Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 13754
Vorher
Stölzle-Oberglas Lausitz GmbH
Eingetragen
11.11.1996
Branche
Herstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus GlasHerstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen GlaswarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Erzeugung von Glas, Glaswaren und Verpackungen aller Art wie Flaschen, Behälter und Verschlüsse und Handel hiermit; Herstellung von Maschinen, Formen und Werkzeugen, insbesondere für Glasproduktion; Bearbeitung, insbesondere Veredlung durch Bedrucken, Ätzen usw. von Glaswaren, Flaschen, Behältern, Kunststoffgegenständen aller Art; Handel auf fremde oder eigene Rechnung mit Waren aller Art, insbesondere mit Glas, Glaswaren und Verpackungen aller Art wie Flaschen, Behälter und Verschlüsse.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Leopold Grupp
seit 1.3.2022
Geschäftsführer
Ronald Brieger
seit 26.5.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stölzle Tableware Glas Holding GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CAG Holding GmbH
Austria
1.500.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stölzle Lausitz GmbH

Weißwasser

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 491.897,00 632.151,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.069.875,91 8.535.274,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.526.451,00 7.915.889,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.804.153,00 1.916.339,00
4. Geleistete Anzahlungen 42.016,81 18.310,88
16.442.496,72 18.385.813,79
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.001.098,11 1.098,11
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.484.589,04 2.153.133,41
2. Unfertige Erzeugnisse 5.030.326,38 1.973.435,98
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.228.835,42 10.069.262,73
16.743.750,84 14.195.832,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.633.218,00 10.314.642,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 24.511.230,35 9.619.018,59
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.213.579,16 1.340.908,55
33.358.027,51 21.274.570,12
III. Flüssige Mittel 145.614,84 209.128,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 110.629,96 615.338,14
77.293.514,98 55.313.932,17
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Kapitalrücklage 10.000.000,00 0,00
III. Gewinnvortrag 32.390.323,76 27.921.033,20
IV. Jahresüberschuss 4.863.693,93 4.469.290,56
48.754.017,69 33.890.323,76
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 7.886,67
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.626.454,18 602.194,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.552.750,35 4.883.937,15
4.179.204,53 5.486.131,15
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.500.000,00 3.500.000,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 232.422,41 630.790,57
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.520.903,84 6.652.566,72
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.057.690,27 2.748.255,72
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.775.276,24 2.397.977,58
24.086.292,76 15.929.590,59
E. Passive latente Steuern 274.000,00 0,00
77.293.514,98 55.313.932,17

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2 0 2 3 2 0 2 2
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 64.339.329,51 73.368.877,56
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.277.859,36 4.743.003,48
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.528.898,80 2.375.066,79
71.146.087,67 80.486.947,83
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 16.397.230,67 15.683.109,31
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.334.327,23 19.461.544,06
27.731.557,90 35.144.653,37
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 16.276.632,02 14.906.753,97
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 3.199.082,43 2.855.977,93
19.475.714,45 17.762.731,90
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.981.873,99 3.203.537,45
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.107.552,15 17.992.254,40
7.849.389,18 6.383.770,71
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 618.746,45 86.487,66
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 434.069,47 87.579,45
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.954.625,04 1.884.746,64
-2.769.948,06 -1.885.838,43
11. Ergebnis nach Steuern 5.079.441,12 4.497.932,28
12. Sonstige Steuern 215.747,19 28.641,72
13. Jahresüberschuss 4.863.693,93 4.469.290,56

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Die Stölzle Lausitz GmbH, Weißwasser, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 13754 eingetragen. Sie ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über den Jahresabschluss von großen Kapitalgesellschaften sowie den relevanten Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

In dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 kommen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Anwendung:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen, gekürzt um planmäßige lineare bzw. in zurückliegenden Geschäftsjahren z.T. degressive Abschreibungen, bewertet. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer liegen zwischen 3 und 15 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden als Aufwand erfasst. Zugänge ab EUR 800,01 werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wäre, zugeschrieben.

Gewährte Investitionszuschüsse werden erfolgsneutral in einen Sonderposten eingestellt, der erfolgswirksam entsprechend dem Abschreibungsverlauf der betreffenden Anlagegüter aufgelöst wird.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten zu gleitenden Durchschnittspreisen gekürzt um Wertberichtigungen für Ungängigkeit, Verwurf und Anschaffungspreisminderungen.

Die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen aus der Produktion werden mit den Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abwertungen zur Sicherstellung einer verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten, die Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Herstellung der Wirtschaftsgüter veranlasst ist. Schwer verkäufliche Altbestände, Bestände minderer Qualität sowie ungängige Bestände werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Bewertung der Handelsware erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Skonti, Rabatten sowie von Anschaffungsnebenkosten zu gleitenden Durchschnittspreisen. Abwertungen zur Sicherstellung einer verlustfreien Bewertung werden berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Dem möglichen Ausfallrisiko bei einzelnen Forderungen wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % abgedeckt.

Gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB werden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung sämtlicher zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten angesetzt. Dabei werden alle erkennbaren Risiken nebst zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen bei der Berechnung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorlagen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr (sofern vorhanden) werden unter Zugrundelegung eines von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung der Rückstellung für Gewährleistungen basiert auf den erwarteten Gewährleistungsfällen und beinhaltet Schätzunsicherheiten.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 592.032,32 (i. V. EUR 112.141,32) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 921.687,71 (i. V. EUR 490.306,38) Forderungen gegen Gesellschafter.

3. Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Sonderposten für Investitionszuschüsse

In den Sonderposten wurden Zuschüsse der Sächsischen Aufbaubank GmbH, Dresden, eingestellt. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgte korrespondierend zur Abschreibung der in Betrieb genommenen Wirtschaftsgüter.

Der Sonderposten hat sich wie folgt entwickelt:

2023
TEUR
Stand 1. Januar 2023 8
Auflösung (i. V. TEUR 24) -8
Stand 31. Dezember 2023 0

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Provisionen (TEUR 341), ausstehende Rechnungen (TEUR 321) sowie Garantieverpflichtungen (TEUR 1.363) und Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR 502 TEUR).

6. Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten zeigt folgender Verbindlichkeitenspiegel:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu 1 Jahr von 1 bis zu 5 Jahren über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.500.000,00 3.500.000,00 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 232.422,41 232.422,41 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.520.903,84 4.520.903,84 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.057.690,27 13.057.690,27 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2.775.276,24 2.775.276,24 0,00 0,00
24.086.292,76 24.086.292,76 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 548.998,97 (i. V. EUR 828.729,16) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 12.563.665,82 (i. V. EUR 1.917.908,63) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten im Vorjahr zeigt folgender Verbindlichkeitenspiegel:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu 1 Jahr von 1 bis zu 5 Jahren über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.500.000,00 3.500.000,00 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 630.790,57 630.790,57 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.652.566,72 6.652.566,72 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.748.255,72 2.748.255,72 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2.397.977,58 2.397.977,58 0,00 0,00
15.929.590,59 15.929.590,59 0,00 0,00

Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf:

2023 2022
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 316.893,67 199.895,08
Übrige 2.458.382,57 2.198.082,50
2.775.276,24 2.397.977,58

7. Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Sachanlagen ermittelt.

Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30,0 %.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle eines Überhangs an aktiven latenten Steuern würde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keine Aktivierung erfolgen.

Die latenten Steuersalden haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

1.1.2023 Veränderung 31.12.2023
EUR EUR
Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00
Passive latente Steuern 0,00 -274.000,00 -274.000,00
Saldierte Steuerlatenzen 0,00 -274.000,00 -274.000,00

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres gliedern sich wie folgt auf:

2023
TEUR
Inland 14.247
Ausland 50.092
64.339

2. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.931 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten der Vorjahre.

Die periodenfremden Erträge enthalten außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 2.351. Diese resultieren aus der Auflösung einer Einzel-Gewährleistungsrückstellung.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 127.936,13 (i. V. EUR 195.465,21) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 127. Diese betreffen u. a. Nachbelastungen für Vorjahre.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 261.602,05 (i. V. EUR 51.522,29) enthalten.

4. Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 614.385,30 (i. V. EUR 83.428,00) verbundene Unternehmen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit EUR 257.953,46 (i. V. EUR 32.455,00) verbundene Unternehmen.

5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten latente Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 274. Davon resultieren TEUR 305 aus Vorjahren.

6. Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 187. Diese betreffen Umsatzsteuer für Vorjahre.

C. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Name Beteiligungsquote Eigenkapital Jahresergebnis
% TEUR TEUR
Stoelzle Lausitz Poland Sp.z.o.o., Wroclaw/Polen 100 9.797 3
Passive latente Steuern 100 -416 -335

2. Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter

2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 329
Angestellte 91
420

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse bzw. Eventualverbindlichkeiten im Sinne der §§ 251, 268 Abs. 7 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Leasing (i. W. Gabelstapler) gegenüber Dritten. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die Folgejahre betragen TEUR 279, davon entfallen TEUR 70 auf das Jahr 2024.

4. Organ der Gesellschaft

Zum Geschäftsführer sind bestellt:

 

Leopold Grupp, CEO, (Lilienfeld, Österreich)

 

Ronald Brieger, Techniker, COO, (Weißwasser/Oberlausitz)

 

Vincenz Waldstein-Wartenberg, CFO, (Wien, Österreich)

5. Honorar für Abschlussprüfungsleistungen

Das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 26.

6. Konzernzugehörigkeit

Die Stölzle Lausitz GmbH wird in den Konzernabschluss der CAG Holding GmbH, Marktl/Österreich einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss dieser Gesellschaft wird beim Landesgericht St. Pölten/ Österreich hinterlegt. Daher ist die Gesellschaft von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit.

 

Weißwasser, den 28. März 2024

Stölzle Lausitz GmbH
Geschäftsführung

Leopold Grupp

Ronald Brieger

Vincenz Waldstein-Wartenberg

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am
1.1.2023 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.285.707,28 0,00 0,00 184.438,76 1.101.268,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.638.904,28 133.804,00 0,00 92.159,97 13.680.548,31
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.028.343,91 323.689,12 18.310,88 3.535.038,50 28.835.305,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.675.306,20 399.486,99 0,00 2.224.067,76 7.850.725,43
4. Geleistete Anzahlungen 18.310,88 42.016,81 -18.310,88 0,00 42.016,81
55.360.865,27 898.996,92 0,00 5.851.266,23 50.408.595,96
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.098,11 10.000.000,00 0,00 0,00 10.001.098,11
56.647.670,66 10.898.996,92 0,00 6.035.704,99 61.510.962,59
Kumulierte Abschreibungen
Stand am Zugänge Abgänge Stand am
1.1.2023 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 653.556,28 140.254,00 184.438,76 609.371,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.103.629,37 599.203,00 92.159,97 5.610.672,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.112.454,91 1.731.438,00 3.535.038,50 22.308.854,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.758.967,20 510.978,99 2.223.373,76 6.046.572,43
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
36.975.051,48 2.841.619,99 5.850.572,23 33.966.099,24
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
37.628.607,76 2.981.873,99 6.035.010,99 34.575.470,76
Buchwerte
Stand am Stand am
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 491.897,00 632.151,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.069.875,91 8.535.274,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.526.451,00 7.915.889,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.804.153,00 1.916.339,00
4. Geleistete Anzahlungen 42.016,81 18.310,88
16.442.496,72 18.385.813,79
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.001.098,11 1.098,11
26.935.491,83 19.019.062,90

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Stölzle Lausitz GmbH, Weißwasser, ist ein weltweit agierender Hersteller hochwertiger Trinkgläser aus Kristallglas. Neben dem eigentlichen Produktionsbetrieb wird am Standort in Weißwasser ein eigener Werksverkauf mit größtenteils eigenen Produkten betrieben. Vertrieb und Marketing erfolgen ebenso vom Standort Weißwasser aus. Die Gesellschaft ist mit Tochtergesellschaften in Polen und USA vertreten. In Polen wird ein Produktionsstandort aufgebaut. Die Tochtergesellschaft in den USA ist eine Vertriebsgesellschaft.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaft

Die Konjunktur der deutschen Wirtschaft wurde im Jahr 2023 weiterhin von den in allen Wirtschaftsstufen hohen Preisen, einer deutlich niedrigeren Produktion im Energieversorgungssektor sowie ungünstigen Finanzierungsbedingungen negativ beeinflusst. Gegenüber dem Vorjahr ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3% gesunken. Kalenderbereinigt beträgt der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 war das BIP 2023 um 0,7% höher. Die einzelnen Bereiche der deutschen Wirtschaft entwickelten sich im vergangenen Jahr äußerst unterschiedlich. Gestützt wurde die Wirtschaft von den meisten Dienstleistungsbereichen. Dahingegen ging die Bruttowertschöpfung des produzierenden Gewerbes zurück (-2,0%).

Die Veränderung des Bruttoinlandsprodukts im Euroraum liegt nach den Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der EU, im Jahr 2023 bei 0,5 %.

Der Preisanstieg in Deutschland liegt im Jahresdurchschnitt 2023 lt. Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) bei 5,9 % und damit nur unwesentlich unter dem historischen Höchststand von 6,9% aus dem Jahr 2022. Besonders betroffen und Treiber der Inflation waren die Preise für Nahrungsmittel und Energie. Die Zahl der 2023 in Deutschland Beschäftigten stieg mit 45,9 Millionen Erwerbstätigen auf einen neuen Höchstwert und lag um 333.000 Personen über dem Wert des Vorjahres 2021.

War der Glasmarkt in den letzten Jahren relativ stabil geblieben, so wurde er nach unserer Einschätzung im Jahr 2023 maßgeblich von hohen Energie- und Rohstoffpreisen negativ beeinflusst. Es scheint, dass die theoretischen Produktionskapazitäten der Hersteller den derzeitigen Bedarf des Marktes übersteigen, so dass Hersteller mit Auslastungsproblemen konfrontiert sein könnten.

II. Geschäftsverlauf

1. Umsatzentwicklung und Ertragslage

Die Umsätze im Geschäftsjahr 2023 liegen in Summe unter den Umsätzen des Jahres 2022. Unterjährig verzeichnete die Stölzle Lausitz einen Umsatzverlauf, der dem üblichen saisonalen Verlauf entspricht. Im ersten Quartal verzeichnete die Stölzle Lausitz GmbH durchschnittliche monatliche Umsätze von TEUR 5.077. Ab Mai 2023 verzeichnete die Stölzle Lausitz GmbH steigende Umsätze. Auch dank diverser Großaufträge erreichte die monatlichen Umsätze in den Monaten Juni und Juli ihre Höhepunkte. Der Umsatz im Bereich eCommerce war im Jahr 2023 auf Vorjahresniveau. Der Gesamtumsatz der Gesellschaft reduzierte sich um 12,3 % gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 64.339. Der wesentliche Treiber dieser Reduzierung lag nach Einschätzung der Gesellschaft im gesamtwirtschaftlichen, eher verhaltenen Umfeld, das sich über mehrere Regionen und Segmente im Jahr 2023 verbreitete. Der Plan, der einen Umsatz auf Vorjahresniveau vorsah, konnte somit nicht erreicht werden.

Die Gesamtleistung des Unternehmens als Summe von Umsatzerlösen und Bestandsveränderung ist insbesondere umsatzbedingt um 14,7 % auf TEUR 66.617 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Materialaufwand ist im Wesentlichen bedingt durch die deutlich verringerten Aufwendungen für Energie im Vergleich zum Vorjahr um 21,1 % gesunken und beträgt TEUR 27.732 und somit 41,6 % der Gesamtleistung (Vorjahr: 45,0 %). Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 9,6 % auf TEUR 19.476 gestiegen und beträgt 29,2 % (Vorjahr: 22,7 %) der Gesamtleistung. Dabei wirken sich insbesondere die Mindestlohnerhöhungen aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 19,7 % (Vorjahr 23,6 %) der Gesamtleistung. Im Vorjahr waren diese durch die außergewöhnlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit einem Gewährleistungsfall negativ beeinflusst. Im Berichtsjahr konnte die Rückstellung für den Gewährleistungsfall aufgrund einer deutlich unter den Erwartungen liegenden Reklamationsquote anteilig wieder aufgelöst werden, wodurch sich die sonstigen betrieblichen Erträge gegenüber dem Vorjahr verbessern. Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt mit TEUR 7.634 über dem Vorjahreswert von TEUR 6.355 und über Plan.

Insgesamt ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.864. Im Vorjahr betrug der Jahresüberschuss TEUR 4.469. Aufgrund der positiven Effekte aus der Auflösung der Gewährleistungsrückstellung liegt das Ergebnis somit über Plan.

Die Stölzle Lausitz GmbH hat im Jahr 2023 trotz der schwierigen wirtschaftlichen Einflussfaktoren ihre Möglichkeiten und Kapazitäten insgesamt sehr erfolgreich genutzt. Die im Vorjahr für 2023 gesteckten Ziele konnten allerdings nicht vollends erreicht werden.

2. Produktion

Die Produktionsleistung ist im Jahr 2023 um 2,3 Mio. Stück im Vergleich zum Jahr 2022 deutlich gesunken. Insgesamt wurden 40,1 Mio. Stück Glas produziert. Dieser Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist i.W. mit dem Produktionsstillstand wegen der Neuinstallation einer neuen Kühlbahn und der geringeren Marktnachfrage zu begründen.

3. Investitionen

Die Investitionen in betriebsfertiges Anlagevermögen im abgelaufenen Jahr 2023 betrafen im Wesentlichen den Erwerb einer neuen Kühlbahn und Formen zur Glasherstellung.

Das gesamte Investitionsvolumen in Sachanlagen am Standort Weißwasser liegt bei ca. TEUR 899.

Investitionen in Finanzanlagen wurden in Höhe von TEUR 10.000 getätigt. Diese betreffen eine Kapitalerhöhung bei einer Tochtergesellschaft.

4. Umwelt und Sicherheit

Im wettbewerbsintensiven Marktumfeld ist der sparsame Umgang mit Ressourcen äußerst wichtig. Dies betrifft insbesondere auch den Energieverbrauch. Die Stölzle Lausitz GmbH als energieintensiver Produktionsbetrieb ist deshalb bestrebt, alte Technologien mit hohem Schadstoffausstoß durch nachhaltige Investitionen schrittweise zu ersetzen. Dies verhilft nicht nur zu einer besseren Öko-Bilanz des Unternehmens, sondern trägt auch zu einer Kostenreduktion durch weniger zugekaufte CO2-Zertifikate bei.

Als Produzent technisch anspruchsvoller Produkte ist die Einhaltung der Rechtsvorschriften, insbesondere in qualitätstechnischer und sicherheitsrelevanter Hinsicht, unabdingbare Voraussetzung. Dies gilt ebenso für die Arbeitssicherheit. Die Einhaltung wird vor allem von den damit befassten Präventivkräften und dem Qualitätsmanagement überwacht und berichtet.

5. Personal

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte der Personalstand im Geschäftsjahr 2023 fast konstant auf Vorjahresniveau gehalten werden. Durchschnittlich beschäftigte die Stölzle Lausitz GmbH 420 Mitarbeiter (Vorjahr: 425).

6. Forschung und Entwicklung

Als Produktions- und Vertriebsunternehmen im Glasbereich beschäftigt sich die Stölzle Lausitz GmbH stets mit aktuellen und zukünftigen Markttrends. Durch regelmäßigen Austausch zwischen der Vertriebs- und Produktionsabteilung werden neue Glasformen entworfen. Ziel ist es, den Markt mit neuen und innovativen Glasformen im qualitativ hochwertigen Stielglassegment herauszufordern und neue Produkte langfristig am Markt zu etablieren. Hierzu wird bei der Produktneuentwicklung auch auf die Unterstützung von KI zurückgegriffen.

III. Vermögens- und Finanzlage

Die Aktivseite der Bilanz besteht zu 34,8 % aus langfristig gebundenem Vermögen (Anlagevermögen) und zu 65,2 % aus kurzfristig gebundenem Vermögen und liquiden Mittel. Das Sachanlagevermögen hat abschreibungsbedingt reduziert. Die Finanzanlagen haben sich durch die Kapitalerhöhung bei den Tochtergesellschaften um TEUR 10.000 erhöht. Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 14.196 um TEUR 2.548 auf TEUR 16.744 aufgrund einer bewussten Lagerplanung für die kommenden Monate wertmäßig erhöht. Diese haben einen Anteil von 21,7 % an der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund des Umsatzrückgangs gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.682 auf TEUR 7.633 reduziert und haben damit einen Anteil von 9,9 % an der Bilanzsumme.

Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 48.754 (Vorjahr: TEUR 33.890), was einer Eigenkapitalquote von 63,1 % (Vorjahr: 61,3 %) entspricht. Rückstellungen und Verbindlichkeiten haben mit TEUR 28.539 einen Anteil von 36,9 % an der Bilanzsumme. Davon sind TEUR 13.058 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr TEUR 2.748). Der Anstieg ist auf die Finanzierung des Aufbaus der Tochtergesellschaften zurückzuführen. Weiterhin besteht unverändert eine kurzfristige Finanzverbindlichkeit in Höhe von TEUR 3.500 mit fixer Verzinsung.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.132 auf TEUR 4.521 reduziert. Die Reduzierung ist im Wesentlichen getrieben durch verringerte Aufwände aufgrund einer verringerten Leistung.

Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) in Höhe von TEUR 7.846 (Vorjahr: TEUR 7.673) erzielt. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Der Mittelzufluss wurde für die Finanzierung von Investitionen, Aufbau von weiteren Geschäftsfeldern und für die operative Geschäftstätigkeit verwendet.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Chancen & Risikobericht

Risiken auf der Absatzseite ergeben sich aus den geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten mit Auswirkung auf den Konsum und somit direkt und indirekt auf die Nachfrage nach unseren Produkten.

Aufgrund des weiterhin sehr schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes in vielen Hauptabnehmerländern und hierbei vor allem in den Segmenten Hotellerie und Gastronomie, sind nicht nur Neukunden, sondern auch bestehende Kunden stets einer regelmäßigen Liquiditätsüberprüfung zu unterziehen. Aufgrund der heterogenen Kundenstruktur bestehen hieraus keine nennenswerten Risiken für das Unternehmen.

Das Ziel der Stölzle Lausitz GmbH sowie der Unternehmensgruppe der CAG Holding GmbH (Österreich) ist es, den finanziellen Erfolg durch die Nutzung von Versicherungsmöglichkeiten (z. B. Kreditversicherungen) abzusichern. Die Gefahrenprävention vor möglichen Zahlungsausfällen nimmt weiterhin einen sehr hohen Stellenwert ein und wird - soweit wirtschaftlich vertretbar - durch das All Risk Versicherungsprogramm des Unternehmens abgedeckt. Außerdem besteht die Möglichkeit, weitere Kreditlinien der HypoVereinsbank zu nutzen.

Beschaffungsseitigen Risiken wird durch sorgfältige Selektion von Lieferanten entgegengewirkt. Durch den Einkauf von Rohstoffen und Verpackungsmaterialien unterschiedlicher Lieferanten soll gewährleistet werden, dass die Materialien verfügbar und sich die Beschaffungspreise stets am Marktniveau orientieren.

Das Jahr 2023 brachte weiterhin konstant hohe Aufwände in nahezu allen Bereichen im Vergleich zu der Zeit vor dem russischen Angriffskrieg mit sich. Diese weiterhin konstant hohen Aufwände konnten nur teilweise durch bereits gesetzte Preiserhöhungen an Kunden aufgefangen werden. Auch für das Jahr 2024 stellt die Kostenentwicklung die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Speziell das Geschäft mit Großkunden, die jeder Hersteller zur Auslastung der verfügbaren Kapazitäten in der Glasbranche benötigt, wird immer mehr vom Preis bestimmt. Ebenso treten vermehrt billigere Hersteller mit ausreichender Qualität und Formenvielfalt vermehrt in den Markt ein und versuchen die jeweiligen Marktanteile zu erhöhen, wodurch sich der Preisdruck seitens der Kunden erhöht.

Sofern es weitere Risiken geben sollte, werden diese monatlich dem Group Controlling der Gesellschafterin CAG Holding GmbH (Österreich) berichtet. Neben den standardisierten Berichten für Liquidität, Finanzierung und Performance wird auch über wesentliche Geschäftsvorfälle informiert. Die Gesellschaft ist trotz der Herausforderungen gut für die nächsten Jahre aufgestellt. Durch eine schlanke und effiziente Organisation kann flexibel und schnell auf Kundenwünsche sowie die Marktsituation reagiert werden. Dies stellt einen klaren Wettbewerbsvorteil der Gesellschaft gegenüber ihren Mitbewerbern dar.

Wesentliche Chancen sieht die Gesellschaft in dem Ausbau des E-Commerce-Geschäfts. Insbesondere in der Kombination von stationärem und Online-Handel sieht die Stölzle Lausitz GmbH für die nächsten Jahre noch deutliches Wachstumspotential und die Nutzung von Synergieeffekten. Da man hauptsächlich den gehobenen Glasmarkt bedient, bietet neben der weiteren Markenpflege auch der Ausbau von unterschiedlichen Preissegmenten und/oder Absatzmärkten weitere Potentiale, die eventuell von den einzelnen Tochtergesellschaften bedient werden könnten.

II. Voraussichtliche Entwicklung und Ausblick

Die Stölzle Lausitz GmbH hat sich durch ihre Qualitäts-, Produkt- und Marktkompetenz eine starke Position erarbeitet, die eine solide Basis für die weitere Zukunft bildet. Das Unternehmen ist gut aufgestellt und punktet durch gute und flexible Lieferbereitschaft bei ihren Kunden. Weitere Investitionen in den unterschiedlichen (Markt-) Bereichen werden die Leistungsfähigkeit des Unternehmens weiter stärken.

Jedoch ist und bleibt die Marktsituation für alle Hersteller eine große Herausforderung. Diese Situation herrschte auch bereits vor den großen Herausforderungen der letzten Jahre. In den meisten Ländern zeichnet sich ab, dass nicht nur die bisherigen Qualitätshersteller den hochwertigen und markenorientierten Markt-Sektor unter sich aufteilen, sondern auch, wie bereits erwähnt, billigere Hersteller mit mittlerweile ausreichender Qualität und Formenvielfalt verstärkt ihre Marktanteile über den Preis erhöhen.

Für das Jahr 2024 rechnet man mit einer leichten Erholung der Kostensituation, gleichzeitig mit weiterhin herausfordernden Marktgegebenheiten. Bei den aktuell getroffenen Annahmen sieht man sich für die weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Stölzle Lausitz GmbH gut gerüstet. Die Umsatzplanung für das Geschäftsjahr 2024 geht von einem im unteren zweistelligen Prozentbereich steigenden Gesamtumsatz im Vergleich zum Jahr 2023 aus. Dies soll insbesondere durch den erfolgten Ausbau der Vertriebsmannschaft in einzelnen Regionen getrieben und erreicht werden. Für das erste Halbjahr 2024 wird ein Rückgang im Premium Glas Markt erwartet, der allerdings durch einen erhöhten Absatz bei einfachen Produkten abgefangen werden soll. Die Gesellschaft plant das Geschäftsjahr 2024, bedingt durch Anpassungen bei den Löhnen und Gehältern, einem bewussten Bestandsabbau und erhöhten Aufwendungen für Marketing, unterhalb des Niveaus des abgelaufenen Wirtschaftsjahres mit einem EBIT von rund EUR 5,9 Mio. und einem Jahresergebnis von rd. EUR 3,9 Mio. abzuschließen. Bei den aktuell getroffenen Annahmen sieht man sich für die weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Stölzle Lausitz gut gerüstet.

 

Weißwasser, den 28. März 2024

Stölzle Lausitz GmbH
Geschäftsführung

Leopold Grupp

Ronald Brieger

Vincenz Waldstein-Wartenberg

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stölzle Lausitz GmbH, Weißwasser, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierung- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stölzle Lausitz GmbH, Weißwasser, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 28. März 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Frank Strohm
Wirtschaftsprüfer

Birgit Weisschuh
Wirtschaftsprüferin

Feststellung gemäß § 328 HGB:

Mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 12. Mai 2024 wurde der Jahresabschluss der Stölzle Lausitz GmbH, Weißwasser, zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

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