Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 5426
Eingetragen
30.5.2007
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Montage von Toren aller Art, sowie deren Antriebs- und Steuerungstechnik, der Metallbau, die Ausführung von Bauschlosserarbeiten, die Planung, der Vertrieb, der Handel und die Vermittlung von Toranlagen, Türen, Festern und sonstiger Bauelemente sowie die Vermittlung aller damit im Zusammenhang stehender Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bothe Bauelemente und Tverbau GmbH
Germany
500.000 €
50.00%
Hild Tortechnik Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH
Germany
500.000 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
Torglas GmbHAufgelöst
76.92%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bothe-Hild GmbH

Herborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bothe-Hild GmbH, Herborn

I. Wirtschaftsbericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Bothe-Hild GmbH ("Die Torbauer") ist spezialisiert auf die Entwicklung, Herstellung, den Vertrieb, die Wartung und Reparatur von hochwertigen und komplexen Industrietoranlagen. Seit Jahrzehnten betreuen wir Kunden aus Industrie, Kommunen und Handel und zeichnen uns durch innovative Lösungen und maßgeschneiderte Spezialtoranlagen aus. Die bundesweit agierenden Montage- und Serviceteams tragen maßgeblich zur Kundenzufriedenheit und einer hohen Kundenbindung bei.

Das Marktumfeld ist durch die Entwicklungen in der Bauwirtschaft und im Sanierungsmarkt geprägt. Dank unserer großen installierten Basis erzielen wir kontinuierliche Umsätze aus Service- und Wartungsverträgen, was die Abhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen reduziert. Durch die langjährige Marktpräsenz, die Fokussierung auf Speziallösungen und die starke Kundenbindung konnten wir unsere Position in einem wettbewerbsintensiven Umfeld nachhaltig festigen.

Aussagen zur Branchenentwicklung

Externe Einflussfaktoren: Die Bothe-Hild GmbH sieht sich verschiedenen externen Einflussfaktoren gegenüber, darunter Materialkosten, Veränderungen in der Baugesetzgebung und Entwicklungen im Sanierungssektor. Diesen Herausforderungen begegnen wir durch fortlaufende Effizienzsteigerungen, Risikomanagement und eine gezielte strategische Planung.

2. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 erzielte die Bothe-Hild GmbH Umsatzerlöse von T€ 14.368 (Vorjahr: T€ 12.750), was einer Steigerung um T€ 1.618 (+ 12,7 % vs. Vorjahr) entspricht. Der Jahresüberschuss konnte im Vergleich zum Vorjahr von T€ 443 auf T€ 663 (+ 49,7 % vs. Vorjahr) erhöht werden, was die verbesserte wirtschaftliche Lage des Unternehmens widerspiegelt. Gezielte umsatzfördernde Maßnahmen wie z.B. Teilnahme an der BAU 2023 in München, Ausbau des Händlernetzwerks, Effizienzsteigerungen, Prozessoptimierungen und Qualitätsverbesserungen waren zentrale Treiber für das gesteigerte Unternehmensergebnis. So konnten wir z.B. unser Geschäft im Bereich von Waschhallentoren mit innovativen Produkten und einer klaren Marktstrategie deutlich ausbauen. In 2023 wurde außerdem mit Farmdoors ein eigener Onlineshop für die Vermarktung von Toren für den landwirtschaftlichen und Do-It-Yourself Bereich (z.B. moderne Schiebetore aus Aluminium) geschaffen, welcher seitdem eine zusätzliche Erlösquelle für das Unternehmen darstellt.

Personalentwicklung: Der Personalbestand wurde sorgfältig auf die Wachstumsziele und Marktanforderungen abgestimmt, was sich positiv auf Leistungsfähigkeit, Effizienz und Servicequalität auswirkte.

Veränderung der Geschäftsführung im Rahmen der nachhaltigen strategischen Geschäftsausrichtung: Zum 01. November 2023 übernahm Herr Andreas Römer im Rahmen einer langfristig geplanten strategischen Geschäftsausrichtung die Geschäftsführung von Herrn Eberhard Kuhl und Herrn Felix Wolf, die ihn während einer intensiven Übergangsphase unterstützten. Herr Römer bringt langjährige und umfangreiche Branchenerfahrung mit und wird die strategische Weiterentwicklung der Bothe-Hild GmbH vorantreiben. Die positive Resonanz unserer Mitarbeiter, Kunden und Partner auf diesen Wechsel unterstreicht den Erfolg der nachhaltigen und strategisch motivierten Geschäftsführerneubesetzung.

3. Lage des Unternehmens

Liquiditätslage

Die Liquiditätssituation der Bothe-Hild GmbH ist stabil. Zum Stichtag sind ausreichende liquide Mittel vorhanden, um den laufenden Verpflichtungen sowie geplanten Investitionen nachzukommen. Aufgrund der stabilen Ertragslage und guten Cashflows war im Jahr 2023 keine Aufnahme externer Mittel erforderlich. Zudem bestehen keinerlei Bankdarlehen. Die Finanzierung erfolgt mit T€ 8.869 im Wesentlichen über Gesellschafter

Ertragslage

Der Jahresüberschuss von T€ 663 liegt über dem Planwert und bestätigt die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens. Diese positive Entwicklung wurde durch deutliche Umsatzsteigerungen, konsequente Kostenkontrolle und Effizienzsteigerungen erreicht. Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr 4,6 % und konnte somit gegenüber dem Vorjahr erneut gesteigert werden.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 10.918 auf T€ 10.620 reduziert. Auf der Vermögensseite ist dies vor allem durch den Rückgang des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages aufgrund des Jahresüberschusses (T€ 663) sowie der Vorräte (- T€ 519) zurückzuführen. Gegenläufig wirkte sich der Anstieg der liquiden Mittel um T€ 824 auf T€ 1.303 aus.

Zum Bilanzstichtag wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von T€ 6.306 ausgewiesen. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Darlehensverbindlichkeiten inkl. Zinsen in Höhe von T€ 8.869, für die ein qualifizierte Rangrücktritt erklärt ist.

II. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung (Markt- und Geschäftsumfeld)

Die Bothe-Hild GmbH agiert in einem Marktumfeld mit wachsendem Wettbewerbsdruck. Durch die Fokussierung auf Kernkompetenzen, kontinuierliche Verbesserung unserer Produkte und einer entsprechenden Marktstrategie konnten wir unseren Marktanteil dennoch ausbauen. Die Fähigkeit, flexibel auf Kundenanforderungen einzugehen, hat die positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 wesentlich unterstützt.

Unsere langjährige Kundenbindung sowie die Flexibilität, auf veränderte Marktforderungen zu reagieren, sind entscheidende Wettbewerbsvorteile. Risiken durch Materialpreissteigerungen und veränderte Bauvorschriften begegnen wir durch frühzeitige Absicherung und langfristige Beschaffungsverträge.

2. Prognosebericht

Für das kommende Jahr strebt die Bothe-Hild GmbH ein moderates und nachhaltiges Wachstum an. Wir planen gezielte Investitionen in Effizienzsteigerungen, Digitalisierung und die Erweiterung unserer Servicekapazitäten. Durch die kontinuierliche Optimierung unserer Produktionsprozesse und Investitionen in zukunftsorientierte Technologien werden wir auf Marktveränderungen vorbereitet sein und unsere Wettbewerbsposition weiter stärken.

Wachstumsprognose: Basierend auf der aktuellen Auftragslage und Marktentwicklung wird für 2024 eine Umsatzsteigerung von etwa 3 % - 5 % angestrebt, wobei wir eine ähnliche Umsatzrendite wie im Jahr 2023 erwarten.

Mittelfristige Planung: Auch für die kommenden Jahre bis 2026 streben wir ein jährliches Wachstum von 3 % - 5 % an. Diese Ziele basieren auf der Stabilität unserer Bestandskundenbasis, kontinuierlicher Verbesserung unserer Produkte und einer verstärkten Präsenz in ausgewählten Marktsegmenten.

Zusammenfassung

Die Bothe-Hild GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück, das durch Umsatzwachstum, Effizienzsteigerungen und eine langfristig geplante erfolgreiche Neubesetzung der Geschäftsführung geprägt war. Mit einer stabilisierten Ertragsbasis und einer klaren strategischen Ausrichtung ist das Unternehmen gut aufgestellt, um auch in einem herausfordernden Marktumfeld weiterhin profitabel zu wachsen.

 

Herborn, den 30. November 2024

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 308.430,44 195.315,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 131.552,09 12.017,17
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 131.552,09 12.017,17
II. Sachanlagen 176.628,35 183.048,41
1. technische Anlagen und Maschinen 35.462,12 46.984,19
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.166,23 136.064,22
III. Finanzanlagen 250,00 250,00
1. sonstige Finanzanlagen 250,00 250,00
B. Umlaufvermögen 3.980.145,31 3.722.523,59
I. Vorräte 1.499.680,49 2.018.965,77
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 242.672,46 116.779,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.177.118,31 1.224.717,80
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.177.118,31 1.224.717,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.303.346,51 478.840,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.729,84 31.509,40
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.306.428,85 6.969.585,47
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.619.734,44 10.918.934,04

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.048.094,00 2.048.094,00
III. Verlustvortrag 10.017.679,47 10.460.513,26
IV. Jahresüberschuss 663.156,62 442.833,79
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 6.306.428,85 6.969.585,47
B. Rückstellungen 717.179,61 786.292,73
C. Verbindlichkeiten 9.902.554,83 10.132.641,31
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.886,41 9.218,04
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.869.375,20 8.851.671,84
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.031.293,22 1.271.751,43
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.619.734,44 10.918.934,04

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.309.427,25 7.614.845,65
2. Personalaufwand 5.027.372,24 4.829.229,10
a) Löhne und Gehälter 4.136.840,57 3.989.929,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 890.531,67 839.299,53
3. Abschreibungen 96.287,64 74.937,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 96.287,64 74.937,88
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.499.410,43 2.249.474,42
5. Erträge aus Beteiligungen 5,00 3,69
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.263,01 18.931,02
7. sonstige Steuern 4.942,31 -556,87
Jahresüberschuss 663.156,62 442.833,79

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Bothe-Hild GmbH, Herborn

I. Rechtliche Verhältnisse

Handelsregister und Gesellschaftsvertrag

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Herborn. Mit notarieller Urkunde vom 5. April 2007 wurde die Firma Bothe-Hild GmbH gegründet. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wetzlar unter der Nummer HRB 5426 eingetragen.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Herstellung und Montage von Toren aller Art, sowie deren Antriebs- und Steuerungstechnik, der Metallbau, die Ausführung von Bauschlosserarbeiten, die Planung, der Vertrieb, der Handel und die Vermittlung von Toranlagen, Türen, Fenstern und sonstiger Bauelemente sowie die Vermittlung aller damit in Zusammenhang stehender Geschäfte.

Das Stammkapital beträgt T€ 1.000. Alleiniger Gesellschafter ist seit dem 31. Juli 2012 die Bothe-Hild Beteiligungs GmbH, Karlsruhe.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei wurden die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB unverändert angewandt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft mittelgroß.

III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Nutzungsbedingte Wertminderungen wurden durch planmäßige Abschreibungen erfasst, errechnet auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von über € 250,00 bis € 800,00 wurden aus allgemein akzeptierten Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bewertet bzw. zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Materialien mit längerer Lagerdauer wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände, die regelmäßig ersetzt werden und von nachrangiger Bedeutung sind, wurde ein Festwert angesetzt.

Fertige und unfertige Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten oder ggf. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nominalwert bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Übersicht (Blatt 5 und 6) dargestellt.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten 2023 ergeben sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit 1- 5 Jahre
T€
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
T€
Gesamt 31.12.2023
T€
gegenüber Kreditinstituten 2 0 0 2
aus Lieferungen und Leistungen 467 0 0 467
Gesellschafterdarlehen 0 0 8.869 8.869
Sonstige davon aus Steuern: T€ 205 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 2 564 0 0 564
Summe 1.033 0 8.869 9.902

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten 2022 ergeben sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit 1- 5 Jahre
T€
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
T€
Gesamt 31.12.2022
T€
gegenüber Kreditinstituten 9 0 0 9
aus Lieferungen und Leistungen 727 0 0 727
Gesellschafterdarlehen 0 0 8.852 8.852
Sonstige davon aus Steuern: T€ 239 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 3 544 0 0 544
Summe 1.280 0 8.852 10.132

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehälte.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, die mit einem qualifizierten Rangrücktritt versehen sind, bestehen in Höhe von T€ 8.869 (Vorjahr: T€ 8.852) und stammen aus Darlehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich im Wesentlichen aus bestehenden Leasing- und Pachtverträgen. Hier ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.210, davon T€ 904 mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zum Personal

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug während des Geschäftsjahres 88 (Vorjahr: 95). Es wurden durchschnittlich 5 (Vorjahr: 7) Auszubildende beschäftigt.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Geschäftsführungsorgan

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:

• Herr Eberhard Kuhl, Dautphetal (bis 05.08.2024)

• Herr Felix Wolf, Frankfurt am Main (bis 01.11.2023)

• Herr Andreas Römer, Lindlar (ab 01.11.2023)

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens

Entwicklung der Anschaffungswerte
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 816.797,58 147.019,46 0,00 963.817,04
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 731.204,74 5.116,73 0,00 736.321,47
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.520.585,43 57.349,85 0,00 1.577.935,28
2.251.790,17 62.466,58 0,00 2.314.256,75
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 250,00 0,00 0,00 250,00
3.068.837,75 209.486,04 0,00 3.278.323,79
Entwicklung der Abschreibungen Restbuchwerte
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 804.780,41 27.484,54 0,00 832.264,95 131.552,09 12.017,17
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 684.220,55 16.638,80 0,00 700.859,35 35.462,12 46.984,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.384.521,21 52.164,30 -83,54 1.436.769,05 141.166,23 136.064,22
2.068.741,76 68.803,10 -83,54 2.137.628,40 176.628,35 183.048,41
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 250,00 250,00
2.873.522,17 96.287,64 -83,54 2.969.893,35 308.430,44 195.315,58

sonstige Berichtsbestandteile

 

Herborn, den 30.11.2024

Andreas Römer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bothe-Hild GmbH, Herborn:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bothe-Hild GmbH, Herborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bothe-Hild GmbH, Herborn, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Bothe-Hild GmbH sind dadurch gekennzeichnet, dass im laufenden Jahr ein Jahresüberschuss von T€ 663 (Vorjahr: T€ 443) realisiert wurde und sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf T€ 6.306 reduziert hat. Die Finanzierung der Bothe-Hild GmbH erfolgt mit T€ 8.869 durch Gesellschafterdarlehen, die mit einem qualifizierten Rangrücktritt versehen sind. Sollte sich das operative Ergebnis nicht nachhaltig verbessern, so wird die Bothe-Hild GmbH auch weiterhin von der Finanzierung durch den Gesellschafter abhängig sein. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft,

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Marburg, den 02. Dezember 2024

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