Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 9403
Eingetragen
3.1.2020
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenMahl- und SchälmühlenGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Gegenstand
Betrieb einer Mühle, sowie Vertrieb von Mühlenprodukten, daneben auch Handel mit landwirtschaftlichen Produkten und Durchführung aller damit zusammenhängenden artverwandten Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Josef Johann Scheller
seit 15.4.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Josef Scheller jun.
50.00%
Anita Scheller jun.
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Josef Scheller jun.
Reisgang
12.500 €
50.00%
Anita Scheller jun.
Hettenshausen
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Scheller Mühle GmbH

Pfaffenhofen a. d. Ilm

Geänderter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Geänderter Lagebericht zum 31.12.2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Mühle sowie der Vertrieb von Mühlenprodukten, daneben auch der Handel mit landwirtschaftlichen Produkten und die Durchführung aller damit zusammenhängenden artverwandten Geschäfte.

Zu den Kunden zählen Lebensmitteleinzelhändler und die Lebensmittelindustrie.

Soweit nichts anderes angegeben, erfolgen alle Betragsangaben in TEUR. Aus rechnerischen Gründen können in Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit auftreten.

1.2 Ziele und Strategien

Die Scheller-Mühle GmbH betreibt zwei Mühlen an ihrem Standort in Pfaffenhofen an der Ilm. Neben Weichweizen und Hartweizen werden auch ertragsreiche Sonderprodukte wie Dinkel vermahlen, abgepackt und an die Kunden ausgeliefert. Mit einer Vermahlungsmenge von ca. 200 000 to Getreide pro Jahr gehört die Scheller-Mühle GmbH zu den bedeutenden Marktunternehmen im Deutschen Mühlenmarkt. Die Mühlengebäude wurden 1996 bzw. 1997 in Betrieb genommen. Der Maschinenpark wird seither ständig erneut bzw. modernisiert. Zuletzt wurde in die Vermahlung beider Mühlen intensiv investiert, um die Produktivität aber auch die Qualität zu erhöhen.

Das Geschäft der Mühle ist in drei Säulen gegliedert. Zum einen das Industrie-Hartweizengeschäft. In diesem Segment werden Griese und Dunste an meist nudelproduzierende Unternehmen geliefert. Die Scheller-Mühle GmbH ist eine von derzeit sechs hartweizenverarbeitenden Unternehmen in Deutschland.

Die zweite Säule besteht aus der Belieferung von Industriekunden, meist Großbäckereien, mit Weizenmehlen.

Letzte und in den letzten Jahren am stärksten wachsende Säule ist die Herstellung von Kleinverpackungen. Hier gilt die Scheller-Mühle GmbH als einer der Hauptakteure im Süddeutschen Raum. Die Kapazität liegt hier bei bis zu 75 000 to pro Jahr. Alle namhaften Kunden der Lebensmitteleinzelhandelsbranche gehören zum Kundenkreis. In diesem Segment konzentriert sich die Scheller-Mühle GmbH derzeit immer mehr auf Spezialprodukte. Diese Produkte erzielen eine bessere Marge und stellen eine USP im Markt dar.

Das genutzte Getreide wird in der Regel in der Region eingekauft. Eine Ausnahme vom Einkauf von einheimischen Getreide betrifft den Hartweizen. Dieser wächst nicht in ausreichender Menge regional, sodass man sich auf den Bezug aus Österreich und Osteuropa spezialisiert hat. Die Lieferantenstrukturen sind langjährig und bestens gepflegt, eine Belieferung und Absicherung ist dadurch zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Den Partnern werden Verträge von über zwei Jahren im Voraus angeboten.

Im Mühlenmarkt herrschen seit geraumer Zeit Überkapazitäten. In den letzten Jahren sind pro Jahr ca. fünf Mühlen aus dem Markt ausgeschieden. Die Scheller-Mühle konnte und kann sich durch die Konzentration auf Qualität und Regionalität und Zuverlässigkeit eines familiengeführten Unternehmens am Markt gut behaupten. Die Mühle ist zu 100 % ausgelastet; dies bereits seit mehreren Jahren. Das hauseigene Labor mit sechs Mitarbeitern garantiert eine lückenlose Kontrolle der Produkte. Darüber hinaus werden die Abläufe und Prozesse ständig kontrolliert, werden weiterentwickelt und sind nach sieben Standards zertifiziert.

Mit „Mehlzauber“ hat die Scheller-Mühle GmbH die am stärksten wachsende Mehl-Marke im deutschen Einzelhandel und ist dabei schwerpunktmäßig nur im Süddeutschen Raum im Supermarktregal vertreten. Dennoch sind nationale Listungen im LEH vorhanden und werden jährlich ausgebaut. Mehlzauber ist dadurch die einzige überregional verfügbare Mehlmarke, die ausschließlich regionales Getreide verarbeitet und hat sich in den letzten Jahren zu einer starken Marke entwickelt. Mehlzauber gewann dabei in 2023 zum zweiten Mal den Titel der Lebensmittelzeitung „Topmarke 100“ in der Kategorie Getreidemehl. Sie ist eine der 100 Marken, die in ihrer jeweiligen Warengruppe durch nachhaltige Markteinführung die strengen Kriterien der Top-Marken am besten erfüllt haben.

Neben konventionellen Mehlen erzeugt die Scheller Mühle GmbH das komplette Sortiment auch in Bio-Qualität. Der Schwerpunkt liegt hier in der Vermarktung über den Lebensmitteleinzelhandel.

Der Anteil an ökologischer Produktion liegt bei ca. 15% und wächst stetig. Dies geht einher mit dem politischen Ziel, den Ökolandbau in Bayern bis 2030 auf 30% zu steigern.

Zum Produktportfolio zählen:

Mehlzauber, Weichweizen, Hartweizen, Dinkel

Das Ziel des Unternehmens ist es, auf dem Geschäftsfeld als kompetenter Ansprechpartner und als bekannter Anbieter zu den Marktführern zu gehören. Dies soll als inhabergeführtes Unternehmen durch Förderung der Regionalität, Qualität, Vertrauen beim Verbraucher, Spezialmehle (Dinkel, Sonderzertifizierungen), schnelle Reaktionszeit bei der Umsetzung, langjährige Kundenbeziehungen und langjährige Lieferantenbeziehungen gewährleistet werden.

1.3 Steuerungssysteme

Das interne Kontrollsystem des Unternehmens besteht aus Regelungen zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten und Regelungen zur Überwachung der Einhaltung dieser Vorgaben. Das Kontrollumfeld ist geprägt von der grundsätzlichen Grundeinstellung der Geschäftsführung zur internen Kontrolle. Im Rahmen der Risikobeurteilung geht es darum, unter anderem alle wirtschaftlichen, rechtlichen und finanziellen Unternehmensrisiken rechtzeitig zu erkennen und ihre Auswirkungen auf das Unternehmen zu analysieren. Kontrollaktivitäten im Rahmen des internen Kontrollsystems sind die Verfahren und Maßnahmen, mit denen die Ziele der internen Kontrolle erreicht werden sollen. Die Information und Kommunikation innerhalb des Unternehmens umfasst die Erstellung und Umsetzung von Richtlinien und Handbüchern. Die Überwachung des internen Kontrollsystems ist Teil der Aktivitäten. In periodischen Abständen wird das interne Kontrollsystem auf seine Wirksamkeit hin untersucht, um Mängel/Schwächen zu beseitigen.

1.4 Forschung und Entwicklung

Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen Mühlenbetrieb, in dem neben Hartweizen und Weichweizen auch ertragsreiche Sonderprodukte wie Dinkel vermahlen werden. Den Gewohnheiten der Verbraucher folgend werden laufend verbrauchsbezogene Spezialmehle entwickelt.

1.5 Zweigniederlassungen

Das Unternehmen hat keine Zweigniederlassungen.

2. Wirtschaftsbericht

Im Berichtsjahr war, wie auch in den vergangenen Jahren, zwar erneut eine hohe Auslastung gegeben, aber als Folgejahr nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine sind am Markt Nachfragerückgänge erkennbar, welche auch bei der Scheller Mühle verzeichnet wurden. Dies bedeutete einen Rückgang beim Zukauf von Mehl anderer Mühlen. Darüber hinaus, fiel der Getreide- und damit der Mehlpreis im Jahr 2023, was ebenfalls zu einem Rückgang des Umsatzes führte. Der Umsatz fiel gegenüber dem Vorjahr um 4,36 Millionen EURO auf 79,45 Millionen EURO.

Bei der Markenlinie „Mehlzauber“ setzt sich die Umsatzsteigerung der letzten Jahre fort. Auch in 2023 konnte eine Steigerung des Umsatzes bei Mehlzauber im zweistelligen Bereich verzeichnet werden.

3. Analyse der Geschäftsentwicklung

Lage des Unternehmens

3.1 Vermögenslage

Bilanzanalyse

AKTIVA

scroll
2023
TEUR
% Vorjahr
TEUR
% Veränderung
TEUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 6.258 23,9 6.871 24,3 -613
Sachanlagen 8.183 31,3 7.380 26,1 803
Summe Anlagevermögen 14.441 55,2 14.251 50,5 190
Umlaufvermögen
Vorräte 4.095 15,7 8.133 28,8 -4.038
Forderungen 7.578 29,0 5.793 20,5 1785
Liquide Mittel 10 0 9 0 1
Summe Umlaufvermögen 11.683 44,7 13.936 49,4 -2.253
Rechnungsabgrenzungsposten 35 0,1 37 0,1 -2
26.159 100 28.224 100 -2.065

PASSIVA

2023
TEUR
% Vorjahr
TEUR
% Veränderung
TEUR
Eigenkapital
gezeichnetes Kapital 25 0,1 25 0,1 0
Gewinnvortrag 930 3,6 397 1,4 533
Jahresfehlbetrag 530 2,0 -533 1,9 -1.063
Summe Eigenkapital 425 1,6 955 3,4 -530
Rückstellungen
Steuerrückstellungen 372 1,4 226 0,8 146
sonstige Rückstellungen 312 1,2 148 0,5 164
Summe Rückstellungen 684 2,6 374 1,3 310
Verbindlichkeiten
Bankverbindlichkeiten 15.939 60,9 16.265 57,6 -326
Lieferungen und Leistungen 6.510 24,9 7.800 27,6 -1.290
sonstige Verbindlichkeiten 2.598 9,9 2.826 10 -228
Summe Verbindlichkeiten 25.047 95,7 26.890 95,3 -1.844
Rechnungsabgrenzungsposten 3 0 5 0 -2
26.159 100 28.224 100 -2.065

3.2 Finanzlage

Kapitalflussrechnung

scroll
2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.351 3.801 -1.450
aus Investitionstätigkeit -3.258 -818 -2.440
aus Finanztätigkeit -1.292 -986 -306
Summe der Cashflows -2.199 1,997 -4.196
Finanzmittel am Anfang der Periode -7.739 -9.736 1.997
Finanzmittel am Ende der Periode -9.938 -7.739 -2.199

3.3 Ertragslage

scroll
2023
TEUR
% Vorjahr
TEUR
% Veränderung
TEUR
Umsatzerlöse 78.311 100 83.820 100 -5.509
Materialaufwand -61.235 -78,2 -66.186 -79 4.951
DB 1 17.076 21,8 17.634 21 -558
Personalaufwand -4.205 -5,4 -4.182 -5 -23
DB 2 12.871 16,4 13.452 16 -581
Abschreibungen -1.472 -1,9 -1.528 -1,8 56
betriebliche Aufwendungen -10.699 -13,7 -10.603 -12,6 -96
sonstige Steuern -52 -0,1 -59 -0,1 7
Betriebsergebnis 648 0,8 1.263 1,5 -615
sonstige betriebliche Erträge 120 0,2 187 0,2 -67
Ergebnis vor Zinsen und Steuern 768 1,0 1.450 1,7 -682
Zinsaufwand -1.030 -1,3 -690 -0,8 -340
Steuern vom Einkommen und Ertrag -268 -0,3 -227 -0,3 -41
Jahresüberschuss -530 -0,7 533 0,6 -1.063

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Durch niedrigere Rohstoffpreise im Jahr 2024 wird der Umsatz nochmals leicht zurückgehen. Die Nachfragereduktion bei den Verbrauchern wird die Scheller Mühle durch Neukundengeschäft auffangen.

4.2 Risikobericht

Um aus den volatilen Märkten keine Risiken in die Unternehmung zu tragen, werden weiterhin Ein- und Verkaufskontrakte gleichzeitig mengen- und lieferzeitdeckend abgeschlossen. Die abgeschlossenen Mehlverkaufskontrakte zeigen, dass wirtschaftlich vernünftige Margen möglich sind. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nahezu vollständig gegen Ausfälle abgesichert. Die Unternehmensstrategie ist darauf ausgerichtet, aus finanziell gesicherter Struktur heraus den Betrieb zu führen. Die internen Kontrollen sind auch danach ausgerichtet, Risiken aus Verlusten bei Vermögensgegenständen zu erkennen und zu vermeiden und bei Eingehen von Verpflichtungen größtmögliche Sorgfalt anzuwenden. Trotzdem kann es durchaus zu Forderungsausfällen im Kundenkreis kommen. Der Fachkräftemangel macht auch vor den bei uns angebotenen Berufsfeldern nicht Halt. Die Nachbesetzung freiwerdender Stellen erweist sich als immer schwieriger und steht im besonderen Fokus der Unternehmensleitung.

IT-Risiken werden durch betriebsinterne Sicherungsmaßnahmen gemindert. Die Datensicherung erfolgt auf einer Festplatte im Netzwerk, zusätzlich werden die Daten täglich auf einen Datenspeicher gespiegelt, der sich außerhalb des Hauptgebäudes in einem getrennten Nebengebäude befindet.

4.3 Chancenbericht

Die Gewohnheiten der Verbraucher ändern sich derzeit hin zu einer preissensiblen Einkaufsstrategie. Es wird sehr aktionsgetrieben eingekauft. Diese Entwicklung wurde erkannt und darauf bereits reagiert. Mit der bestehenden Qualität der Produkte und der Ergänzung durch Produkte, die durch den Verbrauchertrend erkennbar werden, wird insgesamt mit einer positiven Entwicklung des Unternehmens in den kommenden Jahren gerechnet.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Die noch anhaltende Situation in der Ukraine wirkt sich nach wie vor sehr stark auf die Geschäftsentwicklung aus. Die Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten sind nicht klar erkennbar, gleichwohl ist die Beschaffung der Rohstoffe ein entscheidender Faktor, um Risiken durch starke Marktschwankungen auszuschließen.

6. Nachtragsbericht

Nach Bilanzstichtag wurde festgestellt, dass in der durchgefüghrten Zuschlagskalkulation zu den Vorräten Fehler vorliegen. Diese ergeben sich aufgrund von rechnerischen Fehler in den Kalkulationsprogrammen. Wir haben diese Fehler mit Nachtrag zum 15.12.2026 berichtigt.

 

Reisgang, 25.03.2024 / 15.12.2026

Die Geschäftsleitung

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 14.441.193,54 14.251.023,12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.258.039,41 6.870.801,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.933,41 71.049,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.233.106,00 6.799.752,00
II. Sachanlagen 8.183.154,13 7.380.222,12
1. technische Anlagen und Maschinen 5.657.288,09 4.148.108,11
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 498.906,51 566.926,47
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.026.959,53 2.665.187,54
B. Umlaufvermögen 11.682.220,33 13.936.293,04
I. Vorräte 4.094.768,11 8.133.412,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.711.897,07 7.377.203,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 1.382.871,04 756.209,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.577.681,67 5.793.444,60
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.074.694,53 3.305.726,97
2. Forderungen gegen Gesellschafter 50.000,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.452.987,14 2.487.717,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.770,55 9.436,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.399,07 36.516,80
Aktiva 26.158.812,94 28.223.832,96

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 424.971,67 955.186,31
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 930.186,31 397.105,43
III. Jahresfehlbetrag 530.214,64 -533.080,88
B. Rückstellungen 684.283,82 373.473,23
1. Steuerrückstellungen 371.983,82 225.473,23
2. sonstige Rückstellungen 312.300,00 148.000,00
C. Verbindlichkeiten 25.046.657,45 26.890.593,42
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.939.518,74 16.264.978,60
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.509.567,22 7.799.779,86
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.597.571,49 2.825.834,96
davon aus Steuern 166.136,53 44.896,63
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 23.882,04 7.297,34
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.900,00 4.580,00
Passiva 26.158.812,94 28.223.832,96

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 78.632.076,25 84.782.454,37
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 320.811,85 962.197,19
3. sonstige betriebliche Erträge 120.096,53 186.664,64
4. Materialaufwand 61.235.430,91 66.186.476,20
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 60.251.284,45 65.159.161,34
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 984.146,46 1.027.314,86
5. Personalaufwand 4.204.987,01 4.181.726,58
a) Löhne und Gehälter 3.542.691,54 3.505.515,26
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 662.295,47 676.211,32
davon für Altersversorgung 270,00 270,00
6. Abschreibungen 1.472.129,45 1.527.738,80
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.472.129,45 1.527.738,80
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.698.968,57 10.603.058,11
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.497,70 7.681,48
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.059.831,89 697.334,16
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 268.080,82 226.578,74
11. Ergebnis nach Steuern -478.570,02 591.690,71
12. sonstige Steuern 51.644,62 58.609,83
13. Jahresfehlbetrag 530.214,64 -533.080,88

Geänderter Anhang zum 31.12.2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaften finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB Anwendung.

2. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Die Scheller Mühle GmbH mit dem Sitz in 85276 Hettenshausen ist beim Handelsregister Ingolstadt unter HRB 9403 eingetragen.

3. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften unter Beachtung der §§ 268 ff. HGB sowie der generellen Bewertungsvorschriften aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbH-Gesetz Anwendung.

Anlagevermögen

Immaterille Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Geschäfts- und Firmenwert

Der Geschäfts- und Firmenwert wurde auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen

Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten, Sonderkosten der Fertigung und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Umla ufvermögen

Fertige Erzeugnisse und Waren

Die Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Fertige Erzeugnisse

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Bestandsrisiken aus Lagerdauer und Gängigkeit der Erzeugnisse wurden angemessen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert, abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen, bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Für die überwiegende Zahlung der Kundenforderungen besteht Versicherungsschutz und Factoring.

Kassen, Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 25.000 und ist unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und gewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbetrages bewertet.

scroll
Rückstellung Reinigungskosten 16.000 €
Rückstellung Reklamationen 50.000 €
Rückstellung Bonus-, Werbe- und Rabattnachberechnungen 75.000 €
Rückstellung Lizenzen 16.000 €
Rückstellung Werbekosten 2.000 €
Rückstellung Erzeugergemeinschaft 6.000 €
Rückstellung Berufsgenossenschaft 6.300 €
Rückstellung Schwerbehindertenabgabe 10.000 €
Urlaubsrückstellung 73.000 €
Steuerberatungskosten Betriebsprüfung 12.000 €
Jahresabschlussprüfung 27.000 €
Jahresabschlusserstellung 8.000 €
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 11.000 €
SUMME 312.300 €

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

Verbindlichkeitenspiegel

scroll
Art der Verbindlichkeit
(in TEUR)
Gesamtbetrag zum 31.12.2023 Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr Restlauf > 5 Jahre durch Pfandrechte gesichert
1. Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute 15.939 1.043 4.948 11.180 15.939
(Vorjahr) (16.265) (2.615) (5.877) (9.934) (16.265)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.510 6.510 0 0 0
(Vorjahr) (7.800) (7.800) (0) (0) (0)
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.598 615 0 1.983 0
(Vorjahr) (2.826) (476) (0) (2.350) (0)
GESAMT 25.047 8.168 4.948 13.163 15.939
(Vorjahr) (26.891) (10.891) (5.877) (18.591) (16.265)

4. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Ein grundlegender Wechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

5. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung geht aus dem aus der Anlage dargestellten Anlagespiegel hervor. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zu Beginn des Geschäftsjahres TEUR 4.424.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres TEUR 5.896.

Ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt.

scroll
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 295.191,00 17.820,41 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.500.000,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 8.795.191,00 17.820,41 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 6.335.109,97 1.422.991,17 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 879.903,28 34.143,13 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.126.958,83 -99.999,30 0,00
Summe Sachanlagen 9.341.972,08 1.357.135,00 0,00
Summe Anlagevermögen 18.137.163,08 1.374.955,41 0,00
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Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 313.011,41
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 8.500.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 8.813.011,41
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 819.276,69 8.577.377,83
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 914.046,41
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.026.959,53
Summe Sachanlagen 819.276,69 11.518.383,77
Summe Anlagevermögen 819.276,69 20.331.395,18
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kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 224.142,00 63.936,00 0,00 0,00 288.078,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.700.248,00 566.646,00 0,00 0,00 2.266.894,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.924.390,00 630.582,00 0,00 0,00 2.554.972,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.187.001,86 733.087,88 0,00 0,00 2.920.089,74
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 312.976,81 108.459,57 0,00 0,00 421.436,38
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.499.978,67 841.547,45 0,00 0,00 3.341.526,12
Summe Anlagevermögen 4.424.368,67 1.472.129,45 0,00 0,00 5.896.498,12
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Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 24.933,41 71.049,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 6.233.106,00 6.799.752,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6.258.039,41 6.870.801,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.657.288,09 4.148.108,11
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.296,48 498.906,51 566.926,47
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.026.959,53 2.126.958,83
Summe Sachanlagen 6.296,48 8.183.154,13 6.841.993,41
Summe Anlagevermögen 6.296,48 14.441.193,54 13.712.794,41

6. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (TEUR)

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Verpflichtung Gesamtbetrag < 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
Leasingverträge 416 178 238 0
Pachtvertrag 3.600 600 3.000 0
SUMME 4016 778 3.238 0

7. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen nicht.

8. Sonstige Angaben

Aufgliederung der Tätigkeitsbereiche

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Umsatzerlöse Menge
2022 2023 2022 2023
Einzelhandel 35% 43% 38% 40%
Industrie 65% 57% 62% 60%

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppe Zahl
Arbeiter 71
Angestellte 18
Leitende Angestellte 2
Gesamtzahl der durchschnittlich angestellten Arbeitnehmer 91
davon vollzeitbeschäftige Arbeitnehmer 84
davon teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer 9

Name der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer Josef Scheller jun. (Produktion und Logistik)

Anita Scheller jun. (Finanzen und Vertrieb)

Die Angaben der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9 a HGB unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt € 47.000 und gliedert sich wie folgt:

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Durchführung Jahresabschlussprüfung 27.000
Steuerberatungsleistungen 8.000
Sonstige Leistungen 12.000

Nachtragsbericht

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 musste aufgrund nachträglicher Erkenntnisse berichtigt werden.

Anpassungen sind bei den Posten „Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe“ (Höhe der Anpassung zum 31.12.2023: -948.073,89 €) und „fertige Erzeugnisse und Waren“ (Höhe der Anpassung zum 31.12.2023: -191.562,96 €) notwendig. Entsprechend verringert sich der Jahresüberschuss um den Betrag von -1.139.636,85 €.

sonstige Berichtsbestandteile

Nachtragsprüfung gemäß § 316 Abs. 3 HGB

 

Hettenshausen, den 25.03.2024 / 15.12.2026

Josef Scheller, Geschäftsführer

Anita Scheller, Geschäfsführerin

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.06.2024 / 27.01.2026 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Scheller Mühle GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Scheller Mühle GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scheller Mühle GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hinweis zur Nachtragsprüfung

Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 10.06.2024 abgeschlossenen Abschlussprüfung und unserer am 21.01.2026 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die berichtigten Werte der Vorräte bezog. Es wird auf die Ausführungen im Anhang verwiesen. Die Nachtragsprüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

Passau, 10.06.2024/ 22.01.2026

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