Konzertveranstalter
Submarine Pink GmbHLiquidiert
86842 Türkheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Friedrich Plail seit 26.1.2021 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Heidi Chocolat Group AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Submarine Pink GmbH (vormals: Heidi Chocolat Schwermer GmbH)Bad WörishofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Submarine Pink GmbH i.L. (ehemals HEIDI Chocolat Schwermer GmbH) kann auf eine 125- jährige Unternehmenshistorie zurückblicken. Die Gesellschaft hat ihren Sitz und Produktionsstandort in Bad Wörishofen und betreibt einen eigenen Standort in der Fußgängerzone in Bad Wörishofen. Unsere Confiserie ist seit Januar 2017 eine Tochtergesellschaft der schweizerischen HEIDI Chocolat Group AG, die wiederum zur rumänischen KEX Confectionery S.A. gehört. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Herstellung und dem Vertrieb von hochwertigen Süßwaren. Dazu dient auch der Betrieb eines eigenen Süßwarenfachgeschäftes (Flag-ship-Store) in Bad Wörishofen. Neben der Produktion von Schokolade unter der Marke "Schwermer" vertreiben wir auch Handelsware der Marke "HEIDI". Wir beliefern mit selbständigen Handelsagenturen das gesamte Bundesgebiet. Unsere Kunden kommen vorwiegend aus dem Süßwarenfachhandel und dem Lebensmitteleinzelhandel. Daneben finden wir für unsere Produkte über den Export auch Kunden außerhalb Deutschlands. Die Submarine Pink GmbH i.L. hat ihren Saisonschwerpunkt auf dem Weihnachts- und Ostergeschäft, welches regelmäßig die Monate September bis März/April umfasst. 2. Forschung und Entwicklung Die Submarine Pink GmbH i.L. unternimmt keine eigenen Forschungsanstrengungen. Die Gesellschaft beobachtet aber proaktiv aktuelle Entwicklungen des Süßwarenmarktes, sich änderndes Verbraucherverhalten und reagiert hierauf mit permanenten Innovationen und der Entwicklung neuer Produkte. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2020, bedingt durch die Corona Pandemie, um 5,0 v.H. gegenüber dem Vorjahr gesunken. Somit ist die deutsche Wirtschaft nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten. Ein deutlicher Einbruch ergab sich auch von Seiten der Konsumenten. Die privaten Konsumausgaben sanken preisbereinigt um ca. 6 v.H. und damit so stark wie noch nie. Die Wirtschaftsleistung wurde von 44,8 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 1,1 v.H. weniger als 2019. 2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Für das Geschäftsjahr 2020 hatten wir rückläufige (- 2.870,9 Tsd. bzw. 32,0 v.H.) Umsatzerlöse im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2019 zu verzeichnen. Dieser Rückgang ist dem Corona bedingten Ausfall (deren Filialen mussten monatelang schließen) von zwei Großkunden, welche für mehr als 60 v.H. verantwortlich zeichnen, geschuldet. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Wesentliche Neuinvestitionen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erforderlich, die notwendigen Ersatzinvestitionen wurden getätigt. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt. Personal Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:
3. Lage Vermögenslage
Der Rückgang des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen sowie die Steigerung der Flüssigen Mittel, resultieren aus den durch die beschlossene Liquidierung zum 31. Dezember 2020 begonnenen Abwicklungsarbeiten und dem dadurch bedingten Verkauf wesentlicher Betriebsgrundlagen.
Durch die geplante Liquidation erhöhten sich die Rückstellungen aufgrund zu erwartender Zahlungen für Prozesskosten und Abfindungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich durch die Ablösung der vorhandenen Darlehen zum Jahresende. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) ist negativ. Finanzlage Der bereits zum Großteil erfolgte Verkauf der Assets zum 31. Dezember 2020 sowie die Nachrangigkeitserklärungen aller Gesellschafterdarlehen gewähren die Tilgung aller Verbindlichkeiten. Der Cash Bestand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,450 Mio. und stellt mit einem positiven Saldo von EUR 2,850 Mio. zum 31. Dezember 2020 ausreichend Liquidität dar, um alle Verbindlichkeiten mit Ausnahme der rückgestellten Gesellschafterdarlehen zu tilgen. Liquidität
Ertragslage
Aufgrund der Abwicklungsarbeiten zur geplanten Liquidation ergaben sich erhebliche Sondereffekte, mit der Folge, dass eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich ist. Die Vernichtung eines wesentlichen Teils der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe führte zu einem deutlich schlechteren Betriebsergebnis. Auf der anderen Seite stehen durch den Verkauf der Grundstücke sowie eines großen Teils des beweglichen Anlagevermögens erhebliche Erträge, welche den Sondereinflüssen zuzuordnen sind. III. Gesamtaussage Trotz der bereits im dritten Quartal 2019 eingeleiteten und bis zum ersten Quartal 2020 konsequent umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen, welche zu einer deutlichen Reduktion der Fixkosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Rohspanne führte, konnte der Corona bedingte, mehr als 30%ige Umsatzrückgang nicht kompensiert werden, so dass aus dem operativen Geschäft zum siebten Mal in Folge wieder Verluste erwirtschaftet wurden. Eine nochmalige Verlustfinanzierung durch die Eigentümer wurde abgelehnt. Die Eigentümer haben daher die ordentliche Betriebsschließung mit anschließender Liquidierung beschlossen. IV. Unternehmensfortführung Die Gesellschaft ist zum Stichtag 31. Dezember 2020 buchmäßig überschuldet; der nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR -3.911,9. Für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 5.128,8 liegen Rangrücktritte der Darlehensgeber vor; gleichzeitig sind die Darlehensgeber mit ihren Darlehensrückzahlungsansprüchen gemäß § 39 Abs. 2 InsO im Rang hinter die in § 39 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 InsO bezeichneten Forderungen zurückgetreten. Mit Gesellschafterbeschluss vom 24. November 2020 hat die Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 die Liquidation beschlossen. Die Abwicklungsarbeiten begannen bereits im 4. Quartal 2020. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch den Liquidationsplan gesichert. Die Gesellschaft verfügt zum Stichtag 31. Dezember 2020 über liquide Mittel in Höhe von rund TEUR 2.858,4 welche eine ausreichende Liquidität für die vollständige Befriedigung der zum Bilanzstichtag bestehenden Verpflichtungen aus Rückstellungen und Schulden gegenüber Dritten darstellen (Ausnahme: Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.474,5; davon mit Rangrücktritt TEUR 5.128,8). V. Prognosebericht Wir rechnen für 2021 mit einem ausgeglichenen Ergebnis nach Steuern, da die Abwicklungs- und Liquidationskosten (Im Wesentlichen Lohn- und Gehaltskosten bis zum 30. Juni 2021 sowie damit verbundene Abschlagszahlungen) bereits zum 31. Dezember 2020 rückgestellt wurden. Vor dem Hintergrund der noch immer nicht bewältigten Corona Pandemie können Auswirkungen auf die planmäßige Umsetzung des Liquidationsplans nicht gänzlich ausgeschlossen werden, diese sollten aber überschaubar und beherrschbar sein. Aktuell liegt die Liquidation der Gesellschaft nämlich trotz der Corona Pandemie vollkommen im Plan. VI. Risiken- und Chancenbericht Im Rahmen der laufenden Liquidation besteht beim Verkauf des zum Stichtag 31. Dezember 2020 noch vorhandenen Anlagevermögens, im Wesentlichen handelt es sich um gebrauchte Süßwarenmaschinen nebst Zubehör, noch die Chance auf Realisierung von erheblichen stillen Reserven. Zu diesem Zweck wurde ein auf den Abverkauf gebrauchter Süßwarenmaschinen spezialisierter Händler beauftragt, der den noch vorhandenen Maschinenbestand auf Kommissionsbasis übernommen hat und für seine Bemühungen eine Erfolgsprovision von 20 v.H. für jeden von ihm erzielten Verkauf erhält. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen die so erwirtschafteten Veräußerungserlöse nach Abzug der 20 %igen Provision bereit über dem aktivierten Restbuchwert. Die Werthaltigkeit der zum Stichtag 31. Dezember 2020 noch offenen Forderungen ist durch im ersten Quartal 2021 erfolgte Zahlungseingänge und/oder eine Verwertung der von Kunden hinterlegten Sicherheiten hinreichend dokumentiert. Nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann allerdings, dass es bei einem Kunden im Wege einer Insolvenzanfechtung noch zu einer Rückforderung eines bereits ausgeglichenen Postens kommen kann. Ansonsten bestehen aktuell keine weiteren Risiken, die ordentliche Liquidierung der Gesellschaft durchzuführen und alle zum Stichtag 31. Dezember 2020 bestehenden Verpflichtungen mit Ausnahme der nachrangigen Gesellschafterdarlehen ordentlich zu tilgen. VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Aufgrund der beschlossenen Liquidierung werden keine neuen Geschäftsbeziehungen eingegangen.
Bad Wörishofen, 12. März 2021 Friedrich Plail, Liquidator Registergericht Memmingen, HRB 5106Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020I. Bilanzierungsgrundsätze Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Mit Gesellschafterbeschluss vom 24. November 2020 hat die Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 die Liquidation beschlossen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde daher unter Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Absatz 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Die vorliegende Bilanz stellt damit zugleich die Schlussbilanz der werbenden Gesellschaft dar. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Die erworbenen Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Nicht mehr nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens wurden verschrottet. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Vorräte waren zum Bilanzstichtag veräußert oder verschrottet worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie berücksichtigen auch die im Rahmen der Abwicklung zu berücksichtigenden Abfindungs- und Freistellungsentgelte sowie Verpflichtungen aus dem vorzeitigen Beenden von Verträgen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Unternehmensfortführung Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag bilanziell überschuldet. Der nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR 3.911,9. Für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 5.128,8 liegen Rangrücktritte der Darlehensgeber vor; gleichzeitig sind die Darlehensgeber mit ihren Darlehensrückzahlungsansprüchen gemäß § 39 Abs. 2 InsO im Rang hinter die in § 39 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 InsO bezeichneten Forderungen zurückgetreten. Mit Gesellschafterbeschluss vom 24. November 2020 hat die Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 die Liquidation beschlossen. Die Abwicklungsarbeiten begannen bereits im 4. Quartal 2020. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch den Liquidationsplan gesichert. Durch die Betriebsschließung und der dadurch bedingten Veräußerung wesentlicher Betriebsgrundlagen, ergeben sich Sondereffekte, die aus der Gewinn- und Verlustrechnung ersichtlich sind. IV. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2020 1. Anlagevermögen Die Werthaltigkeit des Anlagevermögens ist durch vorhandene stille Reserven gedeckt. Bei plangemäßer Entwicklung können diese im Jahr 2021 in ganz wesentlichem Umfang realisiert werden. Außerplanmäßige Abschreibungen sind zum vorliegenden Bilanzstichtag insoweit nicht notwendig. Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. Angaben zu Beteiligungen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB
2. Eigenkapital Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag bilanziell überschuldet. Der nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR 3.911,9. Für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 5.128,8 liegen Rangrücktritte der Darlehensgeber vor; gleichzeitig sind die Darlehensgeber mit ihren Darlehensrückzahlungsansprüchen gemäß § 39 Abs. 2 InsO im Rang hinter die in § 39 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 InsO bezeichneten Forderungen zurückgetreten. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Im Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 590.930,58 (Vorjahr EUR 573.710,02) enthalten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 5.128,8 mit einer Nachrangerklärung versehen. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind aufgrund der bereits im 4. Quartal 2020 begonnenen Abwicklungsarbeiten Gewinne aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von EUR 5.010.234,34 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten. 2. Materialaufwand Der Materialaufwand enthält aufgrund der Betriebsschließung einen außerordentlichen Aufwand für die Vernichtung von nicht mehr nutzbarem Rohmaterial und Verpackung in Höhe von EUR 907.244,15 (Vorjahr EUR 0,00). 3. Personalaufwand Der Personalaufwand enthält aufgrund der Betriebsschließung mit den sonstigen Rückstellungen korrespondierende Aufwendungen für Abfindungen in Höhe von EUR 773.870,00 (Vorjahr EUR 0,00). 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund der bereits im 4. Quartal 2020 begonnenen Abwicklungsarbeiten Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von EUR 454.599,29 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten. Darüber hinaus sind Ausgleichansprüche für Handelsvertreter und diverse andere Aufwendungen aufgrund der Betriebsschließung in Höhe von EUR 564.891,47 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten. 5. Finanzergebnis Im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Beträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 79.426,51 (Vorjahr EUR 94.203,68) enthalten. VI. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen teilweise in gepachteten Räumen. Vor dem Hintergrund der Betriebsschließung wurden noch im Jahr 2020 entsprechende Pachtverhältnisse beendet. Die finanziellen Verpflichtungen aus den Pachtverträgen betragen insoweit TEUR 0,0. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen TEUR 7,3. 2. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Im Berichtsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt: Frau Petra Kneipp, Kauffrau (zum 06. August 2020 ausgeschieden) Mit Wirkung zum 21. Januar 2020 wurde mit Herrn Friedrich Plail, Unternehmensberater ein weiterer Geschäftsführer bestellt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt. Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Befreiungen sind im Handelsregister eingetragen. Mit Beschluss vom 24. November 2020 wurde Herr Friedrich Plail zum alleinigen Liquidator der zum 31. Dezember 2020 aufgelösten Gesellschaft bestellt. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Angaben zum Beirat Der Beirat setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
Beiratsvergütungen wurden im Berichtsjahr keine bezahlt. 4. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2020 beschäftigt:
5. Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss Mutterunternehmen des Konzerns, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird, ist die KEX Confectionery Limited mit Sitz in Malta. Sie stellt für das Geschäftsjahr 2020 den befreienden Konzernabschluss auf. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Die Corona Pandemie hält unverändert an. Zwar wurden bereits mehrere Impfstoffe gefunden, die Impfkampagne ist in Deutschland im ersten Quartal 2021 aber schleppend angelaufen. Aufgrund des Auftretens von Corona Mutationen muss zudem mit einem Anstieg der Fallzahlen um Ostern 2021 und mit weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens gerechnet werden. Hieraus können sich auch Auswirkungen auf die laufende Liquidation und den Abverkauf des noch vorhandenen Anlagevermögens der Gesellschaft ergeben. Bislang konnten negative Auswirkungen auf das Ergebnis aber vermieden werden. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität und konnte bislang ihre im Liquidationsplan für 2021 formulierten Ziele erreichen. Zu weiteren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht.
Bad Wörishofen, 12. März 2021 Friedrich Plail, Liquidator Bruttoanlagenspiegel zum 31.12.2020
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Submarine Pink GmbH i.L. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Submarine Pink GmbH i.L. - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Submarine Pink GmbH i.L. für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweise zur Hervorhebung von Sachverhalten Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich die Gesellschaft aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses vom 24. November 2020 mit Ablauf des 31. Dezembers 2020 in Liquidation befindet und deshalb sowohl der beigefügte Jahresabschluss als auch der beigefügte Lagebericht unter Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Absatz 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt wurden. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen der Gesellschaft im Anhang, insbesondere auf den einleitenden Abschnitt I. und auf Abschnitt III. Unternehmensfortführung sowie auf die Ausführungen der Gesellschaft im Lagebericht, insbesondere auf Abschnitt III. Gesamtaussage und auf Abschnitt IV. Unternehmensfortführung. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieser Sachverhalte nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, soweit wir welche während unserer Prüfung festgestellt haben sollten.
Bad Wörishofen, 12. März 2021 Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Neubacher Wirtschaftsprüfer Dr. Straßer Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 16.04.2021 festgestellt. |
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