Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 42063
Eingetragen
15.5.2012
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzBearbeitung und Veredlung von HolzHerstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Gegenstand
Die Be- und Verarbeitung von Holz und der Handel mit Holz sowie Holzfabrikation.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Schmucker
seit 2.8.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Gerd-Michael Lersch
seit 15.5.2012
Geschäftsführer
Karl Robert Kuntz
seit 15.5.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 8 angezeigt

Bernkastel-Kues
5.100.000 €
34.00%
Erbengemeinschaft der Erben der Marie-Luise Kirsch geborene Seifert
Germany
1.800.000 €
12.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

elka-Holzwerke GmbH

Morbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr Januar-Dezember 2023

elka-Holzwerke GmbH, 54497 Morbach

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Zweigniederlassungsbericht

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen

1. Geschäftsmodell

Die elka-Holzwerke GmbH gehört zu den mittelständischen Unternehmen der Säge- und Holzindustrie in Deutschland. Kernkompetenz ist die Be- und Verarbeitung von Holz am integrierten Standort in 54497 Morbach in den drei Profitcentern Säge-, Spanplatten- und Naturholzplattenwerk.

Im Sägewerk erzeugtes Schnittholz wird teilweise im Naturholzplattenwerk zu Dreischichtplatten mit einer hohen Wertschöpfung weiterverarbeitet. Die beim Einschnitt von Rundholz im Sägewerk aber auch in der Weiterverarbeitung von Schnitthölzern im Naturholzplattenwerk anfallenden Resthölzer werden im Spanplattenwerk zu Span- und esb-Platten weiterverarbeitet.

Diese abfallfreie, homogene und Ressourcen schonende Kaskadenproduktion ist in dieser Kombination einzigartig in Deutschland.

Die regionale Rohstoffbeschaffung, die Erzeugung von ökologischen Holzprodukten und das erfolgreiche Wirtschaften in der 4. Generation, zeichnen die elka-Holzwerke als Unternehmen aus, welches ausschließlich nachhaltige Produkte verkauft.

Die elka-Holzwerke GmbH produzieren Markenprodukte, welche durch viele Zertifikate (DGNB, Blauer Engel, Sentinel-Haus, FSC, PEFC usw.) und Auszeichnungen wie German Brand Award, Iconic Award, German Design Award und den Materialpreis 2018 bestätigt wurden.

Die Verkaufsmengen des Jahres 2023 wurden zu 64 % innerhalb von Deutschland ausgeliefert. BeNeLux und Frankreich waren mit zusammen 91 % Anteil an der Exportmenge die wichtigsten Exportländer.

2. Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2023 erfolgte die Re-Zertifizierung als klimaneutrales Unternehmen. Die CO 2 Emissionen konnten gegenüber der letzten Zertifizierung um 12 % gesenkt werden.

Im Spanplattenwerk wurden weitere Testreihen mit Bioleimen durchgeführt.

Unser Produktportfolio ergänzten wir durch die Aufnahme des Produktes "esbReno".

Im Naturholzplattenwerk haben wir nach einer erfolgreichen Testproduktion als weitere Holzart "Lärche" in unser Produktportfolio aufgenommen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das weltweite Bruttoinlandsprodukt hat sich nach Einschätzung des Ifo-Institutes (Veröffentlichung vom 06.03.2024) im Jahr 2023 nur noch um 2,7 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Im Euroraum beträgt die Veränderung +0,5% und in Deutschland schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um -0,3 %.

Innerhalb der deutschen Sägeindustrie sind wir hinsichtlich des Einschnittvolumens ein mittelgroßes Unternehmen. Als Hersteller von Spanplatten sind wir von allen in Deutschland produzierenden Unternehmen mit deutlichem Abstand der kleinste Produzent. Im Bereich Naturholzplatten haben wir ebenfalls die kleinste Produktionskapazität in Deutschland.

Bereits Mitte 2022 begann der Rückgang der Baukonjunktur und damit der Nachfrage. Trotz Wohnungsknappheit sind die Baugenehmigungszahlen im Jahr 2023 mit -26,6 % (Destatis vom 29.02.2024) drastisch zurückgegangen. Insbesondere die Genehmigungen für den Bau von Einfamilienhäusern sind mit -39,1 % überproportional rückläufig. Gestiegene Zinsen und Baukosten, wegfallende Förderungen und die Inflation haben zur Verunsicherung und fehlenden Bereitschaft für Investitionen im Immobiliensektor geführt.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Allgemein:

In Folge der rückläufigen Nachfrage reagierte der Wettbewerb mit deutlichen Preisreduzierungen, wovon wir ebenfalls betroffen waren. Darüber hinaus mussten wir im zweiten Jahr in Folge die Produktionsmenge reduzieren. Der Rückgang betrug 10,7 % gegenüber dem Vorjahr 2022 und führte zu höheren Herstellkosten.

Der Umsatzrückgang, in Folge geringerer Verkaufspreise und Verkaufsmengen, fiel mit -30,0 % höher aus als erwartet.

In Folge der im Jahr 2022 in Betrieb genommenen Zukunftsinvestitionen erhöhte sich die Abschreibung um 423 T€. Gegenüber dem Jahr 2021 beträgt die Steigerung der Abschreibung 103 % (+ 1,4 Mio. €).

Durch den schwierigen Geschäftsverlauf konnten diese Zukunftsinvestitionen nicht voll genutzt werden. Wesentliche Ursache für das negative Ergebnis in allen Profitcentern war die hohe Abschreibung und die unverändert hohen Energie- und Rohstoffkosten, sowie steigende Kosten für Hilfs- und Betriebsstoffe und Löhne/Gehälter.

Spanplattenwerk

In Folge der rückläufigen Baukonjunktur haben wir frühzeitig (01.10.2022) die Produktionskapazität durch die Stilllegung von zwei älteren Pressen angepasst. Die Produktionsmenge reduzierte sich hierdurch gegenüber dem Vorjahr 2022 um 17,8 %. In Folge des verschärften Wettbewerbs gerieten die Verkaufspreise stark unter Druck. Der durchschnittliche Jahresverkaufspreis über alle Sortimente hinweg reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr 2022 um 18,1 %. Der Preisverfall hielt bis Ende 2023 an.

Naturholzplattenwerk

Ende Januar 23 beendeten wir die im Jahr 2022 begonnene Kurzarbeit. Im April war die Abstellung der Produktion aufgrund einer größeren Umbaumaßnahme erforderlich. Zusammen mit den geplanten Betriebsferien ergab sich durch diese Maßnahmen ein Rückgang der Produktionsmenge von 11,8 %. Der durchschnittliche Verkaufspreis reduzierte sich um 22,5 % gegenüber dem Vorjahr 2022. Der Preisverfall hielt bis Ende des III. Quartals an. Erst im IV. Quartal war ein leichter Anstieg der Nachfrage und Preisstabilisierung festzustellen.

Sägewerk

Im Frühjahr 2023 kam es trotz ausreichender Vertragsmengen, aufgrund von Witterungsproblemen, zu Engpässen bei der Rundholzversorgung. Die ausgefallenen Schichten wie auch die Nachfrageschwäche führte zu einem Rückgang der Einschnittleistung um 7,6 %. Der durchschnittliche Verkaufspreis über alle Sortimente reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr 2022 um 26,4 %. Der Preisverfall kam erst zum Jahresende 2023 zum Stillstand.

a) Ertragslage

Der Gesamtumsatz, vor Erlösminderungen, des Unternehmens betrug zum 31.12.2023 64.692 T€ (Vorjahr 92.506 T€). Dieser gliedert sich wie folgt auf:

T€
Spanplatten 29.327
Schnittholz 28.783
Naturholzplatten 5.922
Handelsware 24
Sonstiges 636
Gesamt 64.692

Ursache für den deutlichen Umsatzrückgang war in Folge der Nachfrageschwäche der Rückgang der Produktionsmengen und der starke Rückgang der Verkaufspreise.

Hauptaufwendungen neben den Materialaufwendungen und Fremdleistungen in Höhe von 42.224 T€. € waren die Personalkosten mit 9.386 T€.

b) Finanzlage

Die Forderungen gegenüber Kunden per 31.12.2023 reduzierten sich um 382 T€ gegenüber dem Vorjahr.

Die langfristigen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich durch kontinuierliche Tilgungen zum 31.12.2023 auf 596 T€.

Dadurch verbesserte sich der Verschuldungsgrad von 34,5 % auf 30,6 %.

Die kurzfristige Liquidität wird durch eine revolvierende Planung überwacht.

In Erwartung einer verschlechterten Ertragslage legten wir den Schwerpunkt auf Ersatzinvestitionen und Maßnahmen zur Anlagenoptimierung. Für das im Jahr 2024 umzusetzende Großprojekt "neue Siebung und Beleimung Spanplattenwerk" wurde eine größere Anzahlung geleistet.

Im Sägewerk erfolgten Ergänzungsinvestitionen im Bereich des Rundholzplatzes (Bagger, Betonboxen) und die Installation einer neuen Paketkappsäge.

Im Spanplattenwerk wurden neben dem Austausch des 12to Staplers mehrere Maßnahmen zur Verbesserung der Anlagenverfügbarkeit umgesetzt.

Im Naturholzplattenwerk wurde die Nachbearbeitung hinter der Presse (Flickstation) optimiert. Darüber hinaus wurde eine PV-Anlage auf den Dächern des Naturholzplattenwerkes installiert.

Investitionen in IT, Fahrzeuge und Einzelmaschinen komplettieren die Aufzählung. Der Gesamtwert der Investitionen betrug 5,83 Mio. € und weißt damit eine Investitionsquote von 40,1 % aus.

Die Investitionen erfolgten ausschließlich aus dem Cash-Flow.

Die bestehenden Aval-Bürgschaften für Rundholzgeschäfte wurden auf einen neuen Avalgeber zu deutlich günstigeren Konditionen verlagert. Der im Jahr 2017 mit drei Banken geschlossene Poolvertrag wurde von uns gekündigt und mit Zustimmung der betreffenden Banken aufgelöst.

c) Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote veränderte sich trotz negativen Jahresergebnisses, bei gleichzeitig gesunkener Bilanzsumme, mit 68,7 % (Vorjahr 69,0 %) nur unwesentlich.

Dem langfristigen Kapital in Höhe von 32,217 T€ steht ein langfristiges Vermögen von 14,526 T€ gegenüber. Die Anlagendeckung II veränderte sich auf 221,8 %

Die Reinvestitionen inkl. Anlagen im Bau waren höher als die Abschreibung, womit sich das Anlagevermögen um 2,9 Mio. € erhöhte.

Die Bestände an Rohstoffen und eigenen Erzeugnissen reduzierten sich um 1.932 T€.

Die Bilanzsumme reduzierte sich von 42.852 T€ (Jahr 2022) auf 40.785 T€.

3. Finanzielle/nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Umsatzentwicklung

• Betriebsergebnis

• Working Capital (Umlaufvermögen - kurzfristige Verbindlichkeiten)

Die Indikatoren entwickelten sich wie folgt:

2023 2022 Veränderung
Umsatz nach Erlösminderungen 62.676 89.496 -26.820
Betriebsergebnis -3.280 7.442 -10.722
Working Capital 17.691 21.945 -4.254

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung als wesentliche Kennzahlen tägliche Produktionsmengen, Auftragseingänge und Umsätze sowie monatliche Betriebsergebnisse und Warenbestände heran.

Bei den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren agieren wir wie folgt:

• Kundenstamm

Wir achten auf eine gute und vor allem persönliche Betreuung unserer langjährigen Kunden und potentieller Neukunden. Auch die Verteilung zwischen den einzelnen Kundengruppen wird kontinuierlich überwacht, um potentielle Abhängigkeiten zu vermeiden bzw. Risiken zu minimieren.

• Umweltbelange

Regelmäßige Emissionsmessungen und Überprüfungen von Maschinen und Anlagen sichern die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte. Der Energieverbrauch wird durch ein Energiemanagementsystem (DIN EN ISO 50001:2018) kontinuierlich überwacht.

• Arbeitnehmerbelange

Seit Jahrzehnten vertritt ein frei gewählter Betriebsrat die Interessen unserer Mitarbeiter. Jährliche Mitarbeitergespräche gehören zu den Aufgaben aller Führungskräfte. Interne und externe Fortbildungsmaßnahmen werden durch unser Unternehmen gefördert (externe Kosten im Jahr 2023 41 T€). Mitarbeiter mit 10/25/40 Jahren Betriebszugehörigkeit werden jährlich geehrt. Für alle Mitarbeiter bieten wir gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements an.

• Gesellschaftliche Belange

Unsere regionale Verwurzelung und gesellschaftliche Verantwortung wird durch Pressepublikationen und soziale Netzwerke seitens unserer Marketingabteilung kontinuierlich kommuniziert.

4. Gesamtaussage

Die Vermögens- und Finanzlage ist stabil.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Lieferverbindlichkeiten wurden nahezu vollständig, sofern vereinbart, unter Abzug von Skonto innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele reguliert.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, den Forderungsbestand und das Warenlager gedeckt.

Sämtliche Investitionen des Jahres 2023 wurden aus dem Cash-Flow finanziert. Der Cash-Flow (DVFA/SG) hat sich im Berichtsjahr um 6.490 T€ auf 2.424 T€ verringert.

III. Zweigniederlassungsbericht

Das Unternehmen unterhält keine Zweigniederlassungen.

IV. Prognosebericht 2024

Die Konjunkturprognose des ifo-Instituts vom 06.03.2024 geht von einer im 1. Quartal 2024 weiter sinkenden Wirtschaftsleistung in Deutschland aus. Erst in der 2. Jahreshälfte 2024 erwartet man eine gesamtwirtschaftliche Erholung mit einem gesamten Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 in Deutschland von 0,2 %.

Der zu erwartende Rückgang der Fertigstellungen im Wohnungsbau von 270.000 Einheiten im Jahr 2023 auf 225.000 Einheiten (Euroconstruct vom 21.03.24) im Jahr 2024, soll durch Neukundenakquise in allen Kundengruppen ausgeglichen werden. Hier gibt es bereits erste Erfolge.

Die Bereiche Sanierung/Renovierung gewinnen unverändert an Bedeutung. Daher haben wir die Zusammenarbeit mit einem Baumarkt ausgebaut, um verstärkt von diesem Potential zu partizipieren. Die Kapazitäten für modulares Bauen bzw. Vorfertigung von Bauelementen aus Holz sind in Deutschland deutlich gestiegen. Hiermit kann sich der Rohstoff Holz neue Teilbereiche der Bauindustrie (z. B. öffentliche Gebäude) erschließen und eröffnet uns mit unseren ökologischen, nachhaltigen Produkten neue Chancen.

Ergänzend sollen verschiedene europäische Exportmärkte verstärkt bearbeitet und weiteres Potential in der Kundengruppe "Handel" erschlossen werden.

Die Rohstoffversorgung hat sich im 1. Halbjahr gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich verbessert. Steigende Rundholzpreise führen bereits zu steigenden Schnittholzpreisen. Auch für Naturholzplatten konnten erste Preiserhöhungen realisiert werden. Der Preisverfall für Spanplatten ist zum Stillstand gekommen.

In Anbetracht der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage und der besonderen Situation in der Bauwirtschaft ist eine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2024 zum jetzigen, frühen Zeitpunkt mit sehr viel Unsicherheit verbunden. Wir erwarten einen Jahresumsatz in der Größenordnung von 60 - 65 Mio. €. Im 1. Halbjahr 2024 werden sich die negativen Betriebsergebnisse fortsetzen. Bei entsprechender Verbesserung der Gesamtkonjunktur und politischen Entscheidungen zum Ankurbeln der Baukonjunktur, halten wir positive Betriebsergebnisse im 2. Halbjahr 2024 für möglich. Auch aufgrund erster Erhöhungen der Verkaufspreise ist eine Verbesserung des Jahresergebnisses gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 möglich.

V. Chancen- und Risikobericht 2024

Der hohe Sanierungsbedarf des Gebäudebestandes in Deutschland und der EU, der fehlenden 700.000 Wohneinheiten alleine in Deutschland, verlangt von der Bundesregierung Maßnahmen zur Belebung der Baukonjunktur und Erhöhung der Sanierungsrate zu ergreifen. Sollte hier zeitnah und praxistauglich gehandelt werden, wird dies positive Auswirkungen auf den Holzverbrauch in Deutschland haben. Holz ist der einzige nachwachsende und CO 2 speichernde Baustoff, der einen positiven Beitrag zur Erreichung der Klimaziele aus dem Bausektor beitragen kann.

Hierzu wurde von den Verbänden der Holzindustrie die Aktion "Holz rettet Klima" ins Leben gerufen, um bundesweit auf die positiven Eigenschaften des Rohstoffes Holz hinzuweisen. Diese beachtenswerte Kampagne wie auch unsere Mitgliedschaft in der Initiative "Holz von hier" sind neue Bestandteile unseres Marketings. Unsere intensive Marketing- und Vertriebstätigkeit soll unsere aktuellen und künftigen Kunden von den Vorteilen einer Zusammenarbeit mit unserem Unternehmen und der Verwendung von nachhaltigen und ökologischen Produkten überzeugen.

Im Jahr 2024 wird die Großinvestition "neue Siebung und Beleimung" im Spanplattenwerk realisiert. Es ist geplant, hierfür auch einen Langfristkredit in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus erfolgen nur im geringen Umfang Ersatzinvestitionen, in Abhängigkeit vom weiteren Geschäftsverlauf.

Zu den bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im geringen Umfang Vorauszahlungen durch ausländische Kunden, ein intensives Forderungsmanagement mit seit Jahren geringst möglichen Ausfallquoten, Verbindlichkeiten und Kreditlinien bei Kreditinstituten. Unverändert sind unsere Forderungen kreditversichert oder durch Delkrederevereinbarungen mit Zentralregulierern gegen Ausfall abgesichert. Unsere Bankguthaben bieten eine solide Basis, falls sich keine positive Ergebnisentwicklung einstellt.

Währungsrisiken bestehen auf Grund des ausschließlichen Handels in Euro nicht.

Die zunehmende Bürokratie mit immer mehr neuen Vorschriften und Gesetzen stellt alle Unternehmen vor Herausforderungen. Unternehmen des Clusters Forst und Holz werden durch die Einführung der EUDR ab dem 01.01.2025 vor aktuell noch nicht lösbare Herausforderungen gestellt. Die Fachverbände plädieren aufgrund mangelnden Praxisbezugs und fehlender IT-Lösungen auf eine Verschiebung zur Einführung dieser Verordnung. Eine Vorbereitung auf die Umsetzung dieser Verordnung ist aktuell noch nicht möglich.

Trotz schwieriger Ausgangslage und einem verhaltenen Start in das Jahr 2024 sehen wir keine branchenbezogenen oder individuellen Risiken, die im Jahr 2024 den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten.

 

Morbach, 06. Mai 2024

gez. Karl-Robert Kuntz, Geschäftsführer

gez. Larissa Kuntz, Geschäftsführerin

gez. Gerd Michael Lersch, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 14.525.925,07 11.609.839,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 35.106,00 22.754,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.106,00 22.754,00
II. Sachanlagen 14.465.819,07 11.562.085,58
1. technische Anlagen und Maschinen 8.106.302,73 9.931.874,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.373.929,00 1.201.013,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.985.587,34 429.198,58
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 26.234.787,55 31.228.438,22
I. Vorräte 12.269.030,23 13.029.885,02
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.896.672,50 4.044.300,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.616.680,90 4.728.900,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.753.536,54 2.426.100,00
4. geleistete Anzahlungen 3.002.140,29 1.830.585,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.767.496,11 5.765.357,62
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.340.974,08 2.723.224,56
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.589.483,64 2.897.487,68
3. sonstige Vermögensgegenstände 837.038,39 144.645,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.198.261,21 12.433.195,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.989,00 14.208,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 40.784.701,62 42.852.485,80

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 28.026.996,54 29.570.129,04
I. gezeichnetes Kapital 15.000.000,00 15.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 8.000.000,00 8.000.000,00
1. satzungsmäßige Rücklagen 1.500.000,00 1.500.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 6.500.000,00 6.500.000,00
III. Gewinnvortrag 6.570.129,04 1.099.155,62
IV. Jahresfehlbetrag 1.543.132,50 -5.470.973,42
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 2.897.029,76 1.734.983,02
C. Rückstellungen 3.389.739,49 4.422.363,06
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.292.680,11 1.342.913,06
2. Steuerrückstellungen 959.325,00 986.550,00
3. sonstige Rückstellungen 1.137.734,38 2.092.900,00
D. Verbindlichkeiten 6.468.435,83 7.125.010,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 907.317,57 1.319.091,31
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.675,00 16.602,98
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.070.428,89 4.753.150,35
4. sonstige Verbindlichkeiten 479.014,37 1.036.166,04
davon aus Steuern 197.640,61 218.198,34
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.968,88 6.720,14
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.500,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 40.784.701,62 42.852.485,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 62.675.715,08 89.496.622,75
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -784.782,56 881.000,00
3. sonstige betriebliche Erträge 1.332.632,36 296.470,14
4. Materialaufwand 42.223.515,95 58.487.611,17
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 41.994.858,44 58.188.383,18
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 228.657,51 299.227,99
5. Personalaufwand 9.385.636,18 9.711.124,10
a) Löhne und Gehälter 7.477.927,37 7.728.352,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.907.708,81 1.982.771,82
davon für Altersversorgung 67.377,26 53.392,19
6. Abschreibungen 2.855.373,44 2.431.916,13
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.855.373,44 2.431.916,13
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.767.056,93 12.308.874,11
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 0,00 6.700,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 249.519,95 72.801,19
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 77.495,76 86.994,56
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -295.793,93 2.246.288,59
11. Ergebnis nach Steuern -1.540.199,50 5.474.085,42
12. sonstige Steuern 2.933,00 3.112,00
Jahresfehlbetrag 1.543.132,50 -5.470.973,42

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die elka-Holzwerke GmbH hat ihren Sitz in Morbach/Hunsrück. Sie ist im Handelsregister des Amtsgericht Wittlich unter HRB 42063 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB auf.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare und degressive Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Es wurde bei einzelnen Vermögensgegenständen von der degressiven zur linearen Abschreibung übergegangen.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert.

In den Vorräten sind unentgeltlich erworbene Emissionsrechte enthalten; sie sind mit dem Zeitwert angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden unter Berücksichtigung der Einzelkosten für Material und Lohn sowie anteiliger Gemeinkosten ermittelt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - ausgehend von den Anschaffungskosten - unter Berücksichtigung des erkennbaren und latent vorhandenen Ausfallrisikos, gem. § 253 Abs. 4 HGB bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten weist Zahlungsausgänge der Berichtsperiode aus, welche erst in der Folgeperiode aufwandswirksam werden.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert bilanziert.

Für unter den Vorräten zum Zeitwert ausgewiesene Emissionsrechte wurde zur erfolgsneutralen Bilanzierung passivisch ein Sonderposten für unentgeltlich erworbene Emissionsrechte gebildet. Dieser entspricht dem Zeitwert der zum Stichtag nicht selbst verbrauchten oder veräußerten Emissionsrechte.

Notwendige Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung und werden mit dem Erfüllungsbetrag notiert.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten weist Einnahmen vor dem Bilanzstichtag aus, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

IV. Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagespiegel auf Blatt 6 hervor.

Beteiligungen

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung an folgendem Unternehmen:

elka-Logistik GmbH

Sitz: Morbach
Höhe des Anteils am Kapital 100%
Stammkapital EUR 25.000,00
Gewinnvortrag per 01.01.2023 EUR 261.087,14
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres 2023 EUR -59.072,12

Vorräte

Die Bewertung der halbfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt vollständig auf Basis der Herstellungskosten.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden auch Forderungen in Höhe von 2.325 TEUR gegenüber der Ludwig Kuntz Verwaltungs GmbH & Co. KG ausgewiesen, welche kein verbundenes Unternehmen i.S.d. § 271 Abs. 2 HGB ist.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfallen TEUR 785 auf Steuererstattungsansprüche.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.343 gebildet. Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB gebildet und nach den Richtlinien des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erstellt. Die Bewertung ist nach der PUC-Methode vorgenommen worden. Der Rechnungszins beträgt 1,82 % und entspricht den Bestimmungen des § 253 Abs. 2 HGB. Für die biometrischen Annahmen wurden die "Richttafeln 2018 G" nach Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Die zugunsten der Pensionsempfänger verpfändeten Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 50 wurden mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Der Buchwert der Versicherungen entspricht dem Zeitwert.

Im Geschäftsjahr wurden keine Erträge aus dem Planvermögen erzielt. Eine Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen war daher nicht notwendig.

Der Gesamtbetrag der nicht bilanzierten, mit dem Erfüllungsbetrag ermittelten Altzusage gemäß Art. 28II, 48 VI EGHGB beträgt TEUR 436 (VJ TEUR 466). Sie betrifft den früheren Gesellschafter-Geschäftsführer. Dieser ist am 21. Februar 2024 verstorben. Die Altzusage ist auf dessen Frau übergegangen, welche eine Witwenrente von 2/3 des Ruhegehalts erhält.

Pensionsrückstellungen: Der Unterschiedsbetrag in Form der Differenz zwischen der Rückstellungsberechnung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre (1,82 %) und der vergangenen 7 Jahre (1,74 %) beträgt TEUR 14. Dieser Betrag ist gem. § 253 VI HGB zur Ausschüttung gesperrt.

Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.138 betreffen hauptsächlich Verpflichtungen gegenüber Personal TEUR 380 und ausstehende Kundenboni TEUR 436.

Die Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurde neu berechnet. Aufgrund der zunehmend digitalen Archivierung von Unterlagen und den damit verbundenen geringeren Kosten konnte diese reduziert werden.

Die Gewährleistungsrückstellung wurde ebenfalls neu berechnet und an die durchschnittliche Reklamationsquote der letzten drei Jahre angepasst, was ebenfalls zu einer Reduzierung geführt hat.

Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in dem Verbindlichkeitenspiegel auf Blatt 7 zusammenfassend dargestellt.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt TEUR 907 durch Mithaftung der Ludwig Kuntz Verwaltungs GmbH & Co. KG (Grundschulden) gesichert.

Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB

Aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften TEUR 0 (VJ: TEUR 33).

Davon verbundene Unternehmen TEUR 0 (VJ: TEUR 33).

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 77 ist ein Zinsaufwand aus Abzinsung in Höhe von TEUR 25 enthalten.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3a HGB

Weitere finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, ergeben sich im Wesentlichen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und sonstigen Verträgen.

Die jährliche Zahlungsverpflichtung hieraus beträgt TEUR 1.142 (VJ: 1.088).

Davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.073 (VJ TEUR 1.024). Die Leasing- und Mietverträge dienen der Verbesserung der Liquidität und der Eigenkapitalquote.

Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 285 Nr. 7 HGB

Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 183 (VJ:202)

im Jahr 2021 2022 2023
Lohnempfänger 162 151 138
Angestellte 38 40 36
Auszubildende 10 11 9
Summe: 210 202 183

Abschlussprüferhonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB

Das für den Abschlussprüfer im Jahresabschluss als Aufwand erfasste Gesamthonorar beträgt 41 TEUR. Hiervon entfallen 35 TEUR auf die Abschlussprüfungsleistungen, 3 TEUR auf andere Bestätigungsleistungen und 3 TEUR auf sonstige Beratungsleistungen.

Periodenfremde Erträge gemäß § 285 Nr. 32 HGB

Im Geschäftsjahr wurden Steuererstattungsansprüche aus dem Jahr 2022 in Höhe von 296 TEUR als Ertrag erfasst.

Nachtragsbericht gemäß § 285 Nr. 33 HGB

Es sind nach Ende des Geschäftsjahres keine Vorgänge eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens haben.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch nachfolgend aufgeführte Personen:

Herr Karl-Robert Kuntz, Bernkastel-Kues, Dipl. Ing. (FH)

Herr Gerd Michael Lersch, Schauren, Betriebswirt

Frau Larissa Kuntz, Trier, Master of Sience (M.Sc.)

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die der Geschäftsführung aus dem Dienstverhältnis gewährten Gesamtbezüge werden in Übereinstimmung mit § 286 Abs. 4 HGB nicht ausgewiesen; das Gleiche gilt für die Bezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung.

Ergebnisverwendungsvorschlag gemäß § 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Morbach, 06. Mai 2024

gez. Karl-Robert Kuntz, Geschäftsführer

gez. Larissa Kuntz, Geschäftsführerin

gez. Gerd Michael Lersch, Geschäftsführer

Verbindlichkeitenspiegel

Bezeichnung Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr
Euro
Restlaufzeit 2 - 5 Jahre
Euro
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 907.292,46 € 311.452,00 € 595.840,46 € 0,00 €
Vorjahr 1.319.091,31 € 411.798,85 € 907.292,46 € 0,00 €
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.675,00 € 11.675,00 € 0,00 € 0,00 €
Vorjahr 16.602,98 € 16.602,98 € 0,00 € 0,00 €
Verbindlichkeiten aus L&L 4.532.393,89 € 4.532.393,89 € 0,00 € 0,00 €
Vorjahr 4.753.150,35 € 4.753.150,35 € 0,00 € 0,00 €
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 144.619,57 € 144.619,57 € 0,00 € 0,00 €
Vorjahr 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Sonstige Verbindlichkeiten 472.812,98 € 472.812,98 € 0,00 € 0,00 €
Vorjahr 1.036.166,04 € 1.036.166,04 € 0,00 € 0,00 €
Summen 6.068.793,90 € 5.472.953,44 € 595.840,46 € 0,00 €
Vorjahr 7.125.010,68 € 6.217.718,22 € 907.292,46 € 0,00 €

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.596,00 23.880,00 0,00 0,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte.... 50.596,00 23.880,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen 47.290.412,94 5.804.675,93 0,00 146.771,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 43.988.892,44 584.872,95 0,00 27.271,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.872.321,92 660.264,22 3.150,00 119.500,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 429.198,58 4.559.538,76 -3.150,00 0,00
III. Finanzanlagen 25.000,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 25.000,00 0,00 0,00 0,00
47.366.008,94 € 5.828.555,93 € - € 146.771,00 €
Abschreibungen
Stand 31.12.2023 Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 74.476,00 27.842,00 11.528,00 0,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte.... 74.476,00 27.842,00 11.528,00 0,00
II. Sachanlagen 52.948.317,87 35.728.327,36 2.843.845,44 89.674,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 44.546.494,39 34.057.018,44 2.404.384,22 21.211,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.416.236,14 1.671.308,92 439.461,22 68.463,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.985.587,34 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen 25.000,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 25.000,00 0,00 0,00 0,00
53.047.793,87 € 35.756.169,36 € 2.855.373,44 € 89.674,00 €
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.370,00 35.106,00 22.754,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte.... 39.370,00 35.106,00 22.754,00
II. Sachanlagen 38.482.498,80 14.465.819,07 11.562.085,58
1. Technische Anlagen und Maschinen 36.440.191,66 8.106.302,73 9.931.874,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.042.307,14 1.373.929,00 1.201.013,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.985.587,34 429.198,58
III. Finanzanlagen 0,00 25.000,00 25.000,00
Beteiligungen 0,00 25.000,00 25.000,00
38.521.868,80 € 14.525.925,07 € 11.609.839,58 €

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die elka-Holzwerke GmbH, Morbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der elka-Holzwerke GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der elka-Holzwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Kreuznach, 6. Mai 2024

SYRÉ GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dipl.- Betriebswirt (FH) Mirko Syré, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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