Holz GmbH Transport und Logistik
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Dr. Bartsch seit 20.8.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Roesberg seit 22.10.2021 | Geschäftsführer |
Steffen Steinhöfel seit 29.8.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
OC Oerlikon Corporation AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oerlikon Surface Solutions Holding GmbHRaunheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des KonzernsAllgemeine Informationen Die Oerlikon Surface Solutions Holding GmbH (im Folgenden "OSSH"), Raunheim (vormals: Kelsterbach), hat das Halten von Beteiligungen der OC Oerlikon Corporation AG (im Folgenden "Oerlikon AG"), Pfäffikon/Schweiz, des Geschäftsbereichs Oberflächenlösungen (im Folgenden "Surface Solutions Division") in der Bundesrepublik Deutschland zum Geschäftszweck. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 war die OSSH an acht (Vorjahr: neun) Gesellschaften als Alleingesellschafterin und wie im Vorjahr an einem Gemeinschaftsunternehmen zu 50% unmittelbar beteiligt. Die OSSH stellt als Muttergesellschaft für den kleinsten Konsolidierungskreis einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften auf. Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte eine Änderung des Konsolidierungskreises durch die Verschmelzung zur Aufnahme der Oerlikon AM GmbH, Feldkirchen, mit Wirkung zum 1. Januar 2021 und Eintragung in das Handelsregister vom 28. April 2021 auf die Oerlikon AM Europe GmbH, Feldkirchen (vormals: Barleben). Aus der Änderung des Konsolidierungskreises haben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit mit dem Konzernabschluss und Konzernlagebericht des Vorjahres ergeben. Die OSSH und ihre Beteiligungen (im Folgenden "Teilkonzern") werden in den Finanzbericht der Oerlikon AG einbezogen, die den Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards für den größten Konsolidierungskreis aufstellt. Geschäftsmodell Die Oerlikon AG und ihre Beteiligungen (im Folgenden "Konzern") verfügt seit über mehr als 80 Jahren Know-How in der Entwicklung moderner Werkstoffe, Oberflächenlösungen und der additiven Fertigung. Der Teilkonzern mit den Technologiemarken Oerlikon Balzers, Oerlikon Metco und Oerlikon AM befasst sich mit der Oberflächenveredelung durch Beschichtung. Hierzu gehören die Beschichtungsdienstleistung, die additive Fertigung und die Herstellung von Beschichtungsanlagen und Beschichtungsmaterial sowie deren Vertrieb in der Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Werkzeugindustrie, Energieerzeugung und allgemeinen Industrie:
Mehrere Gesellschaften haben in der Produktion Zweigniederlassungen in Deutschland und für den Vertrieb in Europa. Forschung und Entwicklung Der Konzern erforscht und entwickelt fortwährend innovative Technologien und Dienstleistungen zur Verbesserung und Optimierung von Leistung, Funktion, Design, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. Im Fokus des Teilkonzerns steht dabei die additive Fertigungstechnologie (auch "3D-Druck") der OAMEU, mit der sich Metallbauteile im "Schicht-für-Schicht"-Fertigungsprozess herstellen lassen. Die OAMEU arbeitet gemeinsam mit ihren Partnern an der Ausweitung der Prototypenfertigung für eine umfassende industrielle Produktion. Um den technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen auf dem Weg zur Industrialisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette der additiven Fertigung besser begegnen zu können, hat die OAMEU gemeinsam mit der Technischen Universität München (im Folgenden "TUM") das "TUM-Oerlikon Advanced Manufacturing Institute" im Februar 2022 für zunächst fünf Jahre mit einem Budget von jährlich € 3 Mio gegründet 1 . Ferner wurde zwischen der OAMEU, weiteren sechs Unternehmen und der TUM eine Absichtserklärung zur Gründung des gemeinnützigen Vereins "Bavarian AM Cluster" unterzeichnet 2 . Um Synergien in der Zusammenarbeit mit der TUM zu heben, wurde die Forschungsabteilung der OAMEU im Jahr 2023 von Feldkirchen auf den Campus Garching der TUM verlegt. Am Standort Feldkirchen (seit 2023: Garching) der OAMEU waren zum Ende des Geschäftsjahres 59 (Vorjahr: 55) Mitarbeiter beschäftigt. Beschäftigte
Im Jahr 2021 waren im Durschnitt 1.594 (Vorjahr: 1.736) Mitarbeiter im Teilkonzern beschäftigt. Das stellt einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 142 Mitarbeitern dar und ist überwiegend auf notwendige Kapazitätsanpassungen aufgrund der anhaltenden Covid19- Pandemie zurückzuführen. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamt- und branchenbezogenen Rahmenbedingungen waren im Jahr 2021 weiter geprägt von der Covid19-Pandemie: Nachdem in Deutschland im Verlauf des Jahres 2021 die Beschränkungen nach und nach wegfielen, erholte sich die Wirtschaft spürbar; die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe stieg mit 4,4% gegenüber 2,9% über alle Wirtschaftsbereiche 3 . Allerdings wurde die Erholung im verarbeitenden Gewerbe infolge der durch die Pandemie weiter anhaltenden gestörten globalen Lieferketten und Problemen bei der Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten gedämpft 4 . Die reale Änderung des Bruttoinlandsprodukts zum Vorjahr betrug schließlich in den Hauptabsatzgebieten des Konzerns 2,6% (Deutschland) bzw. 5,4% (EU-27) 5 . Preissteigerungen konnten grundsätzlich nicht vollständig weitergegeben werden 6 ; im Jahr 2021 betrugen die Inflationsraten 3,2% (Deutschland) bzw. 2,9% (EU-27) 7 . Geschäftsverlauf und Ertragslage Überblick
Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung hat sich auch im Teilkonzern widergespiegelt: Der Teilkonzernumsatz ist im Geschäftsjahr 2021 um 1,8% (T€ 6.083) auf T€ 336.594 gestiegen. Der Abwärtstrend infolge der Pandemie konnte damit gestoppt werden; allerdings wurde die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatzwachstum von bis zu 8% (€ 26 Mio) deutlich verfehlt. Bedingt durch die Covid19-Pandemie und damit verbundenen Lieferkettenstörungen war die Entwicklung der Auftragslage und Umsätze nicht wie erwartet. Zudem kam es pandemiebedingt vermehrt zu personellen Engpässen. Der Teilkonzern profitierte von der allmählichen Erholung in der allgemeinen Industrie und in der Luft- und Raumfahrtbrache und im Werkzeuggeschäft. In der Automobilbranche waren die negativen Effekte der Pandemie weiterhin zu spüren. Der Teilkonzernumsatz gliedert sich nach Tätigkeitsbereich und Regionen folgendermaßen auf:
Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit vor Finanzergebnis und Steuern (im Folgenden "EBIT") ist im Geschäftsjahr um 62% (T€ 18.836) auf T€ -11.545 gestiegen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2021, die von einem moderaten Anstieg von bis zu € 13 Mio ausgegangen ist, wurde damit um knapp € 6 Mio übertroffen. Die Verbesserung des Ergebnisses wurde wesentlich durch die Umsetzung der im Jahr 2020 begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen sowie einem strikten Kostenmanagement und den Optimierungsmaßnahmen innerhalb der Produktion beeinflusst. Für eine weitere Darstellung und Analyse der Ertragslage wird im Nachfolgenden über Umsatz mit Dritten und nicht in den Konsolidierungskreis einbezogenen verbundenen Unternehmen sowie EBIT als weiterhin steuerungsrelevante Leistungsindikatoren für jede vollkonsolidierte Gesellschaft einzeln berichtet: Die BDE hat im Geschäftsjahr 2021 ihren Umsatz um T€ 1.531 auf T€ 121.213 gesteigert, wobei die Erhöhung der Umsatzerlöse sich nahezu gleichmäßig auf die Segmente Thin-Film-Automotive, Thin-Film-Tools und Precision Components verteilt. Das EBIT folgte dabei dem Anstieg der betrieblichen Leistung bei leichtem Anstieg der Materialaufwandsquote (bezogen auf die betriebliche Leistung) auf T€ 5.838 (Vorjahr: T€ 3.052). Ein Anstieg sonstiger betrieblichen Aufwendungen wurde durch geringere planmäßige Abschreibungen ausgeglichen. Die MEU hat im Geschäftsjahr 2021 ihren Umsatz um T€ 7.014 auf T€ 110.824 gesteigert. Das EBIT konnte signifikant um T€ 4.108 auf T€ 3.536 verbessert werden. Ursächlich hierfür sind eine höhere betriebliche Leistung infolge des nach der Covid19-Pandemie wieder anziehenden Geschäfts bei gleichzeitig leicht gesunkener Materialaufwandsquote, aber auch geringeren Aufwendungen aus der Restrukturierung. Der Umzug der Verwaltung und Verlegung des Geschäftssitzes von Kelsterbach nach Raunheim konnte im Geschäftsjahr 2021 abgeschlossen werden. Das Lager in Kelsterbach wurde aufgegeben. Die WDE hat im Geschäftsjahr 2021 ihren Umsatz mit Dritten und verbundenen Unternehmen außerhalb des Konsolidierungskreises wegen gestiegener Absatzmengen um T€ 2.031 auf T€ 20.954 gesteigert. Der gestiegenen betrieblichen Leistung folgend, aber auch durch konsequente Einsparungen in allen Bereichen, konnte das EBIT signifikant um T€ 4.661 auf T€ 507 gesteigert werden. Die FDE hat im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von T€ 27.907 erzielt, was einen Rückgang um T€ 5.836 gegenüber Vorjahr darstellt. Die Umsatzentwicklung folgt dabei den allgemeinen Entwicklungen in der Automobilindustrie, die weiter stark von Covid19-Pandemie, dem Mangel an Halbleitern auf dem Weltmarkt und der Umstellung von Verbrennungs- auf Elektroantriebe herausgefordert wird. Durch konsequente Kostensenkungsmaßnahmen in allen Bereichen konnte ein EBIT von T€ 1.281 (Vorjahr: T€ 1.762) erzielt werden. Die MDE hat im Geschäftsjahr ihren Umsatz um T€ 1.927 auf T€ 23.433 gesteigert, gleichwohl beim Anlagenverkauf und im Servicegeschäft im Bereich PDC Technologie noch immer eine starke Investitionszurückhaltung der Kunden zu konstatieren ist. Durch den Wegfall von Sondereffekten aus der Schließung der Standorte Halver und Niederwürschnitz sowie die damit einhergehenden geringeren Personalaufwendungen und Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen konnte das EBIT um T€ 6.850 auf T€ -6.156 erhöht werden. Die CDE erzielte im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von T€ 11.955, was einen Rückgang um T€ 2.349 gegenüber Vorjahr darstellt und noch immer auf die Covid19-Pandemie zurückzuführen ist. Im Wesentlichen waren die Bereiche Aero & Energy betroffen. Der niedrigeren betrieblichen Leistung folgend, aber auch durch höhere Material- und Personalaufwendungen, ist das EBIT um T€ 1.074 auf T€ -568 gesunken. Die MCS hat im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von T€ 8.388 erzielt, was einen Rückgang um T€ 537 gegenüber Vorjahr darstellt und noch immer auf die Covid19-Pandemie zurückzuführen ist. Durch weitere Anpassung der Aufwandsstruktur und als Folge von Restrukturierungsmaßnahmen hat sich das EBIT signifikant um T€ 2.230 auf T€-807 gesteigert. Die OAMEU hat im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von T€ 11.922 (Vorjahr OAMEU: T€ 8.311 und Vorjahr OAM: T€ 1.309) erwirtschaftet. Das EBIT ist auf T€ -15.095 (Vorjahr OAMEU: -T€ 7.326, Vorjahr OAM: T€ -7.514) gesunken, was insbesondere auf höhere Material- und Personalaufwendungen sowie höhere Abschreibungen auf Grund von Neuinvestitionen zurückzuführen ist. Neben den Umsatzerlösen haben sich die Bestandsveränderungen um T€ 5.016 auf T€ 3.172 erhöht. Im Wesentlichen ist dies auf den Aufbau unfertiger Erzeugnisse und Leistungen in der OAMEU und BDE zurückzuführen. Kurzfristige Auftragsbestände ergeben sich in den Bereichen Anlagenbau und der Verschleiß- und Schutzwerkstoffe. Im Beschichtungsdienstleistungsgeschäft sind Auftragsbestände nicht von Bedeutung. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber Vorjahr um T€ 3.500 auf T€ 10.614 reduziert. Der Rückgang wurde wesentlich verursacht durch den Ausweis von Erlösen aus erbrachten Dienstleistungen innerhalb des Konzerns durch die OAMEU unter den Umsatzerlösen, die im Vorjahr als sonstige betriebliche Erlöse zu klassifizieren waren. Wie viele andere Unternehmen war auch der Teilkonzern mit Lieferkettenproblemen, Logistik- und Energieengpässen konfrontiert. Es gelang, die Auswirkungen durch den Rückgriff auf die globalen Produktions-, Service- und Lieferkettennetze des Konzerns abzufedern und die Störungen für die Produktion und Kundenlieferungen zu minimieren. Trotz eines Anstiegs der Materialaufwendungen um T€ 1.412 auf T€ 157.314 konnte die Materialaufwandsquote (bezogen auf die betriebliche Leistung, d.h. Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen) um 1,1 Prozentpunkte auf 46,3 % reduziert werden. Die Personalaufwendungen haben sich infolge der Reduzierung der Mitarbeiter nur leicht um T€ 285 auf insgesamt T€ 116.298 erhöht. Die Personalaufwandsquote (bezogen auf die betriebliche Leistung) hat sich gegenüber Vorjahr analog der Materialaufwandsquote um 1,2 Prozentpunkte auf 34,2% reduziert. Als anlagenintensives Gewerbe sind Abschreibungen ein wesentlicher Treiber. Im Geschäftsjahr ergaben sich Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und des Anlagevermögens und Sachanlagen von T€ 20.118, was einen Rückgang von T€ 3.958 gegenüber Vorjahr darstellt. Dieser resultiert im Wesentlichen aus um T€ 3.217 geringeren Abschreibungen für technische Anlagen und Maschinen. Der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung folgend, wurde die Strategie für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen adjustiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten durch Ausgabendisziplin und erfolgreiche Kostensenkungsmaßnahmen um T€ 8.407 auf T€ 68.194 reduziert werden. Wegen geringerer Zinsaufwendungen aufgrund gesunkener Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und aus Cash-Pooling verbesserte sich das Finanzergebnis um T€ 582 auf T€ -3.853. Mit Ausnahme der BDE bildet die OSSH als Organträgerin eine ertragsteuerliche Organschaft mit ihren vollkonsolidierten Tochtergesellschaften als Organgesellschaften. Die OSSH wiederum ist - gemeinsam mit der BDE - Organgesellschaft in einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der Oerlikon Deutschland Holding GmbH, Remscheid, als Organträgerin. Etwaige wirtschaftlich verursachte Ertragssteuerzahlungen der Gesellschaften innerhalb des Konsolidierungskreises werden von der obersten deutschen Organträgerin Oerlikon Textile GmbH & Co. KG, Remscheid, bzw. deren Kommanditistin W. Reiners Verwaltungs-GmbH, Remscheid, getragen und sind entsprechend dort auszuweisen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 25 betreffen Ertragsteuern aus Betriebsprüfungen für vororganschaftliche Zeiträume sowie bei der MEU für laufende Ertragsteuern der ausländischen Betriebsstätten. Das Geschäftsjahr 2021 schloss die OSSH mit einem Konzernjahresfehlbetrag von T€ -4.581 (Vorjahr: Konzernjahresüberschuss von T€ 16.999) ab. Der Rückgang ist geringeren Erträgen aus Verlustübernahmen aufgrund von Gewinnabführungsverträgen geschuldet. Vermögenslage Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 weißt die Konzernbilanz der OSSH folgende Struktur auf:
Der Rückgang des Anlagevermögens um T€ 5.493 auf T€ 118.369 resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände um T€ 4.476 auf T€ 24.964. Wesentlicher Treiber ist hier die planmäßige Abschreibung aktivierter Firmenwerte von T€ 3.100 im Geschäftsjahr 2021. Die Sachanlagen sind leicht um T€ 951 auf T€ 92.924 gesunken. Der Anstieg geleisteter Anzahlungen und Anlagen im Bau um T€ 3.525 auf T€ 8.704 zeigt, dass weiterhin erforderliche Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen vor allem bei der WDE und OAMEU im Geschäftsjahr 2021 vorgenommen wurden. Aufgrund der bereits genannten Lieferketten- und Logistikprobleme wurden zur Sicherstellung der Produktion der Bestand kritischer Vorräte um T€ 6.035 auf T€ 42.137 erhöht. Der Anstieg bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um T€ 1.460 auf T€ 11.675 ist vor allem auf die BDE, WDE und FDE zurückzuführen. Der Anstieg unfertiger Erzeugnisse und Leistungen um T€ 3.174 auf T€ 3.174 betrifft vor allem die BDE und OAMEU. Der Anstieg geleisteter Anzahlungen um T€ 1.917 auf T€ 2.091 ist fast ausschließlich auf zum Bilanzstichtag ausstehende Rohstofflieferungen der WDE zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um T€ 38.322 auf T€ 119.336 reduziert. Im Wesentlichen ist der Rückgang den Forderungen gegen verbundene Unternehmen außerhalb des Konsolidierungskreises um T€40.704 auf T€ 77.330 durch den Ausgleich von Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen geschuldet. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.598 auf T€ 35.999 folgt dem Anstieg der Umsatzerlöse. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um T€ 783 auf T€ 6.006 leicht erhöht. Das Eigenkapital hat sich um den Konzernjahresfehlbetrag von T€ 4.581 auf T€ 56.396 reduziert. Durch die gesunkene Bilanzsumme hat sich aber dennoch die Eigenkapitalquote um 0,9 Prozentpunkte auf 19,8% erhöht. Die Rückstellungen betragen im Geschäftsjahr 2021 T€ 40.716 und haben sich damit um T€ 2.518 gegenüber Vorjahr reduziert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf einen um T€ 3.093 geringeren Rückstellungsbedarf für sonstige Rückstellungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber Vorjahr um T€ 31.513 auf T€ 187.827 reduziert. Der Rückgang ist insbesondere auf geringere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 165.270 (Vorjahr: T€ 198.490) zurückzuführen, da im Geschäftsjahr 2021 in entsprechendem Maße Cash-Pool-Linien nicht in Anspruch genommen werden mussten. Zum 31. Dezember 2021 betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Cash-Pooling (mit entsprechenden Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Cash-Pooling) T€ 100.776 (Vorjahr: T€ 132.365). Finanzlage
Der Finanzmittelfond zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 hat sich um T€ 998 auf T€ 4.520 reduziert; die Auszahlungen aus laufender Geschäfts- und Investitionstätigkeit konnten nicht vollständig durch Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit ausgeglichen werden. Die Abnahme des Cashflows auslaufender Geschäftstätigkeit um T€ 13.190 ist im Wesentlichen dem Aufbau von Working Capital (insb. Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) geschuldet. Die Zunahme des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit um T€ 1.398 ist im Wesentlichen auf geringe Zahlungen im Zusammenhang mit immateriellem Anlagevermögen zurückzuführen. Der Anstieg des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit folgt um T€ 28.600 höheren Einzahlungen aus Gewinnabführungsverträgen, vermindert um T€ 14.098 höheren Auszahlungen für Tilgungen kurzfristiger Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Überleitung von der Ausgangsgröße in der Kapitalflussrechnung auf das Konzernjahresergebnis ergibt sich wie folgt:
Der Teilkonzern ist in das Cash-Pooling mit der Oerlikon AG als Cash-Poolführerin eingebunden. Hierdurch stehen jederzeit genügend finanzielle Mittel für die Geschäftstätigkeit zur Verfügung. Leistungsindikatoren Es werden verschiedene Kennzahlen zur Steuerung der Leistung im Hinblick auf die Unternehmensziele genutzt: Wie im Vorjahr, so sind auch im Geschäftsjahr 2021 die wichtigsten steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBIT, die wichtigsten steuerungsrelevanten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren die On-Time-Delivery (im Folgenden "OTD") zur Messung der Kundenzufriedenheit und die Total Accident Frequency Rate (im Folgenden "TAFR") zur Messung der Arbeitssicherheit. Die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBIT wurden bereits im Abschnitt "Geschäftsverlauf und Ertragslage" hinreichend beschrieben und die Zielerreichung für das Geschäftsjahr 2021 diskutiert. Die OTD gibt Auskunft über die Einhaltung der zugesagten Liefertermine. Für das Jahr 2021 wurde eine Liefertreue von 93,5% angestrebt. Dieser Wert wurde mit einer Liefertreue von 72,6% nicht erreicht: Ursächlich hierfür waren weiterhin Probleme in den weltweiten Logistikketten als Folge der COVID19-Pandemie durch fehlende Transportkapazitäten (Mangel an Schiffscontainern, LKW-Fahrern) und damit einhergehenden Engpässen bei dadurch erforderlichen Lagerkapazitäten, die zu einer nicht zeitgerechten Lieferung der veräußerten bzw. bearbeiteten Produkte führte. TAFR: Wie im letzten Jahr wurden weiterhin umfangreiche Bemühungen (Schulungen, Aufklärungsarbeit und Arbeitsschutzmaßnahmen) unternommen, um die Unfallhäufigkeitsrate TAFR, das heißt die Anzahl der Unfälle mit Ausfalltagen (LTA) und Umfälle mit Behandlungen durch den Arzt (MTA) bezogen auf 200.000 Arbeitsstunden, zu senken. Unsere Ambition, das Jahr 2021 mit einer Unfallrate von 0 zu beenden, konnte nicht erreicht werden. Im Jahr 2021 passierten insgesamt 14 Unfälle (12 LTA und 2 MTA). Die Unfallhäufigkeitsrate TAFR betrug 1,12 und lag damit deutlich über dem Ziel 0. 3. Chancen- und RisikoberichtBestandteil des Risikomanagements ist das konzernweit ausgeprägte Controlling- und Reporting-System. Hier werden von den Verantwortlichen der einzelnen Geschäftsbereiche regelmäßig die Geschäftsaktivitäten hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken analysiert. Daraus werden Zielvorgaben und Maßnahmen abgeleitet und entsprechend in der strategischen Planung und den Jahresbudgets berücksichtigt. Die Einhaltung der Zielvorgaben und Maßnahmen wird kontinuierlich überprüft. Geschäftsrisiken wurde entsprechend den vorgegebenen Richtlinien begegnet. Chancen In absteigender Reihenfolge wurden folgende wesentliche Chancen identifiziert: Der Teilkonzern ist integraler Bestandteil der Surface Solution Division des Konzerns, die Technologie- und Marktführerin in attraktiven Schlüsselmärkten, mit einem umfangreichen Portfolio von Lösungen zur Oberflächenbeschichtung, Werkstoffen, Komponenten und Anlagen und einer treuen Stammkundschaft ist 8 . Der Teilkonzern kann auf das eigene Netzwerk von Produktions- und Beschichtungsservicezentren zurückgreifen, das weltweit 171 Standorte in 37 Ländern umfasst. Das ermöglicht nicht nur rasche Reaktionszeiten und zeitnahe Belieferung der Kunden, sondern es können auch Ressourcen ausgeglichen werden, um Auswirkungen von Liefer- und Logistikengpässen in bestimmten Ländern zu minimieren. Weitere Schlüsselfaktoren, die das Wachstum in den Endmärkten vorantreiben, sind höchst produktive und zuverlässige Anlagen, standardisierte oder individuell anpassbare Werkstoffe für die Oberflächenbeschichtung und die additive Fertigung. Chancen ergeben sich aber auch durch die Expansion in neue Regionen und Anwendungsbereiche, wobei sich der Teilkonzern auf die "Sweet Spots" in Märkten mit hohen technologischen Eintrittsbarrieren fokussiert. Wachstumstreiber ist der wachsende Bedarf der Kunden nach Lösungen und Technologien zur Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit, um eine Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks zu erzielen. Mit den Beschichtungslösungen soll der Kunde unterstützt werden, Einsparungen, Effizienz und Produktivität bei gleichzeitig geringeren Ressourcenverbrauch wie Energie und Materialien zu erzielen. Die neue regionale Organisationsstruktur des gesamten Konzerns soll die Fokussierung auf den Kunden und seine Bedürfnisse unterstützen. Wachstumschancen sieht der Teilkonzern insbesondere in der Mobilität der Zukunft, sauberen Technologien und additiven Fertigung. Der Teilkonzern treibt insbesondere mit ihrer Tochtergesellschaft OAMEU und ihren Forschungs- und Entwicklungs-Partnerschaften die Industrialisierung der additiven Fertigung voran. Die additive Fertigung eignet sich zunehmend für die Serienproduktion moderner Industriekomponenten, zumal sie individuelle Anpassungen der Produkte, neue Konstruktionsmethoden und effizienteren Materialeinsatz ermöglicht. Der Teilkonzern setzt die digitale Transformation konsequent weiter um: Der Digital Hub der OAMEU in Feldkirchen (jetzt: Garching) wurde im Jahr 2021 erweitert und ermöglicht somit eine weitere Skalierung digitaler Geschäftsmodelle und Plattformen und stellt die Weichen für weiteres Wachstum. Der Teilkonzern baut hier Talente, Kompetenzen und Kapazitäten auf, um die digitale Transformation weiter voranzutreiben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Industriellen Internet der Dinge (IIoT), der Automatisierung, dem digitalen Vertrieb und zunehmend auch auf Analytik und künstlicher Intelligenz (KI). Insbesondere rückt Data Science zunehmend in den Fokus, um datenbasierte Geschäftsmodelle zu implementieren. Im Jahr 2022 konnte die "myMetco" E-Commerce-Seite für die europäischen Kunden gestartet werden. Damit wurde eine Möglichkeit geschaffen, den Bestellprozess von Materialien für eine Vielzahl industrieller Prozesse sowie von Ersatzteilen für thermische Spritzpistolen und -geräte zu vereinfachen und zu beschleunigen, als auch einen freien Zugriff auf den technischen Produktsupport zu erhalten. 9 Risiken In absteigender Reihenfolge wurden neben den allgemeinen, nicht beeinflussbaren konjunkturellen Risiken der Weltwirtschaft mit Einfluss auf Bestelleingang, Umsatz und Profitabilität nachstehende Risiken identifiziert: Beschaffungsrisiken in Form von Lieferengpässen oder Preiserhöhungen insbesondere aufgrund von gestiegenen Rohstoffpreisen versucht der Teilkonzern durch langfristige Lieferverträge und aktive Lieferantenbindung durch Lieferantenentwicklung und Lieferantengespräche zu begegnen. Soweit erforderlich, werden zur Erhöhung der Liefersicherheit insbesondere bei kritischen Rohstoffen und Waren die Strategien des Dual oder Multiple Sourcing angewendet. Der Teilkonzern unterhält ausschließlich B2B-Geschäftsbeziehungen. Absatz- und Umsatzrisiken durch sich ändernde Kundenanforderungen und das Wettbewerbsverhalten werden fortwährend beobachtet und durch kontinuierliche Innovationen, Optimierungen und Weiterentwicklung bestehender Produkte begegnet. Daneben werden auch kontinuierlich Möglichkeiten für einen Technologietransfer in neue Märkte geprüft. Bei einzelnen Gesellschaften ist eine starke Konzentration auf Hauptkunden insbesondere aus der Automobilindustrie zu konstatieren, die in einem fundamentalen Wandel vom Verbrennungsmotor zur elektrischen und digitalen Mobilität befindet; durch die Entwicklung und Einführung alternativer, innovativer Produkte wird dem entgegengewirkt. Technologierisiken könnten entstehen, wenn sich Technologien im Markt als nicht nachhaltig erfolgreich erweisen und somit Umsatzziele verfehlt werden. Dadurch besteht das Risiko von Wertberichtigungen auf damit in Zusammenhang stehende Aktiva. Diesen Risiken wird durch umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen entgegengewirkt. Wenn Schlüsselpersonen das Unternehmen verlassen und qualifizierte Fach- und Führungskräfte nicht zur Verfügung stehen, könnten die gesetzten Umsatz- und Profitabilitätsziele nicht erreicht werden. Mit zahlreichen Maßnahmen, wie dem Angebot von Entwicklungsmaßnahmen zur fachlichen Weiterbildung als auch Programme zur Führungskräfteschulung, Mitarbeiterumfragen oder externe Partnerschaft mit einem Familienservice arbeitet der Teilkonzern an der langfristigen Bindung von Mitarbeitern und der internen Weiterentwicklung von Talenten. Infolge der Internationalität der Geschäftstätigkeit unterliegt der Teilkonzern Fremdwährungsrisiken aus dem operativen Geschäft. Werden Währungsveränderungen über Finanzinstrumente abgesichert, dürfen die Finanzinstrumente selbst keinen unkalkulierbaren Einfluss auf die Ergebnis- und Vermögenslage des Konzerns haben. Zum Abschlussstichtag haben Tochtergesellschaften Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Währungskurschwankungen (USD, CHF, GBP und SEK) getätigt. Nachtragsbericht zum Risikobericht Die bereits durch die im Jahr 2022 noch anhaltende Covid19-Pandemie erhöhten Beschaffungsrisiken wurden durch den am 24. Februar 2022 begonnen Krieg in der Ukraine verschärft: Störungen der Liefer- und Transportketten sowie Preissteigerungen insbesondere im Strom- und Gasbezug stellen eine große Herausforderung dar. Neben den steigenden Kosten bedeutet dies vor allem zusätzlichen Aufwand zur Steuerung der Materialversorgung und der Transporte. Daher gilt es weiterhin die eigenen Herstellungskosten und insbesondere die Fixkosten zumindest stabil zu halten. Die durch den Einmarsch in die Ukraine versperrten Märkte Russland und Weißrussland spielen für den Teilkonzern nur eine untergeordnete Rolle und es ist mit keinen wesentlichen Abschreibungen zu rechnen; alle grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehungen wurden eingestellt. Dennoch besteht die allgemeine Gefahr, dass sich eine Erholung der Absatzmärkte verzögert oder die Nachfrage infolge von Beschaffungsrisiken nicht bedient werden kann, Umsätze also ausbleiben oder in die Zukunft verlagert werden. Im Übrigen verweisen wir auch auf unsere Ausführungen im Nachtragsbericht des Konzernanhangs. Die Geschäftsführung der OSSH sieht den Teilkonzern in allen Bereichen für die kommenden Herausforderungen gut aufgestellt: Mit Blick auf die Folgen der Covid19-Pandemie und den Krieg in der Ukraine können sich allerdings gesamtwirtschaftliche und operative Risiken ergeben. Die bereits im Jahr 2020 wegen der Covid19-Pandemie aufgelegten Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramme zur Kapazitätsanpassung an die Marktnachfrage zeigen Wirkung und werden wegen der aktuellen Gesamtgemengelage aus Gründen der Vorsicht weitergeführt. Als Ergebnis der Analyse von Risiken, Gegenmaßnahmen, Absicherungen und Vorsorgen sind auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden. 4. PrognoseberichtDie noch im Jahr 2022 andauernde Covid19-Pandemie und schließlich der Ausbruch des Krieges in der Ukraine am 24. Februar 2022 führten auch im Jahr 2022 zu Beeinträchtigungen im Geschäftsablauf mit Auswirkungen auf den internationalen Transport, die Energiepreise und -versorgung, den Reiseverkehr, das Konsumentenverhalten und industrielle Logistikketten sowie Produktionskapazitäten, sowohl in Deutschland als auch global. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung hat für das Jahr 2022 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts des Euro-Raums von 3,5% bei einer Inflation von 8,4% konstatiert 10 . Mit einem wettbewerbsfähigen Portfolio von Lösungen für die Oberflächenbeschichtungen, Materialien, Komponenten und Maschinen konnte der Teilkonzern im Jahr 2022 entgegen allen geopolitischen und makroökonomischen Gegenwinds von Lieferkettenstörungen, Problemen in der Energieversorgung und steigender Inflation sich gut entwickeln: Basierend auf den vorläufigen nicht konsolidierten Zahlen für das Jahr 2022 geht die die Geschäftsführung der OSSH für den Teilkonzern von einem leichten Anstieg von Umsatz und EBIT aus. Der höhere Umsatz ist auf die Erholung in den Bereichen Beschichtungsdienstleistungen, additive Fertigung sowie Luftfahrtindustrie und Energieerzeugung zurückzuführen. Das höhere EBIT wird von einer allmählichen Entspannung bei den Lieferkettenengpässen getragen, die angestrebten Ergebnismargen sind aber vorübergehend durch den Produktmix und gestiegene Energiekosten beeinträchtigt. Die Weltgesundheitsorganisation stufte die Covid19-Pandemie im Mai 2023 zurück und gilt damit nicht mehr als internationaler Gesundheitsnotstand; ein Ende des Krieges in der Ukraine ist zurzeit nicht absehbar. Trotz des schwierigen makroökonomischen Umfelds sieht die OECD den hohen Investitionsbedarf im Zusammenhang mit der Verlagerung von Lieferketten und dem Ausbau erneuerbarer Energien als stabilisierenden Faktor für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Auch die Exporte werden sich voraussichtlich durch den bestehenden Auftragsbestand und nachlassender Engpässe in den Lieferketten erholen. Jedoch wird die Inflation im Jahr 2023 auf Grund der hohen Energie- und Erzeugerpreise, verursacht durch den Krieg in der Ukraine, weiterhin auf hohem Niveau bleiben. In seiner Prognose sieht der Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung für das Jahr 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts des Euro-Raums von 0,9% und eine Inflation von 5,9% 11 . Der Teilkonzern will schneller wachsen als seine Endmärkte, indem es seine Technologieführerschaft und nachhaltigen Innovationen nutzt und in angrenzende Märkte mit hohem Potenzial wie E-Mobilität und additive Fertigung expandiert. Der Teilkonzern wird sich außerdem auf die Verbesserung seiner Rentabilität durch strikte Kostenorientierung konzentrieren und seine Nachhaltigkeitsfortschritte sowohl in seinen eigenen Betrieben als auch durch seine Produkte und Lösungen für Kunden weiter vorantreiben. Für das Jahr 2023 geht die Geschäftsführung der OSSH für den Konzern von leicht steigenden Umsätzen sowie einem leicht steigenden EBIT gegenüber dem Jahr 2022 aus. Im Jahr 2022 konnte aufgrund der leichten Entspannung in den Logistikketten eine OTD von 97,8% erreicht werden; eine Verbesserung gegenüber 2021 um 25,2 Prozentpunkte. Für das Jahr 2023 wird eine OTD von 95,0% angestrebt. Unsere Ambitionen, das Jahr 2022 mit einer Unfallrate von 0 zu beenden, konnte nicht erreicht werden. Im Jahr 2022 passierten insgesamt 17 Unfälle (13 LTA und 4 MTA). Die Unfallhäufigkeitsrate TAFR betrug 1,40 und lag damit deutlich über dem Ziel von 0,74. Die Bemühungen die Unfallhäufigkeitsrate TAFR weiter zu senken, ist ein stetiges Bestreben der Unternehmen und wird auch im Jahr 2023 konsequent weiterverfolgt werden.
Raunheim, 15. Juni 2023 Oerlikon Surface Solutions Holding GmbH Paul Andre Francois Bussinger, Geschäftsführer Christoph Huber, Geschäftsführer Michael Ribbe, Geschäftsführer Martin Philipp Reich, Geschäftsführer
1 Vgl. Oerlikon AG, Bekanntmachung vom 23.
Februar 2022
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine AngabenDie Oerlikon Surface Solutions Holding GmbH (im Folgenden "OSSH") hat ihren Sitz in Raunheim und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Darmstadt im Handelsregister Abteilung B (Registernummer 94736) eingetragen. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021 wurde gemäß § 290 ff. HGB in der aktuellen Fassung aufgestellt. Die OSSH hat mit der Oerlikon Deutschland Holding GmbH, Remscheid, einen Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Des Weiteren hat das einbezogene Tochterunternehmen Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH, Bingen am Rhein, ebenfalls einen Gewinnabführungsvertrag mit der Oerlikon Deutschland Holding GmbH abgeschlossen. Geschäftsjahr der OSSH und ihrer einbezogenen Tochterunternehmen ist das Kalenderjahr. Der Konzernabschluss wird gemäß § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. § 244 HGB in Euro (€) aufgestellt. Die Darstellung erfolgt teilweise in Tausend-Euro (T€). Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und alle "davon-Vermerke" im Konzernanhang vorgenommen. II. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis umfasst neben der OSSH als Mutterunternehmen acht (Vorjahr: neun) inländische Tochtergesellschaften und wie im Vorjahr ein Gemeinschaftsunternehmen. Es wird auf die Anteilsbesitzliste zum 31. Dezember 2021 als Anlage zum Anhang verwiesen. Im Geschäftsjahr 2021 wurde die Oerlikon AM GmbH, Feldkirchen, mit Wirkung zum 1. Januar 2021 und Eintragung in das Handelsregister vom 16. Juli 2021 im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme gemäß §§ 2 Nr. 1, 4 ff, 46 ff. UmwG auf die Oerlikon AM Europe GmbH, Feldkirchen (vormals: Barleben), verschmolzen. Abgesehen von der CO Tech GmbH, Bremen, werden alle Tochtergesellschaften vollkonsolidert. Die CO Tech GmbH wird unter Ausübung des Wahlrechts des § 310 Abs. 1 HGB nach der Equity Methode gemäß § 312 HGB in den Konzernabschluss einbezogen. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach den folgenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt: Einheitlichkeit und Stetigkeit Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der OSSH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Von den konzerneinheitlichen Grundsätzen abweichende Wertansätze werden bei Geringfügigkeit beibehalten. Abweichungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres liegen nicht vor. Anlagevermögen Die selbst geschaffenen sowie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zum Nennwert angesetzt. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen werden neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Der Abschreibungszeitraum entspricht jeweils den branchenüblichen Nutzungszeiten der Anlagegüter. Mietereinbauten werden über die Laufzeit des Mietverhältnisses, Bauten zwischen 20 und 40 Jahren, Außenanlagen über 9 bis 20 Jahre, technische Anlagen und Maschinen über 3 bis 20 Jahre und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 bis 15 Jahre und erworbene Software über 3 bis 5 Jahre abgeschrieben. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden über 7 Jahre und entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte über 3 bis 5 Jahre abgeschrieben. Die aus Erstkonsolidierungen resultierenden Firmenwerte werden planmäßig über 10 Jahre abgeschrieben. Dieser Zeitraum wird den geschäftswertbildenden Faktoren, immateriellen Werten und Technologien beigemessen. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 werden im Zeitpunkt ihrer Anschaffung aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden zum Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Beteiligungen Beteiligungen werden nach der Equity Methode bilanziert und bewertet. Vorräte Die Vorräte werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. den niedrigeren Stichtagspreisen angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Stichtagspreisen bewertet. Die unfertigen Leistungen sowie die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für im Bestand enthaltene, nicht kostendeckende Aufträge werden in angemessen Umfang Wertberichtigungen zunächst von den Herstellungskosten der Vorräte abgesetzt. Für darüber hinaus im Auftragsbestand enthaltene Verluste sowie für noch ausstehende Aufwendungen bezüglich bereits fakturierter Aufträge werden Rückstellungen gebildet. Bestandsrisiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit oder gesunkenen Wiederbeschaffungspreisen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die geleisteten Anzahlungen sind zu Nennwerten angesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich angemessener Abschläge für erkennbare Einzelrisiken angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen außerdem eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten aktiviert. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck als biometrische Rechnungsgrundlage. Als Bewertungsverfahren wird die projizierte Einmalbeitragsmethode verwendet. Bei der Festlegung des Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebraucht gemacht. Danach dürfen Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst werden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im operativen Ergebnis erfasst. Aus einer weiteren Versorgungsordnung bestehen mittelbare Zusagen, die über eine Unterstützungskasse finanziert werden und für die aufgrund des Wahlrechts nach Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB keine Rückstellungen gebildet zu werden brauchten. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst worden. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im operativen Ergebnis erfasst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente werden zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In Anwendung der "Einfrierungsmethode" werden sich ausgleichende Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Firmenwertes bzw. eines negativen Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die oberste Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Konzern- und Jahresabschluss der obersten Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaft Oerlikon Surface Solutions Holding GmbH und der weiteren inländischen Tochterunternehmen, soweit sie Teil der Organschaft sind, im Abschluss der obersten Organträgerin erfasst. IV. WährungsumrechnungAuf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Zeitpunkt des Zugangs sowie zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Anschaffungskostenprinzip sowie das Imparitätsprinzip beachtet. V. KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag wird ergebniswirksam aufgelöst, wenn die zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile erwartete ungünstige Entwicklung der künftigen Ertragslage des Unternehmens eingetreten ist bzw. am Bilanzstichtag feststeht, dass er einem realisierten Gewinn entspricht. Der Bilanzgewinn der OSSH wird wie im Vorjahr im Jahres- und Konzernabschluss in gleicher Höhe ausgewiesen. Das Jahresergebnis der OSSH und der Tochtergesellschaft Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH wird aufgrund der bestehenden Gewinnabführungsverträge mit der Oerlikon Deutschland Holding GmbH an diese abgeführt bzw. von dieser übernommen. Der verbleibende Konzernjahresüberschuss oder -fehlbetrag wird nach Ergebnisverwendung in den anderen Gewinnrücklagen ausgewiesen. Die Bilanz wird unter Berücksichtigung der (teilweisen) Ergebnisverwendung gemäß § 268 Abs. 1 S. 2 HGB aufgestellt. Gemeinschaftsunternehmen werden gemäß § 310 Abs. 1 HS. 2 HGB in Verbindung mit § 312 HGB nach der Equity Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden die zwischen den konsolidierten Unternehmen bestehenden Forderungen, Verbindlichkeiten, die aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten sowie Rückstellungen und Haftungsverhältnisse eliminiert. Die aus gruppeninternen Anlageverkäufen resultierenden Zwischenergebnisse sowie die beim Vorratsvermögen entstandenen Zwischenerfolge wurden eliminiert. Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. VI. Erläuterungen der KonzernbilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens des Konzerns ist aus der gesonderten Übersicht "Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021" als Anlage zum Anhang ersichtlich. Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen entgeltlich erworbene EDV-Software, Lizenzen und Geschäfts- oder Firmenwerte, vor allem im Rahmen der Erstkonsolidierung bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwerte. Die bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwerte haben sich im Jahr 2021 wie folgt entwickelt:
Der in der Konzernbilanz ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert enthält zu T€ 3.345 (Vorjahr: T€ 3.744) Geschäfts- oder Firmenwerte, die in Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen entstanden sind. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen ergeben sich aus Cash-Pool-Forderungen, Warenlieferungen sowie dem laufenden Verrechnungsverkehr. Darunter befinden sich die Cash-Pool-Forderungen mit T€ 41.110 (Vorjahr T€ 44.373). Es bestehen Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 19.596 (Vorjahr: T€ 56.255). Die restlichen Forderungen von T€ 16.624 (Vorjahr: T€ 17.405) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich hauptsächlich um Steuerüberzahlungen und Steuererstattungsansprüche sowie Forderungen gegen Mitarbeiter. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Es handelt sich hauptsächlich um Kontokorrentguthaben bei Kreditinstituten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 17.345 betrifft die Oerlikon Surface Solutions Holding GmbH. Die Jahresergebnisse der Oerlikon Surface Solutions Holding GmbH und der Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH für das Geschäftsjahr 2021 werden im Rahmen der Ergebnisabführungsverträge an die Gesellschafterin Oerlikon Deutschland Holding GmbH abgeführt bzw. von dieser übernommen. Eine entsprechende Forderung bzw. Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ist erfasst. Der Konzernbilanzgewinn beinhaltet, wie im Vorjahr, einen Gewinnvortrag in Höhe von T€ 31.320. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Rechnungszinssatz für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beträgt 1,87% p.a. (Vorjahr: 2,30 % p.a.). Der Unterschiedsbetrag der im Vergleich zu einer Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittes geringeren bilanzierten Rückstellung beläuft sich auf T€ 1.162 (Vorjahr: 1.507). Bei der Ermittlung wurden soweit anwendbar von einer Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 1,5% (Vorjahr 1,5%), einer Dynamik der Anpassung der laufenden Renten von 1,75% (Vorjahr 1,75%) und einer Fluktuation von 1,75% (Vorjahr 1,75%) ausgegangen. Der nicht bilanzierte Verpflichtungsumfang zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 beläuft sich auf T€ 9.790 (Vorjahr: T€ 10.219). Fehlbeträge im Sinne von Artikel 28 Abs. 2 EGHGB bestehen nicht. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten, insbesondere Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen, für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (Altersteilzeit, Urlaub, Überstunden, Gleitzeit, Abfindungen, Jubiläum, Gratifikationen etc.) sowie für Restrukturierungen gebildet. Daneben bestehen Rückstellungen für variable Kaufpreiszahlungen aus einem Unternehmenserwerb. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten des Konzerns ergibt sich aus den nachstehenden Verbindlichkeitenspiegeln:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Darlehen, Cash-Pool-Verbindlichkeiten, Warenlieferungen sowie den laufenden Verrechnungsverkehr. Darunter sind die Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung gegenüber der Gesellschafterin mit T€ 8.300 (Vorjahr: T€ 5.509), die Cash-Pool-Verbindlichkeiten mit T€ 53.577 (Vorjahr: T€ 88.429) und ein Revolving Facility Agreement T€ 88.309 (Vorjahr: T€ 88.309) die größten Positionen. Die restlichen Verbindlichkeiten von T€ 15.084 (Vorjahr: T€ 16.243) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte durch Sicherungsübereignung von Maschinen und Anlagen, durch Verpfändung eines Bankkontos sowie durch auf das Betriebsgrundstück eingetragene Buchgrundschulden. Bis zum Aufstellungszeitpunkt des Konzernabschlusses wurden keine Ansprüche geltend gemacht und es bestehen keine Hinweise der Inanspruchnahme. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering erachtet, da die Schuldnerin in der Lage ist, den entsprechenden Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Miet- und Leasingverträge sind ausschließlich gegenüber Dritten. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Aus den Verträgen ergeben sich keine wesentlichen Chancen oder Risiken.
VII. Erläuterungen der Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die erzielten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Die Tätigkeiten des Bereichs Metco Aero & Energy zeichnen sich durch die Herstellung und den Handel mit Werkstoffen, Anlagen und Ersatzteilen für die thermische Oberflächenbeschichtung aus. Die Geschäftstätigkeit des Bereichs Tooling Solutions besteht in der Behandlung von Oberflächen als Lohnveredler in der Werkzeug- und Komponentenbeschichtung, sowie in der Herstellung und dem Verkauf von Anlagen zur Beschichtung von Oberflächen. Der Bereich Automotive Solutions ist als Beschichtungsdienstleister für PKW und LKW Getriebekomponenten tätig. Im Bereich Service Solutions werden projekt-, serien- und einzelfallbezogene Kundenbauteile verschiedenster Einsatzgebiete nach vorgegebenen Spezifikationen thermisch beschichtet. Die Tätigkeiten des Bereichs Additive Manufacturing zeichnen sich durch die Forschung und Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb im 3D-Druck Verfahren aus.
Sonstige betriebliche Erträge Hierunter sind insbesondere Erträge aus Anlageabgängen, Erträge aus der Auflösung sonstiger Rückstellungen, Fördermitteln, Versicherungsentschädigungen, Provisionen, Stromsteuererstattungen sowie der Auflösung von Wertberichtigungen erfasst. Periodenfremde Erträge aus Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen, Buchgewinnen aus Anlagenabgängen sowie Erstattungen aus Energiesteuer betragen T€ 2.971 (Vorjahr: T€ 3.800). Die Erträge aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB betragen T€ 4.035 (Vorjahr: T€ 4.279). Personalaufwand Die innerhalb des Personalaufwands ausgewiesenen sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 3.010 (Vorjahr: T€ 2.795). Sonstige betriebliche Aufwendungen Ausgewiesen sind hier vor allem Provisionen, Frachten und Zölle, Reisekosten, Versicherungen, Instandhaltungen, sonstige allgemeine Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten, Erhöhungen von Wertberichtigungen und Forderungsausbuchungen, Buchverluste aus Anlageabgängen sowie Veränderungen sonstiger Rückstellungen. Periodenfremde Aufwendungen betragen T€ 180 (Vorjahr: T€ 397). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB betragen T€ 3.406 (Vorjahr: T€ 4.932). Finanzergebnis
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die angefallenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 25 resultieren im Wesentlichen aus Steueraufwand für Veranlagungen von Betriebsstätten im Ausland und Ertragsteuerrückerstattungen nach einem Unternehmenskauf in Vorjahren durch vertraglich vereinbarte Haftungsübernahme des Verkäufers. Die wirtschaftlich verursachten Ertragsteuern in Deutschland werden von der obersten ertragsteuerlichen Organträgerin Oerlikon Textile GmbH & Co. KG geleistet. VIII. Erläuterungen der Konzern-KapitalflussrechnungDie Überleitung von der Ausgangsgröße in der Kapitalflussrechnung auf das Konzernjahresergebnis ergibt sich wie folgt:
IX. Sonstige AngabenDerivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten
Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzierungsinstrumente. Es handelt sich meist um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Dazu gehören insbesondere Devisentermingeschäfte. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt mit wertmäßig geringen Ausnahmen auf die Absicherung des operativen Geschäfts der Gesellschaft sowie der damit verbundenen Finanzierungsvorgänge beschränkt. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Wert- oder Zahlungsstromänderungen zu reduzieren, die auf Veränderungen von Wechselkursen zurückgehen. Zur Absicherung von Grundgeschäften werden derivative Finanzinstrumente regelmäßig bei bestehenden Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bzw. geplanten Transaktionen in Fremdwährung (Absicherung des Auftragseingangs) eingesetzt. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Bilanzstichtag durch Bewertung der Wirtschaftsbeziehungen, des Kreditrisikos sowie Ermittlung eines Absicherungsverhältnisses festgestellt. Die Marktwerte wurden auf Grundlage einer Gegenüberstellung von Stichtags- und Kontraktkurs ermittelt. Für drohende Verluste aus nicht effizienten Sicherungsgeschäften wurde eine Rückstellung von T€ 123 gebildet. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar setzt sich wie folgt zusammen:
Mitarbeiter Im Konzern wurden durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführung Zu Geschäftsführern sind bestellt:
Im Geschäftsjahr 2021 hat ein Geschäftsführer der Gesellschaft Bezüge von einer Gesellschaft innerhalb des Konsolidierungskreises erhalten. Die Bezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens i.S.v. § 314 Abs. 1 Nr. 6 (a) S. 1-4 und (b) HGB werden analog § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gruppe Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die Gruppe unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der OC Oerlikon Corporation AG, Pfäffikon/Schweiz, einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe. Als nahestehende Personen gelten die Mitglieder der Geschäftsführung. Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Im Jahr 2022 dauerte die Covid19-Pandemie an und wurde erst im Mai 2023 von der Weltgesundheitsorganisation zurückgestuft und gilt seither nicht mehr als internationaler Gesundheitsnotstand: Die Covid19-Pandemie führte im Jahr 2022 weiterhin zu Beeinträchtigungen im Geschäftsablauf mit Auswirkungen auf Absatz und Beschaffung durch eine verhaltene Nachfrage seitens unserer Kunden, Störungen im internationalen Transport und den industriellen Logistikketten sowie Produktionskapazitäten. Das im Jahr 2020 aufgelegte Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm zur Kompensation der Folgen der Covid19-Pandemie wurde erfolgreich weitergeführt. Die anziehende Nachfrage und einstweilig rückläufigen Transport- und Lieferkettenprobleme infolge der sukzessiv fallenden Beschränkungen wurden durch den Beginn des Krieges in der Ukraine am 24. Februar 2022 konterkariert: Lieferkettenprobleme haben sich wieder verstärkt und steigende Einkaufspreise insbesondere für den Bezug von Strom und Gas stellen eine große Herausforderung dar. Lieferengpässe bei einzelnen Lieferanten und Materialgruppen versuchen wir aber in intensiver Zusammenarbeit mit den jeweiligen Lieferanten zu minimieren und Kostensteigerungen - soweit jeweils möglich - durch Einsparungsmaßnahmen, Kapazitätsanpassungen und Weitergabe an unsere Abnehmer entgegenzuwirken. Die durch den Einmarsch in die Ukraine versperrten Märkte Russland und Weißrussland spielen für die OSSH und ihre Tochtergesellschaften nur eine untergeordnete Rolle und es ist mit keinen wesentlichen Abschreibungen zu rechnen; alle grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehungen wurden eingestellt. Gleichwohl besteht das Risiko, dass es durch die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit verbunden mit hohen Inflationsraten und einer allgemeinen Kaufzurückhaltung zu einer nachlassenden Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen und damit zu geringeren Umsätzen kommen kann. Im Geschäftsjahr 2022 wurde aufgrund des Verschmelzungsvertrags vom 7. Juli 2022 sowie Zustimmung der Gesellschafterversammlungen vom gleichen Tage die Oerlikon Metco Coatings GmbH, Salzgitter, mit Wirkung zum 1. Januar 2022 und Eintragung in das Handelsregister vom 8. August 2022 im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme gemäß §§ 2 Nr. 1, 4 ff, 46 ff. UmwG auf die Oerlikon Metco Coating Services GmbH, Langenfeld, verschmolzen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 7. Juli 2022 und Eintragung in das Handelsregister vom 12. August 2022 wurde die Oerlikon Metco Coatings Services GmbH, Langenfeld, in Oerlikon Coating Services GmbH umfirmiert. Weitere wesentliche Ereignisse mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. Konzernverhältnisse Die OSSH stellt einen befreienden Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die OSSH und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der OC Oerlikon Corporation AG, Pfäffikon/Schweiz, einbezogen, die den Konzernabschluss nach IFRS für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss der OC Oerlikon Corporation AG, Pfäffikon/Schweiz, wird unter anderem im Bundesanzeiger als befreiender Konzernabschluss der W. Reiners Verwaltungs-GmbH, Remscheid, offengelegt. Inanspruchnahme von Befreiungsvorschriften Für alle zu 100% im Anteilsbesitz befindlichen inländischen Tochterunternehmen werden die nach § 264 Abs. 3 HGB möglichen Erleichterungen hinsichtlich der Offenlegung sowie des Verzichts auf die Aufstellung von Anhang und Lagebericht in Anspruch genommen.
Raunheim, 15. Juni 2023 Oerlikon Surface Solutions Holding GmbH Paul Andre Francois Bussinger, Geschäftsführer Christoph Huber, Geschäftsführer Michael Ribbe, Geschäftsführer Martin Philipp Reich, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 (Anlage 1 zum Konzernanhang)
Konsolidierungskreis und Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2021 (Anlage 2 zum Konzernanhang)
1) Unmittelbar 2) Ergebnisabführungsvertrag mit der Oerlikon Surface Solutions Holding GmbH, Raunheim 3) Ergebnisabführungsvertrag mit der Oerlikon Deutschland Holding GmbH, Köln Die mit "Ja" gekennzeichneten Unternehmen werden ihre Jahresabschlüsse unter Inanspruchnahme der Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB nicht offenlegen sowie keinen Anhang und, sofern einschlägig, Lagebericht aufstellen. Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Entwicklung Konzerneigenkapital
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSPrüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Oerlikon Surface Solutions Holding GmbH, Raunheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Oerlikon Surface Solutions Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernla geberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 11. Juli 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Bernd Boritzki, Wirtschaftsprüfer ppa. Heiner Ketelhut, Wirtschaftsprüfer |
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