Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
PB-ViGoods GmbH
Goethestraße 6, 14712 Rathenow, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anika Habel seit 27.3.2025 | Prokura |
Benjamin Probst seit 7.3.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PB-ViGoods GmbHRathenowJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die PB-ViGoods GmbH mit Sitz in Rathenow wurde 2016 gegründet und ist ein Importeur, Groß-, Online- und Einzelhändler für E-Zigaretten, Liquids und entsprechendem Zubehör. Das Sortiment wurde bereits in 2020 um hochwertige Spirituosen erweitert und stellte sich als eine sehr gute Symbiose heraus, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Die PB-ViGoods GmbH verfolgt das Prinzip "Alles aus einer Hand". Durch ein umfangreiches und schnell auf Marktentwicklungen angepasstes Sortiment, hohe Verfügbarkeit und sehr kurze Lieferzeiten bieten wir unseren Kunden ein attraktives Angebot und können so den Kundenkreis dauerhaft und konsequent erweitern. Das Ziel ist es, dem Kunden eine Vielzahl von täglichen Konsumgütern anzubieten und dies aus unterschiedlichen Produktbereichen. Es werden ausschließlich Kunden in Deutschland beliefert. Es bestehen Fachhandelsgeschäfte in Rathenow, Brandenburg, Potsdam, Neuruppin, Magdeburg und Stendal. Sämtliche Geschäftsbereiche und Prozesse werden zentral aus Rathenow gesteuert. Dabei wird besonderes Augenmerk auf Effizienz und Optimierung der Abläufe gelegt. Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 34 Arbeitnehmer beschäftigt. Entwicklung der Branche 2023 war die gesamtwirtschaftliche Situation im Inland durch hohe Inflationsraten und einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes negativ geprägt. Extreme Energiepreiserhöhungen verbreiteten eine pessimistische Stimmung in der Bevölkerung und machten das Konsumverhalten zurückhaltend. In der E-Zigaretten-Branche war ein Wachstumstrend zu verzeichnen. Wo der deutsche Gesamtmarkt in 2022 noch 575 Mio. Euro betrug, waren es in 2023 bereits 810 Mio. Euro. Für 2024 wird eine weitere Steigerung auf 1.000 Mio. Euro erwartet. Die anfängliche Skepsis der Bevölkerung gegenüber der E-Zigarette weicht immer mehr dem Vertrauen und die Akzeptanz in das Produkt "E-Zigarette". Die E-Zigarette wird immer mehr als Alternative zur ursprünglichen Tabakzigarette genutzt. Geschäftsverlauf Das Ende der Abverkaufsfrist im Februar 2023 sorgte für einen kurzen Umsatzanstieg, hatte aber zur Folge, dass die Kunden sich mit einem hohen Produktvolumen bevorratet haben und längere Zeit keine Käufe mehr tätigten, wodurch der Umsatz einbrach. Nach Ablauf der Abverkaufsfrist mussten nicht verkaufte Waren im Wert von ca. 600 TEUR vernichtet werden. Eine weitere Ursache für den Umsatzrückgang war, dass es nur wenige Produkte am Markt mit der neuen Tabaksteuer gab. Es entstand ein Vakuum aufgrund geringem Angebotes. Die Folge war ein Umsatzrückgang mangels Produkte, welche es wegen der neuen Steuer nicht mehr gab. Auch fielen sogar ganze Produktbereiche weg, da der Steueranteil exorbitant hoch ist (z.B. "Shortfills" mit 100ml Füllmenge oder mehr). Der eingetretene Umsatzeinbruch konnte bis Ende des Geschäftsjahres nicht aufgeholt werden, aber stabilisiert und zum Ende des Jahres wieder erhöht werden. Das Niveau des Vorjahresumsatzes konnte nicht erreicht werden. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der PB-ViGoods GmbH war trotz der hohen Aufwendungen der Tabaksteuer sehr zufriedenstellend. Auch das Jahr 2023 verlief für die Gesellschaft sehr zufriedenstellend. Das Ziel für 2024 ist die Umsatzsteigerung wieder auf Vorjahresniveau. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der PB-ViGoods hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. 2.1. Ertragslage Der Umsatz im Jahr 2023 entwickelte sich rückläufig, konnte aber zum Jahresende stabilisiert werden. Der Rohgewinn in 2023 betrug 10.963 TEUR gegenüber dem Vorjahr mit einer Summe von 10.141 TEUR. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr konnte ein Jahresergebnis von 594.353,95 Euro erzielt werden. Der Gewinnrückgang ist darin begründet, dass höhere Ausgaben für Betriebskosten, Personalkosten und in wesentlicher Höhe die Tabaksteuer angefallen sind. 2.2. Finanzlage Die finanziellen Verhältnisse sind geordnet. Die Zusammenarbeit mit örtlichen Kreditinstituten ist vertrauensvoll und sehr gut. Die Lquidität der Gesellschaft zur Begleichung der laufenden Kosten und Verbindlichkeiten war jederzeit gegeben. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der PB-ViGoods GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 9.090.769,41 und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr 2022 (EUR 7.910.055,25) um 14,9% erhöht. Das Anlagevermögen hat dabei einen Anteil von 19,6% an der Bilanzsumme und ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 46 gesunken. Das Umlaufvermögen ist aufgrund eines erhöhten Lagerbestandes um TEUR 1.227 angestiegen. 2.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das Umlaufvermögen übersteigt die Summe aller Verbindlichkeiten deutlich, sodass für 2023 die Liquiditätslage und Vermögenslage positiv zu bewerten sind. In 2023 ist der Umsatz insgesamt um 10,7% im Vergleich zu 2022 zurückgegangen. Zu begründen ist das durch ein viel geringeres Produktangebot - es fehlten viele Produkte und ganze Produktbereiche. 3. Prognosebericht - Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Die Entwicklung ist positiv durch die allgemein steigende Akzeptanz, welche durch Endkunden gestiegen ist. Es gibt mehr Konsumenten als zuvor und auch die Bereitschaft mehr Geld für E-Zigaretten auszugeben steigt. Der Branchenumsatz 2023 betrug 810 Millionen Euro. Es wird ein weiterer Anstieg auf 1.000 Millionen Euro für 2024 prognostiziert. Zum 01.01.2024 wurde die Steuer von 0,16 EUR pro ml auf 0,20 EUR pro ml erhöht. Bis zum 01.01.2026 wird die Steuer in insgesamt vier Stufen von 0,16 EUR pro ml auf 0,32 EUR pro ml steigen. Im Onlinehandel nahm der Konkurrenzdruck 2023 leicht ab. Wegen weiter steigenden rechtlichen Anforderungen haben es neue Konkurrenten schwer in den Markt einzutreten. Neue Konkurrenz ist in der "Einweg E-Zigaretten" zu sehen. Diese werden in den stetig mehr werdenden Verkaufsstellen angeboten. Auch in der Shisha Branche hat diese Anklang gefunden. Der wirtschaftliche Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 ist positiv zu betrachten, da die Kunden sich an die Steuer gewöhnt haben. Jedoch ist die längerfristige Prognose verhalten, insbesondere, da in Deutschland ab 2026 die höchsten Steuern im Vergleich zu anderen Mitgliedsstaaten der EU überhaupt erhoben werden. 4. Chancen- und Risikobericht Im operativen Bereich ist die PB-ViGoods GmbH seit der Gründung aufgrund stetiger Verbesserungen funktionierender Geschäftsprozesse gut aufgestellt. Chancen und Risiken werden daher vor allem durch externe Faktoren gesehen. Zukünftige Chancen für die Entwicklung der PB-ViGoods GmbH sehen wir unter anderem in folgenden Punkten: - Die PB-ViGoods GmbH ist durch 100% eigene Entwicklung im EDV Bereich gut aufgestellt und kann sich schnell auf neue Gegebenheiten anpassen. - Weiterhin verfügen wir über ein eigenes Steuerlager inkl. eigene EDV Software. - Durch die Tabaksteuer wurde ein weiterer Schritt der Akzeptanz beim Verbraucher erzielt und wirken sich positiv auf die Produktaussichten aus. Temporäre Risiken bestehen im Zusammenhang mit den Einweg E-Zigaretten. Diese werden an Verkaufsstellen außerhalb des Fachhandels, an denen E-Zigaretten bisher gar nicht oder nur in sehr geringen Umfang angeboten wurden, verkauft. Die Branche profitiert von einem stetigen Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung sowie einer deutlich steigenden Akzeptanz der E-Zigarette in der Gesellschaft. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Die Zukunftsaussichten für das Unternehmen werden positiv eingeschätzt.
Rathenow, 31.03.2025 gezeichnet Benjamin Probst BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen der GmbH zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00 und ist voll eingezahlt. Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist Herr Benjamin Probst bestellt. Im Berichtsjahr waren keine weiteren Organe bestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 EUR wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten vermindert um Gängigkeitsabschläge bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bilanziert. Die liquiden Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen entsprechen den Erfüllungsbeträgen und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr; Die darin enthaltenen geleisteten Kautionen in Höhe von 27.603 EUR bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit. Gegenüber dem Gesellschafter besteht eine Forderung in Höhe von 12.397 EUR (2022: 3.520 EUR) Eigenkapital Das Eigenkapital beinhaltet das Stammkapital der Gesellschaft EUR 25.000 und Gewinnrücklagen der Vorjahre. Rückstellungen Die Rückstellungen beinhalten die Steuerrückstellungen für bereits veranlagte Steuern, die das vorangegangene Wirtschaftsjahr betreffen. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Personalkostenrückstellungen und Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen für erbrachte Leistungen. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und umfassen im Wesentlichen Zahlungsverpflichtungen aus bestehenden Rechnungen, die im folgenden Geschäftsjahr bereits ausgeglichen sind. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Rohergebnis Im Rohergebnis sind Umsatzerlöse in Höhe von T€ 24.692, Fremdleistungen und Wareneinsatz in Höhe von T€ 13.833 und Schadensersatz in Höhe von 17.214 EUR enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit und beinhalten unter anderem Werbekosten 27.911 EUR, Verpackungsmaterialien 313.493 EUR, Ausgangsfrachten T 2.869 EUR und Verkaufsgebühren T 2.747 EUR. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Hierunter fallen die Zinsen zur Finanzierung von Anlagevermögen in Höhe von 575 EUR und Zinsen für langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 125.869 EUR. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Gewerbesteuer zerlegt sich auf die jeweiligen Gemeinden/Betriebsstätten und erfolgt nach der prozentualen Aufteilung der Arbeitslöhne. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern beinhalten die Kfz-Steuer, Grundsteuer und seit Einführung der Tabaksteuer auf E-Zigaretten-Liquids die Steuermarken zur Tabaksteuer in Höhe von 1.196.312 EUR. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 34 Mitarbeiter. Ergebnisverwendung Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Rathenow, 31.03.2025 gezeichnet Benjamin Probst Bericht des AufsichtsratsNicht einschlägig, da kein Aktiengesellschaft. sonstige BerichtsbestandteileAnlagenspiegel zum 31.12.2023PB-ViGoods GmbH E-Zigaretten Import und Vertrieb, Rathenow
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.06.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PB-ViGoods GmbH, Rathenow Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PB-ViGoods GmbH, Rathenow - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PB-ViGoods GmbH, Rathenow für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Berlin, 23.06.2025 Martina
Schmidt-Wirtschaftsprüfung GmbH
Holger Schmidt, Wirtschaftsprüfer Martina Schmidt, Wirtschaftsprüferin |
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