Erbringung von Logistikdienstleistungen
KJ Tech Services GmbH
Pallaswiesenstraße 168, 64293 Darmstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Desirée Baotić seit 15.12.2025 | Prokura |
Helge Julian Lüdcke seit 30.4.2025 | Prokura |
Artur Jabs seit 10.10.2024 | Prokura |
Thomas Adolf Grünewald seit 29.4.2024 | Prokura |
Ross McCluskey seit 7.3.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Intertek Testing Services Holdings Ltd | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KJ Tech Services GmbHDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang zum 31. Dezember 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die KJ Tech Services GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft i. S. der §§ 264, 267 Abs. 1 i. V. m. Abs 4 HGB auf. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Darmstadt (VJ: Griesheim) und ist in Abteilung B des Amtsgerichts Darmstadt unter der Nr. 7902 eingetragen. Die Gesellschaft hat mit der Intertek Holding Deutschland GmbH, Leinfelden-Echterdingen, als herrschendem Unternehmen, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen, dem durch die Gesellschafterversammlung zugestimmt wurde. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 03. November 2020. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft in Höhe von EUR 119.791,16 wurde vertragsgemäß an die Intertek Holding Deutschland GmbH abgeführt. Der Jahresabschluss der KJ Tech Services GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungs-legungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind soweit möglich im Anhang aufgeführt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese beträgt 5 Jahre. Die Bilanzierung der erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB) von 3 bis 10 Jahren. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie den beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung linear. Im Wirtschaftsjahr 2023 wurde die Bewertungsmethode für geringwertige Wirtschaftsgüter wie im Vorjahr beibehalten. Sachanlagen bis EUR 800 werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben und solche mit Anschaffungskosten über EUR 800 individuell aktiviert und entsprechend der Nutzungsdauer abgeschrieben. Die in den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögensind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Ausfallrisiken wird - sofern notwendig - durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Der Ansatz des Eigenkapitals erfolgt zum Nennwert. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuer wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen und im Anhang gesondert angegeben. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Bei den ausgewiesenen passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. III. ANGABEN ZUR BILANZ Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die Anlagenabgänge für "Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau" resultieren aus den im Jahr 2022 aktivierten Rückbaukosten und Vermittlungsgebühren, welche aus Versehen zum 31.12.2022 nicht eliminiert wurden. Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um Prüfungen an Fahrzeugen und Fahrzeugteilen, die erst im Folgejahr abgerechnet werden. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 682.939,20 (VJ: EUR 2.308.456,60) betreffen Forderungen aus Cash-Pooling. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt EUR 531.198,83 (VJ: EUR 91.601,81) beinhalten in den wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR 260.751,49 (VJ: EUR 343,75) sowie aus Cash-Pooling mit der Intertek Finance plc., Brentwood über EUR 203.173,39 (VJ: EUR 91.258,06). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im wesentlichen Forderungen gegenüber Mitarbeiter aus Doppelzahlung Gehalt Dezember 2023 über EUR 131.628,84 (diese wurden mit dem Januar 2024 Gehalt verrechnet) und debitorische Kreditoren über EUR 171.610,61 (VJ: EUR 2.080,19). Die debitorischen Kreditoren enthalten im wesentlichen Lastschriften der BNP Kreditkartenabrechnungen und euroShell insgesamt über EUR 108.695,20 (hierfür wurde eine pauschale Rückstellungen gebildet) und Forderungen aus ausstehenden Gutschriften über EUR 44.543,16. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 5.359,50 (VJ: EUR 5.359,50) enthalten. Alle anderen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Steuerrückstellungen beinhalten latente Steuern in Höhe von EUR 0,00 (VJ: EUR 3.673,80) und betreffen die steuerlich nicht zu berücksichtigende handelsrechtliche Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände. Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 593.174,73 (VJ: EUR 310.965,67). Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Im Wesentlichen wurden Rückstellungen gebildet für:
Zum Abschlussstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 425.767,65 (VJ: EUR 716.994,35). Diese beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 305.976,49 (VJ: EUR 319.097,24) und Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung in Höhe von EUR 119.791,16 (VJ: EUR 397.897,11). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 96.766,04 (VJ: EUR 3.634,46) handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus IP-Fee 2023 EUR 95.370,00 (VJ: EUR 0,00) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen aus Leistungen in Höhe von EUR 1.396,04 (VJ: EUR 3.634,46). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 31.717,82 (VJ: EUR 30.452,25). Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die erzielten Umsatzerlöse in Höhe von EUR 9.817.276,85 (VJ: EUR 7.858.751,61) gliedern sich auf in Inland EUR 2.978.162,19 (VJ: EUR 3.675.561,32) und Ausland EUR 6.839.114,66 (VJ: EUR 4.183.190,30). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 12.186,99 (VJ: EUR 16.444,17). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betragen EUR 45.072,70 (VJ: EUR 5.288,46). Des Weiteren sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 13.233,36 (VJ: EUR 8.784,09) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten einmalige Umzugskosten in Höhe von EUR 55.361,77 und Vermittlungsgebühren für die neu angemieteten Räume über EUR 84.020,60 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 56.708,19 (VJ: EUR 9.085,44). Der Mietaufwand ist von VJ: EUR 55.020,85 auf EUR 205.077,77 gestiegen. Die neuen Mieträume in der Pallaswiesenstr. 168; Darmstadt wurden zum 01.04.2023 bezogen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 18.135,88 (VJ: EUR 10.164,21) enthalten. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 2.264,98 (VJ: EUR 2.676,27). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten Aufwendungen aus der Veränderung bilanzierter latenten Steuer in Höhe von EUR 3.673,00 (VJ: EUR 21.930,00). V. Sonstige Pflichtangaben Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnissen aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten nach § 251 HGB bestehen nicht. Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 65 (Vorjahr: 68) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 34 (Vorjahr: 34) Arbeitnehmer im technischen Bereich, 6 (Vorjahr: 4) Arbeitnehmer im Vertrieb und 25 (Vorjahr: 30) Mitarbeiter im administrativen Bereich tätig. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt. Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Personen geführt:
Zusätzlich sind folgende Personen als Prokuristen bestellt:
Die Geschäfte des Unternehmens wurden geführt durch Herrn Ross McCluskey, Geschäftsführer und Country Director Germany, Beaconsfield (UK). Der Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Mutterunternehmen mit einem Anteil am Stammkapital von 100 v. H. ist die Intertek Holding Deutschland GmbH mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen. Die Intertek Holding Deutschland GmbH, Leinfelden-Echterdingen, ist 100%-iges Tochterunternehmen der Intertek Testing Services Holdings Ltd., Brentwood, Großbritannien. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Intertek Testing Services Holdings Ltd., Brentwood, und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Die Intertek Testing Services Holdings Ltd. wiederum ist 100%iges Tochterunternehmen der Intertek Group plc., London, Großbritannien. Die Intertek Group plc., London, Großbritannien, stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf, in den der Abschluss der Intertek Holding Deutschland GmbH und deren Tochterunternehmen einbezogen ist. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft, in London, Großbritannien, erhältlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Stichtag nicht eingetreten.
Darmstadt, den 26. März 2025 Ross McCluskey Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
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