Minte Ozean Europe GmbH
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SECOVA GmbH & Co. KGRheineJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftstätigkeit Die SECOVA GmbH & Co. KG (kurz: SECOVA oder Gesellschaft) wurde 2008 in Rheine/Westfalen gegründet und entwickelt, sowie vertreibt eine standardisierte Software für Arbeitssicherheit, Umweltmanagement, Compliance und Nachhaltigkeit unter der Lizenzmarke "sam®". Daneben bietet die SECOVA auch Trainings und Consulting für die eigene Software an. Die SECOVA hat seinen Firmensitz in Rheine und vertreibt die Lizenzen weltweit, wobei der Vertriebsschwerpunkt in der DACH-Region liegt. Mit Hilfe des im Jahr 2015 gegründeten Tochterunternehmens in den USA (SECOVA USA Inc.) wird vorrangig der nordamerikanische Markt bearbeitet. Hier sieht die Geschäftsführung nach wie vor einen interessanten und attraktiven Markt für die Softwareanwendung "sam®". Die Gesellschaft wird sich auch weiterhin als standardisierter Softwareanbieter in Europa etablieren, um sämtliche Prozesse für Arbeitssicherheit, Umweltmanagement und Nachhaltigkeit zu optimieren. Durch das stetige Wachstum in allen Unternehmensbereichen (Umsatz, Rendite, Personal, etc.) sieht die Geschäftsführung sich bestätigt, dass die entwickelte Software "sam®" auf Grund der intuitiven und einfachen Bedienung für den Anwender sehr erfolgreich im Markt etabliert ist. Aktuell nutzen mehr als 2,6 Millionen Anwender die Unterweisung- und Dokumentationssoftware in allen Branchen der Wirtschaft. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Auch im Jahr 2023 blieb die deutsche Wirtschaft von einem dynamischen Umfeld geprägt.Eine zentrale Herausforderung blieb die Unsicherheit aufgrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine, der zu extremen Schwankungen der Energiepreise und fortlaufenden Material- und Lieferengpässen führte. Zusätzlich belasteten stark steigende Preise für Nahrungsmittel und andere Konsumgüter sowie ein erheblicher Fachkräftemangel die Wirtschaft. Trotz dieser widrigen Bedingungen konnte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 eine Stabilisierung zeigen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ging im Jahr 2023 mit einer Veränderung von -0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr nur leicht zurück. Dieser Stillstand in der wirtschaftlichen Leistung war eine direkte Folge der anhaltenden Inflation, die weiterhin auf einem hohen Niveau verharrte. Die Inflationsrate betrug rund 5,9 Prozent, vergleichbar mit dem Höchststand im Herbst 1981. Ein weiteres bedeutendes Thema im Jahr 2023 war der Fachkräftemangel, der sich weiter verschärfte. Viele Unternehmen berichteten von Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen, was zu Produktionsengpässen und einer Verringerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit führte. Trotz verschiedener Initiativen zur Anwerbung und Ausbildung von Fachkräften konnte dieses Problem im Jahr 2023 nicht vollständig gelöst werden. 2b. Entwicklung Dienstleistungsbranche/Verarbeitendes Gewerbe Dienstleistungsbranche Im Jahr 2023 erzielte der Dienstleistungssektor (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) laut vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) eine reale (preisbereinigte) Umsatzsteigerung von 2,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Nominal (nicht preisbereinigt) stiegen die Umsätze um 2,1 %. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf den anhaltenden Aufschwung im Bereich der konsumnahen Dienstleistungen zurückzuführen. Im ersten Halbjahr 2023 stiegen die realen Umsätze des Dienstleistungssektors um 3,5 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022. Im zweiten Halbjahr 2023 betrug der Anstieg 0,8 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Diese Zahlen zeigen, dass der Dienstleistungssektor weiterhin auf einem Erholungskurs ist und das Umsatzniveau vor der Corona-Krise zunehmend übertrifft. Verglichen mit dem Jahr 2019 lag der Umsatz im Jahr 2023 um 5,8 % höher. Der starke Umsatzanstieg im Bereich der konsumnahen Dienstleistungen setzte sich auch im Jahr 2023 fort. Die Umsätze stiegen in diesem Segment um 5,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere im ersten Halbjahr 2023 verzeichneten die konsumnahen Dienstleister einen Zuwachs von 8,7 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2022. In der zweiten Jahreshälfte lag der Zuwachs bei 2,9 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die konsumnahen Dienstleistungen litten stark unter den Corona-bedingten Einschränkungen, erreichten jedoch 2022 fast das Niveau von 2019 (-0,1 %). Im Jahr 2023 übertrafen sie den bisherigen Höchststand von 2019 um 5,5 %. Verarbeitendes Gewerbe Im Jahr 2023 sanken die kalenderbereinigten Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe um 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang war bei Vorleistungsgütern, wie chemischen Erzeugnissen und Metallen, mit 8,7 % stärker als bei Investitionsgütern, zu denen Maschinen und Fahrzeuge zählen, die um 3,8 % zurückgingen. Besonders betroffen waren die Automobilindustrie (-4,5 %) und der Maschinenbau (-11,9 %). Im Gegensatz dazu verzeichnete der Sonstige Fahrzeugbau dank hoher Großaufträge in bestimmten Monaten einen Anstieg der Auftragseingänge um 34,7 % und war damit der einzige Bereich mit einem Zuwachs. 2c. Geschäftsentwicklung der SECOVA GmbH & Co. KG Die SECOVA GmbH & Co. KG befindet sich seit Ihrer Gründung im Jahr 2008 in allen unternehmerischen Bereichen in einem kontinuierlichen Wachstumstrend. Im Jahr 2023 wurde die Expansionsstrategie weiter vorangetrieben und konnte auch von dem Kriege in der Ukraine nicht wesentlich gebremst werden. Trotz des gesamtwirtschaftlichen sehr schwierigen und nicht planbaren Jahres konnte die SECOVA GmbH & Co. KG ihre gesteckten Ziele fokussieren und umsetzen. 3. Lage der Gesellschaft 3a. Zusammenfassende Beurteilung Zusammenfassend war die Geschäftsentwicklung 2023, wie bereits im Vorjahr, wenig beeinflusst durch den Ukraine-Krieg und den entsprechenden wirtschaftlichen Folgen. Die SECOVA GmbH & Co. KG schließt das Geschäftsjahr mit dem bislang besten Jahresergebnis, in Höhe von TEUR 7.932 nach Steuern, seit Firmengründung ab. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) liegt 2023 bei 10.080 (Vj.: TEUR 9.116). 3b. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt Ende des Geschäftsjahre TEUR 23.466. Bei einem Vorjahreswert von TEUR 19.603 konnte die Bilanzsumme somit um fast 20 % erhöht werden. Die Vermögensstruktur ist durch Anlagevermögen (ca. 14 %), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (ca. 12 %) und liquiden Mitteln einschließlich Wertpapiere des Umlaufvermögens (ca. 68 %) gekennzeichnet. Liquide Mittel einschließlich der Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit TEUR 15.969 (Vj.: TEUR 13.628) ausreichend vorhanden. Die Kapitalstruktur ist unverändert durch eine solide Eigenkapitalquote von ca. 21 % (Vj.: 20 %) gekennzeichnet. Im Geschäftsjahr wurden 12 % des Jahresüberschusses in die gesamthänderische Rücklage verbucht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Warenabgaben, Gewährleistungsansprüche als auch gegenüber dem Personal. Die sonstige Rückstellungsquote liegt damit bei rd. 5 % der Bilanzsumme. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen weiterhin keine. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 57 auf TEUR 468 gemindert. Die verkauften Lizenzrechte an der Software "sam" haben in der Regel jährliche Laufzeiten. Zur periodengerechten Abgrenzung der Umsatzerlöse wird entsprechend ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert. 3c. Finanzlage Die verschiedenen Investitionsmaßnahmen wurden ausschließlich durch eigene liquide Mittel der Gesellschaft finanziert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Bei der Anlagestrategie wird die jederzeitige Kündbarkeit berücksichtigt, um jederzeit über ausreichend liquide Mittel zu verfügen. 3d. Ertragslage Der Geschäftsverlauf der SECOVA war im Jahr 2023 erneut von einem deutlichen Umsatzanstieg von ca. 18 % geprägt. Absolut konnte der Output um TEUR 4.114 auf TEUR 26.527 gesteigert werden. Durch vorgenommene Vertriebstätigkeiten wurde das Geschäftsvolumen auch mit Bestandskunden ausgeweitet. Des Weiteren sind im Rahmen dieser Tätigkeiten ebenfalls eine Vielzahl neuer Kundensegmente erschlossen worden. Insbesondere im Bereich der Land- und Forstwirtschaft konnten Neukunden mit weiteren Potenzialen gewonnen werden. Der Umsatzanstieg ist damit weitgehend mengendingt zu begründen. Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen im Wesentlichen auf die verrechneten Sachbezüge, die Auflösung von Rückstellungen und dem Verkauf von Wertpapieren. Die ausgewiesenen Warenaufwendungen (TEUR 6) entfallen auf weiterverkaufte Hardwareterminals, mit denen auf die Software "sam" zugegriffen werden kann, um z.B. Fremdpersonal der Kunden notwendige Unterweisungen oder Check-Ins durchführen zu lassen. Durch Neueinstellungen im Personalbereich und Anpassungen der Gehälter stiegen die Personalkosten absolut um ca. TEUR 1.596. Bei einer gestiegenen Gesamtleistung lag die Personalaufwandsquote bei leicht veränderten ca. 34 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 7.825) entfallen im Wesentlichen auf Kosten der Warenabgabe (TEUR 4.004), Kosten für Hard- und Software (TEUR 956), Werbe - und Reisekosten (TEUR 1.181), sowie Raumkosten der Büroräume (TEUR 682). Die SECOVA vertreibt die Software "sam" neben dem eigenem Vertriebspersonal auch mit Hilfe von Handelsvertretern. Deren Vertriebsaktivitäten spiegeln sich in den Kosten der Warenabgabe wider. Die Geschäftsführung sieht sich darin bestätigt, dass die entwickelte Software "sam" mit allen Weiterentwicklungen genau den Erwartungen der Kunden entspricht, gepaart mit der professionellen Beratung und Aftersales-Service der SECOVA, die Weichen für eine weitere erfolgreiche Geschäftsentwicklung gestellt sind. Das Zinsergebnis ist geprägt durch Erträge und Verluste aus den Wertpapieren des Umlaufvermögens, Zinserträge aus den Ausleihungen und Zinsaufwendungen aufgrund der erhaltenen Gesellschafter-Darlehen . Nach Berücksichtigung des Zinsergebnisses und Steuern verbleibt Ende des Geschäftsjahres ein Jahresüberschuss von TEUR 7.932 (Vj.: TEUR 7.273). 3e. Investitionen Investiert wurde im Geschäftsjahr im Wesentlichen in Betriebsausstattung. 2023 beliefen sich die planmäßigen Abschreibungen auf TEUR 150. Entwicklungskosten für die selbsterstellte Software wurden und werden nicht aktiviert. 3f. Personal Per Stichtag 31.12.2023 lag der durchschnittliche Personalbestand eigener festangestellter Mitarbeiter bei 66,75, inklusive der geringfügig entlohnten Beschäftigten. Die Personalarbeit zielt auf Langfristigkeit und auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind entscheidend für den Unternehmenserfolg. Mit ihren Leistungen, ihren Fähigkeiten und ihrem engagierten Einsatz tragen sie wesentlich dazu bei, dass die Unternehmensbereiche den Service für Kunden ständig verbessern und damit die Marktposition nachhaltig stärken. Deshalb wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Vielzahl attraktiver Entwicklungsmöglichkeiten geboten. 4. Risikobericht (Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung) Für die operative und strategische Steuerung der Gesellschaft besteht ein Planungstool sowie ein Controlling- und Berichterstattungssystem, mit dem kontinuierlich die Geschäftsentwicklung analysiert und verfolgt wird. 4a. Chancen im Marktumfeld, in den Prozessen und der Organisation Marktentwicklung und Wachstumschancen Laut dem Marktforschungsunternehmen Verdantix wird der Weltmarkt für Software im Bereich Arbeitssicherheit, Umweltmanagement und Nachhaltigkeit bis zum Jahr 2024 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 9,2 Prozent auf 2 Milliarden USD ansteigen. Diese Prognose verdeutlicht, dass der Markt noch lange nicht gesättigt ist und weiterhin signifikante Wachstumschancen bietet. Dies eröffnet auch für die SECOVA GmbH & Co. KG zahlreiche Möglichkeiten, ihre Marktanteile mittel- und langfristig auszubauen. Weiterentwicklung der Software "sam" Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Software "sam" ist von entscheidender Bedeutung, um sowohl Bestands- als auch Neukunden eine langfristig hohe Zufriedenheit in Bezug auf Nutzen, Effizienz, Flexibilität und Anwenderfreundlichkeit zu sichern. Durch die Integration neuer Funktionen und die Anpassung an aktuelle Marktbedürfnisse kann "sam" seine Position als führende EHS-Software (Environment, Health, Safety) weiter festigen. Wettbewerbsstruktur und Marktpositionierung Die Wettbewerbsstruktur im Bereich der EHS-Software und Unterweisungssoftware ist durch wenige, aber starke Wettbewerber gekennzeichnet. Der Markt wird allgemein als Wachstumsmarkt und nicht als Verdrängungsmarkt wahrgenommen. Dies bietet SECOVA die Möglichkeit, durch Flexibilität in den Prozessen, schnelle Reaktionsfähigkeit und passgenaue Beratung, weitere Marktanteile zu gewinnen. Strategische Vorteile SECOVA sieht große Chancen, durch ein durchdachtes Funktionsdesign von "sam" und den bewährten Aftersales-Service, weitere Marktanteile auszubauen. Die schnelle Reaktionsfähigkeit auf Kundenanforderungen und die Anpassungsfähigkeit der Softwarelösungen an spezifische Bedürfnisse bieten einen signifikanten Wettbewerbsvorteil. • Funktionsdesign: Ein durchdachtes und anwenderfreundliches Funktionsdesign von "sam" erleichtert den Kunden die Nutzung der Software und steigert die Effizienz im Arbeitsalltag. • Aftersales-Service: Der bewährte Aftersales-Service stellt sicher, dass Kunden auch nach dem Kauf optimal betreut werden und auftretende Probleme schnell und effizient gelöst werden. Prozessoptimierung und Organisationsentwicklung Die Flexibilität in den Prozessen und die ständige Optimierung der internen Abläufe tragen wesentlich zur Wettbewerbsfähigkeit von SECOVA bei. Eine effiziente und anpassungsfähige Organisation ermöglicht es, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren und die Bedürfnisse der Kunden optimal zu erfüllen. • Prozessoptimierung: Durch kontinuierliche Verbesserung der internen Prozesse kann SECOVA die Effizienz steigern und die Qualität der angebotenen Dienstleistungen weiter erhöhen. • Organisation: Eine agile und flexible Organisationsstruktur ermöglicht es, schneller auf Kun denanforderungen und Marktveränderungen zu reagieren. Fazit SECOVA GmbH & Co. KG hat im wachsenden Markt für EHS-Software und Unterweisungssoftware hervorragende Chancen, ihre Marktanteile weiter auszubauen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Software "sam", ein durchdachtes Funktionsdesign, ein exzellenter Aftersales-Service sowie eine flexible und effiziente Prozess- und Organisationsstruktur sind dabei von entscheidender Bedeutung. Durch diese Maßnahmen kann SECOVA die Kundenzufriedenheit langfristig sichern und ihre Position als führender Anbieter in diesem Marktsegment stärken. 4b. Risiken im Marktumfeld, in den Prozessen und der Organisation Personal Ein für die Geschäftsführung wesentliches Risiko wird in der Rekrutierung von hochqualifizierten Mitarbeitern sowie dem Halten dieses Personals beobachtet. Die betrifft insbesondere qualifizierte Mitarbeiter für die Softwareentwicklung sowie Führungspersonal. Durch die fortschreitende Digitalisierung werden insbesondere IT-Mitarbeiter und Softwareentwickler auf dem gesamten Arbeitsmarkt in steigendem Maße gesucht. Der Wettbewerbsdruck um diese Mitarbeiter wird weiter steigen, während das Angebot auf dem Arbeitsmarkt weiter sinkt. Es ist insgesamt ein allgemein sich erhöhendes Gehaltsniveau im Bereich der IT-Branche zu beobachten. Die SECOVA will weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber sein und bedient sich hierzu aus einem Portfolio an immateriellen und materiellen Anreizen, dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, nicht ausreichend schnell qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Innovation Das Marktumfeld für die Software "sam" wird sich auch in Zukunft permanent weiter entwickeln und verändern. Dies betrifft sowohl die Kunden selbst, aber insbesondere die Prozesse im Arbeits- und Umweltschutz werden vor dem Hintergrund der Digitalisierung einem ständigen und schnellen Wandel unterliegen. Werden diese Veränderungen und Anpassungen durch fehlende Produktinnovationen versäumt, ist eine steigende Marktausweitung gefährdet. Vielleicht besteht in diesem Fall die Gefahr von Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und damit einem Verlust von Bestandskunden an Wettbewerber. Diesem Risiko begegnet die SECOVA durch stark intensivierte und insbesondere auch im Jahr 2023 optimierte Innovationsprozesse in der Softwareweiterentwicklung, im Qualitätsmanagement, in Vertriebsprozessen, sowie internen Gesamtprozessstrukturen. Ausfallrisiken/Liquiditätsrisiko Auch aus den Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden können sich Kreditrisiken ergeben, denen wir mit zielgerichteten Bonitätsauskünften sowie einer fortwährenden Prüfung offener Forderungen begegnen. Insgesamt zeigt sich die Werthaltigkeit unseres Forderungsbestandes als sehr stabil. Ein Liquiditätsrisiko kann derzeit von der Geschäftsführung verneint werden. Es stehen jederzeit ausreichend liquide Mittel für finanzielle Verpflichtungen zur Verfügung. Die SECOVA beurteilt die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie des Ukraine-Konflikts kontinuierlich. Außergewöhnliche Insolvenzen oder existenzbegründete Kündigungen durch Kunden waren bisher von insignifikanter Bedeutung. Risiken der IT-Infrastruktur Im Zeichen der voranschreitenden Digitalisierung sehen wir uns insbesondere in der IT einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Nach wie vor liegen die größten Risiken hier im Ausfall von Systemen und in Datenverlusten. Diesen Risiken beugt das Unternehmen durch moderne Sicherheitskonzepte, Firewalls, Virenschutzkonzepte, Notfallpläne und ein Back-up-Rechenzentren vor. Die SECOVA investiert kontinuierlich in die Modernisierung und Instandhaltung der Hard- und Software, sowie adäquater Cloud-Infrastrukturen. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko stellt aber auch das Thema Cyberkriminalität dar. Daher lassen wir regelmäßig von externen Dienstleistern unabhängige Prüfungen auf Sicherheitsmängel durchführen. 4c. Gesamtbild der Chancen- und Risikolage Die Gesamtbeurteilung der Risiken ergibt, dass die Unternehmensgruppe im Wesentlichen von Marktrisiken betroffen ist. Insbesondere die nachhaltigen Auswirkungen des Ukraine-Konflikts bringt weiterhin viel Unsicherheit in Bezug auf die Planungssicherheit mit sich. Die Geschäftsführung geht zum Zeitpunkt der Berichterstattung davon aus, dass die Risiken in der Gesamtbewertung begrenzt und überschaubar sind und den Fortbestand des Unternehmens in keiner Weise gefährden. Das Unternehmen ist mit einer sehr soliden Kapital- und Finanzierungsstruktur ausgestattet. 5. Prognosebericht Die Auswirkungen des Angriffs Russlands auf die Ukraine dürften die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland spürbar belasten. Vor der Invasion hatte sich die wirtschaftliche Lage trotz der anhaltenden Corona-Pandemie besser dargestellt als erwartet. Im Verbund mit den absehbaren Beeinträchtigungen des Außenhandels sowie der erhöhten Unsicherheit dürften die Folgen des Krieges die eigentlich erwartete wirtschaftliche Erholung allerdings erheblich schwächen. Das Ausmaß der Auswirkungen des Konflikts ist jedoch sehr ungewiss und vom weiteren Fortgang der Geschehnisse abhängig. Die zukünftige Geschäftsentwicklung der SECOVA GmbH & Co. KG erscheint der Geschäftsführung, trotz der makroökonomischen Einflussfaktoren, als weiterhin günstig. Die Geschäftsleitung geht davon aus, die notwendigen Maßnahmen zur weiteren ertragreichen Ausrichtung getroffen zu haben. Sollten sich in der Zukunft weitere Schritte als notwendig herausstellen, so werden diese auch künftig konsequent vollzogen. Die Geschäftsführung sieht für die nächsten Jahre ein weiteres, starkes Wachstumspotenzial sowie eine positive Weiterentwicklung der Ergebniskennzahlen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsleitung nach aktuellem Kenntnisstand einen Umsatzanstieg von 10 % bis 15 % bei einer weiterhin stabilen EBIT-Marge von ca. 40 %.
Rheine, 13. Mai 2024 SECOVA Verwaltungs GmbH vertreten durch Jörg Klaas BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Personengesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Ausleihungen wurden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet, da diese auf ausländische Währung lauten. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Hafteinlage Die Hafteinlagen sind in voller Höhe eingezahlt. Restlaufzeitvermerke zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 8.338.105,02 (Vorjahr: Euro 6.985.252,22) Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Bilanzierte Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen keine. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 7.246.502,36 (Vorjahr: Euro 5.885.889,09). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 630.936,75 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen. Es kann davon ausgegangen werden, dass nach Ablauf der bestehenden Verträge erneut vergleichbare Miet- und Leasingverträge abgeschlossen werden. Insofern sind vorstehend nicht die Gesamtverpflichtungen für die Restlaufzeit der bestehenden Verträge angegeben, sondern die zurzeit bestehenden jährlichen Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Miet- und Leasingkosten Das Anmieten wesentlicher betrieblich notwendiger Vermögensgegenstände dient in erster Linie der Entlastung der Eigenfinanzierung. Risiken hieraus sind nicht ersichtlich. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Geschäftsführerin und persönlich haftende Gesellschafterin ist die SECOVA Verwaltungs GmbH, mit Sitz in Rheine. Sie wird vertreten durch Herrn Jörg Klaas, Geschäftsführer der SECOVA Verwaltungs GmbH. Von dem Wahlrecht gem. § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Die SECOCA Verwaltungs GmbH weist ein gezeichnetes Kapital in Höhe von 25 TEUR aus. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: Die SECOVA GmbH & Co. KG hält Anteile an SECOVA USA Inc., mit Sitz in Chicago, IL 60611, USA. Die Höhe der Anteile betragen 75%. Das Eigenkapital betrug beim letzten Jahresabschluss per 31. Dezember 2023 66.959,22 EUR. Der Jahresüberschuss dieses Geschäftsjahres betrug 29.976,07 EUR. Als Wechslekurs per 31. Dezember 2023 wurde der Devisenkassamittelkurs von USD/EUR 1,1050 zu Grunde gelegt. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer ausgewiesene Jahresüberschuss wird sowohl den Kapitalanteilen als auch den Darlehenskonten der Kommanditisten gutgeschrieben. Von der Erleichterungsvorschrift gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Unterschrift der Geschäftsführung
Rheine, 13. Mai 2024 Jörg Klaas sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.02.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SECOVA GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SECOVA GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SECOVA GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rheine, 4. Februar 2025 DWL
GmbH
gez. Tobias Wigger, Wirtschaftsprüfer gez. Ernst-August Lührmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss (§ 328 HGB). |
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Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
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