DHT Speditionsgesellschaft mbHLiquidiert
18184 Poppendorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Rennecke seit 2.7.2012 | Geschäftsführer |
Konrad Schoknecht seit 2.7.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DHT Speditionsgesellschaft mbHPoppendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2016
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016der DHT SPEDITIONSGESELLSCHAFT MBH, POPPENDORFI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSSDie DHT Speditionsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Poppendorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Rostock unter der Nummer HRB 980 eingetragen. Der Jahresabschluss der DHT Speditionsgesellschaft mbH, Poppendorf, ist auf der Grundlage der Bilanzierungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Durch den Wegfall des außerordentlichen Ergebnisses durch das BilRUG ist das GuV-Gliederungsschema anzupassen und die Vorjahresbeträge in den gestrichenen Posten umzugliedern. Durch die Folgewirkungen der Neudefinition durch das BilRUG ist der Materialaufwand nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Bei Anwendung des § 277 I HGB in der Fassung des BilRUG bereits im Jahr 2015 hat sich ein als Materialaufwand auszuweisender Vorjahresbetrag in Höhe von TEUR 6.151 ergeben. Der als sonstige betriebliche Aufwendungen auszuweisende Vorjahresbetrag hat TEUR 3.132 betragen. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENBilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nicht anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind gemäß § 246 II HGB nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Unternehmen dauerhaft zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden diverse Aufwandskonten aufgrund der Anpassungen gemäß BilRUG zwischen dem Materialaufwand und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert. Darstellung der Aufwandskonten vor Umgliederung:
Darstellung der Aufwandskonten nach Umgliederung:
Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Gesellschaft ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Umsätze und Aufwendungen wurden in der Periode berücksichtigt, in der die Leistung erbracht wurde. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die betriebsgewöhnliche bzw. voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Abschreibungen wurden grundsätzlich linear vorgenommen. Für Geringwertige Wirtschaftsgüter kommen aus Vereinfachungsgründen die Regelungen des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG zur Anwendung. Anteile an verbundenen Unternehmen Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit dem beizulegenden Wert, Ausleihungen an verbundenen Unternehmen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Forderungen aus Lieferung und Leistung und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Ein Wertberichtigungsbedarf bestand nicht. Rückstellungen Steuerrückstellungen wurden nach steuerrechtlichen Vorschriften gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verpflichtungen der Gesellschaft und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (vgl. § 253 Abs. 1 HGB) angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZDie Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist der Anlage 3 als Anlage A beigefügt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Sämtliche Forderungen aus Lieferung und Leistung haben eine Fälligkeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich im Wesentlichen aus Forderungen an eine Factoringgesellschaft zusammen. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Leasingsonderzahlungen sowie im Voraus gezahlte Kraftfahrzeugsteuern und Versicherungsbeiträge ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für rückständige Urlaubsansprüche, Jahresabschluss- und Prüfungskosten und Aufbewahrung. Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung haben eine Fälligkeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Mietkaufdarlehen i. H. v. TEUR 1.044, Darlehen ausgeschiedener Gesellschafter i. H. v. TEUR 185 (Vorjahr TEUR 185), Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer TEUR 33 sowie Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt i.H.v. TEUR 137. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. TEUR 76 ausgewiesen.
IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie im Berichtsjahr mit dem Ausland getätigten Umsätze belaufen sich auf TEUR 589 und damit auf rd. 4,7 % des Gesamtumsatzes. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der KFZ-Nutzung, Gutschriften für Versicherungsbonifikationen, Erlösen aus dem Verkauf von Wirtschaftsgütem des Umlaufvermögens sowie Zuschüssen und Zuwendungen Dritter. Die Erlöse aus dem Verkauf von Wirtschaftsgütern i.H.v. TEUR 261 resultieren aus dem Sale- and Lease-Back von Sattelzugmaschinen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen überwiegend Miet- und Leasingaufwendungen, Mautgebühren, Kosten für Reparaturen und Wartung des Fuhrparks sowie KFZ- Versicherungen sowie Vertriebs- und Werbeaufwendungen. V. SONSTIGE ANGABENAußerbilanzielle Geschäfte ergeben sich zum Abschlussstichtag aus Leasinggeschäften mit Transport-equipment, die der Reduzierung von Finanzierungskosten dienen. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Sattelzugmaschinen im Rahmen eines Sale-and-lease-back- Vertrags verkauft und wieder angemietet. Diese Gestaltung verschaffte sich keinen Liquiditätszufluss, sondern diente der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Aus diesen Leasingverträgen resultieren finanzielle Verpflichtungen mit folgenden Jahresbeträgen (Angaben in TEUR):
Am Laufzeitende der Leasingverträge bestehende Übernahmeverpflichtungen bzw. Restwertzahlungen belaufen sich auf insgesamt TEUR 1.112. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB, aber für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus Mietverpflichtungen für Immobilien, deren Jahresbetrag jeweils TEUR 92 beträgt. Angaben zur Höhe der Gesellschafterbezüge unterbleiben, da von der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht wird. Alleinvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren
Während des Geschäftsjahres 2015 waren durchschnittlich insgesamt 95 Mitarbeiter (im Vorjahr 97) beschäftigt, davon stehen 6 Mitarbeiter (Vorjahr: 6) in einem Ausbildungsverhältnis. Die Gesellschaft hält sämtliche Anteile an der DHT HUNGÄRIA Kft. mit Sitz in Csehbanya, Ungarn. Das Tochterunternehmen weist in einem vorläufigen Jahresabschluss zum Bilanzstichtag einen Jahresüberschuss von EUR 404,23 und ein Eigenkapital von TEUR 259 aus. Die Umrechnung des Jahresergebnisses und Eigenkapital von HUF in EUR basierte auf den Euro Referenzkurs zum Bilanzstichtag. Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 16. Ein Konzernabschluss wurde im Hinblick auf die Befreiungsvorschrift des § 293 Abs. 1 HGB nicht aufgestellt. Ereignisse nach dem BilanzstichtagIn den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres wird die im Lagebericht geschilderte Strategie weiter verfolgt. Der Trend ist weiterhin stabil. Zum 01.01.2017 wurden der Teilbetrieb Straßenverkehr von der Prohad GmbH aus Ivenack übernommen. Mit dieser Übernahme wurde das Portfolio um den Bereich Spezialtransport von Futtermitteln erweitert. Aufgrund der damit einhergehenden Verbreiterung der Kundenstruktur wird ein Umsatzzuwachs erwartet. Zudem konnte durch den Zukauf eine Reihe von qualifizierten Mitarbeitern übernommen werden. Von der Prohad wurde ein Teil des Standortes in Ivenack inkl. Büroteil angemietet. Die Finanzierung erfolgte über Eigen- sowie Fremdmittel. Die Geschäftsführung hat Anfang 2017 beschlossen, die Tochtergesellschaft DHT Hungaria zu liquidieren, da die Steuerung aus Deutschland heraus im Europäischen Markt unbefriedigend war. Die bei der DHT Hungaria beschäftigten Mitarbeiter werden von der DHT Speditionsgesellschaft mbH übernommen. Der Prozess der Liquidation wird voraussichtlich bis Jahresende 2017 abgeschlossen sein. Zukünftigwird das Ungamgeschäft durch die DHT Speditionsgesellschaft mbH abgewickelt. Weitere wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. Vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die Gesellschafterversammlung wird der Jahresüberschuss von rd. TEUR 2 auf neue Rechnung vorgetragen.
Poppendorf, 27.09.2017 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016A. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung der Branche und des Unternehmens Die DHT Speditionsgesellschaft mbH ist unverändert im Geschäftsbereich Straßengüterverkehr mit eigenen und fremden Fahrzeugen tätig. Die Fachkompetenz liegt im Transport von industriellen Massengütern. Zu den Kunden zählen viele namhafte Produzenten der Lebensmittel - und Chemieindustrie. Als Industriekunden werden hier die verladene Wirtschaft und deren Logistiktöchter verstanden. Zu der Unternehmensgruppe gehört die Schwestergesellschaft DHT-Logistik GmbH, deren Gesellschafter-Geschäftsführer identisch mit der DHT Speditionsgesellschaft mbH sind. Die DHT Hungaria Kft. ist eine 1oo % ige Tochtergesellschaft der DHT Speditionsgesellschaft mbH. Auch diese Gesellschaften verzeichnen eine positive Entwicklung. Die Unternehmensgruppe steht erfolgreich und stabil da und ist für die Zukunft gut aufgestellt. 2. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um gut 2 % gesteigert werden. Ausschlaggebend für die Entwicklung ist die Konzentration im operativen Geschäft auf die Kernkompetenz im Straßentransport von Massengütern und deren speziellen Anforderungen. 3. Investitionen Im Jahr 2016 wurde moderat in Ersatzinvestitionen investiert. Der Schwerpunkt lag im Bereich Auflieger. Die Abschreibungen lagen über den Neu-Investitionen. 4. Personalbereich Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl inklusive Geschäftsführer und Auszubildende betrug zum Bilanzstichtag 97 (2015: 97). In dieser Zahl sind 6 (2015: 6) Auszubildende in den Berufsbildern Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistungen und Berufskraftfahrer enthalten. In bestimmten Bereichen werden spezielle Anforderungen an Berufskraftfahrer und Equipment gestellt. Die Kraftfahrer müssen sich jährlichen Weiterbildungen und Kontrollen hinsichtlich der persönlichen Zuverlässigkeit stellen. Darunter fallen z. Bsp. spezifische Qualifizierungen für den Umgang mit Gefahrgütern und Fachschulungen im GMP-Bereich. B. Darstellung der Lage1. Vermögens- und Finanzlage Alle Neuanschaffungen erfolgen nach wie vor fristenkongruent, wobei die Finanzierungsdauer unterhalb der betrieblichen Nutzungsdauer liegt. Dadurch entstehen stille Reserven, die beim Verkauf von Anlagegütern aufgedeckt werden. Steuerlich ist die Gesellschaft auf dem Laufenden. Die Gesellschaft war im vergangenen Jahr durchgängig liquide und konnte Skontoerträge in Höhe von knapp 9.ooo€ erzielen. Bei dem unlimitierten Factoringrahmen bei der VR-Factorem wird eine Sicherheit von 10 % einbehalten. Die im vergangenen Jahr bestandenen Kontokorrentlinien bei der Ostseesparkasse Rostock (1oo.ooo€) sowie bei der Commerzbank über 20o.ooo€ bestanden auch in 2016. Diese Linien wurden in 2016 unregelmäßig in Anspruch genommen. Sie dienen daher als Liquiditätsreserve für Umsatzwachstum oder saisonale Schwankungen. Die Geschäftsführung strebt weiterhin über Gewinnthesaurierung eine höheres absolutes Eigenkapital sowie eine steigende Eigenkapitalquote an. Der Quote wirtschaftliches Eigenkapital können noch die Gesellschafterdarlehen in Höhe von 76 T€ hinzugerechnet werden. 2. Ertragslage Die operative Entwicklung der Erträge hat in 2016 einen leichten Dämpfer erhalten. Außerplanmäßige Reparaturen, höhere Abschreibungen sowie die stetige Herausforderung, genügend qualifiziertes Personal zu finden, trugen zu diesem Ertragsrückgang bei. Das Rohergebnis hat sich leicht verschlechtert, konnte aber durch leicht rückläufige Personalaufwendungen kompensiert werden. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen laufen die Kosten weitgehend stabil und berechenbar. Abgänge von Anlagevermögen aus Versicherungsschäden sowie höhere Reparaturaufwendungen haben das Ergebnis belastet. Sinkende Zinsen stabilisieren das Ergebnis. In Summe gab es also einige Sonderfaktoren, die das in etwa auf Vorjahresniveau liegende Rohergebnis beeinträchtigten. C. Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungDie DHT-Speditionsgesellschaft mbH ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Über grundsätzlich bestehende Marktrisiken im zunehmend globalisierten Wettbewerb hinaus sind Risiken in der sehr spezialisierten Ausrichtung des operativen Geschäftes der DHT Speditionsgesellschaft mbH nicht erkennbar. Aufgrund des in der Branche erfolgten Kapazitätsabbaus wird die Nachfrage nach qualifiziertem und spezialisiertem Transportraum steigen. Das Unternehmen konnte sich hier dank der Konzentration auf Qualität und Effizienzvorteile durchsetzen und im vergangenen Jahr seine Marktposition weiter ausbauen. Unternehmerisches Handeln besteht auch darin, Chancen zu erschließen und zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen. Es erfolgen permanente Schulungen in Bezug auf das ökologische und ökonomische Fahrverhalten der Kraftfahrer, um die prägenden Kraftstoffkosten möglichst zu optimieren. Die strategische Ausrichtung hat das Ziel, das Leistungsportfolio z.B. im Bereich des spezialisierten Containertrucking zu erweitern. Die DHT-Gruppe will sich als Partner der Industrie profilieren und ihre erreichte Marktstellung weiter festigen und ausbauen. Diese Maßnahmen und Investitionen tragen zur weiteren Festigung vieler Kundenbeziehungen bei. Der Zugang zu Kreditmitteln in den Bereichen Mietkauf, Leasing und Bankkrediten ist weiterhin gegeben. Sämtliche Kreditwünsche konnten umgesetzt werden. Um diese Entwicklung weiter zu verbessern, sollen nachhaltig Gewinne erwirtschaftet werden. Die Beziehungen zur Finanzwirtschaft sind weiterhin stabil und vertrauensvoll. D. PrognoseberichtDie weitere Ausrichtung des Unternehmens auf Industriekunden wird sich auch zukünftig positiv auswirken. Die Senkung der Kosten für Kfz-Miete und -Leasing, die Verbesserung der internen professionellen Prozesse sowie die Optimierung des Kraftstoffverbrauchs bilden die Grundlage für eine steigende Ertragskraft. In allen Unternehmensbereichen werden Chancen zum Ausbau der Marktposition in Deutschland gesehen. Für 2017 erwartet die DHT dank der Erweiterung des Portfolios und der Verbreiterung der Kundenstruktur einen Umsatzzuwachs. Es wurden in den vergangenen Jahren eine Reihe von Maßnahmen erfolgreich eingeleitet, die sich positiv auf die Kostenstruktur ausgewirkt haben. Auch dieses Jahr wird der Kurs der Kostenoptimierung und die Nutzung von Synergien fortgesetzt, die strikte Kostendisziplin fortgeführt, insbesondere im Fuhrparkmanagement. Diese Faktoren, eine sensible Analyse des Marktes und eine proaktive Akquise, werden zu der erwarteten Umsatzsteigerung und die Entwicklung des Ergebnisses positiv beeinflussen. Die Geschäftsführung hat sich ein professionelles Netzwerk in den Bereichen Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung aufgebaut, was wichtig für den Unternehmenserfolg ist.
Poppendorf, 29.09.2017 gez. Schoknecht, Geschäftsführer gez. Rennecke, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluß - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DHT Speditionsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Rostock, 5. Dezember 2017 ETLAG
Schmidt, Wirtschaftsprüfer Zils, Wirtschaftsprüfer |
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