GKH Versicherungsmakler Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Kleffmann seit 21.10.2021 | Prokura |
Marco Dr. Rudolf seit 14.1.2013 | Geschäftsführer |
Hans Rainer Burkert seit 3.7.2006 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Detia Degesch GmbHHeppenheim (Bergstraße)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma zählt zu den global führenden Unternehmen für Vorratsschutzmittel im Bereich Post-Harvest und ist mit seiner flächendeckenden Vertriebsstruktur weltweit vertreten. 2. Vertrieb Gegenstand unserer Vertriebstätigkeit ist das globale Marketing und der globale Vertrieb von innovativen Produkten zur Bekämpfung von Schädlingen, die Güter für die Herstellung von Lebensmittel- und Tierfuttermittelrohstoffen unbrauchbar machen. Der wichtigste Pfeiler unserer Vertriebsstärke ist das globale Vertriebsnetzwerk in über 120 Ländern, basierend auf einem breiten Zulassungsportfolio sowie das breite Marktwissen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen In 2020 war die globale Wirtschaft maßgeblich durch die negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geprägt, wobei sich im Laufe von 2020 die wirtschaftlichen Dynamiken sowohl regional als auch industriespezifisch stark unterschiedlich darstellten. Im Frühjahr 2020 kam die globale Wirtschaft nahezu vollständig zum Erliegen, was zu einem dramatischen Einbruch weltweiter Wirtschaftsleistung führte. Während sich die Wirtschaft in China sehr schnell erholte, startete die Erholung der US-Wirtschaft deutlich später, konnte zum Ende 2020 aber deutlich an Geschwindigkeit gewinnen. Die Wirtschaft in der EU erholte sich im gesamten Jahr 2020 nur sehr geringfügig. Zusätzlich zu der Covid-19-Pandemie wurde die europäische Wirtschaft durch den vollzogenen Austritt von Großbritannien aus der EU belastet. Auch verschiedene Industrien kamen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit aus der Krise. Während die Reisebranche im gesamten Jahr 2020 dramatisch unter den Restriktionen, hervorgerufen durch die Covid-19-Pandemie, litt, konnten sich die Automobilbranche und der IT-Sektor sehr schnell erholen. Die IT-Branche konnte durch den Trend zum Homeoffice und Videomeeting profitieren. Die globale Weltwirtschaft wurde auch in 2020, auch nach dem Wechsel im "Weißen Haus" durch die Verwerfungen in den amerikanischen-chinesischen Handelsbeziehungen stark geprägt und beeinflusst. Zunehmender Protektionismus schwächte ebenso das globale Wachstum. In Brasilien erlitt die Wirtschaft einen starken Einbruch, wobei die politische Lage zunehmender instabil wird. In anderen Schwellenländern, wie zum Beispiel in Argentinien hat sich die Wirtschaftskrise weiter verschärft. Der Sektor Landwirtschaft ist weiterhin von Volatilität geprägt. In Australien herrschte im Gegensatz zu 2019 in 2020 keine große Trockenheit. Hierdurch kam es nicht zu dramatischen Ernteeinbußen und Australien konnte als Exporteur von Getreide in 2020 wieder in Erscheinung treten. Hohe Temperaturen in Europa, speziell in Frankreich, dem größten EU-Exporteur von Getreide, führten zu einer unterdurchschnittlichen Ernte. Auch in Deutschland kam es wetterbedingt zu starken Einbußen in der Getreideernte. Demgegenüber standen gute Ernteerträge in USA, Brasilien und den Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres, speziell Russland und der Ukraine. Die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse verharrten bis in Q4 2020 auf niedrigem Niveau, stiegen danach aber spürbar an. Der weiterhin steigende Bedarf nach Lebens- und Futtermitteln ging einher mit einem guten Erntejahr. Jedoch verminderten sich die globalen Lagerbestände. Ein überproportionales Wachstum der landwirtschaftlichen Produktion wird weiterhin in Süd-Amerika und in der Asien-/Pazifik-Region gegeben sein. Die Entwicklung von Absatzmärkten für landwirtschaftliche Grunderzeugnisse im Nahen Osten und in einzelnen afrikanischen Ländern ist aufgrund der politischen Lage schwer vorhersehbar. Besonders unsicher ist die Lage in China bzgl. Importe aus den USA und den damit einhergehenden Veränderungen globaler Lieferketten. 2. Geschäftsverlauf Die Firma kann auf ein durchschnittlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurückblicken. Die Umsätze stiegen im Vergleich zu 2019 um 3,0% leicht an, sind aber im Mehrjahresdurchschnitt nur als durchschnittlich zu bezeichnen. Die für 2020 geplanten Umsatzerlöse in Höhe von 25.366 T€ wurden demnach um 360 T€ verfehlt. Nahezu konstante Lagerbestände für die meisten pflanzlichen Agrarrohstoffe und der Wegfall von einzelnen Kunden sowie zusätzliches Geschäft in bestimmten Regionen prägten das Bild des Geschäftsjahres 2020 der Detia Degesch GmbH. Die Materialaufwandsquote ist in 2020 gegenüber dem Vorjahr fast identisch und beträgt 81,2 % (2019: 81,1 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind deutlich um 15 % gefallen. Die Aufwendungen für die Warenabgabe (Ausgangsfrachten) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 11,2 % erhöht, dafür sind die Rechts- und Beratungskosten inklusive den Beratungen im Ausland um T€ 332 gesunken (T€ 57,, Vorjahr T€ 389). Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr (2019: T€ 36,3) auf T€ 207,6 verbessert. Die Zinserträge aus gewährten Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, als auch aus sonstigen Ausleihungen sind, z.T. bedingt aufgrund einer Teiltilgung der Degesch GmbH, um ca. 20T€ gesunken. Das Ergebnis vor Steuern ist auf T€ 1.406,4 (2019: T€ 820,6) gestiegen. Die Planung für 2020 wurde demnach deutlich übertroffen. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a. Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen Produkte zur Behandlung von Vorratsgütern für die Lebensmittel- und die Futtermittelindustrie dar. Unsere Umsätze hängen hier stark von der Ernte, der Lagermenge der Grundmittel für Lebensmittel und Tiernahrungsmittel und dem globalen Handel dieser Produkte, ab. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu identisch. Die durchschnittliche Zahl an Mitarbeitern ist mit 20 zum Vorjahr geringfügig gesunken. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist nach wie vor als gut zu bezeichnen. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Zum 31. Dezember 2020 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind auf 23,4 % der Bilanzsumme gesunken (Vorjahr 30,04 %). Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsziele unter Ausnutzung von Skonti beglichen. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr verschlechtert. c. Vermögenslage Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Die wesentlichen Bilanzpositionen auf der Aktiva sind die Finanzanlagen (2020: 8,5 Mio. €; Vorjahr: 8,8 Mio. €) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2020: 7,4 Mio. €; Vorjahr: 6,8 Mio. €). Auf der Passiva sind die wesentlichen Bilanzpositionen das Eigenkapital (2020: 14,6 Mio. €; Vorjahr: 14,0 Mio. €) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2020: 4,8 Mio. €; Vorjahr: 6,5 Mio. €) 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT-Quote und Eigenkapitalquote heran. Ferner werden zur Leistungsbemessung noch die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis (vor Steuern) herangezogen. Die EBIT-Quote ist in 2020 gegenüber 2019 gestiegen. In 2020 betrug die Quote 4,9 % (Vorjahr 3,4 %). Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem 31. Dezember 2019 (65,4 %) auf 71,2 % gestiegen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die Detia Degesch GmbH ist global in mehr als 120 Ländern tätig, speziell im Bereich Vorratsschutz von Lebensmitteln und Lebensmittel- bzw. Tierfuttermittelrohstoffen. Damit unterliegt die Firma der globalen Entwicklung des Weltmarktes für Lebens- und Futtermittel. Regional stagnierende oder rückgängige Märkte können durch erhöhtes Wachstum in anderen Regionen kompensiert werden. Weiterhin ist der interkontinentale Transport von Vorratsgütern ein wichtiger Geschäftstreiber. Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens ist positiv. Die Branche für Vorratsschutzprodukte bietet weiterhin ein sehr großes Wachstumspotential, da der Bedarf und damit einhergehend der Handel mit Lebensmittel- und Futtermittelrohstoffen weiterhin steigt. Die Umsatzerlöse 2020 betrugen T€ 254.005 der Jahresüberschuss 2020 betrug T€ 944. Die Planung für das Jahr 2021 sieht zwar eine Umsatzsteigerung von 0,7 %, jedoch eine deutliche Minderung des Ergebnisses vor Steuern vor. Ein durchschnittlicher Auftragsbestand zu Beginn des Jahres konnte nicht wesentlich durch ein starken Auftragseingang in Q1 2021 verbessert werden. Daher ist das Erreichen der Ziele als sehr herausfordernd zu bezeichnen. Weiterhin wird die Ertragslage durch sehr stark erhöhte Frachtraten zusätzlich negativ beeinflusst werden. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken Durch den Anstieg der Weltbevölkerung auf ca. neun Milliarden Menschen wird die sichere Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Grundnahrungsmitteln zunehmend schwieriger. Damit diese Grundbedürfnisse möglichst aller Menschen in Bezug auf die Ernährung sichergestellt werden können, muss die Agrarproduktion weltweit um etwa 70% gesteigert werden. Bei knapper werdenden natürlichen Ressourcen - vor allem aufgrund begrenzter Anbauflächen, fortschreitender Urbanisierung und voranschreitender Klimaveränderung - werden eine nachhaltige Landwirtschaft sowie eine Begrenzung des Verlustes der Ernteerträge immer wichtiger. Die Detia Degesch GmbH richtet ihre Unternehmensplanung an dem langfristigen Trend der Agrarmärkte aus. Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich Vorratsschutz bietet die Firma produkt- und kundenorientierte Lösungen für den zunehmenden Bedarf an hochwertigen Nahrungs- und Futtermitteln an. Damit wird die Detia Degesch GmbH die Chancen überproportional wahrnehmen, die sich im Bereich Vorratsschutz bieten. Weiterhin sucht die Detia Degesch GmbH nach Chancen in der Digitalisierung, um den Kunden neue Dienstleistungen und digitale Produkte anbieten zu können. Die Detia Degesch GmbH ist stark abhängig von der Lieferfähigkeit der Detia Freyberg GmbH, die überwiegend die Produkte für die Detia Degesch GmbH herstellt. Um die Kunden konstant und zuverlässig beliefern zu können, hält die Detia Freyberg GmbH strategische Reserven bestimmter Fertigprodukte vor. Die weiterhin protektionistische Grundhaltung der USA-Administration birgt gewisse Risiken für die Detia Degesch GmbH. So können globale Handelsströme von Lebensmittel- und Futtermittelrohstoffen kurzfristig verändert werden. Im Falle der Einführung länderspezifischer "Strafzölle" wird das Geschäft mit den USA negativ beeinflusst. Aufgrund des prozentualen Anteils des USA-Geschäfts am Gesamtgeschäft der Detia Degesch GmbH ist dies allerdings kein elementares Risiko für die Detia Degesch GmbH. Der Brexit hat keinen entscheidenden Einfluss auf das Geschäft der Detia Degesch GmbH. Beginnend im Januar 2020 hat die weltweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus im gesamten Jahr 2020 nicht nur das gesellschaftliche Leben stark beeinflusst, sondern auch die globale Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigt. Ein Ende der Pandemie ist auch in 2021 noch nicht absehbar, weshalb auch die Auswirkungen auf die globale Wirtschaft nicht abschließend beurteilt werden können. Einer zunehmenden Impfrate in den entwickelten Ländern steht ein sehr geringer Impffortschritt in den Entwicklungsländern gegenüber, wodurch die globale Eindämmung der Covid-19-Pandemie nicht gewährleistet werden kann. Trotz der Einschränkungen im Güterund Warenverkehr sind weder die Detia Degesch GmbH noch ihre Kunden zurzeit nicht stark hiervon beeinträchtigt. Häufigere Verzögerungen im Containerverkehr und stark erhöhte Frachtraten belasten das Geschäft der Detia Degesch GmbH zunehmend. Bei einem längeren Anhalten oder der Verschärfung der aktuellen Situation in den kommenden Monaten können negative Folgen für die Detia Degesch GmbH nicht ausgeschlossen werden. b. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken sind aufgrund des konstanten Marktumfelds nahezu stabil. Die weiterhin kritische Situation der Getreidemärkte, insbesondere im Nahen Osten und Afrika, ein weiterhin vorhandener Handelskonflikt der USA mit anderen Staaten, speziell mit China, und die sich daraus ergebende Beeinflussung auf das Geschäft der Detia Degesch GmbH sind nur schwer abzuschätzen. Wesentliche Veränderungen werden vorerst nicht erwartet. Zunehmende protektionistische Haltungen einzelner Saaten und damit einhergehender Umsatz- und Ertragsverlust, könnten das Ergebnis belasten. c. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Der wohl bedeutendste Treiber des Megatrends Landwirtschaft ist die stetig wachsende Weltbevölkerung und die damit verbunden erhöhte Nachfrage nach Lebensmitteln. Des Weiteren ist der Schutz der geernteten Lebensmittel- und Tierfuttermittelrohstoffen (Post Harvest) ein weiterer essentieller Baustein, um den zunehmenden Bedarf an Lebensmitteln und Tierfuttermitteln befriedigen zu können. Die Produkte der Detia Degesch GmbH können Erzeugern von Lebensmittel- und Tierfuttermittelrohstoffen helfen, ihre geernteten Rohprodukte zu schützen und damit die Ernteerträge nachhaltig zu steigern. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, den notwendigen Registrierungen und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Weiterhin werden wir Chancen der Digitalisierung nutzen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigender regulatorischer Anforderungen und möglicher Abschottung einzelner Länder von den globalen Handelsströmen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mit Eigenmitteln aufgrund der guten Liquidität sowie über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und-eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Laudenbach, 28.5.2021 Detia Degesch GmbH gez. Dr. Marco Rudolf, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang zum 31. Dezember 2020der Detia Degesch GmbHI. Allgemeine Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Detia Degesch GmbH hat ihren Sitz in Heppenheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HRB Nr. 24506 registriert. Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft wurde gemäß der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten. Soweit Abweichungen in einzelnen Posten bestehen, sind diese nachfolgend dargestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend linear vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 250,01 und € 1.000,00 netto Anschaffungswert (die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind) wird ein Sammelposten gebildet, der über den Zeitraum von fünf Jahren gleichmäßig abgeschrieben wird. Ein eventueller vorzeitiger Abgang bleibt dabei unberücksichtigt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Beteiligungen in fremder Währung wurden mit den Tageskursen zum Zeitpunkt der Anschaffung bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Sofern Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in fremder Währung fakturiert wurden, erfolgte die Umrechnung am Abschlussstichtag in Euro grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Erkennbaren Risiken wurden durch entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck bewertet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: Pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren, Durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 2,3 % (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 2,71 %), der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde, Annahme Rentensteigerungen von jährlich 1,0%, Fluktuation von 0,0% und Aktivtrend von 0,0% Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 7.468. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Bei Anwendung der bisherigen 7-Jahreszinstabelle wäre ein Zinssatz von 1,6 % statt nun 2,3 % zur Anwendung gekommen Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. 2. Hinsichtlich des Anteilsbesitzes verweisen wir auf die Angaben in der Beteiligungsliste (siehe Anlage zum Anhang). 3. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Ansprüche ausgewiesen, die eine Laufzeit über 1 Jahr haben. Die Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Der Posten beinhaltet antizipative Forderungen aus Ertragsteuererstattungsansprüchen in Höhe von T€ 49. 4. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 8.368 enthalten. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen beträgt T€ 86 (Vorjahr: T€ 58). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Verbindlichkeiten beträgt T€ 5.333 (Vorjahr: T€ 6.873). 6. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 529. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da Ansprüche weder absehbar, noch wahrscheinlich sind. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Aufwand aus Miet-, Leasing- und Pachtverträgen gegenüber fremden Dritten, bei denen das wirtschaftliche Eigentum aus Miet- und Leasinggegenständen nicht bei der Detia Degesch GmbH zuzurechnen ist und bei denen die Detia Degesch GmbH diese Vermögensgegenstände daher nicht aktiviert, betrug im Berichtsjahr T€ 590. 8. Latente Steuern Es bestehen Abweichungen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Rückstellungen. Hieraus resultieren aktive latente Steuern. Entsprechend dem gesetzlichen Ansatzwahlrecht wurde keine Aktivierung latenter Steuern vorgenommen. 9. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von T€ 311 (Vorjahr T€ 13). IV. Sonstige Angaben 1. Der Geschäftsführer der Detia Degesch GmbH ist, unverändert gegenüber dem Vorjahr, Herr Dr. Marco Rudolf (Kaufmann). Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung entfallen nach § 286 (4) HGB. 2. Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 20 (Vorjahr 21) Arbeitnehmer beschäftigt. 3. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 9.012.077,23 auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind, wurden im Nachtragsbericht festgehalten.
Laudenbach, 28. Mai 2021 gez. Dr. Marco Rudolf, Geschäftsführer Nachtragsbericht: Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres Die Situation bzgl. der Corona-Pandemie ist nach wie vor angespannt. Zunehmende Impferfolge in 2021 führten allerdings zu einer Verbesserung. Zurzeit ist nicht absehbar, dass der Anbau und die Ernte von Lebensmittel- und Futtermittelrohstoffen entscheidend negativ von der Corona-Pandemie beeinflusst wird. Ebenso funktionieren die globalen Handelsströme dieser Rohstoffe. Somit erwarten wir keine signifikant negative Beeinflussung unseres Geschäfts. Aufwendungen bzgl. besonderer Schutzmaßnahmen für die Belegschaft sind im Budget 2021 enthalten. Negative Auswirkungen auf die weltweite Container-Logistik aufgrund unterschiedlicher Geschwindigkeiten der wirtschaftlichen Erholung in einzelnen Regionen der Welt könnten Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Detia Degesch GmbH haben. Sehr stark steigende Kosten für Schiffscontainertransporte und Verknappung des Angebots an Schiffscontainerplätzen führte in Q1/2021 zu dramatisch gestiegenen Logistikkosten, die auch im weiteren Verlauf 2021 nicht deutlich zurückgehen werden. Da ein Großteil der Kunden der Detia Degesch GmbH die Logistikkosten für Produkttransporte selbst trägt, erwarten wir nur geringe negative Auswirkungen auf das Jahresergebnis. Erhöhte Rohstoff- und Packmittelpreise in Q1/2021 könnten mittelfristige Auswirkungen auf die Herstellkosten der Produktlieferanten der Detia Degesch GmbH haben. Wenn die erhöhten Preise weiterhin in 2021 Bestand haben, könnten sich die Bezugspreise für Produkte erhöhen. Die erhöhten Kosten sollen an die Kunden weitergegeben werden. Ob dies möglich ist, ist noch nicht abzusehen, daher erwarten wir leicht negative Beeinflussung des Ergebnisses. Anlagespiegel
Anlage Beteiligungsliste zum 31.12.2020 - Detia Degesch GmbH
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.06.2021 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Detia Freyberg GmbH, Laudenbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Detia Freyberg GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Detia Freyberg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit dem Beirat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 28. Mai 2021 Moore
Treuhand Kurpfalz GmbH
Dr. Matthias Ritzi, Wirtschaftsprüfer Mathias Kamm, Wirtschaftsprüfer |
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