Navigator Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Jacob Eugen Bremen seit 13.2.2020 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MFC Corporate Services GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FESIL SALES GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht 2015I. Grundlagen der GesellschaftDie FESIL SALES GmbH mit Sitz in Duisburg, war bislang eine Handelstochter der norwegischen Gesellschaft FESIL AS, einem Produzenten von Ferrosilizium und Microsilica, und belieferte weltweit Gießereien, Stahlwerke und die chemische Industrie mit Legierungen, Metallen, Roheisen, zementgebundenen Legierungsformlingen und Guss-Hilfsstoffen. Neben dem Handel mit Produkten der FESIL SALES Gruppe im Rahmen von Provisionsgeschäften, verfügte die Gesellschaft über ein großes Sortiment an eigengehandelten Materialien, die sie weltweit bezogen und vertrieben hat. Regionale Hauptabsatzmärkte waren bzw. sind hierbei Deutschland und entsprechende angrenzende Staaten. Die FESIL SALES GmbH war im Geschäftsjahr 2015 eine Tochtergesellschaft der MFC Commodities GmbH, Wien (Österreich). Diese wiederum ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der kanadischen, an der New York Stock Exchange gelisteten MFC Bancorp Ltd. (vormals MFC Industrial Ltd). Zum 31. Dezember 2015 wurde die FESIL SALES GmbH in den nach IFRS-Grundsätzen erstellten Konzernabschluss der MFC Bancorp Ltd. einbezogen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015 im Mai 2017 ist die MFC Holding Norway AS nach Konzernumstrukturierungen alleinige Gesellschafterin der FESIL SALES GmbH. Die neue Gesellschafterin und die Gesellschaft gehören weiterhin zum Konzern der MFC Bancorp Ltd. Im Juli 2016 wurde durch das MFC-Gruppenmanagement verkündet, die bisherige operative Tätigkeit der FESIL SALES GmbH zu beenden. Die laufenden Geschäfte sollen bis Ende 2017 abgewickelt werden. Über die weitere Verwendung der Gesellschaft nach Abwicklung der bisherigen operativen Tätigkeit wurde bislang nicht entschieden. Zu weiteren Erläuterungen verweisen wir auf unsere Ausführungen in Abschnitt VII. "Prognosebericht". II. Wirtschaftsbericht1. Geschäftsverlauf 2015 Das Geschäftsjahr 2015 war für unsere Gesellschaft stark geprägt von den Auswirkungen einer eingeleiteten Neuausrichtung der gesamten FESIL SALES Gruppe. In finanzieller Hinsicht resultierten aus der Umsetzung der organisatorischen Neuausrichtung erhebliche, einmalige Belastungen. Im 3. Quartal 2015 wurde eine umfangreiche Umstrukturierung der FESIL-SALES Gruppe beschlossen und inzwischen auch umgesetzt. Ursprüngliches Ziel dieser Umstrukturierung war die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und die gleichzeitige Reduzierung der Kosten innerhalb der FESIL-SALES Gruppe. Darüber hinaus sollte eine wesentlich bessere und intensivere Betreuung unserer Kunden erreicht werden. Die geschäftlichen Aktivitäten der FESIL SALES GmbH (Duisburg), der FESIL-SALES S. A. (Luxemburg), der FESIL Metales S. L. (Spanien) und der Speciality Super Alloys Inc. (USA) wurden unter dem Dach der FESIL-SALES GmbH gebündelt und von Duisburg aus gesteuert. Hierzu wurden sämtliche Vorratsbestände und Geschäftsbeziehungen auf die FESIL SALES GmbH transferiert. Die bisherigen FESIL SALES - Gesellschaften in Indien und Südafrika wurden geschlossen. Die Geschäftsaktivitäten wurden dort teilweise durch Agenten abgedeckt. Die Lagerbestände der luxemburgischen Gesellschaft wurden im Dezember 2015 in Höhe von € 14,9 Mio. übernommen. Insbesondere die Übernahme der Lagerbestände von der FESIL SALES S.A. führte zunächst zu einer deutlichen Zunahme des gesamten Lagerbestandes der FESIL SALES GmbH. Als Teil der Maßnahmen im Rahmen der geschäftlichen Neustrukturierung hat sich die Geschäftsführung noch im Dezember 2015 dazu entschieden, eine umfassende Bestandsreduzierung umzusetzen. In diesem Zusammenhang wurden ausgewählte Produkte teilweise zu unter den Anschaffungskosten liegenden Preisen veräußert. Aus diesen Sonderverkäufen resultierten außerordentliche Aufwendungen in Höhe von insgesamt € 3,4 Mio. Weitere außerordentliche Aufwendungen, die aus der Umsetzung der Maßnahmen zur gruppenweiten Neustrukturierung resultierten, betrafen die Bewertung der Beteiligung an der FESIL SALES S.A. in Luxemburg. Da die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit nahezu vollständig eingestellt hat und zukünftig keine wesentlichen Erträge erwirtschaften wird, musste der bisherige Beteiligungsbuchwert von € 3,8 Mio. auf den anteiligen Wert des im Unternehmen vorhandenen Nettovermögens von € 0,5 Mio. außerplanmäßig in Höhe von € 3,3 Mio. abgeschrieben werden. Somit ergaben sich aus den Folgewirkungen der Neustrukturierung ergebnisbelastende außerordentliche Aufwendungen von € 6,7 Mio. Auch die operative Entwicklung der Gesellschaft gestaltete sich im Berichtsjahr aufgrund der Marktentwicklungen als schwierig. Einen maßgeblichen Anteil daran hatte insbesondere die Entwicklung der Absatzpreise, wobei vor allem das vierte Quartal 2015 betroffen war. Die Preisentwicklung verlief bei den meisten Ferrolegierungen im Geschäftsjahr analog zu den Zyklen der Vorjahre, allerdings mit deutlich stärkeren Ausprägungen. Nach zunächst leicht steigenden bzw. stabilen Preisen bis zur Mitte des 2. Quartals folgte zum Jahresende eine Periode des starken Preisverfalls über sämtliche Materialbereiche. Einen so massiven Preisverfall zum Jahresende gab es in Vorjahren nicht. Der massive Preisverfall des zweiten Halbjahres 2015, der auch zu Anfang des Geschäftsjahres 2016 noch anhielt, führte dazu, dass wir unsere Vorratsbestände zum Jahresende abwerten mussten. Daraus resultierten Aufwendungen in einer Größenordnung von € 2,5 Mio. Zum Stichtag belief sich die gesamte Wertberichtigung auf die noch im Bestand befindlichen Vorräte auf € 3,8 Mio. Dem Marktpreisverfall stand gleichzeitig eine Erhöhung der abgesetzten Mengen gegenüber. Die abgesetzte Gesamttonnage betrug im Geschäftsjahr 218.994 Tonnen (Vorjahr 180.588 Tonnen). Insgesamt erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von T€ 218.167 (Vorjahr T€ 191.766), was eine Steigerung von 13,8 % gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Dies bedeutet, dass die Volumenausweitung die geringen Weltmarktpreise für unsere Produkte deutlich überkompensieren konnte. Das Bruttoergebnis vom Umsatz sank, insbesondere bedingt durch Einmaleffekte, von € 10,3 Mio. im Jahr 2014 auf € 4,8 Mio. im Jahr 2015. Insgesamt wurde das Geschäftsjahr 2015 durch nicht wieder kehrende Sachverhalte in Höhe von insgesamt € 10,1 Mio. belastet. Neben den vorstehend erläuterten Aufwendungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung der FESIL SALES - Gruppe (€ 6,7 Mio.), den Aufwendungen aus der Abwertung unserer Lagerbestände aufgrund des massiven Preisverfalls (€ 2,5 Mio.) sowie aus den Aufwendungen für Abfindungen (€ 0,4 Mio.) ergaben sich weitere Einmalkosten von € 0,5 Mio. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich unter Berücksichtigung der Einmalkosten auf € -10,5 Mio. Insbesondere aus der Auflösung von passiven latenten Steuern und aus Steuererstattungen für Vorjahre resultierten Erträge von € 1,4 Mio. Insgesamt musste das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresfehlbetrag von € -9,1 Mio. beendet werden. 2. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft lag im Geschäftsjahr 2015 vor Berücksichtigung der im vorstehenden Abschnitt erläuterten Einmaleffekte sowohl hinsichtlich des Umsatzes als auch hinsichtlich des Ergebnisses (EBIT) leicht unter den Erwartungen. Als Hauptgrund für diese Entwicklung sind vor allem die sinkenden Marktpreise anzusehen. Die angefallenen Einmalaufwendungen waren dabei nicht Teil der ursprünglichen Planung. Im operativen Bereich wurde im Berichtsjahr der Fokus verstärkt auf margenträchtige Geschäftsabschlüsse gelegt. Der hieraus resultierende positive Effekt wurde allerdings in 2015 durch die bereits angeführten negativen Einmaleffekte überkompensiert. Im Kontext des erhöhten Tonnagevolumens sind auch die Vertriebskosten proportional gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.558 auf T€ 8.154 gestiegen (Vorjahr: 3,4% zum Umsatz, 2015: 3,7% zum Umsatz). Sie beinhalten vor allem Fracht-, Lager-, Verpackungs- sowie Personalkosten. Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich im Berichtsjahr auf T€ 2.421 (Vorjahr T€ 2.165), was insbesondere auf einem Anstieg der Beratungs- und Prüfungskosten (T€ +96), der Personalkosten im Rahmen der Zeitarbeit (T€ 68) und Einmalkosten, die im Zusammenhang mit dem Umzug in neue Büroräume im März 2015 (T€ 80) angefallen sind, beruht. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten vor allem Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von T€ 2.044 (Vorjahr T€ 2.025) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von T€ 1.417 (Vorjahr T€ 1.043). Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von € 3,3 Mio. betrafen die Beteiligung an der FESIL SALES S.A. in Luxemburg. Die Geschäftsaktivitäten der FESIL SALES S.A. werden im Zuge der Neuausrichtung der FESIL Gruppe an die FESIL SALES GmbH übertragen (Vertrags- und Bestandsübernahme). Der verbleibende bilanzielle Beteiligungsansatz in Höhe von T€ 493 entspricht dem anteiligen Nettovermögen der FESIL SALES S.A. zum Bilanzstichtag. Das Zinsergebnis verschlechterte sich auf T€ -1.605. Dabei resultierten die Zinsaufwendungen von T€ 1.636 vor allem aus der Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien und aus den Zinsaufwendungen für die Factoring-Aktivitäten. Der Hauptgrund für die Verschlechterung des Zinsergebnisses bestand in den erhöhten Kosten für das Factoring (T€ 431). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr T€ - 10.448 (Vorjahr T€ 1.369) und war hauptsächlich auf die bereits oben genannten Einmaleffekte in Höhe von € 10,1 Mio. (Restrukturierung der FESIL SALES - Gruppe (€ 6,7 Mio.), preisverfallbedingte Abwertungen der Vorratsbestände (€ 2,5 Mio.) sowie sonstige Einmaleffekte (€ 0,9 Mio.)) zurückzuführen. Die sonstigen Einmaleffekte in Höhe von € 0,9 Mio. betrafen vor allem Kosten für Abfindungen, Kosten für Personal-Recruiting, Umzugskosten, Kosten für zusätzliche Leiharbeitskräfte und Anwaltskosten. Bisher passivierte latente Steuern wurden zum 31. Dezember 2015 in Höhe von T€ 1.035 erfolgswirksam aufgelöst, da diesen passiven latenten Steuern aktive latente Steuern (insbesondere aus steuerlichen Verlustvorträgen) gegenüberstehen. Vom Wahlrecht der Aktivierung des Überhangs der aktiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde von der Gesellschaft kein Gebrauch gemacht. Neben den Erträgen aus der Auflösung passiver latenter Steuern fielen im Berichtsjahr Erträge aus der Erstattung von Einkommens- und Ertragsteuern für Vorjahre in Höhe von T€ 342 an. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 9.071 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 936) ab. b) Finanzlage Das Unternehmen war bislang traditionell zu einem großen Teil kreditfinanziert. Bei Kreditinstituten bestand zum 31.12.2015 eine Kreditlinie über insgesamt € 69,1 Mio., von der am Stichtag € 3,8 Mio. (31.12.2014 € 17,4 Mio.) in Anspruch genommen worden sind. Sämtliche Kredite sind kurzfristiger Natur, Sicherheiten für die Kreditlinien wurden nicht gestellt. Zusätzlich besteht der Zugang zu einer Factoring-Linie der MFC Gruppe. Zum Stichtag lag der regresslos veräußerte Forderungsbestand bei T€ 22.248. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten war insbesondere durch den geringeren Finanzierungsbedarf im Umlaufvermögen infolge des Forderungsverkaufs zurückzuführen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um T€ 3.204 auf T€ 53.294 vermindert. Auf der Aktivseite war im Vergleich zum Vorjahr, neben der außerordentlichen Abschreibung der Beteiligung an der FESIL SALES A.S., insbesondere die Erhöhung der Vorräte (T€ 47.110, 31.12.2014 T€ 39.946) anzuführen. Diese Bestanderhöhung ist größtenteils durch die Übernahme von Beständen der FESIL SALES S.A. entstanden. Gegenläufig wirkten gezielte Bestandsreduzierungen im Rahmen von Sonderverkaufsaktionen zum Jahresende sowie erhöhte Wertberichtigungen. Im ausgewiesenen Nettolagerbestand waren Wertberichtigungen in Höhe von T€ 3.846 enthalten, so dass der Bilanzansatz die zum Stichtag relevanten, geringeren Marktpreise reflektierte. Aufgrund des höheren Factoring-Volumens durch die Hinzunahme weiterer Kundengruppen waren die Forderungen aus Lieferungen aus Leistungen stichtagsbezogen deutlich um T€ 7.517 auf T€ 1.275 zurückgegangen. Größere Forderungsausfälle waren im Berichtsjahr nicht zu beklagen. Die benötigten Wertberichtigungen lagen mit T€ 375 leicht unter dem Vorjahresniveau (31.12.2014: T€ 393). Investitionen in das Anlagevermögen wurden in Höhe von T€ 12 getätigt. Dem standen planmäßige Abschreibungen von T€ 24 und eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Beteiligung an der FESIL SALES S. A. von T€ 3.323 sowie Abgänge von T€ 4 gegenüber. Insgesamt reduzierte sich das Anlagevermögen um T€ 3.339 auf T€ 566. Wesentlicher Posten des Anlagevermögens ist auch nach der außerplanmäßigen Abschreibung mit T€ 493 unverändert die Beteiligung an der FESIL SALES S.A. in Luxemburg (Beteiligungsquote 17,5%). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthielten Steuererstattungsansprüche (T€ 877), debitorische Kreditoren (T€ 221) sowie eine Mietkaution (T€ 36). Im Wesentlichen bedingt durch die aufwandswirksam erfassten Einmaleffekte von € 10,1 Mio. ergab sich ein Jahresfehlbetrag von T€ 9.071. Das Eigenkapital reduzierte sich in Höhe des Jahresfehlbetrages zum 31. Dezember 2015 auf T€ 15.197. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 28,5% (31.12.2014 43,0%). Die Passiva wiesen neben dem Eigenkapital überwiegend Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf. Diese Position hatte sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag insbesondere durch die gruppenweiten Restrukturierungsaktivitäten stark erhöht. Die Verbindlichkeiten betrafen im Wesentlichen die FESIL SALES S.A. mit T€ 20.103 und resultierten größtenteils aus dem Erwerb der Lagerbestände von der Beteiligungsgesellschaft. Daneben bestanden vor allem Verbindlichkeiten gegenüber der FESIL Rana Metall AS in Höhe von T€ 2.737 aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Rückstellungen für Pensionen wurden - soweit möglich - mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung verrechnet. Nicht kongruente Rückdeckungsversicherungen wurden auf der Aktivseite unter dem gesonderten Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen betrafen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen, Personalkosten (vor allem für Abfindungen) sowie Transport- und Lagerkosten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind unter anderem aufgrund des gestiegenen Umsatzes um T€ 2.317 auf T€ 8.479 gestiegen. III. Nicht-finanzielle LeistungsindikatorenFür die Geschäftstätigkeit und den Geschäftserfolg der Gesellschaft bedeutsame nicht-finanzielle Leistungsindikatoren waren im Geschäftsjahr 2015 die Schaffung neuer und die Erhaltung bzw. der Ausbau von bestehenden Kunden- und Lieferantenbeziehungen durch ein ausgeprägtes Qualitätsmanagement-System, die Förderung und Entwicklung des vorhandenen Humankapitals unter Berücksichtigung der bestehenden Arbeitnehmerbelange sowie das Umweltmanagement. Die vorstehend genannten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren haben grundsätzlich auch nach der Ankündigung der Abwicklung der bisherigen operativen Geschäftstätigkeit eine hohe Bedeutung für unser Unternehmen, allerdings unter veränderten Bedingungen. 1. Qualitätsmanagement-System sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen Die Gesellschaft zählt namhafte Unternehmen zu ihren langjährigen Kunden. Wesentliche Basis für die engen und kooperativen Beziehungen zu den Kunden ist die umfängliche Erfüllung sämtlicher Kundenanforderungen hinsichtlich Qualität und Service. Die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards erfordert ein effektives Qualitätsmanagement, das eine wichtige Aufgabe für das Unternehmen und für jeden einzelnen Mitarbeiter darstellt. Wesentliche Grundlage des Qualitätsmanagement-Systems ist die Berücksichtigung der geltenden internationalen Qualitätsstandards, insbesondere der ISO 9001 nach deren Normen wir qualifiziert sind. Mit Hilfe eines umfangreichen Berichtswesens werden alle qualitätsrelevanten Vorgänge erfasst und sowohl extern als intern regelmäßig überprüft. Stabile Beziehungen zu unseren Lieferanten waren und sind von zentraler Bedeutung, ein höchstmögliches Maß an Kontinuität und partnerschaftlichem Handeln ist hierbei entscheidend und wird bei uns durch eine permanente Kommunikation gelebt. Bis zur Entscheidung über die Beendigung der bisherigen operativen Geschäftstätigkeit trug eine Erweiterung des Kunden- und Lieferantenkreises im Zusammenhang mit der Ausweitung unseres Produktportfolios zu einer wirksamen Risikodiversifizierung bei. 2. Personal Am 31.12.2015 beschäftigte die Gesellschaft 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 22). Der Aufbau im Vergleich zum Vorjahr vollzog sich in den Bereichen Disposition und Finanzen. Eine gezielte Personalentwicklung, die sich insbesondere in individuellen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, aber auch in Coaching-Maßnahmen widerspiegelte, war im Rahmen unserer Qualitätsansprüche Standard. Das ethische und Compliance mäßig einwandfreie Verhalten unserer Mitarbeiter hat den höchsten Stellenwert in unserem Unternehmen. Es wird durch verbindliche Verhaltensregeln bestimmt und durch Maßnahmen der Qualitätssicherung sowie umfassende Schulungen und Qualifikationen sichergestellt. An den Verhaltensregeln für unsere verbliebenen Mitarbeiter wird auch nach Ankündigung der Beendigung der bisherigen operativen Geschäftstätigkeit weiterhin festgehalten. 3. Umwelt Die Gesellschaft ist den Erfordernissen des Registrierungsprozesses im Rahmen der Überarbeitung des europäischen Chemikalienrechts gemäß REACh-Verordnung (Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals) sowie der Notifizierung zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien in der EU auf Basis der CLP-Verordnung (Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures) für ihre Produkte vollumfänglich nachgekommen. Alle weiteren Anforderungen im Hinblick auf Gefahrgüter und Gefahrstoffe werden in der Gesellschaft konsequent umgesetzt. IV. Internes Kontrollsystem und RisikomanagementsystemDas interne Kontrollsystem umfasst die Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Rechnungslegung, zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften. Als Teil der US börsennotierten Unternehmensgruppe MFC Bancorp Ltd. unterliegt unsere Gesellschaft dem Sarbanes Oxley Act (404). Die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften wird permanent überprüft und sichergestellt. Im Rahmen eines etablierten Risikomanagementsystems werden in regelmäßigen Abständen sämtliche Bereiche des Unternehmens einer umfassenden Prüfung unterzogen. Bei unseren Entscheidungen greifen wir zudem auf externe Fachleute zurück, die uns im steuer-, wettbewerbs-, umweltrechtlichen oder sonstigen relevanten Kontext unterstützen. Wirtschaftlichen Risiken des operativen Geschäftsbetriebes begegnen wir bestmöglich durch die konsequente Einbeziehung unseres Controllings. Das umfassende Controlling-System mit Frühwarnelementen wurde im Berichtsjahr weiter ausgebaut und diente verstärkt als Steuerungsinstrument. Entsprechende Managementberichte und Sonderauswertungen werden der Geschäftsführung und Abteilungsverantwortlichen regelmäßig zugänglich gemacht und intensiv analysiert. Des Weiteren ist das vordefinierte etablierte Planungs-, Berichts- und Kontrollsystem der Gesellschaft ein integraler Bestandteil des internen Kontrollsystems. Unser Ziel ist es, auf Basis einer durchdachten, seriösen Unternehmensstruktur, stets die Chancen der Märkte optimal zu nutzen. Gerade auch im Hinblick auf die Bedürfnisse unserer Kunden ist, neben hohen Qualitätsansprüchen an uns selbst, die bestmögliche Vermeidung, Kontrolle und Vorsorge im Bereich gegebener Risiken stets in unserem Fokus. Ein aktives und extrem zeitnah ausgerichtetes Debitorenmanagement reduziert wirksam potentielle Ausfälle im Bereich der Forderungen. Im Bereich der Fremdwährungsgeschäfte haben wir ein umfassendes Währungsmanagementsystem etabliert und verfolgen eine konsequente Sicherungsstrategie. Im Falle eintretender Schadenfälle besteht ein nahezu vollständiger Versicherungsschutz, dessen Umfang und Art laufend überprüft und gegebenenfalls angepasst wird. Konsequenzen auf Liquidität, Finanz- und Ertragslage sind somit weitestgehend auszuschließen. Die zum Abschluss des Geschäftsjahres 2015 durchgeführte Jahresinventur ergab keine signifikanten Abweichungen zu den buchhalterisch geführten Lagerbeständen. . V. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Gesellschaft befindet sich zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015 im Mai 2017 in der Abwicklung ihrer bisherigen operativen Geschäftstätigkeit. Diese soll in den kommenden Monaten beendet werden und die Gesellschaft wird dann - zumindest vorübergehend - als nicht operativ tätige Gesellschaft fortgeführt. Bis zur Ankündigung der Beendigung der bisherigen operativen Geschäftstätigkeit im Juli 2016 sah die Geschäftsführung wesentliche Chancen in der Langfristigkeit und Verlässlichkeit der guten Kunden- und Lieferantenbeziehungen, die die Grundlage für weiteres Geschäftswachstum bilden sollten. Das signifikanteste Risiko war bislang die Preisvolatilität aufgrund einer schwierigen Marktumgebung. Während der Gießerei-Markt in vielen Segmenten eine stabile Auslastung aufweist, wurde für die Stahlproduktion in 2016 ein Rückgang der Tonnage von ca. 3 % verzeichnet, wodurch der Preisdruck auf die entsprechenden Rohstoffe verstärkt wurde. Schwankende, in der zweiten Jahreshälfte tendenziell eher fallende Preise, stellen für den Handel im Hinblick auf unverkaufte Bestände ein latentes Risiko dar, dessen Minimierung in unserem Hause stark im Fokus steht. Die unmittelbare Verkopplung von Einkäufen und Verkäufen ("Back to Back") vermindert Risikopotentiale. Die FESIL SALES GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2016 vermehrt diesen Geschäftsmodellen zugewendet. Die von der Luxemburger Gesellschaft übernommenen, langfristigen unvorteilhaften Einkaufsverträge konnten beendet werden. Die Risiken aus Währungsgeschäften sind größtenteils durch den Abschluss von Devisentermingeschäften limitiert. Weitere Risiken nach der für Ende 2017 geplanten Beendigung der bisherigen operativen Geschäftstätigkeit sind nicht ersichtlich bzw. durch entsprechende Rückstellungen bilanziell abgedeckt. Aus heutiger Sicht ergeben sich des Weiteren keine signifikanten Risiken, die zu einer Beeinträchtigung der Fortführung der Gesellschaft als nicht operativ tätige Gesellschaft führen könnten, VI. NachtragsberichtAuf Grund von Umständen, die wir nicht beeinflussen konnten, haben mehrere unserer Geschäftsbanken in den Monaten März und April 2016 unsere Kreditlinien eingefroren bzw. gekündigt. Die in Anspruch genommenen Kreditlinien sind inzwischen vollständig zurückgeführt worden. Die Finanzierung der Gesellschaft war und ist jedoch jederzeit sichergestellt. Infolge des seit Anfang des Jahres 2016 umgesetzten und in der zweiten Jahreshälfte nochmals intensivierten deutlichen Abbaus der Lagerbestände wurden ausreichende Finanzmittel freigesetzt. Der Lagerabbau ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 2015 im Mai 2017 bereits deutlich vorangeschritten. Es sind nur noch geringfügige Restmengen vorhanden, die in den kommenden Monaten verkauft werden sollen. Im Bedarfsfall werden weitere Mittel durch den Gesellschafter zur Verfügung gestellt. Im Juli 2016 wurde durch das MFC-Gruppenmanagement die Beendigung der bisherigen operativen Geschäftstätigkeit angekündigt, die bis Ende 2017 abgeschlossen sein soll. Wir verweisen dazu auf unsere ausführlichen Erläuterungen im Abschnitt VII. "Prognosebericht". VII. PrognoseberichtZum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015 im Mai 2017 ist auch das Geschäftsjahr 2016 bereits abgeschlossen und das Geschäftsjahr 2017 hat begonnen. Das Geschäftsjahr 2016 wies zwei sehr unterschiedliche Halbjahresperioden auf. Die erste Jahreshälfte 2016 war zunächst von der weiteren Fortführung unserer bisherigen Geschäftstätigkeit geprägt. Insbesondere durch die Übernahme von Kundenverträgen von der Beteiligungsgesellschaft FESIL SALES S.A. hat sich das Umsatzvolumen der deutschen Gesellschaft dabei insgesamt im mittleren einstelligen Prozentbereich erhöht. Gleichzeitig haben wir uns wieder auf unser Kerngeschäft mit höheren Gewinnspannen konzentriert. Dies führte zu einer selektiveren Auswahl von Absatzgeschäften als in der Vergangenheit und tendenziell zu sinkenden Umsatzerlösen durch den Verzicht auf den Abschluss von Geschäften mit von uns als zu gering eingestuften Margen. Negativ auf die Höhe der erzielten Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2016 wirkten sich die in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2016 auch weiterhin geringen Marktpreise aus. Insgesamt blieb damit die Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 sowohl umsatz- als auch ergebnistechnisch (EBIT) leicht unter den Erwartungen. Nachdem die Marktpreise unserer Produkte insbesondere in den ersten vier Monaten des Jahres 2016 nochmals gesunken sind, ist seit Mai 2016 eine Verbesserung der Situation festzustellen und die Preise für unsere Hauptprodukte haben sich wieder erholt. Dieser Trend hat sich im zweiten Halbjahr 2016 weiter fortsetzt. Wir haben von dieser positiven Entwicklung profitiert. Im Juli 2016 hat das Gruppenmanagement die Entscheidung verkündet, die bisherige operative Geschäftstätigkeit der FESIL SALES GmbH zu beenden. Grundlage für diese Entscheidung ist, dass nach Einschätzung der MFC-Gruppe die Eigenkapitalverzinsung der FESIL SALES GmbH in den vergangenen Jahren deutlich unter den Erwartungen geblieben ist und dass nach weiteren Umstrukturierungen (u. a. Verkauf der Produktionsgesellschaft FESIL RANA METAL AS) innerhalb der FESIL SALES Gruppe in 2016 trotz der in 2015 umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen eine notwendige wesentliche Verbesserung der relevanten Renditen auf der Grundlage des bisherigen Geschäftsmodells nur geringe Aussicht auf Erfolg haben wird. Sämtlichen Mitarbeitern gegenüber wurden nach vorheriger Anzeige einer Massenentlassung im Sinne des Kündigungsschutzgesetzes bei der Bundesagentur für Arbeit Anfang August 2016 betriebsbedingte Kündigungen mit Wirkung auf den Ablauf des 31. März 2017 ausgesprochen. Dies war der Tag, an dem der bisherige Geschäftsbetrieb nach den seinerzeitigen Planungen eingestellt werden sollte. Es war jedoch keine vollständige Abwicklung der Gesellschaft bis zu diesem Zeitpunkt möglich, so dass bisherige Planungen revidiert werden mussten. Nunmehr geht die Geschäftsführung davon aus, die Geschäfte bis Ende 2017 abwickeln zu können. Die bis dahin anfallenden Restaktivitäten werden von einzelnen Mitarbeitern übernommen, die auch weiterhin bei der Gesellschaft beschäftigt werden. Für den Fall, dass auch bis zu diesem Zeitpunkt eine vollständige Abwicklung nicht erreicht werden kann, soll nach den Planungen der MFC-Gruppe die Übertragung der ausstehenden Aufgaben auf andere Gruppenunternehmen geprüft werden. Mit der Ankündigung der Absicht, die bisherige operative Geschäftstätigkeit zu beenden, hat sich die Geschäftsausrichtung der Gesellschaft vollständig geändert. Der Fokus der Geschäftsführung liegt seitdem grundsätzlich in der sukzessiven und nachhaltigen Reduzierung der Kostenstrukturen der Gesellschaft. Im Rahmen der Organisation der Abwicklung wurde beschlossen, alle laufenden vertraglichen Verpflichtungen mit Kunden und Lieferanten weiterhin ordnungsgemäß und vertragskonform zu erfüllen. Da die Mehrzahl der Kunden- und Lieferantenverträge zeitlich befristet und kurzfristiger Natur ist, laufen diese im Zeitablauf aus und werden nicht mehr verlängert. Bei Verträgen mit längerer Laufzeit wurden Möglichkeiten eruiert und umgesetzt, diese vorzeitig zu kündigen. Im Rahmen der bisherigen Abwicklung des operativen Geschäftes hat sich die Geschäftsführung darüber hinaus von einigen bisherigen Geschäftsbereichen getrennt. Ziel der Abwicklung ist es, alle Bestände sowie alle Verpflichtungen bzw. Verbindlichkeiten sukzessive bis Ende 2017 zurückzuführen. Dies vollzog sich in der zweiten Jahreshälfte 2016 zum einen durch den Verkauf einzelner bisheriger Geschäftssegmente an Dritte und zum anderen durch den intensivierten Verkauf der Vorratsbestände weitgehend ohne gleichzeitigen Wiederaufbau durch Zukäufe. Die Vorratsbestände wurden bis zum 31. Dezember 2016 signifikant reduziert und beliefen sich zum Bilanzstichtag 2016 noch auf € 8,4 Mio. Die verbliebenen Vorräte sollen nach der revidierten Planung bis Ende 2017 veräußert werden. Dann gegebenenfalls noch vorhandene Vorräte werden voraussichtlich innerhalb des MFC-Konzerns an andere Gruppenunternehmen übertragen. Im Geschäftsjahr 2016 wurden insgesamt Umsatzerlöse von € 194,3 Mio. erzielt. Das Geschäftsjahr 2016 musste mit einem leichten Jahresfehlbetrag abgeschlossen werden. Wesentliche außerordentliche Aufwendungen und Erträge sind anders als in 2015 nicht entstanden. Die Umsatzerlöse liegen trotz der verstärkten Verkaufsaktivitäten im Rahmen der Abwicklung leicht unter unseren Erwartungen. Das operative Ergebnis entspricht dagegen weitgehend unseren Erwartungen. Die Mehrzahl der Mitarbeiter hat die Gesellschaft inzwischen verlassen. Die verbleibenden Mitarbeiter sorgen für eine ordnungsgemäße Abwicklung und Beendigung der bisherigen Geschäfte. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 2015 im Mai 2017 sind die ersten vier Monate des Geschäftsjahres 2017 bereits abgelaufen. Die Abwicklungsaktivitäten wurden weiter fortgesetzt und der Vorratsbestand nochmals deutlich auf € 2,9 Mio. (Status Ende April 2017) reduziert. Derzeit wird die Fortführung einzelner Kundenbeziehungen geprüft, die dann bis Ende 2017 über die Gesellschaft abgewickelt werden sollen. Dabei liegt der Fokus klar auf nachhaltiger Profitabilität und nicht auf einer Erhöhung der Umsatzerlöse. Die Höhe der Umsatzerlöse 2017 wird zum einen durch den weiteren Verkauf der noch vorhandenen Vorräte und zum anderen durch den zusätzlichen Abschluss weiterer weitgehend risikoloser, aber margenrelevanter "Back to Back" - Geschäfte bestimmt. Bis Ende April 2017 konnten Umsatzerlöse von insgesamt € 19,4 Mio. erzielt werden. Für das Gesamtjahr 2017 wird aufgrund des stark eingeschränkten Geschäftsvolumens im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 von signifikant geringeren Umsatzerlösen ausgegangen. Das operative Ergebnis nach den ersten vier Monaten 2017 ist leicht positiv ausgefallen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2017 gehen wir ebenfalls von einem leicht positiven operativen Ergebnis und einem Jahresüberschuss aus. Die Gesellschaft wird nach den Planungen nach Beendigung der bisherigen operativen Geschäftstätigkeit keine bzw. keine wesentlichen Erträge mehr erzielen. Dem stehen gleichzeitig nur noch geringe Aufwendungen aus der Verwaltung der dann ruhenden Gesellschaft gegenüber (im Wesentlichen für die Erstellung der Buchhaltung, des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen). Somit wird für die Zeit nach Beendigung der operativen Tätigkeiten von leichten Verlusten ausgegangen. Eine Liquidation der Gesellschaft nach Abwicklung der bisherigen operativen Geschäftstätigkeit ist nach den Aussagen des Gesellschafters gegenwärtig nicht vorgesehen. In einer Übergangsphase soll die Gesellschaft zunächst als nicht operativ tätige Gesellschaft fortgeführt werden. Über die weitere Verwendung der Gesellschaft soll grundsätzlich nach der Beendigung der bisherigen operativen Geschäftstätigkeit entschieden werden. Gegenwärtig liegen hierzu jedoch noch keine konkreten Entscheidungen vor, allerdings werden im Rahmen der Entscheidungsfindung mehrere unterschiedliche Handlungsoptionen geprüft. Die Liquidität der Gesellschaft war und ist jederzeit gesichert. Ende April 2017 verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel von € 1,9 Mio., die bei Kreditinstituten gehalten werden. Darüber hinaus wurden Finanzmittel in Höhe von € 12,7 Mio. € kurzfristig an verschiedene Gesellschaften der MFC - Gruppe ausgeliehen. Dem stehen im Wesentlichen noch Verbindlichkeiten in Höhe von € 5,1 Mio. gegenüber. Die Eigenkapitalausstattung ist unverändert sehr gut. Demnach bestehen nach unserer Auffassung gegenwärtig keine Anzeichen dafür, die Gesellschaft nicht wie geplant ordnungsgemäß abzuwickeln.
Duisburg, 29. Mai 2017 FESIL SALES GmbH Die Geschäftsführung Samuel Morrow, Geschäftsführer Martin Ware, Geschäftsführer Ferdinand Steinbauer, Geschäftsführer Michael Smith, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang 2015I. AllgemeinesDie FESIL SALES GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2015 ist gemäß §§ 264 ff. HGB nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 (3) HGB gegliedert. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- Bewertungs- und AusweismethodenDie Bewertung der Vermögens- und Schuldposten ist unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erfolgt. Die dem Jahresabschluss 2015 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewandt. Aktiva Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von technischen Anlagen und Maschinen liegt zwischen 3 und 13 Jahren und von der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 4 und 14 Jahren. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Vermögensgegenständewurde für die in den Jahren 2008 und 2009 angeschafften Vermögensgegenstände handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG analog angewendet. Für diese geringwertigen Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Vermögensgegenstand vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens ab dem Jahre 2010, die selbständig genutzt werden können, werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand € 410 nicht übersteigen. Bei den Finanzanlagen ist die Beteiligung Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Sonstige Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung erfolgt dabei nach der Durchschnittsmethode. Die Herstellungskosten umfassen neben dem direkten Kaufpreis auch die direkten Fracht,- Lager- und Zollkosten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Bestehende Fremdwährungsforderungen in Höhe von T€ 1.244 wurden vollumfänglich durch entsprechende Sicherungsgeschäfte gegengedeckt. Risiken bestehen demnach hieraus nicht. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung sind entsprechende Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen worden, die dem Zugriff anderer Gläubiger dauerhaft entzogen sind. Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens zum beizulegenden Zeitwert. Dieser wird mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet, soweit es sich um kongruente Rückdeckungsversicherungen handelt. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Vermögenswert die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als " Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" gesondert auf der Aktivseite der Bilanz. Passiva Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.Die Kapitalrücklageresultiert aus der Verschmelzung der GFM FESIL Gesellschaft für Metallurgie und Legierungshandel mbH auf die FESIL SALES GmbH mit Wirkung zum Ablauf des 31. Augusts 2012. Die entsprechenden Anteile der FESIL SALES SA an der GfM sind 2012 kapitalerhöhend dem gezeichneten Kapital (T€ 4.200) sowie der Kapitalrücklage (T€ 6.285) zugegangen. Die Gewinnrücklagen betreffen "andere Gewinnrücklagen" im Sinne des § 266 Abs. 3 Buchstabe A. III Nr. 4 HGB. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischen Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Mögliche Preis- und Kostensteigerungen sind entsprechend berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 3,89 % p.a. bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 1,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,0 bzw. 5,0 %, je nach vertraglich relevanter Pensionsverpflichtung, zugrunde gelegt. Aufgrund der Betriebsgröße entfallen Annahmen zur Fluktuation. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Einem Teil der Verpflichtungen aus Altersversorgung stehen Vermögensgegenstände aus kongruenten Rückdeckungsversicherungen gegenüber. Das zweckgebundene, verpfändete und insolvenzgesicherte Deckungsvermögen wurde gemäß § 255 Abs. 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert, der dem Marktwert zum 31. Dezember 2015 entspricht, bewertet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung ist am Abschlussstichtag aus der Bestätigung der Versicherungsunternehmen abgeleitet und entspricht gleichzeitig den fortgeführten Anschaffungskosten sowie dem Aktivwert. Auf Grund des Saldierungsgebots nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem Deckungsvermögen aus den Rückdeckungsversicherungen verrechnet, soweit diese verpfändet sind. Der in der Bilanz auf der Passivseite ausgewiesene Betrag setzt sich zusammen aus Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von € 940.750, den Schulden aus Pensionsrückstellungen in Höhe von € 1.940.400 sowie den Rückstellung für Altersteilzeit (€ 13.890). Die Aufwendungen aus der Verringerung des Deckungsvermögens in Höhe von € 2.660 sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Aus der Marktwertbewertung resultierende Aufwendungen in Höhe von € 131.140 und geleistete Pensionszahlungen wurden unter allgemeinen Verwaltungskosten unter dem Posten Pensionsaufwendungen zusammengefasst. Zinszuführungen in Höhe von € 75.738 sind im Finanzergebnis unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Gleichartige Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber demselben Kreditinstitut wurden, soweit sie nicht unterschiedliche Fristigkeiten aufweisen, sowohl 2014 als auch 2015 gemäß § 387 BGB saldiert. Bestehende Fremdwährungsverbindlichkeiten in Höhe von T€ 9.603 wurden vollumfänglich durch entsprechende Sicherungsgeschäfte gegengedeckt. Risiken bestehen demnach hieraus nicht. Zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus Wechselkursrisiken wurden Vermögensgegenstände und Schulden mit Finanzinstrumenten zusammengefasst (Bewertungseinheit). Die Bilanzierung wird nach der Einfrierungsmethode vorgenommen. Der Nachweis der Effektivität der Sicherungsbeziehung zwischen Grundgeschäft und Sicherungsgeschäft erfolgt sowohl prospektiv als auch rückwirkend über die Critical-Term-Match-Methode. Danach bestehen keine Unwirksamkeiten. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Von dem Aktivierungswahlrecht eines Aktivüberhangs gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Aktive latente Steuern resultieren vor allem aus der Bewertung von steuerlichen Verlustvorträgen. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern geführt haben, resultieren im Wesentlichen aus den unterschiedlichen Methoden zur Bewertung der Warenbestände in der Handelsbilanz und in der Steuerbilanz. Während in der Handelsbilanz seit 2012 die Durchschnittsmethode angewendet wird, erfolgt die Bewertung für steuerliche Zwecke auf der Grundlage der LIFO-Methode. Weitere Differenzen sind in abweichenden Wertansätzen von Rückstellungen für Pensionen begründet. Der Bewertung der temporären Differenzen wurde der für das Geschäftsjahr geltende kombinierte Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 33,68% zugrunde gelegt. Geschäfte mit nahestehenden Personen bestehen nur mit verbundenen Unternehmen und werden ausnahmslos zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und deren Entwicklung vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2015 sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen umfassen eine Beteiligung an der FESIL SALES S.A. (ehemals Luxalloys S.A.), Luxemburg. Sämtliche Anteile dieser Gesellschaft befinden sich mittel- oder unmittelbar im Eigentum der FESIL-Gruppe.
*) zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung lag für 2015 noch kein Ergebnis vor Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 1.134 (Vorjahr T€ 3.218) beinhalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche (T€ 877; 31.12.2014 T€ 3.056) und debitorische Kreditoren (T€ 221; 31.12.2014 T€ 127). Ein Betrag in Höhe von T€ 36 (31.12.2015 T€ 35) hat zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben ansonsten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungenbeinhalten insbesondere Aufwendungen für Abfindungen (T€ 400; 31.12.2014 T€ 0), für ausstehende Rechnungen (T€ 194; 31.12.2014 T€ 701), für sonstige Personalkosten (T€ 263; 31.12.2014 T€ 260; Rückstellungen für Urlaub und Tantiemen), für Transporte (T€ 188; 31.12.2014 T€ 70) sowie für Prüfungskosten (T€ 95; 31.12.2014 T€ 55). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie zum Vorjahresstichtag Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, handelt es sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der FESIL Rana Metall AS (T€ 2.737) sowie der FESIL SALES S.A. (T€ 20.103). Die Verbindlichkeiten gegenüber der FESIL SALES S.A. resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb von Vorratsbeständen der Luxemburger Beteiligungsgesellschaft, da die Geschäfte mit diesen Materialien zukünftig von der deutschen Gesellschaft abgewickelt werden sollen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen / Derivate Finanzinstrumente Es bestehen Verpflichtungen aus Devisentermingeschäften in Höhe von T€ 9.603 (Vorjahr T€ 2.490) aus dem Terminkauf bzw. T€ 1.246 (Vorjahr T€ 1.286) aus dem Terminverkauf von US-$ im Geschäftsjahr 2015. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen über T€ 702 (Vorjahr T€ 693), davon T€ 492 (Vorjahr T€ 521) mit einer Laufzeit von größer einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse, die ausschließlich aus dem Handelsgeschäft der Gesellschaft resultieren, lassen sich nach geographischen Märkten wie folgt aufteilen:
Materialaufwand
Personalaufwand
Der durchschnittliche Personalbestand betrifft ausschließlich Angestellte und setzt sich wie folgt zusammen:
Kursgewinne (T€ 2.044; Vorjahr T€ 2.025) und Kursverluste (T€ 1.417; Vorjahr T€ 1.043) aus Währungsumrechnungen und Sicherungsgeschäften sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2015 sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 15 angefallen. Im Vorjahresabschluss waren periodenfremde Erträge von T€ 2 enthalten. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions-Rückstellungen in Höhe von T€ 76 (Vorjahr T€ 80) sind unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" verbucht. IV. Ergänzende Angaben1. Organe der Gesellschaft Der Geschäftsführung gehörten in 2015 folgende Herren an :
Die Herren Cortina, Morrow und Steinbauer waren bzw. sind Directors und/oder Officers der Muttergesellschaft (MFC Bancorp Ltd. (vormals MFC Industrial Ltd.)). Der Berufe von Herrn Fiehl und Herrn Siebert bestanden 2015 in der hauptamtlichen Geschäftsführung der FESIL SALES GmbH und der FESIL SALES S. A. Durch Gesellschafterbeschluss vom 11. Juli 2016 wurde der bisherige Geschäftsführer Rainer Fiehl abberufen. Gleichzeitig wurden die Herren Michael Smith, Hongkong, und Martin Ware, Surrey, Großbritannien, zu neuen Geschäftsführern der Gesellschaft bestellt. Am 13. Mai 2017 hat der bisherige Geschäftsführer Gerardo Cortina sein Amt als Geschäftsführer der FESIL SALES GmbH niedergelegt. Die Gesellschafterin hat die Niederlegung des Amtes am selben Tag angenommen und genehmigt. 2. Bezüge der Geschäftsführer Nur die Herren Fiehl und Siebert waren im Geschäftsjahr 2015 bei der Gesellschaft angestellt. Die übrigen Geschäftsführer sind weder bei der Gesellschaft angestellt, noch erhalten sie von ihr Bezüge. Angaben zu Bezügen für Geschäftsführer unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt T€ 95 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 4. Konzernabschluss MFC Bancorp Ltd. Die FESIL SALES GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft der MFC Commodities GmbH, Wien (Österreich). Der Jahresabschluss der FESIL SALES GmbH wird in den Konzernabschluss der MFC Bancorp Ltd. (vormals MFC Industrial Ltd.) mit Sitz in Vancouver in Kanada einbezogen. Die MFC Bancorp Ltd. erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und für den größten Kreis von Unternehmen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses der MFC Bancorp Ltd. erfolgt über die US Securities and Exchange Commission (SEC) unter dem CIK-Code 0000016859 und dem Trading-Symbol MIL.
Duisburg, 29. Mai 2017 FESIL SALES GmbH Die Geschäftsführung Samuel Morrow, Geschäftsführer Martin Ware, Geschäftsführer Ferdinand Steinbauer, Geschäftsführer Michael Smith, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FESIL SALES GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, den 20. November 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Heike Böhle, Wirtschaftsprüferin ppa. Andreas Seifert, Wirtschaftsprüfer FESIL SALES GMBH, DUISBURG (the "Company")MFC Corporate Services GmbH, Vienna, Austria is the sole shareholder of the Company ( "Shareholder"). Upon waiving all formal requirements and notice periods as to the convening a shareholders' meeting, the Shareholder herewith holds a shareholders' meeting of the Company and resolves as follows: 1. The annual accounts of the fiscal year 2015 be, and herewith are, approved. 2. The actions of the managing directors in fiscal year be, and are herewith, approved and the managing directors discharged. 3. The Company's losses (after taxes) incurred in fiscal year 2015 and amounting to EUR 9,070,847.18 be, and herewith are, netted with the Company's earnings of EUR 255,276.16 resulting in an accumulated deficit of EUR 8,815,571.02 which shall be carried forward to the next accounting period. 4. PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen be, and is herewith, appointed the Company's auditors for fiscal year 2016
Hong Kong, this December 5, 2017 MFC Corporate Services GmbH Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 05.12.2017 festgestellt. |
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Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
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Herstellung von sonstigen Armaturen
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
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