über liquide Mittel in Höhe von EUR 1.510.448,37(Vorjahr EUR 1.435.149,25) WSD war im Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihre Verbindlichkeiten und Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und hat die prognostizierten Leistungsindikatoren aus Vorjahr erreicht bzw. übertroffen. 5. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 237 (Vorjahr 244). Die Entlohnungsstruktur orientiert sich sowohl bei den gewerblichen Mitarbeitern als auch zum größten Teil bei den Angestellten an den bereichsspezifischen Mantel- und Lohntarifverträgen innerhalb des Wach- und Sicherheitsgewerbes. Darüber hinaus bestehen sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich übertarifliche Regelungen. Die WSD legt einen besonderen Fokus auf die Aus- bzw. Weiterbildung ihrer Mitarbeiter*innen, um die Qualität der Dienstleistungen gewährleisten zu können. Hierfür verfügt die WSD über eine eigene Academy. Letztere hat sich nochmal deutlich weiterentwickelt, und zwar im Zusammenhang der Durchführung von virtuellen Lehrgängen. Zum Zeitpunkt des Erstellens des Lageberichts steht fest, dass ein weiterer zusätzlicher Mitarbeiter als Dozent die Academy personell anreichern wird. 6. Zusammenfassung Das operative Geschäft in den klassischen Geschäftsbereichen der WSD entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 den Umständen entsprechend gut. Die in den Vorjahren eingeleitete Solution-Strategie begann in 2023 weitere Früchte zu tragen, als dass das Ergebnis weiter profitabelisiert werden konnte. Der in 2022 akquirierte Großauftrag in der Sicherheitstechnik, konnte erfolgreich begonnen werden und hat sich im Ergebnis im betreffenden Bereich weiter positiv niedergeschlagen. Die äußerst erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen der Pandemie sowie der gesamtwirtschaftlichen Konjunkturentwicklung ist maßgeblich auf die operative Führung der Bereiche zurückzuführen. IV. Risikobericht1. Risiken Es wird mehr und mehr deutlich, dass das von der WSD-betriebene Geschäft der Sicherheitsdienstleistungen, der elektronischen Sicherheitstechnik und angrenzender Bereiche außerordentlich anpassungsfähig, krisenresistent und konjunkturunabhängig ist. So verfügt WSD durch ihre Kombination von Dienstleistungs- und Technikgeschäft über eine besonders ausgeprägte Resilienz. Im Bereich der Sicherheitstechnik kann es zu gewissen zyklischen Schwankungen in der Auftragsvergabe nach wie vor kommen. Auch Verzögerungen infolge Lieferschwierigkeiten unter Berücksichtigung der ggw. geo-politische Situation führt hin und wieder zu Liefer-Verzögerungen, im Ergebnis Fertigstellungstermine in Mitleidenschaft gezogen werden können. Hierauf wurden jedoch die Verträge angepasst, so dass etwaige Haftungsrisken minimiert wurden. Es bestehen wie bisher Risiken in einem möglichen Verlust von Großkunden und den geringen Margen im Dienstleistungsgeschäft aufgrund der Wettbewerbsintensität, wenngleich neue Gesetzgebungen im Zusammenhang des kommenden Sicherheitsgewerbegesetztes Hoffnung für die Verbesserung/ Verfeinerung der Regulierung des Sicherheitsmarktes in Aussicht stellen. Das Angebot an qualifizierten Fachkräften verringert sich weiter. Ein begrenztes Risiko liegt in Tarifsteigerungen und aktuell in der einmaligen besonderen Erhöhung des Mindestlohns im Jahr 2022, mit Folgeerhöhungen zu Beginn des Jahres 2024. Hierzu steuert WSD mit seinem Solution-Programm weiter entgegen und bietet seinen Kunden alterative Optionen an, mit denen oft neu eingesetzte Technik den Guarding-Personalaufwand reduziert und so die vorhandene Lösung optimiert und der Kunde somit Kosten reduziert. Die WSD intensiviert ihre Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, mit Hilfe der hauseigenen Academy sowie jüngst noch einmal attraktiver gestalteten Mitarbeiterbindungsprogrammen - wie bereits oben kurz ausgeführt. Hierzu wurde ein Studio eingerichtet, mit dem Lehrgangskurze produziert werden, welche sodann über ein sog. virtuelles Klassenzimmer den Beschäftigten remote zur Verfügung gestellt werden. Ferner wird WSD dieses Format kommerzialisieren und dem Markt der Sicherheitswirtschaft anbieten, wonach ein neuer Vertriebskanal zur Umsatzsteigerung realisiert werden wird. Der Einsatz von Kooperationspartnern erlaubt WSD nach wie vor die notwendige Flexibilität in der Disposition. Risiken bestehen hier eingeschränkt in der Begehung von Rechtsverstößen, denen durch ein professionelles Nachunternehmer-Management begegnet wird. Im Projektgeschäft der Sicherheitstechnik sind die branchenüblichen Risiken aus Gewährleistung und Mängelhaftung zu nennen. Wo dies aufgrund des Volumens geboten erscheint, werden Risiken unternehmensintern haftungsabgegrenzt. Für die betrieblichen und Ausführungsrisiken unterhält die WSD ein umfangreiches Portfolio an Versicherungen. Die Gefahr von Cyberattacken wird ernstgenommen, hat sich aber für die Gruppe weiter abgebaut, seit konsequent cloudbasierte Technologie genutzt wird. Proprietäre Serverlandschaften im Security Operation Center sind dagegen besonders umfangreich geschützt. In den relevanten Bereichen bestehen zudem ausreichende Redundanzen. 2. Chancen Die in der Kombination von technologischer Kompetenz und persönlichen Dienstleistungen liegenden Chancen für WSD haben durch die jüngsten Entwicklungen, die bereits im Geschäftsjahr eingesetzt hatten (Pandemie) oder sich als möglich abzeichneten (Mindestlohn, Geopolitik) eher zugenommen. Die begonnene Verknüpfung von Sicherheitstechnik und persönlicher Dienstleistung, dies jüngst unterstützt durch Funktionen künstlicher Intelligenz, über die nur wenige Unternehmen der Branche verfügen, kann weiter intensiviert werden. Das Angebot integrierter Sicherheitsleistungen im Wege des Security-as-a-Service wird verstärkt nachgefragt. Eine Chance liegt in diesem Zusammenhang auch in dem Umstand, dass bei den Kunden zuständige Manager stärker digitalisiert, dezentral und übergreifend denken und handeln, was bereits im zurückliegenden Berichtszeitraum seinen Ursprung hatte. Wir sehen eine Verstärkung des Trends zu Qualitätsanbietern, insbesondere in Zeiten größerer geopolitischer Unsicherheiten, der Notwendigkeit weiter auszubilden, in Lösungen zu investieren und dem Thema operational excellence weiter den Unterschied zu machen. Die Marke WSD permanent security ist sowohl bei Mitarbeitenden als auch bei Kunden etabliert und gilt als starker lokaler Partner, was WSD durch weitere Maßnahmen in Positionierung und Marktdurchdringung (Sponsoring; regionale Ausweitung) verstärken konnte. Die Führungsstrukturen wurden weiter verfeinert und genießen einen hohen Autonomiegrad und bedienen ihre lokalen Kunden spezifisch und individuell. Durch die Maßnahmen der Folgejahre wird dieser Trend verstärkt und führt zu einer höheren Profitabilität. Die stark diversifizierte Kundenbasis mit ca. 2.000 Einzelbeziehungen trägt zu einer hohen Resilienz bei und bildet eine gute Basis, darauf aufbauend weiter zu wachsen. V. PrognoseberichtDas Geschäftsjahr 2023 konnte mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen werden. Grund hierfür war unter anderem die erfolgreiche Fortführung des WSD-Solution-Programms sowie der Fokus auf Wachstum bei stringenter Kostenkontrolle, bei dem das in 2022 eingeführte ERP-System nunmehr noch mehr Transparenzen hob und so weitere Erkenntnis zum Kennziffern-Management brachte. An WSD-Solution Programm wird auch mittelfristig festgehalten. Im Zusammenhang dessen wird eine sowohl sich positive Umsatz- als auch Ergebnisentwicklung weiter prognostiziert. Hier nehmen wir eine Umsatzsteigerung von ca. 10-15% an, bei der das operative Ergebnis (nach Abschreibung, vor Steuern) bei größer 10% liegen wird. In der Sicherheitstechnik wird umsatzseitig das Niveau verbessert, was u. a. auf den Abschluss des Großauftrages mit Schließtechnik zurückzuführen ist. Ebenso wird der Wachstumsprozess Sicherheitstechnik durch das WSD-solution-Programm nach wie vor weiter positiv beeinflusst. Auch hier ist Steigerungen im Umsatz von deutlich größer 10% zu rechnen. Infolgedessen entspricht das Marktwachstum den Erwartungen und erhöht sich weiter. Soweit sich aus dem Krieg in der Ukraine, den gestiegenen Energiepreise und den Veränderungen an den Finanzmärkten negative Auswirkungen ergeben, wird dies auch Einflüsse auf die WSD haben können. Letzteres drückt sich dann z. B. in etwaigen Einkaufskosten für die Fahrzeugflotte, Berufsbekleidung bzw. Sicherheitstechnik aus, was natürlich lediglich spekulativ gesagt werden kann. Die Umsetzung des im Jahr 2022 durchgeführten Mitarbeiter-Incentive-Programms, das sowohl die Mitarbeiterzufriedenheit als auch die operative Rentabilität steigern ließ, fand im Sommer 2023 mit zwei Sommerfesten und der Weiterführung von Programmen wie JobRad oder der sog. WSD plus-Karte seine Fortsetzung und wird absehbar nachhaltig positive Wirkung erzielen. Ungeachtet dessen ist mit einer steigenden Fluktuation zu rechnen, wodurch mit einem Kostenanstieg im Recruitment-Prozess und schließlich in den direkten Personalkosten zu rechnen ist. Letzteres ist insbesondre darauf zurückzuführen, dass der öffentliche Dienst erheblichen Stellen zu kompensieren hat und e Tarife der Wirtschaft ein stückweit konterkariert (vgl. Konditionen der BER-eigenen Sicherheitsmitarbeitenden). So ist eine steigende Fluktuation nach wie vor Ausdruck der gesamten Personalknappheit, welche schließlich auf ein relativ geringes Lohnniveau der Sicherheitsbranche unter Berücksichtigung vorstehender Problematik und im Vergleich zur Industrie zu sehen ist.
Teltow, 24.04.2024 gez. Geschäftsführung der WSD permanent security GmbH René Helbig Michael Helbig, CEO COO Mirko Jeschonek, CTIO BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023WSD Permanent security GmbHA. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung I. Registerdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge Der Jahresabschluss der WSD permanent security GmbH, Teltow (Amtsgericht Potsdam, HRB 82) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages sowie der vorliegenden finanziellen, wirtschaftlichen und organisatorischen Eingliederung, liegt zwischen der Helbig Beteiligungsgesellschaft mbH (Organträger) und der WSD permanent security GmbH (Organgesellschaft) eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft gem. § 14 KStG i. V. m. § 17 KStG sowie § 2 (2) Nr. 1 und 2 GewStG vor. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 III bis III HGB) bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu zehn Jahren), bewertet. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen zwei und 13 Jahren) angesetzt. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten überwiegend nach der Durchschnittskostenmethode bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) ist die Abgrenzung für den Aufwand, der für die Zeit nach dem Stichtag gemäß § 250 HGB, eingetreten ist. Sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Rückstellung für Gewährleistung wurden pauschal mit 0,5% auf die Umsätze in den Bereichen Schließtechnik und WISL berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. B. Weitere Angaben zur Bilanz I. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens Das Anlagevermögen umfasst neben betriebsnotwendiger Soft- und Hardware auch Betriebs- und Geschäftsausstattung. Wir verweisen auf den beigefügten Anlagespiegel. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind anhand einer OPOS-Liste nachgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Mitarbeiterdarlehen und Vorsteuerbeträgen, welche erst im Folgejahr abzugsfähig sind. III. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt 51.129,20 EUR und ist voll eingezahlt. Auf Grund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags wurde der Jahresüberschuss i. H. v. 1.737.425,40 EUR an die Helbig Beteiligungsgesellschaft mbH abgeführt. IV. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten i. H. v. 205,0 TEUR, für Urlaub i. H. v. 32,6 TEUR, Archiv 19,4 TEUR, Abschluss- und Prüfungskosten 16,8 TEUR, Gewährleistungen 13,5 TEUR und für ausstehende Rechnungen 26,5 TEUR) enthalten. V. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
* In Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen i. H. v. 1.670,0 TEUR (Vorjahr 1.392,5 TEUR) und resultieren aus dem Gewinnabführungsvertrag. C. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Sonstige betriebliche Erträge, sonstige betriebliche Aufwendungen Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind insbesondere Erträge aus Investitionszuschüssen der Investitionsbank des Landes Brandenburg für die Digitalisierung der Unternehmensorganisation/-prozesse i. H. v. 97,4 TEUR enthalten. D. Sonstige Angaben I. Anzahl der Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 231 (Vorjahr 247) Mitarbeiter beschäftigt. II. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind: René Helbig, kaufmännischer Bereich Michael Helbig, operativer Bereich Mirko Jeschonek, technischer Bereich Zur Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 i.V. m. § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB Gebrauch gemacht.
Teltow, den 27.03.2024 sonstige BerichtsbestandteileAnlagenspiegel
Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert.
gez. René Helbig Michael Helbig Mirko Jeschonek Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 24. April 2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der WSD permanent security GmbH, Teltow, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WSD permanent security GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WSD permanent security GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WSD permanent security GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Potsdam, 24. April 2024 Dr. Knabe GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schiffbauergasse 15 14467 Potsdam Prof. Dr. Stephan Knabe, Wirtschaftsprüfer Sabine Paul, Wirtschaftsprüferin |
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